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Echte Gamander

Teucrium chamadrys

Teucrium chamaedrys (Echte Gamander) Staude mit grünen Blättern und violettrosa Blüten an aufrechten Blütenständen.
Sommergrün
Purpurrosa
Sonnig
Juli - August
30 - 40 cm
ab 3,25 €
Wuchs: Staude, flach, ausgebreitet, ausläuferbildend, 30 bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: 30 - 40 cm
Blatt: Sommergrün, verkehrt eiförmig, grün
Frucht: Nüsschen
Blüte: Purpurrosa, rispenförmig
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Ausläuferbildend
Boden: Lehmige, sandige und humose Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 16
Eigenschaften:
Bei der Teucrium chamadrys (Echte Gamander) handelt es sich um eine traditionelle Heilpflanze, die mit Vorliebe gegen Husten und Asthma eingesetzt wurde, aber auch eine heilende Wirkung gegen Rheuma...
und Gicht attestiert bekam. Die heimische Art überzeugt in unserem Garten als Steingartenpflanze und zeigt sich mit flach ausgebreitetem und ausläuferbildenden Wuchs bis zu 40 cm Höhe. Das eichenblättrige Laub erhält ab Juli Unterstützung von rispenförmigen, purpurrosa Blüten, die sich in der Sonne und auf einem lehmigen, sandigen und humosen Boden mit 16 Pflanzen pro Quadratmeter am wohlsten fühlen.
Wuchs: Staude, flach, ausgebreitet, ausläuferbildend, 30 bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: 30 - 40 cm
Blatt: Sommergrün, verkehrt eiförmig, grün
Frucht: Nüsschen
Blüte: Purpurrosa, rispenförmig
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Ausläuferbildend
Boden: Lehmige, sandige und humose Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 16
Eigenschaften: Bei der Teucrium chamadrys (Echte Gamander) handelt es sich um eine traditionelle Heilpflanze, die mit Vorliebe gegen Husten und Asthma eingesetzt wurde, aber auch eine heilende Wirkung gegen Rheuma und Gicht attestiert bekam. Die heimische Art überzeugt in unserem Garten als Steingartenpflanze und zeigt sich mit flach ausgebreitetem und ausläuferbildenden Wuchs bis zu 40 cm Höhe. Das eichenblättrige Laub erhält ab Juli Unterstützung von rispenförmigen, purpurrosa Blüten, die sich in der Sonne und auf einem lehmigen, sandigen und humosen Boden mit 16 Pflanzen pro Quadratmeter am wohlsten fühlen.

Portrait der Echten Gamander

Die Echte Gamander (Teucrium chamaedrys) ist eine heimische Wildstaude, die seit Jahrhunderten geschätzt wird. Mit ihrem flach ausgebreiteten Wuchs, den dichten, immergrünen Blättern und den zarten purpurrosa Blüten ist sie eine Bereicherung für jeden sonnigen Standort. Sie gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Mitteleuropa auf Kalkmagerrasen und in lichten Wäldern heimisch. Im Garten erreicht sie eine Höhe von 30 bis 40 Zentimetern und bildet durch ihre ausläuferbildenden Wurzeln dichte Polster. Der Name „Gamander“ leitet sich vom griechischen „chamai“ (niedrig) und „drys“ (Eiche) ab, was auf die eichenförmigen Blätter hinweist. Die Pflanze ist nicht nur optisch reizvoll, sondern auch pflegeleicht und vielseitig einsetzbar.

Herkunft und Biologie von Teucrium chamaedrys

Der Echte Gamander ist in weiten Teilen Europas verbreitet und besiedelt dort sonnige, trockene Kalkstandorte wie Magerrasen, Felsfluren und lichte Eichenwälder. Diese Kalkmagerrasenart hat sich perfekt an nährstoffarme, gut durchlässige Böden angepasst. Ihr Wurzelsystem besteht aus starken Ausläufern, die es ihr ermöglichen, dichte Bestände zu bilden und den Boden zu bedecken. Die Pflanze ist mehrjährig und winterhart, wobei sie ihre Blätter im Winter teilweise behält – ein Vorteil für Struktur im winterlichen Garten. Botanisch gesehen ist sie mit Salbei und Thymian verwandt, was sich in ihrem aromatischen Duft widerspiegelt. Die Biologie der Art zeigt eine enge Bindung an sonnenexponierte, kalkreiche Lagen, was sie zu einem idealen Kandidaten für trockene, magere Standorte macht.

Wuchs und Erscheinungsbild

Die Teucrium chamaedrys präsentiert sich als flach ausgebreitete, ausläuferbildende Staude mit einem dichten, polsterartigen Wuchs. Die Triebe verzweigen sich stark und erreichen Längen von 30 bis 40 Zentimetern, wobei sie oft leicht geneigt oder aufrecht wachsen. Die Blätter sind sommergrün, verkehrt eiförmig und tief gebuchtet – ähnlich kleinen Eichenblättern, was den Namen „Chamaedrys“ („Erdeiche“) erklärt. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, die Unterseite heller und leicht behaart. Von Juli bis August erscheinen die rispenförmigen Blütenstände, die aus zahlreichen kleinen purpurrosa Einzelblüten bestehen. Diese Blüten locken Bienen und Hummeln an und verbreiten einen leichten, würzigen Duft. Die Früchte sind unscheinbare Nüsschen, die der Selbstaussaat dienen. Insgesamt wirkt die Pflanze robust und zugleich filigran.

Standort und Boden

Der optimale Standort für den Echten Gamander ist sonnig bis vollsonnig. Je mehr Licht die Pflanze erhält, desto kompakter wächst sie und desto reicher ist die Blüte. Die Staude bevorzugt trockene bis frische Böden, die gut durchlässig sind und idealerweise kalkhaltig. Sie verträgt keine Staunässe, da ihre Wurzeln sonst faulen können. Trockenperioden meistert die Pflanze problemlos, sobald sie eingewurzelt ist. Lehmige, sandige oder humose Substrate werden gleichermaßen toleriert, solange sie nicht zu schwer sind. Auf nährstoffreichen Böden neigt sie zu üppigem, aber weniger kompaktem Wuchs. Die Bodenreaktion sollte neutral bis alkalisch sein. Ein sonniger Platz am Gehölzrand, in einer Steinanlage oder auf einer Felssteppe kommt ihren natürlichen Standorten am nächsten.

Ideale Bedingungen für den Echten Gamander

Für eine erfolgreiche Kultur von Teucrium chamaedrys ist ein sonniger bis vollsonniger Standort unabdingbar. Die Pflanze stammt aus trockenen, kalkreichen Magerrasen, daher sollte der Boden mager und gut durchlässig sein. Reine Sand- oder Kiesböden eignen sich ebenso wie kalkhaltige Lehmböden, vorausgesetzt, die Drainage ist gewährleistet. Der Gamander bevorzugt pH-Werte im Bereich von 6,5 bis 8,0. Staunässe wird nicht vertragen, daher sind Hanglagen oder erhöhte Beete ideal. Auch die Luftzirkulation sollte gut sein, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Die Art eignet sich hervorragend für Steinanlagen, Kiesbeete, Trockenmauern und Felssteppen. Sie wächst sowohl in voller Sonne als auch im lichten Schatten, blüht dort aber weniger üppig.

Bodenansprüche im Detail

Der Boden für Echten Gamander sollte nährstoffarm und mineralisch sein. Humusanteile sind in geringen Mengen erwünscht, aber torfhaltige Substrate sind ungeeignet. Lehmige und sandige Mischungen bieten die beste Struktur, wobei der pH-Wert im alkalischen Bereich liegen sollte. Bei schweren Böden empfiehlt sich eine Drainage aus Kies oder Splitt. Die Pflanze ist an Trockenheit angepasst und benötigt nach der Etablierung nur selten zusätzliche Wassergaben. Eine Mulchschicht aus Kalkstein oder Kieselsteinen hilft, den Boden kühl zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Kompost sollte sparsam verwendet werden, da Überdüngung zu weichem Wuchs und geringerer Blüte führt. Die Bodenpflege beschränkt sich auf gelegentliches Auflockern im Frühjahr. Mit diesen Bedingungen fühlt sich der Gamander wohl und bildet dichte Polster.

Blüte und Blattwerk von Teucrium chamaedrys

Die Blütezeit des Echten Gamanders erstreckt sich von Juli bis August und zeigt dann eine Fülle von purpurrosa Blüten, die in lockeren Rispen angeordnet sind. Jede Einzelblüte ist klein, aber durch ihre Anzahl sehr wirkungsvoll. Die Blüten sind bei Bienen und Hummeln sehr beliebt, da sie reichlich Nektar liefern. Das Laub der Pflanze ist ebenso dekorativ: Die eichenblattartigen, dunkelgrünen Blätter sind leicht ledrig und bleiben auch im Winter teilweise erhalten. Sie verleihen dem Beet auch in der kalten Jahreszeit Struktur. Die Blätter duften aromatisch, besonders wenn sie zerdrückt werden. Der Kontrast zwischen dem tiefen Grün des Laubs und den rosa Blüten ist ein echter Hingucker. Die Blütenstände ragen etwa 10 bis 15 Zentimeter über das Laub hinaus und sorgen für eine luftige, leichte Optik.

Die purpurrosa Rispenblüte

Die Blüten von Teucrium chamaedrys erscheinen in dichten, rispenförmigen Blütenständen, die sich aus den Achseln der oberen Blätter entwickeln. Jede Rispe trägt zahlreiche Einzelblüten von zartem Purpurrosa mit einer markanten, zweilippigen Form – typisch für Lippenblütler. Die Blütezeit beginnt im Juli und dauert bis in den August hinein; bei günstiger Witterung kann sie sich bis in den September verlängern. Die Blüten locken eine Vielzahl von Insekten an, insbesondere Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge. Der Nektargehalt ist hoch, weshalb die Pflanze als wertvolle Bienenweide gilt. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Nüsschen, die der Selbstaussaat dienen. Das Farbspiel der Blüten harmoniert wunderbar mit anderen Stauden in Steingarten-Pflanzungen. Die Rispen stehen aufrecht und sind gut sichtbar über dem Laub positioniert.

Das eichenblättrige Laub der Echten Gamander

Die Blätter von Teucrium chamaedrys sind ein charakteristisches Merkmal: Sie sind verkehrt eiförmig, tief gebuchtet und erinnern an kleine Eichenblätter, daher der Name „Gamander“ (griechisch „chamai“ = niedrig, „drys“ = Eiche). Die Blätter sind sommergrün, aber überwintern oft teilweise, besonders in milden Wintern. Sie sind dunkelgrün, glänzend und leicht ledrig, was sie widerstandsfähig gegen Trockenheit macht. Die Blattunterseite ist heller und fein behaart. Die wechselständige Anordnung der Blätter an den Stängeln verleiht der Pflanze eine dichte, buschige Erscheinung. Werden die Blätter zerdrückt, verströmen sie einen aromatischen, würzigen Duft. Das Laub bleibt auch nach der Blüte attraktiv und sorgt für einen grünen Teppich im Beet. Im Herbst verfärben sich die Blätter leicht bronzefarben, was einen zusätzlichen Reiz bietet.

Verwendung im Garten

Der Echte Gamander ist äußerst vielseitig und eignet sich hervorragend für naturnahe Gartengestaltungen. Dank seines flachen, ausläuferbildenden Wuchses ist er ideal als Bodendecker für sonnige Flächen, vor allem in Steingärten, Kiesbeeten und auf Trockenmauern. Seine Vorliebe für magere, trockene Böden macht ihn zu einer perfekten Pflanze für Felssteppen und Steinfugen. Zudem ist die Staude bienenfreundlich und trägt zur Biodiversität bei. Sie kann sowohl in Gruppenpflanzungen als auch als Einzelpflanze Akzente setzen. Aufgrund ihrer Trockenheitstoleranz ist sie auch für Dachbegrünung geeignet. Im Naturgarten oder im Bauerngarten fügt sie sich harmonisch in Staudenbeete ein. Ihre historische Bedeutung als Heilpflanze macht sie zu einem interessanten Gesprächsthema. Mit 16 Pflanzen pro Quadratmeter erzielt man einen geschlossenen Bestand.

Als Steingartenpflanze und Bienenweide

In Steingärten und Kiesbeeten kommt die Teucrium chamaedrys besonders gut zur Geltung. Ihre polsterartige Wuchsform und die zarten rosa Blüten setzen reizvolle Kontraste zu grobem Gestein. Gleichzeitig ist die Pflanze eine wertvolle Bienenweide, da sie während der Blütezeit reichlich Nektar und Pollen liefert. Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge besuchen die Blüten eifrig. Die Kombination von dekorativem Laub und ökologischem Nutzen macht sie zu einer der besten Stauden für naturnahe Steingärten. Sie kann in Felsspalten, zwischen Steinplatten oder entlang von Trockenmauern gepflanzt werden. Die flachen Ausläufer breiten sich langsam aus, ohne aggressiv zu sein. Ein regelmäßiger Rückschnitt nach der Blüte fördert einen kompakten Wuchs. Auch als Einfassung von Wegen eignet sich die Staude hervorragend.

Im Naturgarten und in der Dachbegrünung

Im Naturgarten fühlt sich der Echte Gamander wohl, da er mit den dort herrschenden, oft kargen Bedingungen gut zurechtkommt. Er lässt sich mit Wildstauden und Gräsern kombinieren, um eine naturnahe Pflanzung zu schaffen. Die Art eignet sich auch für extensive Dachbegrünungen, da sie Hitze, Trockenheit und Wind toleriert. Ein flaches Substrat von 5 bis 10 Zentimetern reicht aus, um die Pflanze zu etablieren. Die Ausläufer stabilisieren die Dachfläche und verhindern Erosion. Zudem ist die Pflege minimal: Ein gelegentlicher Rückschnitt im Frühjahr reicht aus. Im Bauerngarten kann die Staude in Kräuterspiralen oder an sonnigen Beeträndern verwendet werden. Ihre historische Nutzung als Heilpflanze verleiht ihr einen zusätzlichen Reiz. Achten Sie darauf, dass die Pflanze nicht in zu nährstoffreichen Boden gesetzt wird, da sie sonst weniger kompakt wächst.

Integration in Steppenbeete und Steinfugen

In Steppenbeeten und Steinfugen ist die Teucrium chamaedrys eine ideale Besiedlerin. Sie gedeiht in den Lücken zwischen Steinen und Felsen und unterdrückt dort Unkraut. Die Pflanze verträgt Trockenheit hervorragend und benötigt kaum Bewässerung. Ihre Ausläufer durchziehen das Substrat und festigen den Boden. Zusammen mit anderen Steingartenpflanzen wie Sedum-Arten, Thymian oder verschiedenen Gräsern entstehen lebendige Pflanzbilder. Die Blütenfarbe harmoniert besonders gut mit gelben oder weißen Blütenpartnern. Ein sonniger Platz am Hang oder auf einer kleinen Erhebung kommt den natürlichen Bedingungen am nächsten. Auch auf Mauerkronen oder in Trockensteinmauern fühlt sich die Staude wohl. Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr oder Herbst mit einem Abstand von etwa 25 bis 30 Zentimetern.

Pflanzpartner für den Echten Gamander

Der Echte Gamander lässt sich hervorragend mit anderen sonnen- und trockenheitsliebenden Stauden kombinieren. Seine purpurrosa Blüten und das dunkelgrüne Laub bilden einen schönen Hintergrund für farblich abgestimmte Partner. Gute Pflanzpartner sind Nachtkerzen (Oenothera), Fetthennen (Sedum), Sonnenröschen (Helianthemum) und die Silberkamille (Santolina). Diese Pflanzen teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich im Wuchs. Auch Ziergräser wie Blauschwingel (Festuca glauca) oder Pfriemengras (Stipa) setzen reizvolle Akzente. Die Kombination von rundlichen Polstern und aufrechten Blütenständen sorgt für Abwechslung. Bei der Planung sollte auf ausreichende Pflanzabstände geachtet werden, damit alle Pflanzen genügend Licht erhalten. Die Gesellschaft fördert zudem die Biodiversität, da verschiedene Insektenarten angelockt werden.

Harmonische Kombinationen mit Teucrium chamaedrys

Besonders harmonisch wirken Kombinationen mit Nachtkerzen (Oenothera), die im Juli ihre gelben, leuchtenden Blüten öffnen und einen schönen Kontrast zu den rosa Blüten des Gamanders bilden. Fetthennen (Sedum) wie die Hohe Fetthenne (Sedum telephium) oder der Mauerpfeffer (Sedum acre) bieten mit ihren fleischigen Blättern und späten Blüten eine gute Ergänzung. Sonnenröschen (Helianthemum) mit ihren farbenfrohen, meist gelben oder orangen Blüten erzeugen einen lebendigen Teppich. Silberkamille (Santolina) besticht durch ihr silbriges Laub und die gelben, kugeligen Blüten, die einen reizvollen Kontrast zum dunklen Grün des Gamanders setzen. Alle diese Pflanzen bevorzugen sonnige, trockene Standorte mit gut durchlässigem Boden, was die Pflege vereinfacht.

Gestaltungstipps für Pflanzgemeinschaften

Bei der Gestaltung sollte man darauf achten, dass die Pflanzpartner ähnliche Wuchsformen und -höhen haben. Der Gamander bleibt mit 30 bis 40 Zentimetern relativ niedrig, daher eignen sich höhere Stauden wie Nachtkerzen oder Silberkamille als Hintergrundpflanzen. Niedrige Arten wie Fetthennen oder Sonnenröschen können vor dem Gamander platziert werden. Auch Gräser wie das Blaugras (Koeleria glauca) oder der Blauschwingel (Festuca glauca) lockern das Bild auf. Ein lockerer, naturnaher Stil entspricht dem Charakter dieser Steppenpflanzen. Verwenden Sie Kies oder Splitt als Mulch, um die Trockenheit zu betonen und den Pflegeaufwand zu reduzieren. Ein sonniger Platz mit guter Drainage ist für alle genannten Partner wichtig. Durch die Kombination entstehen pflegeleichte, ökologisch wertvolle Pflanzungen mit langer Blütezeit.

Pflege und Überwinterung

Die Pflege des Echten Gamanders ist minimal, was ihn zu einer idealen Pflanze für pflegeleichte Gärten macht. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen nur in Trockenperioden nötig, bis die Pflanze eingewurzelt ist. Sobald sie etabliert ist, kommt sie mit natürlichen Niederschlägen aus. Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert einen kompakten Wuchs und eine reiche Blüte. Verwelkte Blütenstände können entfernt werden, um die Pflanze optisch sauber zu halten. Dünger ist nicht notwendig; eine dünne Schicht Kompost im Frühjahr reicht aus. Die Ausläuferbildung kann durch Teilung reguliert werden. Im Winter ist die Pflanze voll winterhart, ein Winterschutz ist nicht erforderlich. Lediglich in sehr nassen Wintern können Staunässe und Fäulnis auftreten, daher ist eine gute Drainage wichtig. Krankheiten und Schädlinge treten kaum auf.

Pflege rund ums Jahr bei Teucrium chamaedrys

Die Pflege der Teucrium chamaedrys konzentriert sich auf Frühjahr und Herbst. Im zeitigen Frühjahr, etwa im März, schneidet man die Pflanze auf etwa 5 bis 10 Zentimeter über dem Boden zurück. Dadurch wird neues, kräftiges Wachstum angeregt. Gleichzeitig entfernt man alte, vertrocknete Triebe. Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte im August kann eine zweite, schwächere Blüte im Herbst fördern. Bewässerung ist nur bei längerer Trockenheit nötig, da die Pflanze gut an Trockenheit angepasst ist. Eine Mulchschicht aus Kies oder Splitt hilft, den Boden kühl zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Düngung ist nicht erforderlich, ein wenig halbreifer Kompost im Frühjahr ist höchstens für sehr magere Böden zu empfehlen. Die Ausläufer können im Herbst geteilt werden, um die Pflanze zu vermehren oder in Schach zu halten. Insgesamt ist der Pflegeaufwand sehr gering, was die Art für Anfänger und Vielbeschäftigte attraktiv macht.

Winterhärte und Schutzmaßnahmen

Der Echte Gamander wird der Winterhärtezone Z5 zugeordnet, was bedeutet, dass er Temperaturen bis etwa -28 °C standhält. Dies gilt für den gesamten mitteleuropäischen Raum. Die Pflanze ist voll winterhart und benötigt keinen zusätzlichen Schutz. Allerdings kann Staunässe im Winter zu Wurzelfäule führen, daher ist ein gut dränierter Boden essenziell. In Regionen mit starkem Frost und wenig Schnee kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub als Schutz vor Kahlfrösten dienen, ist aber meist nicht nötig. Die immergrünen Blätter können bei strengem Frost welken, treiben im Frühjahr aber wieder aus. Topfkulturen sollten im Winter vor Frost geschützt werden. Im Freiland reicht die natürliche Winterhärte völlig aus. Ein Rückschnitt im Herbst ist nicht empfehlenswert, da die Blätter einen gewissen Winterschutz bieten. Im Frühjahr entfernt man abgestorbene Pflanzenteile.

Vermehrung durch Ausläufer und Teilung

Die Vermehrung von Teucrium chamaedrys erfolgt am einfachsten durch Teilung der Ausläufer im Frühjahr oder Herbst. Dazu gräbt man die Pflanze aus, teilt den Wurzelstock mit einem scharfen Spaten oder Messer und pflanzt die Teilstücke sofort wieder ein. Die Teilung fördert die Vitalität der Mutterpflanze und verhindert eine Verkahlung. Auch die Bildung von Ablegern durch die Ausläufer ist möglich: Einfach bewurzelte Seitentriebe abtrennen und an der gewünschten Stelle einpflanzen. Eine weitere Methode ist die Aussaat, die jedoch aufwendiger ist. Die Samen keimen bei Temperaturen um 20 °C und benötigen Licht. Die vegetative Vermehrung ist zuverlässiger und erhält die Sortenechtheit. Nach der Teilung sollten die neuen Pflanzen gut angegossen werden, bis sie angewachsen sind. Ein Abstand von etwa 25 Zentimetern zwischen den Pflanzen ist ideal, um einen dichten Bestand zu erzielen.

Wissenswertes über Teucrium chamaedrys

Der Echte Gamander blickt auf eine lange Geschichte als Heilpflanze zurück. Bereits im antiken Griechenland wurde er von Dioskurides gegen Husten und Asthma eingesetzt. Später fand er Anwendung bei Rheuma, Gicht und Fieber. Allerdings ist Vorsicht geboten: Die innere Anwendung kann zu Leberschäden führen, weshalb von Selbstmedikation abzuraten ist. Heute wird die Pflanze vor allem als Zierpflanze geschätzt. Ihr aromatischer Duft und die reiche Blüte machen sie zu einem Highlight im Steingarten. Auch der Name „Edel-Gamander“ wird gelegentlich verwendet. In der Küche kann das Kraut sparsam als Gewürz verwendet werden, ähnlich wie Thymian. Die Art ist zudem ein wichtiger Bestandteil von Trockenrasen-Gesellschaften und fördert die Artenvielfalt. Sie wird nicht umsonst als „nützliches Unkraut“ bezeichnet – denn wo sie wächst, fühlen sich auch viele Insekten wohl.

Historische Heilpflanze mit Warnung

Die Geschichte von Teucrium chamaedrys als Heilpflanze reicht bis in die Antike zurück, als sie zur Behandlung von Atemwegserkrankungen genutzt wurde. Im Mittelalter war sie Bestandteil vieler Kräutermischungen. Jedoch wurde im 20. Jahrhundert die leberschädigende Wirkung bei innerlicher Anwendung erkannt. Daher wird heute dringend davon abgeraten, die Pflanze selbst medizinisch zu verwenden. Äußerlich kann ein Aufguss des Krauts für Umschläge genutzt werden, aber auch hier ist Vorsicht geboten. Die Pflanze enthält Bitterstoffe, ätherische Öle und Gerbstoffe, die in geringen Dosen wirken, aber auch Nebenwirkungen haben können. In der modernen Pflanzenheilkunde wird auf den Echten Gamander weitgehend verzichtet. Stattdessen dienen andere Arten aus der Familie der Lippenblütler als Heilpflanzen. Der historische Wert bleibt jedoch interessant und kann im Garten zu lehrreichen Gesprächen führen. Wer die Pflanze kultiviert, sollte sie als Zierpflanze und nicht als Arznei betrachten.

Name Deutsch: Echte Gamander.
Name Botanisch: Teucrium chamadrys.
Wuchs: Staude, flach, ausgebreitet, ausläuferbildend, 30 bis 40 cm hoch.
Wuchshöhe: 30 - 40 cm.
Blatt: Sommergrün, verkehrt eiförmig, grün.
Frucht: Nüsschen.
Blüte: Purpurrosa, rispenförmig.
Blütezeit: Juli bis August.
Wurzeln: Ausläuferbildend.
Boden: Lehmige, sandige und humose Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 16.
Eigenschaften: Bei der Teucrium chamadrys (Echte Gamander) handelt es sich um eine traditionelle Heilpflanze, die mit Vorliebe gegen Husten und Asthma eingesetzt wurde, aber auch eine heilende Wirkung gegen Rheuma und Gicht attestiert bekam. Die heimische Art überzeugt in unserem Garten als Steingartenpflanze und zeigt sich mit flach ausgebreitetem und ausläuferbildenden Wuchs bis zu 40 cm Höhe. Das eichenblättrige Laub erhält ab Juli Unterstützung von rispenförmigen, purpurrosa Blüten, die sich in der Sonne und auf einem lehmigen, sandigen und humosen Boden mit 16 Pflanzen pro Quadratmeter am wohlsten fühlen..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Echten Gamander

Die Echte Gamander (Teucrium chamaedrys) ist eine heimische Wildstaude, die seit Jahrhunderten geschätzt wird. Mit ihrem flach ausgebreiteten Wuchs, den dichten, immergrünen Blättern und den zarten purpurrosa Blüten ist sie eine Bereicherung für jeden sonnigen Standort. Sie gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Mitteleuropa auf Kalkmagerrasen und in lichten Wäldern heimisch. Im Garten erreicht sie eine Höhe von 30 bis 40 Zentimetern und bildet durch ihre ausläuferbildenden Wurzeln dichte Polster. Der Name „Gamander“ leitet sich vom griechischen „chamai“ (niedrig) und „drys“ (Eiche) ab, was auf die eichenförmigen Blätter hinweist. Die Pflanze ist nicht nur optisch reizvoll, sondern auch pflegeleicht und....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
30 - 40 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Purpurrosa

Blütezeit
Juli - August

Lieferbar ab KW38
3,25 €

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31.05.2026

Wunderschöne Strukturpflanze

Wir waren auf der Suche nach einer pflegeleichten Staude für einen sonnigen Beetbereich. Der Echte Gamander hat uns mit seinem dichten Wuchs und den hübschen Blüten begeistert. Die Pflanzen kamen gesund und kräftig an und haben sich schnell zu schönen Polstern entwickelt.

30.05.2026

Top Qualität und schneller Service

Die Echte Gamander überzeugt durch kompakte Wuchsform, schnelle Lieferung und klare, freundliche Kommunikation. Sehr gut verpackt und in bester Pflanzengesundheit angekommen.

06.10.2024

bisher immer zufrieden

Bereits zum zweiten Mal habe ich bei der Baumschule New Garden bestellt und auch dieses mal wurde ich nicht enttäuscht. Die Website ist klar strukturiert und benutzerfreundlich. Die Lieferung war einwandfrei, gut verpackt und abgestimmt. Absolute Empfehlung!

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Pflanz- und Pflegetipps Teucrium chamadrys / Echte Gamander

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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