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Prärie-Besengras

Schizachyrium (Andropogon) scoparium

Schizachyrium (Andropogon) scoparium / Prärie-Besengras, aufrechter Horst mit feinen, rötlich-braunen Halmen und schmalen Blättern
Immergrün
Silber
Sonnig
Juni - August
bis zu 100 cm
ab 4,75 €
Wuchs: Gras, aufrecht, horstbildend, bogig überhängend, mattenartig, bis zu 100 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 100 cm
Blatt: Immergrün, graublau, lanzettlich, zugespitzt, grasartig
Frucht: Karyopse, sehr schmückend, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Silber, eiförmig, ährig, federartig, endständig, unscheinbar
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Dicht verzweigt, keine Ausläufer
Boden: Trockener und gut durchlässiger Untergrund, keine Staunässe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften:
Das Schizachyrium (Andropogon) scoparium (Prärie-Besengras) stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo es ganze Flächen in die typischen Prärien verwandelt. Diese Atmosphäre kann es auch im Garten...
erzeugen, wobei es mit seinem Aussehen ein sehr naturnahes Bild ermöglicht. Die grasartigen Blätter erreichen eine Höhe von bis zu 100 cm und ziehen mit dem mattenartigen Wuchs viele Blicke auf sich. Ab einer gewissen Höhe hängen das lanzettliche Blattwerk leicht über und wird so eine sehr elegante Erscheinung. Von Juni bis August sind die hellgrünen Flächen von kleinen silbrigen Blüten durchsetzt, die die Feinheit des Schizachyrium (Andropogon) scoparium unterstreichen und für Abwechslung sorgen. Das Prärie-Besengras ist sehr widerstandfähig und robust und benötigt darum keinen zusätzlichen Winterschutz in den kalten Monaten. Es bevorzugt trockene, gut durchlässige Untergründe und verträgt keine Staunässe. Mit der Schizachyrium (Andropogon) scoparium entscheiden Sie sich für eine beeindruckende und naturnahe Pflanze, die viele Blicke auf sich ziehen wird. Unser Tipp: Schneiden Sie das Prärie-Besengras im Herbst zurück, um eine schönere Optik zu erhalten.
Wuchs: Gras, aufrecht, horstbildend, bogig überhängend, mattenartig, bis zu 100 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 100 cm
Blatt: Immergrün, graublau, lanzettlich, zugespitzt, grasartig
Frucht: Karyopse, sehr schmückend, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Silber, eiförmig, ährig, federartig, endständig, unscheinbar
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Dicht verzweigt, keine Ausläufer
Boden: Trockener und gut durchlässiger Untergrund, keine Staunässe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 5
Eigenschaften: Das Schizachyrium (Andropogon) scoparium (Prärie-Besengras) stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo es ganze Flächen in die typischen Prärien verwandelt. Diese Atmosphäre kann es auch im Garten erzeugen, wobei es mit seinem Aussehen ein sehr naturnahes Bild ermöglicht. Die grasartigen Blätter erreichen eine Höhe von bis zu 100 cm und ziehen mit dem mattenartigen Wuchs viele Blicke auf sich. Ab einer gewissen Höhe hängen das lanzettliche Blattwerk leicht über und wird so eine sehr elegante Erscheinung. Von Juni bis August sind die hellgrünen Flächen von kleinen silbrigen Blüten durchsetzt, die die Feinheit des Schizachyrium (Andropogon) scoparium unterstreichen und für Abwechslung sorgen. Das Prärie-Besengras ist sehr widerstandfähig und robust und benötigt darum keinen zusätzlichen Winterschutz in den kalten Monaten. Es bevorzugt trockene, gut durchlässige Untergründe und verträgt keine Staunässe. Mit der Schizachyrium (Andropogon) scoparium entscheiden Sie sich für eine beeindruckende und naturnahe Pflanze, die viele Blicke auf sich ziehen wird. Unser Tipp: Schneiden Sie das Prärie-Besengras im Herbst zurück, um eine schönere Optik zu erhalten.

Das Prärie-Besengras (Schizachyrium scoparium) ist eine horstbildende, aufrecht wachsende Grasart, die mit ihrem graublauen Laub und den zarten Blütenständen eine besondere Natürlichkeit in den Garten bringt. Ursprünglich in den weiten Landschaften Nordamerikas beheimatet, verwandelt es auch hierzulande Flächen in anmutige, prärieartige Bilder. Unter dem Synonym Andropogon scoparius bekannt, besticht es durch seine Robustheit und die elegante, bogig überhängende Wuchsform.

Prärie-Besengras: Ein Portrait der natürlichen Eleganz

Das Prärie-Besengras, botanisch korrekt als Schizachyrium scoparium bezeichnet, ist ein wahrer Gestaltungsmeister für naturnahe Gärten. Es verkörpert die Weite und Ungezwungenheit der nordamerikanischen Prärien und bringt diese Atmosphäre auch in kleinere Gartenräume. Sein Habitus ist charakteristisch: Zunächst wächst es straff aufrecht, um dann in den oberen Bereichen elegant in einen bogigen Überhang überzugehen. Diese dichte Wuchsform macht es zu einem Blickfang, der das ganze Jahr über Struktur bietet.

Herkunft und Wuchsform des Schizachyrium scoparium

Die ursprüngliche Heimat des Schizachyrium scoparium liegt in den offenen Graslandschaften Nordamerikas. Dort prägt es als typisches Element der Prärie das Landschaftsbild. Diese Herkunft erklärt auch seine Anspruchslosigkeit und Widerstandsfähigkeit. Im Garten bildet es dichte, horstartige Klumpen, die keine Ausläufer treiben und somit gut kontrollierbar bleiben. Die Wurzeln sind dicht verzweigt und sorgen für einen festen Halt im Boden. Der Wuchs ist ausgesprochen standfest, was die Pflanze auch für windexponierte Lagen qualifiziert. Die horstbildende Eigenschaft bedeutet, dass sich die Halme büschelartig aus der Basis entwickeln und so einen kompakten, aber dennoch luftigen Eindruck vermitteln.

Wuchshöhe und Blütezeit

Das Prärie-Besengras erreicht eine beachtliche Höhe von bis zu 100 Zentimetern. Diese Wuchshöhe macht es zu einer exzellenten Mittel- oder Hintergrundpflanze in Staudenbeeten. Die Hauptblütezeit erstreckt sich von Juni bis August. In diesen Sommermonaten erscheinen die endständigen Blütenstände, die dem Gras eine zusätzliche, feine Textur verleihen. Auch nach der Blüte bleibt die Pflanze aufgrund ihrer ansprechenden Laubfarbe und der späteren Fruchtstände attraktiv. Für eine flächige Bepflanzung werden etwa fünf Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen, um einen geschlossenen, aber nicht zu überladenen Eindruck zu erzielen.

Nach diesem umfassenden Portrait widmen wir uns den entscheidenden Wachstumsfaktoren. Die richtige Platzierung und Bodenbeschaffenheit sind der Schlüssel für eine vitale und langlebige Pflanze.

Ideale Standortbedingungen für ein gesundes Wachstum

Das Prärie-Besengras ist eine Sonnenanbeterin und stellt klare Ansprüche an ihren Standort. Nur an einem optimalen Platz kann sie ihre volle Schönheit und Gesundheit entfalten. Die Kombination aus Licht, Wärme und einem passenden Untergrund bildet die Grundlage für den charakteristischen, graublauen Ton des Laubes und die reiche Blütenbildung. Ein falscher Standort hingegen führt zu matterer Blattfarbe, kümmerlichem Wuchs und einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten.

Der perfekte Standort für das Prärie-Besengras

Für das Schizachyrium scoparium ist ein sonniger und warmer Standort unabdingbar. Volle Sonneneinstrahlung über den größten Teil des Tages ist ideal. Die Gattung Schizachyrium ist generell auf helle Lagen spezialisiert. Ein Platz an einer Südseite oder in einer offenen, nicht beschatteten Fläche kommt ihren natürlichen Bedürfnissen am nächsten. Hier kann sie die für die Blattfärbung notwendige Lichtintensität aufnehmen und entwickelt ihre typisch aufrechte, stolze Haltung. Halbschatten wird toleriert, führt aber oft zu einem weniger kompakten Wuchs und einer grünlicheren, weniger intensiven Laubfarbe.

Bodenansprüche und Drainage

Noch wichtiger als die reine Sonneneinstrahlung ist die Beschaffenheit des Bodens. Das Prärie-Besengras bevorzugt einen trockenen bis frischen, gut durchlässigen Untergrund. Ideal ist ein magerer, sandig-kiesiger Boden, der Wasser schnell abführt. Staunässe muss unbedingt vermieden werden, da die dicht verzweigten Wurzeln sonst faulen. Schwere, lehmige Böden sollten daher vor der Pflanzung mit reichlich Sand oder feinem Kies aufgelockert und durchlässiger gemacht werden. Der pH-Wert des Bodens spielt eine untergeordnete Rolle, die Pflanze ist hier sehr tolerant. Ein nährstoffarmer (magerer) Boden fördert zudem einen stabileren, standfesteren Wuchs und eine intensivere Laubfärbung als ein überdüngter, sehr fetter Boden.

Mit dem richtigen Fundament im Boden entfaltet die Staude ihre visuellen Reize in voller Pracht. Die Details von Blüte und Blattwerk verdienen eine genauere Betrachtung.

Schizachyrium scoparium: Blüten und Laub im Jahreslauf

Die Attraktivität des Prärie-Besengrases liegt in der gelungenen Kombination aus dezentem Blütenschmuck und einem äußerst wirkungsvollen Laubkleid. Während die Blüten filigrane Akzente setzen, dominiert das graublaue Blattwerk die Erscheinung über viele Monate hinweg und durchläuft dabei faszinierende Farbveränderungen. Diese saisonale Dynamik macht Schizachyrium scoparium zu einer Pflanze mit hohem Zierwert über einen langen Zeitraum.

Die silbrigen Blüten des Prärie-Besengrases

Von Juni bis August schmückt sich das Prärie-Besengras mit zarten, silbrigen Blüten. Diese sind eiförmig, ährig und federartig aufgebaut und sitzen endständig an den Halmen. Obwohl sie als unscheinbar beschrieben werden können, verleihen sie der Pflanze in der Masse eine luftige, fast schwebende Qualität. Sie unterstreichen die Feinheit der gesamten Erscheinung. Aus den Blüten entwickeln sich später sehr schmückende Fruchtstände, sogenannte Karyopsen. Diese sind nicht zum Verzehr geeignet, bleiben aber lange am Halm haften und bieten auch im Herbst und frühen Winter noch einen dekorativen Aspekt, besonders wenn sie von Raureif oder Schnee bedeckt sind.

Graublaues Blattwerk und Herbstfarben

Das eigentliche Markenzeichen dieser Staude ist ihr graublaues Laub. Die Blätter sind lanzettlich, zugespitzt und grasartig. Diese graublaue, oft auch stahlblaue Färbung ist ein wunderbarer Kontrastpunkt zu den üblichen Grüntönen im Garten. Im Herbst und Winter vollzieht das Laub eine spektakuläre Verwandlung: Es färbt sich in warme Töne von Orange, Kupferrot bis hin zu einem tiefen Violettbraun. Dieser Herbstaspekt ist außerordentlich wertvoll für die Gartengestaltung. Das Laub bleibt den Winter über stehen, wirkt strukturbildend und bietet einen natürlichen Schutz für die Wurzelzone. Die bogig überhängende Wuchsform der Blätter verstärkt den eleganten, grazilen Eindruck.

Die visuellen Qualitäten lassen sich auf vielfältige Weise in die Gartengestaltung integrieren. Die folgenden Anwendungsgebiete zeigen das breite Spektrum dieser vielseitigen Staude.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten

Dank seiner anpassungsfähigen Natur und der attraktiven, aber nicht aufdringlichen Erscheinung findet das Prärie-Besengras in vielen Gartenbereichen eine passende Aufgabe. Es kann sowohl als Solitär wirken als auch in Gruppen gepflanzt werden, um größere Flächen zu gestalten. Seine Verwendung reicht vom formalen Beet bis hin zum naturnahen Steingarten.

Als Strukturgeber in Beeten und Rabatten

In Beeten und Rabatten übernimmt Schizachyrium scoparium eine wichtige strukturgebende Rolle. Seine aufrechte, später überhängende Form und die graublaue Farbe bringen Ruhe und Vertikale in bunte Pflanzungen. Es eignet sich hervorragend für Gruppenpflanzungen, wo es durch seine Textur und Farbe einen homogenen Hintergrund für bunt blühende Stauden bildet. Durch die empfohlenen fünf Pflanzen pro Quadratmeter entsteht ein dichter, aber dennoch luftiger Bestand. Es ist die ideale Pflanze, um Übergänge zwischen verschiedenen Beetbereichen zu schaffen oder um als Leitpflanze wiederkehrende Akzente zu setzen.

Pflanzung in Kübeln und Steingärten

Auch für die Kübelbepflanzung und den Steingarten ist das Prärie-Besengras bestens geeignet. In großen Pflanzgefäßen bringt es Höhe und Struktur und harmoniert hervorragend mit anderen sonnenliebenden, trockenheitsverträglichen Arten wie Sedum oder Hauswurz. Im Steingarten passt es perfekt zu der mineralischen Umgebung, wobei unbedingt auf eine exzellente Drainage im Pflanzloch geachtet werden muss. Für kleinere Gärten oder Vorgärten ist es eine exzellente Wahl, da es auch auf begrenztem Raum eine große Wirkung erzielt, ohne zu wuchern.

Die Einzelstellung des Schizachyrium scoparium

Eine besonders wirkungsvolle Verwendung ist die Einzelstellung. Als Solitär gepflanzt, kommt die ganze Eleganz der Wuchsform und die intensive Laubfarbe zur Geltung. Vor einem dunklen Hintergrund, wie einer immergrünen Hecke oder einer Hauswand, leuchtet das graublaue Laub besonders intensiv. In einer Rasenfläche oder als Punkt in einer Kiesfläche setzt es ein skulpturales Statement. In dieser Form benötigt es ausreichend Platz, um seine bogig überhängende Silhouette voll entfalten zu können, ohne von Nachbarpflanzen bedrängt zu werden.

Die Schönheit einer Pflanze wird oft durch ihre Begleiter gesteigert. Die richtigen Pflanzpartner unterstreichen die Vorzüge des Prärie-Besengrases und schaffen harmonische Bilder.

Harmonische Pflanzpartner für das Prärie-Besengras

Das Prärie-Besengras ist ein hervorragender Teamplayer. Die richtige Gesellschaft betont seine graublaue Farbe, kontrastiert mit seiner filigranen Textur oder ergänzt seine spätsommerliche Blütezeit. Bei der Auswahl von Begleitstauden sollte man sich an den natürlichen Präriegesellschaften orientieren und Pflanzen wählen, die ähnliche Standortansprüche an Sonne und durchlässigen Boden stellen.

Klassische Prärie-Partner

Traditionelle und bewährte Begleiter für Schizachyrium scoparium sind andere Stauden, die ebenfalls die trockenen, sonnigen Prärien Nordamerikas besiedeln. Dazu zählen in erster Linie die Garben (Achillea) mit ihren flachen, tellerförmigen Blütendolden in Gelb, Rot oder Weiß, die einen schönen horizontalen Kontrast zur vertikalen Grasform bilden. Ebenso passen Fackellilien (Kniphofia) mit ihren feurigen Blütenkerzen hervorragend. Der Sonnenhut, sei es der Scheinsonnenhut (Echinacea) oder der Gewöhnliche Sonnenhut (Rudbeckia), bietet mit seinen kräftigen Blütenfarben und der körbchenartigen Form einen starken Farbakzent. Die Sonnenbraut (Helenium) rundet mit ihren warmen Herbsttönen in Orange, Rot und Gelb die Präriegemeinschaft ab und verlängert die Blütezeit im Beet bis in den Herbst hinein.

Kontraste und Farbspiele mit Schizachyrium scoparium

Neben den klassischen Partnern lassen sich auch reizvolle Kontraste schaffen. Stauden mit runden oder großen Blattformen, wie der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) oder einige Wolfsmilch-Arten (Euphorbia), setzen sich effektvoll vom feinen, grasartigen Laub des Prärie-Besengrases ab. Pflanzen mit silbrigem Laub, wie der Heiligenkraut (Santolina) oder das Perlkörbchen (Anaphalis), verstärken die kühle, graublaue Farbwirkung und schaffen monochromatische, elegante Pflanzungen. Für einen spannenden Farbkontrast eignen sich Stauden mit violetten oder purpurnen Blüten oder Laub, beispielsweise die Katzenminze (Nepeta) oder der Blauraute (Perovskia).

Damit die Pflanze über Jahre hinweg gesund und schön bleibt, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten. Glücklicherweise ist das Prärie-Besengras dabei äußerst genügsam.

Pflegeleicht und robust im Jahreszyklus

Einer der größten Vorzüge des Schizachyrium scoparium ist seine Pflegeleichtigkeit. Einmal an einem geeigneten Standort etabliert, benötigt es nur minimale Eingriffe. Die Pflegemaßnahmen beschränken sich im Wesentlichen auf das richtige Gießen in der Anwachsphase und einen jährlichen Rückschnitt. Düngen ist nur selten erforderlich, und die Winterhärte ist ausgezeichnet.

Gießen und Düngen

Wasser benötigt das Prärie-Besengras vor allem in der ersten Saison nach der Pflanzung, um ein tiefes und kräftiges Wurzelwerk auszubilden. Danach kommt es mit den natürlichen Niederschlägen in der Regel bestens zurecht und verträgt sogar längere Trockenperioden. Zusätzliches Gießen ist nur bei anhaltender sommerlicher Dürre sinnvoll. Staunässe ist in jedem Fall zu vermeiden. Gedüngt werden sollte sehr zurückhaltend, da ein magerer Boden den kompakten Wuchs und die schöne Laubfarbe fördert. Eine leichte Gabe eines ausgewogenen Langzeitdüngers im Frühjahr, direkt nach dem Rückschnitt, ist völlig ausreichend. Überdüngung führt zu weichem, mastigem Wuchs, der anfälliger für Umknicken ist.

Schnitt und Überwinterung des Prärie-Besengrases

Der Rückschnitt ist die wichtigste Pflegemaßnahme. Hier gehen die Empfehlungen auseinander: Einige raten, das alte Laub im Herbst zurückzuschneiden, um eine schönere Optik zu erhalten. Andere, fundierte Quellen empfehlen jedoch, Schizachyrium scoparium im Herbst nicht zurückzuschneiden. Die im Winter stehenbleibenden Blätter und Halme bieten nicht nur einen schönen Winteraspekt, sondern bilden auch einen natürlichen Schutz für die Wurzeln vor Frost und austrocknenden Winden. Der endgültige Rückschnitt sollte daher erst im späten Winter oder zeitigen Frühjahr, etwa Ende Februar bis März, erfolgen. Dann werden alle alten Halme handbreit über dem Boden abgeschnitten, um Platz für den frischen Austrieb zu schaffen. Die Pflanze ist gut winterhart und wird der Winterhärtezone Z5 zugeordnet, was Temperaturen von etwa -28,8 °C bis -23,4 °C entspricht. In unseren Breiten benötigt sie daher keinen zusätzlichen Winterschutz.

Vermehrung des Schizachyrium scoparium

Die Vermehrung des Prärie-Besengrases erfolgt am einfachsten und sichersten durch Teilung des Horstes. Der beste Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr, kurz nach dem Rückschnitt, wenn der neue Austrieb gerade beginnt. Der ausgegrabene Wurzelballen wird mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere, mindestens faustgroße Teilstücke geteilt. Jedes Teilstück sollte über ausreichend Wurzeln und einige Wachstumspunkte („Augen“) verfügen. Die Teilstücke werden umgehend an ihrem neuen Standort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Auf diese Weise kann man die Pflanze nicht nur vermehren, sondern auch verjüngen, wenn der Horst im Zentrum verkahlt ist. Eine Vermehrung durch Aussaat ist theoretisch möglich, aber aufgrund der langsamen Jugendentwicklung und möglicher Sortenabweichungen weniger gebräuchlich.

Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die kulturhistorischen Hintergründe und die sprachliche Herkunft dieses faszinierenden Grases.

Wissenswertes über das Schizachyrium scoparium

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus birgt das Prärie-Besengras einige interessante Details in Bezug auf seine Namensgebung und seine Rolle in der Natur. Diese Fakten runden das Bild dieser bemerkenswerten Staude ab und verleihen ihr eine zusätzliche Tiefe.

Etymologie und historische Bedeutung

Der botanische Gattungsname Schizachyrium leitet sich aus dem Altgriechischen ab. Er setzt sich zusammen aus den Wörtern „schizein“ für „spalten“ oder „trennen“ und „achyron“ für „Spreu“. Dieser Name bezieht sich auf eine morphologische Besonderheit: die gezahnten oder gespaltenen Deckspelzen (Lemmas) der Blüten beziehungsweise Früchte. Der Artname „scoparium“ bedeutet „besenartig“ und verweist auf die traditionelle Verwendung einiger verwandter Arten zur Herstellung von Besen. In den Vereinigten Staaten, seiner Heimat, werden die Arten der Gattung Schizachyrium durchweg als „bluestems“ bezeichnet, was direkt auf die charakteristische bläuliche Färbung der Halme anspielt. Das Prärie-Besengras ist damit nicht nur eine Zierpflanze, sondern auch ein Stück botanischer und kultureller Geschichte.

Name Deutsch: Prärie-Besengras.
Name Botanisch: Schizachyrium (Andropogon) scoparium.
Wuchs: Gras, aufrecht, horstbildend, bogig überhängend, mattenartig, bis zu 100 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 100 cm.
Blatt: Immergrün, graublau, lanzettlich, zugespitzt, grasartig.
Frucht: Karyopse, sehr schmückend, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Silber, eiförmig, ährig, federartig, endständig, unscheinbar.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Dicht verzweigt, keine Ausläufer.
Boden: Trockener und gut durchlässiger Untergrund, keine Staunässe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 5.
Eigenschaften: Das Schizachyrium (Andropogon) scoparium (Prärie-Besengras) stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo es ganze Flächen in die typischen Prärien verwandelt. Diese Atmosphäre kann es auch im Garten erzeugen, wobei es mit seinem Aussehen ein sehr naturnahes Bild ermöglicht. Die grasartigen Blätter erreichen eine Höhe von bis zu 100 cm und ziehen mit dem mattenartigen Wuchs viele Blicke auf sich. Ab einer gewissen Höhe hängen das lanzettliche Blattwerk leicht über und wird so eine sehr elegante Erscheinung. Von Juni bis August sind die hellgrünen Flächen von kleinen silbrigen Blüten durchsetzt, die die Feinheit des Schizachyrium (Andropogon) scoparium unterstreichen und für Abwechslung sorgen. Das Prärie-Besengras ist sehr widerstandfähig und robust und benötigt darum keinen zusätzlichen Winterschutz in den kalten Monaten. Es bevorzugt trockene, gut durchlässige Untergründe und verträgt keine Staunässe. Mit der Schizachyrium (Andropogon) scoparium entscheiden Sie sich für eine beeindruckende und naturnahe Pflanze, die viele Blicke auf sich ziehen wird. Unser Tipp: Schneiden Sie das Prärie-Besengras im Herbst zurück, um eine schönere Optik zu erhalten..
Detaillierte Beschreibung:

Das Prärie-Besengras (Schizachyrium scoparium) ist eine horstbildende, aufrecht wachsende Grasart, die mit ihrem graublauen Laub und den zarten Blütenständen eine besondere Natürlichkeit in den Garten bringt. Ursprünglich in den weiten Landschaften Nordamerikas beheimatet, verwandelt es auch hierzulande Flächen in anmutige, prärieartige Bilder. Unter dem Synonym Andropogon scoparius bekannt, besticht es durch seine Robustheit und die elegante, bogig überhängende Wuchsform.

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 100 cm

Belaubung
Immergrün

Blatt- / Nadelfarbe
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Standort
Sonnig

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Pflanz- und Pflegetipps Schizachyrium (Andropogon) scoparium / Prärie-Besengras

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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