| Wuchs: | Aufrechter, horstbildender Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 250 cm |
| Wuchshöhe: | bis zu 2,5 m |
| Blatt: | Sommergrün, hellgrün, zwei- bis dreifach gefiederte Blattform, fein gezackter Außenrand |
| Frucht: | Spaltfrucht |
| Blüte: | Grün-weiß, doldenartige Form |
| Blütezeit: | Juni - Juli |
| Boden: | Gut durchlässiger Boden, feuchter Boden, nährstoffreicher Boden |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 1 |
| Eigenschaften: |
Die Angelica arachangelica (Echte Engelwurz) gehört zu den sehr vielschichtig einzusetzenden Kräuterpflanzen. Im Sommer können ihr frisches Blattwerk und die Blattstiele - frisch geerntet - als...
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| Wuchs: | Aufrechter, horstbildender Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 250 cm |
| Wuchshöhe: | bis zu 2,5 m |
| Blatt: | Sommergrün, hellgrün, zwei- bis dreifach gefiederte Blattform, fein gezackter Außenrand |
| Frucht: | Spaltfrucht |
| Blüte: | Grün-weiß, doldenartige Form |
| Blütezeit: | Juni - Juli |
| Boden: | Gut durchlässiger Boden, feuchter Boden, nährstoffreicher Boden |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 1 |
| Eigenschaften: | Die Angelica arachangelica (Echte Engelwurz) gehört zu den sehr vielschichtig einzusetzenden Kräuterpflanzen. Im Sommer können ihr frisches Blattwerk und die Blattstiele - frisch geerntet - als Würze im Bereich der kalten Küche (Salat / Saucen) aber auch der warmen Küche (Suppe) eingesetzt werden. Die Ernte der Wurzel erfolgt im Herbst. Sie wird in der Heilkunde vornehmlich für die Teeverarbeitung (Magen-Darmerkrankungen) eingesetzt. Bei der Verarbeitung der Angelica arachangelica (Echte Engelwurz) sollte jedoch genauestens auf die jeweiligen Rezepturen geachtet werden. Die Echte Engelwurz verströmt einen angenehmen, aromatischen Duft. Sie gehört zur Gruppe der Doldenblütler und entwickelt ihre Blüte erst im zweiten Jahr. Hat sie sich an ihrem Standort eingelebt, kann sie sich über den Samenabwurt immer wieder neu entwickeln. |
- Portrait der Echten Engelwurz
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk der Echten Engelwurz
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für die Echte Engelwurz
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über die Echte Engelwurz
Portrait der Echten Engelwurz
Die Echte Engelwurz (Angelica archangelica) ist eine imposante Heil- und Gewürzpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie beeindruckt mit ihrem stattlichen Wuchs und ihrem aromatischen Duft. Im Mittelalter war sie in keinem Klostergarten wegzudenken und wird bis heute in der Naturheilkunde und Küche geschätzt.
Botanische Einordnung
Angelica archangelica gehört zur Gattung Angelica, die weltweit etwa 90 Arten umfasst. Die Art wird oft als Arznei- und Gewürzpflanze kultiviert und ist in Europa und Asien beheimatet. Sie ist eine zweijährige bis kurzlebige Staude, die im ersten Jahr eine Blattrosette ausbildet und erst im zweiten Jahr zur Blüte gelangt. Die Pflanze ist mit dem tödlich giftigen Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) verwandt, aber durch ihre kugeligen Blütendolden und die bläulich bereiften Stängel leicht zu unterscheiden. Botanisch wird die Echte Engelwurz in die Sektion Archangelica gestellt, was ihren besonderen Status unterstreicht.
Wuchs und Erscheinungsbild
Die Echte Engelwurz erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 250 Zentimetern und bildet einen aufrechten, horstbildenden Wuchs aus. Die Stängel sind dick, hohl und oft rötlich überlaufen. Die Laubblätter sind sommergrün, hellgrün und zwei- bis dreifach gefiedert mit fein gezacktem Außenrand. Sie erinnern an große Sellerieblätter und verströmen beim Zerreiben einen würzigen Duft. Im zweiten Jahr erscheint der Blütenstand: eine große, grün-weiße Doppeldolde, die aus zahlreichen Einzelblüten besteht und bis Juni und Juli blüht. Nach der Blüte bildet sich die Spaltfrucht, die in zwei Teilfrüchte zerfällt und die Samen enthält. Die Pflanze ist insgesamt von robuster Erscheinung und zieht durch ihre Größe alle Blicke auf sich.
Standort und Boden
Damit sich die Echte Engelwurz optimal entwickelt, sind die richtigen Standort- und Bodenverhältnisse entscheidend. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz, an dem sie ausreichend Feuchtigkeit findet. Der Boden sollte gut durchlässig, aber gleichzeitig feucht und nährstoffreich sein – ideal sind lehmige Böden mit hohem Humusanteil. Frische bis feuchte, lehmige und nährstoffreiche Böden werden von Angelica archangelica besonders geschätzt. Staunässe verträgt sie jedoch nicht, daher ist eine gute Drainage wichtig. Vor der Pflanzung sollte der Boden tiefgründig gelockert und mit reifem Kompost oder gut verrottetem Stallmist angereichert werden. Einmal etabliert, ist die Pflanze recht anspruchslos und belohnt eine gute Vorbereitung mit kräftigem Wuchs.
Die idealen Standortbedingungen für Angelica archangelica
Der ideale Standort liegt in voller Sonne oder im lichten Halbschatten. Je sonniger der Platz, desto üppiger fallen Blüte und Samenbildung aus. Allerdings sollte die Pflanze an heißen Tagen ausreichend mit Wasser versorgt werden, da sie zu den Flachwurzlern zählt und Trockenheit schlecht verträgt. Ein windgeschützter Standort ist vorteilhaft, denn die hohen Stängel sind windanfällig und können bei Sturm knicken. In Kräutergärten, an Teichrändern oder in wilden Naturgartenbereichen fühlt sie sich besonders wohl. Die Pflanze ist winterhart bis in die Zone Z4 (bis etwa -34 °C); dennoch sollte man sie in rauen Lagen mit einer Mulchschicht schützen.
Bodenansprüche und Vorbereitung
Der Boden für die Echte Engelwurz sollte tiefgründig, humos und nährstoffreich sein. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5 ist optimal. Schwere Tonböden können durch Einbringen von Sand oder Kies durchlässiger gemacht werden. Vor der Pflanzung wird der Boden gut gelockert und Unkraut entfernt. Eine Grunddüngung mit Kompost oder Hornspänen im Frühjahr unterstützt das Wachstum. Auf zu stickstoffreiche Düngung sollte verzichtet werden, da dies zu weichem Gewebe und erhöhter Krankheitsanfälligkeit führt. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut.
Blüte und Blattwerk der Echten Engelwurz
Die Blütezeit der Echten Engelwurz erstreckt sich von Juni bis Juli und bietet ein spektakuläres Schauspiel. Die Blütenstände sind große, kugelförmige Doppeldolden mit einem Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern. Jede Einzelblüte ist grün-weiß und verströmt einen süßlich-aromatischen Duft, der zahlreiche Insekten anlockt. Das Blattwerk hingegen beeindruckt durch seine Struktur und sein frisches Grün. Es bildet eine üppige Rosette, die bis zur Blüte des zweiten Jahres kontinuierlich wächst. Nach der Samenbildung stirbt die Mutterpflanze ab, doch die Pflanze sorgt durch Selbstaussaat für Nachwuchs.
Charakteristika der Doldenblüte
Die Blüte der Angelica archangelica ist eine typische Doppeldolde mit zahlreichen strahlenförmigen Doldenstrahlen. Die Einzelblüten sind klein, fünfzählig und von grün-weißer Farbe. Sie öffnen sich allmählich von unten nach oben, sodass die Blütezeit mehrere Wochen andauert. Die Dolden dienen als wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen. Nach der Befruchtung entwickeln sich die Früchte, die zunächst grün sind und später bräunlich werden. Die Samen reifen im Spätsommer und werden durch Wind oder Tiere verbreitet. Die Pflanze blüht nur einmal in ihrem Leben; danach stirbt sie ab, hinterlässt aber zahlreiche Samen, die im folgenden Frühjahr keimen.
Blattwerk im Wandel der Jahreszeiten
Das Laub der Echten Engelwurz ist sommergrün und erscheint im Frühjahr als dichte Rosette aus gefiederten Blättern. Die Blätter sind hellgrün, glänzend und haben einen fein gezackten Rand. Im Laufe des Sommers vergrößern sie sich und können eine Länge von bis zu 60 Zentimetern erreichen. Der Blattstiel ist dick und saftig, ähnlich wie bei Sellerie. Die jungen Blätter können als Salat oder Gemüse verwendet werden, die älteren werden zunehmend faseriger. Im Herbst verfärben sich die Blätter gelblich und sterben nach dem ersten Frost ab. Die Blattrosette des ersten Jahres überwintert grün und treibt im zweiten Jahr erneut aus, bevor die Pflanze in die Blüte geht.
Verwendung im Garten
Die Echte Engelwurz eignet sich hervorragend als strukturbildende Solitärstaude in Kräuter- und Naturgärten. Durch ihre stattliche Größe setzt sie beeindruckende Akzente und lockt gleichzeitig zahlreiche Insekten an. Auch kulinarisch und heilpraktisch findet die Pflanze vielfältige Verwendung – allerdings sollte man ihre leichte Giftigkeit nicht unterschätzen. In diesem Kapitel werden die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.
Als strukturbildender Solitär
Aufgrund ihrer imposanten Wuchshöhe von bis zu 250 Zentimetern ist die Echte Engelwurz ein idealer Solitär für weitläufige Beete oder den Hintergrund von Kräuterrabatten. Sie bringt vertikale Struktur in die Bepflanzung und bildet einen Blickfang. Gaißmayer beschreibt sie als strukturbildenden Solitär für den Kräutergarten oder für wildhafte Pflanzungen. Der Pflanzabstand sollte mindestens einen Meter betragen, da die Pflanze viel Raum für ihre ausladenden Blätter benötigt. In Einzelstellung kommt ihre majestätische Erscheinung am besten zur Geltung. Kombiniert mit niedrigeren Stauden entsteht ein reizvoller Höhenkontrast.
Insektenfreundliche Pflanzungen
Die Doldenblüten der Echten Engelwurz sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Schwebfliegen und andere Bestäuber. In insektenfreundlichen Gärten ist sie daher ein Muss. Sie blüht genau in der Zeit, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind, und verlängert so das Nahrungsangebot. Zudem bietet das dichte Laub Versteckmöglichkeiten für Kleintiere. In Kombination mit anderen spätblühenden Stauden entsteht ein Paradies für Insekten. Auch als Schnittblume für Insektenhotels oder Totholzhecken eignet sich die Engelwurz.
Kulinarische und heilpraktische Nutzung der Engelwurz
Die Echte Engelwurz ist nicht nur schön, sondern auch vielseitig nutzbar. Die jungen Stiele können geschält als Stielmus zubereitet oder wie Staudensellerie verwendet werden. Auch die jungen Blätter und Stängel eignen sich als Salat oder Gemüse. Stängelstücke aromatisieren Konfitüren oder Chutneys, und Stängel sowie Wurzeln werden kandiert als historische Leckerei genossen. Die Wurzel wird geerntet und getrocknet für Tee verwendet, der bei Magen-Darm-Beschwerden, Leber- und Kreislaufproblemen helfen soll. Allerdings ist Angelica archangelica als schwach giftig eingestuft und kann bei Hautkontakt phototoxische Reaktionen auslösen – daher ist die Zubereitung nur nach genauen Rezepturen empfehlenswert.
Pflanzpartner für die Echte Engelwurz
Die Echte Engelwurz lässt sich hervorragend mit anderen Arznei- und Wildpflanzen kombinieren. Gute Pflanzpartner sind Arten, die ähnliche Standortansprüche haben und das Erscheinungsbild ergänzen. In diesem Abschnitt werden sowohl bewährte Kombinationen mit Heilpflanzen als auch harmonische Gräsergruppierungen vorgestellt.
Bewährte Kombinationen mit Arznei- und Wildpflanzen
Zu den empfohlenen Partnern zählen der Echte Eibisch (Althaea officinalis), der mit seinen rosa Blüten einen schönen Kontrast zu den grün-weißen Dolden bildet. Auch der Echte Baldrian (Valeriana officinalis) passt mit seinen zarten, weißen bis rosafarbenen Blütenständen gut. Das Echte Eisenkraut (Verbena officinalis) bringt mit seinen kleinen, violetten Blüten Farbe ins Beet. Diese Pflanzen teilen alle die Vorliebe für frische, nährstoffreiche Böden und sonnige bis halbschattige Standorte. Zusammen mit der Engelwurz entsteht ein kleiner Arzneipflanzengarten, der nicht nur schön ist, sondern auch Insekten anlockt.
Gruppierungen mit Gräsern und Stauden
Neben Kräuterpartnern harmonieren auch Gräser mit der Engelwurz. Das Mariengras (Hierochloe odorata) duftet angenehm und bleibt niedriger – es ergibt einen schönen Bodendecker unter den imposanten Stängeln. Große Stauden wie der Sonnenhut (Rudbeckia) oder das Mädesüß (Filipendula ulmaria) ergänzen den wilden Charakter. Eine Pflanzung am Teichrand mit Sumpfdotterblume (Caltha palustris) und Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) unterstreicht die Vorliebe für feuchte Standorte. Wichtig ist, dass die Partner nicht zu dominant sind und der Engelwurz genügend Raum lassen.
Pflege und Überwinterung
Die Pflege der Echten Engelwurz ist unkompliziert, solange man ihre Grundbedürfnisse beachtet. Regelmäßige Bewässerung und gelegentliche Düngung fördern ein gesundes Wachstum. Die Pflanze ist winterhart, dennoch gibt es einige Tipps zur Überwinterung. Zudem ist die Verjüngung durch Selbstaussaat ein wichtiger Aspekt der langfristigen Kultur.
Bewässerung und Düngung
Angelica archangelica benötigt gleichmäßige Feuchtigkeit, besonders während der Wachstumsphase im Frühjahr und während der Blütezeit. Trockenheit führt zu Welke und reduziert die Blühfreude. Am besten gießt man morgens oder abends direkt an der Wurzel, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr ist ausreichend; zusätzliche Stickstoffgaben sollten vermieden werden, da sie das Wachstum übermäßig fördern und die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen. Eine Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Nährstoffe langsam freizusetzen.
Schnitt und Verjüngung
Ein Rückschnitt der abgestorbenen Pflanzenteile im Herbst oder Frühjahr hält das Beet ordentlich. Verblühte Dolden sollten vor der Samenreife abgeschnitten werden, wenn man eine unkontrollierte Selbstaussaat verhindern möchte. Möchte man die Selbstaussaat fördern, lässt man einige Dolden stehen – die Pflanze ist kurzlebig und sorgt so für Nachwuchs. Die Sämlinge sollten wegen des großen Platzbedarfs vereinzelt werden. Ein regelmäßiges Verjüngen der Bestände durch Aussaat ist ohnehin nötig, da die Mutterpflanze nach der Blüte abstirbt. So erhält man die Pflanze über viele Jahre.
Überwinterung und Winterhärte von Angelica archangelica
Die Echte Engelwurz ist sehr winterhart – sie übersteht Temperaturen bis zu -34 °C (Zone Z4). Dennoch sollte man die Pflanze in strengen Wintern mit einer Laubabdeckung schützen, um die Wurzeln vor Frost zu bewahren. Die Blattrosette des ersten Jahres ist immergrün und treibt im Frühjahr neu aus. Staunässe im Winter ist gefährlicher als Frost; daher ist eine gute Drainage wichtig. In extrem kalten oder windigen Lagen kann ein leichter Winterschutz aus Reisig oder Vlies sinnvoll sein.
Wissenswertes über die Echte Engelwurz
Die Echte Engelwurz blickt auf eine lange Geschichte als Heil- und Ritualpflanze zurück. Sie wurde bereits im Mittelalter in Klostergärten angebaut und galt als universelles Heilmittel. Die Pflanze ist von Legenden umwoben – so soll ein Engel ihre Heilkraft offenbart haben, daher der Name „Engelwurz“. Historisch wurde sie auch als Amulett gegen Krankheiten getragen und fand Eingang in die Herstellung von Likören. Dieser Abschnitt beleuchtet ihre kulturelle Bedeutung.
Historische Hintergründe
Im Mittelalter war die Echte Engelwurz in jedem Klostergarten zu finden und wurde gegen Pest und andere Seuchen eingesetzt. Die Wurzeln dienten als Amulett, um Unheil und Krankheit abzuwenden. Auch in der Volksmedizin Nordeuropas spielte sie eine wichtige Rolle. Samen und Wurzeln von Angelica archangelica sind ein Grundstoff für den traditionellen Kräuterlikör Chartreuse, der von Kartäusermönchen hergestellt wird. Dies zeigt die vielseitige Bedeutung der Pflanze über die Jahrhunderte hinweg. Heute wird sie weiterhin in der Naturheilkunde geschätzt, allerdings sollte man ihre Wirkung und die richtige Dosierung genau kennen. Die Echte Engelwurz bleibt eine faszinierende Pflanze mit Geschichte.
| Name Deutsch: | Echte Engelwurz. |
| Name Botanisch: | Angelica archangelica. |
| Wuchs: | Aufrechter, horstbildender Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 250 cm. |
| Wuchshöhe: | bis zu 2,5 m. |
| Blatt: | Sommergrün, hellgrün, zwei- bis dreifach gefiederte Blattform, fein gezackter Außenrand. |
| Frucht: | Spaltfrucht. |
| Blüte: | Grün-weiß, doldenartige Form. |
| Blütezeit: | Juni - Juli. |
| Boden: | Gut durchlässiger Boden, feuchter Boden, nährstoffreicher Boden. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 1. |
| Eigenschaften: | Die Angelica arachangelica (Echte Engelwurz) gehört zu den sehr vielschichtig einzusetzenden Kräuterpflanzen. Im Sommer können ihr frisches Blattwerk und die Blattstiele - frisch geerntet - als Würze im Bereich der kalten Küche (Salat / Saucen) aber auch der warmen Küche (Suppe) eingesetzt werden. Die Ernte der Wurzel erfolgt im Herbst. Sie wird in der Heilkunde vornehmlich für die Teeverarbeitung (Magen-Darmerkrankungen) eingesetzt. Bei der Verarbeitung der Angelica arachangelica (Echte Engelwurz) sollte jedoch genauestens auf die jeweiligen Rezepturen geachtet werden. Die Echte Engelwurz verströmt einen angenehmen, aromatischen Duft. Sie gehört zur Gruppe der Doldenblütler und entwickelt ihre Blüte erst im zweiten Jahr. Hat sie sich an ihrem Standort eingelebt, kann sie sich über den Samenabwurt immer wieder neu entwickeln.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait der Echten EngelwurzDie Echte Engelwurz (Angelica archangelica) ist eine imposante Heil- und Gewürzpflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie beeindruckt mit ihrem stattlichen Wuchs und ihrem aromatischen Duft. Im Mittelalter war sie in keinem Klostergarten wegzudenken und wird bis heute in der Naturheilkunde und Küche geschätzt. Botanische EinordnungAngelica archangelica gehört zur Gattung Angelica, die weltweit etwa 90 Arten umfasst. Die Art wird oft als Arznei- und Gewürzpflanze kultiviert und ist in Europa und Asien beheimatet. Sie ist eine zweijährige bis kurzlebige Staude, die im ersten Jahr eine Blattrosette ausbildet und erst im zweiten Jahr zur Blüte gelangt. Die Pflanze ist mit dem tödlich giftigen Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) verwandt, aber durch.... |
Pflanz- und Pflegetipps Angelica archangelica / Echte Engelwurz
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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