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Mammutblatt / Riesen-Rhabarber

Gunnera manicata

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Gunnera manicata (Mammutblatt/Riesen-Rhabarber) mit großen, tief gelappten grünen Blättern, bodennah wachsend.
Gunnera manicata (Mammutblatt/Riesen-Rhabarber) mit großen, rundlichen, tief gelappten grünen Blättern als Horst.
Gunnera manicata (Mammutblatt/Riesen-Rhabarber) mit sehr großem, rundem Blatt, Person legt beide Hände auf das Blatt.
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Gunnera manicata (Mammutblatt/Riesen-Rhabarber) im Topf, rote behaarte Blattstiele und großer grüner Blattaustrieb
Gunnera manicata (Mammutblatt/Riesen-Rhabarber) – grüner, kugeliger Blütenstand mit dicht sitzenden Knospen im Topf
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Braunrot
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bis zu 2 m
ab 9,95 €
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Wuchs: Staude, bogig, geneigt, auslandend, horstig, bis 200 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 2 m
Blatt: Laubabwerfend, rundlich, grob gesägt, gelappt, eingeschnitten, hart, grün
Frucht: Unscheinbar
Blüte: Braunrot, zylindrisch, groß, einfach, zierend
Blütezeit: Juli bis August
Boden: Lehmige, sandige, feuchte, humus- und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 1
Eigenschaften:
Der Gunnera manicata (Mammutblatt / Riesen-Rhabarber) hat imposante Blätter, die sehr groß und auffällig sind. Das große Staudengewächs muss unbedingt im Winter vor Frost geschützt werden....
Reisig und Laub dienen gut, um den Rhabarber zu bedecken. Durch den großen Wuchs der Staude ist ein großer Pflanzenabstand wichtig. Am Besten stellen Sie auf einen Quadratmeter nur ein Exemplar oder achten auf 200 bis 300 cm Abstand bei einer Gruppenbepflanzung. Sonnige Lichtverhältnisse und ein feuchter, humusreicher Boden sind die besten Voraussetzungen für das Wachstum. Schneiden Sie die Stängel im Herbst zurück. Ein idealer Standort für das Mammutblatt ist z. B. der Teichrand als Solitärpflanze.
Wuchs: Staude, bogig, geneigt, auslandend, horstig, bis 200 cm hoch
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Blütezeit: Juli bis August
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Standort: Sonnig
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Eigenschaften: Der Gunnera manicata (Mammutblatt / Riesen-Rhabarber) hat imposante Blätter, die sehr groß und auffällig sind. Das große Staudengewächs muss unbedingt im Winter vor Frost geschützt werden. Reisig und Laub dienen gut, um den Rhabarber zu bedecken. Durch den großen Wuchs der Staude ist ein großer Pflanzenabstand wichtig. Am Besten stellen Sie auf einen Quadratmeter nur ein Exemplar oder achten auf 200 bis 300 cm Abstand bei einer Gruppenbepflanzung. Sonnige Lichtverhältnisse und ein feuchter, humusreicher Boden sind die besten Voraussetzungen für das Wachstum. Schneiden Sie die Stängel im Herbst zurück. Ein idealer Standort für das Mammutblatt ist z. B. der Teichrand als Solitärpflanze.

Das Mammutblatt (Gunnera manicata), auch als Riesen-Rhabarber bekannt, ist eine beeindruckende Staude, die mit ihren riesigen, rundlichen Blättern jeden Garten in eine exotische Landschaft verwandelt. Ursprünglich aus Brasilien stammend, erreicht dieses Gewächs Wuchshöhen von bis zu 200 Zentimetern und entwickelt einen horstigen, ausladenden Wuchs. Die braunroten, zylindrischen Blüten erscheinen von Juli bis August und setzen zusätzliche Akzente. Gunnera manicata ist eine echte Strukturpflanze, die sowohl als Solitär als auch in großzügigen Pflanzungen für dramatische Effekte sorgt.

Portrait des Mammutblatts

Gunnera manicata wird oft mit dem essbaren Rhabarber verwechselt, ist aber mit diesem nicht verwandt. Die imposante Staude gehört zur Familie der Gunneraceae und stammt aus den feuchten Bergregionen Brasiliens. Ihr deutscher Name „Mammutblatt“ verweist auf die enorm großen, grob gesägten und gelappten Blätter, die einen Durchmesser von über einem Meter erreichen können. Die Pflanze wächst horstig und bildet dicke, knollige Rhizome aus. Aufgrund ihrer Größe benötigt sie viel Platz – pro Quadratmeter wird nur ein Exemplar empfohlen. Im Herbst stirbt das Laub ab, und die Pflanze benötigt einen zuverlässigen Winterschutz.

Gunnera manicata – Ein Überblick

Die Pflanze wird in deutschen Gärtnereien auch als „Riesenmammutblatt“ bezeichnet und zählt zu den sogenannten „Garten-Giganten“. Mit ihrer stattlichen Höhe und den übergroßen Blättern ist sie ein unübersehbarer Blickfang. Die Blätter sind rundlich, tief eingeschnitten und von kräftigem Grün. Sie sitzen an langen, dicken Stielen, die der Pflanze eine urtümliche Ausstrahlung verleihen. Die Blütenstände sind unauffällig, aber dennoch zierend – sie erscheinen als dichte, zylindrische Ähren in Brauntönen. Gunnera manicata wird ausdrücklich zu den außergewöhnlich großwüchsigen Struktur- und Solitärstauden gezählt, die für weitläufige Gartensituationen empfohlen werden. Ihre imposante Erscheinung macht sie zu einem Muss für Liebhaber exotischer Blattschmuckpflanzen.

Die Staude bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit gleichmäßiger Feuchtigkeit. An ihrem natürlichen Standort wächst sie an Flussufern und in Sümpfen, was ihre Vorliebe für nasse Füße erklärt. Im Garten gedeiht sie am besten auf lehmigen, humus- und nährstoffreichen Böden, die nie austrocknen sollten. Einmal etabliert, entwickelt Gunnera manicata ein dichtes Wurzelwerk, das die Pflanze fest im Boden verankert. Durch ihre Größe und ihre üppige Blattmasse eignet sie sich hervorragend, um Teichränder oder große Rabatten zu strukturieren. Die richtige Standortwahl ist entscheidend für ein gesundes Wachstum.

Standort und Boden

Der ideale Standort für Gunnera manicata ist sonnig bis leicht halbschattig, mit einem feuchten, nährstoffreichen Boden. Die Pflanze stammt aus brasilianischen Bergregionen, wo sie an Bächen und in sumpfigen Wiesen wächst. Daher benötigt sie viel Wasser und einen Untergrund, der Feuchtigkeit gut speichern kann. Trockenheit verträgt sie nicht gut – die großen Blätter würden sonst schnell welken. Ein schwerer, lehmiger Boden ist ideal, da er Wasser hält und gleichzeitig genügend Nährstoffe bereitstellt. Sandige Böden sollten mit reichlich Kompost angereichert werden, um die Wasserspeicherfähigkeit zu verbessern. Ein pH-Wert im neutralen bis sauren Bereich ist optimal.

Ideale Standortbedingungen für Gunnera manicata

Für ein optimales Wachstum sollte der Boden humus- und nährstoffreich sein, mit einem hohen Anteil an organischer Substanz. Das Mammutblatt ist eine ausgesprochene Schwerzehrerin und freut sich über regelmäßige Düngergaben, insbesondere im Frühjahr. Ein Teichrand oder eine feuchte Senke im Garten sind perfekte Plätze, denn dort ist die Bodenfeuchtigkeit konstant hoch. Sonnige Lichtverhältnisse sind die besten Voraussetzungen für das Wachstum, jedoch sollte die Pflanze vor starkem Wind geschützt werden, da ihre großen Blätter leicht zerreißen können. Ein windgeschützter Standort verhindert Schäden und sorgt für eine üppige Entwicklung. Auch die Nähe zu Gehölzen ist möglich, solange diese nicht zu viel Schatten werfen oder um Wasser konkurrieren.

Bei der Pflanzung ist ein großzügiger Abstand von mindestens 200 bis 300 Zentimetern zu anderen Pflanzen einzuhalten, damit sich die Staude ungehindert ausbreiten kann. Da Gunnera manicata bis zu zwei Meter hoch und ebenso breit wird, beansprucht sie viel Raum. Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr, sodass die Pflanze bis zum Winter gut eingewurzelt ist. Vor dem Pflanzen sollte der Boden tiefgründig gelockert und mit gut verrottetem Mist oder Kompost angereichert werden. Ein Mulchen mit Rindenmulch hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung, besonders in Trockenperioden, unerlässlich. Mit diesen Maßnahmen schafft man die Grundlage für eine gesunde und prachtvolle Entwicklung.

Blüte und Blattwerk des Riesen-Rhabarbers

Das Blattwerk von Gunnera manicata ist zweifellos das herausragendste Merkmal dieser Staude. Die Blätter sind rundlich, grob gesägt und tief gelappt, mit einem Durchmesser von bis zu 150 Zentimetern. Sie sitzen auf dicken, saftigen Stielen und erinnern an riesige Schirme. Die Blattspreite ist von harscher Textur und kräftigem Grün, mit einer leicht glänzenden Oberseite. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelblich, bevor es abstirbt. Die Blüten hingegen sind weniger spektakulär: Sie erscheinen als dichte, zylindrische Ähren in Brauntönen, die zwischen Juli und August etwa 60 Zentimeter hoch werden. Die Blüten sind zwar unscheinbar, aber dennoch zierend und locken Insekten an. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Früchte.

Die imposanten Blätter von Gunnera manicata

Jedes Blatt von Gunnera manicata ist ein Meisterwerk der Natur. Die runde Form mit den tiefen Einschnitten erinnert an ein riesiges Ahornblatt, aber viel massiver. Die Blattadern treten deutlich hervor und verleihen dem Blatt eine reliefartige Struktur. Die Farbe ist ein sattes Grün, das je nach Lichteinfall unterschiedlich schimmert. Junge Blätter sind zunächst heller und werden mit der Zeit dunkler. Die Textur ist ledrig und fest, was die Blätter widerstandsfähig macht. Unter den großen Blättern entsteht ein schattiges Mikroklima, das anderen Pflanzen zugutekommen kann. Die Blattstiele sind dick, mit kleinen Stacheln besetzt und können bis zu zwei Meter lang werden. Sie bilden eine aufrechte, bogige Wuchsform, die der Pflanze eine exotische Silhouette verleiht. Die Kombination aus Größe, Form und Farbe macht das Laub zu einem unvergleichlichen Blickfang.

Die Blütezeit von Juli bis August ist eine willkommene Ergänzung, auch wenn die Blütenstände nicht so prächtig sind wie die Blätter. Die braunroten, zylindrischen Ähren erheben sich über das Laub und setzen vertikale Akzente. Sie sind von eher unscheinbarer Schönheit, aber für Insekten eine wichtige Nahrungsquelle. Bienen und Hummeln besuchen die Blüten gern, obwohl sie nicht zu den Hauptnektarlieferanten gehören. Nach der Blüte bleiben die vertrockneten Blütenstände oft noch bis in den Winter stehen und bieten einen dekorativen Anblick. Insgesamt ist die Blüte bei Gunnera manicata eher nebensächlich, aber sie rundet das Gesamtbild ab. Wer sich für diese Staude entscheidet, tut dies in erster Linie wegen des spektakulären Laubs.

Verwendung im Garten

Gunnera manicata wird vor allem als Solitärpflanze geschätzt, die mit ihrer Größe und Blattfülle weite Räume dominiert. In kleinen Gärten ist sie aufgrund ihres Platzbedarfs weniger geeignet, aber in großen Parks, an Teichrändern oder auf weitläufigen Rasenflächen entfaltet sie ihre volle Wirkung. Sie eignet sich hervorragend, um eine exotische Atmosphäre zu schaffen und als Hintergrund für niedrigere Stauden zu dienen. Auch in Kombination mit Wasser wirkt sie besonders eindrucksvoll – ihr natürlicher Standort in feuchten Gebieten macht sie zur idealen Teichrandpflanze. Darüber hinaus kann sie als imposante Blattschmuckstaude in Rabatten eingesetzt werden, wo sie mit ihren übergroßen Blättern starke Kontraste erzeugt.

Mammutblatt als Solitär und Strukturpflanze

Als Solitär gesetzt, wird Gunnera manicata schnell zum Mittelpunkt des Gartens. Ein einzelnes Exemplar reicht aus, um eine ganze Fläche zu prägen. Bei Stauden Stade wird Gunnera manicata zu den „Garten-Giganten“ gezählt – eine treffende Beschreibung für diese monumentale Staude. Ihr horstiger Wuchs und die riesigen Blätter schaffen einen natürlichen Blickfang, der aus allen Richtungen sichtbar ist. Umgeben von einer Rasenfläche oder als Abschluss einer Rabatte wirkt sie wie ein grüner Thron. Die Struktur der Pflanze mit ihren aufrechten Stielen und dem ausladenden Blattwerk verleiht dem Garten Tiefe und Volumen. Besonders in weitläufigen Anlagen kann sie als räumlicher Akzent gesetzt werden, der den Blick lenkt. Auch in Kombination mit anderen Strukturpflanzen wie Ziergräsern oder Farnen entstehen spannende Kompositionen.

Gestaltungstipps für weitläufige Gärten

In großzügig angelegten Gärten kann Gunnera manicata in Gruppen gepflanzt werden, wobei der Abstand von mindestens 200 bis 300 Zentimetern einzuhalten ist. Einige Exemplare wirken wie eine kleine Plantage und erzeugen eine dichte, tropische Stimmung. Gaißmayer beschreibt Gunnera manicata als großblättrige Staude, die zusammen mit Zierrhabarber und Tafelblatt starke Laubkontraste und einen eigenen Rhythmus in Rabatten erzeugt. Um diesen Rhythmus zu betonen, kann man die Pflanze in unregelmäßigen Abständen setzen oder sie mit niedrigeren Bodendeckern kombinieren. Auch die Verwendung als Hintergrundpflanze für Blütenstauden wie Rittersporn oder Sonnenhut ist denkbar – die grüne Kulisse hebt die Blütenfarben hervor. Wer einen tropischen Look bevorzugt, sollte Gunnera manicata mit Bananenstaude (Musa) oder Eukalyptus kombinieren. Achten Sie jedoch auf ausreichend Platz, damit sich jede Pflanze entfalten kann.

Kombination mit Wasser und Teichanlagen

Der Teichrand ist ein idealer Standort für Gunnera manicata, da sie dort die nötige Feuchtigkeit erhält. Ihre großen Blätter spiegeln sich im Wasser und verstärken die optische Wirkung. Die Pflanze kann direkt am Ufer gepflanzt werden, wo ihre Wurzeln ständigen Zugang zu Feuchtigkeit haben. In Kombination mit Schilf (Phragmites australis) oder Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) entsteht ein natürlicher, sumpfiger Charakter. Auch als Solitär an einem kleinen Gartenteich wirkt sie beeindruckend, besonders wenn sie den gesamten Uferbereich dominiert. Um ein Zuwuchern zu verhindern, sollte sie jedoch in einem großen Pflanzkübel gesetzt werden, wenn der Teich klein ist. Die Kombination von Wasser und großem Laub erzeugt eine beruhigende, fast meditative Stimmung im Garten.

Pflanzpartner für das Mammutblatt

Die Wahl der richtigen Pflanzpartner für Gunnera manicata ist entscheidend, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Aufgrund ihrer Größe eignen sich vor allem andere Blattschmuckstauden, Farne und Gräser, die mit ihren feineren Strukturen kontrastieren. Auch Gehölze wie Azaleen oder Rhododendren können interessante Begleiter sein, da sie ähnliche Standortansprüche haben. Wichtig ist, dass die Partner nicht von der Dominanz des Mammutblatts erdrückt werden und ausreichend Licht erhalten. Baumschule Horstmann nennt als harmonische Blattschmuck-Partner Prachtspieren (Astilbe), Azaleen (Rhododendron), Farne und Ziergräser. Diese Pflanzen ergänzen das Mammutblatt durch ihre filigranen Blätter oder farbenfrohen Blüten und sorgen für Abwechslung.

Harmonische Begleiter – Gunnera manicata

Prachtspieren (Astilbe) mit ihren federartigen Blütenrispen in Weiß, Rosa oder Rot setzen einen sanften Farbtupfer unter den riesigen Blättern. Farne wie der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) oder der Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris) gedeihen ebenfalls im Schatten der Gunnera und lockern mit ihrem gefiederten Laub die Szene auf. Ziergräser wie das Chinaschilf (Miscanthus sinensis) oder die Segge (Carex spp.) bringen Bewegung und eine aufrechte Wuchsform, die einen schönen Kontrast zu den horizontalen Blättern bildet. Rhododendren (Rhododendron spp.) wiederum liefern mit ihren großen Blütenbällen im Frühjahr einen farbenfrohen Akzent, bevor die Gunnera voll entwickelt ist. Auch das Tafelblatt (Rodgersia) passt gut, da es ähnliche Blattformen und Standortansprüche hat. Achten Sie bei der Kombination stets auf ausreichend Abstand, damit sich alle Pflanzen gut entwickeln können.

Neben diesen Blattschmuckpflanzen sind auch feuchtigkeitsliebende Stauden wie die Sumpf-Iris (Iris sibirica) oder das Mädesüß (Filipendula ulmaria) geeignete Partner. Sie blühen im Früh- bis Hochsommer und ergänzen das Blütenangebot. Die Kombination mit kleineren Bodendeckern wie dem Günsel (Ajuga reptans) oder der Schaumblüte (Tiarella cordifolia) kann den Boden bedecken und Unkraut unterdrücken. Wichtig ist, dass alle Partner mit den feuchten Bedingungen und dem Nährstoffreichtum zurechtkommen. Eine durchdachte Pflanzplanung sorgt dafür, dass das Gesamtbild von Frühjahr bis Herbst interessant bleibt. Das Mammutblatt profitiert von einer Unterpflanzung, die den Boden bedeckt und die Verdunstung reduziert.

Pflege und Überwinterung

Die Pflege von Gunnera manicata ist überschaubar, aber einige Maßnahmen sind für das Überleben der Pflanze entscheidend. Die auffälligste Eigenschaft ist ihre eingeschränkte Winterhärte – sie benötigt einen zuverlässigen Frostschutz, sonst erfriert sie. Während der Vegetationsperiode ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig, und gelegentliche Düngergaben fördern das Wachstum. Ein regelmäßiger Rückschnitt der abgestorbenen Blätter im Herbst erleichtert die Überwinterung und verhindert Fäulnis. Die Pflanze treibt im Frühjahr aus den dicken Rhizomen wieder aus, sofern diese gut geschützt waren. Mit der richtigen Pflege wird Gunnera manicata über viele Jahre hinweg jedes Jahr größer und prächtiger.

Rückschnitt und Wintervorbereitung

Im Herbst, nach dem ersten Frost, sterben die Blätter ab und werden braun. Dann ist der richtige Zeitpunkt, um die Stängel bodennah abzuschneiden. Schneiden Sie die Stängel im Herbst zurück – das verhindert, dass sie unter der Winterschutzabdeckung faulen. Allerdings sollten Sie die abgeschnittenen Blätter nicht wegwerfen, sondern als Frostschutz nutzen: Stauden Stade empfiehlt, die Blätter als Frostschutz auf die Pflanze zu legen. Darüber kommt eine etwa 20 Zentimeter dicke Schicht aus Tüchern, alten Decken oder Laub, und diese wird mit Reisig beschwert, damit sie nicht weggeweht wird. Diese Abdeckung bleibt den ganzen Winter über liegen. Im Frühjahr wird sie schrittweise entfernt, sobald keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind. Dieser Aufwand lohnt sich, denn die geschützte Pflanze treibt kräftig wieder aus.

Frostschutzmaßnahmen für Gunnera manicata

Die eingeschränkte Winterhärte ist die größte Herausforderung bei der Kultur von Gunnera manicata. In Deutschland benötigt sie in den meisten Regionen einen zuverlässigen Winterschutz. Gaißmayer führt Gunnera manicata als Beispiel für eine Staude an, die von der sonst üblichen Winterhärte vieler Stauden abweicht und deshalb eine Winterabdeckung benötigt. Neben der Laubabdeckung hilft auch eine Schicht aus Reisig oder Tannenzweigen, die zusätzlich isoliert. Wichtig ist, dass die Abdeckung atmungsaktiv ist, um Schimmelbildung zu vermeiden. In besonders rauen Lagen kann man zusätzlich die Pflanze mit Vlies oder Jute umwickeln. Der Winterschutz sollte erst aufgebracht werden, wenn der Boden gefroren ist, um Mäuse nicht anzulocken. Im Frühjahr wird die Abdeckung schrittweise entfernt, sodass die Pflanze langsam an die Sonne gewöhnt wird. Ein guter Winterschutz garantiert, dass die Rhizome überleben und erneut austreiben.

Düngung und Bewässerung im Jahreslauf

Während der Wachstumsperiode von Frühjahr bis Herbst benötigt Gunnera manicata viel Wasser und Nährstoffe. Gießen Sie regelmäßig, besonders an heißen Tagen, und lassen Sie den Boden nie austrocknen. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Grasschnitt hilft, die Feuchtigkeit zu halten. Düngen Sie im Frühjahr nach dem Austrieb mit einem stickstoffreichen Langzeitdünger oder gut verrottetem Mist. Eine zweite Düngung im Juni unterstützt die Blattbildung. Achten Sie darauf, nicht zu viel zu düngen, da dies zu weichem, anfälligem Gewebe führen kann. Staunässe ist zu vermeiden, aber feuchter Boden ist erwünscht. Im Herbst wird die Düngung eingestellt, damit die Pflanze sich auf die Winterruhe vorbereiten kann. Mit ausreichender Wasser- und Nährstoffversorgung entwickelt Gunnera manicata ihre volle Blattpracht und wird zum Highlight im Garten.

Wissenswertes über den Riesen-Rhabarber

Gunnera manicata ist nicht mit dem essbaren Rhabarber (Rheum rhabarbarum) verwandt, auch wenn die Blätter eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen. Baumschule Horstmann weist darauf hin, dass Gunnera manicata zwar optisch an Rhabarber erinnert, aber nicht mit dem essbaren Rhabarber verwandt ist. Tatsächlich gehört sie zur Familie der Gunneraceae und ist mit keinem anderen in Mitteleuropa bekannten Kraut näher verwandt. Ihre Heimat ist Brasilien, wo sie in Höhenlagen von 500 bis 2000 Metern wächst. Die Pflanze wurde im 19. Jahrhundert nach Europa eingeführt und eroberte schnell die Herzen exotischer Gartenfreunde. Ihre imposanten Blätter machen sie zu einer der spektakulärsten Stauden überhaupt.

Botanische Besonderheiten und Herkunft

Gunnera manicata ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die aus dicken Rhizomen austreibt. Diese Rhizome dienen als Überdauerungsorgane und speichern Nährstoffe für den nächsten Austrieb. Die Gattung Gunnera umfasst etwa 40 bis 50 Arten, die vor allem in der südlichen Hemisphäre verbreitet sind. Gunnera manicata ist die bekannteste und größte Art. Sie besitzt eine besondere Symbiose mit Blaualgen, die Stickstoff aus der Luft binden und der Pflanze zur Verfügung stellen – eine Seltenheit unter den höheren Pflanzen. Diese Symbiose ermöglicht das Wachstum auf nährstoffarmen Böden in der Natur. Im Garten profitiert Gunnera davon weniger, da sie ohnehin gedüngt wird. Die Art ist nicht winterhart, weshalb sie in Deutschland besonderen Schutz benötigt. Ihre imposante Erscheinung und die botanischen Besonderheiten machen sie zu einer faszinierenden Pflanze für jeden Liebhaber außergewöhnlicher Stauden.

Name Deutsch: Mammutblatt / Riesen-Rhabarber.
Name Botanisch: Gunnera manicata.
Wuchs: Staude, bogig, geneigt, auslandend, horstig, bis 200 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 2 m.
Blatt: Laubabwerfend, rundlich, grob gesägt, gelappt, eingeschnitten, hart, grün.
Frucht: Unscheinbar.
Blüte: Braunrot, zylindrisch, groß, einfach, zierend.
Blütezeit: Juli bis August.
Boden: Lehmige, sandige, feuchte, humus- und nährstoffreiche Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 1.
Eigenschaften: Der Gunnera manicata (Mammutblatt / Riesen-Rhabarber) hat imposante Blätter, die sehr groß und auffällig sind. Das große Staudengewächs muss unbedingt im Winter vor Frost geschützt werden. Reisig und Laub dienen gut, um den Rhabarber zu bedecken. Durch den großen Wuchs der Staude ist ein großer Pflanzenabstand wichtig. Am Besten stellen Sie auf einen Quadratmeter nur ein Exemplar oder achten auf 200 bis 300 cm Abstand bei einer Gruppenbepflanzung. Sonnige Lichtverhältnisse und ein feuchter, humusreicher Boden sind die besten Voraussetzungen für das Wachstum. Schneiden Sie die Stängel im Herbst zurück. Ein idealer Standort für das Mammutblatt ist z. B. der Teichrand als Solitärpflanze..
Detaillierte Beschreibung:

Das Mammutblatt (Gunnera manicata), auch als Riesen-Rhabarber bekannt, ist eine beeindruckende Staude, die mit ihren riesigen, rundlichen Blättern jeden Garten in eine exotische Landschaft verwandelt. Ursprünglich aus Brasilien stammend, erreicht dieses Gewächs Wuchshöhen von bis zu 200 Zentimetern und entwickelt einen horstigen, ausladenden Wuchs. Die braunroten, zylindrischen Blüten erscheinen von Juli bis August und setzen zusätzliche Akzente. Gunnera manicata ist eine echte Strukturpflanze, die sowohl als Solitär als auch in großzügigen Pflanzungen für dramatische Effekte sorgt.

Portrait des Mammutblatts

Gunnera manicata wird oft mit dem essbaren Rhabarber verwechselt, ist aber mit diesem nicht verwandt. Die imposante Staude gehört zur Familie der Gunneraceae und stammt aus den feuchten Bergregionen Brasiliens. Ihr deutscher Name „Mammutblatt“ verweist auf die enorm großen, grob gesägten und gelappten Blätter, die einen Durchmesser von über einem Meter erreichen können. Die Pflanze wächst horstig und bildet dicke, knollige Rhizome aus. Aufgrund ihrer Größe benötigt sie viel Platz – pro Quadratmeter wird nur ein Exemplar....

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botanisch:
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Name
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Orchideen-Primel
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09.05.2026

Top Preis-Leistung, schönes Laub

Tolles Aussehen, fairer Preis.

18.03.2026

Mammutblatt: Blitzlieferung

Top Service: Lieferung kam blitzschnell an und alles war gut verpackt.

02.08.2025

Exotisch

Das Mammutblatt ist ein echter Hingucker im Garten! Die Pflanze kam groß und gut gewässert an, wirklich beeindruckend.

24.01.2025

Riesig

Danke für den auffälligen Rhabarber , tolle grosse gesunde Blätter. Sehr gigantisch.

30.08.2024

Wie immer Erste Klasse

Wir haben nichts anderes erwartet als diese perfekten Pflanzen, zu einem top Preis. Danke an die Spediteure, sehr nette 2 er Kombi.

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Pflanz- und Pflegetipps Gunnera manicata / Mammutblatt / Riesen-Rhabarber

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