Botanisches Porträt und Besonderheiten der Heckenkirsche / Lonicera
Die Pflanzengattung Lonicera ist im deutschsprachigen Raum auch unter den Namen Geißblatt oder Heckenkirsche bekannt und wird der botanischen Familie der Geißblattgewächse zugeordnet. Die Gattung umfasst circa 180 Arten, die auf der gesamten Nordhalbkugel in den gemäßigten Gebieten beheimatet sind. In Europa sind vor allem die Alpen-Heckenkirsche, die Blaue Heckenkirsche sowie die Schwarze und die Rote Heckenkirsche heimisch und stellen die Grundlage für ein großes Sortiment an Züchtungen dar.
Ökologischer Nutzen der Heckenkirsche
Sie werden in unseren Gärten als Ziergehölze, Bodendecker und als Sichtschutzgehölze verwendet und erweisen sich nicht nur als sehr attraktiv, sondern zudem als vielseitig und ökologisch wertvoll. Heckenkirschen bieten vielen Tieren einen wertvollen Lebensraum und dienen als reichhaltige Nahrungsquelle. Sie sind populäre Gartenstars, die optisch mit einer attraktiven Blüte sowie einer dekorativen Beerenfrucht verwöhnen und zudem als robust und sehr genügsam gelten.
Heckenkirschen sind sehr vielseitig und die Gattung beinhaltet sowohl schlingende Kletterpflanzen als auch niedrig wachsende Arten sowie aufrechte Sträucher, die sich zum Teil immergrün, vereinzelt auch als sommergrüne Arten präsentieren. Die große Vielfalt der unterschiedlichen Arten ermöglicht dem Gärtner ein breites Verwendungsspektrum, und Heckenkirschen sind in Endhöhen von 50 Zentimetern bis zu 8 Metern erhältlich. Die niedrigen Arten entwickeln sich zumeist stark in die Breite und eignen sich hervorragend als Lückenfüller oder Bodendecker. Insgesamt sind die Pflanzen der Gattung Lonicera für ihr schnelles Wachstum bekannt. Einzelne schlingende Arten begeistern mit einem Jahreszuwachs von 60 bis 100 Zentimetern.
Das Blatt der Lonicera funkelt in einem satten Grün und belebt den Garten
Die Blätter der Heckenkirschen unterscheiden sich je nach Art in diversen Details, weisen aber auch viele Gemeinsamkeiten auf. Sie sind eiförmig bis elliptisch und haben einen ganzrandigen Blattrand sowie ein spitz zulaufendes Blattende. Die meisten Arten bilden Blätter mit einer Länge von 3 bis 8 Zentimetern aus, die oberseits in einem satten bis dunklen Grün funkeln. Die Blattunterseite der meisten Arten ist heller und schimmert vereinzelt auch graugrün. Viele Lonicera-Arten haben Blätter mit einer leicht behaarten Blattunterseite und stehen gegenständig an den Zweigen. Besonders an dem Blatt der Heckenkirsche ist der auffällig kurze Blattstiel. Sie bilden sich fast direkt auf dem Zweig und verwöhnen im Frühjahr und Sommer mit ihrer belebenden Ausstrahlung. Im Herbst färbt sich das Laub der sommergrünen Arten schließlich gelblich und verabschiedet sich dann in die Winterruhe.
Die Blüten der Heckenkirschen sind sehr dekorativ und duften süßlich
Die Blüten der Lonicera erscheinen je nach Art zumeist in den Monaten Mai bis Juli. Sie sind röhren- oder trichterförmig und haben am Ende zwei sich öffnende Lippen. Fünf Kronblätter formen die Röhre, und lange Staubblätter ragen deutlich aus dem Kelch heraus. Die Blüten der Heckenkirsche stehen paarweise oder in kleinen Blütenständen in den Blattachseln der Zweige und funkeln je nach Art in Weiß, Gelb, Rosa oder Rot. Bei einigen Arten verändert sich die Blütenfarbe beim Verblühen. Die meisten Heckenkirschenarten verwöhnen mit einem lieblichen Duft ihrer Blüten, der besonders abends oder in der Nacht verströmt wird und unzählige Insekten, Falter und Bienen anlockt. Die attraktiven Blüten machen die Heckenkirschen zu einem echten Schmuckstück und zu wertvollen Bienennährpflanzen.
Heckenkirschen bilden im Herbst kleine Beerenfrüchte aus
Die Früchte der Lonicera sind für den Menschen zumeist giftig, können aber von Vögeln und anderen Kleintieren verzehrt werden. Sie bilden sich im Verlaufe des Spätsommers aus den Blüten und stehen einzeln oder in kleinen Paaren an den Zweigen. Die kleinen Beerenfrüchte enthalten ein bis zwei Samen; sie sind rund bis oval bei einem ungefähren Durchmesser von bis zu einem Zentimeter. Sie funkeln zunächst grünlich und werden im Verlaufe des Reifeprozesses rot oder schwarzviolett. Ihre glatte Oberfläche glänzt wunderschön im Sonnenschein und macht die farbenfrohen Beeren zu attraktiven Hinguckern, die nicht nur ökologischen Wert haben, sondern dem Gärtner zudem einen malerischen Gartenmoment bescheren.
Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Lonicera
Die Heckenkirsche ist in Europa heimisch und hat eine lange Tradition. Sie ist sowohl ökologisch als auch kulturell bedeutend und findet auch im Bereich der Medizin Verwendung. Lonicera bietet aufgrund ihrer Pollen sowie ihrer Früchte eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten sowie für Vögel und kleine Säugetiere. Zudem bietet sie Nistplätze und dient aufgrund eines starken Wurzelwerks als Bodenstabilisator. Im Bereich des Gartenbaus dienen Heckenkirschen als Zierpflanzen, Hecken- und Sichtschutzgehölze. Sie wachsen schnell und erfreuen mit einer attraktiven, duftenden Blüte. Im Bereich der traditionellen Medizin werden Teile einiger Heckenkirscharten als Heilmittel bei Husten, Erkältungen und Entzündungen eingesetzt. Kulturell betrachtet steht die Heckenkirsche symbolisch für Liebe, Zuneigung und Treue.
Der ideale Standort für die Heckenkirsche
Der ideale Standort für die Pflanzung von Lonicera-Arten hängt von den Ansprüchen der jeweiligen Art ab. Hier gilt es, ihre Bedürfnisse in Bezug auf das Licht und die Bodenbeschaffenheit zu berücksichtigen. Dann erweisen sich Heckenkirschen als strahlende Schönheiten und beweisen dies mit einem vitalen Wuchs und einer üppigen Blütenbildung.
Heckenkirschen entwickeln sich in der Sonne am schönsten
Die Lichtansprüche der Lonicera-Pflanzen variieren je nach Art leicht. Die meisten Arten bevorzugen jedoch sonnige Standorte und gelten als lichtbedürftig. Sie entwickeln sich am schönsten an einem Gartenplatz mit intensiver Sonneneinstrahlung und zeigen hier die üppigste Blüte und den schönsten Wuchs. Im Halbschatten gepflanzt wachsen Heckenkirschen zumeist ebenfalls und zeigen sich hier als recht tolerant, obgleich sie sich dann mit weniger Blütenbildung, einem langsameren Wachstum sowie einer dunkleren Blattfarbe präsentieren. Dunkle und rein schattige Standorte sollten hingegen vermieden werden. Hier gepflanzt wächst die Lonicera kaum, sie blüht nicht und bildet dementsprechend auch keine Früchte aus.
Welche Bodenbeschaffenheiten brauchen Heckenkirschen zum Wachsen?
Heckenkirschen gelten insgesamt als genügsam und robust. Sie sind in unseren Klimazonen heimisch und beweisen dies mit ihrem pflegeleichten Charakter und einer attraktiven Optik. Am wohlsten fühlen sich Heckenkirschen auf humosen, durchlässigen und lockeren Böden mit einer gleichmäßigen Bodenfeuchte. Sie wachsen hervorragend auf sandigen sowie lehmigen Untergründen und bevorzugen einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert des Bodens. Lonicera mag leicht feuchte, nicht aber nasse Böden, da sie sensibel auf Staunässe reagiert. Daher ist die Schaffung eines guten Wasserabflusses elementar, um Wurzelfäulnis vorzubeugen. Zur Optimierung des Untergrundes lohnt es sich, dem Boden gegebenenfalls Kalk, Kompost oder Sand unterzumischen. Dies fördert ein gesundes Wachstum und bietet den Heckenkirschen die besten Bedingungen, um sich zu strahlenden Schönheiten zu entwickeln.
Die wichtigsten Lonicera-Arten im Überblick
Die Gattung Lonicera umfasst über 180 Arten, die vor allem in der nördlichen Hemisphäre – in Europa, Asien und Nordamerika – beheimatet sind. Einige dieser Arten sind im Gartenbau weit verbreitet, andere gelten in Mitteleuropa als echte Raritäten. Die bekanntesten Vertreter sind das Geißblatt (Lonicera periclymenum) und die Heckenkirsche (Lonicera xylosteum), die als Grundlage vieler Kulturformen dienen. Sie werden vor allem wegen ihrer duftenden Blüten, ihrer dekorativen Beeren und ihrer hohen Robustheit geschätzt – und sind zugleich wertvolle Nahrungsquellen für Vögel und Bestäuber.
Hier eine Liste der schönsten Heckenkirschen und ihrer Besonderheiten
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Lonicera-Art/ Sorte
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Wuchs
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Besonderheit
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Lonicera periclymenum
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3-6 m hoch, Kletterpflanze
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Weiße Blüte im Juni bis September, rote Frucht, stark duftend
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Lonicera japonica
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10 m hoch, Kletterpflanze
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Weiße Blüte, dann gelb, schwarze Frucht, schnell wachsend, stark duftend
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Lonicera caerulea
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1-2 m hoch, Strauch
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Blüte gelblich-weiß, blaue Frucht, essbar
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Lonicera xylosteum
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2-3 m hoch, Strauch
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Blüte weißlich bis gelb, rote Frucht, sehr giftige Früchte
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Lonicera nitida
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1-2 m hoch, dichter Strauch
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Cremeweiße Blüte, schwarze Frucht, immergrünes Laub, tolle Heckenpflanze
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Lonicera nitida 'Elegant'
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1,5 m hoch, Kleinstrauch, breitbuschig
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Immergrün, cremeweiße Blüten
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Lonicera nitida 'Maigrün'
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1 m hoch, Kleinstrauch, dicht verzweigt
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Immergrün, weiße Blüten, rote Früchte
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Lonicera kamtschatica 'Morena'
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1-1,5 m hoch, Strauch, aufrecht
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Gelbweiße Blüten, rote Früchte
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Lonicera tatarica
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3 m hoch, aufrecht, dicht verzweigt
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Weiß bis rosa Blüte, rotgelbe Beeren
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Pflanzung, Pflege und Schnitt der Heckenkirsche
Für das beste Anwachsen von Heckenkirschen lohnt es sich, die individuellen Bedürfnisse der Art in Bezug auf den richtigen Pflanzzeitpunkt, die richtige Bewässerung und Düngung sowie auf einen fachmännischen Rückschnitt zu beachten. Dies ermöglicht den Pflanzen, sich bestmöglich zu entwickeln und mit einer attraktiven Optik zu erfreuen.
Wann und wie pflanze ich die Heckenkirsche am besten?
Lonicera sind robuste Ziergehölze, die am besten wachsen, wenn man sie im Herbst pflanzt. Der Boden ist dann noch leicht vorgewärmt und bietet den Wurzeln die besten Bedingungen, um intensiv einzuwurzeln. Die Pflanze kann somit im Frühjahr umso schöner austreiben. Der richtige Zeitpunkt sollte jedoch möglichst vor den ersten Frösten gewählt werden. Alternativ ist auch eine Pflanzung von Heckenkirschen in den Monaten März und April zu Beginn des Frühlings möglich; dies ist besonders bei frostempfindlichen Sorten zu empfehlen. Der Untergrund ist bereits warm und die Wurzeln können im gesamten Verlauf der Gartensaison anwachsen. Dies erfordert jedoch eine regelmäßige Bewässerung in der trockenen Sommerzeit.
Vorteile von Lonicera-Containerpflanzen
Heckenkirschen, die als Containerpflanzen in einem Topf gezüchtet wurden, gelten ganzjährig als pflanzbar, sofern der Boden frostfrei und die Außentemperatur nicht zu heiß ist. Sie verfügen bereits über ein gut ausgebildetes Wurzelwerk und benötigen im Gegensatz zu Pflanzen als Ballenware kaum Unterstützung nach der Pflanzung.
Der richtige Rückschnitt der Lonicera für eine üppige Blüte
Ein fachmännischer Rückschnitt von Heckenkirschen ist wichtig, damit die Pflanzen gesund bleiben, sich formschön entwickeln und eine üppige Blüte ausbilden. Hier gilt es, den richtigen Zeitpunkt für den Schnitt der Lonicera zu beachten. Dieser liegt für die meisten Arten der Gattung im Sommer, direkt im Anschluss an die Blüte. Neue Blüten werden erst danach angelegt und sind durch einen Schnitt nicht gefährdet. Hier gilt es lediglich, die langen und störenden Triebe leicht zurückzuschneiden, um der Pflanze einen dezenten Formschnitt zukommen zu lassen. Ein starker Rückschnitt mit dem Ziel der Verjüngung von alten Pflanzen sollte im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr durchgeführt werden. Die verholzten und alten Triebe können nun bodennah entfernt werden. Dies regt das Neuwachstum an und fördert einen kräftigen Neuaustrieb.
Individuelle Schnitttechnik je nach Heckenkirschenart
Bei der jeweiligen Technik des Schnittes kommt es auf die individuelle Heckenkirschenart an. Kletternde Pflanzen bilden lange Triebe, die gekürzt werden sollten, Straucharten hingegen sollten im Inneren der Krone ausgelichtet und von alten Trieben befreit werden. Der regelmäßige Rückschnitt jährlich nach der Blüte begünstigt ein vitales Wachstum der Pflanze und sorgt für eine üppige Blüte. Heckenkirschen erweisen sich dann als charismatische Schönheiten.
Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Pflanzen
Die Pflanzen der Gattung Lonicera verwöhnen generell mit einer robusten Art und erweisen sich als sehr pflegeleicht. Viele Arten sind in Europa heimisch und kommen daher mit den individuellen Standortbedingungen hervorragend zurecht. Eine Düngung ist daher sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich. Die Hauptdüngung sollte jedoch zum Start der Wachstumsphase im März und April erfolgen. Hier eignet sich zum Beispiel die Untermischung von Kompost, Hornspänen oder einem Langzeitdünger für Ziersträucher. Die Düngung sollte maßvoll erfolgen, denn auf eine Überdüngung reagieren Heckenkirschen mit starkem Blattwachstum, nicht aber mit verstärkter Blütenbildung. Pflanzen, die nur spärlich blühen und kaum wachsen, dürfen dann auch im Sommer leicht nachgedüngt werden.
Der Wasserbedarf der Lonicera
In Bezug auf die Bewässerung erweisen sich Heckenkirschen als recht genügsam. Sie sind relativ trockenheitsverträglich, und ältere Pflanzen benötigen lediglich in extremen Trockenperioden eine Bewässerung durch den Gärtner. Auf Staunässe reagieren sie sensibel, sodass die Bewässerung durchdringend, aber nicht zu häufig erfolgen sollte. Junge Exemplare, die frisch gepflanzt wurden, sollten in den ersten Jahren nach ihrer Pflanzung regelmäßig mit Wassergaben unterstützt werden. Dies garantiert ein gutes Anwachsen und sorgt für gesunde Pflanzen.
Winterhärte und Winterschutz für die Heckenkirsche
Die meisten Lonicera-Arten sind gut winterhart und kommen hervorragend mit dem Klima in Mitteleuropa zurecht. Sie gelten als winterhart bis zu minus zwanzig Grad Celsius und benötigen auch an kalten Tagen keinerlei Unterstützung durch den Gärtner. Einige exotischere Arten hingegen sind empfindlich. Sie sollten, wie auch junge Exemplare, mit einem Winterschutz versehen werden. Besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung empfiehlt es sich somit, die Heckenkirschen mit einem Wärmevlies zu umhüllen und den Wurzelbereich mit Rindenmulch zu bedecken. Auch Kübelpflanzen benötigen im Winter Unterstützung und sollten zudem an einem geschützten Ort überwintern dürfen.
Verwendung der Heckenkirsche im Garten
Heckenkirschen sind vielseitig einsetzbar und dienen je nach Art und Wuchsform als Zier- und Heckenpflanze, aber auch als Kletterpflanze zur Begrünung von Hauswänden, Lauben und Spalieren. Die wunderschönen Pflanzen erfreuen mit ihren duftenden und auffälligen Blüten und werden deshalb bevorzugt in Gärten und Parkanlagen verwendet, um dort mit ihrem romantischen Charme zu begeistern. Besonders während der Blütezeit im Frühjahr und Sommer bescheren sie einen attraktiven Anblick und erweisen sich als strahlender Blickfang. Auch als Heckenpflanze verwendet, wirkt die Lonicera wunderschön. Einige Arten wachsen besonders dichtbuschig und eignen sich hervorragend für die Nutzung als Sichtschutz, Windschutz sowie für die Abgrenzung eines Grundstücks.
Heckenkirschen als rankende Gestaltungselemente
Auch kletternde Arten der Heckenkirsche verwöhnen mit ihrem aparten Wuchs. Sie bilden lange Triebe aus und dienen zur Begrünung von Zäunen, Pergolen und Spalieren. Das Pflanzspektrum der Heckenkirsche lässt somit kaum Wünsche offen. Heckenkirschen lassen sich zudem exzellent mit anderen blühenden Sträuchern, aber auch mit Stauden kombinieren und eignen sich besonders für die Pflanzung in naturnahen Gärten. Sie wirken wunderschön zusammen mit Forsythien, dem Cornus und der Weigela und bescheren dem Betrachter farbenfrohe Blüherlebnisse.
Kombinationsmöglichkeiten der Lonicera mit anderen Pflanzen
Aber auch immergrüne Pflanzen wie Funkien und Farne setzen Kontraste und lassen die Heckenkirsche besonders ausdrucksstark wirken. Das Zusammenspiel mit Lavendel, Sonnenhut und Salbei verleiht dem Garten eine mediterrane Optik und lässt die Heckenkirsche besonders malerisch erscheinen. Lonicera garantiert somit idyllische Gartenbilder und gilt zudem als ausgesprochen wertvoll für die Tierwelt.
Häufige Fragen rund um die Gattung Lonicera
Sind die Früchte der Heckenkirsche essbar?
Viele Arten bilden Früchte aus, die nicht essbar sind. Einige wenige Arten von Heckenkirschen, wie zum Beispiel die Blaue Heckenkirsche (Lonicera caerulea), bilden Früchte aus, die verzehrt werden können. Es gilt daher immer, die Früchte lediglich dann zu essen, wenn die Essbarkeit der jeweiligen Art zuvor zweifelsfrei geprüft wurde. Die gemeine Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) trägt hingegen giftige Früchte.
Sind Heckenkirschen winterhart?
Die meisten Arten sind winterhart bis zu minus 20 Grad Celsius und vertragen starke Fröste. Junge Pflanzen sollten jedoch in den ersten beiden Jahren geschützt werden.
Wann blühen Heckenkirschen?
Die Blütezeit der meisten Heckenkirschenarten liegt zwischen Mai und Juli, je nach Art etwas früher oder auch später.