| Wuchs: | Wasserpflanze, ausdauernd, krautig, aufrecht, horstbildend, kompakt, 20 bis 30 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 15 cm anpflanzen |
| Wuchshöhe: | 20 - 30 cm |
| Blatt: | Sommergrün, untere Blätter eiförmig-lanzettlich und ungeteilt bis gezähnt, obere Blätter schmal lanzettlich sowie ganzrandig und am Ende zugespitzt, sattgrün, ca. 7 cm lang und bis zu 1 cm breit |
| Frucht: | Nüsschen, braun |
| Blüte: | Gelb, schalenförmig, einfach, ca. 10 bis 15 mm breit |
| Blütezeit: | Juli bis Oktober |
| Wurzeln: | Kurzer Wurzelstock, faserige Seitenwurzeln |
| Boden: | Nasse, sandig-lehmige und humose Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 10 |
| Eigenschaften: |
Der Ranunculus flammula (Brennender Hahnenfuß / Flammender Hahnenfuß) wird definitiv Ihre Teichanlage bereichern. Diese Sorte ist für die Pflanzung am Ufer oder in der Sumpfzone sehr gut geeignet....
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| Wuchs: | Wasserpflanze, ausdauernd, krautig, aufrecht, horstbildend, kompakt, 20 bis 30 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 15 cm anpflanzen |
| Wuchshöhe: | 20 - 30 cm |
| Blatt: | Sommergrün, untere Blätter eiförmig-lanzettlich und ungeteilt bis gezähnt, obere Blätter schmal lanzettlich sowie ganzrandig und am Ende zugespitzt, sattgrün, ca. 7 cm lang und bis zu 1 cm breit |
| Frucht: | Nüsschen, braun |
| Blüte: | Gelb, schalenförmig, einfach, ca. 10 bis 15 mm breit |
| Blütezeit: | Juli bis Oktober |
| Wurzeln: | Kurzer Wurzelstock, faserige Seitenwurzeln |
| Boden: | Nasse, sandig-lehmige und humose Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 10 |
| Eigenschaften: | Der Ranunculus flammula (Brennender Hahnenfuß / Flammender Hahnenfuß) wird definitiv Ihre Teichanlage bereichern. Diese Sorte ist für die Pflanzung am Ufer oder in der Sumpfzone sehr gut geeignet. Die maximale Wassertiefe sollte dabei 15 cm nicht überschreiten. Ihre vielen, kleinen gelben Schalenblüten wirken schon aus der Ferne sehr zierend und lassen die Pflanze aussehen, als ob sie wie ein Feuer brennt. Auch die heimische Insektenwelt liebt dieses Schmuckstück und frequentiert es zahlreich. Besonders zierend wirkt der Brennende Hahnenfuß, wenn er in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen, bei einem Abstand von 30 cm in das Teichbild integriert wird. Insgesamt finden bis zu 10 Pflanzen pro Quadratmeter Platz. Der Brennende Hahnenfuß zeichnet sich durch eine extreme Frosthärte aus. |
- Portrait des Brennenden Hahnenfuß (Ranunculus flammula)
- Der ideale Standort für Feuchtgebietsspezialisten
- Die leuchtende Pracht von Blatt und Blüte
- Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten
- Harmonische Begleiter für den Ranunculus flammula
- Pflegeleicht und robust
- Wissenswertes über den Flammenden Hahnenfuß
Der Brennende Hahnenfuß, botanisch Ranunculus flammula genannt, ist eine faszinierende Wasser- und Sumpfpflanze, die mit ihren leuchtend gelben Blüten von Juli bis Oktober jeden Gartenteich oder feuchten Bereich bereichert. Diese ausdauernde, krautige Staude besticht durch ihren kompakten, horstbildenden Wuchs und ihre außerordentliche Anpassungsfähigkeit an nasse Lebensräume. Als heimische Art in Eurasien, Nordamerika und Nordafrika verbreitet, bringt sie nicht nur optischen Reiz, sondern auch ökologischen Wert in den Garten.
Portrait des Brennenden Hahnenfuß (Ranunculus flammula)
Der Flammende Hahnenfuß, wie er ebenfalls genannt wird, ist eine typische Vertreterin der Hahnenfußgewächse und präsentiert sich als vielseitige Bereicherung für feuchte Gartenbereiche. Seine natürliche Verbreitung erstreckt sich über weite Teile der Nordhalbkugel, was auf seine Robustheit und Anpassungsfähigkeit hinweist. Im Garten überzeugt er durch eine lange Blütezeit und einen formschönen Habitus, der sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppen wirkt.
Herkunft und Wuchscharakter
Der Ranunculus flammula ist in den gemäßigten Zonen von Eurasien, Nordamerika und Nordafrika beheimatet, wo er natürlicherweise an Ufern, in Sümpfen und auf feuchten Wiesen vorkommt. Diese weite Verbreitung unterstreicht seine Anpassungsfähigkeit an verschiedene feuchte Milieus. Als ausdauernde, krautige Pflanze bildet sie einen kurzen Wurzelstock mit faserigen Seitenwurzeln aus, der ihr Halt im oft weichen Untergrund gibt. Der Wuchs ist aufrecht und horstbildend, was zu einer kompakten Erscheinung führt, die sich ideal in die Umgebung einfügt. Die Staude ist sommergrün, verliert also im Herbst ihr Laub, um im Frühjahr neu auszutreiben. Diese Lebensweise sichert ihr das Überleben auch in Regionen mit kalten Wintern.
Wuchshöhe und Habitus
Mit einer Wuchshöhe von 20 bis 30 cm bleibt der Brennende Hahnenfuß vergleichsweise niedrig, was ihn perfekt für die vorderen Bereiche von Teichrändern oder feuchten Beeten macht. Sein Habitus ist straff aufrecht und bildet dichte Horste, die durch die horstbildende Wuchsweise entstehen. Diese Kompaktheit verleiht der Pflanze Struktur und sorgt dafür, dass sie auch bei Wind standhaft bleibt. Für die Pflanzung im Wasser ist zu beachten, dass die maximale Wassertiefe 15 cm nicht überschreiten sollte, da die Pflanze sonst nicht optimal gedeihen kann. In der Fläche können bis zu 10 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden, um einen geschlossenen Bestand zu erzielen, wobei ein Pflanzabstand von etwa 30 cm empfohlen wird, um jeder Pflanze ausreichend Raum zur Entfaltung zu geben.
Nach diesem umfassenden Portrait wenden wir uns den spezifischen Ansprüchen zu, die der Brennende Hahnenfuß an seinen Lebensraum stellt.
Der ideale Standort für Feuchtgebietsspezialisten
Um den vollen Zierwert und die Vitalität des Ranunculus flammula zur Geltung zu bringen, ist die Wahl des richtigen Standorts entscheidend. Als Spezialist für feuchte bis nasse Lebensräume hat diese Staude klare Präferenzen, die bei der Gartenplanung berücksichtigt werden sollten. Ein optimal platziertes Exemplar wird mit üppigem Wachstum und reicher Blüte danken.
Licht und Exposition
Der Brennende Hahnenfuß bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert die intensivste Blütenbildung und sorgt für kräftige Triebe, während im Halbschatten das Wachstum etwas zurückhaltender sein kann, aber dennoch zufriedenstellend verläuft. Eine Exposition, die mehrere Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag bietet, ist ideal. Vermeiden sollten Sie allzu schattige Plätze, da dort die Blütenfülle nachlassen und die Pflanze langbeinig werden kann. Am Teichrand oder auf feuchten Freiflächen profitiert die Staude von der reflektierten Helligkeit des Wassers oder der umgebenden Vegetation, was ihr zusätzlich zugutekommt.
Bodenansprüche des Ranunculus flammula
Der Boden sollte für den Flammenden Hahnenfuß stets feucht bis nass sein, da er als Wasserpflanze auf konstante Feuchtigkeit angewiesen ist. Ideal sind sandig-lehmige und humose Untergründe, die ausreichend Nährstoffe speichern können, ohne zu verdichten. Ein neutraler pH-Wert wird empfohlen, wobei die Pflanze auch leicht saure oder alkalische Bereiche tolerieren kann. Wichtig ist eine gute Durchlässigkeit, um Staunässe im Wurzelbereich zu vermeiden, obwohl Feuchtigkeit erwünscht ist. Für die Pflanzung in der Sumpfzone oder am Teichrand sollte der Untergrund gut wasserhaltend sein, um auch in trockeneren Phasen nicht komplett auszutrocknen. Ein humoser Anteil im Boden unterstützt die Wasserretention und liefert organische Nährstoffe.
Mit dem passenden Standort im Blick, lohnt es sich, die ästhetischen Qualitäten von Blüte und Blattwerk genauer zu betrachten.
Die leuchtende Pracht von Blatt und Blüte
Der Ranunculus flammula verdient seinen Namen „Flammender Hahnenfuß“ nicht ohne Grund – seine Erscheinung ist von einer intensiven Leuchtkraft geprägt, die besonders in den Sommermonaten zur Geltung kommt. Sowohl die Blüten als auch das Laub tragen zum charakteristischen Bild dieser Staude bei und bieten über Monate hinweg visuelle Highlights.
Die gelben Schalenblüten des Brennenden Hahnenfuß
Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober, was den Ranunculus flammula zu einer wertvollen Spätsommer- und Herbstblüher macht. Die Einzelblüten sind schalenförmig, einfach aufgebaut und messen etwa 10 bis 15 mm im Durchmesser. Ihre Farbe ist ein reines, leuchtendes Gelb, das an sonnigen Tagen fast zu glühen scheint und so den Eindruck eines kleinen Feuers erweckt. Diese vielen kleinen Blüten stehen in lockeren Anordnungen an den Triebenden und verleihen der Pflanze einen luftig-zierlichen Charakter. Obwohl sie keinen ausgeprägten Duft verströmen, sind sie bei Insekten sehr beliebt und werden häufig von Bienen, Schwebfliegen und anderen Bestäubern besucht. Die lange Blühdauer sorgt dafür, dass der Garten auch in der späteren Jahreszeit noch mit Farbtupfern versehen ist.
Das sommergrüne Laubwerk
Das Laub des Flammenden Hahnenfußes ist sommergrün und zeigt eine interessante Variation entlang der Triebe. Die unteren Blätter sind eiförmig-lanzettlich und können ungeteilt bis gezähnt sein, während die oberen Blätter schmal lanzettlich, ganzrandig und am Ende zugespitzt erscheinen. Sie erreichen eine Länge von etwa 7 cm und eine Breite von bis zu 1 cm, sind von einer sattgrünen Farbe und geben der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit Struktur. Im Herbst verfärbt sich das Laub nicht spektakulär, sondern welkt allmählich, bevor es abfällt. Die Textur der Blätter ist glatt und leicht glänzend, was bei Feuchtigkeit dekorative Reflexionen erzeugt. Diese Blattformen tragen zum filigranen Gesamteindruck bei und harmonieren perfekt mit den zierlichen Blüten.
Nach dieser Betrachtung der ästhetischen Merkmale stellt sich die Frage, wie sich der Brennende Hahnenfuß optimal in die Gartengestaltung integrieren lässt.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten
Der Ranunculus flammula ist aufgrund seiner Standortansprüche und Wuchseigenschaften ein vielseitiger Kandidat für spezielle Gartenbereiche. Seine Verwendung beschränkt sich nicht nur auf klassische Teichanlagen, sondern eröffnet auch auf feuchten Freiflächen gestalterische Möglichkeiten. Mit der richtigen Platzierung kann er sein volles Potenzial entfalten und zum Blickfang werden.
Am Teichrand und in der Sumpfzone
Als typische Wasserpflanze ist der Brennende Hahnenfuß prädestiniert für die Bepflanzung von Teichrändern und Sumpfzonen. Hier fühlt er sich in einer Wassertiefe von bis zu 15 cm besonders wohl und bildet dichte Horste, die das Ufer natürlich einfassen. Durch seinen kompakten Wuchs eignet er sich hervorragend für die vordere Reihe, wo er keine höheren Pflanzen verdeckt. Die leuchtend gelben Blüten spiegeln sich im Wasser und verstärken so den optischen Effekt. Für den Lebensbereich „Wasserrand an sonniger Stelle“ ist er eine ideale Wahl, da er sowohl die Feuchtigkeit als auch die Helligkeit dieses Standorts optimal nutzt. In Tuffs von drei bis fünf Pflanzen gesetzt, entsteht ein harmonisches Bild, das den Teich natürlich wirken lässt.
Auf feuchten Freiflächen
Neben Gewässern kann der Flammende Hahnenfuß auch auf feuchten Freiflächen eingesetzt werden, wo der Boden permanent nass ist, beispielsweise in Senken oder an quelligen Stellen. In solchen Bereichen bildet er attraktive Bestände, die mit anderen Feuchtigkeit liebenden Stauden kombiniert werden können. Sein horstbildender Wuchs verhindert, dass er zu sehr ausufert, und sorgt für eine ordentliche Erscheinung. Diese Verwendung eignet sich besonders für Naturgärten oder extensive Flächen, wo wenig Pflegeaufwand gewünscht ist. Die Staude trägt hier zur Biodiversität bei, indem sie Insekten anlockt und als heimische Art ökologisch wertvoll ist.
Die Pflanzung des Flammenden Hahnenfuß
Bei der Pflanzung des Ranunculus flammula ist auf einen Abstand von etwa 30 cm zwischen den einzelnen Exemplaren zu achten, um ausreichend Raum für die horstbildende Entwicklung zu gewährleisten. Pro Quadratmeter können bis zu 10 Pflanzen gesetzt werden, um einen dichten Bestand zu erzielen. Für die Integration in das Teichbild empfiehlt es sich, kleine Gruppen zu bilden, die natürlich wirken und nicht zu streng angeordnet sind. Die Pflanzung sollte im Frühjahr oder Herbst erfolgen, wenn der Boden feucht und die Temperaturen mild sind. Achten Sie darauf, dass der Wurzelballen gut mit dem umgebenden Boden Kontakt hat und ausreichend angedrückt wird, um ein Einsinken zu verhindern. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist regelmäßiges Wässern wichtig, bis die Staude angewachsen ist.
Um die gestalterischen Möglichkeiten voll auszuschöpfen, lohnt es sich, passende Pflanzpartner für den Brennende Hahnenfuß in Betracht zu ziehen.
Harmonische Begleiter für den Ranunculus flammula
Die Kombination mit anderen Stauden kann den Zierwert des Flammenden Hahnenfußes noch steigern und interessante Kontraste oder harmonische Übergänge schaffen. Bei der Auswahl von Begleitpflanzen sollten ähnliche Standortansprüche im Vordergrund stehen, um ein gesundes und ästhetisch ansprechendes Gesamtbild zu gewährleisten.
Klassische Teichpartner
Am Teichrand harmoniert der Brennende Hahnenfuß ausgezeichnet mit anderen Wasser- und Sumpfpflanzen, die ebenfalls sonnige bis halbschattige und feuchte Bedingungen bevorzugen. Gute Partner sind beispielsweise die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), die mit ihren gelben Blüten und aufrechten Blättern einen schönen Kontrast bildet, oder der Blutweiderich (Lythrum salicaria), der mit seinen rosa Blütenständen für Farbakzente sorgt. Auch die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) mit ihren nickenden Blüten oder der Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) mit seinen großen Blättern ergänzen den Ranunculus flammula ideal. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche Bilder und nutzen die unterschiedlichen Wuchshöhen und Blütezeiten optimal aus.
Begleiter für feuchte Standorte
Auf feuchten Freiflächen lassen sich mit dem Flammenden Hahnenfuß stimmige Pflanzgemeinschaften gestalten, die ganzjährig attraktiv sind. Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) mit ihren goldgelben Blüten im Frühjahr oder die Trollblume (Trollius europaeus) mit ihren kugeligen Blüten sind hervorragende Begleiter, die ähnliche Bodenverhältnisse schätzen. Für strukturelle Akzente kann man Gräser wie das Pfeifengras (Molinia caerulea) hinzunehmen, das mit seinem lockeren Wuchs Leichtigkeit verleiht. Diese Partnerpflanzen teilen nicht nur die Standortvorlieben, sondern ergänzen sich auch in Form und Farbe, sodass ein natürliches, artenreiches Ensemble entsteht, das Insekten und anderen Gartenbewohnern Nahrung und Lebensraum bietet.
Nach der Planung der Pflanzung und der Auswahl von Begleitern ist die richtige Pflege entscheidend für den langfristigen Erfolg mit dem Brennenden Hahnenfuß.
Pflegeleicht und robust
Der Ranunculus flammula gilt als pflegeleichte Staude, die bei passenden Standortbedingungen kaum Zuwendung benötigt. Dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen zu beachten, um Gesundheit und Blühfreudigkeit über Jahre hinweg zu erhalten. Mit minimalem Aufwand lässt sich so eine dauerhafte Bereicherung im Garten etablieren.
Gießen und Düngen
Da der Brennende Hahnenfuß feuchte bis nasse Böden bevorzugt, ist in trockenen Perioden besonders auf ausreichende Bewässerung zu achten. An Standorten am Teichrand oder in Sumpfzonen ist dies meist natürlich gegeben, auf Freiflächen sollte bei anhaltender Trockenheit zusätzlich gewässert werden, um ein Austrocknen des Bodens zu verhindern. Gedüngt werden muss der Ranunculus flammula in der Regel nicht, da humose Böden genügend Nährstoffe liefern. Falls der Boden sehr mager ist, kann im Frühjahr eine geringe Gabe eines organischen Volldüngers erfolgen, um das Wachstum anzuregen. Übermäßiges Düngen sollte vermieden werden, da es zu mastigem Wuchs führen kann, der anfälliger für Krankheiten ist.
Schnitt und Vermehrung des Brennenden Hahnenfuß
Ein Rückschnitt ist beim Flammenden Hahnenfuß nicht zwingend erforderlich, kann aber nach der Blüte im Herbst erfolgen, um die Pflanze zu verjüngen und ein ordentliches Erscheinungsbild zu bewahren. Dabei werden die abgeblühten Triebe bodennah entfernt. Im Frühjahr können eventuelle Winterreste beseitigt werden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Die Vermehrung lässt sich am einfachsten durch Teilung des Horstes im Frühjahr oder Herbst durchführen. Dazu wird die Pflanze ausgegraben, der Wurzelstock mit einem scharfen Messer geteilt und die Teilstücke an gewünschter Stelle wieder eingepflanzt. Diese Methode ist effektiv und erhält die Sorteneigenschaften. Eine Aussaat über die braunen Nüsschen ist ebenfalls möglich, erfordert aber mehr Geduld, da die Keimung unregelmäßig sein kann.
Überwinterung
Der Ranunculus flammula ist extrem frosthart und übersteht Temperaturen bis zu -28,8 °C, was der Winterhärtezone Z5 entspricht. In unseren Breiten benötigt er daher keinen speziellen Winterschutz, da er als einheimische Art an kalte Winter angepasst ist. Die oberirdischen Teile sterben im Herbst ab, und die Pflanze überdauert mit ihrem Wurzelstock im Boden. Bei der Pflanzung im Wasser ist darauf zu achten, dass die Wassertiefe nicht so groß wird, dass der Wurzelstock einfriert – in der Regel ist dies bei den empfohlenen 15 cm aber kein Problem. In sehr strengen Wintern kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig an Landpflanzungen zusätzliche Sicherheit bieten, ist aber meist überflüssig.
Abschließend werfen wir einen Blick auf interessante Hintergründe und Besonderheiten dieser bemerkenswerten Staude.
Wissenswertes über den Flammenden Hahnenfuß
Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus bietet der Ranunculus flammula spannende Einblicke in Botanik, Geschichte und ökologische Zusammenhänge. Diese Hintergrundinformationen runden das Bild dieser Staude ab und helfen, sie besser zu verstehen und zu schätzen.
Etymologie und Kulturgeschichte
Der botanische Name Ranunculus leitet sich vom lateinischen Wort „rana“ für Frosch ab, was auf den bevorzugten feuchten Lebensraum der Gattung verweist – ähnlich wie Frösche, die in sumpfigen Gebieten leben. Die Bezeichnung „flammula“ bedeutet „Flamme“ oder „Feuerchen“ und bezieht sich auf die leuchtend gelben Blüten, die wie kleine Flammen wirken. Bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. wurde der Gattungsname von Plinius dem Älteren verwendet, was die lange Geschichte dieser Pflanzenfamilie unterstreicht. Der deutsche Name „Brennender Hahnenfuß“ oder „Flammender Hahnenfuß“ greift dieses Bild ebenfalls auf und betont die feurige Erscheinung. In der Volksheilkunde wurde die Gattung Ranunculus aufgrund ihrer Giftigkeit mit Vorsicht behandelt, spielte aber dennoch in einigen Traditionen eine Rolle.
Giftigkeit und Handhabung
Wie alle Arten der Gattung Ranunculus ist auch der Ranunculus flammula giftig. Der Pflanzensaft enthält Protoanemonin, das bei Hautkontakt zu Reizungen führen kann. Daher ist es ratsam, bei Pflegearbeiten wie dem Rückschnitt oder der Teilung Handschuhe zu tragen, um direkten Kontakt zu vermeiden. Der Verzehr von Pflanzenteilen kann zu Übelkeit, Erbrechen und anderen Vergiftungserscheinungen führen, weshalb die Staude außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren gepflanzt werden sollte. Trotz dieser Eigenschaft stellt sie im Garten bei sachgemäßer Handhabung keine Gefahr dar und kann bedenkenlos kultiviert werden. Ihre ökologische Bedeutung als Insektenweide und ihr Zierwert überwiegen bei weitem, solange man die nötigen Vorsichtsmaßnahmen beachtet.
| Name Deutsch: | Brennender Hahnenfuß / Flammender Hahnenfuß. |
| Name Botanisch: | Ranunculus flammula. |
| Wuchs: | Wasserpflanze, ausdauernd, krautig, aufrecht, horstbildend, kompakt, 20 bis 30 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 15 cm anpflanzen. |
| Wuchshöhe: | 20 - 30 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, untere Blätter eiförmig-lanzettlich und ungeteilt bis gezähnt, obere Blätter schmal lanzettlich sowie ganzrandig und am Ende zugespitzt, sattgrün, ca. 7 cm lang und bis zu 1 cm breit. |
| Frucht: | Nüsschen, braun. |
| Blüte: | Gelb, schalenförmig, einfach, ca. 10 bis 15 mm breit. |
| Blütezeit: | Juli bis Oktober. |
| Wurzeln: | Kurzer Wurzelstock, faserige Seitenwurzeln. |
| Boden: | Nasse, sandig-lehmige und humose Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 10. |
| Eigenschaften: | Der Ranunculus flammula (Brennender Hahnenfuß / Flammender Hahnenfuß) wird definitiv Ihre Teichanlage bereichern. Diese Sorte ist für die Pflanzung am Ufer oder in der Sumpfzone sehr gut geeignet. Die maximale Wassertiefe sollte dabei 15 cm nicht überschreiten. Ihre vielen, kleinen gelben Schalenblüten wirken schon aus der Ferne sehr zierend und lassen die Pflanze aussehen, als ob sie wie ein Feuer brennt. Auch die heimische Insektenwelt liebt dieses Schmuckstück und frequentiert es zahlreich. Besonders zierend wirkt der Brennende Hahnenfuß, wenn er in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen, bei einem Abstand von 30 cm in das Teichbild integriert wird. Insgesamt finden bis zu 10 Pflanzen pro Quadratmeter Platz. Der Brennende Hahnenfuß zeichnet sich durch eine extreme Frosthärte aus.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Brennende Hahnenfuß, botanisch Ranunculus flammula genannt, ist eine faszinierende Wasser- und Sumpfpflanze, die mit ihren leuchtend gelben Blüten von Juli bis Oktober jeden Gartenteich oder feuchten Bereich bereichert. Diese ausdauernde, krautige Staude besticht durch ihren kompakten, horstbildenden Wuchs und ihre außerordentliche Anpassungsfähigkeit an nasse Lebensräume. Als heimische Art in Eurasien, Nordamerika und Nordafrika verbreitet, bringt sie nicht nur optischen Reiz, sondern auch ökologischen Wert in den Garten. Portrait des Brennenden Hahnenfuß (Ranunculus flammula)Der Flammende Hahnenfuß, wie er ebenfalls genannt wird, ist eine typische Vertreterin der Hahnenfußgewächse und präsentiert sich als.... |
Pflanz- und Pflegetipps Ranunculus flammula / Brennender Hahnenfuß / Flammender Hahnenfuß
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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