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Krebsschere / Wasser-Aloe

Stratiotes aliodes

Stratiotes aloides (Krebsschere, Wasser-Aloe) als schwimmende Wasserpflanze mit grünen Blattrosetten und weißer Blüte
Stratiotes aliodes (Krebsschere) im Wasser mit rosettenförmigen, schwertförmigen grünen Blättern und weißer Blüte.
Stratiotes aloides (Krebsschere) im Teich, grüne aufrechte Blätter im flachen Wasser dicht wachsend
Sommergrün
Weiß
Sonnig-halbschattig
Juni - Juli
10 - 15 cm
ab 4,25 €
     
Wuchs: Wasserpflanze, rosettig, polsterbildend, an eine Aloe erinnernd, untergetaucht und freischwimmend, lediglich zur Blütezeit die Wasseroberfläche durchdringend und trichterförmig aufrecht, 10 bis 15 cm hoch, ca. 40 cm breit, bei einer Wassertiefe von mindestens 80 cm anpflanzen
Wuchshöhe: 10 - 15 cm
Blatt: Sommergrün, lineal / schwertförmig, am Ende zugespitzt, gesägter Rand, stachelig, spröde, hart, ledrig, grün bis grünbraun, bis zu 40 cm lang und bis zu 4 cm breit
Frucht: Unscheinbar
Blüte: Weiß, mit hellgelben Fäden, schalenförmig, gehen aus einer zweiblättrigen Scheide hervor, die einer Krebsschere ähnelt, 2 bis 3 cm groß
Blütezeit: Juni bis Juli
Wurzeln: Unverzweigt, lange Ausläufer bildend
Boden: Nasse, kalkarme und sehr nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften:
Die Stratiotes aliodes (Krebsschere / Wasser-Aloe) ist eine zierende Wasserpflanze, die sich bestens für Teichanlagen eignet. Sie schwimmt frei und wächst die meiste Zeit untergetaucht. Lediglich...
zur Blütenzeit im Juni und Juli taucht sie über die Wasseroberfläche. Dann wächst sie trichterartig aufrecht und zeigt ihre schwertförmigen, stacheligen Blätter, welche die einer Aloe sehr ähnlich sehen. Zusätzlich zeigt die Krebsschere liebliche, weiße Blüten, die aus einer zweiblättrigen Scheide hervorgehen und Krebsscheren ähneln. Dadurch erhält diese Sorte auch den Namen 'Krebsschere'. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als anspruchslos, sehr robust und winterhart. Es überwintert auf dem Teichgrund und steigt mit zunehmender Temperatur im Frühjahr wieder an die Wasseroberfläche. Die Sorte ist sehr wertvoll für den Teich, da sie zur Reinigung des Wassers beiträgt. Pro Quadratmeter finden bis zu vier Pflanzen Platz. Wir empfehlen Ihnen die Krebsschere einzeln in kleinen Tuffs von ein bis fünf Exemplaren in Ihre Teichlandschaft zu integrieren, wobei Sie dabei auf einen Pflanzenabstand von 50 bis 60 cm achten sollten. Eine sehr exotische Sorte, die garantiert auch Sie überzeugt!
Wuchs: Wasserpflanze, rosettig, polsterbildend, an eine Aloe erinnernd, untergetaucht und freischwimmend, lediglich zur Blütezeit die Wasseroberfläche durchdringend und trichterförmig aufrecht, 10 bis 15 cm hoch, ca. 40 cm breit, bei einer Wassertiefe von mindestens 80 cm anpflanzen
Wuchshöhe: 10 - 15 cm
Blatt: Sommergrün, lineal / schwertförmig, am Ende zugespitzt, gesägter Rand, stachelig, spröde, hart, ledrig, grün bis grünbraun, bis zu 40 cm lang und bis zu 4 cm breit
Frucht: Unscheinbar
Blüte: Weiß, mit hellgelben Fäden, schalenförmig, gehen aus einer zweiblättrigen Scheide hervor, die einer Krebsschere ähnelt, 2 bis 3 cm groß
Blütezeit: Juni bis Juli
Wurzeln: Unverzweigt, lange Ausläufer bildend
Boden: Nasse, kalkarme und sehr nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften: Die Stratiotes aliodes (Krebsschere / Wasser-Aloe) ist eine zierende Wasserpflanze, die sich bestens für Teichanlagen eignet. Sie schwimmt frei und wächst die meiste Zeit untergetaucht. Lediglich zur Blütenzeit im Juni und Juli taucht sie über die Wasseroberfläche. Dann wächst sie trichterartig aufrecht und zeigt ihre schwertförmigen, stacheligen Blätter, welche die einer Aloe sehr ähnlich sehen. Zusätzlich zeigt die Krebsschere liebliche, weiße Blüten, die aus einer zweiblättrigen Scheide hervorgehen und Krebsscheren ähneln. Dadurch erhält diese Sorte auch den Namen 'Krebsschere'. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als anspruchslos, sehr robust und winterhart. Es überwintert auf dem Teichgrund und steigt mit zunehmender Temperatur im Frühjahr wieder an die Wasseroberfläche. Die Sorte ist sehr wertvoll für den Teich, da sie zur Reinigung des Wassers beiträgt. Pro Quadratmeter finden bis zu vier Pflanzen Platz. Wir empfehlen Ihnen die Krebsschere einzeln in kleinen Tuffs von ein bis fünf Exemplaren in Ihre Teichlandschaft zu integrieren, wobei Sie dabei auf einen Pflanzenabstand von 50 bis 60 cm achten sollten. Eine sehr exotische Sorte, die garantiert auch Sie überzeugt!

Portrait der Krebsschere (Stratiotes aloides)

Die Krebsschere (Stratiotes aloides), auch als Wasser-Aloe bekannt, ist eine faszinierende Schwimmpflanze, die mit ihrem exotischen Erscheinungsbild jeden Gartenteich bereichert. Ihr deutscher Name leitet sich von den scherenähnlichen Hochblättern ab, die die Blüten umgeben. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Europa und ist in Deutschland heimisch, aber streng geschützt. Sie hat einen besonderen Lebensrhythmus: Die meiste Zeit des Jahres verbringt sie untergetaucht und taucht nur zur Blütezeit an die Wasseroberfläche auf. Dabei entwickelt sie eine auffällige, trichterförmige Rosette aus steifen, schwertförmigen Blättern, die stark an eine Aloe erinnern – daher auch der Name Wasser-Aloe.

Ein Portrait der Wasser-Aloe

Die Krebsschere ist eine ausdauernde, krautige Wasserpflanze, die im Teich ein echtes Highlight setzt. Ihre Blätter sind linealisch, am Ende zugespitzt und weisen einen gesägten, fast stacheligen Rand auf. Sie fühlen sich ledrig und spröde an und können eine Länge von bis zu 40 Zentimetern erreichen. Die Farbe variiert von saftigem Grün bis hin zu einem bräunlichen Grün, was der Pflanze eine natürliche, robuste Ausstrahlung verleiht. Die Wurzeln sind unverzweigt, aber sie bilden lange Ausläufer, über die sich die Pflanze in erster Linie vegetativ vermehrt. Die Wuchshöhe beträgt über Wasser etwa 10 bis 15 Zentimeter, während die Pflanze unter Wasser eine Ausdehnung von rund 40 Zentimetern erreichen kann. Für eine gesunde Entwicklung empfiehlt es sich, die Krebsschere in einer Wassertiefe von mindestens 80 Zentimetern zu pflanzen. Sie gedeiht am besten in nährstoffreichen, kalkarmen Gewässern mit einem sonnigen bis halbschattigen Standort.

Standort und Boden

Der richtige Standort ist entscheidend für das Wohlbefinden der Krebsschere. Sie stellt spezifische Ansprüche an ihr Umfeld, die bei der Teichgestaltung unbedingt beachtet werden sollten. Ein optimaler Standort fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Blühfreudigkeit der Pflanze.

Optimaler Standort für Stratiotes aloides

Die Krebsschere bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz im Gartenteich. Windgeschützte, warme Lagen sind ideal, da die Pflanze empfindlich auf starke Strömungen reagiert. Das Wasser sollte möglichst sauber und stehend sein – Schwankungen des Wasserstandes verträgt die Krebsschere nur schlecht, was zu kümmerlichem Wuchs führen kann. Der ideale Untergrund ist nass, nährstoffreich und kalkarm. Kalkhaltiges Wasser kann die Pflanze schädigen, daher ist eine weiche Wasserqualität von Vorteil. Die Wassertiefe sollte mindestens 80 Zentimeter betragen, um ein sicheres Überwintern zu gewährleisten. Wer mehrere Exemplare setzt, sollte einen Abstand von 50 bis 60 Zentimetern einhalten – pro Quadratmeter passen etwa fünf Pflanzen. Ein regelmäßiger Wasserwechsel im Aquarium oder eine gute Wasserzirkulation im Teich helfen, die Wasserqualität konstant zu halten. Achten Sie darauf, dass keine Laubansammlungen den Boden bedecken, da dies die Nährstoffverhältnisse negativ beeinflussen kann.

Blüte und Blattwerk der Krebsschere

Die Blütezeit der Krebsschere ist ein besonderes Ereignis im Teichjahr. Von Juni bis Juli erhebt sich die Pflanze über die Wasseroberfläche und öffnet ihre zarten Blüten. Das Blattwerk hingegen ist das ganze Jahr über präsent und verleiht dem Teich eine markante Struktur.

Die Rosettenblätter von Stratiotes aloides

Die Blätter der Krebsschere sind das auffälligste Merkmal der Pflanze. Sie wachsen in einer dichten Rosette und sind linealisch, am Ende zugespitzt und haben einen gesägten, stacheligen Rand. Die Textur ist ledrig und spröde, was der Pflanze eine gewisse Widerstandsfähigkeit verleiht. Die Blätter können bis zu 40 Zentimeter lang und 4 Zentimeter breit werden. Ihre Farbe reicht von hellgrün bis grünbraun, oft mit einem metallischen Schimmer. Im Frühjahr, wenn die Pflanze wieder an die Oberfläche steigt, sind die Blätter zunächst heller und werden im Laufe der Saison dunkler. Die Blüten erscheinen im Juni und Juli und sind weiß mit hellgelben Staubfäden. Sie sind schalenförmig und etwa 2 bis 3 Zentimeter groß. Die Blüten entspringen einer zweiblättrigen Scheide, die an eine Krebsschere erinnert – daher der Name. Nach der Blütezeit bilden sich unscheinbare Früchte, die selten auffallen. Die Blüten locken Insekten an, die zur Bestäubung beitragen, aber die Hauptvermehrung erfolgt über Ausläufer.

Verwendung im Garten

Die Krebsschere ist eine vielseitige Wasserpflanze, die sowohl ästhetische als auch ökologische Funktionen erfüllt. Im Gartenteich oder in großen Aquarien sorgt sie für natürliches Gleichgewicht und exotischen Charme. Ihre Verwendung reicht von der Sauerstoffanreicherung bis zur Gestaltung naturnaher Wasserzonen.

Krebsschere als Sauerstoffspender

Eine der wichtigsten Funktionen der Krebsschere im Teich ist ihre Fähigkeit, das Wasser mit Sauerstoff anzureichern. Die unterhalb der Wasseroberfläche wachsenden Ausläufer und Blätter betreiben Photosynthese und geben dabei Sauerstoff ab. Dies ist besonders vorteilhaft für Fische und andere Wasserlebewesen, die auf sauerstoffreiches Wasser angewiesen sind. Darüber hinaus trägt die Pflanze zur Reinigung des Wassers bei, indem sie überschüssige Nährstoffe aufnimmt und so das Algenwachstum reduziert. Die Krebsschere wirkt also wie ein natürlicher Filter und sorgt für klares, gesundes Teichwasser. Um diese Wirkung zu maximieren, sollten Sie die Pflanze in ausreichender Zahl einsetzen – etwa fünf Exemplare pro Quadratmeter Wasserfläche.

Gestaltung mit Wasserpflanzen

Die Krebsschere eignet sich hervorragend für die Gestaltung von Teichufern und Schwimmblattzonen. Ihre Rosettenform und die exotisch anmutenden Blätter setzen interessante Akzente, besonders in Kombination mit anderen Wasserpflanzen. Sie kann sowohl einzeln als auch in kleinen Gruppen von bis zu fünf Exemplaren gepflanzt werden, um einen natürlichen Effekt zu erzielen. Der Pflanzenabstand sollte 50 bis 60 Zentimeter betragen, damit sich die Rosetten gut entfalten können. In naturnahen Teichen wirkt die Krebsschere besonders harmonisch, wenn sie mit Seerosen, Rohrkolben oder Binsen kombiniert wird. Ihre stachelige Textur kontrastiert schön mit weichen Blättern wie denen des Froschbisses oder der Wasserhyazinthe. Auch in großen Aquarien kann die Krebsschere als dekorative Schwimmpflanze eingesetzt werden, wo sie ebenfalls zur Wasserqualität beiträgt.

Ökologische Bedeutung der Krebsschere

Die Krebsschere spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem des Gartenteichs. Sie bietet nicht nur Schutz und Laichplatz für Kleintiere, sondern ist auch eine wertvolle Nahrungsquelle für bestimmte Insekten. Besonders bemerkenswert ist die enge Bindung zur Grünen Mosaikjungfer, einer Libellenart, die ihre Eier ausschließlich in die Blätter der Krebsschere ablegt. Ohne die Krebsschere wäre diese Libelle in Deutschland stark gefährdet. Darüber hinaus nutzen viele Wasserinsekten die Pflanze als Versteck vor Fressfeinden. Die dichten Rosetten und die untergetauchten Ausläufer schaffen eine strukturreiche Unterwasserlandschaft, die die Artenvielfalt im Teich fördert. Wer einen naturnahen Teich anlegt, sollte daher unbedingt die Krebsschere integrieren, um einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten.

Pflanzpartner für Stratiotes aloides

Die Krebsschere lässt sich hervorragend mit anderen Wasserpflanzen kombinieren, um ein abwechslungsreiches und stabiles Ökosystem zu schaffen. Bei der Auswahl der Pflanzpartner sollten sowohl optische als auch funktionale Aspekte berücksichtigt werden.

Harmonische Nachbarn am Teich

Zu den idealen Begleitern der Krebsschere zählen Seerosen (Nymphaea), die mit ihren großen, runden Blättern und farbenfrohen Blüten einen reizvollen Kontrast zu den spitzigen Rosetten bieten. Auch die Gelbe Teichrose (Nuphar lutea) ist eine gute Wahl, da sie ähnliche Standortansprüche hat. Rohrkolben (Typha) und Binsen (Juncus) setzen vertikale Akzente und lockern das Erscheinungsbild des Teichs auf. Für die Unterwasserzone eignen sich Wasserpest (Elodea) und Hornkraut (Ceratophyllum), die ebenfalls zur Sauerstoffanreicherung beitragen. Achten Sie darauf, dass die Pflanzpartner nicht zu stark wuchern und der Krebsschere das Licht nehmen. Ein ausgewogener Mix aus Schwimmblattpflanzen, Unterwasserpflanzen und Uferstauden schafft ein stabiles Gleichgewicht.

Begleitpflanzen für die Krebsschere

Neben den klassischen Teichpflanzen gibt es einige spezielle Begleiter, die besonders gut mit der Krebsschere harmonieren. Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) blüht ebenfalls im Sommer und setzt mit ihren gelben Blüten farbliche Akzente. Der Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae) bildet kleine, schwimmende Rosetten, die sich gut zwischen den größeren Krebsscheren ausnehmen. Auch die Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes) ist ein attraktiver Partner, jedoch nicht winterhart und muss daher jährlich neu gesetzt werden. In größeren Teichen können Sie auch die Seekanne (Nymphoides peltata) integrieren, die mit ihren gelben Blüten und runden Blättern an Seerosen erinnert. Wichtig ist, dass alle Pflanzen ähnliche Wasser- und Lichtbedingungen bevorzugen, um Konkurrenz zu vermeiden. Mit einer durchdachten Kombination schaffen Sie ein lebendiges und pflegeleichtes Teichparadies.

Pflege und Überwinterung

Die Krebsschere gilt als anspruchslos und robust, dennoch braucht sie etwas Aufmerksamkeit, um sich wohlzufühlen. Die richtige Pflege sichert nicht nur ein gesundes Wachstum, sondern auch eine zuverlässige Überwinterung.

Pflege der Krebsschere im Jahresverlauf

Die Krebsschere benötigt kaum Dünger, da sie aus dem nährstoffreichen Teichwasser alles Nötige bezieht. Ein zu hoher Nährstoffeintrag kann sogar schädlich sein, daher sollte auf zusätzliche Düngung verzichtet werden. Entfernen Sie regelmäßig abgestorbene Blätter, um Fäulnis zu vermeiden. Im Herbst, bevor die Pflanze in die Winterruhe geht, können Sie die welken Blätter vorsichtig abschneiden. Die Ausläufer, die sich im Laufe des Sommers gebildet haben, können Sie zur Vermehrung abtrennen und an anderen Stellen im Teich einpflanzen. Achten Sie darauf, dass die Pflanze nicht von Algen überwuchert wird – eine gute Wasserqualität und ein ausgewogener Fischbesatz beugen dem vor. Bei starkem Algenwachstum hilft ein teilweiser Wasserwechsel. Die Krebsschere ist zwar robust, aber kalkhaltiges Wasser kann zu Mangelerscheinungen führen. Testen Sie daher gelegentlich den pH-Wert und die Härte des Wassers.

Überwinterung von Stratiotes aloides

Die Krebsschere ist winterhart und übersteht Frostperioden problemlos. Sie überwintert auf dem Teichgrund und steigt mit steigenden Temperaturen im Frühjahr wieder an die Wasseroberfläche. Wichtig ist eine ausreichende Wassertiefe von mindestens 80 Zentimetern, damit die Pflanze nicht im Eis einfriert. In sehr kalten Regionen kann es hilfreich sein, den Teich mit einer Eisfreihalter zu versehen, um den Gasaustausch zu gewährleisten. Die Krebsschere wird der Winterhärtezone Z5 zugeordnet, was bedeutet, dass sie Temperaturen bis etwa -28 Grad Celsius verträgt. Im Aquarium muss sie in ein kühles, frostfreies Becken umgesetzt werden. Nach dem Winter sollten Sie die Pflanze kontrollieren und beschädigte Teile entfernen. Mit Beginn der warmen Jahreszeit treibt sie dann kräftig neu aus.

Wissenswertes über Stratiotes aloides

Die Krebsschere blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist mit interessanten Fakten verbunden. Von ihrer Namensherkunft bis zu ihrem Schutzstatus gibt es viel zu entdecken.

Historischer Hintergrund und Namensherkunft

Der Gattungsname Stratiotes leitet sich vom griechischen Wort „stratiotes“ ab, was „Soldat“ bedeutet und auf eine am Nil vorkommende, seit der Antike bekannte Heilpflanze verweist. Der Artname aloides wiederum bedeutet „aloeähnlich“ und bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Blätter mit denen der Aloe-Pflanze. Der deutsche Name Krebsschere geht vermutlich auf die scherenähnlichen Hochblätter zurück, die die Blüten umgeben. Weitere volkstümliche Namen sind Wassersegen, Wassersichel, Sichelkraut und Wasserscheer. Die Pflanze ist in Deutschland heute eine streng geschützte Art, was ihre besondere ökologische Bedeutung unterstreicht. In der traditionellen Volksmedizin wurde die Krebsschere früher zur Wundheilung eingesetzt, doch aufgrund des heutigen Schutzes sollte sie nicht wild gesammelt werden. Wer die Krebsschere im eigenen Teich kultiviert, trägt aktiv zum Erhalt dieser bemerkenswerten Pflanze bei.

Name Deutsch: Krebsschere / Wasser-Aloe.
Name Botanisch: Stratiotes aliodes.
Wuchs: Wasserpflanze, rosettig, polsterbildend, an eine Aloe erinnernd, untergetaucht und freischwimmend, lediglich zur Blütezeit die Wasseroberfläche durchdringend und trichterförmig aufrecht, 10 bis 15 cm hoch, ca. 40 cm breit, bei einer Wassertiefe von mindestens 80 cm anpflanzen.
Wuchshöhe: 10 - 15 cm.
Blatt: Sommergrün, lineal / schwertförmig, am Ende zugespitzt, gesägter Rand, stachelig, spröde, hart, ledrig, grün bis grünbraun, bis zu 40 cm lang und bis zu 4 cm breit.
Frucht: Unscheinbar.
Blüte: Weiß, mit hellgelben Fäden, schalenförmig, gehen aus einer zweiblättrigen Scheide hervor, die einer Krebsschere ähnelt, 2 bis 3 cm groß.
Blütezeit: Juni bis Juli.
Wurzeln: Unverzweigt, lange Ausläufer bildend.
Boden: Nasse, kalkarme und sehr nährstoffreiche Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 5.
Eigenschaften: Die Stratiotes aliodes (Krebsschere / Wasser-Aloe) ist eine zierende Wasserpflanze, die sich bestens für Teichanlagen eignet. Sie schwimmt frei und wächst die meiste Zeit untergetaucht. Lediglich zur Blütenzeit im Juni und Juli taucht sie über die Wasseroberfläche. Dann wächst sie trichterartig aufrecht und zeigt ihre schwertförmigen, stacheligen Blätter, welche die einer Aloe sehr ähnlich sehen. Zusätzlich zeigt die Krebsschere liebliche, weiße Blüten, die aus einer zweiblättrigen Scheide hervorgehen und Krebsscheren ähneln. Dadurch erhält diese Sorte auch den Namen 'Krebsschere'. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als anspruchslos, sehr robust und winterhart. Es überwintert auf dem Teichgrund und steigt mit zunehmender Temperatur im Frühjahr wieder an die Wasseroberfläche. Die Sorte ist sehr wertvoll für den Teich, da sie zur Reinigung des Wassers beiträgt. Pro Quadratmeter finden bis zu vier Pflanzen Platz. Wir empfehlen Ihnen die Krebsschere einzeln in kleinen Tuffs von ein bis fünf Exemplaren in Ihre Teichlandschaft zu integrieren, wobei Sie dabei auf einen Pflanzenabstand von 50 bis 60 cm achten sollten. Eine sehr exotische Sorte, die garantiert auch Sie überzeugt!.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Krebsschere (Stratiotes aloides)

Die Krebsschere (Stratiotes aloides), auch als Wasser-Aloe bekannt, ist eine faszinierende Schwimmpflanze, die mit ihrem exotischen Erscheinungsbild jeden Gartenteich bereichert. Ihr deutscher Name leitet sich von den scherenähnlichen Hochblättern ab, die die Blüten umgeben. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Europa und ist in Deutschland heimisch, aber streng geschützt. Sie hat einen besonderen Lebensrhythmus: Die meiste Zeit des Jahres verbringt sie untergetaucht und taucht nur zur Blütezeit an die Wasseroberfläche auf. Dabei entwickelt sie eine auffällige, trichterförmige Rosette aus steifen, schwertförmigen Blättern, die stark an eine Aloe erinnern – daher auch der Name Wasser-Aloe.

Ein Portrait der Wasser-Aloe

Die Krebsschere ist eine ausdauernde, krautige Wasserpflanze, die im Teich ein echtes Highlight setzt. Ihre Blätter sind linealisch, am Ende zugespitzt und weisen einen gesägten, fast stacheligen Rand auf. Sie fühlen sich ledrig und spröde an und können eine Länge von bis zu 40 Zentimetern erreichen. Die Farbe variiert von saftigem Grün bis hin zu einem bräunlichen Grün,....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
10 - 15 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Juni - Juli

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Informationen zur Prüfung von Bewertungen
14.11.2025

Kräftig, sauber und sehr vital

Im Teich zeigt die Krebsschere sofort ihre Stärken. Sie richtet sich schnell auf, bildet stabile Blattrosetten und sorgt für eine sehr natürliche, leicht wilde Wasseroptik. Besonders positiv: Sie trägt spürbar zur Wasserklärung bei und schafft wertvolle Rückzugs- und Laichplätze für viele Teichtiere.

27.10.2025

Schnelle Lieferung & tolle Beratung

Top Beratung und schnelle Lieferung. Die Krebsschere / Wasser-Aloe / Stratiotes aliodes sieht gesund aus, die Blätter sind kräftig und machen sofort Freude.

17.07.2025

Interessante Schwimmpflanze – mit Eigenheiten

Die Krebsschere (Stratiotes aloides) ist eine spannende Wasserpflanze, die optisch an eine kleine Ananas erinnert – sehr dekorativ zwischen Seerosen und Schwimmblattpflanzen.

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Pflanz- und Pflegetipps Stratiotes aliodes / Krebsschere / Wasser-Aloe

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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