window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments)}; gtag('js', new Date()); gtag('config', 'AW-1059000538'); gtag('config', 'G-DHLG272HKP',{'send_page_view': false, 'anonymize_ip': true});

Bitter-Klee / Fieber-Klee

Menyanthes trifoliata

Menyanthes trifoliata (Bitter-Klee, Fieber-Klee) mit weißen, fransigen Sternblüten und rosa Knospen über dreiteiligen Blättern.
Menyanthes trifoliata (Bitter-Klee/Fieber-Klee) im Flachwasser mit grünen Blättern und weißen Blütenständen.
Menyanthes trifoliata (Bitter-Klee/Fieber-Klee) mit weißen, gefransten Blütenköpfen und grünen, dreiteiligen Blättern
Immergrün
Weiß
Sonnig-halbschattig
Mai - Juni
20 - 40 cm
ab 4,75 €
     
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht bis leicht kriechend, bodendeckend, ausdauernd, krautig, buschig, 20 bis 40 cm hoch, bei einer Wassertiefe von bis zu 10 cm anpflanzen
Wuchshöhe: 20 - 40 cm
Blatt: Immergrün, drei- oder mehrteilig, elliptisch bis verkehrt-eiförmig, ganzrandig bis wellig gezahnter Rand, frischgrün, ca. 10 cm lang
Frucht: Kapselfrucht, ca. 6 bis 7 mm im Durchmesser
Blüte: Weiß, manchmal rosa überlaufen, trichterartig, in Trauben angeordnet, ausgefranste Ränder, angenehm duftend, sehr zierend
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Kriechende Rhizome, fingerdick, Ausläufer bildend
Boden: Feuchte bis nasse, kalkfreie und anmoorige Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften:
Der Menyanthes trifoliata (Bitter-Klee / Fieber-Klee) ist eine wohlriechende Wasserpflanze, die sich perfekt für die Pflanzung am Wasserrand oder in der Sumpfzone eignet. Mit ihren typischen drei-...
bis mehrteiligen, frischgrünen Blättern und den weißen, manchmal rosa überlaufenden, Blüten, die einen ausgefransten Rand besitzen, setzen Sie herrliche Akzente in Ihre Teichanlage. Insgesamt erweist sich der Bitter-Klee als robust und winterhart. Pro Quadratmeter finden bis zu zehn Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, setzen Sie dieses Schmuckstück in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren, wobei ein Abstand von 30 cm eingehalten werden sollte. Tipp: Pflanzen Sie den Bitter-Klee zusammen mit Gauklerblumen oder Sumpf-Vergißmeinnicht - die Kombination dieser Sorten ist einfach fantastisch und setzt herrliche Farbtupfer!
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht bis leicht kriechend, bodendeckend, ausdauernd, krautig, buschig, 20 bis 40 cm hoch, bei einer Wassertiefe von bis zu 10 cm anpflanzen
Wuchshöhe: 20 - 40 cm
Blatt: Immergrün, drei- oder mehrteilig, elliptisch bis verkehrt-eiförmig, ganzrandig bis wellig gezahnter Rand, frischgrün, ca. 10 cm lang
Frucht: Kapselfrucht, ca. 6 bis 7 mm im Durchmesser
Blüte: Weiß, manchmal rosa überlaufen, trichterartig, in Trauben angeordnet, ausgefranste Ränder, angenehm duftend, sehr zierend
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Kriechende Rhizome, fingerdick, Ausläufer bildend
Boden: Feuchte bis nasse, kalkfreie und anmoorige Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften: Der Menyanthes trifoliata (Bitter-Klee / Fieber-Klee) ist eine wohlriechende Wasserpflanze, die sich perfekt für die Pflanzung am Wasserrand oder in der Sumpfzone eignet. Mit ihren typischen drei- bis mehrteiligen, frischgrünen Blättern und den weißen, manchmal rosa überlaufenden, Blüten, die einen ausgefransten Rand besitzen, setzen Sie herrliche Akzente in Ihre Teichanlage. Insgesamt erweist sich der Bitter-Klee als robust und winterhart. Pro Quadratmeter finden bis zu zehn Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, setzen Sie dieses Schmuckstück in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren, wobei ein Abstand von 30 cm eingehalten werden sollte. Tipp: Pflanzen Sie den Bitter-Klee zusammen mit Gauklerblumen oder Sumpf-Vergißmeinnicht - die Kombination dieser Sorten ist einfach fantastisch und setzt herrliche Farbtupfer!

Der Bitter-Klee oder Fieber-Klee, botanisch Menyanthes trifoliata, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die mit ihren zarten Blüten und dem charakteristischen Blattwerk jeden Gartenteich oder Sumpfbereich bereichert. Diese ausdauernde, krautige Staude bildet buschige, bodendeckende Polster und erreicht eine Wuchshöhe von 20 bis 40 cm. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni, in der sie weiße, manchmal rosa überlaufene Blüten präsentiert. Als robuste und winterharte Pflanze eignet sie sich hervorragend für feuchte bis nasse Standorte und verleiht naturnahen Gartenbereichen einen besonderen Charme.

Portrait des Bitter-Klees: Eine zierliche Wasserpflanze mit Heilwirkung

Der Bitter-Klee, auch als Fieber-Klee bekannt, ist eine vielseitige Staude, die nicht nur optisch überzeugt, sondern auch eine lange Tradition als Heilpflanze besitzt. Seine Anpassungsfähigkeit an feuchte Lebensräume macht ihn zu einer wertvollen Bereicherung für Wassergärten und Sumpfbeete. Im Folgenden werden die grundlegenden Eigenschaften dieser interessanten Pflanze näher beleuchtet.

Herkunft und Wuchs von Menyanthes trifoliata

Die Herkunft des Bitter-Klees erstreckt sich über weite Teile der nördlichen Hemisphäre, da er in Europa, Nordamerika und Asien heimisch ist. Diese weite Verbreitung unterstreicht seine Anpassungsfähigkeit an verschiedene klimatische Bedingungen. Der Wuchs von Menyanthes trifoliata ist aufrecht bis leicht kriechend, wodurch sie effektiv als bodendeckende Pflanze fungiert. Sie bildet kriechende Rhizome aus, die fingerdick sind und Ausläufer treiben, was zu einer flächigen Ausbreitung führt. Für eine optimale Entwicklung sollte die Pflanze in einer Wassertiefe von bis zu 10 cm gesetzt werden, wo sie ihre typische Wuchshöhe von 20 bis 40 cm erreicht. Pro Quadratmeter finden etwa zehn Pflanzen Platz, was bei der Planung von Pflanzungen berücksichtigt werden sollte.

Die besonderen Merkmale des Fieber-Klees

Neben seinem charakteristischen Wuchs zeichnet sich der Fieber-Klee durch einige besondere Merkmale aus. Die Pflanze ist ausdauernd und krautig, was bedeutet, dass sie über viele Jahre hinweg am selben Standort gedeihen kann, ohne verholzte Teile zu entwickeln. Ihr buschiger Habitus verleiht ihr ein dichtes und üppiges Erscheinungsbild, das besonders in Gruppenpflanzungen zur Geltung kommt. Ein weiteres herausragendes Merkmal ist die Bildung von Kapselfrüchten, die einen Durchmesser von etwa 6 bis 7 mm erreichen und nach der Blütezeit erscheinen. Diese Früchte tragen zur natürlichen Vermehrung der Pflanze bei und ergänzen das Gesamtbild im Spätsommer. Die Kombination aus Rhizomen, die für die vegetative Ausbreitung sorgen, und den Samen aus den Kapselfrüchten sichert das Fortbestehen der Art an geeigneten Standorten.

Standort und Bodenansprüche

Damit der Bitter-Klee sein volles Potenzial entfalten kann, sind die richtigen Standort- und Bodenbedingungen entscheidend. Als Wasserpflanze hat sie spezifische Anforderungen an Licht, Feuchtigkeit und Substrat, die bei der Pflanzung unbedingt beachtet werden sollten. Nur so kann sie gesund wachsen und ihre dekorativen sowie ökologischen Funktionen optimal erfüllen.

Der ideale Standort für Bitter-Klee

Der ideale Standort für den Bitter-Klee ist sonnig bis halbschattig, wobei eine ausreichende Lichtzufuhr für eine reiche Blütenbildung sorgt. In voller Sonne gedeiht die Pflanze besonders gut, solange der Boden konstant feucht bleibt. Halbschattige Lagen, beispielsweise am Rand von Gehölzen oder unter hohen Stauden, sind ebenfalls geeignet, sofern sie nicht zu trocken sind. Die Exposition sollte windgeschützt sein, um ein Austrocknen der Blätter zu vermeiden und die zarten Blüten zu schützen. Für die Pflanzung eignen sich vor allem Bereiche am Ufer von Teichen, in flachem Wasser oder in sumpfigen Zonen, wo die natürlichen Lebensbedingungen der Pflanze nachempfunden werden können. Ein Platz in der Nähe von Wasserläufen oder in feuchten Senken des Gartens bietet ebenfalls optimale Voraussetzungen.

Bodenbeschaffenheit für einen gesunden Wuchs

Die Bodenbeschaffenheit spielt eine zentrale Rolle für den gesunden Wuchs von Menyanthes trifoliata. Der Boden sollte feucht bis nass sein, mit einer konstanten Wasserversorgung, die jedoch keine Staunässe im Wurzelbereich verursachen darf. Ideal sind kalkfreie und anmoorige Untergründe, die reich an organischer Substanz sind und einen leicht sauren pH-Wert aufweisen. Solche Böden speichern Feuchtigkeit gut, ohne zu verdichten, und bieten den Rhizomen ausreichend Raum zur Ausbreitung. Eine gute Drainage ist dennoch wichtig, um Fäulnis vorzubeugen, insbesondere in Bereichen, die zeitweise überflutet sein können. Bei der Pflanzung kann die Zugabe von Torf oder Kompost die Bodenstruktur verbessern und die Nährstoffversorgung unterstützen. Regelmäßiges Mulchen mit organischem Material hilft, die Feuchtigkeit zu halten und den Boden langfristig fruchtbar zu erhalten.

Blüte und Blattwerk von Menyanthes trifoliata

Die Blüten und Blätter des Bitter-Klees sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch funktional angepasst an seinen Lebensraum. Zusammen bilden sie ein harmonisches Gesamtbild, das den Garten in den Frühlings- und Sommermonaten bereichert. Im Folgenden werden die Details dieser beiden Pflanzenteile genauer beschrieben.

Die zierlichen Blüten des Fieber-Klees

Die Blüten des Fieber-Klees sind ein wahrer Blickfang und erscheinen in der Zeit von Mai bis Juni. Sie sind weiß, manchmal rosa überlaufen, was ihnen einen zarten und eleganten Charakter verleiht. Die Blütenform ist trichterartig, mit ausgefransten Rändern, die an feine Spitzen erinnern und ihr ein filigranes Aussehen verleihen. Angeordnet sind die Blüten in Trauben, die sich über dem Laub erheben und so gut sichtbar sind. Ein angenehmer Duft umgibt die Blütenstände, der Insekten anlockt und zur Bestäubung beiträgt. Diese Duftnote macht die Pflanze nicht nur visuell, sondern auch olfaktorisch zu einer Bereicherung für den Garten. Die Blüten sind sehr zierend und halten über mehrere Wochen, wobei sie sich allmählich von der Basis zur Spitze der Traube öffnen. Nach der Blüte bilden sich die bereits erwähnten Kapselfrüchte, die das sommerliche Bild abrunden.

Das frischgrüne Laub des Bitter-Klees

Das Blattwerk des Bitter-Klees ist ebenso charakteristisch wie seine Blüten. Die Blätter sind immergrün, was bedeutet, dass sie auch im Winter einen grünen Akzent setzen, sofern die Bedingungen mild sind. Sie sind drei- oder mehrteilig, mit elliptischen bis verkehrt-eiförmigen Einzelblättern, die eine Länge von etwa 10 cm erreichen. Der Rand der Blätter ist ganzrandig bis wellig gezähnt, was ihnen eine interessante Textur verleiht. Die Farbe ist ein frisches, lebendiges Grün, das einen schönen Kontrast zu den weißen Blüten bildet und auch außerhalb der Blütezeit dekorativ wirkt. Die Blätter stehen an langen Stielen und bilden dichte Rosetten, die das Rhizom bedecken und so einen effektiven Bodenschutz bieten. Im Herbst behalten die Blätter ihre grüne Farbe bei, können jedoch bei frostigen Temperaturen leicht bronzefarben überlaufen, was einen zusätzlichen saisonalen Reiz bietet.

Verwendung im Garten

Der Bitter-Klee bietet vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung von Gartenbereichen, insbesondere dort, wo Feuchtigkeit eine Rolle spielt. Seine Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lebensbereiche macht ihn zu einer vielseitigen Staude für naturnahe Gärten. Im Folgenden werden konkrete Verwendungsmöglichkeiten aufgezeigt, die sowohl ästhetische als auch praktische Aspekte berücksichtigen.

Am Teichrand und in der Sumpfzone

Eine der klassischen Verwendungen für Menyanthes trifoliata ist die Pflanzung am Teichrand oder in der Sumpfzone. Hier fühlt sich die Pflanze besonders wohl, da sie die benötigte Feuchtigkeit und den halbschattigen bis sonnigen Standort vorfindet. Sie eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von flachem Wasser, wo sie bis zu 10 cm tief gesetzt werden kann, oder für nassen Boden am Ufer. Gaißmayer ordnet Menyanthes trifoliata den Lebensbereichen Wasser-Rand flaches Wasser, Wasser-Rand nasser Boden (Sumpf) sowie Freifläche mit Wildstaudencharakter auf feuchtem Boden zu. Diese Einordnung unterstreicht ihre Vielseitigkeit in feuchten Gartenbereichen. Durch ihre bodendeckende Wuchsform hilft sie, Uferbereiche zu stabilisieren und Erosion vorzubeugen. Zudem bietet sie Lebensraum für Insekten und andere Kleintiere, die in solchen Biotopen heimisch sind.

Repositionspflanzung und Wildstaudencharakter

Eine weitere interessante Verwendung für den Bitter-Klee ist die Repositionspflanzung, bei der die Pflanze in bestehende Vegetationsbestände integriert wird, um Lücken zu schließen oder ökologische Funktionen zu verbessern. Stauden Stade nennt für Menyanthes trifoliata als zusätzliche Verwendung eine Repositionspflanzung. Dies macht sie zu einer wertvollen Option für Renaturierungsprojekte oder die Aufwertung von naturnahen Gartenbereichen. Ihr Wildstaudencharakter kommt besonders in Gärten mit natürlichem Design zur Geltung, wo sie sich harmonisch in die Umgebung einfügt. In Kombination mit anderen heimischen Stauden schafft sie authentische Pflanzengesellschaften, die nicht nur schön aussehen, sondern auch die Biodiversität fördern. Für Gärten mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und ökologischer Vielfalt ist der Bitter-Klee daher eine ausgezeichnete Wahl.

Mengenverhältnis und Pflanzabstände

Um die optische Wirkung von Menyanthes trifoliata voll zur Entfaltung zu bringen, ist das richtige Mengenverhältnis bei der Pflanzung entscheidend. Es wird empfohlen, die Pflanze in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren zu setzen, was einen natürlichen und üppigen Eindruck vermittelt. Ein Pflanzabstand von etwa 30 cm zwischen den einzelnen Pflanzen sollte eingehalten werden, um ausreichend Raum für die Ausbreitung der Rhizome zu gewährleisten. Bei einer Flächenbepflanzung können bis zu zehn Pflanzen pro Quadratmeter verwendet werden, was zu einem dichten Teppich führt, der Unkrautwachstum unterdrückt. Diese Anordnung fördert zudem ein gesundes Mikroklima und eine stabile Pflanzengemeinschaft. Durch die gruppenweise Pflanzung entstehen Akzente, die den Blick lenken und die Struktur des Gartens betonen.

Pflanzpartner für Bitter-Klee

Die Wahl der richtigen Pflanzpartner kann die Wirkung des Bitter-Klees im Garten erheblich steigern. Durch gezielte Kombinationen lassen sich kontrastreiche oder harmonische Pflanzbilder schaffen, die das ganze Jahr über attraktiv sind. Im Folgenden werden bewährte Begleitstauden vorgestellt, die ähnliche Standortansprüche teilen.

Klassische Begleiter für feuchte Standorte

Zu den klassischen Pflanzpartnern für Menyanthes trifoliata gehören Stauden, die ebenfalls feuchte bis nasse Böden bevorzugen und sonnige bis halbschattige Lagen vertragen. Als Pflanzpartner für Menyanthes trifoliata werden bei Gaißmayer ausdrücklich Caltha palustris (Sumpfdotterblume), Iris pseudacorus (Gelbe Sumpf-Schwertlilie), Mimulus cupreus 'Orange Glow' (Orange Gauklerblume) und Myosotis palustris (Sumpf-Vergissmeinnicht) genannt. Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) mit ihren leuchtend gelben Blüten im Frühjahr bildet einen schönen Kontrast zu den weißen Blüten des Bitter-Klees. Die Gelbe Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) bringt mit ihren aufrechten, schwertförmigen Blättern und gelben Blüten Struktur und Höhe in die Pflanzung. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche Bilder, die den natürlichen Charakter von Feuchtgebieten widerspiegeln.

Kombinationen für farbliche Akzente

Für farbliche Akzente können weitere Stauden hinzugezogen werden, die das Farbspektrum erweitern und zusätzliche Blütezeiten bieten. Die Orange Gauklerblume (Mimulus cupreus 'Orange Glow') mit ihren orangefarbenen Blüten setzt lebhafte Tupfer zwischen das Weiß des Bitter-Klees und das Gelb der Sumpfdotterblume. Das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis palustris) mit seinen zarten blauen Blüten ergänzt das Ensemble mit einer kühlen Farbe, die für Harmonie sorgt. Im Gartenmagazin von Gaißmayer wird Fieberklee zusammen mit Kalmus, Gelber Sumpf-Schwertlilie, Blut-Weiderich, Sphagnum palustre und Weißer Seerose als Bepflanzung eines lebendigen Gartenteichs beschrieben. Solche Kombinationen schaffen nicht nur visuelle Reize, sondern auch ökologische Nischen für verschiedene Tierarten. Durch die Mischung von Blütenfarben und -formen entstehen dynamische Pflanzungen, die über die gesamte Vegetationsperiode hinweg interessant bleiben.

Pflege und Überwinterung

Obwohl der Bitter-Klee als robuste und winterharte Staude gilt, sind einige Pflegemaßnahmen erforderlich, um seine Gesundheit und Vitalität langfristig zu erhalten. Mit den richtigen Techniken kann die Pflanze viele Jahre Freude bereiten und sich sogar vermehren. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte der Pflege und Überwinterung erläutert.

Gießen und Düngen

Das Gießen ist bei Menyanthes trifoliata besonders wichtig, da sie konstante Feuchtigkeit benötigt. In trockenen Perioden sollte regelmäßig gewässert werden, um sicherzustellen, dass der Boden nie vollständig austrocknet. Ideal ist die Verwendung von Regenwasser, da es kalkfrei ist und den pH-Wert des Bodens nicht erhöht. Bei der Pflanzung in Teichnähe oder in Sumpfzonen ist oft keine zusätzliche Bewässerung nötig, sofern der Grundwasserspiegel hoch genug ist. Das Düngen sollte sparsam erfolgen, da zu viele Nährstoffe zu übermäßigem Wachstum und einer Schwächung der Pflanze führen können. Einmal im Jahr, im Frühjahr, kann eine geringe Menge organischer Dünger wie Kompost oder Hornspäne ausgebracht werden, um die Nährstoffversorgung zu unterstützen. Übermäßige Stickstoffgaben sind zu vermeiden, da sie das Laubwachstum auf Kosten der Blüten fördern.

Schnitt und Vermehrung von Menyanthes trifoliata

Ein Rückschnitt ist bei Bitter-Klee in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze ihr Laub das ganze Jahr über behält. Lediglich abgestorbene oder beschädigte Blätter können im Frühjahr entfernt werden, um die Gesundheit und das Erscheinungsbild zu verbessern. Nach der Blüte können verblühte Blütenstände abgeschnitten werden, um die Bildung von Samen zu verhindern und die Energie der Pflanze in das Rhizomwachstum zu lenken. Die Vermehrung von Menyanthes trifoliata erfolgt am einfachsten durch Teilung der Rhizome im Frühherbst oder frühen Frühjahr. Dazu werden die Rhizome vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Messer in Stücke mit mindestens einer Knospe geteilt. Diese Teilstücke werden dann an neuen Standorten eingepflanzt und gut angegossen. Eine Vermehrung durch Samen ist ebenfalls möglich, erfordert jedoch mehr Geduld, da die Keimung mehrere Wochen dauern kann und die Jungpflanzen langsam wachsen.

Winterharte Eigenschaften

Der Bitter-Klee ist winterhart und verträgt Temperaturen bis weit unter den Gefrierpunkt, sofern der Standort feucht genug ist. In Regionen mit strengen Wintern kann ein leichter Winterschutz aus Laub oder Reisig sinnvoll sein, um die Rhizome vor extremem Frost zu schützen. Dies ist besonders wichtig bei jungen Pflanzen oder in exponierten Lagen. Da die Pflanze immergrün ist, behält sie auch im Winter ihre Blätter, die bei Frost jedoch welken können. Im Frühjahr treibt sie dann wieder frisch aus, sobald die Temperaturen steigen. Bei der Überwinterung in Teichnähe ist darauf zu achten, dass die Pflanze nicht vollständig im Eis eingefroren wird, da dies zu Schäden führen kann. In solchen Fällen kann eine leichte Abdeckung mit Stroh oder Vlies helfen, die Pflanze zu schützen, ohne die Luftzirkulation zu behindern.

Wissenswertes über Bitter-Klee

Neben seinen gartenbaulichen Qualitäten hat der Bitter-Klee eine reiche Geschichte und besondere Eigenschaften, die ihn zu einer faszinierenden Pflanze machen. Von seiner traditionellen Verwendung in der Heilkunde bis zu botanischen Besonderheiten gibt es viel zu entdecken. Im Folgenden werden einige dieser Aspekte näher beleuchtet.

Traditionelle Heilpflanze mit Bitterstoffen

Der Bitter-Klee wird seit langem als Heilpflanze geschätzt, insbesondere aufgrund seines hohen Gehalts an Bitterstoffen. Gaißmayer beschreibt Menyanthes trifoliata als klassische Bitterstoffpflanze und nennt als traditionelle Verwendung Magen- und Darmstörungen, Durchfall, Leberprobleme und Störungen des Galleflusses; außerdem werde Bitterklee als Zusatz für Verdauungsliköre und -tees verwendet. Diese traditionellen Anwendungen unterstreichen die Bedeutung der Pflanze in der Volksmedizin. Allerdings ist Vorsicht geboten, da Menyanthes trifoliata als leicht giftige Heil- und Arzneipflanze eingestuft wird, mit einer Giftklasse von „schwach giftig (+)“. Daher sollte sie nicht ohne fachkundige Anleitung innerlich angewendet werden. In der Homöopathie wird die Pflanze dennoch bei bestimmten Beschwerden eingesetzt, was ihre vielseitige Rolle in der Heilkunde zeigt. Neben der medizinischen Verwendung ist der Bitter-Klee auch unter verschiedenen Namen bekannt, wie „Gewöhnlicher Fieberklee“ oder „Dreiblättriger Bitterklee“, was seine charakteristische Blattform betont. Botanisch ist die Gattung Menyanthes besonders interessant, da sie weltweit nur aus einer einzigen Art besteht, nämlich Menyanthes trifoliata, was sie zu einem einzigartigen Vertreter ihrer Familie macht.

Name Deutsch: Bitter-Klee / Fieber-Klee.
Name Botanisch: Menyanthes trifoliata.
Wuchs: Wasserpflanze, aufrecht bis leicht kriechend, bodendeckend, ausdauernd, krautig, buschig, 20 bis 40 cm hoch, bei einer Wassertiefe von bis zu 10 cm anpflanzen.
Wuchshöhe: 20 - 40 cm.
Blatt: Immergrün, drei- oder mehrteilig, elliptisch bis verkehrt-eiförmig, ganzrandig bis wellig gezahnter Rand, frischgrün, ca. 10 cm lang.
Frucht: Kapselfrucht, ca. 6 bis 7 mm im Durchmesser.
Blüte: Weiß, manchmal rosa überlaufen, trichterartig, in Trauben angeordnet, ausgefranste Ränder, angenehm duftend, sehr zierend.
Blütezeit: Mai bis Juni.
Wurzeln: Kriechende Rhizome, fingerdick, Ausläufer bildend.
Boden: Feuchte bis nasse, kalkfreie und anmoorige Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 10.
Eigenschaften: Der Menyanthes trifoliata (Bitter-Klee / Fieber-Klee) ist eine wohlriechende Wasserpflanze, die sich perfekt für die Pflanzung am Wasserrand oder in der Sumpfzone eignet. Mit ihren typischen drei- bis mehrteiligen, frischgrünen Blättern und den weißen, manchmal rosa überlaufenden, Blüten, die einen ausgefransten Rand besitzen, setzen Sie herrliche Akzente in Ihre Teichanlage. Insgesamt erweist sich der Bitter-Klee als robust und winterhart. Pro Quadratmeter finden bis zu zehn Pflanzen Platz. Um bestens zur Geltung zu kommen, setzen Sie dieses Schmuckstück in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren, wobei ein Abstand von 30 cm eingehalten werden sollte. Tipp: Pflanzen Sie den Bitter-Klee zusammen mit Gauklerblumen oder Sumpf-Vergißmeinnicht - die Kombination dieser Sorten ist einfach fantastisch und setzt herrliche Farbtupfer!.
Detaillierte Beschreibung:

Der Bitter-Klee oder Fieber-Klee, botanisch Menyanthes trifoliata, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die mit ihren zarten Blüten und dem charakteristischen Blattwerk jeden Gartenteich oder Sumpfbereich bereichert. Diese ausdauernde, krautige Staude bildet buschige, bodendeckende Polster und erreicht eine Wuchshöhe von 20 bis 40 cm. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni, in der sie weiße, manchmal rosa überlaufene Blüten präsentiert. Als robuste und winterharte Pflanze eignet sie sich hervorragend für feuchte bis nasse Standorte und verleiht naturnahen Gartenbereichen einen besonderen Charme.

Portrait des Bitter-Klees: Eine zierliche....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
20 - 40 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Mai - Juni

Lieferbar ab KW38
4,75 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar ab KW 38
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
"Bitter-Klee / Fieber-Klee - Menyanthes trifoliata"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
10.07.2025

Schöner Bodendecker

Der Bitter-Klee hat sich schnell in meinem Teichgebiet verbreitet. Die Lieferung war sicher und ohne Probleme. Die Pflanze ist gesund und wächst gut.

Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Ihre Bewertung:

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Pflanz- und Pflegetipps Menyanthes trifoliata / Bitter-Klee / Fieber-Klee

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

Sie suchen eine Alternative?

In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Menyanthes trifoliata / Bitter-Klee / Fieber-Klee:

Zuletzt angesehen
Artikelfragen 0
Lesen Sie von weiteren Kunden gestellte Fragen zu diesem Artikel mehr

Frage Stellen

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Beantwortete Fragen zum Artikel Bitter-Klee / Fieber-Klee / Menyanthes trifoliata

Keine Fragen vorhanden