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Sumpf-Johanniskraut

Hypericum elodes

Hypericum elodes (Sumpf-Johanniskraut) mit gelben Blüten und grünen, behaarten Blättern in Nahaufnahme.
Immergrün
Sonnengelb
Sonnig-halbschattig
Juli - August
10 - 20 cm
ab 5,95 €
Wuchs: Wasserpflanze, niederliegend, krautig, teppichartig, 10 bis 20 cm hoch, 0 bis 15 cm tief
Wuchshöhe: 10 - 20 cm
Blatt: Immergrün, eiförmig, elliptisch, dick, behaart, gegenständig angeordnet, dunkelgrün
Frucht: Kapselfrucht
Blüte: Sonnengelb, kelchartig, armblütig, eiförmige Kelchblätter, zerfranzte Ränder, klein, bis zu 2,5 cm groß
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Flachwurzler
Boden: Nasser, nährstoffarmer und kalkfreier Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 12
Eigenschaften:
Die Hypericum elodes (Sumpf-Johanniskraut) ist stark gefährdet und sehr selten. Besonders wohl fühlt sie sich auf nassen Untergründen, wie beispielsweise Wasserrand- oder Sumpfzonen. Mit ihrem...
kriechenden Wuchs breitet sie sich wie ein grüner Teppich über der Erde aus. Dabei überzeugt besonders das dunkelgrüne Blattwerk, das den perfekten Kontrast zu den Blüten bildet. Diese sind klein und stahlendgelb und wirken darauf wie fröhliche Farbtupfer, die das Gesamtbild merklich auflockern. Sie blüht während der Sommermonate und leistet damit ihren Beitrag zu einem bunt gemusterten Garten. Das Hypericum elodes kann in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen eingesetzt werden.
Wuchs: Wasserpflanze, niederliegend, krautig, teppichartig, 10 bis 20 cm hoch, 0 bis 15 cm tief
Wuchshöhe: 10 - 20 cm
Blatt: Immergrün, eiförmig, elliptisch, dick, behaart, gegenständig angeordnet, dunkelgrün
Frucht: Kapselfrucht
Blüte: Sonnengelb, kelchartig, armblütig, eiförmige Kelchblätter, zerfranzte Ränder, klein, bis zu 2,5 cm groß
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Flachwurzler
Boden: Nasser, nährstoffarmer und kalkfreier Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 12
Eigenschaften: Die Hypericum elodes (Sumpf-Johanniskraut) ist stark gefährdet und sehr selten. Besonders wohl fühlt sie sich auf nassen Untergründen, wie beispielsweise Wasserrand- oder Sumpfzonen. Mit ihrem kriechenden Wuchs breitet sie sich wie ein grüner Teppich über der Erde aus. Dabei überzeugt besonders das dunkelgrüne Blattwerk, das den perfekten Kontrast zu den Blüten bildet. Diese sind klein und stahlendgelb und wirken darauf wie fröhliche Farbtupfer, die das Gesamtbild merklich auflockern. Sie blüht während der Sommermonate und leistet damit ihren Beitrag zu einem bunt gemusterten Garten. Das Hypericum elodes kann in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen eingesetzt werden.

Das Sumpf-Johanniskraut (Hypericum elodes) ist eine seltene, stark gefährdete Wasserpflanze aus Westeuropa. Mit ihrem niederliegenden, teppichartigen Wuchs und den leuchtend gelben Blüten bereichert sie vor allem feuchte Standorte wie Gewässerränder und Sumpfzonen. Die immergrünen, dunkelgrünen Blätter bilden einen reizvollen Kontrast zu den Blüten und sorgen auch außerhalb der Blütezeit für eine ansprechende Optik. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die besonderen Ansprüche und die vielseitige Verwendung dieser faszinierenden Staude.

Portrait des Sumpf-Johanniskrauts

Das Sumpf-Johanniskraut, botanisch Hypericum elodes, ist eine krautige, ausdauernde Pflanze, die durch ihren kriechenden und teppichbildenden Wuchs auffällt. Sie erreicht Wuchshöhen von etwa zehn bis zwanzig Zentimetern und gedeiht bevorzugt in flachem Wasser mit einer Tiefe von null bis fünfzehn Zentimetern. Die gegenständig angeordneten Blätter sind eiförmig bis elliptisch, dick und behaart, was der Pflanze eine robuste Erscheinung verleiht. Die Blüten erscheinen von Juli bis August und zeigen ein sonnengelbes, kelchartiges Aussehen mit eiförmigen Kelchblättern und zerfranzten Rändern. Die Kapselfrüchte reifen im Anschluss an die Blüte und enthalten die Samen für die Vermehrung. Das Sumpf-Johanniskraut ist in Westeuropa beheimatet und kommt dort in natürlichen Feuchtgebieten vor, ist aber aufgrund von Lebensraumverlusten stark gefährdet und selten geworden.

Botanische Einordnung und Herkunft

Hypericum elodes gehört zur Familie der Hypericaceae (Johanniskrautgewächse) und ist eine von vielen Arten innerhalb der Gattung Hypericum. Die Art wurde erstmals 1753 von Carl von Linné beschrieben. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Westeuropa, von Portugal bis nach Südskandinavien, mit einem Schwerpunkt auf atlantisch geprägten Regionen. Die Pflanze ist eng mit feuchten, nährstoffarmen und kalkfreien Standorten verbunden, wie sie etwa an Gewässerrändern, in Mooren oder in sumpfigen Wiesen vorkommen. Aufgrund ihrer Seltenheit steht das Sumpf-Johanniskraut in vielen Ländern unter Schutz. Die Art ist ein wichtiger Indikator für intakte Feuchtbiotope und spielt eine Rolle in der ökologischen Nische nasser, saurer Böden. Im Garten kann sie als bodendeckende Wasserpflanze eingesetzt werden und trägt zur Biodiversität bei. Die Herkunft aus Westeuropa macht sie an gemäßigte Klimazonen angepasst; jedoch ist sie winterhart und benötigt spezielle Standortbedingungen, um sich wohlzufühlen.

Standort und Boden

Das Sumpf-Johanniskraut stellt sehr spezifische Ansprüche an seinen Standort, was seine Seltenheit in der Natur erklärt. Für eine erfolgreiche Kultur im Garten ist es daher entscheidend, diese Bedingungen so gut wie möglich nachzuahmen. Die Pflanze benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Platz, wobei direkte Mittagssonne durchaus vertragen wird, solange der Boden stets feucht bleibt. Der Untergrund muss nass sein, idealerweise handelt es sich um einen Sumpf- oder Wasserrandbereich. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Nährstoffarmut: Hypericum elodes gedeiht nur auf kalkfreien, mageren Substraten. Ein zu hoher Nährstoffgehalt oder Kalk führt zu Wachstumsstörungen oder Konkurrenz durch andere Pflanzen. Der pH-Wert sollte im sauren bis neutralen Bereich liegen.

Ideale Bedingungen für Hypericum elodes

Für eine optimale Entwicklung von Hypericum elodes ist ein dauerhaft nasser Boden unerlässlich. Die Pflanze wächst am besten in flachem Wasser oder zumindest in einem stark durchfeuchteten Substrat, das niemals austrocknet. Geeignet sind beispielsweise Teichränder, Sumpfbeete oder Moorbeete, deren Wasserspiegel nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche liegt. Der Boden sollte sandig-lehmig oder torfig sein, aber auf keinen Fall zu schwer oder tonhaltig, da Staunässe ohne ausreichenden Sauerstoffaustausch schädlich wirken kann. Ein hoher Humusgehalt in Form von Torf oder Laubkompost ist vorteilhaft, solange der Boden nicht zu nährstoffreich wird. Die Zugabe von kalkfreiem Kies oder Sand kann die Struktur verbessern. Wichtig ist, dass der Standort nicht durch Wurzeln konkurrierender Gehölze beschattet wird, da das Sumpf-Johanniskraut zwar Halbschatten verträgt, aber für eine üppige Blüte viel Licht benötigt. Ein sonniger Platz fördert zudem die dichte, kompakte Wuchsform.

Blüte und Blattwerk von Hypericum elodes

Die Blüten und Blätter des Sumpf-Johanniskrauts bilden einen reizvollen Kontrast, der diese Pflanze zu einem Blickfang in jedem Feuchtgarten macht. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, in günstigen Jahren auch bis in den September hinein. Die einzelnen Blüten sind kelchartig, etwa 2,5 Zentimeter groß und von einem leuchtenden Sonnengelb. Sie bestehen aus eiförmigen Kelchblättern mit zerfranzten Rändern, die ihnen ein filigranes Aussehen verleihen. Die Blüten erscheinen einzeln oder in armblütigen Blütenständen und öffnen sich bei Sonnenschein weit. Das Blattwerk ist immergrün und bleibt auch im Winter erhalten, was für eine Wasserpflanze bemerkenswert ist. Die Blätter sind dick und fleischig, was auf die Anpassung an nasse Standorte hinweist, und fühlen sich leicht behaart an. Die dunkelgrüne Farbe der Blätter bildet einen idealen Hintergrund für die gelben Blüten. Im Herbst nehmen die Blätter einen leichten rötlichen Ton an, bevor sie im Frühling wieder frisch austreiben.

Die goldenen Blüten des Sumpf-Johanniskrauts

Die Blüten von Hypericum elodes sind klein, aber durch ihre leuchtend gelbe Farbe sehr präsent. Sie erscheinen an kurzen Stielen über dem Blattwerk und heben sich deutlich von den dunklen Blättern ab. Jede Blüte hat fünf Kelchblätter, die an den Rändern unregelmäßig gezähnt oder zerfranzt sind – ein charakteristisches Merkmal dieser Art. Die Blüten enthalten zahlreiche Staubblätter, die in drei Bündeln angeordnet sind und der Blüte ein flauschiges Zentrum verleihen. Die Blüten öffnen sich nur bei gutem Wetter und locken damit Bestäuber wie Bienen und Schwebfliegen an. Nach der Befruchtung entwickeln sich Kapselfrüchte, die im Herbst aufspringen und die kleinen Samen freigeben. Die Blütenpracht ist zwar nicht überwältigend, aber durch die Kombination mit dem immergrünen Laub entsteht ein harmonisches Gesamtbild. Die Blütezeit im Hochsommer füllt eine Lücke, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind, und verlängert so die Farbsaison im Garten.

Verwendung im Garten

Das Sumpf-Johanniskraut eignet sich hervorragend für die naturnahe Gestaltung von Feuchtgebieten im Garten. Aufgrund seines teppichartigen Wuchses kann es als Bodendecker in flachen Wasserzonen oder entlang von Teichrändern verwendet werden. Es ist ideal für kleine Tuffs von drei bis fünf Pflanzen, die sich nach und nach ausbreiten und so eine geschlossene Pflanzendecke bilden. Die Pflanze ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern erfüllt auch ökologische Funktionen: Sie bietet Lebensraum für Kleinlebewesen und trägt zur Stabilisierung von Uferböschungen bei. In Kombination mit anderen Sumpfpflanzen lassen sich abwechslungsreiche Pflanzungen gestalten, die sowohl optisch als auch ökologisch wertvoll sind. Der immergrüne Aspekt sorgt auch im Winter für grüne Akzente.

Gestaltung von Gewässer- und Sumpfzonen

Am Teichrand oder in sumpfigen Beeten entfaltet Hypericum elodes seine volle Wirkung. Es kann direkt in der Flachwasserzone, wo die Wassertiefe maximal 15 Zentimeter beträgt, oder im feuchten Uferbereich gepflanzt werden. Die teppichartige Wuchsform bedeckt den Boden gleichmäßig und unterdrückt gleichzeitig unerwünschten Wildwuchs. Setzen Sie die Pflanzen in einem Abstand von etwa 30 bis 40 Zentimetern, um eine zügige Ausbreitung zu fördern. Pro Quadratmeter werden etwa zwölf Pflanzen empfohlen, um einen geschlossenen Bestand zu erreichen. Kombinieren Sie das Sumpf-Johanniskraut mit höheren Stauden wie Schilf oder Rohrkolben, um vertikale Strukturen zu schaffen. Die gelben Blüten harmonieren besonders gut mit blauen oder weißen Blüten anderer Sumpfpflanzen. Achten Sie darauf, dass der Standort ausreichend sonnig ist, da die Pflanze sonst weniger Blüten bildet. Einmal etabliert, ist sie pflegeleicht und benötigt lediglich ausreichend Feuchtigkeit.

Bepflanzung von Klein- und Großflächen mit Hypericum elodes

Ob in kleinen Gartenteichen oder in ausgedehnten Sumpfbeeten, Hypericum elodes passt sich den Gegebenheiten an. Für kleinere Flächen eignet sich die Pflanzung in Tuffs von drei bis fünf Exemplaren, die nach einigen Jahren einen dichten Teppich bilden. In größeren Anlagen kann man die Pflanze flächig einsetzen, um eine einheitliche Bodendeckung zu erzielen. Aufgrund ihres kriechenden Wuchses breitet sie sich stetig aus, bleibt aber gut kontrollierbar, da sie nicht aggressiv wächst. Bei der Pflanzung ist ein nährstoffarmes, kalkfreies Substrat wichtig. Verwenden Sie am besten spezielle Teicherde oder eine Mischung aus Torf und Sand. Nach der Pflanzung sollte der Boden stets feucht gehalten werden, bis die Pflanzen gut angewurzelt sind. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch kann die Feuchtigkeit im Boden halten, sollte aber nicht zu dick sein, um Fäulnis zu vermeiden. Regelmäßiges Gießen ist vor allem in Trockenperioden notwendig, doch im Teichbereich erübrigt sich dies meist von selbst.

Naturnahe Gartengestaltung mit Sumpf-Johanniskraut

Im naturnahen Garten spielt Hypericum elodes eine wertvolle Rolle. Es ist ein wichtiger Bestandteil von Biotopen, die Lebensraum für Insekten, Amphibien und Vögel bieten. Die Blüten sind eine Nahrungsquelle für Bienen und andere Bestäuber. Die dichten Blätter bieten Versteckmöglichkeiten für kleine Tiere. Zudem trägt die Pflanze zur Wasserreinigung bei, indem sie Nährstoffe aus dem Wasser aufnimmt. In Kombination mit anderen heimischen Sumpfpflanzen wie Fieberklee (Menyanthes trifoliata) oder Sumpfdotterblume (Caltha palustris) entsteht eine naturnahe Pflanzgemeinschaft, die wenig Pflege benötigt. Da das Sumpf-Johanniskraut selten ist, leistet man mit seiner Kultivierung auch einen Beitrag zum Artenschutz. Achten Sie darauf, dass die Pflanze nicht mit exotischen Arten vergesellschaftet wird, die sie verdrängen könnten. Verwenden Sie stattdessen einheimische Begleiter, die ähnliche Standortansprüche haben.

Pflanzpartner für Hypericum elodes

Bei der Auswahl geeigneter Pflanzpartner für Hypericum elodes sollten vor allem Arten berücksichtigt werden, die ähnliche Ansprüche an Feuchtigkeit, Nährstoffarmut und Kalkfreiheit stellen. Geeignete Begleiter sind sowohl andere Sumpfstauden als auch niedrige Gräser und Farne. Eine durchdachte Kombination fördert das Wachstum aller Pflanzen und schafft ein harmonisches Gesamtbild. Pflanzpartner sollten nicht zu konkurrenzstark sein, da sich das Sumpf-Johanniskraut sonst nicht gut entwickeln kann. Ideal sind daher langsam wachsende, niedrig bleibende Arten.

Passende Begleiter im Sumpfbeet

Im Sumpfbeet oder am Teichrand können Sie Hypericum elodes mit ebenfalls niedrig wachsenden Arten kombinieren. Das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis palustris) mit seinen zartblauen Blüten bildet einen hübschen Kontrast zu den gelben Blüten des Johanniskrauts. Auch das Sumpf-Blutauge (Potentilla palustris) mit seinen dunkelroten Blüten ist ein guter Partner. Für eine lockere Struktur eignen sich kleine Seggen wie die Ufer-Segge (Carex riparia) oder die Stern-Segge (Carex echinata). Farne wie der Sumpffarn (Thelypteris palustris) bringen eine andere Blattform ins Spiel. Achten Sie darauf, dass alle Pflanzen ausreichend Licht bekommen, da zu viel Schatten die Blütenbildung beeinträchtigt. Setzen Sie höhere Arten in den Hintergrund und niedrige wie Hypericum elodes nach vorne, um eine natürliche Abstufung zu erzielen.

Kombination mit einheimischen Stauden

Eine besonders naturnahe und ökologisch wertvolle Kombination ergibt sich mit einheimischen Stauden. Neben dem Sumpf-Johanniskraut können Sie auch den Fieberklee (Menyanthes trifoliata) pflanzen, dessen rosa-weiße Blüten im Frühling erscheinen. Der Sumpf-Haarstrang (Peucedanum palustre) bietet mit seinen weißen Doldenblüten eine interessante Struktur. Für eine gelbe Farbharmonie ergänzen Sie die Sumpfdotterblume (Caltha palustris), die ebenfalls im Frühjahr blüht. Diese Kombination sorgt für eine zeitliche Abfolge der Blüten und hält das Beet den gesamten Sommer über attraktiv. Alle genannten Arten bevorzugen nasse, nährstoffarme Standorte und sind winterhart. Sie bilden eine robuste Pflanzgemeinschaft, die kaum Pflege benötigt und Insekten wie Libellen und Schmetterlinge anzieht. Achten Sie darauf, dass das Sumpf-Johanniskraut nicht durch zu stark wachsende Arten überdeckt wird, und entfernen Sie gegebenenfalls unerwünschte Konkurrenz.

Pflege und Überwinterung

Die Pflege des Sumpf-Johanniskrauts ist recht unkompliziert, solange die Standortbedingungen stimmen. Die Hauptanforderung ist eine konstante Wasserversorgung. Darüber hinaus ist die Pflanze genügsam und benötigt weder Düngung noch regelmäßigen Rückschnitt. Im Winter ist sie ausreichend winterhart, sollte jedoch vor starkem Frost geschützt werden, insbesondere wenn sie in sehr flachem Wasser wächst. Mit den richtigen Maßnahmen bleibt die Pflanze gesund und vital.

Wasserbedarf und Bodenpflege

Hypericum elodes benötigt dauerhaft nasse Bedingungen. Der Boden sollte niemals austrocknen, da die Pflanze sonst schnell Schaden nimmt. In Teichnähe ist dies meist kein Problem, in Sumpfbeeten muss jedoch regelmäßig gegossen werden, besonders in heißen Sommern. Am besten eignet sich Regenwasser, da Leitungswasser oft zu kalkhaltig ist. Eine Mulchschicht aus Torf oder Rindenmulch hilft, die Feuchtigkeit zu halten. Dünger ist nicht erforderlich, da die Pflanze an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist. Zu viele Nährstoffe führen zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blüten und begünstigen Algenbildung im Wasser. Eventuell abgestorbene Blätter oder Pflanzenteile sollten regelmäßig entfernt werden, um Fäulnis und Pilzbefall vorzubeugen. Eine Bodenlockerung ist nicht nötig, da die Pflanze durch ihre flachen Wurzeln den Boden selbst durchdringt.

Schnittmaßnahmen und Verjüngung

Ein Rückschnitt des Sumpf-Johanniskrauts ist normalerweise nicht erforderlich. Die immergrünen Blätter bleiben den Winter über erhalten und werden erst im Frühjahr durch Neuaustrieb ersetzt. Alte, unansehnliche Blätter können im zeitigen Frühjahr vorsichtig ausgekämmt werden. Falls die Pflanze zu stark wuchert, kann sie durch Teilung im Frühjahr oder Herbst eingedämmt werden. Dazu wird ein Teil der Pflanze mit einem Spaten abgestochen und an anderer Stelle wieder eingepflanzt. Diese Maßnahme dient gleichzeitig der Verjüngung. Entfernen Sie auch abgeblühte Stängel, um die Samenbildung zu kontrollieren und die Pflanze kompakt zu halten. Ein Verjüngungsschnitt alle drei bis vier Jahre fördert einen dichten Wuchs und eine reiche Blüte. Dabei werden die Pflanzen etwa auf die Hälfte zurückgeschnitten, was sie zu kräftigem Neuaustrieb anregt. Nach dem Schnitt sollte reichlich gewässert werden.

Überwinterung von Hypericum elodes

Hypericum elodes ist in Mitteleuropa winterhart, sofern der Wurzelbereich nicht komplett durchfriert. In flachen Teichzonen oder Sumpfbeeten kann die Pflanze jedoch bei starkem Frost Schaden nehmen, wenn die Wurzeln im Eis stehen. Ein Schutz durch eine Laubschicht oder Reisig ist empfehlenswert. Bei Kübelpflanzung sollte der Topf an einen geschützten Ort gestellt oder mit Vlies umwickelt werden. Die Pflanze überwintert als immergrüne Rosette und treibt im Frühjahr aus den vorhandenen Blättern neu aus. Achten Sie darauf, dass das Substrat auch im Winter nicht völlig austrocknet, da die Pflanze auch in der kalten Jahreszeit Wasser benötigt. Bei sehr strengen Wintern kann es zu Frostschäden kommen, die sich durch braune Blätter äußern. Diese werden im Frühjahr abgeschnitten, und die Pflanze erholt sich in der Regel schnell. Ein Standort im Halbschatten kann das Risiko von Frostschäden verringern, da die Pflanze dort weniger der nächtlichen Kälte ausgesetzt ist.

Wissenswertes über Hypericum elodes

Das Sumpf-Johanniskraut ist nicht nur eine optische Bereicherung, sondern auch eine botanische Besonderheit. Aufgrund seiner Seltenheit und Gefährdung steht es unter besonderem Schutz. Die Art ist ein wichtiger Indikator für intakte Feuchtgebiete. Ihr Vorkommen in der Natur ist stark zurückgegangen, weshalb die Kultivierung im Garten einen Beitrag zum Erhalt dieser Pflanze leisten kann. Darüber hinaus gibt es interessante Details zur Biologie und Ökologie dieser Art, die sie zu einem faszinierenden Objekt für Pflanzenliebhaber machen.

Gefährdung und Schutzmaßnahmen

Hypericum elodes wird auf der Roten Liste als stark gefährdet (Kategorie 2) eingestuft. Die Hauptgefährdung liegt im Verlust ihres natürlichen Lebensraums durch Entwässerung von Mooren, Nährstoffeinträge und Intensivierung der Landwirtschaft. Zudem ist die Pflanze konkurrenzschwach und wird von stärker wachsenden Arten verdrängt. Um die Art zu schützen, sind Maßnahmen wie die Wiedervernässung von Mooren und die Anlage von Feuchtbiotopen notwendig. Auch im Garten kann man einen Beitrag leisten, indem man Hypericum elodes kultiviert und auf den Einsatz von Torf und Dünger verzichtet. Einmal etabliert, vermehrt sie sich durch Selbstaussaat und Ausläufer, sodass die Population wachsen kann. Achten Sie beim Kauf auf zertifizierte Herkunft aus Nachzuchten, um Wildbestände nicht zu gefährden. Durch die Schaffung geeigneter Lebensräume im eigenen Garten können Sie aktiv zum Erhalt dieser seltenen Pflanze beitragen und gleichzeitig die Artenvielfalt fördern.

Name Deutsch: Sumpf-Johanniskraut.
Name Botanisch: Hypericum elodes.
Wuchs: Wasserpflanze, niederliegend, krautig, teppichartig, 10 bis 20 cm hoch, 0 bis 15 cm tief.
Wuchshöhe: 10 - 20 cm.
Blatt: Immergrün, eiförmig, elliptisch, dick, behaart, gegenständig angeordnet, dunkelgrün.
Frucht: Kapselfrucht.
Blüte: Sonnengelb, kelchartig, armblütig, eiförmige Kelchblätter, zerfranzte Ränder, klein, bis zu 2,5 cm groß.
Blütezeit: Juli bis August.
Wurzeln: Flachwurzler.
Boden: Nasser, nährstoffarmer und kalkfreier Untergrund.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 12.
Eigenschaften: Die Hypericum elodes (Sumpf-Johanniskraut) ist stark gefährdet und sehr selten. Besonders wohl fühlt sie sich auf nassen Untergründen, wie beispielsweise Wasserrand- oder Sumpfzonen. Mit ihrem kriechenden Wuchs breitet sie sich wie ein grüner Teppich über der Erde aus. Dabei überzeugt besonders das dunkelgrüne Blattwerk, das den perfekten Kontrast zu den Blüten bildet. Diese sind klein und stahlendgelb und wirken darauf wie fröhliche Farbtupfer, die das Gesamtbild merklich auflockern. Sie blüht während der Sommermonate und leistet damit ihren Beitrag zu einem bunt gemusterten Garten. Das Hypericum elodes kann in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen eingesetzt werden..
Detaillierte Beschreibung:

Das Sumpf-Johanniskraut (Hypericum elodes) ist eine seltene, stark gefährdete Wasserpflanze aus Westeuropa. Mit ihrem niederliegenden, teppichartigen Wuchs und den leuchtend gelben Blüten bereichert sie vor allem feuchte Standorte wie Gewässerränder und Sumpfzonen. Die immergrünen, dunkelgrünen Blätter bilden einen reizvollen Kontrast zu den Blüten und sorgen auch außerhalb der Blütezeit für eine ansprechende Optik. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die besonderen Ansprüche und die vielseitige Verwendung dieser faszinierenden Staude.

Portrait des Sumpf-Johanniskrauts

Das Sumpf-Johanniskraut, botanisch Hypericum elodes, ist eine krautige, ausdauernde Pflanze, die durch ihren kriechenden und teppichbildenden Wuchs auffällt. Sie erreicht Wuchshöhen von etwa zehn bis zwanzig Zentimetern und gedeiht bevorzugt in flachem Wasser mit einer Tiefe von null bis fünfzehn Zentimetern. Die gegenständig angeordneten Blätter sind eiförmig bis elliptisch, dick und behaart, was der Pflanze eine robuste Erscheinung verleiht. Die Blüten erscheinen von Juli....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
10 - 20 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Sonnengelb

Blütezeit
Juli - August

Lieferbar ab KW38
5,95 €

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13.11.2025

Attraktive Wasserpflanze

Es bildet dichte, teppichartige Bestände und trägt zarte, gelbgrüne Blüten, die sich hervorragend in Teichrändern oder Feuchtbeeten machen. Pflegeleicht, winterhart und ökologisch wertvoll – eine ausgezeichnete Wahl für naturnahe Teichgestaltungen.

23.10.2025

Top Preis-Leistung und tadelloser Service

Sehr zufrieden mit dem Preis-Leistungsverhältnis: hohe Qualität, sorgfältige Verpackung und pünktliche Lieferung. Allgemeiner Eindruck sehr positiv, Kundenservice freundlich und kompetent, klare Empfehlung.

11.11.2024

super Lieferung

Ich bin mit der Lieferung der Sumpf-Johanniskraut Pflanzen super zufrieden. Sie waren gut und sicher verpackt. Die Pflanzen sehen sehr gut und kräftig aus, sind gut durchwurzelt und wachen deswegen nun auch bestimmt gut an. Von der Bestellung bis zur Lieferung schnelle und freundliche Rückmeldungen.

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Pflanz- und Pflegetipps Hypericum elodes / Sumpf-Johanniskraut

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