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Hoher Wiesenknopf 'Pink Elephant'

Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant'

Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant' (Hoher Wiesenknopf 'Pink Elephant') mit rosafarbenen, zylindrischen Blütenähren an langen Stielen
Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant' / Hoher Wiesenknopf 'Pink Elephant' mit schlanken Stielen und rosa Blütenähren
Sommergrün
Zartrosa
Sonnig-halbschattig
Juli - August
1,7 - 1,9 m
ab 6,25 €
   
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, sehr gut standfest, 170 bis 190 cm hoch
Wuchshöhe: 1,7 - 1,9 m
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, gefiedert
Blüte: Unscheinbare, zartrosafarbende Blütenstände, ährig, überhängend wie ein Elefantenrüssel, unbedeutend
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch bis feucht, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 4 bis 6
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, sehr gut standfest, 170 bis 190 cm hoch
Wuchshöhe: 1,7 - 1,9 m
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, gefiedert
Blüte: Unscheinbare, zartrosafarbende Blütenstände, ährig, überhängend wie ein Elefantenrüssel, unbedeutend
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch bis feucht, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 4 bis 6

Portrait des Hohen Wiesenknopfs 'Pink Elephant'

Der Hohe Wiesenknopf 'Pink Elephant' – botanisch Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant' – ist eine aufrecht wachsende, horstbildende Staude, die mit ihrer beeindruckenden Höhe von bis zu 190 Zentimetern und ihren ungewöhnlichen Blütenständen jeden Betrachter in ihren Bann zieht. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und stammt ursprünglich aus den Regionen Russlands, Koreas und Japans. Im Garten überzeugt sie durch ihre Standfestigkeit und ihren eleganten, luftigen Wuchs. Die Sorte erhielt ihren Namen aufgrund der überhängenden, zartrosafarbenen Blütenwalzen, die an einen Elefantenrüssel erinnern und von Juli bis August erscheinen. Dabei sind die einzelnen Blüten selbst eher unscheinbar, doch in ihrer Gesamtheit entfalten sie eine bemerkenswerte Wirkung. Das gefiederte, sommergrüne Laub bildet einen dichten Horst, aus dem sich die hohen Blütenstiele elegant erheben. Der Hohe Wiesenknopf 'Pink Elephant' ist eine ideale Wahl für alle, die nach einer pflegeleichten, aber dennoch außergewöhnlichen Staude suchen, die in naturnahen Gärten und Staudenbeeten gleichermaßen Akzente setzt.

Herkunft und Wuchs des Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant'

Die Wildform Sanguisorba tenuifolia ist in Ostasien beheimatet, wo sie auf feuchten Wiesen und an Gewässerrändern gedeiht. Die Sorte 'Pink Elephant' wurde aus dieser Art selektiert und besticht durch einen besonders aufrechten und horstbildenden Wuchs. Die Pflanze erreicht Höhen zwischen 170 und 190 Zentimetern, bleibt aber trotz ihrer Größe sehr standfest – ein wichtiges Merkmal, da viele hohe Stauden bei Wind oder Regen leicht umknicken. Der Wuchs bleibt straff aufgerichtet, sodass sich die Stängel nicht übermäßig neigen. Unter der Erde bildet sich ein dichtes Wurzelgeflecht, das den Horst fest im Boden verankert. Die Horste vergrößern sich mit den Jahren langsam, aber stetig, sodass die Staude nach einigen Jahren eine stattliche Breite erreichen kann. Dieser Wuchs macht sie zu einem verlässlichen Strukturelement im Garten, das auch in exponierten Lagen gut zurechtkommt. Allerdings sollte man beachten, dass die Pflanze an besonders windigen Standorten dennoch eine leichte Stütze benötigen kann – die organische Stabilität reicht für die meisten normalen Wetterlagen aus, bei starken Stürmen ist eine vorsorgliche Anbindung empfehlenswert.

Blüte und Frucht des Hohen Wiesenknopfs

Die eigentlichen Blüten des Hohen Wiesenknopfs 'Pink Elephant' sind klein und unscheinbar, doch sie stehen in dichten, walzenförmigen Ähren zusammen, die eine Länge von etwa vier bis sechs Zentimetern erreichen. Diese Ähren sind an der Spitze überhängend und erinnern – wie der Sortenname verspricht – an den Rüssel eines Elefanten. Die Farbe ist ein zartes, aber dennoch kräftiges Rosa, das im Garten weithin sichtbar ist und besonders gut mit den grünen Blättern kontrastiert. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, wobei die Blütenstände bis in den September hinein dekorativ bleiben, auch wenn die eigentliche Blüte bereits vorbei ist. Nach der Blüte entwickeln sich unscheinbare Nüsschen, die jedoch keinen besonderen Zierwert besitzen. Die Blütenstände eignen sich hervorragend für die Trockenfloristik, da sie ihre Form und Farbe lange behalten, wenn man sie vor der völligen Samenreife schneidet.

Standort und Boden

Damit der Hohe Wiesenknopf 'Pink Elephant' seine volle Pracht entfalten kann, ist die Wahl des richtigen Standorts essenziell. Die Staude bevorzugt einen Platz, der ihren natürlichen Lebensbedingungen nachempfunden ist – also sonnig bis halbschattig und mit einem frischen bis feuchten Boden. Im Halbschatten wächst sie zwar auch, bleibt dann aber oft etwas niedriger und die Blütenfarbe kann weniger intensiv ausfallen. An sehr trockenen, sandigen Standorten hingegen leidet die Pflanze schnell, da sie auf gleichmäßige Feuchtigkeit angewiesen ist. Im Idealfall wird man einen Standort wählen, der sowohl genügend Sonne als auch ausreichend Bodenfeuchte bietet – etwa am Rand eines Teiches oder in einer feuchten Senke.

Standortanforderungen von Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant'

Wie bereits erwähnt, gedeiht der Hohe Wiesenknopf am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Dabei sollte die Sonneneinstrahlung mehrere Stunden am Tag betragen, da die Pflanze für eine reiche Blüte auf Licht angewiesen ist. Ein Standort mit voller Sonne ist ideal, wobei Staunässe unbedingt vermieden werden muss – obwohl die Pflanze feuchte Böden liebt, darf das Wasser nicht lange stehen bleiben, da sonst die Wurzeln faulen. In der Natur wächst sie oft auf leicht feuchten Wiesen, was ihre Vorliebe für gleichmäßig mit Feuchtigkeit versorgte Böden widerspiegelt. Im Garten kann man diesen Bedingungen durch eine Mulchschicht oder das Einarbeiten von Kompost in den Boden nachhelfen. Die Pflanze ist zudem für die Klimazone Z4 eingestuft, was bedeutet, dass sie Winter bis etwa minus 30 Grad Celsius problemlos übersteht. Sie ist also in den meisten mitteleuropäischen Gärten winterhart, benötigt in extrem rauen Lagen aber vielleicht einen leichten Winterschutz. In exponierten Lagen kann die Staude durch Wind leichten Schaden nehmen, daher ist ein geschützter Standort von Vorteil.

Bodenansprüche und Vorbereitung

Der ideale Boden für den Hohen Wiesenknopf 'Pink Elephant' ist frisch bis feucht, humos und nährstoffreich. Ein normal durchlässiger, neutraler pH-Wert wird bevorzugt, wobei die Pflanze auch auf leicht sauren oder alkalischen Böden noch gut wächst. Schwere, lehmige Böden sollten mit Sand oder Kies verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen, während sandige Böden mit Kompost oder Lehm angereichert werden können, um die Wasserspeicherfähigkeit zu verbessern. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, das Beet tiefgründig zu lockern und Unkraut zu entfernen. Ein Arbeitsgang mit einem Spaten oder einer Grabegabel reicht aus, um eine gute Bodendurchlüftung zu gewährleisten. Das Einarbeiten von gut verrottetem Kompost im Frühjahr versorgt die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen für die kommende Wachstumsperiode. Da der Hohe Wiesenknopf horstbildend wächst, sollte man ihm ausreichend Platz einräumen – die empfohlene Pflanzdichte liegt bei vier bis sechs Pflanzen pro Quadratmeter, sodass die Horste sich gut entwickeln können, ohne sich gegenseitig zu bedrängen.

Blüte und Blattwerk des Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant'

Das Zusammenspiel von Blüte und Blatt verleiht dieser Staude ihren besonderen Reiz. Die gefiederten Blätter bilden eine feine, grüne Grundstruktur, aus der sich die rosaroten Blütenstände wie kleine Skulpturen erheben. Sowohl aus der Nähe als auch aus der Ferne betrachtet, strahlt die Pflanze eine ungezwungene Eleganz aus, die an eine wilde Wiese erinnert. Die Blüten selbst erscheinen erst im Hochsommer, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind, und verlängern so die Blühsaison im Garten.

Die Elefantenrüssel-Blüte: ein echtes Highlight

Das auffälligste Merkmal von Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant' sind zweifellos die kleinen, kräftig rosafarbenen, überhängenden Blütenwalzen, die als "Elefantenrüssel" beschrieben werden. Diese Ähren sind etwa 2 bis 3 Zentimeter dick und bis zu 6 Zentimeter lang, wobei sie sich an der Spitze leicht neigen. Die Farbe ist ein klares, leuchtendes Rosa, das im Sonnenlicht fast fluoreszierend wirkt, aber dennoch elegant bleibt. Im Laufe der Blütezeit verblassen die Blüten allmählich zu einem zarten Rosaton, bevor sie im August nach und nach verwelken. Die Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht, die den Nektar schätzen – somit ist die Staude auch ein wertvoller Beitrag zur Insektenweide. Nach der Blüte bleiben die Samenstände stehen und bieten auch im Herbst noch eine gewisse Struktur, bevor sie im Winter langsam zerfallen. Wer die Samenstände als Trockenschmuck nutzen möchte, sollte die Stängel im August kurz nach der Vollblüte schneiden und kopfüber trocknen – so bleiben Form und Farbe lange erhalten.

Das gefiederte Laub im Jahreslauf

Die Blätter des Hohen Wiesenknopfs sind sommergrün und gefiedert, mit mehreren Blättchenpaaren, die eine Länge von bis zu 30 Zentimetern erreichen können. Die Einzelblättchen sind lanzettlich bis elliptisch, am Rand fein gesägt und von kräftigem Grün. Sie entspringen direkt aus dem Horst und bilden eine dichte, lockere Grundrosette. Im Frühjahr treibt das Laub zeitig aus und ist zunächst ein zartes Hellgrün, das sich im Sommer zu einem satten Dunkelgrün verfärbt. Die Blätter sind nicht nur attraktiv anzusehen, sondern auch sehr robust – Schädlinge oder Krankheiten treten nur selten auf. Im Herbst verfärben sich die Blätter gelblich und sterben schließlich ab, sodass die Pflanze im Winter einzieht. Der Rückschnitt sollte im zeitigen Frühjahr erfolgen, kurz bevor die neuen Triebe erscheinen. So wird Platz für das frische Grün geschaffen und gleichzeitig eventuell überwinternde Schädlinge entfernt. Da die Blätter eine gewisse Bitterkeit aufweisen, werden sie von Schnecken weitgehend gemieden – ein nicht zu unterschätzender Vorteil im feuchten Staudenbeet.

Verwendung im Garten

Der Hohe Wiesenknopf 'Pink Elephant' ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartensituationen Akzente setzt. Ihre Größe macht sie zu einer idealen Hintergrundpflanze oder Solitärstaude, die aus niedrigeren Pflanzungen herausragt. Sie eignet sich für naturnahe Gärten, Staudenbeete und sogar für die Schnitt- und Trockenblumenbinderei. Im Folgenden werden drei besondere Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt.

Solitäre Wirkung in wiesenhaften Pflanzungen

Die Sorte wirkt besonders eindrucksvoll als Solitärpflanze, wenn sie aus einer niedrigeren Pflanzung herausragt. Hier kann sie mit ihrer Höhe und den auffälligen Blütenständen einen echten Blickfang bilden. Besonders in wiesenhaften Staudenpflanzungen, inspiriert von Gestaltern wie Piet Oudolf, kommt sie großartig zur Geltung. Man setzt sie am besten in lockeren Gruppen von drei bis fünf Exemplaren, wobei die Abstände zueinander ausreichen sollten, um jedem Horst Raum zu geben. Im Vordergrund können niedrige Blattschmuckstauden wie Frauenmantel (Alchemilla mollis) oder niedrige Gräser wie Blauschwingel (Festuca glauca) wachsen, die den Blick auf die wogenden Blütenstände des Wiesenknopfs lenken. Auch die Kombination mit spätsommerlichen Blütenstauden wie Sonnenhut (Echinacea purpurea) oder Astern (Symphyotrichum-Arten) ist reizvoll und verlängert die Blütezeit bis in den Herbst hinein. In solchen Pflanzungen wirkt der Wiesenknopf fast wie ein natürlicher Blickfang, der die Landschaftsgärtnerei in den Garten holt.

Hoher Wiesenknopf in der Blumenbinderei

Nicht nur im Beet, auch in der Vase macht der Hohe Wiesenknopf eine gute Figur. Die langen Stiele mit den überhängenden, rosafarbenen Blütenwalzen eignen sich hervorragend für frische Sträuße und Gestecke. Blüten und Blätter lassen sich bestens für die Blumenbinderei verwenden. Man sollte die Stängel schneiden, sobald die Blüten zu etwa zwei Dritteln geöffnet sind, und sie sofort in lauwarmes Wasser stellen. In der Vase halten sie etwa sieben bis zehn Tage. Auch getrocknet verlieren sie kaum an Farbe oder Form – daher werden sie gerne in Trockensträußen oder Kränzen verarbeitet. Die filigrane Struktur der Blütenstände harmoniert mit robusteren Elementen wie Hortensienblüten oder Gräsern und sorgt für eine verspielte Leichtigkeit. Wer einen Garten für die Floristik betreibt, sollte unbedingt einige Exemplare dieser Sorte kultivieren.

Naturgarten und Wildstaudencharakter

In naturnahen Gärten und Flächen mit Wildstaudencharakter fühlt sich Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant' besonders wohl. Sie eignet sich hervorragend für Flächen mit Wildstaudencharakter oder wiesenhafte Staudenpflanzungen im Stil von Piet Oudolf. Ihr aufrechter Wuchs und die späte Blütezeit machen sie zu einem wertvollen Spätsommerblüher, der Bienen und andere Insekten anlockt. In Kombination mit anderen Wiesenknopf-Arten, Mädesüß (Filipendula ulmaria) oder Storchschnabel (Geranium-Arten) entsteht ein blütenreiches, naturnahes Bild, das auch ohne intensive Pflege auskommt. Die Staude vermittelt ein Stück Wildnis im gepflegten Garten und lässt sich sowohl in kleinen Privatgärten als auch in öffentlichen Grünanlagen einsetzen, wo sie mit ihrem natürlichen Charme begeistert.

Pflanzpartner für den Hohen Wiesenknopf 'Pink Elephant'

Der Hohe Wiesenknopf 'Pink Elephant' lässt sich hervorragend mit anderen Stauden kombinieren, die ähnliche Standortansprüche haben und seine Blütenfarbe oder -form gekonnt ergänzen. Die Pflanzpartner sollten zur selben Zeit blühen oder einen interessanten Kontrast zum Laub bieten. Im Folgenden werden zwei besonders empfehlenswerte Begleiter vorgestellt.

Pflanzpartner für Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant'

Als Pflanzpartner für Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant' werden Ageratina altissima 'Chocolate' (Braunblättriger Wasserdost) und Bistorta amplexicaulis 'Roseum' (Kerzenknöterich) genannt. Der Braunblättrige Wasserdost 'Chocolate' überzeugt mit seinen dunklen, fast schokoladenbraunen Blättern, die einen tollen Kontrast zu dem hellen Grün des Wiesenknopfs bilden. Seine weißen, duftenden Blüten erscheinen im Spätsommer und locken Schmetterlinge an. Gemeinsam erzeugen sie ein stimmungsvolles Bild aus Braun, Grün, Rosa und Weiß. Der Kerzenknöterich 'Roseum' wiederum blüht ebenfalls in Rosatönen, jedoch in einer etwas satteren Nuance, sodass sich die Blütenfarben gegenseitig verstärken. Beide Pflanzen lieben frische bis feuchte Böden und gedeihen in sonnigen bis halbschattigen Lagen, was sie zu idealen Beetnachbarn macht.

Weitere harmonische Begleiter

Neben den erwähnten Partnern gibt es zahlreiche weitere Stauden, die gut mit dem Hohen Wiesenknopf harmonieren. Hohe Gräser wie Chinaschilf (Miscanthus sinensis) oder Rutenhirse (Panicum virgatum) können als luftiger Hintergrund dienen, der die rosa Blüten des Wiesenknopfs umspielt. Auch Spätsommerblüher wie der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida 'Goldsturm') mit seinen leuchtend gelben Blüten sorgen für einen starken Farbkontrast. Für eine ruhigere Wirkung bieten sich weiße Stauden wie die Prachtspiere (Astilbe 'Deutschland') oder das Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) an. Wichtig ist, dass alle Begleitpflanzen die gleiche Bodenfeuchte vertragen, da der Wiesenknopf keine Trockenheit mag. Durch geschickte Kombination kann man so von Juli bis in den Oktober hinein einen blühenden Garten genießen.

Pflege und Überwinterung

Der Hohe Wiesenknopf 'Pink Elephant' ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenigen Handgriffen gesund und kräftig bleibt. Dennoch gibt es einige Aspekte, die beachtet werden sollten, um eine optimale Entwicklung zu gewährleisten – von der Stabilisierung hoher Stängel bis zur richtigen Bewässerung in Trockenperioden.

Schnittmaßnahmen und Stabilisierung

Da die Pflanze bis zu 190 Zentimeter hoch werden kann, ist sie in exponierten Lagen gelegentlich anlehnungsbedürftig. Obwohl sie grundsätzlich sehr standfest ist, können starke Winde oder schwere Regenfälle die langen Stängel zum Umknicken bringen. Eine einfache Stütze aus Bambusstäben oder ein Staudenring, der frühzeitig im Frühjahr aufgestellt wird, hilft, die Pflanze in Form zu halten. Nach der Blüte im August kann man die verblühten Stängel abschneiden, um ein unkontrolliertes Aussamen zu verhindern – oder man belässt sie als Samenstände für den Winter, die eine schöne Frostoptik bieten. Der endgültige Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr, kurz bevor der Neuaustrieb beginnt. Dabei wird das alte Laub bodennah abgeschnitten, um Platz für die frischen Triebe zu schaffen. Dieser Schnitt fördert zudem eine kompakte Wuchsform, da die Pflanze nicht von abgestorbenen Teilen belastet wird.

Bewässerung und Düngung des Hohen Wiesenknopfs

Die Bewässerung sollte bei Trockenheit nicht vernachlässigt werden, da die Pflanze auf gleichmäßige Feuchtigkeit angewiesen ist. Besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung sollte man regelmäßig gießen, bis der Horst gut eingewurzelt ist. Einmal etabliert, übersteht die Staude auch kürzere Trockenperioden, solange der Boden nicht völlig austrocknet. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Laub hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Die Düngung kann im Frühjahr mit einer Gabe Kompost oder einem organischen Langzeitdünger erfolgen. Zu viel Stickstoff sollte vermieden werden, da dies das Blattwachstum auf Kosten der Blüten fördert. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung ist jedoch wichtig, damit die Pflanze gesund bleibt und reichlich Blüten bildet. Im Sommer kann bei Bedarf noch einmal etwas Flüssigdünger gegeben werden, insbesondere wenn die Blätter hellgrün werden oder das Wachstum stagniert.

Winterschutz und Frosthärte von Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant'

Der Hohe Wiesenknopf ist winterhart bis in die Klimazone Z4, was Temperaturen von etwa minus 30 Grad Celsius entspricht. In den meisten Regionen Deutschlands ist daher kein besonderer Winterschutz erforderlich. Dennoch kann es in sehr kargen Lagen oder auf exponierten Flächen sinnvoll sein, den Wurzelbereich mit einer Schicht Laub oder Reisig abzudecken, um die Pflanze vor Frosttrocknis zu schützen. Staunässe im Winter ist unbedingt zu vermeiden, da die Wurzeln bei längerer Nässe und Kälte faulen können. Ein gut drainierter Boden ist also nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter von Vorteil. Nach dem ersten Frost zieht die Pflanze ein und das Laub stirbt ab. Diesen abgestorbenen Teil sollte man im Frühjahr entfernen, bevor die neuen Triebe erscheinen. So wird verhindert, dass sich Pilzkrankheiten oder Schädlinge in den alten Blättern einnisten. Im Frühjahr treibt die Staude dann zuverlässig wieder aus und erreicht schnell ihre volle Höhe.

Wissenswertes über den Hohen Wiesenknopf 'Pink Elephant'

Hinter der markanten Erscheinung des Hohen Wiesenknopfs 'Pink Elephant' verbirgt sich eine interessante botanische Geschichte. Die Art Sanguisorba tenuifolia ist in Ostasien heimisch und wurde erstmals im 19. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben. Die Sorte 'Pink Elephant' ist eine vergleichsweise junge Züchtung, die durch ihre besonderen Blüten besticht und seit einigen Jahren in Gärtnereien angeboten wird. Ihr Name spielt auf die ungewöhnliche Form der Blütenstände an. In der freien Natur wächst die Art auf feuchten Wiesen und in lichten Wäldern, was ihre Standortansprüche erklärt.

Botanische Besonderheiten und Herkunft

Sanguisorba tenuifolia gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist mit anderen Wiesenknopf-Arten wie dem Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) verwandt. Die Art zeichnet sich durch besonders fein gefiederte Blätter aus, was ihr den Artnamen „tenuifolia“ (lat. für dünnblättrig) eingebracht hat. Die Sorte 'Pink Elephant' wurde vermutlich wegen ihrer auffälligen Blütenfarbe und -form in Japan selektiert, wo sie sehr geschätzt wird. Im europäischen Gartenbau ist sie noch relativ selten, gewinnt aber zunehmend an Beliebtheit, da sie sich gut in moderne, naturnahe Pflanzkonzepte einfügt. Die Pflanze ist zudem ungiftig für Menschen und Haustiere, was sie für Familiengärten geeignet macht. Wer eine seltene, aber robuste Staude sucht, die mit ungewöhnlichen Blüten beeindruckt, sollte den Hohen Wiesenknopf 'Pink Elephant' in seinen Garten einladen.

Name Deutsch: Hoher Wiesenknopf 'Pink Elephant'.
Name Botanisch: Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant'.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, sehr gut standfest, 170 bis 190 cm hoch.
Wuchshöhe: 1,7 - 1,9 m.
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, gefiedert.
Blüte: Unscheinbare, zartrosafarbende Blütenstände, ährig, überhängend wie ein Elefantenrüssel, unbedeutend.
Blütezeit: Juli - August.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Frisch bis feucht, normal durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig-halbschattig.
Pflanzen pro m²: 4 bis 6.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Hohen Wiesenknopfs 'Pink Elephant'

Der Hohe Wiesenknopf 'Pink Elephant' – botanisch Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant' – ist eine aufrecht wachsende, horstbildende Staude, die mit ihrer beeindruckenden Höhe von bis zu 190 Zentimetern und ihren ungewöhnlichen Blütenständen jeden Betrachter in ihren Bann zieht. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und stammt ursprünglich aus den....

P11
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
1,7 - 1,9 m

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Zartrosa

Blütezeit
Juli - August

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03.02.2026

Schwebende Blüten

Diese feinen, länglichen Blüten sehen aus, als würden sie über dem Beet schweben. Leicht, verspielt und trotzdem sehr präsent.

29.12.2025

Pink Elephant - prächtige Optik, rasche Lieferung

Tolle Optik, sehr schnelle Lieferung und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Pflanz- und Pflegetipps Sanguisorba tenuifolia 'Pink Elephant' / Hoher Wiesenknopf 'Pink Elephant'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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