| Wuchs: | Wasserpflanze, aufrecht bis niederliegend, horstbildend, krautig bis verholzt, ausdauernd, bis zu 200 cm hoch, bei einer Wassertiefe von bis zu 10 cm anpflanzen |
| Wuchshöhe: | bis zu 2 m |
| Blatt: | Sommergrün, gefiedert, ei-lanzettlich bis herzförmig, ganzrandig bis seitlich abstehende spitze Lappen, frischgrün, im Herbst purpurfarben, bis zu 7 cm lang und 6 cm breit |
| Frucht: | Beere, anfangs grün, im reifen Zustand leuchtend rot, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Tiefviolett, mit gelbem Staubblatt, sternförmig / strahlenförmig, einfach, verzweigt, in Rispen zusammen, ca. 1 cm breit, zierend |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Dünn und ästig |
| Boden: | Frische bis feuchte, normal durchlässige und stickstoffreiche Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: |
Der Solanum dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten) ist eine zierende Pflanze, die sich bestens für Wasser- und Gehölzränder eignet. Dort setzt der Bittersüße Nachtschatten einerseits durch die...
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| Wuchs: | Wasserpflanze, aufrecht bis niederliegend, horstbildend, krautig bis verholzt, ausdauernd, bis zu 200 cm hoch, bei einer Wassertiefe von bis zu 10 cm anpflanzen |
| Wuchshöhe: | bis zu 2 m |
| Blatt: | Sommergrün, gefiedert, ei-lanzettlich bis herzförmig, ganzrandig bis seitlich abstehende spitze Lappen, frischgrün, im Herbst purpurfarben, bis zu 7 cm lang und 6 cm breit |
| Frucht: | Beere, anfangs grün, im reifen Zustand leuchtend rot, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Tiefviolett, mit gelbem Staubblatt, sternförmig / strahlenförmig, einfach, verzweigt, in Rispen zusammen, ca. 1 cm breit, zierend |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Wurzeln: | Dünn und ästig |
| Boden: | Frische bis feuchte, normal durchlässige und stickstoffreiche Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: | Der Solanum dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten) ist eine zierende Pflanze, die sich bestens für Wasser- und Gehölzränder eignet. Dort setzt der Bittersüße Nachtschatten einerseits durch die tiefviolette Blüte und andererseits durch die leuchtend rote Beere atemberaubende Farbakzente. Die Beeren werden gerne von Vögeln verzehrt. Insgesamt erweist sich diese Sorte als gut frosthart. Pro Quadratmeter finden bis zu sieben Pflanzen Platz. Um perfekt zur Geltung zu kommen, empfehlen wir den Bittersüßen Nachtschatten einzeln in kleinen Tuffs von ein bis drei Exemplaren in Ihre Teichlandschaft zu integrieren. Achten Sie dabei auf einen Pflanzenabstand von 30 bis 40 cm. Ein echter Hingucker, der garantiert auch Sie überzeugt! |
- Portrait des Bittersüßen Nachtschattens
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Bittersüßen Nachtschattens
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Solanum dulcamara
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über den Bittersüßen Nachtschatten
Portrait des Bittersüßen Nachtschattens
Der Bittersüße Nachtschatten, botanisch Solanum dulcamara, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die mit ihren tiefvioletten Blüten und leuchtend roten Beeren das ganze Jahr über Akzente setzt. Die ausdauernde, krautig bis verholzende Staude stammt ursprünglich aus Asien, Europa und Nordafrika und hat sich in vielen Gärten als vielseitige Bereicherung etabliert. Besonders an Gewässerrändern und in Gehölzsäumen fühlt sie sich wohl und bringt dort Farbe und Struktur in den Pflanzplan. Im Folgenden erfahren Sie alles Wichtige zu Herkunft, Wuchs und Eigenschaften dieser besonderen Staude.
Herkunft und Botanik
Solanum dulcamara gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordafrikas heimisch. Die Pflanze besiedelt natürlicherweise feuchte Standorte wie Uferzonen von Flüssen und Seen, aber auch lichte Wälder und Gebüsche. Ihr deutscher Name "Bittersüßer Nachtschatten" leitet sich vom Geschmack der giftigen Beeren ab, die zunächst bitter, dann süßlich schmecken. Im Garten wird sie vor allem als Wasserrand- und Gehölzrandpflanze geschätzt. Die Art ist mehrjährig und bildet mit der Zeit dichte Horste und Ausläufer.
Wuchs und Erscheinungsbild
Der Bittersüße Nachtschatten wächst aufrecht bis niederliegend und horstbildend, wobei er eine Höhe von bis zu 200 cm erreichen kann. Die Sprosse sind anfangs krautig und verholzen mit zunehmendem Alter an der Basis. Die Pflanze breitet sich über unterirdische Ausläufer aus, was bei der Planung des Pflanzortes berücksichtigt werden sollte. Die sommergrünen Blätter sind frischgrün, ei-lanzettlich bis herzförmig und können bis zu 7 cm lang und 6 cm breit werden. Im Herbst färben sie sich oft purpurn und sorgen so für eine zweite Farbsaison.
Eigenschaften und Winterhärte
Der Bittersüße Nachtschatten ist gut frosthart und wird der Winterhärtezone Z4 zugeordnet, was Temperaturen von −34,4 °C bis −28,9 °C entspricht. Damit ist er in den meisten mitteleuropäischen Gärten ohne Winterschutz winterfest. Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und gedeiht am besten auf frischen bis feuchten, stickstoffreichen Böden. Pro Quadratmeter können bis zu sieben Pflanzen gesetzt werden, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm eingehalten werden sollte. Der Bittersüße Nachtschatten ist eine ausgesprochen pflegeleichte Bereicherung für Gartenteiche und Feuchtbiotope.
Standort und Boden
Damit der Bittersüße Nachtschatten optimal gedeiht, sind die richtigen Standort- und Bodenbedingungen entscheidend. Die Pflanze stellt zwar keine extrem hohen Ansprüche, zeigt aber bei optimalen Bedingungen die schönste Blüte und Fruchtbildung. Im Folgenden werden die wichtigsten Faktoren für ein gesundes Wachstum erläutert.
Standortansprüche
Der Bittersüße Nachtschatten bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. An vollsonnigen Plätzen ist die Blüte meist besonders reichhaltig, während im Halbschatten die Laubfärbung und die Fruchtbildung etwas verhalten ausfallen können. Die Pflanze ist jedoch recht tolerant und gedeiht auch unter lichten Gehölzen, solange sie ausreichend Licht erhält. In tiefem Schatten blüht sie kaum und neigt zu langem, sparrigem Wuchs. Für eine üppige Blütenpracht sollte der Standort daher mindestens vier bis sechs Stunden direkte Sonne pro Tag bieten.
Bodenbeschaffenheit
Ideal sind frische bis feuchte Böden, die normal durchlässig und stickstoffreich sind. Der pH-Wert sollte neutral bis leicht alkalisch sein; die Pflanze verträgt jedoch auch schwach saure Substrate. Besonders gut eignet sich ein lehmiger bis sandig-lehmiger Boden, der Feuchtigkeit gut hält, aber nicht staunass ist. An extrem trockenen Standorten bleibt der Wuchs kümmerlich und die Blätter vergilben. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder Laub hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren und das Wurzelwerk vor Austrocknung zu schützen.
Pflanzhinweise
Der Bittersüße Nachtschatten wird mit einer maximalen Wassertiefe von bis zu 10 cm angepflanzt, was ihn zu einer idealen Pflanze für flache Uferzonen macht. Pro Quadratmeter sollten Sie nicht mehr als sieben Pflanzen setzen, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm eingehalten wird. Setzen Sie die Pflanze am besten einzeln oder in kleinen Gruppen von ein bis drei Exemplaren, um eine natürliche Optik zu erzielen. Der beste Pflanzzeitpunkt ist das Frühjahr oder der frühe Herbst, damit die Staude vor dem Winter gut einwurzeln kann.
Blüte und Blattwerk des Bittersüßen Nachtschattens
Die Blüte und das Blattwerk des Bittersüßen Nachtschattens sind wahre Blickfänge und machen ihn zu einer Zierpflanze für spezielle Standorte. Die zarten, tiefvioletten Blüten erscheinen über mehrere Wochen und werden von leuchtend roten Beeren abgelöst. Die Blätter wiederum überraschen mit einer herbstlichen Färbung. Die folgenden Abschnitte beschreiben die einzelnen Merkmale genauer.
Die Blüte
Die Blüten von Solanum dulcamara erscheinen von Juni bis August und sind tiefviolett mit gelben Staubblättern. Sie sind stern- oder strahlenförmig, einfach und in Rispen angeordnet. Jede Einzelblüte hat einen Durchmesser von etwa 1 cm und wirkt durch ihre leuchtende Farbe wie ein kleiner Edelstein. Die Blüten sind zwittrig und werden von Insekten, insbesondere Hummeln und Bienen, bestäubt. In milden Jahren kann die Blüte bis in den September hinein andauern, besonders wenn regelmäßig verwelkte Blütenstände entfernt werden.
Die Frucht
Aus den bestäubten Blüten entwickeln sich Beeren, die anfangs grün sind und im reifen Zustand leuchtend rot leuchten. Die Früchte sind etwa 1 cm groß und erscheinen in kleinen Trauben. Sie sind dekorativ, aber giftig und sollten nicht verzehrt werden. Vögel hingegen lieben die Beeren und tragen so zur Verbreitung der Pflanze bei. Die Fruchtbildung ist ein wichtiges Ziermerkmal, das den Bittersüßen Nachtschatten auch nach der Blütezeit attraktiv macht. Die Beeren bleiben oft bis in den Winter an der Pflanze hängen und bieten dann einen schönen Kontrast zur kahlen Landschaft.
Das Blattwerk
Die Blätter des Bittersüßen Nachtschattens sind sommergrün, gefiedert und ei-lanzettlich bis herzförmig. Der Blattrand kann ganzrandig sein oder seitlich abstehende spitze Lappen aufweisen. Die Blätter sind frischgrün und werden bis zu 7 cm lang und 6 cm breit. Im Herbst färben sie sich purpurfarben, was einen zusätzlichen Farbeffekt erzeugt. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und verleihen der Pflanze eine lockere, luftige Textur. Bei Berührung verströmen die Blätter einen charakteristischen, leicht würzigen Duft, der an Tomatenblätter erinnert, da beide zur gleichen Familie gehören.
Verwendung im Garten
Der Bittersüße Nachtschatten ist eine vielseitige Pflanze, die in verschiedenen Gartensituationen eingesetzt werden kann. Ob als Teichrandpflanze, im Naturgarten oder zur Begrünung von Zäunen – sie setzt überall Akzente. Die folgenden Verwendungsmöglichkeiten geben Ihnen Ideen für die Integration in Ihren Garten.
Wasserrand und Teichbepflanzung
Als Wasserpflanze ist der Bittersüße Nachtschatten ideal für den Wasserrand und den Gehölzrand geeignet. Er gedeiht in flachen Uferzonen mit einer Wassertiefe von bis zu 10 cm und lockert mit seinen überhängenden Trieben die harte Begrenzung eines Gartenteichs auf. In Kombination mit anderen Wasserpflanzen wie Rohrkolben oder Schwertlilien entsteht ein malerisches Bild. Die leuchtend roten Beeren reflektieren sich im Wasser und verstärken die optische Wirkung. Auch an Bachläufen oder Feuchtmulden macht der Bittersüße Nachtschatten eine gute Figur.
Naturgarten und Bauerngarten
Im Naturgarten fügt sich der Bittersüße Nachtschatten harmonisch in die Umgebung ein. Seine Ausbreitung durch Ausläufer sollte bei Bedarf eingegrenzt werden, um eine unkontrollierte Verbreitung zu verhindern. Dennoch ist er ein wertvoller Bestandteil naturnaher Pflanzungen, da er Insekten und Vögeln Nahrung bietet. Im Bauerngarten kann er an einem Zaun oder einer Pergola entlang ranken und sorgt für eine romantische Note. Die Kombination mit traditionellen Kräutern und Stauden unterstreicht den ländlichen Charme.
Kletterhilfe und Zauneingrünung
Obwohl der Bittersüße Nachtschatten kein echter Kletterer mit Haftorganen ist, kann er mit seinen langen, rankenden Trieben an einer Kletterhilfe oder einem Zaun entlang geführt werden. Die Triebe umschlingen die Stützen und schaffen so eine grüne Wand. Insbesondere an Zäunen aus Holz oder Draht entsteht ein dichter, blühender Sichtschutz. Die Pflanze sollte jedoch regelmäßig gestutzt werden, um die gewünschte Form zu erhalten. Auch an Spalieren oder an Bäumen interessant arrangiert, ergibt sich ein malerisches Gesamtbild.
Pflanzpartner für Solanum dulcamara
Die Wahl der richtigen Pflanzpartner unterstreicht die Schönheit des Bittersüßen Nachtschattens und schafft stabile Pflanzgemeinschaften. Ideal sind Pflanzen mit ähnlichen Standortansprüchen, also solche, die feuchte bis frische Böden und sonnige bis halbschattige Standorte bevorzugen. Im Folgenden werden passende Gehölze und Stauden vorgestellt.
Passende Gehölze
Mit Weiden (Salix) wie der Purpur-Weide (Salix purpurea) oder der Bruch-Weide (Salix fragilis) harmoniert der Bittersüße Nachtschatten besonders gut, da diese ebenfalls feuchte Standorte lieben. Auch die Hänge-Birke (Betula pendula) oder die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) sind geeignete Begleiter in lichten Gehölzsäumen. Die Gehölze bieten dem Nachtschatten leichten Schatten und Schutz vor Wind. Gleichzeitig lockert er mit seinen Blüten und Früchten das dunkle Laub der Gehölze auf.
Stauden- und Gras-Begleiter
Als krautige Partner eignen sich der Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre) und die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), die ebenfalls am Wasserrand gedeihen. Das hohe, aufrechte Gras der Segge (Carex pendula) oder die Wald-Simse (Scirpus sylvaticus) setzen Strukturkontraste. Auch die Prachtspiere (Astilbe) mit ihren filigranen Blütenständen, zu der zum Beispiel die Sorte 'Fanal' (Astilbe chinensis 'Fanal') gehört, ergibt ein reizvolles Zusammenspiel. Der Bittersüße Nachtschatten kann zwischen diesen Pflanzen als farblicher Akzent eingesetzt werden.
Pflege und Überwinterung
Mit den richtigen Pflegemaßnahmen bleibt der Bittersüße Nachtschatten über Jahre hinweg vital und blühfreudig. Die Pflanze ist zwar pflegeleicht, doch einige Handgriffe sollten regelmäßig erfolgen. Die Überwinterung bereitet in der Regel keine Probleme, wie die folgenden Ausführungen zeigen.
Ausbreitungskontrolle
Der Bittersüße Nachtschatten breitet sich über Ausläufer aus und sollte bei Bedarf eingegrenzt werden, um ein Überhandnehmen zu verhindern. Dazu können Sie im Frühjahr die äußeren Triebe abstechen oder eine Rhizomsperre setzen. Diese Maßnahme ist vor allem in kleinen Gärten oder in der Nähe von anderen empfindlichen Stauden sinnvoll. Regelmäßiges Auslichten fördert zudem die Bildung neuer Blütentriebe.
Pflegemaßnahmen
In trockenen Perioden sollte der Bittersüße Nachtschatten ausreichend gewässert werden, da er auf Feuchtigkeit angewiesen ist. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder Laub hält die Bodenfeuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Die Pflanze benötigt keinen regelmäßigen Dünger, da sie auf stickstoffreichen Böden gut zurechtkommt; eine leichte Gabe von Kompost im Frühjahr reicht völlig aus. Verwelkte Blütenstände können Sie im Sommer ausputzen, um eine zweite Blüte zu fördern. Im Herbst empfiehlt es sich, abgestorbene Triebe bodennah abzuschneiden, um die Pflanze gesund zu halten.
Überwinterung
Wie bereits erwähnt, ist der Bittersüße Nachtschatten winterhart bis −34 °C und benötigt in der Regel keinen Winterschutz. In rauen Lagen oder bei sehr späten Frösten kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig jedoch nicht schaden. Die Pflanze zieht im Winter ihre oberirdischen Teile ein und treibt im Frühjahr aus der Basis wieder aus. Achten Sie darauf, dass der Wurzelbereich nicht vollständig austrocknet, auch im Winter sollte eine gewisse Bodenfeuchte vorhanden sein.
Wissenswertes über den Bittersüßen Nachtschatten
Der Bittersüße Nachtschatten hat eine lange Tradition und viele interessante Eigenschaften. Die folgenden Informationen vertiefen das Verständnis für diese besondere Pflanze und zeigen, warum sie nicht nur eine Zierpflanze ist.
Tradition und Heilkunde
Der Bittersüße Nachtschatten war bereits in der Antike als Heilpflanze bekannt. Die roten Früchte von Solanum dulcamara sind giftig, wurden aber früher in kleinen Dosen bei Hauterkrankungen und Rheuma eingesetzt. Die Pflanze enthält verschiedene Alkaloide, darunter Solanin, das in hohen Dosen toxisch wirkt. Heute wird der Bittersüße Nachtschatten aufgrund seiner Giftigkeit nur noch selten medizinisch verwendet. In der Volksmedizin wurde aus den Stängeln ein Tee zubereitet, der bei Husten und Bronchitis helfen sollte. Trotzdem ist Vorsicht geboten: Die Pflanze sollte nicht ohne fachkundige Anleitung verwendet werden. Auch im Garten ist es wichtig, Kinder und Haustiere vor dem Verzehr der Beeren zu schützen.
| Name Deutsch: | Bittersüßer Nachtschatten. |
| Name Botanisch: | Solanum dulcamara. |
| Wuchs: | Wasserpflanze, aufrecht bis niederliegend, horstbildend, krautig bis verholzt, ausdauernd, bis zu 200 cm hoch, bei einer Wassertiefe von bis zu 10 cm anpflanzen. |
| Wuchshöhe: | bis zu 2 m. |
| Blatt: | Sommergrün, gefiedert, ei-lanzettlich bis herzförmig, ganzrandig bis seitlich abstehende spitze Lappen, frischgrün, im Herbst purpurfarben, bis zu 7 cm lang und 6 cm breit. |
| Frucht: | Beere, anfangs grün, im reifen Zustand leuchtend rot, nicht zum Verzehr geeignet. |
| Blüte: | Tiefviolett, mit gelbem Staubblatt, sternförmig / strahlenförmig, einfach, verzweigt, in Rispen zusammen, ca. 1 cm breit, zierend. |
| Blütezeit: | Juni bis August. |
| Wurzeln: | Dünn und ästig. |
| Boden: | Frische bis feuchte, normal durchlässige und stickstoffreiche Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 7. |
| Eigenschaften: | Der Solanum dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten) ist eine zierende Pflanze, die sich bestens für Wasser- und Gehölzränder eignet. Dort setzt der Bittersüße Nachtschatten einerseits durch die tiefviolette Blüte und andererseits durch die leuchtend rote Beere atemberaubende Farbakzente. Die Beeren werden gerne von Vögeln verzehrt. Insgesamt erweist sich diese Sorte als gut frosthart. Pro Quadratmeter finden bis zu sieben Pflanzen Platz. Um perfekt zur Geltung zu kommen, empfehlen wir den Bittersüßen Nachtschatten einzeln in kleinen Tuffs von ein bis drei Exemplaren in Ihre Teichlandschaft zu integrieren. Achten Sie dabei auf einen Pflanzenabstand von 30 bis 40 cm. Ein echter Hingucker, der garantiert auch Sie überzeugt!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait des Bittersüßen NachtschattensDer Bittersüße Nachtschatten, botanisch Solanum dulcamara, ist eine faszinierende Wasserpflanze, die mit ihren tiefvioletten Blüten und leuchtend roten Beeren das ganze Jahr über Akzente setzt. Die ausdauernde, krautig bis verholzende Staude stammt ursprünglich aus Asien, Europa und Nordafrika und hat sich in vielen Gärten als vielseitige Bereicherung etabliert. Besonders an Gewässerrändern und in Gehölzsäumen fühlt sie sich wohl und bringt dort Farbe und Struktur in den Pflanzplan. Im Folgenden erfahren Sie alles Wichtige zu Herkunft, Wuchs und Eigenschaften dieser besonderen Staude. Herkunft und BotanikSolanum dulcamara gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordafrikas heimisch. Die Pflanze besiedelt natürlicherweise feuchte Standorte wie Uferzonen von Flüssen und Seen, aber auch lichte Wälder und Gebüsche. Ihr deutscher Name "Bittersüßer Nachtschatten" leitet sich vom Geschmack.... |
Pflanz- und Pflegetipps Solanum dulcamara / Bittersüßer Nachtschatten
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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