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Berg-Sandkraut

Arenaria montana

Arenaria montana (Berg-Sandkraut) mit weißen Blüten und grünem Zentrum, umgeben von schmalen grünen Blättern und Knospen.
Immergrün
Weiß
Sonnig
Mai - Juni
5 bis 10 cm
ab 2,95 €
Wuchs: Staude, niederliegend, polsterbildend, horstbildend, 5 bis 10 cm hoch und 20 bis 25 cm breit
Wuchshöhe: 5 bis 10 cm
Blatt: Immergrün, lanzettlich bis schmal-lineal, fein behaart, ganzrandig, matt, derb, frischgrün
Frucht: Kapseln, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Weiß, mit gelber Mitte, schalenförmig, fünfzählig, flach ausgebreitet, einfach, reichblühend und zierend
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Rhizome
Boden: Trockene, gut durchlässige, nährstoff- und humusarme Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 25
Eigenschaften:
Das Arenaria montana (Berg-Sandkraut) ist eine sehr hübsche Staude, die durch ihre atemberaubende, reichhaltige weiße Blütenpracht schon aus der Ferne zu bestaunen ist. Insgesamt erweist sich das...
Berg-Sandkraut als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Es eignet sich perfekt für Fels-Steppen, Steinanlagen und Trockenmauern sowie für die Dachbegrünung, Grabbepflanzung oder Unterpflanzung von Gehölzen. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie dieses Schmuckstück in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren in Ihre Gartenlandschaft integrieren. Pro Quadratmeter finden insgesamt ca. 15 Pflanzen Platz. Ein echter Hingucker, der garantiert auch Ihren Garten farblich bereichern und zieren wird!
Wuchs: Staude, niederliegend, polsterbildend, horstbildend, 5 bis 10 cm hoch und 20 bis 25 cm breit
Wuchshöhe: 5 bis 10 cm
Blatt: Immergrün, lanzettlich bis schmal-lineal, fein behaart, ganzrandig, matt, derb, frischgrün
Frucht: Kapseln, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Weiß, mit gelber Mitte, schalenförmig, fünfzählig, flach ausgebreitet, einfach, reichblühend und zierend
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Rhizome
Boden: Trockene, gut durchlässige, nährstoff- und humusarme Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 25
Eigenschaften: Das Arenaria montana (Berg-Sandkraut) ist eine sehr hübsche Staude, die durch ihre atemberaubende, reichhaltige weiße Blütenpracht schon aus der Ferne zu bestaunen ist. Insgesamt erweist sich das Berg-Sandkraut als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Es eignet sich perfekt für Fels-Steppen, Steinanlagen und Trockenmauern sowie für die Dachbegrünung, Grabbepflanzung oder Unterpflanzung von Gehölzen. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie dieses Schmuckstück in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren in Ihre Gartenlandschaft integrieren. Pro Quadratmeter finden insgesamt ca. 15 Pflanzen Platz. Ein echter Hingucker, der garantiert auch Ihren Garten farblich bereichern und zieren wird!

Das Berg-Sandkraut (Arenaria montana) ist eine bemerkenswerte Staude, die mit ihrer reichen weißen Blütenfülle und ihrem anspruchslosen Wesen überzeugt. Diese aus Frankreich, Marokko und der Iberischen Halbinsel stammende Pflanze gedeiht selbst an kargen Standorten und verwandelt sie in lebendige Blütenteppiche. Im folgenden Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die Kultivierung, Verwendung und Pflege dieser robusten Schönheit.

Portrait des Berg-Sandkrauts

Das Berg-Sandkraut, botanisch Arenaria montana, gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Es ist eine typische polsterbildende, niederliegende Staude, die mit ihrem kompakten Wuchs und der üppigen Blüte jeden Steingarten bereichert. Die Pflanze erreicht eine Höhe von lediglich 5 bis 10 cm, breitet sich aber bis zu 20 bis 25 cm in die Breite aus, wodurch dichte, kissenartige Horste entstehen.

Botanische Einordnung und Herkunft

Arenaria montana ist eine von zahlreichen Arten der Gattung Arenaria, die vorwiegend in gemäßigten und mediterranen Regionen verbreitet sind. Der Name „Arenaria“ leitet sich vom lateinischen „arena“ für Sand ab, was auf die Vorliebe dieser Gattung für sandige, durchlässige Böden hinweist. Das Artepitheton „montana“ bedeutet „bergbewohnend“ und weist auf die ursprünglichen Standorte der Pflanze in den Gebirgen Südwesteuropas hin. In den Heimatregionen Frankreichs, Marokkos und der Iberischen Halbinsel besiedelt die Art felsige Hänge, Steinfluren und magere Wiesen in Höhenlagen bis zu 2000 Metern. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche: Arenaria montana liebt Sonne und gedeiht auf nährstoffarmen, kalkhaltigen Böden. Die Anpassung an extreme Bedingungen macht sie zu einer idealen Pflanze für schwierige Standorte im Garten.

Wuchs und Winterhärte

Das Berg-Sandkraut bildet dichte, flache Polster aus fein verzweigten Trieben, die mit immergrünen Blättern besetzt sind. Die Pflanze wächst kriechend und horstbildend: Die Triebe legen sich flach auf den Boden und bewurzeln sich an den Knoten, wodurch mit der Zeit geschlossene Pflanzendecken entstehen. Diese Wuchsform macht sie zu einem hervorragenden Bodendecker. Ein weiterer Pluspunkt ist die außergewöhnliche Winterhärte: Arenaria montana wird der Klimazone Z4 zugeordnet, was bedeutet, dass sie Temperaturen bis etwa -34,4 °C standhält. Damit ist sie selbst in rauen Lagen zuverlässig winterhart und übersteht auch strenge Fröste ohne Schäden. Im Herbst färbt sich das Laub nicht, sondern bleibt frischgrün, sodass die Pflanze auch im Winter Struktur und Farbe in den Garten bringt.

Standort und Boden

Damit sich das Berg-Sandkraut optimal entwickeln kann, sind die Wahl des richtigen Standorts und die Beschaffenheit des Bodens entscheidend. Als Pflanze extremer Lebensräume hat es sehr spezifische Anforderungen, die jedoch in den meisten Gärten leicht zu erfüllen sind.

Ideale Bedingungen für Arenaria montana

Das Berg-Sandkraut braucht einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag. Nur bei voller Sonnenbestrahlung entwickeln sich die zahlreichen weißen Blüten, für die die Art geschätzt wird. An halbschattigen Plätzen wird der Blütenflor deutlich spärlicher, die Pflanze bleibt zwar vital, aber weniger dekorativ. Die Standortwahl sollte daher sorgfältig erfolgen: Ideal sind nach Süden oder Westen ausgerichtete Beete, Felssteppen oder Mauersteine. Zudem bevorzugt die Staude trockene, gut durchlässige und kalkhaltige Böden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führt. Die Pflanze ist an nährstoffarme Untergründe angepasst und benötigt keine fetten Böden. Ein guter Platz ist beispielsweise die Krone einer Trockenmauer, wo das Wasser schnell abläuft und die Sonne den ganzen Tag scheint. Auch in Steinfugen oder auf Kiesflächen fühlt sich Arenaria montana wohl. Bei der Pflanzung in Beeten sollte der Boden mit Sand oder feinem Kies verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Eine Mulchschicht aus Splitt oder Kies unterdrückt nicht nur Unkraut, sondern reflektiert auch die Wärme, was der wärmeliebenden Staude zugutekommt.

Bodenansprüche und Drainage

Das Berg-Sandkraut stellt hohe Anforderungen an die Drainage des Bodens. Schwere Lehm- oder Tonböden sind ungeeignet, da sie zu lange Feuchtigkeit speichern. Auf solchen Böden muss vor der Pflanzung ein Graben ausgehoben und mit einer mindestens 20 Zentimeter dicken Drainageschicht aus grobem Kies oder Blähton versehen werden. Darauf folgt eine Schicht aus Sand und magerer Gartenerde. Der optimale pH-Wert liegt im alkalischen bis schwach sauren Bereich (pH 6,5 bis 7,5). Kalkhaltige Böden werden besonders gut toleriert. Da die Pflanze in der Natur auf kalkreichen Gesteinsuntergründen wächst, freut sie sich über eine Beigabe von Gesteinsmehl oder etwas Kalkschotter. Die Nährstoffversorgung sollte sparsam sein: Eine einmalige Gabe von Hornspänen im Frühjahr reicht auf sehr armen Böden völlig aus. Eine Überdüngung führt zu mastigem Wachstum und verringert die Blütenbildung. Der ideale Boden für Arenaria montana ist ein sandiger, steiniger Lehm mit hohem Mineralstoffanteil, der nach Regen schnell abtrocknet. Wer diese Bedingungen schafft, wird mit einer langlebigen und pflegeleichten Pflanze belohnt, die jedes Jahr zuverlässig blüht.

Blüte und Blattwerk des Berg-Sandkrauts

Die besondere Zierde des Berg-Sandkrauts ist seine überwältigende Blütenfülle, die im späten Frühjahr jeden Betrachter in ihren Bann zieht. Doch auch außerhalb der Blütezeit überzeugt die Staude mit ihrem immergrünen Laub, das Struktur und Farbe in den Garten bringt.

Die weiße Blütenpracht von Arenaria montana

Von Mai bis Juni ist das Berg-Sandkraut von einer schier unzähligen Menge weißer, schalenförmiger Blüten mit einem Durchmesser von etwa 1,5 bis 2 Zentimetern bedeckt. Jede einzelne Blüte besteht aus fünf zarten Kronblättern, die flach ausgebreitet sind und eine gelbe Mitte umschließen. Diese gelbe Mitte entsteht durch die Staubblätter und den Stempel, die einen schönen Kontrast zum reinen Weiß der Blütenblätter bilden. Die Blütenstände sind endständig und erscheinen in großer Zahl, sodass die Pflanze während der Blütezeit fast vollständig in Weiß getaucht ist. Die Blütezeit erstreckt sich über rund vier bis sechs Wochen, wobei die Blüten nacheinander aufblühen. Bei günstiger Witterung kann die Blüte bis in den Juli hinein anhalten. Die Blüten duften leicht süßlich und locken Bienen, Hummeln und andere Insekten an. Aufgrund der frühen Blüte ist die Pflanze eine wichtige Bienenweide im zeitigen Jahr. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Kapseln, die die Samen enthalten. Diese Früchte sind nicht zum Verzehr geeignet, aber für die Aussaat nutzbar.

Das immergrüne Laub

Das Laub des Berg-Sandkrauts ist winter- bis immergrün, das heißt, die Blätter bleiben auch im Winter an der Pflanze, wenn auch etwas matter in der Farbe. Die Blätter sind lanzettlich bis schmal-lineal, etwa 1 bis 2 Zentimeter lang und ganzrandig. Sie sind fein behaart, was ihnen eine mattgrüne, fast graugrüne Erscheinung verleiht. Die Blattoberfläche ist derb und ledrig, eine Anpassung an trockene Standorte, da die Behaarung und die derbe Struktur die Verdunstung reduzieren. Die Blätter stehen gegenständig an den dünnen, niederliegenden Stängeln und bilden dichte Rosetten, aus denen die Blütenstiele emporwachsen. Diese dichte Belaubung sorgt dafür, dass die Pflanze einen geschlossenen Teppich bildet, der Unkraut kaum eine Chance lässt. Die immergrüne Eigenschaft macht das Berg-Sandkraut ganzjährig dekorativ: Im Winter leuchten die grünen Polster zwischen Schnee und braunem Laub und setzen lebendige Akzente. Das Laub bleibt auch bei Trockenheit frisch, da die Pflanze über tiefreichende Wurzeln (Rhizome) verfügt, die auch in trockenen Perioden Wasser erschließen können.

Verwendung im Garten

Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften eignet sich das Berg-Sandkraut für eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten im Garten. Es ist eine Bereicherung für Steingärten, Trockenmauern, Dachbegrünungen und sogar für die Grabbepflanzung.

Berg-Sandkraut in Steingarten und Trockenmauer

Der klassische Einsatzort für Arenaria montana ist der Steingarten. In einer felsigen Umgebung zwischen Steinen und Geröll kommt die Pflanze optimal zur Geltung. Die polsterbildende Wuchsform gleicht sich perfekt an die Struktur von Steinplatten an und wirkt wie ein natürlicher Moosteppich. Besonders reizvoll ist die Kombination mit dunklen Gesteinsarten, auf denen das frische Grün und die weißen Blüten hervorstechen. Auch in den Fugen von Trockenmauern fühlt sich das Berg-Sandkraut wohl, sofern die Fugen tief genug sind und die Sonne scheint. Hier kann es sich ausbreiten und hängt sogar leicht über, was der Mauer einen wildromantischen Charakter verleiht. Die Pflanze eignet sich sowohl für die Bepflanzung von Mauerkronen als auch für Mauerfugen in tieferen Lagen.

Als Bodendecker und Grabbepflanzung

Aufgrund seines niedrigen Wuchses und der dichten Polsterbildung ist das Berg-Sandkraut ein hervorragender Bodendecker. Auf einer Fläche von einem Quadratmeter können etwa 25 Pflanzen gesetzt werden, die nach ein bis zwei Jahren einen geschlossenen Teppich bilden. Die Pflanze ist trittfest und eignet sich daher auch für Flächen, die gelegentlich betreten werden, wie zum Beispiel zwischen Trittsteinen oder auf kleinen Wegen. Zudem ist Arenaria montana eine beliebte Grabbepflanzung: Sie bedeckt die Fläche dauerhaft, unterdrückt Unkraut und benötigt nur wenig Pflege. Das immergrüne Laub hält das Grab ganzjährig ansehnlich, und die weiße Blüte im Frühling setzt einen würdevollen Akzent. Da die Pflanze winterhart ist, übersteht sie auch die kalte Jahreszeit ohne Schutz, was bei Gräbern besonders wichtig ist.

Unterpflanzung und Dachbegrünung

Selbst unter Gehölzen, die lichten Schatten werfen, kann das Berg-Sandkraut noch gedeihen, sofern der Boden trocken ist. Es eignet sich besonders zur Unterpflanzung von Kiefern oder Wacholder, die ebenfalls trockene, saure Böden bevorzugen. Die Kombination schafft ein harmonisches Bild aus Nadelgehölzen und feinem Blütenteppich. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Dachbegrünung. Auf flachen Dächern, die der vollen Sonne ausgesetzt sind, kommt die Trockenresistenz der Staude voll zur Geltung. Sie benötigt nur eine dünne Substratschicht, die mit Sand und Kies angereichert ist. Hier wächst sie zu flachen Polstern, die das Dach vor Austrocknung schützen und gleichzeitig eine bienenfreundliche Blütenpracht bieten.

Pflanzpartner für Arenaria montana

Die Wahl der richtigen Pflanzpartner kann die Schönheit des Berg-Sandkrauts unterstreichen und gleichzeitig einen stabilen Lebensraum schaffen. Kombiniert werden sollte mit Pflanzen, die ähnliche Standortansprüche haben: Sonne, Trockenheit und magere Böden.

Harmonische Nachbarn im Steingarten

Im Steingarten harmoniert das Berg-Sandkraut mit anderen polsterbildenden oder niedrig wachsenden Stauden, die etwa zur gleichen Zeit blühen oder einen attraktiven Kontrast zum weißen Blütenmeer bieten. Besonders schön wirkt die Kombination mit dem Blaukissen (Aubrieta deltoidea), das mit seinen violetten oder rosa Blüten einen starken Farbakzent setzt. Auch das Felsen-Steinkraut (Alyssum saxatile) strahlt in leuchtendem Gelb und ergänzt die weiße Blütenpracht. Die Teppich-Fetthenne (Sedum album) bildet ebenfalls flache Polster mit kleinen weißen oder rosa Blüten und ist ein naher Verwandter. Diese Partner bevorzugen alle kalkhaltige, trockene Böden und die volle Sonne. Für einen länger anhaltenden Blütenflor eignet sich die Grasnelke (Armeria maritima) mit ihren ballförmigen rosafarbenen Blütenständen, die von Mai bis September blüht.

Berg-Sandkraut mit anderen Bodendeckern

Als Bodendecker kann das Berg-Sandkraut mit dem Thymian (Thymus serpyllum) kombiniert werden, der einen ähnlichen Wuchs hat und von Juni bis August violette Blüten trägt. Auch das Wollziest (Stachys byzantina) mit seiner silbrig behaarten Blattrosette bildet einen schönen Kontrast zur frischgrünen Struktur des Sandkrauts. Die Heiligenblume (Santolina rosmarinifolia) ist mit ihrem silbrigen Laub und den gelben Blütenköpfchen ein exotischer Partner. Weitere Verwendung finden niedrige Gräser wie das Schafschwingel (Festuca ovina), das feine strohfarbene Halme liefert. All diese Pflanzen vertragen Trockenheit und gedeihen auf nährstoffarmen Böden. Wer das Spiel mit der Höhe wagt, kann vereinzelt die niedrige Felsenbirne (Amelanchier spicata) oder die Kriech-Kiefer (Pinus mugo) setzen, um Struktur und einen Schatten für die empfindlicheren Partner zu schaffen.

Pflege und Überwinterung

Das Berg-Sandkraut gilt als äußerst pflegeleicht, aber einige grundlegende Maßnahmen sollten dennoch beachtet werden, um die Pflanze gesund und blühfreudig zu erhalten.

Bewässerung und Düngung

Die Bewässerung des Berg-Sandkrauts sollte sparsam erfolgen. Die Pflanze ist an Trockenheit angepasst und benötigt nur in extrem langen Trockenperioden eine zusätzliche Wassergabe. In normalen Jahren reicht der natürliche Niederschlag völlig aus. Zu häufiges Gießen führt zu weichem Wachstum und erhöht die Anfälligkeit für Fäulnis. Die beste Methode ist: Gießen Sie nur, wenn die Erde mehrere Zentimeter tief trocken ist, und dann durchdringend, aber selten. Auf diese Weise werden die Wurzeln angeregt, tief in den Boden einzudringen und die Trockentoleranz zu erhöhen. Die Düngung kann völlig unterbleiben: Ein Zuviel an Nährstoffen führt zu mastigem Wachstum auf Kosten der Blütenbildung. Lediglich auf extrem nährstoffarmen Böden kann im Frühjahr eine ganz leichte Gabe von Hornspänen oder Kompost (etwa eine Handvoll pro Quadratmeter) eingearbeitet werden. Eine Düngung im Herbst ist kontraproduktiv, da sie die Frosthärte mindert.

Schnitt und Vermehrung

Ein Rückschnitt ist bei Arenaria montana normalerweise nicht nötig. Nach der Blüte können die verblühten Triebe leicht abgeschnitten werden, um die Pflanze kompakt zu halten und eine zweite, wenn auch schwächere Blüte im Spätsommer zu fördern. Dabei sollten die Triebe nicht zu tief abgeschnitten werden, da sonst die immergrünen Blätter verletzt werden. Ein Verjüngungsschnitt alle drei bis vier Jahre im Frühjahr fördert die Vitalität und hält die Polster dicht. Zur Vermehrung eignet sich die Teilung älterer Horste im Frühjahr oder Herbst: Die Pflanze wird ausgegraben, der Wurzelstock mit einem scharfen Messer geteilt und die Teilstücke sofort wieder eingepflanzt. Auch die Aussaat von Samen im Herbst im Freiland ist möglich; die Samen benötigen eine Kälteperiode zur Keimung (Kaltkeimer). Jungpflanzen sollten im ersten Winter leicht geschützt werden, da sie noch nicht voll winterhart sind.

Überwinterung von Arenaria montana

Das Berg-Sandkraut ist absolut winterhart bis -34,4 °C (Z4) und benötigt in der Regel keinen Winterschutz. Gefährlich ist jedoch Staunässe im Winter: Nasse Böden in Kombination mit Frost führen zu Wurzel- und Triebfäule. Daher ist eine gute Drainage die beste Wintervorbereitung. In sehr schneearmen Regionen mit strengem Frost kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Vlies vor Austrocknung schützen, da die immergrünen Blätter auch im Winter Wasser verdunsten. Eine Mulchschicht aus Laub ist nicht empfehlenswert, da sie die Feuchtigkeit staut und Schimmel begünstigt. In Topfkultur muss das Gefäß vor Frost geschützt werden, zum Beispiel durch Einwickeln in Jute und Platzieren auf einer Styroporplatte. Im Frühjahr, wenn die Temperaturen wieder steigen und die Sonne die trockenen Polster erwärmt, kann die Pflanze gelegentlich gegossen werden, da die Verdunstung bereits einsetzt, der Boden aber noch gefroren ist.

Wissenswertes über das Berg-Sandkraut

Neben seinen gärtnerischen Qualitäten hat das Berg-Sandkraut auch einige botanische und kulturhistorische Facetten, die es zu entdecken lohnt.

Besonderheiten der Gattung Arenaria

Die Gattung Arenaria umfasst weltweit rund 150 bis 200 Arten, die vor allem in den gemäßigten und subtropischen Zonen der nördlichen Hemisphäre verbreitet sind. Viele von ihnen sind kleinwüchsige, polsterbildende Stauden, die an extreme Standorte angepasst sind. Arenaria montana ist eine der am häufigsten in Gärten kultivierten Arten dieser Gattung. Sie wird gelegentlich mit dem Sandkraut (Arenaria serpyllifolia) verwechselt, das jedoch einjährig ist und unscheinbarere Blüten hat. Das Berg-Sandkraut ist mehrjährig und langlebig; unter guten Bedingungen kann es mehrere Jahrzehnte an einem Platz gedeihen. In der Natur ist die Art auf der Iberischen Halbinsel und in Südfrankreich heimisch, kommt aber auch vereinzelt in Nordwestafrika vor. Sie ist eine typische Pflanze der kalkreichen Felsfluren und Magerrasen des Mittelmeerraums. In vielen Gegenden ist sie eine Indikatorart für trockene, basenreiche Standorte. Der deutsche Name "Sandkraut" bezieht sich auf die bevorzugten Sandböden, und die Vorliebe für sandige Untergründe spiegelt sich auch in der Gartenpraxis wider.

Name Deutsch: Berg-Sandkraut.
Name Botanisch: Arenaria montana.
Wuchs: Staude, niederliegend, polsterbildend, horstbildend, 5 bis 10 cm hoch und 20 bis 25 cm breit.
Wuchshöhe: 5 bis 10 cm.
Blatt: Immergrün, lanzettlich bis schmal-lineal, fein behaart, ganzrandig, matt, derb, frischgrün.
Frucht: Kapseln, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Weiß, mit gelber Mitte, schalenförmig, fünfzählig, flach ausgebreitet, einfach, reichblühend und zierend.
Blütezeit: Mai bis Juni.
Wurzeln: Rhizome.
Boden: Trockene, gut durchlässige, nährstoff- und humusarme Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 25.
Eigenschaften: Das Arenaria montana (Berg-Sandkraut) ist eine sehr hübsche Staude, die durch ihre atemberaubende, reichhaltige weiße Blütenpracht schon aus der Ferne zu bestaunen ist. Insgesamt erweist sich das Berg-Sandkraut als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Es eignet sich perfekt für Fels-Steppen, Steinanlagen und Trockenmauern sowie für die Dachbegrünung, Grabbepflanzung oder Unterpflanzung von Gehölzen. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie dieses Schmuckstück in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren in Ihre Gartenlandschaft integrieren. Pro Quadratmeter finden insgesamt ca. 15 Pflanzen Platz. Ein echter Hingucker, der garantiert auch Ihren Garten farblich bereichern und zieren wird!.
Detaillierte Beschreibung:

Das Berg-Sandkraut (Arenaria montana) ist eine bemerkenswerte Staude, die mit ihrer reichen weißen Blütenfülle und ihrem anspruchslosen Wesen überzeugt. Diese aus Frankreich, Marokko und der Iberischen Halbinsel stammende Pflanze gedeiht selbst an kargen Standorten und verwandelt sie in lebendige Blütenteppiche. Im folgenden Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die Kultivierung, Verwendung und Pflege dieser robusten Schönheit.

Portrait des Berg-Sandkrauts

Das Berg-Sandkraut, botanisch Arenaria montana, gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Es ist eine typische polsterbildende, niederliegende Staude, die mit ihrem kompakten Wuchs und der üppigen Blüte jeden Steingarten bereichert. Die Pflanze erreicht eine Höhe von lediglich 5 bis 10 cm, breitet sich aber bis zu 20 bis 25 cm in die Breite aus, wodurch dichte, kissenartige Horste entstehen.

Botanische....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
5 bis 10 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Mai - Juni

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"Berg-Sandkraut - Arenaria montana"
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03.05.2026

Ein kleiner Bodendecker

Das Berg-Sandkraut hat mich direkt begeistert. Es kam kompakt, frisch und dicht bei mir an. Als die ersten weißen Blüten erschienen, wirkte der ganze Bereich plötzlich heller und freundlicher. Diese Pflanze hat etwas Leichtes und Unbeschwertes, das man im Garten sofort spürt. Ein echtes Frühlingshighlight.

28.04.2026

Perfekte Verpackung

Berg-Sandkraut / Arenaria montana kam sicher und gesund.

01.10.2024

Ganz Oke

Ich hatte mir ein paar von Ihnen bestellt, leider waren 2 der Pflanzen etwas mitgenommen. Nach Rücksprache mit der Baumschule habe ich einen Rabatt bekommen. Der Rest befand sich aber in einem tadellosen Zustand.

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Pflanz- und Pflegetipps Arenaria montana / Berg-Sandkraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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