| Wuchs: | Gras, aufrecht, horstig, krautig, bogig überhängend, bis zu 90 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 90 cm |
| Blatt: | Immergrün, graublau, lanzettlich, zugespitzt, grasartig, im Herbst rotbraun |
| Frucht: | Karyopse, sehr schmückend, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Silberbraun |
| Blütezeit: | August bis Oktober |
| Wurzeln: | Dicht verzweigt, keine Ausläufer |
| Boden: | Trockener und gut durchlässiger Untergrund |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: |
Das Schizachyrium (Andropogon) scoparium 'Cairo' (Präsie-Besengras) ist perfekt geeignet um dem Garten ein echtes Highlight hinzuzufügen. Mit einer Größe von 90 cm zieht dieses Schmuckstück...
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| Wuchs: | Gras, aufrecht, horstig, krautig, bogig überhängend, bis zu 90 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 90 cm |
| Blatt: | Immergrün, graublau, lanzettlich, zugespitzt, grasartig, im Herbst rotbraun |
| Frucht: | Karyopse, sehr schmückend, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Silberbraun |
| Blütezeit: | August bis Oktober |
| Wurzeln: | Dicht verzweigt, keine Ausläufer |
| Boden: | Trockener und gut durchlässiger Untergrund |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: | Das Schizachyrium (Andropogon) scoparium 'Cairo' (Präsie-Besengras) ist perfekt geeignet um dem Garten ein echtes Highlight hinzuzufügen. Mit einer Größe von 90 cm zieht dieses Schmuckstück viele Blicke auf sich und überzeugt mit seinem graublauen, grasartigen Blattwerk. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten vollzieht sich eine spektakuläre Farbveränderung zu einem leuchtenden Rotbraun. Das Schizachyrium (Andropogon) scoparium 'Cairo' passt sich so perfekt dem nahenden Herbst an und erzeugt eine farbenfrohe Atmosphäre. Von August bis Oktober zeigen sich zudem viele, kleine, silbrig-braune Blüten, die die Schönheit des Prärie-Besengrases unterstützen. Diese Pflanze ist sehr robust und pflegeleicht. Sie benötigt auch im Winter keine zusätzliche Pflege und sorgt in den kahlen Monaten für viel Farbe im Garten. Das Gras benötigt einen trockenen, gut durchlässigen Boden und muss vor drohender Staunässe geschützt werden. Besonders wohl fühlt sich diese Pflanze an sehr sonnigen Standorten, an denen sie perfekt gedeihen kann. Ihr hübsches und farbenfrohes Blattwerk eignet sich fabelhaft als Ergänzung für Blumensträuße. |
- Portrait: Ein Präriegras mit Charakter
- Standort und Boden
- Blütenpracht und Laubschmuck von 'Cairo'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Schizachyrium scoparium 'Cairo'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über Schizachyrium scoparium 'Cairo'
Das Schizachyrium scoparium 'Cairo', auch unter dem deutschen Namen Prärie-Besengras bekannt, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrer eleganten Wuchsform und ihrem spektakulären Farbwechsel im Jahresverlauf begeistert. Als strukturstarker Gräservertreter aus den nordamerikanischen Prärien bringt es einen Hauch von Wildnis und natürlicher Schönheit in den Garten. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 90 Zentimetern und einer horstigen, aufrechten, später bogig überhängenden Form verleiht es Pflanzungen Leichtigkeit und Struktur zugleich.
Portrait: Ein Präriegras mit Charakter
Das Prärie-Besengras 'Cairo' ist mehr als nur ein Ziergras; es ist ein Gestaltungselement mit eigenem Charakter. Seine Herkunft aus den weiten Landschaften Nordamerikas prägt seine Ansprüche und sein Erscheinungsbild, was es zu einer robusten und anpassungsfähigen Pflanze für sonnige Standorte macht. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf seine wesentlichen Merkmale.
Herkunft und Wuchsform von Schizachyrium scoparium 'Cairo'
Die Heimat des Schizachyrium scoparium 'Cairo' liegt in den nordamerikanischen Prärien, wo es unter trockenen und sonnenverwöhnten Bedingungen gedeiht. Dieser Ursprung erklärt seine ausgeprägte Trockenheitsverträglichkeit und seine Vorliebe für vollsonnige Lagen. Der Wuchs ist typisch für viele Präriegräser: Es bildet dichte, horstige Büschel, die sich nicht durch Ausläufer ausbreiten, sondern kompakt und standorttreu bleiben. Die Wurzeln sind dicht verzweigt und sorgen für eine gute Verankerung im Boden. Im Laufe der Saison entwickelt sich aus der anfangs aufrechten Haltung ein elegantes, bogiges Überhängen der Halme, das dem Gras eine luftige, fast tänzerische Anmutung verleiht. Diese Wuchsform macht es zu einem hervorragenden Strukturgeber, der auch im Winter, wenn es mit Raureif oder Schnee bedeckt ist, ein malerisches Bild abgibt.
Wuchshöhe und Blütezeit
Mit einer Endhöhe von etwa 90 cm erreicht das Prärie-Besengras 'Cairo' eine imposante, aber nicht überwältigende Größe, die es perfekt für die mittlere Ebene in Staudenbeeten oder als Solitär macht. Die Blütezeit erstreckt sich von August bis Oktober, also spät im Jahr, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind. In dieser Phase erscheinen die charakteristischen, silberbraunen Blütenstände. Es handelt sich dabei um feine, fedrige Rispen, die sich über dem graublauen Laub erheben und einen zarten, fast metallischen Schimmer ausstrahlen. Diese späte Blüte macht die Sorte zu einer wertvollen Nahrungsquelle für Insekten im Herbst und verlängert die Attraktivität des Gartens bis in den Oktober hinein erheblich.
Standort und Boden
Der Erfolg bei der Kultivierung des Prärie-Besengrases hängt maßgeblich von der richtigen Wahl des Standorts und der Bodenbeschaffenheit ab. Als Kind der sonnigen Prärien hat es klare Vorlieben, die es zu berücksichtigen gilt, um seine volle Schönheit und Vitalität zu entfalten. Ein optimaler Platz garantiert nicht nur gesundes Wachstum, sondern auch die intensive Ausfärbung des Laubes und eine reiche Blüte.
Der ideale Standort für das Prärie-Besengras
Das Prärie-Besengras 'Cairo' ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin. Ein sonniger Standort ist für sie nicht nur empfehlenswert, sondern essenziell. Nur bei voller Sonneneinstrahlung entwickelt sie ihre typische, graublaue Blattfarbe in voller Intensität und sorgt für den spektakulären Herbstfarbwechsel zu Rotbraun. Halbschatten wird toleriert, führt aber oft zu einem weniger kompakten Wuchs und einer matteren Laubfärbung. Ideal sind daher Süd- oder Westlagen, die über den Tag hinweg reichlich Licht bieten. Die Pflanze verträgt auch heiße, trockene Plätze ausgezeichnet, wie sie an Mauern, in Steingärten oder auf Freiflächen vorkommen können. Windige Standorte stellen aufgrund ihrer robusten, horstigen Wuchsform und der dichten Verzweigung der Wurzeln kein Problem dar.
Bodenansprüche und Drainage
Der Boden sollte in erster Linie trocken und gut durchlässig sein. Staunässe ist der größte Feind dieser Staude und kann schnell zu Wurzelfäule führen. Daher sind schwere, lehmige Böden vor der Pflanzung unbedingt durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies zu verbessern, um die Drainage zu erhöhen. Leichte, sandige oder kiesige Böden, die schnell abtrocknen, sind ideal. Der pH-Wert kann neutral bis leicht alkalisch sein; die Pflanze ist hier jedoch nicht sonderlich anspruchsvoll. Wichtig ist eine lockere Bodenstruktur, die den Wurzeln genügend Luft bietet. Auf nährstoffreichen Böden neigt das Gras zwar zu üppigerem Wuchs, verliert aber manchmal etwas an Standfestigkeit. Magerere, durchlässige Substrate fördern einen festeren, kompakteren Habitus und die typische, intensive Herbstfärbung.
Blütenpracht und Laubschmuck von 'Cairo'
Die wahre Stärke des Schizachyrium scoparium 'Cairo' liegt in der faszinierenden Kombination aus unauffälligen, aber reizvollen Blüten und einem Laubwerk, das im Jahresverlauf eine dramatische Metamorphose durchläuft. Während die Blüten für zarte Akzente sorgen, ist das Blatt der eigentliche Star, der mit seinen Farbwechseln den Garten in Szene setzt.
Die silberbraunen Blüten
Ab August erscheinen die Blütenstände des Prärie-Besengrases. Sie sind nicht groß und auffällig, sondern fein und filigran. Die Farbe wird als silberbraun beschrieben – ein matter, metallischer Ton, der je nach Lichteinfall changiert. Die Blüten sitzen an aufrechten, später leicht überhängenden Rispen und wirken wie fein verstaubt. Sie duften nicht nennenswert, bestechen aber durch ihre Textur und ihre lange Haltbarkeit. Oft bleiben sie bis weit in den Winter hinein an der Pflanze und bieten dann, von Raureif überzogen, einen malerischen Anblick. Für Insekten wie Bienen und Schmetterlinge sind sie eine späte Nahrungsquelle, was den ökologischen Wert der Staude unterstreicht. Nach der Blüte bilden sich kleine, schmückende Früchte, sogenannte Karyopsen, die jedoch nicht zum Verzehr geeignet sind.
Das besondere Blattwerk des Andropogon scoparius
Das Laub des Andropogon scoparius, wie die Pflanze ebenfalls genannt wird, ist immergrün und damit auch im Winter eine Zierde. Im Frühjahr und Sommer präsentiert es sich in einem edlen, graublauen Ton. Die Blätter sind lanzettlich, zugespitzt und grasartig und stehen zunächst straff aufrecht, um später elegant zu bogigen Bögen überzugehen. Die Oberfläche hat einen leichten Wachsfilm, der die Farbe intensiviert und die Pflanze vor übermäßiger Verdunstung schützt. Der spektakuläre Höhepunkt ist jedoch die Herbstfärbung: Mit sinkenden Temperaturen verwandelt sich das Graublau in ein leuchtendes, warmes Rotbraun. Dieser Farbwechsel vollzieht sich allmählich und kann je nach Standort und Witterung unterschiedlich intensiv ausfallen. Das rotbraune Laub bleibt den ganzen Winter über haften und sorgt so für wertvolle Struktur und Farbe in der ansonsten kargen Jahreszeit.
Verwendung im Garten
Die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten des Prärie-Besengrases 'Cairo' machen es zu einer wertvollen Bereicherung für verschiedene Gartenbereiche. Seine anspruchslose Natur und sein dekoratives Erscheinungsbild über viele Monate hinweg eröffnen zahlreiche Einsatzgebiete, von naturnahen Flächen bis hin zur floristischen Verwendung.
Naturnahe Pflanzungen in Einzelstellung oder Gruppen
Wie die Recherche ergab, eignet sich Schizachyrium scoparium 'Cairo' besonders für naturnahe Pflanzungen in Einzelstellung oder in Gruppen von etwa drei Pflanzen. Als Solitär kommt seine elegante, bogige Wuchsform perfekt zur Geltung, zum Beispiel vor einer dunklen Hecke, als Mittelpunkt eines Kiesbeetes oder am Rand einer Terrasse. In kleinen Gruppen gepflanzt – etwa fünf Pflanzen pro Quadratmeter – entsteht ein harmonisches, wellenförmiges Bild, das an seine natürlichen Vorkommen in der Prärie erinnert. Solche Pflanzungen sind pflegeleicht, da das Gras kaum Konkurrenz durch Ausläufer bildet, und eignen sich hervorragend für extensive, trockene Gartenbereiche, Steppenpflanzungen oder moderne, reduzierte Gestaltungskonzepte.
Strukturgeber für Beete und Rabatten
In klassischen Staudenbeeten oder Rabatten übernimmt das Prärie-Besengras die Rolle eines strukturgebenden Elements. Seine aufrechte bis überhängende Form und die feine Textur setzen Kontraste zu breitblättrigen oder flach wachsenden Stauden. Es kann als Leitpflanze in der mittleren Beetebene eingesetzt werden, wo es mit seiner Höhe von 90 cm Blickpunkte setzt, ohne zu dominant zu wirken. Durch seine späte Blüte und die intensive Herbstfärbung verlängert es die Attraktivität des Beetes bis in den späten Herbst hinein. Besonders effektvoll ist es in Kombination mit spätblühenden Stauden, mit denen es farblich und formal harmonieren kann. Aufgrund seiner Trockenheitsverträglichkeit ist es auch ideal für sonnige, wenig bewässerte Beete oder für die Bepflanzung von Hängen, wo es mit seinen dichten Wurzeln zudem erosionshemmend wirkt.
Schnitthaltiges Gras für die Vase
Das hübsche und farbenfrohe Blattwerk des Prärie-Besengrases 'Cairo' eignet sich fabelhaft als Ergänzung für Blumensträuße. Sowohl die graublauen Sommer- als auch die rotbraunen Herbst- und Winterhalme sind ausgezeichnet schnitthaltig. Sie bringen Leichtigkeit, Bewegung und eine natürliche, grafische Note in floristische Arrangements. Die Halme sollten am besten am späten Vormittag an einem trockenen Tag geschnitten werden. Für Trockensträuße können sie auch im Herbst geerntet und kopfüber an einem luftigen, dunklen Ort getrocknet werden, wobei sie einen Großteil ihrer attraktiven Farbe behalten. Diese vielseitige Verwendung macht die Pflanze auch für Gartenbesitzer interessant, die ihre Ernte aus dem Garten ins Haus holen möchten.
Pflanzpartner für Schizachyrium scoparium 'Cairo'
Die richtigen Begleiter können die Wirkung des Prärie-Besengrases noch steigern. Bei der Auswahl von Pflanzpartnern sollte man sowohl auf harmonierende Farben und Texturen als auch auf ähnliche Standortansprüche achten. So entstehen standortgerechte, pflegeleichte Pflanzgemeinschaften, die über viele Monate hinweg attraktiv sind.
Klassische Präriekombinationen
Als passende Pflanzpartner werden Echinacea, Rudbeckia und Salvia nemorosa genannt. Diese Stauden teilen die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte und stammen oft ebenfalls aus nordamerikanischen Prärie- oder Steppengebieten. Der Sonnenhut (Echinacea) mit seinen großen, margeritenähnlichen Blüten in Rosa, Weiß oder Gelb bildet einen schönen Kontrast zur feinen Textur des Grases. Die leuchtenden Gelbtöne des Scheinsonnenhuts (Rudbeckia) harmonieren wunderbar mit dem silberbraunen Flor und dem späteren Rotbraun des Grases. Der Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) bringt mit seinen violetten oder blauen Blütenähren eine weitere Farbe und eine vertikale Struktur ins Spiel, die das bogige Gras perfekt ergänzt. Solche Kombinationen sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch ökologisch wertvoll, da sie vielen Insekten Nahrung bieten.
Kontrastreiche Partner
Neben den klassischen Präriestauden bieten sich auch Pflanzen mit anderen Blattformen oder Wuchseigenschaften an, um spannende Kontraste zu schaffen. Breitblättrige Stauden wie die Fetthenne (Sedum telephium) oder der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) setzen markante Akzente neben dem feinblättrigen Gras. Niedrige, teppichbildende Stauden wie der Polster-Thymian (Thymus praecox) oder der Blauschwingel (Festuca glauca) können als Unterpflanzung dienen und bilden einen schönen, texturierten Boden. Auch Ziergräser mit anderer Wuchsform, wie das federleichte Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) oder das aufrecht wachsende Pfeifengras (Molinia caerulea), können interessante Pflanzpartner sein, wobei man darauf achten sollte, dass alle ähnliche Boden- und Lichtverhältnisse bevorzugen. So entstehen abwechslungsreiche Bilder, die den ganzen Garten bereichern.
Pflege und Überwinterung
Das Prärie-Besengras 'Cairo' gilt zu Recht als pflegeleicht und robust. Mit wenigen, aber gezielten Maßnahmen kann man seine Gesundheit und Schönheit über viele Jahre hinweg erhalten. Die Pflege konzentriert sich vor allem auf den richtigen Umgang mit Wasser, einen gelegentlichen Rückschnitt und die Vorbereitung auf den Winter.
Gießen und Düngen
In der Anwachsphase nach der Pflanzung sollte das Gras regelmäßig, aber mäßig gegossen werden, um die Wurzelbildung zu fördern. Ist es einmal etabliert, kommt es mit Trockenperioden ausgezeichnet zurecht und benötigt nur bei anhaltender Dürre zusätzliche Wassergaben. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie die Wurzeln schädigt. Gedüngt werden sollte sparsam. Einmal im Frühjahr, etwa im April, kann eine kleine Gabe eines ausgewogenen, organischen Langzeitdüngers (wie Hornspäne) verabreicht werden, um das Wachstum anzuregen. Übermäßiges Düngen führt jedoch zu weichem, mastigem Wuchs, der an Standfestigkeit verliert und anfälliger für Krankheiten werden kann. Auf mageren, durchlässigen Böden ist oft gar keine Düngung nötig, da die Pflanze hier ihren kompakten, charakteristischen Wuchs beibehält.
Schnitt und Vermehrung des Prärie-Besengrases
Der Rückschnitt des Prärie-Besengrases 'Cairo' erfolgt idealerweise im späten Winter oder frühen Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb. Man schneidet die alten Halme etwa eine Handbreit über dem Boden ab. Dieser späte Schnitt hat mehrere Vorteile: Zum einen schützt das alte Laub die Pflanze im Winter vor Frost und Nässe, zum anderen bietet es Insekten Überwinterungsmöglichkeiten und sorgt für Struktur im winterlichen Garten. Nach dem Schnitt treibt die Pflanze rasch und frisch wieder aus. Eine Vermehrung ist am einfachsten durch Teilung des Horstes im Frühjahr möglich. Dazu gräbt man die Pflanze vorsichtig aus, teilt den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Stücke und pflanzt diese sofort wieder ein. Diese Methode verjüngt ältere Pflanzen und erhält ihre Vitalität. Eine Aussaat ist bei der Sorte 'Cairo' nicht empfehlenswert, da sie nicht sortenecht ausfällt.
Winterharte und schneckenunempfindliche Staude
Das Prärie-Besengras ist vollständig winterhart und benötigt in unseren Breiten keinen speziellen Winterschutz. Seine immergrünen, rotbraunen Halme sind bis etwa -20 °C frostresistent und bieten auch in der kalten Jahreszeit einen dekorativen Anblick. Wie die Recherche ergab, wird die Sorte zudem als schneckenunempfindlich eingestuft, was sie zu einer wertvollen Pflanze in Gärten macht, die von Schneckenplagen betroffen sind. Die dichten, horstigen Wurzeln überstehen auch längere Frostperioden problemlos. Lediglich in sehr rauen Lagen oder bei extremen Kahlfrösten ohne Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig sinnvoll sein, um die immergrünen Blätter vor übermäßiger Verdunstung zu schützen. Ansonsten ist die Pflanze absolut pflegefrei im Winter und bereitet sich selbstständig auf die neue Saison vor.
Wissenswertes über Schizachyrium scoparium 'Cairo'
Hinter dem Prärie-Besengras 'Cairo' verbirgt sich nicht nur eine robuste Gartenstaude, sondern auch eine interessante botanische und kulturhistorische Geschichte. Einige Fakten und Besonderheiten runden das Bild dieser faszinierenden Pflanze ab und zeigen, warum sie eine so wertvolle Bereicherung für den Garten darstellt.
Etymologie und Synonyme
Der botanische Name Schizachyrium scoparium setzt sich aus den griechischen Wörtern 'schizein' (spalten) und 'achyron' (Spreu) zusammen, was sich auf die geteilten Blütenspelzen beziehen könnte. 'Scoparium' leitet sich vom lateinischen 'scopa' (Besen) ab und verweist auf die besenartige Wuchsform. Die Sorte 'Cairo' trägt vermutlich einen Sortennamen, der auf den Ort der Züchtung oder Einführung hinweisen könnte; genaue historische Namensdeutungen exakt zu dieser Sorte sind jedoch nicht allgemein belegt. Interessant ist die synonyme Verwendung des Namens: Für Schizachyrium scoparium 'Cairo' wird das Synonym Andropogon scoparius angegeben. Bei einigen Händlern wird die Sorte als Andropogon scoparius 'Cairo' geführt und zugleich als Schizachyrium scoparius 'Cairo' bezeichnet. Diese Doppelnennung spiegelt die taxonomische Entwicklung wider, bei der Arten zwischen den Gattungen Schizachyrium und Andropogon umgruppiert wurden. Für den Gartenbesitzer ist es wichtig zu wissen, dass es sich um dieselbe Pflanze handelt. Wie die Recherche ergab, wird die Sorte als nicht giftig eingestuft, jedoch mit dem Hinweis, dass sie nicht zum Verzehr geeignet ist. Sie ist also unbedenklich für Gärten, in denen Kinder oder Haustiere spielen, sollte aber nicht in der Küche verwendet werden.
| Name Deutsch: | Prärie-Besengras 'Cairo'. |
| Name Botanisch: | Schizachyrium (Andropogon) scoparium 'Cairo'. |
| Wuchs: | Gras, aufrecht, horstig, krautig, bogig überhängend, bis zu 90 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 90 cm. |
| Blatt: | Immergrün, graublau, lanzettlich, zugespitzt, grasartig, im Herbst rotbraun. |
| Frucht: | Karyopse, sehr schmückend, nicht zum Verzehr geeignet. |
| Blüte: | Silberbraun. |
| Blütezeit: | August bis Oktober. |
| Wurzeln: | Dicht verzweigt, keine Ausläufer. |
| Boden: | Trockener und gut durchlässiger Untergrund. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 5. |
| Eigenschaften: | Das Schizachyrium (Andropogon) scoparium 'Cairo' (Präsie-Besengras) ist perfekt geeignet um dem Garten ein echtes Highlight hinzuzufügen. Mit einer Größe von 90 cm zieht dieses Schmuckstück viele Blicke auf sich und überzeugt mit seinem graublauen, grasartigen Blattwerk. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten vollzieht sich eine spektakuläre Farbveränderung zu einem leuchtenden Rotbraun. Das Schizachyrium (Andropogon) scoparium 'Cairo' passt sich so perfekt dem nahenden Herbst an und erzeugt eine farbenfrohe Atmosphäre. Von August bis Oktober zeigen sich zudem viele, kleine, silbrig-braune Blüten, die die Schönheit des Prärie-Besengrases unterstützen. Diese Pflanze ist sehr robust und pflegeleicht. Sie benötigt auch im Winter keine zusätzliche Pflege und sorgt in den kahlen Monaten für viel Farbe im Garten. Das Gras benötigt einen trockenen, gut durchlässigen Boden und muss vor drohender Staunässe geschützt werden. Besonders wohl fühlt sich diese Pflanze an sehr sonnigen Standorten, an denen sie perfekt gedeihen kann. Ihr hübsches und farbenfrohes Blattwerk eignet sich fabelhaft als Ergänzung für Blumensträuße.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Das Schizachyrium scoparium 'Cairo', auch unter dem deutschen Namen Prärie-Besengras bekannt, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrer eleganten Wuchsform und ihrem spektakulären Farbwechsel im Jahresverlauf begeistert. Als strukturstarker Gräservertreter aus den nordamerikanischen Prärien bringt es einen Hauch von Wildnis und natürlicher Schönheit in den Garten. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 90 Zentimetern und einer horstigen, aufrechten, später bogig überhängenden Form verleiht es Pflanzungen Leichtigkeit und Struktur zugleich. Portrait: Ein Präriegras mit CharakterDas Prärie-Besengras 'Cairo' ist mehr als nur ein Ziergras; es ist ein Gestaltungselement mit eigenem Charakter. Seine Herkunft aus den weiten Landschaften Nordamerikas prägt seine Ansprüche.... |
Pflanz- und Pflegetipps Schizachyrium (Andropogon) scoparium 'Cairo' / Prärie-Besengras 'Cairo'
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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