| Wuchs | Kleiner Strauch, kriechend, flachwüchsig, dicht verzweigt, 100 bis 200 cm hoch, selten höher |
|---|---|
| Wuchshöhe | 100 - 200 cm |
| Blatt | Immergrün, nadelförmig bis schuppenförmig, riechen zerrieben unangenehm, grün, ca. 1 bis 2 cm lang |
| Frucht | Beerenartige Zapfen, blau, nicht zum Verzehr geeignet, ca. 1 cm groß |
| Blüte | Grüngelbe Blütenzapfen |
| Blütezeit | März bis Mai |
| Rinde | Rotbraun, in Streifen ablösend |
| Wurzeln | Tiefwurzler, gut verzweigt |
| Boden | Insgesamt standorttolerant, bevorzugt jedoch frische bis feuchte, durchlässige und nahrhafte Böden |
| Standort | Sonnig bis absonnig |
| Winterhart | 4b (-31,6 °C bis -28,9 °C) |
| Eigenschaften: |
Der Juniperus sabina (Sadebaum / Stink-Wacholder) kommt besonders gut in Stein- und Heidegärten zur Geltung. Ein tolles Zierelement, das sich zusätzlich als frosthart und robust erweist. Diese...
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| Wuchs | Kleiner Strauch, kriechend, flachwüchsig, dicht verzweigt, 100 bis 200 cm hoch, selten höher |
|---|---|
| Wuchshöhe | 100 - 200 cm |
| Blatt | Immergrün, nadelförmig bis schuppenförmig, riechen zerrieben unangenehm, grün, ca. 1 bis 2 cm lang |
| Frucht | Beerenartige Zapfen, blau, nicht zum Verzehr geeignet, ca. 1 cm groß |
| Blüte | Grüngelbe Blütenzapfen |
| Blütezeit | März bis Mai |
| Rinde | Rotbraun, in Streifen ablösend |
| Wurzeln | Tiefwurzler, gut verzweigt |
| Boden | Insgesamt standorttolerant, bevorzugt jedoch frische bis feuchte, durchlässige und nahrhafte Böden |
| Standort | Sonnig bis absonnig |
| Winterhart | 4b (-31,6 °C bis -28,9 °C) |
| Eigenschaften | Der Juniperus sabina (Sadebaum / Stink-Wacholder) kommt besonders gut in Stein- und Heidegärten zur Geltung. Ein tolles Zierelement, das sich zusätzlich als frosthart und robust erweist. Diese Sorte ist durch den leicht unangenehmen Geruch zerriebener Blätter leicht von dem Gemeinen Wacholder zu unterscheiden. |
Überblick
- Herkunft und Besonderheiten des Juniperus sabina, auch Sadebaum oder Stink-Wacholder genannt
- Der Sadebaum wächst flach sowie dichtbuschig und wird bis zu 3 m breit
- Das Nadelwerk des Sadebaums strahlt dunkelgrün und belebt den Garten
- Die unscheinbaren Blüten des Juniperus sabina haben keinerlei dekorativen Wert
- Der optimale Standort für Juniperus sabina
- Verwendung des Sadebaums
Herkunft und Besonderheiten des Juniperus sabina, auch Sadebaum oder Stink-Wacholder genannt
Juniperus sabina ist eine Wacholderart aus der botanischen Familie der Zypressengewächse und stammt aus den Gebirgsregionen Europas und Asiens. Der immergrüne Strauch wächst bevorzugt an sonnigen und trockenen Standorten wie felsigen Hängen und steinigen Böden. Im deutschsprachigen Raum ist er unter den Namen Sadebaum oder Stink-Wacholder bekannt und als Ziergehölz für Gärten und Parkanlagen sehr beliebt.
Juniperus sabina überzeugt mit breitem Wuchs und großer Robustheit
Der Sadebaum zeichnet sich durch eine ausladend breite Wuchsform, ein immergrünes Nadelwerk und seine große Robustheit aus. Das macht ihn ideal für die Verschönerung deutscher Gärten, in denen er zuverlässig mit seiner belebenden Ausstrahlung erfreut.
Der Sadebaum ist auch unter dem Namen Stink-Wacholder bekannt
Der Sadebaum wurde im Jahr 1753 erstmals von dem Botaniker Carl von Linné wissenschaftlich beschrieben. Seinen Trivialnamen Stink-Wacholder verdankt der Strauch dem intensiven Duft, den seine Zweige beim Zerreiben verströmen und den viele Menschen als unangenehm empfinden.
Zahlreiche Sorten des Juniperus sabina für jede Gartengröße
Aufgrund seiner optischen Vorzüge und seiner großen Robustheit erfreut er sich dennoch großer Popularität. Mittlerweile bildet er die Grundlage für ein umfangreiches Sortiment an Züchtungen, die sich in Wuchshöhe und Nadelfarbe unterscheiden und eine Pflanzung in jeder Gartengröße ermöglichen.
Der Sadebaum wächst flach sowie dichtbuschig und wird bis zu 3 m breit
Der Sadebaum wächst zügig zu einem niederliegenden, buschigen Strauch heran, der eine Wuchsbreite von bis zu 3 Metern erreicht. Die Triebe streben leicht aufgerichtet oder bogenförmig in die Breite und bilden eine unregelmäßige, teppichartige Krone. Juniperus sabina erreicht eine Endhöhe von bis zu 2 Metern und benötigt ausreichend Platz, um sich zu entfalten. Dann bietet der Strauch einen malerischen Anblick und erweist sich als belebende Gartenschönheit.
Die braune Rinde des Juniperus sabina wirkt dezent
Der Sadebaum bildet keinen durchgehenden Hauptstamm, sondern zahlreiche Triebe, die eine verzweigte Krone formen. Seine Rinde ist zunächst dünn, glatt und bräunlich grün. Mit der Zeit färbt sie sich graubraun und löst sich in schmalen Längsstreifen ab. Die Rinde wirkt recht dezent, bietet in Kombination mit der strahlenden Benadelung aber einen schönen Anblick und macht den Strauch zu einem attraktiven Blickfang.
Das Nadelwerk des Sadebaums strahlt dunkelgrün und belebt den Garten
Das Nadelwerk des immergrünen Sadebaums besteht aus schuppen- und nadelförmigen Blättern, die eng an den Zweigen anliegen und dem Strauch eine feine, dichte Kronenstruktur verleihen. Die Benadelung strahlt ganzjährig in einem charismatischen Dunkelgrün und belebt den Garten mit ihrer frischen Ausstrahlung. Beim Zerreiben verströmen die Blätter einen kräftig würzigen Duft, den viele Menschen als unangenehm empfinden. Dies brachte dem Sadebaum auch den Namen Stink-Wacholder ein.
Die unscheinbaren Blüten des Juniperus sabina haben keinerlei dekorativen Wert
Der Juniperus sabina ist, wie alle Pflanzen der Gattung Wacholder, vorwiegend zweihäusig, sodass es sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen gibt. Die männlichen Blüten zeigen sich als kleine Pollenzapfen, die weiblichen Pflanzen tragen grünliche Samenanlagen, die nach der Bestäubung für die Ausbildung der Früchte sorgen. Die Blüten des Sadebaums sind sehr unscheinbar und besitzen keinerlei dekorativen Wert.
Kleine blaue Beerenzapfen schmücken den Stink-Wacholder im Herbst
Aus den weiblichen Blüten entwickelt der Sadebaum im Herbst kleine beerenartige Früchte. Botanisch gelten sie nicht als echte Beeren, sondern werden als Zapfenbeeren bezeichnet. Die kleinen, kugeligen Früchte schimmern vor der Reife grünlich und färben sich dann zunehmend dunkelblau bis schwarz. Ausgereift sind sie meist von einer Wachsschicht überzogen und bilden einen schönen Kontrast zum grünen Nadelwerk. Wie nahezu alle Pflanzenteile des Sadebaums sind auch die Früchte hochgiftig und dürfen weder von Menschen noch von Tieren verzehrt werden.
Der optimale Standort für Juniperus sabina
Juniperus sabina zeichnet sich generell durch einen genügsamen Charakter aus. Er bevorzugt nährstoffarme, trockene Böden und eignet sich für die Pflanzung auf steinigen, felsigen und kiesigen Untergründen. Sehr empfindlich reagiert der Sadebaum dagegen auf anhaltende Staunässe, die zu Wurzelfäule führt. Ein durchlässiger, lockerer Boden ist daher entscheidend für seine Langlebigkeit. Trockenphasen verträgt er hingegen hervorragend.
Ein kräftiges Wurzelwerk versorgt den Sadebaum
Juniperus sabina wird über ein kräftiges, dicht verzweigtes Wurzelwerk mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Die Wurzeln breiten sich weit und je nach Bodenbeschaffenheit mäßig tief im Erdreich aus. Das Wurzelwerk verfügt über einen hohen Anteil an seitlichen Feinwurzeln, was den Strauch zu einer trockenheitsverträglichen Gartenkonstante macht. Lediglich Staunässe gilt es zu vermeiden, da sie die Wurzeln schädigt.
Der Sadebaum ist lichtbedürftig und mag es sonnig
Juniperus sabina mag es sonnig und lichtreich und wächst daher an vollsonnigen Standorten am schönsten. Hier zeigt er den dichtesten Wuchs und eine kräftige Benadelung. Ein Standort im Halbschatten wird toleriert, allerdings entwickelt sich der Sadebaum dort meist weniger kräftig und verliert an Dichte. Vollschattige Gartenplätze sollten nicht gewählt werden, da sich der Sadebaum hier nicht gesund entwickeln kann.
Juniperus sabina ist winterhart bis zu −30 °C
Juniperus sabina stammt aus Gebirgsregionen und verträgt entsprechend gut winterliche Temperaturen. Der Strauch gilt als winterhart bis zu −30 Grad Celsius, besonders etablierte Exemplare benötigen daher keinerlei Unterstützung durch den Gärtner. Junge Pflanzen sowie Kübelpflanzen sollten in den ersten Jahren jedoch einen Winterschutz erhalten. Dazu eignen sich das Umhüllen der Krone mit einem Wärmevlies und das Abdecken des Wurzelbereichs mit einer Schicht Rindenmulch. So verwöhnt der Sadebaum zuverlässig auch im Winter mit seinem Anblick und verleiht selbst einem tristen Garten eine frische, lebendige Ausstrahlung.
Verwendung des Sadebaums
Der Sadebaum eignet sich aufgrund seiner malerischen, breiten Wuchsform und seines immergrünen Nadelwerks besonders gut als Ziergehölz für Gärten und Parkanlagen. Er gilt als ausgesprochen robust und erweist sich ganzjährig als strahlende Gartenschönheit. Für seinen schönsten Wuchs benötigt er ausreichend Platz, was ihn zu einem beliebten Solitärgehölz macht. In Steingärten und großen Beeten wirkt er wunderschön, hier versprüht die attraktive Benadelung Frische und Lebendigkeit. Passende Begleitpflanzen bieten wir in unserer Kategorie Steingartenstauden an. Aber auch in Gehölzgruppen kommt der Juniperus sabina gut zur Geltung und zeigt sich vielseitig einsetzbar.
Juniperus sabina zur Begrünung von Flächen, Böschungen und Hängen
Sein starkes Wurzelwerk und der breit ausladende Wuchs machen ihn zudem sehr beliebt für die Begrünung von Flächen, Böschungen und Hängen. Der Sadebaum ermöglicht ein großes Pflanzspektrum und überzeugt zusätzlich mit seiner großen Standorttoleranz. Er kommt selbst mit sehr armen Böden zurecht und muss lediglich vor Staunässe geschützt werden. Dann erweist er sich rund ums Jahr als langlebige und attraktive Gartenkonstante. Weitere niedrig wachsende Arten für solche Pflanzungen finden sich unter den Wacholder-Bodendeckern.
Wissenswertes zum Sadebaum
Juniperus sabina wird im Gartenbau als beliebtes Ziergehölz verwendet und blickt auf eine sehr lange Tradition zurück. Zudem gilt er als kulturgeschichtlich bedeutende Giftpflanze, denn alle seine Pflanzenteile sind hochgiftig und dürfen nicht verzehrt werden. Sie führen zu Hautreizungen, Magen-Darm-Beschwerden und lebensbedrohlichen Symptomen. Im historischen Volksglauben wurde dem Sadebaum eine magische Bedeutung zugeschrieben. Er steht symbolisch für Zauberei und Gefahr, aber auch für Widerstandsfähigkeit und Geheimnis.
| Name Deutsch | Sadebaum / Stink-Wacholder. |
|---|---|
| Name Botanisch | Juniperus sabina. |
| Wuchs | Kleiner Strauch, kriechend, flachwüchsig, dicht verzweigt, 100 bis 200 cm hoch, selten höher. |
| Wuchshöhe | 100 - 200 cm. |
| Blatt | Immergrün, nadelförmig bis schuppenförmig, riechen zerrieben unangenehm, grün, ca. 1 bis 2 cm lang. |
| Frucht | Beerenartige Zapfen, blau, nicht zum Verzehr geeignet, ca. 1 cm groß. |
| Blüte | Grüngelbe Blütenzapfen. |
| Blütezeit | März bis Mai. |
| Rinde | Rotbraun, in Streifen ablösend. |
| Wurzeln | Tiefwurzler, gut verzweigt. |
| Boden | Insgesamt standorttolerant, bevorzugt jedoch frische bis feuchte, durchlässige und nahrhafte Böden. |
| Standort | Sonnig bis absonnig. |
| Winterhart | 4b (-31,6 °C bis -28,9 °C). |
| Eigenschaften | Der Juniperus sabina (Sadebaum / Stink-Wacholder) kommt besonders gut in Stein- und Heidegärten zur Geltung. Ein tolles Zierelement, das sich zusätzlich als frosthart und robust erweist. Diese Sorte ist durch den leicht unangenehmen Geruch zerriebener Blätter leicht von dem Gemeinen Wacholder zu unterscheiden.. |
| Detaillierte Beschreibung |
Herkunft und Besonderheiten des Juniperus sabina, auch Sadebaum oder Stink-Wacholder genanntJuniperus sabina ist eine Wacholderart aus der botanischen Familie der Zypressengewächse und stammt aus den Gebirgsregionen Europas und Asiens. Der immergrüne Strauch wächst bevorzugt an sonnigen und trockenen Standorten wie felsigen Hängen und steinigen Böden. Im deutschsprachigen Raum ist er unter den Namen Sadebaum oder Stink-Wacholder bekannt und als Ziergehölz für Gärten und Parkanlagen sehr beliebt. Juniperus sabina überzeugt mit breitem Wuchs und großer RobustheitDer Sadebaum zeichnet sich durch eine ausladend breite Wuchsform, ein immergrünes Nadelwerk und seine große Robustheit aus. Das macht ihn ideal für die Verschönerung deutscher Gärten, in denen er zuverlässig mit seiner belebenden Ausstrahlung erfreut. Der Sadebaum ist auch unter dem Namen Stink-Wacholder bekanntDer Sadebaum wurde im Jahr 1753 erstmals von dem Botaniker Carl von Linné wissenschaftlich beschrieben. Seinen Trivialnamen Stink-Wacholder verdankt der Strauch dem intensiven Duft, den seine Zweige beim Zerreiben verströmen und den.... |
Pflanz- und Pflegetipps Juniperus sabina / Sadebaum / Stink-Wacholder
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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