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Goldglöckchen / Forsythia

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Forsythia intermedia 'Lynwood Gold'
(1)
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Wuchsendhöhe: 2 - 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Gelb
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Forsythia intermedia 'Lynwood Gold'
Name
deutsch:
Forsythie 'Lynwood Gold' / Goldglöckchen 'Lynwood Gold'
ab 17,90 € *
Forsythia intermedia 'Lynwood'
(5)
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Wuchsendhöhe: 2 - 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Sattgrün
Blüte: Gelb
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Forsythia intermedia 'Lynwood'
Name
deutsch:
Forsythie 'Lynwood' / Goldglöckchen 'Lynwood'
ab 2,95 € *
Forsythia intermedia 'Mindor'
(1)
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Wuchsendhöhe: bis zu 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Gelb
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Forsythia intermedia 'Mindor'
Name
deutsch:
Forsythie 'Mindor'
ab 44,90 € *
Forsythia intermedia 'Spectabilis ®'
(2)
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Wuchsendhöhe: bis zu 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Sattgrün
Blüte: Dottergelb
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Forsythia intermedia 'Spectabilis ®'
Name
deutsch:
Forsythie 'Spectabilis' / Goldglöckchen 'Spectabilis ®'
ab 4,95 € *
Forsythia intermedia 'Week-End ®'
(2)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2,5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Sattgrün
Blüte: Gelb
Blütezeit: April
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Forsythia intermedia 'Week-End ®'
Name
deutsch:
Forsythie 'Week-End' / Goldglöckchen 'Week-End ®'
ab 10,90 € *
Forsythia intermedia 'Minigold'
(7)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Sattgrün
Blüte: Gelb
Blütezeit: April - Mai
Standort: Sonnig
Name
botanisch:
Forsythia intermedia 'Minigold'
Name
deutsch:
Forsythie'Minigold' / Goldglöckchen 'Minigold'
ab 12,90 € *
Forsythia 'Goldrausch'
(2)
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Wuchsendhöhe: 2 - 3 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Goldgelb
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Forsythia 'Goldrausch'
Name
deutsch:
Goldglöckchen 'Goldrausch'
ab 13,90 € *
Forsythia intermedia 'Casque d'or'
(3)
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Wuchsendhöhe: 80 - 100 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Frischgrün
Blüte: Gelb
Blütezeit: März - April
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Forsythia intermedia 'Casque d'or'
Name
deutsch:
Zwerg-Forsythie 'Casque d'or'
ab 42,90 € *
Forsythia koreana 'Kumsum'
(2)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Sattgrün
Blüte: Gelborange
Blütezeit: März
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Forsythia koreana 'Kumsum'
Name
deutsch:
Forsythie 'Kumsum' / Goldglöckchen 'Kumsum'
47,90 € *
Forsythia x interm. 'Mikador' ®
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Wuchsendhöhe: 80 - 100 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Gelb
Blütezeit: März - Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Forsythia x interm. 'Mikador' ®
Name
deutsch:
Forsythie 'Mikador' ® / Goldglöckchen 'Mikador' ®
47,90 € *
Goldglöckchen / Forsythia

GlodglöckchenAn welchen Zierstrauch müssen Sie denken, wenn vom Frühling die Rede ist? Sicher an die Forsythie! Kein Wunder aber auch – das gelb blühende Ölbaumgewächs ist nach dem langen Winter stets der erste farbige Hingucker im Garten und ein geliebter Vorbote für den heiß ersehnten Frühling und die ersten warmen Sonnentage! 


Üppig leuchtend gelber Blütenflor

Das Goldglöckchen, der Goldflieder oder die Goldweide, wie die Forsythie umgangssprachlich auch genannt wird, gehört zur Gattung Forsythia, deren Heimat Ostasien und Südosteuropa ist.

Es ist ein sommergrüner, etwa zwei bis drei Meter hoher Strauch mit gegenständig angeordneten Blättern und einem – je nach Sorte – aufrechten, ausgebreiteten oder überhängenden Wuchs. Seine entzückenden, gelben Blüten läuten noch vor dem Austrieb der oval-länglichen Blätter im März oder April den Frühling ein, was jedes Jahr aufs Neue ein herzerquickender Anblick ist. Doch was viele nicht wissen: Forsythien verzaubern nicht nur im Frühjahr, auch im Herbst sind die fröhlichen Ziersträucher eine Augenweide. Dann kleiden sich ihre Blätter nämlich in einem wundervollen Gelbgrün, manchmal auch in einem hinreißenden Weinrot.


Hallo Frühling!

Wie es ihre sonnige Erscheinung vermuten lässt, liebt die Forsythie warme, helle Sonnenplätze. Anspruchsvoll ist sie deswegen aber noch lange nicht. Im Gegenteil sogar. Forsythien brauchen nicht viel, um bestens zu gedeihen. Es gibt nur wenige Frühlingsblüher, die so genügsam und dennoch reich und zuverlässig blühend sind. In jedem nicht zu trockenen, frischen und nahrhaften Boden fühlen sie sich wohl. Zudem sind sie gut frosthart, und selbst mit einer großen Wurzelkonkurrenz durch andere Bäume kommen sie gut klar.

Kennen Sie die schon?

Eine Besonderheit unter die Forsythien ist das höchstens zwei Meter groß werdende das Goldglöckchen „Week-End“. Es trägt geradezu leuchtend gelbe Blüten, die sich besonders früh und in erstaunlich großer Fülle zeigen. Zudem ist sein Wuchs auffallend dicht. 

Ebenso dicht wachsend und knallgelb blühend ist die Sorte „Mindor“, die dazu noch extrem frosthart und robust ist. Sie wird bis zu drei Meter groß und macht sich wunderbar als Blütenhecke oder pompöses Einzelelement.

Zauberhafte Zwergform

Ein Zwergstrauch ist die breit ausladende und kompakt wachsende Zwerg-Forsythie „Casque d'or“, die eine Höhe von 80 bis 100 Zentimetern erreicht und bis zu zwei Meter breit wird. Wer einen eher kleinen Gärten hat oder eine Forsythie für Pflanzkübel oder eine niedrige Blütenhecke sucht, wird diese Zwerg-Forsythie lieben. Vor allem, weil sich diese Sorte als extrem schnittverträglich und frosthart erweist!


Richtig zurückschneiden 



Um die Blühwilligkeit Ihre Forsythie zu erhalten, sollten Sie alle zwei bis drei Jahre einen Erhaltungsschnitt durchführen. Und so geht’s: die ältesten Triebe mit abgeblühten Zweigpartien bis zu einer gesunden Knospe zurückschneiden. Zudem jeden dritten alten Grundtrieb an seiner Basis abschneiden und die Krone verschmälern, indem Sie die überhängenden Äste auf aufrechte Neutriebe zurückschneiden.

Abb.: Blüte einer Forsythia intermedia 'Lynwood Gold'

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An welchen Zierstrauch müssen Sie denken, wenn vom Frühling die Rede ist? Sicher an die Forsythie! Kein Wunder aber auch – das gelb blühende Ölbaumgewächs ist nach dem langen Winter stets der... mehr erfahren »

Botanisches Portrait und Besonderheiten der Forsythie / des Goldglöckchens

Die Pflanzengattung Forsythia wird der botanischen Familie der Ölbaumgewächse zugeordnet und umfasst circa 12 Arten, die bis auf eine alle in der Natur Ostasiens beheimatet sind. Die Forsythienarten entwickeln sich zu sommergrünen Sträuchern, die sich hervorragend für die Verschönerung von Gärten und Parkanlagen eignen. Die attraktiven Ziersträucher begeistern mit einer Fülle an kleinen gelben Frühlingsblüten, die glockenartig wirken. Dies brachte den Forsythien auch den deutschen Namen Goldglöckchen ein. Ihren botanischen Gattungsnamen verdanken sie dem englischen Botaniker William Forsyth. Er war Direktor einiger königlicher Gärten und Gründungsmitglied der renommierten Royal Horticultural Society. Nach seinem Tode wurde die Gattung Forsythia im Jahre 1833 nach ihm benannt und die asiatische Pflanze verbreitete sich schnell im mitteleuropäischen Raum: Mittlerweile sind Forsythien in vielen deutschen Gärten zu finden und das Sortiment an Kulturformen ist groß.

Die Hybridform Forsythia x intermedia

Die meisten in unseren Gärten gepflanzten Exemplare sind Hybridformen aus Forsythia suspensa und Forsythia viridissima. Sie werden mit dem botanischen Namen Forsythia x intermedia bezeichnet und sind in diversen Wuchshöhen und Formen erhältlich. Allesamt zeichnen sie sich vor allem durch ihre glockenartigen Blüten aus und gelten als erste Frühjahrsboten.

Goldglöckchen: Attraktive Sträucher mit luftiger Krone

Goldglöckchen entwickeln sich je nach Art und Sorte zu sommergrünen Sträuchern, die zumeist nicht größer als zwei bis drei Meter werden. Sie wachsen aufrecht und präsentieren sich im Alter mit einem stark überhängenden Wuchs. Die Zweige der Sträucher sind auffallend dünn und hohl oder besitzen ein gekammertes Mark. Sie entwickeln sich sowohl aufrecht als auch ausgebreitet sowie überhängend. Sie bilden eine luftige, lockere Krone und machen die Forsythien zu belebenden Gartenschönheiten.

Die Blätter der Forsythia funkeln frischgrün

Die Blätter der Forsythienarten stehen gegenständig an den Zweigen und sind circa acht bis zwölf Zentimeter lang. Sie haben eine eiförmige bis ovale Gestalt und eine länglich gezogene Blattspitze. Die meisten Arten haben einen gesägten Blattrand und die Blattspreite ist hellgrün gefärbt. Forsythien beleben den Garten mit ihrer frischgrünen Optik und erweisen sich als strahlende Blickfänge. Im Herbst hingegen wirken sie zumeist recht unscheinbar und die Blätter färben sich lediglich an sonnigen Standorten in eine gelblichbraune Farbgebung.

Eine üppige gelbe Goldglöckchen-Blüte im Frühjahr

 Die Forsythien sind Frühblüher, die ihre Blüten ab Mitte März ausbilden. Die kleinen Glockenblüten strahlen in einem leuchtenden Gelb und haben vier Blütenblätter sowie einen Durchmesser von bis zu 4 Zentimetern. Sie erscheinen auf der kompletten Länge der Triebe der alten Zweige und zusätzlich an den kurzen Seitentrieben. Die zarte Blütenpracht bringt erste Farbmomente in den Frühlingsgarten und verschafft sich damit große Bewunderung. Trotz der üppigen Blüte haben die Sträucher der Gattung Forsythia einen geringen ökologischen Wert. Die Blüten verfügen lediglich über einen niedrigen Pollen- und Nektargehalt und haben vorrangig einen dekorativen Wert.

Die Kapselfrüchte der Forsythia werden nur selten gebildet

Die meisten Züchtungen der Forsythie sind sterile Sorten und bilden keine Früchte aus. Fruchtbildende Arten und Sorten entwickeln im Herbst eine dezente Kapselfrucht. Die kleinen Kapseln sind hart und schimmern bräunlich. Sie tragen die Samen der Sträucher in sich und platzen bei entsprechender Reifung schließlich auf, um sich im Garten zu verteilen.

Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Forsythia

In Mitteleuropa werden Forsythien vor allem als Ziersträucher verwendet und gelten als beliebte Frühlingsboten. In ihrer Heimat Asien haben sie eine lange Tradition und symbolisieren Werte wie Hoffnung, Erneuerung und Glück. Ihre gelbe Blütenfarbe steht zudem für Wohlstand.

Forsythia in der Naturmedizin

Auch im Bereich der Naturmedizin hat die Forsythia eine wichtige Bedeutung. Sie wird für die Fertigung diverser Arzneien genutzt, die bei Fieber, Halsschmerzen und anderen Atemwegserkrankungen eingesetzt werden.

Der ideale Standort für das Goldglöckchen

 Der optimale Standort für die Pflanzung von Forsythien begünstigt ihr bestmögliches Wachsen und sollte daher mit Bedacht gewählt werden. Hier gilt es die individuellen Bedürfnisse der Sträucher in Bezug auf das Licht und die jeweiligen Bodenbeschaffenheiten zu berücksichtigen. Dann entwickeln sich Goldglöckchen zu attraktiven Ziersträuchern und verwöhnen mit ihrer frühlingshaften Blüte und einem vitalen Wuchs.

Forsythien benötigen einen sonnigen Standort

 Die Pflanzen der Gattung Forsythia stammen aus den warmen und lichtreichen Regionen Asiens und benötigen dementsprechend einen Standort, der dem in ihrer Heimat nahekommt. Die wunderschönen Sträucher sollten daher einen möglichst sonnigen Pflanzplatz erhalten, um sich am schönsten entwickeln zu können. Je mehr Sonne sie erhalten, desto üppiger und farbintensiver entwickeln sich die Blüten. Eine Pflanzung von Forsythienarten im Halbschatten ist dennoch möglich, sie wachsen hier aber weniger gut und reagieren mit vermehrtem Blattwachstum, nicht aber mit Blütenbildung. Ein schattiger Standort ist für die Verwendung von Forsythien völlig ungeeignet und sollte vermieden werden. Die Pflanzen können sich hier nicht entfalten und blühen kaum oder gar nicht.

Bodenbeschaffenheiten für Goldglöckchen zum Wachsen

 Forsythien sind in Bezug auf ihren Untergrund recht genügsam und robust. Für eine üppige Blütenbildung lohnt es sich aber, ihre individuellen Ansprüche an den Untergrund zu beachten und bestmöglich zu gewährleisten. Forsythien entwickeln sich auf jedem normalen Gartenboden, wachsen aber am schönsten auf humusreichen, leicht feuchten und lockeren Böden. Sie reagieren sensibel auf Staunässe und sollten daher auf einem durchlässigen Untergrund mit einem guten Wasserabfluss verwendet werden. Optimal ist ein Pflanzplatz, der eine gleichmäßige Bodenfeuchte zeigt. Forsythien vertragen kurzzeitig Trockenheit und fühlen sich in einem leicht sauren bis leicht alkalischen Wertebereich des Bodens am wohlsten. Es empfiehlt sich daher, den jeweiligen Untergrund entsprechend der Bedürfnisse von Forsythien mit einer Untermischung von Kies, Sand oder Kompost zu optimieren.

Die wichtigsten Forsythia-Arten im Überblick

Die Gattung Forsythia umfasst 12 Arten von Sträuchern, die für den mitteleuropäischen Garten von unterschiedlicher Bedeutung sind. Die populärste Art ist die sogenannte Garten-Forsythie die botanisch als Forsythia x intermedia bezeichnet wird und eine Hybridform zweier Forsythienarten ist. Sie ist Grundlage vieler Züchtungen, die allesamt mit einer sinnlichen Blüte erfreuen und sich in der jeweiligen Wuchsform und Endhöhe unterscheiden.

Liste der schönsten Goldglöckchen und ihrer Besonderheiten

Forsythienart/ Sorte

Wuchs

Besonderheit

Forsythia x intermedia

2-4 m hoch, breit buschig, überhängende Zweige

Üppige gelbe Blüte, robust, pflegeleicht

Forsythia x intermedia ’Spectabilis‘

2-3m hoch, aufrecht, leicht überhängende Triebe

Extrem üppig blühend, kräftig gelbe Blütenfarbe

Forsythia x intermedia ‘Beatrix Farrand‘

2-4 m hoch, kräftig, stabil

Große Blüten, leuchtend gelb, insektenfreundliche Sorte

Forsythia x intermedia ‘Lynwood‘

Bis 3m hoch, schnellwüchsig

Reiche Blütenbildung, hellgelb

Forsythia x intermedia ‘Minigold‘

1-1,5 m hoch, Zwergform, kompakt

Blüten goldgelb, ideal für kleine Gärten

Forsythia x intermedia ‘Goldrausch‘

3 m hoch, kompakt

Üppige Blüte, goldgelb, großblütig

Forsythia suspensa

2-3 m hoch, stark überhängende Triebe, locker

Natürlicher Wuchs, ursprüngliche Art, ideal für naturbelassene Gärten

Forsythia viridissima

2-3 m hoch, aufrecht, dicht

Dunkelgrünes Blatt, späte Blüte, robust

Forsythia koreana

2-3 m hoch, locker buschig

Frühblüher, üppige gelbe Blüte

 

Pflanzung, Pflege und Schnitt der Forsythia

Für ein bestmögliches Anwachsen von Forsythien sind die Betrachtung ihrer Bedürfnisse in Bezug auf den richtigen Pflanzzeitpunkt und eine fachmännische Pflege entscheidend. Der optimale Zeitpunkt für den Rückschnitt, die Technik, aber auch die Bewässerung sowie eine fachmännische Düngung begünstigen ein vitales Wachstum und sorgen für eine üppige Blütenbildung. Dies entlohnen Forsythien mit einem wunderschönen Anblick und ersten Frühlingsgefühlen.

Wann und wie pflanze ich das Goldglöckchen am besten?

 Die Pflanzen der Gattung Forsythia sind generell robust und pflegeleicht. Für ein bestmögliches Pflanzergebnis ist ihre Pflanzung im Herbst ideal. In der Zeit von Oktober bis November ist der Boden noch vorgewärmt und die Wurzeln können bis zum Winter intensiv einwurzeln. Im folgenden Frühjahr kann die Forsythie dann hervorragend austreiben und mit einem kräftigen Neuaustrieb erfreuen. Alternativ ist auch eine Pflanzung im Frühjahr möglich. Dann erfordert die Pflanzung aber eine regelmäßige Bewässerung, besonders in der Zeit der trockenen Sommermonate.

Forsythia als Containerpflanze

 Containerpflanzen, die in einem Topf gezüchtet wurden, können im Unterschied zu Pflanzen als Ballenware ganzjährig gepflanzt werden, sofern der Boden frostfrei und die Temperaturen nicht zu hoch sind. Sie haben bereits ein starkes Wurzelwerk und gelten insgesamt als robuster.

Der richtige Rückschnitt für eine üppige Goldglöckchen-Blüte

Der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt von Forsythien ist elementar für die Ausbildung einer üppigen Blüte und für einen vitalen Wuchs. Goldglöckchensträucher bilden ihre Blüten am alten Holz, also an den vorjährigen Trieben, und sollten somit immer direkt nach der Blüte von April bis Mai geschnitten werden. Ein späterer Rückschnitt gefährdet die Blüte des folgenden Jahres. Bezüglich der Technik des Schnittes sollten Forsythien regelmäßig einmal pro Jahr durch einen leichten Pflegeschnitt ausgelichtet werden. Alte und dicke Triebe sollten bodennah entfernt werden, junge Triebe hingegen sollten stehen gelassen werden, denn sie tragen bereits die Anlagen für die neue Blüte. Auch überhängende Zweige dürfen leicht gekürzt werden und sorgen dann für einen dichteren sowie kompakten Wuchs der Pflanze. Alte Forsythien, die stark verholzt sind und nur spärlich wachsen, können alle 2 bis 3 Jahre stärker geschnitten werden. Sie reagieren darauf in den ersten beiden Jahren mit einer spärlicheren Blüte, entwickeln sich dann aber umso schöner.

Düngen und Bewässern der Forsythia: Tipps für vitale Pflanzen

Forsythien sind in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet mit Hitze und Trockenheit konfrontiert und gelten daher insgesamt als genügsam in Bezug auf Bewässerung. Sie benötigen dennoch in der ersten Zeit nach der Pflanzung eine regelmäßige Bewässerung und sollten einen möglichst gleichmäßig feuchten Untergrund erhalten. Haben sich Forsythien einmal an ihrem Platz im Garten etabliert, sind sie dann trockenheitsverträglich und benötigen lediglich in extremen Trockenzeiten die Unterstützung durch den Gärtner. Generell gilt es, Staunässe zu vermeiden. Diese führt zur Wurzelfäulnis und zum Absterben der Pflanze. Eine gründliche, aber seltene Wässerung ist somit optimal und garantiert dem Gärtner ein vitales Pflanzergebnis und idyllische Gartenbilder.

Goldglöckchen-Düngung im Frühjahr

In Bezug auf die Düngung zeigen sich die Sträucher als sehr genügsam. Sie wachsen auch ohne die Unterstützung durch den Gärtner und reagieren auf eine Überdüngung mit einem intensiven Blattwachstum, nicht aber mit Blütenbildung. Ideal ist somit eine maßvolle, leichte Düngung im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger wie Kompost, Hornspänen oder Rindenhumus. Eine leichte Nachdüngung im Mai bis Juni ist nur bei einem sehr schwachen Wachstum empfehlenswert.

Winterhärte und Winterschutz für die Forsythia

Alle Arten der Gattung Forsythia sind sehr winterhart und robust. Sie vertragen je nach Art Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius und benötigen lediglich in jungen Jahren nach der Pflanzung einen Winterschutz. Ältere Exemplare kommen ohne Unterstützung durch den Winter. In der Jugend empfiehlt es sich daher, die Forsythie mit einem Wärmevlies zu umhüllen und den Wurzelbereich mit einer Schicht aus Rindenmulch zu bedecken. Dann verwöhnen Forsythien zuverlässig mit ihrer farbenfrohen Blüte und einem malerischen Wuchs.

Verwendung der Forsythie und des Goldglöckchens im Garten

 Forsythien sind echte Klassiker für die Verschönerung von mitteleuropäischen Gärten und verwöhnen mit einer farbintensiven gelben Blüte. Sie sind zudem vielseitig einsetzbar und die Sortenvielfalt ermöglicht dem Gärtner ein großes Pflanzspektrum. Forsythien sind wunderschöne Solitärsträucher und erweisen sich als strahlender Blickfang in Beeten oder vor einer Hauswand. Sie eignen sich aber auch als Heckenpflanze oder als Sichtschutz und dienen zur Bepflanzung von Böschungen und Hängen. In einem naturnahen Garten gepflanzt, sind Forsythien besonders schön und verwöhnen mit ihrer natürlichen Ausstrahlung und einem pflegeleichten Charakter.

Gute Pflanzpartner für Forsythia

Als Pflanzpartner eignen sich vor allem andere früh blühende Pflanzen wie Tulpen, Narzissen und Krokusse, aber auch Stauden wie die Funkie, Geranium oder Astilbe. Sie bieten ein wunderschönes Zusammenspiel ihrer Blüten- und Blattfarben und sorgen für belebende Frische. Mit der Kombination von Forsythien und Gräsern wie dem Chinaschilf oder auch mit Buchsbaum oder Heckenrosen werden aparte Akzente gesetzt, die Struktur in den Garten bringen. Aber auch auf einer Terrasse oder in einem Innenhof kann die Forsythie als Kübelgewächs genutzt werden. Sie ist in diversen Zwergformen erhältlich und gilt insgesamt als charismatischer und pflegeleichter Allrounder.

Häufige Fragen rund um die Gattung Forsythia

Wann blühen Forsythien?

Die Blütezeit von Forsythien ist im Frühjahr von März bis April. Die Blüten bilden sich am vorjährigen Holz und erscheinen vor dem Austrieb des Blattes.

Lichtverhältnisse für Goldglöckchen

Forsythien benötigen bestenfalls vollsonnige Standorte. Sie wachsen auch im Halbschatten, blühen dann aber weniger. Ein Standort im Schatten ist nicht empfehlenswert und die Sträucher wachsen kaum und bilden keine Blüten aus.

Wie schneidet man Forsythien richtig?

 Forsythien sollten direkt nach der Blüte geschnitten werden. Alte Triebe können bodennah entfernt werden, junge Triebe sollten stehenbleiben. Dies fördert eine dichte Wuchsform und eine üppige Blüte. 

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