| Wuchs: | Aufrecht, horstbildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 90 cm |
| Blatt: | Sommergrün, grüne Blattfarbe, gefiedert |
| Frucht: | - |
| Blüte: | Einfache, rosa rispenartige Blütenstände, sternförmig, strahlenförmig |
| Blütezeit: | Juni - Juli |
| Wurzeln: | - |
| Boden: | Feucht, normal durchlässig, kalkarm |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 3 bis 4 |
| Eigenschaften: |
Die Filipendula palmata (Palmblättriges Mädesüß) ist eine Pflanze zum Verlieben. Feuchten Untergrund und sonnige bis halbschattige Freiflächen und Gehölzrändern weiß das Palmblättrige...
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| Wuchs: | Aufrecht, horstbildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 90 cm |
| Blatt: | Sommergrün, grüne Blattfarbe, gefiedert |
| Frucht: | - |
| Blüte: | Einfache, rosa rispenartige Blütenstände, sternförmig, strahlenförmig |
| Blütezeit: | Juni - Juli |
| Wurzeln: | - |
| Boden: | Feucht, normal durchlässig, kalkarm |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 3 bis 4 |
| Eigenschaften: | Die Filipendula palmata (Palmblättriges Mädesüß) ist eine Pflanze zum Verlieben. Feuchten Untergrund und sonnige bis halbschattige Freiflächen und Gehölzrändern weiß das Palmblättrige Mädesüß sehr zu schätzen. Auch der Wasserrand gehört zum bevorzugten Pflanzbereich des Palmblättrigen Mädesüß. Das Überwintern gelingt der Staude bei Temperaturen von bis zu -45,5 °C ohne Schwierigkeiten. Abgeblühten Blütenstände sollten zurückgeschnitten werden. Im Herbst bis Spätherbst benötigen die Stängel ebenfalls einen Rückschnitt. Wir empfehlen, die Filipendula palmata in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) oder in kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück und mit drei bis vier Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 50 - 60 cm zu pflanzen. So zeigt sich die wahre Schönheit der Staude. Aber auch in der Einzelstellung kann das Palmblättrige Mädesüß vollends überzeugen. Als Schnittpflanze ist die Filipendula palmata ebenfalls zu empfehlen. Überzeugen Sie sich selbst. Sie werden begeistert sein. |
- Portrait des Palmblättrigen Mädesüß
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Palmblättrigen Mädesüß
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Filipendula palmata
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über das Palmblättrige Mädesüß
Portrait des Palmblättrigen Mädesüß
Das Palmblättrige Mädesüß, botanisch Filipendula palmata, ist eine faszinierende Staude, die mit ihren eleganten Blüten und dem markanten Laub jeden Garten bereichert. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und stammt ursprünglich aus den feuchten Regionen Ostsibiriens, der Mongolei, Chinas und Japans. Ihre außergewöhnliche Kälteresistenz bis zu -45,5 °C macht sie zu einer vertrauenswürdigen Begleiterin auch in rauen Klimazonen. Im folgenden Porträt erfahren Sie alles Wissenswerte über diese vielseitige Pflanze, von ihrer Herkunft über ihre Wuchseigenschaften bis hin zu ihren Ansprüchen an Standort und Pflege. Tauchen Sie ein in die Welt des Palmblättrigen Mädesüß und entdecken Sie, wie Sie diese Schönheit in Ihrem Garten kultivieren können.
Herkunft und Verbreitung
Die natürliche Heimat der Filipendula palmata erstreckt sich über weite Teile Ostasiens. In Ostsibirien, der Mongolei, China und Japan besiedelt die Staude bevorzugt feuchte Wiesen, Uferbereiche von Flüssen und Seen sowie lichte Gehölzränder. Diese Standorte bieten ihr die hohe Luftfeuchtigkeit und die nährstoffreichen, kalkarmen Böden, die sie für ein gesundes Wachstum benötigt. Die Anpassung an diese Lebensräume hat die Pflanze mit einer beeindruckenden Winterhärte ausgestattet, die sie in gemäßigten Breiten problemlos überstehen lässt. In europäischen Gärten wird das Palmblättrige Mädesüß bereits seit dem 19. Jahrhundert kultiviert und hat sich als zuverlässige, pflegeleichte Staude etabliert. Seine Robustheit und die attraktiven Blüten machen es zu einer beliebten Wahl für naturnahe Pflanzungen und feuchtere Gartenbereiche.
Wuchs und Eigenschaften
Das Palmblättrige Mädesüß wächst aufrecht und horstbildend, wobei es dichte, kompakte Bestände bildet. Die Wuchshöhe variiert je nach Standort und Bodenfeuchtigkeit, liegt aber meist zwischen 60 und 120 Zentimetern. Die sommergrünen Blätter sind gefiedert und erinnern an eine Palmenhand, was der Pflanze ihren deutschen Namen verleiht. Die Blattoberseite ist sattgrün, die Unterseite heller und leicht behaart. Die Blüten erscheinen von Juni bis Juli in rispenartigen Blütenständen, die aus vielen kleinen, rosafarbenen, stern- bis strahlenförmigen Einzelblüten bestehen. Diese Blüten verströmen einen zarten, süßlichen Duft, der vor allem in den Abendstunden intensiver wird und zahlreiche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge anlockt. Die Staude ist ausgesprochen langlebig und kann bei guter Pflege über viele Jahre hinweg denselben Platz im Beet besetzen, ohne an Vitalität zu verlieren.
Standort und Boden
Die Wahl des richtigen Standorts ist entscheidend für das Gedeihen der Filipendula palmata. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen, wobei sie in voller Sonne besonders üppig blüht, sofern der Boden ausreichend feucht gehalten wird. Staunässe verträgt die Pflanze gut, was sie zu einer idealen Besetzung für feuchte Beete, Bachläufe oder Teichränder macht. Der Boden sollte nährstoffreich, humos und gut durchlässig sein, um Wurzelfäule zu vermeiden. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist optimal, kalkhaltige Böden werden dagegen gemieden. Bei der Pflanzung sollte daher auf einen kalkarmen Standort geachtet werden.
Ansprüche der Filipendula palmata
Die Filipendula palmata stellt klare Ansprüche an ihren Boden: Er sollte stets frisch bis feucht sein, ohne dabei zu vernässen. Ideal sind humose Lehmböden, die Wasser gut speichern können. In trockenen Sommern ist regelmäßiges Gießen unerlässlich, da die Pflanze bei Trockenheit schnell die Blätter hängen lässt und die Blütenpracht nachlässt. Ein leicht saurer pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 wird bevorzugt, wobei die Pflanze auch auf neutralen Böden noch gut gedeiht. Staunässe wird zwar toleriert, sollte aber nicht dauerhaft anhalten, um Fäulnis an den Wurzeln zu vermeiden. Bei der Standortwahl ist auch auf ausreichende Luftzirkulation zu achten, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Ein windgeschützter Platz ist von Vorteil, da die hohen Blütenstände bei starkem Wind umknicken können.
Pflanzung und Abstand
Die beste Pflanzzeit für das Palmblättrige Mädesüß ist das Frühjahr oder der Frühherbst, wenn der Boden noch warm ist. Vor dem Pflanzen sollte der Boden tiefgründig gelockert und mit Kompost oder gut verrottetem Mist angereichert werden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der gewünschten Wirkung: Für eine flächige Bepflanzung empfiehlt sich ein Abstand von 50 bis 60 Zentimetern, was einer Pflanzdichte von etwa 3 bis 4 Pflanzen pro Quadratmeter entspricht. In kleinen Tuffs von 1 bis 3 oder 3 bis 5 Stück kommt die Staude besonders gut zur Geltung. Nach dem Pflanzen wird kräftig angegossen, um die Hohlräume im Boden zu schließen. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder Grasschnitt hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkrautwuchs zu unterdrücken.
Blüte und Blattwerk des Palmblättrigen Mädesüß
Die Blütezeit des Palmblättrigen Mädesüß erstreckt sich von Juni bis Juli und zaubert ein romantisches, rosafarbenes Blütenmeer in den Garten. Die Blütenstände sind rispenartig und bestehen aus zahlreichen kleinen, sternförmigen Einzelblüten, die einen angenehmen Duft verströmen. Das Laub ist sommergrün und gefiedert, die Blätter sind handförmig geteilt und erinnern an eine Palme. Die Blattfarbe ist ein sattes Grün, die Unterseite ist heller und leicht behaart. Die Blattstruktur verleiht der Pflanze eine luftige Leichtigkeit und setzt schöne Akzente auch außerhalb der Blütezeit.
Blütenstand und Blütezeit
Die Blüten der Filipendula palmata erscheinen in dichten, rispigen Schirmen, die sich aus vielen kleinen Einzelblüten zusammensetzen. Jede Einzelblüte ist etwa 1 bis 2 Zentimeter groß und besitzt fünf bis sechs rosafarbene Blütenblätter, die stern- bis strahlenförmig angeordnet sind. Der Blütenstand kann einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen und erhebt sich auf langen, stabilen Stielen über das Laub. Die Blütezeit beginnt im Juni und dauert etwa vier bis sechs Wochen, wobei die Blüten von unten nach oben aufblühen. Verblühte Blütenstände sollten regelmäßig ausgeputzt werden, um die Bildung neuer Blüten zu fördern und ein gepflegtes Erscheinungsbild zu erhalten. Der Duft der Blüten ist süßlich und erinnert an Honig, was Bienen, Hummeln und andere Insekten magisch anzieht.
Blattwerk und Laub
Das Laub des Palmblättrigen Mädesüß ist ein echter Blickfang: Die gefiederten Blätter sind handförmig geteilt, die einzelnen Fiederblättchen sind lanzettlich und am Rand gesägt. Die Blätter erreichen eine Länge von 10 bis 20 Zentimetern und sind an der Oberseite kräftig grün, während die Unterseite heller und filzig behaart ist. Die Blattform erinnert an die einer Palmenhand, was der Pflanze ihren deutschen Namen eingebracht hat. Im Frühling treibt das Laub aus rötlichen Knospen aus und entfaltet sich zu einer üppigen Blattrosette. Im Herbst verfärben sich die Blätter dezent gelblich, bevor sie abfallen. Das dichte Laub sorgt für einen guten Bodenschluss und unterdrückt Unkrautwuchs. Die Blätter bleiben bis zum ersten Frost attraktiv und schmücken den Garten auch nach der Blütezeit.
Verwendung im Garten
Das Palmblättrige Mädesüß ist eine vielseitige Pflanze, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Ob als Solitärstaude, in Gruppen oder als Schnittpflanze – sie überzeugt durch ihre elegante Erscheinung und ihre Anpassungsfähigkeit. Aufgrund ihrer Vorliebe für feuchte Standorte eignet sie sich hervorragend für die Bepflanzung von Teichrändern, Bachläufen und Feuchtbeeten. Aber auch in normalen Staudenbeeten macht sie eine gute Figur, sofern ausreichend gewässert wird. Ihre Höhe von bis zu 120 Zentimetern macht sie zu einer idealen Hintergrundpflanze in Rabatten oder als Blickfang in naturnahen Pflanzungen.
Als Solitärstaude
In Einzelstellung kommt die Filipendula palmata besonders gut zur Geltung. Ihr aufrechter, buschiger Wuchs und die großen Blütenstände setzen markante Akzente im Garten. Ein Solitärplatz sollte ausreichend Raum bieten, damit die Pflanze sich ungestört entfalten kann. Ideal ist ein Standort in der Nähe von Sitzplätzen oder entlang von Wegen, wo die Blüten und der Duft aus nächster Nähe genossen werden können. Um die Wirkung zu verstärken, kann die Staude mit niedrigen Bodendeckern oder Gräsern kombiniert werden, die den Boden um sie herum bedecken. Durch ihre Standfestigkeit benötigt sie in der Regel keine Stütze, lediglich bei sehr starkem Wind können einzelne Triebe umknicken.
In Gruppen und Tuffs
In kleinen Tuffs von 3 bis 5 oder 5 bis 10 Pflanzen entfaltet das Palmblättrige Mädesüß eine besonders reizvolle Wirkung. Die dichten Horste bilden schnell geschlossene Bestände, die die Fläche mit ihren Blüten in ein rosafarbenes Blütenmeer verwandeln. Diese Pflanzweise eignet sich hervorragend, um größere Flächen am Teichrand oder im Feuchtbeet zu bepflanzen. Mit einem Pflanzabstand von 50 bis 60 Zentimetern und einer Dichte von 3 bis 4 Pflanzen pro Quadratmeter entsteht ein harmonisches Gesamtbild. Die Gruppenpflanzung unterstützt zudem die gegenseitige Stützwirkung der Triebe und beugt Windschäden vor. Auch im lichten Gehölzsaum kann das Palmblättrige Mädesüß in Gruppen gepflanzt werden, um naturnahe Übergänge zu schaffen.
Als Schnittpflanze
Die langlebigen Blütenstände der Filipendula palmata eignen sich hervorragend als Schnittblumen für die Vase. Schneiden Sie die Stiele am besten früh morgens, wenn die Blüten noch taufrisch sind, und stellen Sie sie sofort in Wasser. Entfernen Sie die unteren Blätter, um die Wasseraufnahme zu verbessern und Fäulnis zu vermeiden. In der Vase halten sich die Blüten etwa eine Woche bis zehn Tage. Auch als Trockenblume kann das Palmblättrige Mädesüß verwendet werden: Hängen Sie die Stiele kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort auf, bis sie vollständig getrocknet sind. Die verblassten Rosatöne verleihen getrockneten Sträußen eine romantische Note. Für die Vase empfiehlt es sich, die Stiele schräg anzuschneiden und das Wasser alle zwei Tage zu wechseln.
Pflanzpartner für Filipendula palmata
Obwohl aufgrund fehlender Rechercheergebnisse keine spezifischen Pflanzpartner genannt werden können, lassen sich aufgrund der Standortansprüche einige passende Begleiter ableiten. Das Palmblättrige Mädesüß harmoniert besonders mit anderen feuchtigkeitsliebenden Stauden, die ähnliche Boden- und Lichtverhältnisse bevorzugen. Am Wasserrand oder im Feuchtbeet entstehen so abwechslungsreiche und farbenfrohe Kombinationen. Generell sollten Partner gewählt werden, die etwa zur gleichen Zeit blühen oder interessante Blattstrukturen bieten.
Geeignete Begleiter am Wasserrand
Am Teichrand oder entlang von Bachläufen bietet sich eine Kombination mit anderen Feuchtstauden an. Das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis palustris) mit seinen hellblauen Blüten bildet einen schönen Kontrast zum Rosa der Filipendula palmata. Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) bringt mit ihren gelben Blüten einen leuchtenden Farbakzent. Auch der Blutweiderich (Lythrum salicaria) mit seinen purpurroten Blütenständen ist ein idealer Partner. Alle genannten Pflanzen bevorzugen sonnige bis halbschattige Standorte und feuchte, nährstoffreiche Böden. Sie ergänzen sich in der Höhe und Blütezeit, sodass über den Sommer hinweg ein abwechslungsreiches Blütenbild entsteht.
Kombinationen mit Stauden und Gräsern
In Staudenbeeten mit feuchten bis frischen Böden lassen sich interessante Kombinationen mit Gräsern und höheren Stauden realisieren. Das Japanische Blutgras (Imperata cylindrica 'Red Baron') setzt mit seinen roten Blattspitzen einen farblichen Akzent. Der hohe Wasserdost (Eupatorium fistulosum) bringt mit seinen rosa bis purpurfarbenen Blüten eine ähnliche Blütenfarbe und Höhe mit. Auch die Pracht-Spiere (Astilbe chinensis) mit ihren federartigen Blütenständen in Weiß oder Rosa passt gut zur Filipendula palmata. Für eine strukturierte Pflanzung können Sie niedrige Stauden wie den Frauenmantel (Alchemilla mollis) oder die Bergenie (Bergenia cordifolia) vor die Horste setzen. Diese Kombinationen sorgen für eine abwechslungsreiche Optik über die gesamte Saison hinweg.
Pflege und Überwinterung
Das Palmblättrige Mädesüß ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenigen Maßnahmen zufrieden ist. Der wichtigste Aspekt ist die ausreichende Wasserversorgung, da die Pflanze Trockenheit nicht gut verträgt. Einmal etabliert, benötigt sie kaum Düngung, lediglich eine jährliche Gabe Kompost im Frühjahr fördert die Blütenbildung. Damit die Pflanze gesund bleibt und ihre Schönheit über viele Jahre bewahrt, sollten verblühte Blütenstände und das abgestorbene Laub im Herbst zurückgeschnitten werden. Dank ihrer außergewöhnlichen Winterhärte ist kein spezieller Winterschutz erforderlich; auch in strengen Wintern mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt übersteht die Staude unbeschadet.
Rückschnitt und Pflege im Jahreslauf
Abgeblühte Blütenstände sollten Sie regelmäßig zurückschneiden, um die Pflanze zur Bildung neuer Blüten anzuregen und ein gepflegtes Aussehen zu bewahren. Der Hauptschnitt erfolgt im Herbst oder Spätherbst, wenn die oberirdischen Pflanzenteile abgestorben sind. Schneiden Sie die Stängel bodennah ab, entfernen Sie das Laub und entsorgen Sie es auf dem Kompost. Dieser Rückschnitt verhindert, dass sich Pilzkrankheiten im abgestorbenen Pflanzenmaterial bilden. Im Frühjahr treibt die Pflanze dann aus der Wurzel wieder frisch aus. Während der Vegetationsperiode sollten Sie verwelkte Blätter und Blüten regelmäßig entfernen, um die Pflanze zu entlasten und die Blütezeit zu verlängern. Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte kann eine zweite, wenn auch schwächere Blütenbildung im Spätsommer fördern.
Wässerung und Düngung
Aufgrund ihrer Vorliebe für feuchte Böden ist die Filipendula palmata auf eine gleichmäßige Wasserversorgung angewiesen. Besonders in Trockenperioden sollte sie regelmäßig und durchdringend gegossen werden, idealerweise mit Regenwasser, um den kalkarmen Boden zu schonen. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder Grasschnitt hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und reduziert die Verdunstung. Die Düngung fällt moderat aus: Im Frühjahr reicht eine Gabe von reifem Kompost oder organischem Staudendünger, der um die Pflanze herum eingearbeitet wird. Eine Überdüngung mit Stickstoff sollte vermieden werden, da sie zu weichem, krankheitsanfälligem Gewebe führt und die Blütenbildung beeinträchtigt. Bei Nährstoffmangel können die Blätter blass werden oder die Blüten fallen kleiner aus.
Überwinterung der Palmblättrigen Mädesüß
Das Palmblättrige Mädesüß ist extrem winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -45,5 °C, ohne Schaden zu nehmen. Daher ist in unseren Breiten kein spezieller Winterschutz erforderlich. Dennoch kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub in sehr rauen Lagen sinnvoll sein, um die Pflanze vor starken Temperaturschwankungen zu schützen. Der Rückschnitt im Herbst ist die wichtigste Vorbereitung auf den Winter, da abgestorbene Pflanzenteile sonst Fäulnis begünstigen könnten. Staunässe im Winter sollte vermieden werden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Achten Sie daher auf eine gute Drainage. Im Frühjahr treibt die Staude zuverlässig wieder aus und belohnt mit üppigem Wachstum. Ein Frostschutz ist in der Regel nicht notwendig, lediglich bei Kübeln muss der Wurzelballen vor starkem Frost geschützt werden.
Wissenswertes über das Palmblättrige Mädesüß
Das Palmblättrige Mädesüß ist nicht nur optisch reizvoll, sondern auch botanisch interessant. Es gehört zur Gattung Filipendula, die etwa ein Dutzend Arten umfasst, die vor allem in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel verbreitet sind. Der Name „Mädesüß“ leitet sich von der historischen Verwendung als Bienenweide ab, da die Blüten reichlich Nektar produzieren. Die Artbezeichnung „palmata“ bezieht sich auf die handförmigen Blätter. In der asiatischen Heimat wird die Pflanze traditionell in der Volksmedizin genutzt, allerdings fehlen hierzu genaue Angaben. Ihre Robustheit und lange Lebensdauer machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für naturnahe Gärten.
Botanische Besonderheiten
Die Filipendula palmata ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die unterirdische Ausläufer bildet und so allmählich größere Horste entwickelt. Ihre Blüten sind zwittrig und werden vor allem von Bienen und Schmetterlingen bestäubt. Die Früchte sind kleine Nüsschen, die sich nur selten in Mitteleuropa entwickeln; die Vermehrung erfolgt meist vegetativ durch Teilung der Horste. Die Pflanze ist nicht giftig und unbedenklich für Mensch und Tier. Ihre lange Blütezeit und der angenehme Duft machen sie zu einer beliebten Pflanze für Bienenweiden. In der Gartengestaltung wird sie wegen ihrer Vielseitigkeit geschätzt: Sie eignet sich für Feuchtbiotope, naturnahe Pflanzungen, aber auch für den klassischen Staudengarten, sofern die Bodenfeuchtigkeit stimmt.
| Name Deutsch: | Palmblättriges Mädesüß. |
| Name Botanisch: | Filipendula palmata. |
| Wuchs: | Aufrecht, horstbildend. |
| Wuchshöhe: | bis zu 90 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, grüne Blattfarbe, gefiedert. |
| Frucht: | -. |
| Blüte: | Einfache, rosa rispenartige Blütenstände, sternförmig, strahlenförmig. |
| Blütezeit: | Juni - Juli. |
| Wurzeln: | -. |
| Boden: | Feucht, normal durchlässig, kalkarm. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 3 bis 4. |
| Eigenschaften: | Die Filipendula palmata (Palmblättriges Mädesüß) ist eine Pflanze zum Verlieben. Feuchten Untergrund und sonnige bis halbschattige Freiflächen und Gehölzrändern weiß das Palmblättrige Mädesüß sehr zu schätzen. Auch der Wasserrand gehört zum bevorzugten Pflanzbereich des Palmblättrigen Mädesüß. Das Überwintern gelingt der Staude bei Temperaturen von bis zu -45,5 °C ohne Schwierigkeiten. Abgeblühten Blütenstände sollten zurückgeschnitten werden. Im Herbst bis Spätherbst benötigen die Stängel ebenfalls einen Rückschnitt. Wir empfehlen, die Filipendula palmata in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) oder in kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück und mit drei bis vier Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 50 - 60 cm zu pflanzen. So zeigt sich die wahre Schönheit der Staude. Aber auch in der Einzelstellung kann das Palmblättrige Mädesüß vollends überzeugen. Als Schnittpflanze ist die Filipendula palmata ebenfalls zu empfehlen. Überzeugen Sie sich selbst. Sie werden begeistert sein.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait des Palmblättrigen MädesüßDas Palmblättrige Mädesüß, botanisch Filipendula palmata, ist eine faszinierende Staude, die mit ihren eleganten Blüten und dem markanten Laub jeden Garten bereichert. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und stammt ursprünglich aus den feuchten Regionen Ostsibiriens, der Mongolei, Chinas und Japans. Ihre außergewöhnliche Kälteresistenz bis zu -45,5 °C macht sie zu einer vertrauenswürdigen Begleiterin auch in rauen Klimazonen. Im folgenden Porträt erfahren Sie alles Wissenswerte über diese vielseitige Pflanze, von ihrer Herkunft über ihre Wuchseigenschaften bis hin zu ihren Ansprüchen an Standort und Pflege. Tauchen Sie ein in die Welt des Palmblättrigen Mädesüß und entdecken Sie, wie Sie diese Schönheit in Ihrem Garten kultivieren können. Herkunft und VerbreitungDie natürliche Heimat der Filipendula palmata erstreckt sich über weite Teile Ostasiens. In Ostsibirien, der Mongolei, China und Japan besiedelt die Staude bevorzugt feuchte.... |
Pflanz- und Pflegetipps Filipendula palmata / Palmblättriges Mädesüß
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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