| Wuchs: | Wasserpflanze, untergetaucht, freischwimmend, flächig ausgebreitet, kriechend, buschig, 15 bis 30 cm hoch, bei einer Wassertiefe von 20 bis 100 cm anpflanzen |
| Wuchshöhe: | 15 - 30 cm |
| Blatt: | Sommergrün, feingliedrig, zwei- bis dreifach eingeschnitten, fadenartig, ohne Blattnerven, stacheliger Rand, fein verzweigt, mit zahlreichen blasenförmigen Anhängseln versehen, mit denen kleine Wassertiere gefangen werden, dunkelgrün-braunrot, 1 bis 8 cm lang |
| Frucht: | Kapseln, mit gelblichen Samen |
| Blüte: | Gelb, manchmal rot gestreift, zweilippig, glockig, in lockeren Trauben zusammen, auf rotpurpurfarbenen Stängeln aus dem Wasser ragend, zierend |
| Blütezeit: | April bis August |
| Wurzeln: | Wurzellos |
| Boden: | Anspruchslos, nasse, mäßig nährstoffreiche und durchlässige Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: |
Der Utricularia vulgaris (Gewöhnlicher Wasserschlauch) ist eine sehr interessante, fleischfressende Unterwasserpflanze. Lediglich die dekorativen, gelben Blüten stehen auf rotpurpurfarbenen...
|
| Wuchs: | Wasserpflanze, untergetaucht, freischwimmend, flächig ausgebreitet, kriechend, buschig, 15 bis 30 cm hoch, bei einer Wassertiefe von 20 bis 100 cm anpflanzen |
| Wuchshöhe: | 15 - 30 cm |
| Blatt: | Sommergrün, feingliedrig, zwei- bis dreifach eingeschnitten, fadenartig, ohne Blattnerven, stacheliger Rand, fein verzweigt, mit zahlreichen blasenförmigen Anhängseln versehen, mit denen kleine Wassertiere gefangen werden, dunkelgrün-braunrot, 1 bis 8 cm lang |
| Frucht: | Kapseln, mit gelblichen Samen |
| Blüte: | Gelb, manchmal rot gestreift, zweilippig, glockig, in lockeren Trauben zusammen, auf rotpurpurfarbenen Stängeln aus dem Wasser ragend, zierend |
| Blütezeit: | April bis August |
| Wurzeln: | Wurzellos |
| Boden: | Anspruchslos, nasse, mäßig nährstoffreiche und durchlässige Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: | Der Utricularia vulgaris (Gewöhnlicher Wasserschlauch) ist eine sehr interessante, fleischfressende Unterwasserpflanze. Lediglich die dekorativen, gelben Blüten stehen auf rotpurpurfarbenen Stängeln über der Wasseroberfläche und sind schon aus der Ferne erkennbar. Mit blasenförmigen Anhängseln an den Blättern saugt der Gewöhnliche Wasserschlauch Kleinstlebewesen des Teiches an und verspeist diese. Dadurch erhält die Pflanze ihre Nährstoffe. Sie treibt frei im Teich und ist wurzellos. Insgesamt erweist sich der Gewöhnliche Wasserschlauch als anspruchslos und winterhart. Im Herbst sinkt diese Sorte auf den Boden, um im Folgejahr wieder nach oben zutreiben. Pro Quadratmeter finden bis zu sieben Pflanzen Platz. Wir empfehlen den Gewöhnlichen Wasserschlauch in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren oder aber in größeren Kolonienin Ihre Teichlandschaft zu integrieren, wobei Sie auf einen Pflanzenabstand von 30 bis 40 cm achten sollten. |
- Portrait des Gewöhnlichen Wasserschlauchs
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk von Utricularia vulgaris
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für den Gewöhnlichen Wasserschlauch
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes zu Utricularia vulgaris
Der Gewöhnliche Wasserschlauch – botanisch Utricularia vulgaris – ist eine faszinierende, fleischfressende Unterwasserpflanze für den Gartenteich. Mit seinen dekorativen gelben Blüten und den raffinierten Fangblasen bereichert er nicht nur das Erscheinungsbild, sondern trägt auch zur natürlichen Mückenbekämpfung bei. Die Gattung Utricularia wurde bereits 1553 in der Fachliteratur erwähnt, und rund 100 Jahre später beschrieb Charles Darwin die Funktion der Fallen. In diesem Portrait erfahren Sie alles über die einzigartige Lebensweise, die Ansprüche und die vielseitige Verwendung dieser heimischen Wasserpflanze.
Portrait des Gewöhnlichen Wasserschlauchs
Der Gewöhnliche Wasserschlauch ist eine sommergrüne, wurzellose Wasserpflanze, die frei im Teich schwebt. Seine feingliedrigen, fadenartigen Blätter sind mit zahlreichen blasenförmigen Anhängseln versehen, die ihm seinen Namen geben. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort "utriculus" für "kleiner Schlauch" ab, ein direkter Hinweis auf die Fangblasen. Mit diesen Blasen saugt die Pflanze Kleinstlebewesen wie Mückenlarven an und verdaut sie, um sich mit Nährstoffen zu versorgen. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 30 cm und breitet sich flächig aus, wobei sie im Frühjahr aus der Tiefe an die Wasseroberfläche steigt.
Der Gewöhnliche Wasserschlauch ist in Mitteleuropa heimisch und kommt natürlicherweise in stehenden oder langsam fließenden, nährstoffarmen Gewässern vor. Er ist winterhart und überdauert die kalte Jahreszeit als Überwinterungsknospe am Grund des Teiches. Dank seiner Anspruchslosigkeit eignet er sich hervorragend für den Gartenbau.
Herkunft und Besonderheiten von Utricularia vulgaris
Utricularia vulgaris gehört zur Familie der Wasserschlauchgewächse (Lentibulariaceae) und ist die bekannteste Art ihrer Gattung in Deutschland. Sie wird als goldgelb blühende, wurzellose Pflanze beschrieben, die Mückenlarven frisst. Die Besonderheit liegt in der Karnivorie: Ohne Wurzeln ist die Pflanze auf die Nährstoffaufnahme aus gefangenen Beutetieren angewiesen. Die Fangblasen funktionieren nach einem Unterdruckprinzip – berührt ein Beutetier die feinen Borsten am Blaseneingang, wird es regelrecht eingesaugt. Ein einzigartiges Schauspiel der Natur, das im Teich für Artenvielfalt sorgt.
Standort und Boden
Der ideale Standort für den Gewöhnlichen Wasserschlauch ist sonnig bis halbschattig. Als freischwimmende Pflanze benötigt er ausreichend Licht für die Fotosynthese, verträgt aber auch etwas Schatten. Wichtig ist eine ruhige Wasseroberfläche ohne starke Strömung, da die filigranen Blätter leicht beschädigt werden können. Die Wassertemperatur sollte im Sommer moderat sein, extreme Hitze wird jedoch gut toleriert.
Ansprüche an Licht und Gewässer des Gewöhnlichen Wasserschlauchs
Der Wasserschlauch gedeiht am besten in voller Sonne, wobei eine leichte Beschattung während der Mittagszeit in flachen Teichen Vorteile bringen kann, um eine Überhitzung des Wassers zu vermeiden. Die Pflanze ist anpassungsfähig und kommt mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen zurecht, solange sie nicht im tiefen Schatten liegt. In trüben Gewässern mit wenig Licht wird die Blütenbildung vermindert. Da die Pflanze frei schwebt, ist sie auf klares, sauerstoffreiches Wasser angewiesen.
Bodenbeschaffenheit und Wassertiefe
Als wurzellose Pflanze benötigt der Gewöhnliche Wasserschlauch keinen speziellen Bodengrund. Er treibt frei im Wasser und nimmt Nährstoffe über seine Blätter und Fangblasen auf. Die empfohlene Wassertiefe liegt zwischen 20 und 100 cm, wobei eine Tiefe von 30 bis 50 cm ideal ist, da die Pflanze im Winter auf den Grund sinkt. Der Boden sollte mäßig nährstoffreich und durchlässig sein, um Faulschlammbildung zu vermeiden. Die Familie der Wasserschlauchgewächse eignet sich hervorragend zur Bepflanzung der Tiefwasserzone des Gartenteichs.
Blüte und Blattwerk von Utricularia vulgaris
Die Blütezeit des Wasserschlauchs erstreckt sich von April bis August. In dieser Zeit ragen die Blütenstängel aus dem Wasser und präsentieren leuchtend gelbe, zweilippige Blüten. Diese sind nicht nur dekorativ, sondern locken auch Bestäuber an. Das Blattwerk hingegen bleibt unter Wasser und bildet den eigentlichen Fallenapparat.
Blattwerk der fleischfressenden Wasserpflanze
Die Blätter des Gewöhnlichen Wasserschlauchs sind feingliedrig, zwei- bis dreifach eingeschnitten und fadenartig. Sie erreichen eine Länge von 1 bis 8 cm und wachsen buschig und kriechend im Wasser. Die Farbe variiert von dunkelgrün bis braunrot, was ihnen eine unauffällige Tarnung im Teich verleiht. An den Blättern sitzen die charakteristischen blasenförmigen Fangblasen, die mit einem Durchmesser von nur wenigen Millimetern Kleinstlebewesen fangen. Der Blattrand ist fein stachelig, was die Blätter filigran und gleichzeitig widerstandsfähig macht.
Blüte und Blütezeit des Gewöhnlichen Wasserschlauchs
Die Blüten erscheinen auf rotpurpurfarbenen Stängeln, die bis zu 30 cm aus dem Wasser ragen. Sie sind traubenförmig angeordnet und bestehen aus einer gelben, glockigen Krone, die manchmal feine rote Streifen aufweist. Jede Blüte ist zweilippig und erinnert an ein kleines Löwenmaul. Die Blüte ist reich an Nektar und wird von Insekten wie Bienen und Hummeln besucht. Nach der Bestäubung entwickeln sich Kapselfrüchte, die zahlreiche gelbliche Samen enthalten. Die Samen benötigen Licht zum Keimen, weshalb sie sich nur in flachen, klaren Gewässern vermehren.
Verwendung im Garten
Der Gewöhnliche Wasserschlauch findet vor allem im Gartenteich Verwendung, kann aber auch in Aquarien kultiviert werden. Er eignet sich besonders für die Tiefwasserzone und trägt zur biologischen Reinigung des Wassers bei, indem er Mückenlarven und andere Kleinstlebewesen reduziert. Aquatische Utricularia-Arten sind im Gartenteich oder in Aquarien gut aufgehoben. Zudem ist er eine interessante Besonderheit für Liebhaber karnivorer Pflanzen.
Teich und Tiefwasserzone
Im Gartenteich wird Utricularia vulgaris am besten in der Tiefwasserzone von 30 bis 60 cm Tiefe gepflanzt. Pro Quadratmeter finden bis zu 7 Pflanzen Platz, wobei ein Abstand von 30 bis 40 cm eingehalten werden sollte. Die Pflanze breitet sich flächig aus und bildet mit der Zeit dichte Bestände. Gruppen von 3 bis 5 Exemplaren oder größere Kolonien sind empfehlenswert, um eine optische Wirkung zu erzielen. Da sie winterhart ist, kann sie das ganze Jahr über im Teich bleiben.
Aquarienhaltung von Utricularia vulgaris
Auch in Aquarien kann der Gewöhnliche Wasserschlauch gehalten werden, sofern ausreichend Licht und kühle Temperaturen geboten werden. Er eignet sich für Kaltwasseraquarien oder ungeheizte Becken. Die Pflanze treibt frei im Wasser und sollte nicht in den Bodengrund eingepflanzt werden. Regelmäßiger Teilwasserwechsel fördert die Gesundheit. Wasserschläuche gelten als pflegeleichte Pflanzen für den Gartenteich und auch Aquarien. Allerdings ist Vorsicht geboten, da die Blasen Fische oder Garnelen fangen können – daher ist die Aquarienhaltung vor allem für Arten ohne Fischbesatz geeignet.
Natürliche Wasserreinigung
Durch den Fang von Mückenlarven und anderen Kleinstorganismen trägt der Wasserschlauch zur natürlichen Reduzierung der Planktonpopulation bei. Dies kann die Wasserqualität verbessern, da weniger Mückenlarven schlüpfen und die Algenkonkurrenz sinkt. Allerdings sollte die Pflanze nicht überhandnehmen, da sie durch ihre Masse auch Sauerstoff entziehen kann. Eine gelegentliche Auslichtung ist sinnvoll.
Pflanzpartner für den Gewöhnlichen Wasserschlauch
Der Wasserschlauch harmoniert mit verschiedenen Teichpflanzen, die ähnliche Standortansprüche haben. Geeignete Partner sind Sauerstoffspender, Schwimmblattpflanzen und Uferstauden, die das Ökosystem Teich bereichern.
Unterwasserpflanzen als Partner
Gute Unterwasserpartner sind das Tausendblatt (Myriophyllum spicatum), der Hornfarn (Ceratophyllum demersum) und die Wasserpest (Elodea canadensis). Diese Pflanzen konkurrieren nicht um Nährstoffe, da der Wasserschlauch seine Nährstoffe aus Beutetieren bezieht, und sie bieten gemeinsame Versteckmöglichkeiten für aquatische Lebewesen. Zudem tragen sie zur Sauerstoffproduktion bei.
Ufer- und Schwimmblattpflanzen
Schwimmblattpflanzen wie die Teichrose (Nuphar lutea) oder die Seerose (Nymphaea alba) können in der gleichen Tiefwasserzone wachsen und spenden Schatten, was die Wassertemperatur reguliert. Uferpflanzen wie die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) oder der Fieberklee (Menyanthes trifoliata) eignen sich für den flachen Randbereich. Sie ergänzen das Bild und bieten Lebensraum für Insekten.
Pflege und Überwinterung
Der Gewöhnliche Wasserschlauch ist pflegeleicht, benötigt aber einige Beachtung, um sich optimal zu entwickeln. Hier erfahren Sie die wichtigsten Maßnahmen für das ganze Jahr.
Pflege im Jahresverlauf des Gewöhnlichen Wasserschlauchs
Im Frühjahr, wenn die Wassertemperatur über 10 Grad Celsius steigt, beginnt die Pflanze aus den Überwinterungsknospen auszutreiben. Ein Rückschnitt von altem Pflanzenmaterial ist nicht nötig, da sich die Pflanze selbst reguliert. Im Sommer sollte darauf geachtet werden, dass der Teich nicht zu stark von Algen befallen wird, da dies die Lichtverhältnisse verschlechtert. Eventuell abgestorbene Blätter können vorsichtig entfernt werden. Eine Düngung ist nicht erforderlich, da die Pflanze ihre Nährstoffe aus Beutetieren bezieht.
Überwinterung und Ruhephase
Im Herbst zieht die Pflanze ihre Nährstoffe in die Überwinterungsknospen (Turionen) zurück und sinkt auf den Teichgrund. Dort überdauert sie die Wintermonate in frostfreiem Wasser. Wichtig ist eine ausreichende Wassertiefe von mindestens 30 cm, damit die Knospen nicht einfrieren. Ein Eisfreihalter kann hilfreich sein, um den Gasaustausch zu gewährleisten. Im Frühjahr steigen die Turionen wieder an die Oberfläche und treiben aus. Eine besondere Pflege ist während der Ruhephase nicht nötig.
Vermehrung und Ausbreitung
Die Vermehrung erfolgt meist über die Samen, die nach der Blüte in Kapselfrüchten heranreifen. Die Samen sind sehr klein und benötigen Licht zum Keimen, weshalb sie an flachen Stellen keimen. Die Vermehrung über Samen ist die Hauptvermehrungsmethode. Zudem kann die Pflanze durch Teilung der Turionen oder durch Stecklinge der Sprosse vermehrt werden. Im Teich breitet sie sich von selbst aus, kann aber bei Bedarf ausgedünnt werden, um eine Überhandnahme zu verhindern.
Wissenswertes zu Utricularia vulgaris
Der Gewöhnliche Wasserschlauch ist nicht nur optisch reizvoll, sondern auch botanisch hochinteressant. Seine Karnivorie, die Wurzellosigkeit und die Anpassung an das Leben im Wasser machen ihn zu einer besonderen Pflanze.
Botanik und Namensherkunft
Der botanische Name Utricularia leitet sich vom lateinischen "utriculus" (kleiner Schlauch) ab und bezieht sich auf die Fangblasen. Die Gattung wurde 1553 erstmals in der Fachliteratur erwähnt, und etwa 100 Jahre später beschrieb Charles Darwin den komplizierten Fallenmechanismus. Die Pflanzen sind weltweit verbreitet, mit Schwerpunkt in den Tropen und Subtropen. Utricularia vulgaris ist eine von wenigen Arten, die auch in Mitteleuropa heimisch ist. Sie gehört zu den Lentibulariaceae, einer Familie mit ausschließlich fleischfressenden Pflanzen. Die Fangtechnik gilt als eine der raffiniertesten im Pflanzenreich: Innerhalb von Millisekunden wird Beute eingesaugt, sobald sie die Borsten berührt – ein atemberaubendes Naturschauspiel.
| Name Deutsch: | Gewöhnlicher Wasserschlauch. |
| Name Botanisch: | Utricularia vulgaris. |
| Wuchs: | Wasserpflanze, untergetaucht, freischwimmend, flächig ausgebreitet, kriechend, buschig, 15 bis 30 cm hoch, bei einer Wassertiefe von 20 bis 100 cm anpflanzen. |
| Wuchshöhe: | 15 - 30 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, feingliedrig, zwei- bis dreifach eingeschnitten, fadenartig, ohne Blattnerven, stacheliger Rand, fein verzweigt, mit zahlreichen blasenförmigen Anhängseln versehen, mit denen kleine Wassertiere gefangen werden, dunkelgrün-braunrot, 1 bis 8 cm lang. |
| Frucht: | Kapseln, mit gelblichen Samen. |
| Blüte: | Gelb, manchmal rot gestreift, zweilippig, glockig, in lockeren Trauben zusammen, auf rotpurpurfarbenen Stängeln aus dem Wasser ragend, zierend. |
| Blütezeit: | April bis August. |
| Wurzeln: | Wurzellos. |
| Boden: | Anspruchslos, nasse, mäßig nährstoffreiche und durchlässige Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 5. |
| Eigenschaften: | Der Utricularia vulgaris (Gewöhnlicher Wasserschlauch) ist eine sehr interessante, fleischfressende Unterwasserpflanze. Lediglich die dekorativen, gelben Blüten stehen auf rotpurpurfarbenen Stängeln über der Wasseroberfläche und sind schon aus der Ferne erkennbar. Mit blasenförmigen Anhängseln an den Blättern saugt der Gewöhnliche Wasserschlauch Kleinstlebewesen des Teiches an und verspeist diese. Dadurch erhält die Pflanze ihre Nährstoffe. Sie treibt frei im Teich und ist wurzellos. Insgesamt erweist sich der Gewöhnliche Wasserschlauch als anspruchslos und winterhart. Im Herbst sinkt diese Sorte auf den Boden, um im Folgejahr wieder nach oben zutreiben. Pro Quadratmeter finden bis zu sieben Pflanzen Platz. Wir empfehlen den Gewöhnlichen Wasserschlauch in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren oder aber in größeren Kolonienin Ihre Teichlandschaft zu integrieren, wobei Sie auf einen Pflanzenabstand von 30 bis 40 cm achten sollten.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Gewöhnliche Wasserschlauch – botanisch Utricularia vulgaris – ist eine faszinierende, fleischfressende Unterwasserpflanze für den Gartenteich. Mit seinen dekorativen gelben Blüten und den raffinierten Fangblasen bereichert er nicht nur das Erscheinungsbild, sondern trägt auch zur natürlichen Mückenbekämpfung bei. Die Gattung Utricularia wurde bereits 1553 in der Fachliteratur erwähnt, und rund 100 Jahre später beschrieb Charles Darwin die Funktion der Fallen. In diesem Portrait erfahren Sie alles über die einzigartige Lebensweise, die Ansprüche und die vielseitige Verwendung dieser heimischen Wasserpflanze. Portrait des Gewöhnlichen WasserschlauchsDer Gewöhnliche Wasserschlauch ist eine sommergrüne, wurzellose Wasserpflanze, die frei im Teich.... |
Pflanz- und Pflegetipps Utricularia vulgaris / Gewöhnlicher Wasserschlauch
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
Sie suchen eine Alternative?
In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Utricularia vulgaris / Gewöhnlicher Wasserschlauch:
