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Goldbart

Chrysopogon gryllus

Chrysopogon gryllus (Goldbart) als aufrecht wachsendes Ziergras mit schmalen grünen Blättern und braunen Blütenähren.
Sommergrün
Rotbraun
Sonnig
Juni - August
bis zu 120 cm
ab 6,50 €
Wuchs: Gräser, aufrecht, bogig, horstbildend, überhängend, bis zu 120 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Sommergrün, dunkelgrün, lineal, grasartig, spitz, ganzrandig, parallelnervig
Frucht: Karyopsen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Rotbraun, ährig, rispenförmig, zahlreich, unscheinbar, einfach
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Tiefwurzler
Boden: Trockener, neutraler und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften:
Das Chrysopogon gryllus (Goldbart) ist ein imposantes Gras, das mit einer Gesamthöhe von bis zu 120 cm eine wundervolle Fernwirkung erzielt. Auch unter dem Namen 'Goldbart' bekannt zieht es mit...
seinem herrlichen Blattwerk und den einfachen Blüten alle Blicke auf sich. Besonders durch den horstbildenden Wuchs und die bogigen Halme bereichert das Chrysopogon gryllus jede Freifläche. Von Juni bis August zeigen sich zudem die rotbraunen und ährigen Blüten, die das Gesamtbild dieser Grasart aufbrechen und jede Menge Abwechslung verschaffen. Dieses Gras macht sich wunderbar auf der Freifläche, am Gehölzrand oder in der Felssteppe. Dabei bevorzugt es einen trockenen, neutralen und gut durchlässigen Boden und liebt sonnige Standorte. Der Goldbart ist sehr pflegeleicht, robust und gut winterhart. Pro Quadratmeter können 5 Exemplare eingesetzt werden. Überzeugen Sie sich selbst von dem spektakulären Gesamtbild!
Wuchs: Gräser, aufrecht, bogig, horstbildend, überhängend, bis zu 120 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Sommergrün, dunkelgrün, lineal, grasartig, spitz, ganzrandig, parallelnervig
Frucht: Karyopsen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Rotbraun, ährig, rispenförmig, zahlreich, unscheinbar, einfach
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Tiefwurzler
Boden: Trockener, neutraler und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften: Das Chrysopogon gryllus (Goldbart) ist ein imposantes Gras, das mit einer Gesamthöhe von bis zu 120 cm eine wundervolle Fernwirkung erzielt. Auch unter dem Namen 'Goldbart' bekannt zieht es mit seinem herrlichen Blattwerk und den einfachen Blüten alle Blicke auf sich. Besonders durch den horstbildenden Wuchs und die bogigen Halme bereichert das Chrysopogon gryllus jede Freifläche. Von Juni bis August zeigen sich zudem die rotbraunen und ährigen Blüten, die das Gesamtbild dieser Grasart aufbrechen und jede Menge Abwechslung verschaffen. Dieses Gras macht sich wunderbar auf der Freifläche, am Gehölzrand oder in der Felssteppe. Dabei bevorzugt es einen trockenen, neutralen und gut durchlässigen Boden und liebt sonnige Standorte. Der Goldbart ist sehr pflegeleicht, robust und gut winterhart. Pro Quadratmeter können 5 Exemplare eingesetzt werden. Überzeugen Sie sich selbst von dem spektakulären Gesamtbild!

Das Chrysopogon gryllus, besser bekannt unter seinem deutschen Namen Goldbart, ist eine faszinierende Grasart, die mit ihrer imposanten Erscheinung und anspruchslosen Natur überzeugt. Als heimische europäische Staude bereichert sie Gärten mit ihrem horstbildenden, bogig überhängenden Wuchs und erreicht dabei eine beachtliche Höhe von bis zu 120 Zentimetern. Von Juni bis August schmückt sie sich mit rotbraunen, ährigen Blütenständen, die einen reizvollen Kontrast zum dunkelgrünen, linealen Laub bilden. Dieser Tiefwurzler bevorzugt sonnige Lagen auf trockenen, neutralen und gut durchlässigen Böden, was ihn zu einer idealen Besetzung für naturnahe Pflanzungen macht.

Portrait: Goldbart – ein imposantes Gras mit Fernwirkung

Der Goldbart, botanisch Chrysopogon gryllus, ist eine Staude, die durch ihre markante Silhouette und robuste Ausstrahlung besticht. Sein Erscheinungsbild ist geprägt von einer klaren Struktur und einer natürlichen Anmut, die ihn zu einem wertvollen Gestaltungselement in modernen wie auch in ländlichen Gärten macht. Die Pflanze vereint praktische Vorzüge mit ästhetischem Reiz und passt sich harmonisch in verschiedene Gartenkonzepte ein.

Herkunft und Wuchsform des Chrysopogon gryllus

Der Goldbart ist eine in Europa heimische Grasart, die sich in ihren natürlichen Lebensräumen wie Trockenrasen oder felsigen Hängen etabliert hat. Sein Wuchs ist charakteristisch horstbildend, das bedeutet, er bildet dichte, kompakte Büschel, aus denen die Halme entspringen. Diese Halme wachsen zunächst aufrecht, neigen sich dann aber bogig über, was dem Gras eine elegante, leicht überhängende Form verleiht. Diese Wuchsweise sorgt für eine lockere, natürliche Optik und verhindert ein steifes Erscheinungsbild. Als Tiefwurzler entwickelt Chrysopogon gryllus ein kräftiges Wurzelsystem, das tief in den Boden reicht und ihm Stabilität sowie eine gute Toleranz gegenüber Trockenperioden verleiht. Diese Eigenschaft macht ihn besonders widerstandsfähig und pflegeleicht, da er Nährstoffe und Wasser aus tieferen Bodenschichten erschließen kann.

Wuchshöhe und Blütezeit

Mit einer Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern erreicht der Goldbart eine beachtliche Größe, die ihm eine starke Fernwirkung verleiht. Er dominiert damit das mittlere bis hintere Beet und kann als Solitär oder in Gruppen gepflanzt werden. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August. In dieser Periode entwickelt die Pflanze ihre charakteristischen Blütenstände. Obwohl die Blüten als unscheinbar beschrieben werden, tragen sie durch ihre Fülle und Farbe wesentlich zum Charme der Staude bei. Die lange Blütezeit sorgt für eine anhaltende Zierde im Sommergarten und bietet Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Pro Quadratmeter können etwa fünf Exemplare des Goldbart gesetzt werden, um einen dichten, homogenen Bestand zu erzielen, der wie ein natürlicher Grasteppich wirkt.

Nach diesem umfassenden Portrait lohnt es sich, die optimalen Standortbedingungen für den Goldbart genauer zu betrachten, denn nur am richtigen Platz kann er seine volle Pracht entfalten.

Standort und Boden

Die Wahl des richtigen Standorts ist entscheidend für das Gedeihen des Goldbart. Diese anspruchslose Staude hat klare Präferenzen, die bei der Pflanzung berücksichtigt werden sollten, um gesundes Wachstum und eine üppige Entwicklung zu gewährleisten. Ein optimaler Platz fördert nicht nur die Vitalität, sondern auch die ästhetische Wirkung der Pflanze.

Der ideale Standort für den Goldbart

Chrysopogon gryllus ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin und benötigt einen vollsonnigen Standort, um sich optimal zu entwickeln. Nur bei ausreichend Licht bildet sie kräftige Halme, eine dichte Blattmasse und die charakteristischen Blüten aus. Für trockene Standorte besonders geeignet, verträgt sie Hitze und intensive Sonneneinstrahlung ausgezeichnet. Die Exposition sollte windgeschützt sein, um ein Umknicken der langen Halme bei starken Böen zu vermeiden, obwohl die bogige Wuchsform bereits eine gewisse Flexibilität mitbringt. Ideal sind Plätze, die den ganzen Tag über Sonne erhalten, wie Süd- oder Westlagen. In halbschattigen Bereichen würde der Goldbart zwar überleben, aber er würde vergeilen, das heißt, er würde lange, schwache Triebe bilden und weniger blühen.

Bodenansprüche des Chrysopogon gryllus

Der Boden für den Goldbart sollte trocken, neutral und gut durchlässig sein. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Ein sandiger oder kiesiger Untergrund, der Wasser schnell abführt, ist ideal. Der pH-Wert liegt optimalerweise im neutralen Bereich, also um 7,0, aber die Pflanze toleriert auch leicht saure oder leicht alkalische Böden. Schwere, lehmige Böden können durch die Beimischung von Sand oder Kies verbessert werden, um die Drainage zu erhöhen. Die tiefreichenden Wurzeln des Goldbart erschließen sich Feuchtigkeit aus tieferen Schichten, weshalb er auch in trockenen Perioden gut zurechtkommt. Diese Bodenansprüche machen ihn zu einer perfekten Besetzung für magere Standorte, die für viele andere Stauden eine Herausforderung darstellen.

Mit dem passenden Standort im Blick wenden wir uns nun den spezifischen Merkmalen von Blüte und Blattwerk zu, die den Goldbart so einzigartig machen.

Blüte und Blattwerk des Goldbart

Die ästhetische Wirkung des Goldbart ergibt sich aus dem harmonischen Zusammenspiel seiner Blüten und Blätter. Beide Elemente tragen in unterschiedlicher Weise zur Gesamterscheinung bei und sorgen für ganzjährige Attraktivität. Während die Blüten im Sommer Akzente setzen, bildet das Laubwerk eine konstante, strukturgebende Grundlage.

Die unscheinbaren Blüten des Chrysopogon gryllus

Die Blüten des Goldbart erscheinen von Juni bis August in Form von rispenförmigen Ähren, die in einer rotbraunen Färbung erstrahlen. Sie werden oft als unscheinbar beschrieben, doch in der Masse entfalten sie eine besondere Wirkung. Die etwa 20 cm langen, gelblich behaarten Rispen verleihen der Pflanze eine filigrane, luftige Textur und schweben wie eine Wolke über dem Blattwerk. Die einfache Blütenform unterstreicht den natürlichen Charakter der Staude und zieht zahlreiche Insekten an. Im Gegenlicht der Sonne leuchten die behaarten Rispen golden auf, was dem deutschen Namen „Goldbart“ eine bildhafte Entsprechung gibt. Nach der Blüte bilden sich Karyopsen, kleine trockene Früchte, die zwar nicht zum Verzehr geeignet sind, aber dekorativ wirken und im Herbst für zusätzlichen Reiz sorgen.

Das lineale Blattwerk

Das Blattwerk des Goldbart ist sommergrün, dunkelgrün gefärbt und zeigt eine lineale, grasartige Form mit spitzer Blattspitze. Die Blätter sind ganzrandig und parallelnervig, was typisch für Gräser ist. Sie wachsen dicht und horstbildend, sodass sie eine kompakte Basis für die überhängenden Halme bilden. Im Herbst verfärbt sich das Laub oft in warme Brauntöne, bevor es im Winter einzieht. Die Textur der Blätter ist fein und zart, was einen schönen Kontrast zu breitblättrigen Stauden bietet. Das dunkle Grün dient als ruhiger Hintergrund für die rotbraunen Blüten und verstärkt so deren Leuchtkraft. Diese Blattstruktur macht den Goldbart auch außerhalb der Blütezeit zu einer wertvollen Strukturpflanze im Garten.

Nach der Betrachtung der botanischen Merkmale stellt sich die Frage, wie der Goldbart im Garten am besten eingesetzt werden kann, um seine Vorzüge optimal zur Geltung zu bringen.

Verwendung im Garten

Der Goldbart ist ein vielseitiges Gestaltungselement, das sich in verschiedene Gartenbereiche integrieren lässt. Seine robuste Natur und ansprechende Optik machen ihn zu einer beliebten Wahl für naturnahe und pflegeleichte Pflanzungen. Durch die gezielte Platzierung kann man seine Stärken voll ausspielen und attraktive Gartenbilder schaffen.

Freiflächen und Felssteppe

In Freiflächen und Felssteppen fühlt sich der Goldbart besonders wohl, da diese Standorte seinen natürlichen Lebensräumen entsprechen. Hier kann er in Gruppen gepflanzt werden, um großflächige, wellenförmige Strukturen zu bilden, die im Wind sanft wiegen. Für Freiflächen, Felssteppe und Gehölzrand in vollsonniger Lage wird Chrysopogon gryllus ausdrücklich empfohlen. In Steingärten oder auf Trockenmauern sorgt er mit seinem überhängenden Wuchs für einen weichen, natürlichen Übergang zwischen den Elementen. Seine Trockenheitstoleranz macht ihn ideal für sonnige Hänge oder Bereiche mit geringer Bewässerung, wo er auch in heißen Sommern bestehen kann.

Am Gehölzrand

Am Gehölzrand, also am Übergang von Gehölzen zu offenen Flächen, kann der Goldbart als Vermittler zwischen diesen Zonen dienen. Seine hohen Halme ragen über niedrigere Stauden hinaus und schaffen so eine gestaffelte Höhenentwicklung. Er verträgt die leichte Beschattung durch Bäume oder Sträucher, solange er ausreichend Sonne erhält, und profitiert von der geschützteren Lage. In solchen Pflanzungen bringt er Bewegung und Leichtigkeit in ansonsten statischere Bereiche und lockert das Gesamtbild auf. Zudem bietet er hier einen natürlichen Sichtschutz oder eine Hintergrundbepflanzung für bunt blühende Stauden.

Der Goldbart als Strukturgeber

Als Strukturgeber verleiht der Goldbart dem Garten auch in den Wintermonaten Form und Kontur, wenn viele andere Pflanzen bereits zurückgeschnitten sind. Seine vertrockneten Halme und Samenstände bleiben lange stehen und bieten bei Raureif oder Schnee malerische Anblicke. In modernen, architektonisch geprägten Gärten kann er als Solitär eingesetzt werden, um klare Linien und Höhen zu definieren. In naturnahen Pflanzungen dient er als Gerüstbildner, um den Raum zu gliedern und Ruhepole zu schaffen. Diese vielseitige Verwendbarkeit unterstreicht den hohen gestalterischen Wert dieser Staude.

Um die Wirkung des Goldbart noch zu steigern, lohnt es sich, passende Begleitpflanzen auszuwählen, die seine Eigenschaften ergänzen und harmonische Pflanzgemeinschaften bilden.

Pflanzpartner für den Goldbart

Die Auswahl geeigneter Pflanzpartner ist entscheidend, um die Schönheit des Goldbart hervorzuheben und ein ausgewogenes Gartenbild zu schaffen. Ideale Begleiter teilen ähnliche Standortansprüche und kontrastieren oder harmonieren in Form, Farbe und Textur mit dem Gras. So entstehen lebendige Kompositionen, die das ganze Jahr über attraktiv sind.

Partner für trockene Standorte

Für trockene, sonnige Standorte eignen sich zahlreiche Stauden, die mit dem Goldbart harmonieren. Die Fetthenne (Sedum telephium) mit ihren fleischigen Blättern und rosa Blüten bildet einen schönen Kontrast zum feinen Laub des Grases. Der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) bringt mit seinen goldgelben Blüten leuchtende Farbtupfer in die Pflanzung und blüht zur gleichen Zeit wie der Goldbart. Der Lavendel (Lavandula angustifolia) ergänzt mit seinem silbrigen Laub und duftenden Blüten die neutrale Farbpalette und fördert die Biodiversität. Diese Partner sind ebenfalls trockenheitstolerant und pflegeleicht, sodass sie eine homogene Pflanzgemeinschaft bilden.

Kombinationen mit Chrysopogon gryllus

Chrysopogon gryllus lässt sich hervorragend mit anderen Gräsern kombinieren, um abwechslungsreiche Texturen zu schaffen. Das Blauschwingelgras (Festuca glauca) mit seinen blaugrünen, polsterförmigen Horsten bildet einen reizvollen Unterwuchs für die hohen Halme des Goldbart. Das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) bringt mit seinen flauschigen Blütenständen eine weiche Note und blüht im Spätsommer, wodurch sich die Blütezeiten ergänzen. Für farbliche Akzente eignen sich Stauden wie der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) oder die Katzenminze (Nepeta faassenii), die mit ihren violetten Blüten einen lebhaften Kontrast zu den rotbraunen Rispen setzen. Diese Kombinationen sorgen für eine dynamische, naturnahe Pflanzung, die Insekten anlockt und wenig Pflege benötigt.

Neben der richtigen Pflanznachbarschaft ist auch eine angepasste Pflege wichtig, um die Gesundheit und Langlebigkeit des Goldbart zu gewährleisten.

Pflege und Überwinterung

Der Goldbart gilt als äußerst pflegeleicht und robust, dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen empfehlenswert, um sein optimales Wachstum und seine Vitalität zu unterstützen. Mit wenig Aufwand kann man so lange Freude an dieser imposanten Staude haben und ihre natürliche Schönheit bewahren.

Gießen und Düngen

Gießen ist beim Goldbart nur in der Anwachsphase nach der Pflanzung und bei extremen Trockenperioden notwendig. Als Tiefwurzler kann er sich selbst mit Wasser aus tieferen Bodenschichten versorgen, weshalb regelmäßiges Wässern in der Regel entfällt. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, da sie die Wurzeln schädigen kann. Düngen ist ebenfalls nicht erforderlich, da die Pflanze an magere Böden angepasst ist. Ein Übermaß an Nährstoffen würde sogar zu einem weichen, mastigen Wuchs führen, der anfälliger für Krankheiten ist. Falls gewünscht, kann im Frühjahr eine kleine Gabe Kompost oder ein organischer Volldünger in Maßen verabreicht werden, um das Wachstum anzuregen, ohne die natürliche Robustheit zu beeinträchtigen.

Schnitt und Vermehrung des Goldbart

Der Rückschnitt des Goldbart erfolgt idealerweise im späten Winter oder frühen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Dabei werden die vertrockneten Halme und Blätter bodennah abgeschnitten, um Platz für frische Triebe zu schaffen. Dieser Schnitt fördert ein buschiges, gesundes Wachstum und verhindert, dass die Pflanze unordentlich wirkt. Die Vermehrung kann durch Teilung des Horstes im Frühjahr oder Herbst erfolgen. Dazu wird der Wurzelballen ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teile geteilt, wobei jedes Teilstück ausreichend Wurzeln und Triebe enthalten sollte. Diese Teilstücke werden dann an neuen Standorten eingepflanzt und gut angegossen. Diese Methode ist einfach und effektiv, um den Bestand zu vergrößern oder die Pflanze zu verjüngen.

Überwinterung

Der Goldbart ist gut winterhart und benötigt in der Regel keinen speziellen Winterschutz. Mit Winterhärtezone Z7 ausgestattet, verträgt er Temperaturen bis etwa -17°C problemlos. In sehr kalten, schneearmen Regionen kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub empfehlenswert sein, um die Wurzeln vor extremen Frösten zu schützen. Die vertrockneten Halme sollten über den Winter stehen gelassen werden, da sie nicht nur dekorativ wirken, sondern auch einen natürlichen Schutz für den Wurzelbereich bieten. Im Frühjahr, nach dem Rückschnitt, treibt die Pflanze zuverlässig wieder aus. Diese Unkompliziertheit in der Überwinterung macht den Goldbart zu einer idealen Staude für Gärten in gemäßigten Klimazonen.

Abschließend werfen wir einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen, die das Verständnis für diese besondere Grasart vertiefen.

Wissenswertes über den Goldbart

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus gibt es einige faszinierende Details zum Goldbart, die seine kulturelle und botanische Bedeutung beleuchten. Diese Hintergründe tragen dazu bei, die Pflanze besser zu verstehen und ihre Einzigartigkeit zu schätzen.

Etymologie und botanische Einordnung

Der botanische Name Chrysopogon gryllus setzt sich aus den griechischen Wörtern „chrysos“ für Gold und „pogon“ für Bart zusammen, was direkt auf den deutschen Namen „Goldbart“ verweist und die goldgelbe Behaarung der Blütenrispen beschreibt. Das Artepitheton „gryllus“ ist lateinisch und bedeutet Grille, möglicherweise ein Hinweis auf den Lebensraum oder eine historische Assoziation. Der deutsche Name „Goldbart“ wird direkt dem botanischen Namen Chrysopogon gryllus zugeordnet, was die enge Verbindung zwischen Volksmund und wissenschaftlicher Nomenklatur unterstreicht. Botanisch gehört die Art zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Europa heimisch, wo sie in Trockenrasen, an Felshängen und auf mageren Standorten vorkommt. Giftig ist der Goldbart nicht, was ihn auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich macht. Seine Samen, die Karyopsen, sind für den menschlichen Verzehr nicht geeignet, dienen aber Vögeln als Winterfutter. Diese Staude symbolisiert mit ihrer Anspruchslosigkeit und Widerstandsfähigkeit Natürlichkeit und Ausdauer, Werte, die in modernen Gärten immer mehr geschätzt werden.

Name Deutsch: Goldbart.
Name Botanisch: Chrysopogon gryllus.
Wuchs: Gräser, aufrecht, bogig, horstbildend, überhängend, bis zu 120 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 120 cm.
Blatt: Sommergrün, dunkelgrün, lineal, grasartig, spitz, ganzrandig, parallelnervig.
Frucht: Karyopsen, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Rotbraun, ährig, rispenförmig, zahlreich, unscheinbar, einfach.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Tiefwurzler.
Boden: Trockener, neutraler und gut durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 5.
Eigenschaften: Das Chrysopogon gryllus (Goldbart) ist ein imposantes Gras, das mit einer Gesamthöhe von bis zu 120 cm eine wundervolle Fernwirkung erzielt. Auch unter dem Namen 'Goldbart' bekannt zieht es mit seinem herrlichen Blattwerk und den einfachen Blüten alle Blicke auf sich. Besonders durch den horstbildenden Wuchs und die bogigen Halme bereichert das Chrysopogon gryllus jede Freifläche. Von Juni bis August zeigen sich zudem die rotbraunen und ährigen Blüten, die das Gesamtbild dieser Grasart aufbrechen und jede Menge Abwechslung verschaffen. Dieses Gras macht sich wunderbar auf der Freifläche, am Gehölzrand oder in der Felssteppe. Dabei bevorzugt es einen trockenen, neutralen und gut durchlässigen Boden und liebt sonnige Standorte. Der Goldbart ist sehr pflegeleicht, robust und gut winterhart. Pro Quadratmeter können 5 Exemplare eingesetzt werden. Überzeugen Sie sich selbst von dem spektakulären Gesamtbild!.
Detaillierte Beschreibung:

Das Chrysopogon gryllus, besser bekannt unter seinem deutschen Namen Goldbart, ist eine faszinierende Grasart, die mit ihrer imposanten Erscheinung und anspruchslosen Natur überzeugt. Als heimische europäische Staude bereichert sie Gärten mit ihrem horstbildenden, bogig überhängenden Wuchs und erreicht dabei eine beachtliche Höhe von bis zu 120 Zentimetern. Von Juni bis August schmückt sie sich mit rotbraunen, ährigen Blütenständen, die einen reizvollen Kontrast zum dunkelgrünen, linealen Laub bilden. Dieser Tiefwurzler bevorzugt sonnige Lagen auf trockenen, neutralen und gut durchlässigen Böden, was ihn zu einer idealen Besetzung für naturnahe Pflanzungen macht.

Portrait: Goldbart – ein imposantes Gras mit Fernwirkung

Der Goldbart, botanisch Chrysopogon gryllus, ist eine Staude, die durch ihre markante Silhouette und robuste Ausstrahlung besticht. Sein Erscheinungsbild ist geprägt von einer klaren Struktur und einer natürlichen Anmut, die ihn zu einem....

P9
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Wuchsendhöhe
bis zu 120 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Rotbraun

Blütezeit
Juni - August

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16.04.2026

Natürlich, standfest und wunderbar zurückhaltend

Chrysopogon gryllus kam gesund und gut durchwurzelt bei uns an. Das Gras wirkt sehr natürlich und fügt sich perfekt in naturnahe Pflanzungen ein. Besonders gefällt mir die Standfestigkeit und der ruhige Charakter.

12.04.2026

Eleganter Hingucker im Beet

Der Goldbart (Chrysopogon gryllus) besticht durch goldene Halme und elegante Wuchsform. Vereinzelt wirken Horste etwas ungleichmäßig, sonst sehr hübsch.

26.09.2025

Hat unseren Garten veredelt

Die Pflanzen kamen kräftig und bestens verpackt bei uns an. Bereits im ersten Sommer entwickelten sie ihre charakteristischen, goldfarbenen Blütenrispen, die im Sonnenlicht wundervoll schimmern.

23.05.2025

Recht unkompliziert

Die Pflege ist unkompliziert, und die Pflanze ist sehr robust. Sie zieht zudem Insekten an und ist eine tolle Ergänzung für naturnahe Gärten.

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Pflanz- und Pflegetipps Chrysopogon gryllus / Goldbart

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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