| Wuchs: | Wasserpflanze, aufrecht, lockerhorstig, ausdauernd, krautig, 40 bis 150 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 10 cm anpflanzen |
| Wuchshöhe: | 40 - 150 cm |
| Blatt: | Sommergrün, eiförmig-lanzettlich bis breit lanzettlich, gegenständig, zu dritt oder zu viert quirlig am Stängel angeordnet, am Ende zugespitzt, ganzrandig, frischgrün, dunkel gepunktet, bis zu 12 cm lang |
| Frucht: | Kapselfrucht |
| Blüte: | Gelb, Innenseite an der Basis rotbraun gefärbt, sternförmig, fünfzählig, in lockeren und traubigen Blütenrispen zusammen, 8 bis 16 mm breit |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Tiefwurzler, bildet unterirdische Ausläufer |
| Boden: | Frische bis feuchte, sumpfige, humose und sandig-lehmige Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: |
Der Lysimachia vulgaris (Gewöhnlicher Gilbweiderich) ist eine herrliche Pflanze, die vor allem durch ihre Blüte begeistert. Diese ist in lockeren und traubigen Blütenrispen angeordnet und...
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| Wuchs: | Wasserpflanze, aufrecht, lockerhorstig, ausdauernd, krautig, 40 bis 150 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 10 cm anpflanzen |
| Wuchshöhe: | 40 - 150 cm |
| Blatt: | Sommergrün, eiförmig-lanzettlich bis breit lanzettlich, gegenständig, zu dritt oder zu viert quirlig am Stängel angeordnet, am Ende zugespitzt, ganzrandig, frischgrün, dunkel gepunktet, bis zu 12 cm lang |
| Frucht: | Kapselfrucht |
| Blüte: | Gelb, Innenseite an der Basis rotbraun gefärbt, sternförmig, fünfzählig, in lockeren und traubigen Blütenrispen zusammen, 8 bis 16 mm breit |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Tiefwurzler, bildet unterirdische Ausläufer |
| Boden: | Frische bis feuchte, sumpfige, humose und sandig-lehmige Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: | Der Lysimachia vulgaris (Gewöhnlicher Gilbweiderich) ist eine herrliche Pflanze, die vor allem durch ihre Blüte begeistert. Diese ist in lockeren und traubigen Blütenrispen angeordnet und erscheint zwischen Juni und August. Man kann den Gewöhnlichen Gilbweierich anhand der Blüte von anderen Arten unterscheiden. Die Blüte dieser Sorte ist gelb gefärbt und weist in der Innenseite an der Basis eine rotbraune Färbung auf. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als anspruchslos und winterhart. Der Lysimachia vulgaris eignet für perfekt für Beete oder Teichränder. Dabei sollten Sie auf einen sonnigen bis halbschattigen Standort sowie auf einen frischen bis feuchten Boden achten. Pro Quadratmeter finden bis zu sechs Pflanzen Platz. Um strahlende Akzente zu setzen, empfehlen wir den Gewöhnlichen Gilbweiderich in kleinen Tuffs von bis zu fünf Exemplaren oder aber größeren Kolonien in Ihr Beet oder Ihre Teichlandschaft zu integrieren, wobei ein Pflanzenabstand von 40 cm eingehalten werden sollte. |
- Lysimachia vulgaris: Ein Portrait der leuchtenden Wasserstaude
- Der ideale Standort für feuchtigkeitsliebende Stauden
- Blütenpracht und Laubwerk des Gewöhnlichen Gilb-Weiderichs
- Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten
- Harmonische Pflanzpartner für Lysimachia vulgaris
- Pflegeleicht und winterhart: Die richtige Betreuung
- Wissenswertes über den Gewöhnlichen Gilb-Weiderich
Der Gewöhnliche Gilb-Weiderich, botanisch Lysimachia vulgaris, ist eine faszinierende Wasser- und Sumpfpflanze, die mit ihren leuchtend gelben Blütenrispen von Juni bis August jeden feuchten Gartenbereich bereichert. Als heimische Großstaude aus Eurasien besticht sie durch ihre Anspruchslosigkeit, Winterhärte und die Fähigkeit, sich an geeigneten Standorten durch Ausläuferbildung natürlich auszubreiten. Ihre Wuchshöhe von 40 bis 150 Zentimetern macht sie zu einer imposanten Erscheinung, die sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppen überzeugt.
Lysimachia vulgaris: Ein Portrait der leuchtenden Wasserstaude
Der Gewöhnliche Gilb-Weiderich gehört zu den charakteristischen Stauden für feuchte bis sumpfige Lebensräume. Sein lockerhorstiger, aufrechter Wuchs verleiht ihm eine natürliche Eleganz, die besonders in der Blütezeit voll zur Geltung kommt. Als ausdauernde, krautige Pflanze bildet er mit den Jahren ansprechende Horste, die durch unterirdische Ausläufer langsam größere Flächen besiedeln können.
Herkunft und Wuchsform des Gewöhnlichen Gilb-Weiderichs
Ursprünglich in Eurasien beheimatet, hat sich Lysimachia vulgaris als wertvolle Gartenstaude etabliert. Die Pflanze wächst lockerhorstig und aufrecht, wobei die Stängel sich stabil entwickeln und die typische Wuchshöhe erreichen. Als Tiefwurzler mit der Fähigkeit, unterirdische Ausläufer zu bilden, erschließt sich die Staude den Boden effektiv und kann bei optimalen Bedingungen größere Bereiche einnehmen. Diese Ausläuferbildung ist ein natürlicher Vermehrungsmechanismus, der jedoch bei der Gartenplanung berücksichtigt werden sollte, um unerwünschte Ausbreitung zu kontrollieren. Die krautige, ausdauernde Natur der Pflanze garantiert, dass sie über viele Jahre hinweg zuverlässig austreibt und blüht.
Wuchshöhe und Blütezeit der Staude
Mit einer Wuchshöhe von 40 bis 150 Zentimetern zählt der Gewöhnliche Gilb-Weiderich zu den stattlichen Stauden im Garten. Gaißmayer bezeichnet Lysimachia vulgaris als heimische Großstaude, die bis etwa 1,50 Meter hoch werden kann. Diese beeindruckende Höhe macht sie ideal für die Hintergrundbepflanzung in Beeten oder als markantes Solitär am Teichrand. Die Hauptblütezeit erstreckt sich von Juni bis August, wobei in milden Jahren oder an besonders günstigen Standorten auch eine Nachblüte bis in den September möglich ist. Während dieser Periode entwickelt die Pflanze ihre charakteristischen Blütenrispen, die nicht nur optisch ansprechend sind, sondern auch zahlreiche Insekten anlocken.
Der ideale Standort für feuchtigkeitsliebende Stauden
Die Standortwahl ist entscheidend für das Gedeihen des Gewöhnlichen Gilb-Weiderichs. Diese Staude bevorzugt Plätze, die ihren natürlichen Lebensräumen entsprechen – also feuchte, nährstoffreiche Bereiche mit ausreichend Licht. Ein falsch gewählter, zu trockener Standort führt schnell zu Wachstumsproblemen und verminderter Blühfreude.
Licht und Exposition für den Gewöhnlichen Gilb-Weiderich
Lysimachia vulgaris gedeiht optimal an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Volle Sonne wird gut vertragen, solange der Boden ausreichend feucht bleibt; im Halbschatten entwickelt sich die Pflanze ebenfalls prächtig, wobei die Blütenbildung etwas geringer ausfallen kann. Ideal sind Ost- oder Westlagen, die morgens oder abends Sonne bieten und während der Mittagshitze leichten Schatten spenden. Diese Exposition schützt vor übermäßiger Verdunstung und gewährleistet eine gleichmäßige Bodenfeuchte. Bei der Pflanzung am Teichrand sollte beachtet werden, dass die Staude eine maximale Wassertiefe von 10 Zentimetern toleriert – sie steht also im flachen Uferbereich oder in sumpfigen Zonen, nicht im tiefen Wasser.
Bodenansprüche von Lysimachia vulgaris
Der Boden sollte frisch bis feucht, sumpfig, humos und sandig-lehmig sein. Diese Kombination bietet die ideale Grundlage: Der sandige Anteil sorgt für eine gewisse Durchlässigkeit, während der Lehm die Feuchtigkeit speichert und der Humus Nährstoffe liefert. Staunässe wird kurzfristig toleriert, langfristig sollte jedoch ein gewisser Wasserabfluss gewährleistet sein, um Wurzelfäule vorzubeugen. Der pH-Wert kann im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen; kalkhaltige Böden werden ebenfalls angenommen, sofern die Feuchtigkeit stimmt. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden mit reifem Kompost oder verrottetem Laub anzureichern, um die Humusversorgung zu verbessern.
Blütenpracht und Laubwerk des Gewöhnlichen Gilb-Weiderichs
Die Attraktivität des Gewöhnlichen Gilb-Weiderichs liegt in der harmonischen Verbindung von auffälliger Blüte und dekorativem Laub. Während der Sommermonate bildet die Pflanze einen dichten, frischgrünen Horst, aus dem sich die leuchtenden Blütenrispen erheben. Diese Kombination sorgt für einen lang anhaltenden Zierwert, der weit über die reine Blütezeit hinausgeht.
Die gelbe Blütezeit von Lysimachia vulgaris
Die Blüten des Gewöhnlichen Gilb-Weiderichs sind gelb gefärbt und weisen an der Innenseite an der Basis eine rotbraune Färbung auf. Jede Einzelblüte ist sternförmig und fünfzählig mit einem Durchmesser von 8 bis 16 Millimetern. Sie sind in lockeren, traubigen Blütenrispen angeordnet, die sich an den Enden der Stängel entwickeln und einen luftigen, natürlichen Eindruck vermitteln. Gaißmayer erwähnt zu Lysimachia vulgaris, dass diese Art zu den wenigen mitteleuropäischen Blütenpflanzen gezählt wird, die Bestäuber nicht mit Nektar, sondern mit einem Öl anlocken. Diese botanische Besonderheit macht die Pflanze für bestimmte Wildbienenarten besonders attraktiv. Die Blüten duften nicht intensiv, locken aber durch ihre Farbe und das angebotene Öl zahlreiche Insekten an.
Das frischgrüne Blattwerk der Staude
Das Laub von Lysimachia vulgaris ist sommergrün und zeigt eine ansprechende frischgrüne Farbe. Die Blätter sind eiförmig-lanzettlich bis breit lanzettlich, am Ende zugespitzt und ganzrandig. Sie werden bis zu 12 Zentimeter lang und sind gegenständig oder zu dritt oder zu viert quirlig am Stängel angeordnet. Auffällig sind die dunklen Punkte auf der Blattoberseite, die der Pflanze ein zusätzliches ornamentales Detail verleihen. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelblich, bevor es einzieht; eine intensive Herbstfärbung ist nicht typisch. Die Blattstruktur ist relativ zart, aber robust genug, um Wind und Regen standzuhalten.
Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten
Der Gewöhnliche Gilb-Weiderich ist äußerst vielseitig einsetzbar und bereichert verschiedene Gartenbereiche mit seiner Präsenz. Seine Vorliebe für feuchte Standorte macht ihn zu einem idealen Kandidaten für spezielle Pflanzsituationen, die für viele andere Stauden ungeeignet wären. Baumschule Horstmann nennt Lysimachia vulgaris als geeignet für Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Sumpfgebiete, Teichränder, Kübel und als Schnittblume.
Lysimachia vulgaris am Teichrand und in Sumpfzonen
An Teichrändern und in natürlichen Sumpfzonen kommt der Gewöhnliche Gilb-Weiderich besonders gut zur Geltung. Hier kann er seine Vorliebe für feuchte Böden voll ausleben und bildet mit der Zeit üppige Bestände, die das Ufer stabilisieren und optisch auflockern. Baumschule Horstmann beschreibt den Gewöhnlichen Gilbweiderich außerdem als attraktive Hintergrundpflanze für naturnahe Gärten sowie zur Begrenzung feuchter Beete und Rabatten einschließlich der Teichrandpflanzung. Die Pflanze sollte im flachen Wasserbereich oder im ständig feuchten Ufersaum gesetzt werden, wobei die Wassertiefe 10 Zentimeter nicht überschreiten sollte. In Kombination mit anderen Sumpfpflanzen wie Rohrkolben oder Sumpfschwertlilien entstehen natürliche, lebendige Uferbereiche.
Als Hintergrundpflanze in Beeten und Rabatten
In klassischen Staudenbeeten oder Rabatten übernimmt der Gewöhnliche Gilb-Weiderich oft die Rolle einer Hintergrundpflanze, die mit ihrer Höhe und den leuchtenden Blütenrispen Tiefe und Struktur verleiht. Besonders in feuchten Beetbereichen, die durch hohen Grundwasserstand oder regelmäßige Bewässerung konstante Feuchtigkeit bieten, fühlt er sich wohl. Durch die Ausläuferbildung kann er auch als natürliche Begrenzung dienen, um Beetabschnitte voneinander zu trennen. Für eine harmonische Wirkung sollten pro Quadratmeter etwa sieben Pflanzen gesetzt werden, wobei ein Pflanzabstand von 40 Zentimetern empfohlen wird. Größere Kolonien oder kleine Tuffs von drei bis fünf Exemplaren erzeugen besonders intensive Akzente.
Einsatz als Schnittblume und in Kübeln
Die langen, stabilen Blütenstiele des Gewöhnlichen Gilb-Weiderichs eignen sich ausgezeichnet für die Vase. Als Schnittblume halten sie sich mehrere Tage und bringen sommerliche Frische ins Haus. Für die Kübelkultur ist die Staude ebenfalls geeignet, sofern das Pflanzgefäß ausreichend groß ist und eine gute Drainage bei gleichzeitig konstanter Feuchtigkeit gewährleistet. Ein Kübel mit mindestens 20 Litern Volumen und einem Wasserreservoir oder regelmäßigem Gießen ist ideal. Im Kübel lässt sich die Ausbreitung durch Ausläufer besser kontrollieren, was die Pflanze auch für kleinere Gärten oder Balkone interessant macht.
Harmonische Pflanzpartner für Lysimachia vulgaris
Die richtige Pflanznachbarschaft unterstreicht die Schönheit des Gewöhnlichen Gilb-Weiderichs und schafft ein ausgewogenes, naturnahes Bild. Ideal sind Begleiter, die ähnliche Standortansprüche teilen und in Höhe, Farbe oder Blattstruktur kontrastieren oder harmonieren. Als Pflanzpartner werden auf einem Gaißmayer-Beispielstandort Hemerocallis lilioasphodelus (Gelbe Taglilie), Iris sibirica (Wiesen-Schwertlilie) und Tanacetum corymbosum (Straußblütige Wucherblume) zusammen mit Lysimachia vulgaris genannt.
Klassische Begleiter am feuchten Standort
Die Gelbe Taglilie (Hemerocallis lilioasphodelus) bildet mit ihren schmalen, grasartigen Blättern und den trompetenförmigen, zitronengelben Blüten einen schönen Kontrast zum lockerhorstigen Wuchs des Gilb-Weiderichs. Beide Pflanzen blühen im Sommer und bevorzugen frische bis feuchte Böden. Die Wiesen-Schwertlilie (Iris sibirica) bringt mit ihren eleganten, schwertförmigen Blättern und den blau-violetten Blüten eine ganz andere Farbnote und Struktur ins Spiel. Sie verträgt ebenfalls feuchte Standorte und erreicht ähnliche Höhen. Die Straußblütige Wucherblume (Tanacetum corymbosum) ergänzt mit ihren weißen, doldigen Blütenständen und dem fein gefiederten Laub die gelben Rispen des Gilb-Weiderichs und lockert die Pflanzung auf.
Weitere Kombinationsmöglichkeiten mit dem Gewöhnlichen Gilb-Weiderich
Neben den genannten Klassikern harmonieren auch andere Feuchtigkeit liebende Stauden ausgezeichnet mit Lysimachia vulgaris. Der Blutweiderich (Lythrum salicaria) mit seinen rosa Kerzen oder die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) mit ihren goldgelben Blüten im Frühjahr sind ebenfalls passende Partner. Für höhere Pflanzungen eignen sich der Wasserdost (Eupatorium cannabinum) oder das Mädesüß (Filipendula ulmaria), die mit ihren großen Blütenständen zusätzliche Höhenakzente setzen. Niedrigere Begleiter wie das Sumpfvergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) oder der Sumpfhornklee (Lotus pedunculatus) können als Unterpflanzung dienen und den Boden bedecken.
Pflegeleicht und winterhart: Die richtige Betreuung
Der Gewöhnliche Gilb-Weiderich gilt als anspruchslos und winterhart, benötigt aber dennoch einige grundlegende Pflegemaßnahmen, um optimal zu gedeihen. Die richtige Betreuung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Sicherstellung der Bodenfeuchte, gelegentliches Düngen und einen kontrollierten Rückschnitt. Bei Beachtung weniger Regeln entwickelt sich die Staude über viele Jahre zuverlässig und blühfreudig.
Gießen und Düngen für eine gesunde Entwicklung
Die wichtigste Pflegemaßnahme ist die ausreichende Wasserversorgung. An natürlichen Standorten wie Teichrändern ist dies meist gegeben; in Beeten oder Rabatten muss bei Trockenperioden regelmäßig gewässert werden. Der Boden sollte stets frisch bis feucht sein, ohne dass Staunässe entsteht. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder gehäckseltem Laub hilft, die Feuchtigkeit zu halten und Unkrautwachstum zu unterdrücken. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem organischen Volldünger oder reifem Kompost, der leicht in die Oberfläche eingearbeitet wird. Eine zweite, leichte Düngung nach der ersten Blüte kann die Nachblüte fördern, ist aber nicht zwingend notwendig.
Rückschnitt und Vermehrung von Lysimachia vulgaris
Ein Rückschnitt der verblühten Stängel im Herbst oder frühen Frühjahr fördert einen kompakten Wuchs und verhindert unkontrollierte Selbstaussaat. Lysimachia vulgaris bildet Ausläufer und kann sich dadurch an geeigneten Standorten schnell ausbreiten und größere Flächen bedecken. Diese natürliche Vermehrung kann durch Abstechen der Ausläufer im Frühjahr kontrolliert oder zur Gewinnung neuer Pflanzen genutzt werden. Zur Kontrolle der Ausbreitung wird bei Baumschule Horstmann ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Art durch unterirdische Ausläufer schnell größere Flächen erschließen kann. Alternativ ist eine Vermehrung durch Teilung der Horste im Frühherbst möglich; dabei werden kräftige Teilstücke mit ausreichend Wurzeln abgetrennt und sofort wieder eingepflanzt.
Überwinterung des Gewöhnlichen Gilb-Weiderichs
Der Gewöhnliche Gilb-Weiderich ist vollständig winterhart und übersteht Temperaturen bis weit unter minus 20 Grad Celsius ohne Schutz. Im Herbst zieht die Pflanze oberirdisch ein; die abgestorbenen Stängel können als Winterschutz stehen bleiben und erst im Frühjahr entfernt werden. Dies schützt die Wurzeln vor Frost und bietet Insekten Überwinterungsmöglichkeiten. In sehr kalten Regionen oder bei späten Frösten im Frühjahr kann eine leichte Abdeckung mit Reisig empfehlenswert sein, um den frischen Austrieb zu schützen. Im Kübel sollte das Gefäß frostfest sein oder an einem geschützten Ort überwintert werden, da die begrenzte Erdmenge schneller durchfriert.
Wissenswertes über den Gewöhnlichen Gilb-Weiderich
Neben seinen gärtnerischen Qualitäten birgt Lysimachia vulgaris auch interessante historische und botanische Details. Die Pflanze hat eine lange Tradition in der Volksheilkunde und weist einige besondere Eigenschaften auf, die sie von anderen Stauden unterscheiden. Diese Hintergründe machen den Gewöhnlichen Gilb-Weiderich zu einer noch faszinierenderen Bereicherung für den Garten.
Historische Bedeutung und botanische Besonderheiten
Baumschule Horstmann berichtet, dass Lysimachia vulgaris historisch in der Volksheilkunde bei Skorbut, Fieber, Durchfall und Hautbeschwerden verwendet wurde. Diese traditionelle Nutzung unterstreicht die Bedeutung der Pflanze in früheren Zeiten. Botanisch gehört sie zur Gattung Lysimachia innerhalb der Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Der deutsche Name „Gilb-Weiderich“ leitet sich von der gelben (gilb) Blütenfarbe und der Ähnlichkeit mit Weiderich-Arten ab. Wie bereits erwähnt, lockt die Pflanze Bestäuber mit Öl statt Nektar an, was sie zu einer spezialisierten Nahrungsquelle für bestimmte Wildbienen macht. Die Frucht ist eine Kapselfrucht, die bei Reife aufspringt und die Samen freisetzt. In der Natur besiedelt die Staude feuchte Wiesen, Ufer und Moore; im Garten trägt sie zur Biodiversität bei, indem sie Insekten Nahrung und Lebensraum bietet.
| Name Deutsch: | Gewöhnlicher Gilbweiderich. |
| Name Botanisch: | Lysimachia vulgaris. |
| Wuchs: | Wasserpflanze, aufrecht, lockerhorstig, ausdauernd, krautig, 40 bis 150 cm hoch, bei einer maximalen Wassertiefe von 10 cm anpflanzen. |
| Wuchshöhe: | 40 - 150 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, eiförmig-lanzettlich bis breit lanzettlich, gegenständig, zu dritt oder zu viert quirlig am Stängel angeordnet, am Ende zugespitzt, ganzrandig, frischgrün, dunkel gepunktet, bis zu 12 cm lang. |
| Frucht: | Kapselfrucht. |
| Blüte: | Gelb, Innenseite an der Basis rotbraun gefärbt, sternförmig, fünfzählig, in lockeren und traubigen Blütenrispen zusammen, 8 bis 16 mm breit. |
| Blütezeit: | Juni bis August. |
| Wurzeln: | Tiefwurzler, bildet unterirdische Ausläufer. |
| Boden: | Frische bis feuchte, sumpfige, humose und sandig-lehmige Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 7. |
| Eigenschaften: | Der Lysimachia vulgaris (Gewöhnlicher Gilbweiderich) ist eine herrliche Pflanze, die vor allem durch ihre Blüte begeistert. Diese ist in lockeren und traubigen Blütenrispen angeordnet und erscheint zwischen Juni und August. Man kann den Gewöhnlichen Gilbweierich anhand der Blüte von anderen Arten unterscheiden. Die Blüte dieser Sorte ist gelb gefärbt und weist in der Innenseite an der Basis eine rotbraune Färbung auf. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als anspruchslos und winterhart. Der Lysimachia vulgaris eignet für perfekt für Beete oder Teichränder. Dabei sollten Sie auf einen sonnigen bis halbschattigen Standort sowie auf einen frischen bis feuchten Boden achten. Pro Quadratmeter finden bis zu sechs Pflanzen Platz. Um strahlende Akzente zu setzen, empfehlen wir den Gewöhnlichen Gilbweiderich in kleinen Tuffs von bis zu fünf Exemplaren oder aber größeren Kolonien in Ihr Beet oder Ihre Teichlandschaft zu integrieren, wobei ein Pflanzenabstand von 40 cm eingehalten werden sollte.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Gewöhnliche Gilb-Weiderich, botanisch Lysimachia vulgaris, ist eine faszinierende Wasser- und Sumpfpflanze, die mit ihren leuchtend gelben Blütenrispen von Juni bis August jeden feuchten Gartenbereich bereichert..... |
Pflanz- und Pflegetipps Lysimachia vulgaris / Gewöhnlicher Gilbweiderich
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