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Bach-Anemone

Anemone rivularis

Bach-Anemone (Anemone rivularis) mit weißer, fünfteiliger Blüte und dunkelblauen Staubbeuteln, Nahaufnahme.
Sommergrün
Weiß
Sonnig-halbschattig
Mai - Juni
30 - 50 cm
ab 5,95 €
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, 30 bis 50 cm hoch
Wuchshöhe: 30 - 50 cm
Blatt: Sommergrün, drei- oder mehrteilig, zugespitzt, dunkelgrün
Blüte: Weiß, unterseitig violett, schalenförmig
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Gut durchlässige, frische, humusreiche, fruchtbare Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften:
Die Aemone rivularis (Bach-Anemone) trägt ihren Namen durch ihre Vorliebe für feuchte bis frische Standorte. Feuchte Wiesen, am Ufer oder Bachrändern-hier fühlt sich die Bach-Anemone besonders...
wohl. Achtet man auf ausreichende Flüssigkeitsversorgung kann sie jedoch auch im eigenen Garten heranwachsen und mit ihren attraktiven Blütenköpfen überzeugen. Ihre robuste Art und ihre Pflegeleichtigkeit machen sie zu einem beliebten Begleiter durch den Frühling. Pro Quadratmeter wird eine Pflanzung von etwa 6 Stauden empfohlen.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, 30 bis 50 cm hoch
Wuchshöhe: 30 - 50 cm
Blatt: Sommergrün, drei- oder mehrteilig, zugespitzt, dunkelgrün
Blüte: Weiß, unterseitig violett, schalenförmig
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Gut durchlässige, frische, humusreiche, fruchtbare Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften: Die Aemone rivularis (Bach-Anemone) trägt ihren Namen durch ihre Vorliebe für feuchte bis frische Standorte. Feuchte Wiesen, am Ufer oder Bachrändern-hier fühlt sich die Bach-Anemone besonders wohl. Achtet man auf ausreichende Flüssigkeitsversorgung kann sie jedoch auch im eigenen Garten heranwachsen und mit ihren attraktiven Blütenköpfen überzeugen. Ihre robuste Art und ihre Pflegeleichtigkeit machen sie zu einem beliebten Begleiter durch den Frühling. Pro Quadratmeter wird eine Pflanzung von etwa 6 Stauden empfohlen.

Die Bach-Anemone (Anemone rivularis) ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrer zarten Erscheinung und ihrer Vorliebe für frische Standorte überzeugt. Als aus Asien stammende Liebhaberpflanze unter den frühjahrs- bis frühsommerblühenden Anemonen bereichert sie Gärten, die über ausreichend Feuchtigkeit verfügen. Ihr botanischer Name Anemone rivularis verrät bereits die Affinität zu Bachläufen und feuchten Senken, was sie zu einer besonderen Wahl für naturnahe Gestaltungen macht.

Portrait der Bach-Anemone (Anemone rivularis)

Dieser Abschnitt stellt die Bach-Anemone in ihren grundlegenden Eigenschaften vor und erläutert, was sie zu einer wertvollen Gartenpflanze macht. Von ihrer Herkunft bis zu ihrem Wuchsverhalten erhalten Sie hier einen umfassenden Überblick.

Herkunft und Wuchscharakter

Die Bach-Anemone stammt ursprünglich aus Asien, wo sie in feuchten Wiesen, an Ufern und Bachrändern gedeiht. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche im Garten entscheidend. Die Staude wächst horstbildend und buschig, was bedeutet, dass sie kompakte, dichte Polster bildet, ohne sich unkontrolliert auszubreiten. Dieser Wuchscharakter macht sie zu einer gut berechenbaren und pflegeleichten Gartenbewohnerin. Ihre robuste Art und die lange Blütezeit tragen wesentlich zu ihrer Beliebtheit bei. Pro Quadratmeter wird eine Pflanzung von etwa sechs Stauden empfohlen, um einen schönen, geschlossenen Bestand zu erreichen. Diese Pflanzdichte unterstützt den horstigen Wuchs und sorgt für eine üppige Optik während der Blütezeit von Mai bis Juni.

Habitus und Wuchshöhe

Die Bach-Anemone erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 50 Zentimetern, womit sie sich perfekt für die mittlere Ebene in Staudenbeeten oder entlang von Gewässerrändern eignet. Ihr buschiger, horstiger Habitus verleiht ihr eine solide Präsenz, ohne zu dominant zu wirken. Die Pflanze bildet aufrechte bis leicht überhängende Triebe, die an ihren Enden die charakteristischen Blüten tragen. Durch den horstigen Wuchs bleibt die Staude übersichtlich und lässt sich gut mit anderen Pflanzen kombinieren. Dieser kompakte Aufbau macht sie auch für kleinere Gärten oder klar definierte Pflanzflächen interessant. Insgesamt präsentiert sich Anemone rivularis als gut strukturierte und formschöne Staude, die durch ihre moderate Höhe vielseitig einsetzbar ist.

Ideale Standortbedingungen

Damit die Bach-Anemone ihre volle Pracht entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Dieser Abschnitt erläutert detailliert, welche Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheiten optimal sind, um der Staude ein gesundes Wachstum zu ermöglichen.

Licht und Exposition

Die Bach-Anemone bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In kühler, halbschattiger Lage fühlt sie sich besonders wohl, da hier die Bodenfeuchtigkeit besser gehalten wird und die Pflanze vor allzu intensiver Mittagssonne geschützt ist. Ein Platz mit Morgen- oder Abendsonne ist ideal, während die heiße Mittagssonne in voller Exposition vermieden werden sollte, es sei denn, der Boden bleibt konstant feucht. Die Exposition sollte also so gewählt werden, dass die Pflanze ausreichend Licht für die Blütenbildung erhält, ohne dass der Boden zu schnell austrocknet. In Regionen mit mildem Klima verträgt Anemone rivularis auch vollsonnige Lagen, sofern die Wasserversorgung sichergestellt ist. Generell gilt: Je schattiger der Standort, desto wichtiger ist ein frischer bis feuchter Boden.

Bodenansprüche der Bach-Anemone

Der Boden für die Bach-Anemone sollte gut durchlässig, frisch, humusreich und fruchtbar sein. Sie gedeiht optimal in frischen bis feuchten Böden, wie sie typischerweise an Bachrändern oder in feuchten Wiesen vorkommen. Die Lebensbereiche werden mit WR4 (Wasser-Rand nasser Boden) und GR/Fr2-3 (Gehölzrand oder Freifläche mit frischem bis feuchtem Boden) angegeben, was ihre Vorliebe für feuchte Untergründe unterstreicht. Ein hoher Humusanteil verbessert die Wasserspeicherfähigkeit und liefert Nährstoffe, während eine gute Durchlässigkeit Staunässe verhindert, die der Pflanze schaden könnte. Der pH-Wert sollte im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen. Schwere Lehmböden können durch die Zugabe von Sand oder Kompost verbessert werden, um die gewünschte Struktur zu erreichen. Insgesamt ist ein gleichmäßig feuchter, aber nicht staunasser Boden der Schlüssel zum Erfolg mit dieser Staude.

Blütenpracht und Laubwerk der Anemone rivularis

Die ästhetischen Qualitäten der Bach-Anemone machen sie zu einem Highlight im späten Frühjahr. In diesem Abschnitt werden die Details ihrer Blüten und ihres Laubes beschrieben, die zusammen ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Die attraktiven Blüten

Die Blüten der Bach-Anemone sind weiß mit einer unterseitig violetten Färbung und haben eine schalenförmige Gestalt. Sie erscheinen von Mai bis Juni und sitzen an langen, schlanken Stielen über dem Laub, was ihnen eine luftige, elegante Wirkung verleiht. Jede Blüte besteht aus mehreren zarten Blütenblättern, die sich schalenartig öffnen und im Inneren einen Kranz von gelben Staubgefäßen umschließen. Die violette Unterseite der Blütenblätter ist ein besonderes Detail, das vor allem bei seitlicher Betrachtung oder wenn die Blüten im Wind leicht schwanken, sichtbar wird. Die Blüten duften nicht nennenswert, bestechen aber durch ihre reine, klare Optik und ihre lange Haltbarkeit an der Pflanze. Sie ziehen Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an und tragen so zur Biodiversität im Garten bei.

Das sommergrüne Blattwerk

Das Laub der Bach-Anemone ist sommergrün, drei- oder mehrteilig, zugespitzt und von einer dunkelgrünen Farbe. Die Blätter sind tief eingeschnitten und haben eine fein gefiederte Struktur, die dem Laubwerk eine zierliche, fast filigrane Textur verleiht. Sie stehen wechselständig an den Stängeln und bilden einen dichten, buschigen Unterbau für die darüber schwebenden Blüten. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist nicht spektakulär, sondern welkt langsam ab, nachdem die Pflanze ihre Energie in die Wurzeln verlagert hat. Die dunkelgrüne Farbe bildet einen perfekten Kontrast zu den weißen Blüten und unterstreicht deren Leuchtkraft. Das Blattwerk bleibt bis in den Spätherbst hinein attraktiv und sorgt auch nach der Blüte für Struktur im Beet.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Die Bach-Anemone ist aufgrund ihrer Standortansprüche und ihres Erscheinungsbildes vielseitig einsetzbar. Dieser Abschnitt zeigt konkrete Möglichkeiten auf, wie Sie diese Staude in Ihrem Garten integrieren können, um naturnahe und ästhetisch ansprechende Bereiche zu schaffen.

Am Wasserrand und für feuchte Wiesen

Die Bach-Anemone eignet sich ideal für feuchte Wiesen oder Bachränder, wo sie ihre natürliche Vorliebe für frische Böden ausleben kann. An Teichrändern, entlang von Bachläufen oder in Sumpfbeeten fühlt sie sich besonders wohl und trägt mit ihren weißen Blüten zur natürlichen Ästhetik solcher Bereiche bei. In feuchten Wiesen bildet sie horstige Inseln, die zwischen Gräsern und anderen Feuchtigkeit liebenden Stauden hervorstechen. Hier kann sie auch in größeren Gruppen gepflanzt werden, um flächige Effekte zu erzielen. Die Pflanze harmoniert perfekt mit dem plätschernden Wasser und schafft einen romantischen, naturnahen Eindruck. Achten Sie darauf, dass der Boden auch in trockeneren Perioden nicht vollständig austrocknet, um die Vitalität der Staude zu erhalten.

Am Gehölzrand und für Freiflächen

Die Art wächst auch am sonnigen bis halbschattigen Gehölzrand und eignet sich für Freiflächen mit frischem Boden. Unter lichten Gehölzen wie Birken oder Zierkirschen findet sie optimale Bedingungen vor, da der Boden hier oft feuchter bleibt und vor starker Sonneneinstrahlung geschützt ist. An Gehölzrändern kann sie als Übergangspflanze zwischen höheren Sträuchern und niedrigeren Stauden fungieren und so für einen harmonischen Verlauf der Pflanzung sorgen. Auf Freiflächen, die nicht zu trocken sind, bildet sie mit anderen Stauden attraktive Kombinationen und bringt Frühsommerblüte in offene Bereiche. Die horstbildende Wuchsweise verhindert, dass sie andere Pflanzen verdrängt, und macht sie zu einem verträglichen Nachbarn.

Für klein- und großflächige Pflanzungen

Die Bach-Anemone ist für kleinflächige ebenso wie großflächige Pflanzungen geeignet. In kleinen Gärten oder abgegrenzten Beetbereichen kann sie als Solitär oder in kleinen Gruppen von drei bis fünf Pflanzen punkten, wo ihre zarten Blüten besonders zur Geltung kommen. Für großflächige Pflanzungen, etwa in öffentlichen Grünanlagen oder extensiv gepflegten Gartenbereichen, lässt sie sich in größeren Mengen einsetzen, um fließende, natürliche Bilder zu schaffen. Die empfohlene Pflanzdichte von sechs Stauden pro Quadratmeter sorgt auch bei größeren Flächen für einen dichten, blütenreichen Bestand. Diese Vielseitigkeit in der Pflanzung macht Anemone rivularis zu einer wertvollen Option für Gärtner mit unterschiedlichsten Gestaltungsideen.

Passende Pflanzpartner für die Bach-Anemone

Die richtige Begleitung unterstreicht die Schönheit der Bach-Anemone und schafft harmonische Pflanzbilder. In diesem Abschnitt werden Stauden vorgestellt, die ähnliche Standortansprüche haben und ästhetisch gut mit Anemone rivularis harmonieren.

Klassische Begleiter für feuchte Standorte

Als Pflanzpartner für die Bach-Anemone eignen sich vor allem andere Stauden, die feuchte bis frische Böden bevorzugen. Dazu zählen die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) mit ihren leuchtend gelben Blüten im Frühjahr, die Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris 'Walenburg's Glorie') mit ihrem chartreusefarbenen Blütenstand und die Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre) mit zartrosa Blüten. Diese Pflanzen teilen nicht nur die Standortvorlieben, sondern ergänzen die weißen Blüten der Bach-Anemone farblich perfekt. Die Sumpfdotterblume blüht etwas früher und kann so die Blütezeit am feuchten Standort verlängern, während die Sumpf-Wolfsmilch mit ihrem strukturellen Wuchs für Kontrast sorgt. Gemeinsam schaffen sie ein naturnahes, üppiges Bild, das an natürliche Feuchtbiotope erinnert.

Weitere Empfehlungen für die Anemone rivularis

Weitere ausgezeichnete Partner sind die Wiesen-Iris (Iris sibirica) mit ihren eleganten, blauen oder violetten Blüten und das Moor-Pfeifengras (Molinia caerulea 'Dauerstrahl'), das mit seinen feinen, aufrechten Halmen für Leichtigkeit und Struktur sorgt. Die Wiesen-Iris blüht ebenfalls im Frühsommer und bildet mit ihren schwertförmigen Blättern einen schönen Kontrast zum gefiederten Laub der Bach-Anemone. Das Moor-Pfeifengras hingegen bringt eine grasartige Textur ins Spiel und fängt im Herbst mit seiner goldenen Herbstfärbung das Licht ein. Diese Kombinationen eignen sich besonders für naturnahe Pflanzungen an Gewässerrändern oder in feuchten Wiesen. Auch Farne wie der Königsfarn (Osmunda regalis) oder der Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris) können als Begleiter dienen und mit ihrem üppigen Grün den Hintergrund bilden.

Pflege und Überwinterung

Mit den richtigen Pflegemaßnahmen gedeiht die Bach-Anemone über viele Jahre hinweg prächtig. Dieser Abschnitt gibt praktische Hinweise zu Gießen, Düngen, Schnitt und der Überwinterung, um die Gesundheit und Blühfreudigkeit der Staude zu erhalten.

Gießen und Düngen

Die Bach-Anemone benötigt eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit, besonders in trockenen Perioden. Gießen Sie regelmäßig, sodass der Boden stets frisch bis feucht bleibt, aber keine Staunässe entsteht. Mulchen mit Kompost oder Rindenhumus hilft, die Feuchtigkeit zu halten und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem organischen Volldünger oder reifem Kompost, der in die oberste Bodenschicht eingearbeitet wird. Dies versorgt die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen für das Wachstum und die Blütenbildung. Übermäßige Stickstoffgaben sollten vermieden werden, da sie zu weichem, anfälligem Wachstum führen können. Im Herbst ist keine weitere Düngung nötig, da die Pflanze dann in die Ruhephase übergeht.

Schnitt und Vermehrung der Bach-Anemone

Ein Rückschnitt der Bach-Anemone erfolgt nach der Blüte, indem verblühte Stängel bis zum Boden entfernt werden, um die Pflanze zu einem sauberen Nachwachsen anzuregen. Im Spätherbst oder frühen Frühjahr kann das abgestorbene Laub bodennah abgeschnitten werden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Die Vermehrung von Anemone rivularis gelingt am einfachsten durch Teilung im Frühherbst oder zeitigen Frühjahr. Graben Sie dazu den Horst vorsichtig aus, teilen Sie ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Stücke, die jeweils ausreichend Wurzeln und Triebknospen besitzen, und pflanzen Sie diese sofort wieder ein. Achten Sie darauf, die Teilstücke gut anzugießen. Eine Vermehrung durch Aussaat ist möglich, aber weniger verbreitet und erfordert mehr Geduld, da die Samen eine Kälteperiode benötigen, um zu keimen.

Winterhärte und Winterschutz

Die Bach-Anemone ist der Winterhärtezone Z6 zugeordnet, was einer Temperaturtoleranz von etwa -23,4 °C bis -17,8 °C entspricht. In den meisten Regionen Deutschlands ist sie daher gut winterhart und benötigt keinen speziellen Winterschutz. In sehr rauen Lagen oder bei späten Frösten im Frühjahr kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die frischen Triebe zu schützen. Wichtig ist, dass der Boden im Winter nicht zu nass wird, da dies in Kombination mit Frost zu Wurzelschäden führen kann. Ein gut drainierter Standort beugt diesem Problem vor. Im Frühling treibt die Staude zuverlässig wieder aus, sobald die Temperaturen steigen, und zeigt dann ihre erste Blattentfaltung.

Wissenswertes über die Anemone rivularis

Abseits der praktischen Aspekte gibt es interessante Hintergründe zur Bach-Anemone, die ihr kulturelle und botanische Tiefe verleihen. Dieser Abschnitt beleuchtet Etymologie, Synonyme und besondere Eigenschaften der Pflanze.

Etymologie und Synonyme

Der botanische Name Anemone rivularis setzt sich aus dem Gattungsnamen „Anemone“, der auf das griechische Wort für Wind (anemos) zurückgeht und auf die windempfindlichen Blüten vieler Arten anspielt, und dem Artepitheton „rivularis“ zusammen, das sich vom lateinischen „rivulus“ (Bächlein) ableitet und die Vorliebe für Bachufer beschreibt. Im Handel wird die Pflanze manchmal auch unter dem Synonym Anemone leveillei geführt, wobei leveillei als mitgeführter Name bzw. Synonym für rivularis verwendet wird. Dieser Name ehrt den französischen Botaniker Augustin Abel Hector Léveillé. Die deutsche Bezeichnung „Bach-Anemone“ ist eine direkte Übersetzung des Artepithetons und unterstreicht den typischen Standort. Diese Namensvielfalt zeigt die botanische Geschichte der Pflanze und ihre Einordnung in verschiedene Systematiken.

Giftigkeit und Besonderheiten

Die Bach-Anemone ist giftig und wird der Giftklasse „+“ zugeordnet. Wie viele Anemonen enthält sie Protoanemonin, das bei Hautkontakt Reizungen hervorrufen kann und bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führt. Daher sollte sie außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren gepflanzt werden, und bei Gartenarbeiten sind Handschuhe zu empfehlen. Trotz dieser Giftigkeit wird die Pflanze als robust, auffällig und lange blühend charakterisiert, was sie zu einer wertvollen Zierstaude macht. Ihre horstige, nicht invasive Wuchsweise und ihre Anpassung an feuchte Standorte machen sie zu einer ökologisch sinnvollen Wahl für naturnahe Gärten. Historisch wurde sie vor allem in asiatischen Gärten geschätzt, wo sie an Teichen und Wasserläufen kultiviert wurde, und hat inzwischen auch in europäischen Gärten einen festen Platz gefunden.

Name Deutsch: Bach-Anemone.
Name Botanisch: Anemone rivularis.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, 30 bis 50 cm hoch.
Wuchshöhe: 30 - 50 cm.
Blatt: Sommergrün, drei- oder mehrteilig, zugespitzt, dunkelgrün.
Blüte: Weiß, unterseitig violett, schalenförmig.
Blütezeit: Mai bis Juni.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Gut durchlässige, frische, humusreiche, fruchtbare Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 6.
Eigenschaften: Die Aemone rivularis (Bach-Anemone) trägt ihren Namen durch ihre Vorliebe für feuchte bis frische Standorte. Feuchte Wiesen, am Ufer oder Bachrändern-hier fühlt sich die Bach-Anemone besonders wohl. Achtet man auf ausreichende Flüssigkeitsversorgung kann sie jedoch auch im eigenen Garten heranwachsen und mit ihren attraktiven Blütenköpfen überzeugen. Ihre robuste Art und ihre Pflegeleichtigkeit machen sie zu einem beliebten Begleiter durch den Frühling. Pro Quadratmeter wird eine Pflanzung von etwa 6 Stauden empfohlen..
Detaillierte Beschreibung:

Die Bach-Anemone (Anemone rivularis) ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrer zarten Erscheinung und ihrer Vorliebe für frische Standorte überzeugt. Als aus Asien stammende Liebhaberpflanze unter den frühjahrs- bis frühsommerblühenden Anemonen bereichert sie Gärten, die über ausreichend Feuchtigkeit verfügen. Ihr botanischer Name Anemone rivularis verrät bereits die Affinität zu Bachläufen und feuchten Senken, was sie zu einer besonderen Wahl für naturnahe Gestaltungen macht.

Portrait der Bach-Anemone (Anemone rivularis)

Dieser Abschnitt stellt die Bach-Anemone in ihren grundlegenden Eigenschaften vor und erläutert, was sie zu einer wertvollen Gartenpflanze macht. Von ihrer Herkunft bis zu ihrem Wuchsverhalten erhalten Sie hier einen umfassenden Überblick.

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
30 - 50 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Mai - Juni

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Pflanz- und Pflegetipps Anemone rivularis / Bach-Anemone

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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