| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, bis zu 60 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm |
| Blatt: | Sommergrün, rübenblättrig, oval, gekerbter Rand, behaart, grün |
| Frucht: | Kleine Nüsschen |
| Blüte: | Violett, lippenartig, quirlartig in Etagen angeordnet, reichblühend |
| Blütezeit: | Mai bis August |
| Wurzeln: | Kann tief wurzeln, feinwurzelig |
| Boden: | Trockene bis frische, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 |
| Eigenschaften: |
Der Salvia napifolia (Rübenblättriger Salbei) ist ein seltener Salbei, der ursprünglich aus der Türkei stammt. Ihre violetten Lippenblüten, die quirlartig in Etagen angeordnet sind, erscheinen...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, bis zu 60 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm |
| Blatt: | Sommergrün, rübenblättrig, oval, gekerbter Rand, behaart, grün |
| Frucht: | Kleine Nüsschen |
| Blüte: | Violett, lippenartig, quirlartig in Etagen angeordnet, reichblühend |
| Blütezeit: | Mai bis August |
| Wurzeln: | Kann tief wurzeln, feinwurzelig |
| Boden: | Trockene bis frische, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 |
| Eigenschaften: | Der Salvia napifolia (Rübenblättriger Salbei) ist ein seltener Salbei, der ursprünglich aus der Türkei stammt. Ihre violetten Lippenblüten, die quirlartig in Etagen angeordnet sind, erscheinen zahlreich und bieten einen wunderbaren farblichen Blickfang. Insgesamt erweist sich der Rübenblättrige Salbei bei einer Temperatur von bis zu -18 Grad Celsius als zuverlässig frosthart. Pro Quadratmeter finden bis zu 6 Pflanzen Platz. Wir empfehlen Ihnen den Salvia napifolia entweder einzeln (1 bis 3 Pflanzen) oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen zu setzen, damit er richtig zur Geltung kommt. Bestens für den Gehölzrand, für Rabatten, für Kübel oder den Schnitt geeignet. Auch als Rosenbegleitstaude wirkt der Rübenblättrige Salbei besonders eindrucksvoll. Ein toller Insektenmagnet, der in keinem Garten fehlen sollte! |
- Rübenblättriger Salbei – ein Portrait der seltenen Schönheit
- Standort und Boden – die Grundlage für gesundes Wachstum
- Rübenblättriger Salbei – Blüte und Blattwerk im Detail
- Verwendung im Garten – vielseitige Einsatzmöglichkeiten
- Pflanzpartner für den Rübenblättrigen Salbei
- Pflege und Überwinterung – einfach und effektiv
- Wissenswertes über den Salvia napifolia
Der Rübenblättrige Salbei, botanisch Salvia napifolia, ist eine seltene und faszinierende Staude, die mit ihrer eleganten Erscheinung und langanhaltenden Blütezeit von Mai bis August jeden Garten bereichert. Ihre aufrechte, horstbildende und buschige Wuchsform erreicht eine Höhe von bis zu 60 Zentimetern und verleiht Beeten und Rabatten eine strukturierte Note. Die violetten, lippenförmigen Blüten, die quirlartig in Etagen angeordnet sind, bieten nicht nur einen farblichen Höhepunkt, sondern locken auch zahlreiche Insekten an. Ursprünglich aus der Türkei stammend, hat sich diese Salbei-Art als robust und frosthart bis zu Temperaturen von -18 Grad Celsius erwiesen, was sie zu einer zuverlässigen Wahl für viele Gärten macht.
Rübenblättriger Salbei – ein Portrait der seltenen Schönheit
Dieser Salbei besticht durch seine seltene Präsenz und seine vielseitigen Eigenschaften, die ihn zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Pflanzenliebhaber machen. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf seine Herkunft und seinen charakteristischen Wuchs.
Herkunft und Wuchscharakter
Der Rübenblättrige Salbei stammt ursprünglich aus der Türkei, wo er in seinen natürlichen Habitaten gedeiht. Diese Herkunft prägt seine Ansprüche an Standort und Boden, die wir später detailliert besprechen werden. Als Staude zeigt er einen aufrechten und horstbildenden Wuchs, was bedeutet, dass er kompakte, dichte Horste bildet, die sich langsam ausbreiten. Sein buschiger Habitus verleiht ihm eine voluminöse Erscheinung, die in Pflanzungen für Fülle und Struktur sorgt. Die Pflanze wurzelt tief und feinwurzelig, was ihr eine gute Standfestigkeit und effiziente Nährstoffaufnahme ermöglicht. Diese Wurzeleigenschaften tragen dazu bei, dass der Salvia napifolia auch in trockeneren Phasen resilient bleibt.
Habitus und Ausmaße
Mit einer Wuchshöhe von bis zu 60 Zentimetern gehört der Rübenblättrige Salbei zu den mittelhohen Stauden, die ideal für die mittlere Ebene in Beetgestaltungen sind. Sein aufrechter Wuchs sorgt dafür, dass die Blüten gut sichtbar sind und nicht im Laubwerk verschwinden. Pro Quadratmeter können bis zu sechs Pflanzen gesetzt werden, um eine dichte und üppige Wirkung zu erzielen. Für eine solitäre Wirkung empfehlen sich ein bis drei Exemplare, während kleine Tuffs von drei bis fünf Pflanzen besonders reizvoll sind und den Salbei optimal zur Geltung bringen. Diese Pflanzdichte berücksichtigt den Platzbedarf der horstbildenden Wuchsform und gewährleistet, dass jede Pflanze genügend Licht und Luft erhält, um gesund zu wachsen und reichlich zu blühen.
Nach diesem Portrait wenden wir uns den grundlegenden Anforderungen zu, die für ein erfolgreiches Gedeihen des Rübenblättrigen Salbeis unerlässlich sind.
Standort und Boden – die Grundlage für gesundes Wachstum
Die richtige Wahl von Standort und Boden ist entscheidend für die Vitalität und Blühfreude dieser Staude. Ein optimales Umfeld fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Stressfaktoren.
Der ideale Standort für Salvia napifolia
Der Rübenblättrige Salbei bevorzugt einen sonnigen Standort, der ihm mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag bietet. Diese Exposition ist essenziell, um die reichhaltige Blütenbildung von Mai bis August zu unterstützen und die intensiv violette Färbung der Blüten auszuprägen. Ein vollsonniger Platz gewährleistet, dass die Pflanze ihre Energie optimal in die Blütenproduktion investieren kann. Zudem fördert die Sonne die Ausbildung eines stabilen, aufrechten Wuchses und beugt einem Vergeilen der Triebe vor. Auch in halbschattigen Lagen kann der Salbei gedeihen, allerdings könnte die Blütenfülle etwas nachlassen. Achten Sie darauf, dass der Standort gut belüftet ist, um Staunässe und Pilzkrankheiten vorzubeugen, was besonders in regenreichen Perioden wichtig ist.
Bodenansprüche und Substrat
Der Boden sollte für den Salvia napifolia durchlässig und nährstoffreich sein, um sein tiefes und feinwurzeliges System optimal zu versorgen. Trockene bis frische Untergründe werden gut vertragen, wobei frische Böden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit ideal sind. Eine gute Drainage ist unabdingbar, da Staunässe zu Wurzelfäule führen kann. Schwere Lehmböden können durch die Beimischung von Sand oder Kies verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Leichte Sandböden profitieren von der Zugabe von Kompost oder humusreicher Erde, um den Nährstoffgehalt und die Wasserhaltefähigkeit zu steigern. Der pH-Wert sollte im neutralen bis leicht alkalischen Bereich liegen, aber der Salbei zeigt sich hier generell tolerant. Regelmäßiges Mulchen mit organischem Material hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu konservieren und die Bodenstruktur langfristig zu verbessern.
Mit den richtigen Standortbedingungen im Blick, lohnt es sich, die ästhetischen Highlights dieser Staude genauer zu betrachten.
Rübenblättriger Salbei – Blüte und Blattwerk im Detail
Die Attraktivität des Rübenblättrigen Salbeis liegt nicht nur in seinen Blüten, sondern auch in seinem charakteristischen Laub, das ihm seinen Namen verleiht. Beide Aspekte tragen maßgeblich zum Gesamteindruck bei.
Die violette Blütenpracht
Die Blüten des Salvia napifolia sind von einer intensiven violetten Farbe, die in sonnigen Lagen besonders kräftig leuchtet. Sie sind lippenförmig, typisch für viele Salbei-Arten, und quirlartig in Etagen angeordnet, was der Pflanze eine strukturierte und reichblühende Erscheinung verleiht. Diese Anordnung sorgt dafür, dass über einen langen Zeitraum von Mai bis August immer wieder neue Blüten erscheinen und so eine kontinuierliche Farbwirkung entsteht. Die Blüten sind nicht nur ein visueller Genuss, sondern auch ein wertvoller Insektenmagnet, der Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber anlockt. Ein leichter Duft kann bei warmem Wetter wahrnehmbar sein, der zusätzlich zur Anziehungskraft beiträgt. Die Blütenstände erheben sich elegant über dem Laub und schaffen so eine dynamische Höhenstaffelung im Beet.
Das Laub des Salvia napifolia
Das Blattwerk des Rübenblättrigen Salbeis ist sommergrün und zeichnet sich durch seine rübenblättrige Form aus – oval mit einem gekerbten Rand und einer behaarten Oberfläche in einem satten Grün. Diese Blattstruktur verleiht der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit ein attraktives Aussehen und dient als dekorative Folie für die violetten Blüten. Die behaarte Oberfläche hilft, Verdunstung zu reduzieren und schützt vor übermäßiger Sonneneinstrahlung, was die Pflanze widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit macht. Im Herbst behält das Laub in der Regel seine grüne Farbe, bis es mit den ersten Frösten abstirbt, ohne eine ausgeprägte Herbstfärbung zu zeigen. Die Blätter sind ganzjährig ein strukturgebendes Element, das auch in Kombination mit anderen Stauden für interessante Texturkontraste sorgt.
Nach dieser Betrachtung der ästhetischen Merkmale wollen wir uns den praktischen Einsatzmöglichkeiten im Garten widmen.
Verwendung im Garten – vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Der Rübenblättrige Salbei bietet aufgrund seiner Eigenschaften eine breite Palette an Verwendungsmöglichkeiten, die von klassischen Beetpflanzungen bis zu spezielleren Gartenbereichen reichen. Seine Anpassungsfähigkeit macht ihn zu einem vielseitigen Gestaltungselement.
Als Strukturgeber in Rabatten und Beeten
In Rabatten und Staudenbeeten dient der Salvia napifolia als hervorragender Strukturgeber, der mit seiner aufrechten, horstbildenden Wuchsform für Höhe und Volumen sorgt. Seine bis zu 60 Zentimeter hohen Triebe eignen sich perfekt für die mittlere Ebene, wo sie zwischen niedrigeren Bodendeckern und höheren Solitärstauden vermitteln. Die quirlartig angeordneten Blüten schaffen eine rhythmische Wiederholung, die das Beet optisch gliedert und beruhigt. Durch die Pflanzung in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren entstehen markante Akzente, die das Gesamtbild harmonisieren. Diese Verwendung nutzt die reichblühende Natur der Pflanze aus, um über Monate hinweg Farbe und Leben in die Gestaltung zu bringen, ohne dass ständige Nachpflanzungen nötig sind.
Rübenblättriger Salbei als Kübelpflanze und Schnittblume
Auch als Kübelpflanze macht der Rübenblättrige Salbei eine ausgezeichnete Figur, da sein kompakter, buschiger Wuchs gut in Gefäßen zur Geltung kommt. Wählen Sie einen ausreichend großen Kübel mit guter Drainage, um den tiefwurzelnden Charakter zu berücksichtigen, und achten Sie auf regelmäßiges Gießen, da Kübelpflanzen schneller austrocknen. Diese Verwendung eignet sich ideal für Terrassen, Balkone oder Eingangsbereiche, wo die violetten Blüten als Blickfang dienen. Zudem sind die Blüten des Salvia napifolia hervorragend als Schnittblumen geeignet – sie halten in der Vase lange und bringen einen Hauch von Gartenfrische ins Haus. Schneiden Sie die Blütenstiele am Morgen, wenn sie frisch und gut hydriert sind, um ihre Haltbarkeit zu maximieren. Diese doppelte Nutzung macht die Staude zu einem praktischen und dekorativen Allrounder.
Am Gehölzrand und als Rosenbegleiter
Am Gehölzrand entfaltet der Salbei seine ganze Pracht, da er hier von der leichten Beschattung der Bäume oder Sträucher profitieren kann, ohne vollsonnige Bedingungen zu missen. Diese Lage bietet oft einen geschützten, leicht feuchten Boden, der sein Wachstum fördert. Besonders eindrucksvoll wirkt der Rübenblättrige Salbei als Rosenbegleitstaude – seine violetten Blüten kontrastieren wunderbar mit den pastellfarbenen oder weißen Tönen vieler Rosen und schaffen eine romantische Atmosphäre. Die strukturierten Blätter des Salbeis setzen zudem die oft glatteren Rosenblätter gekonnt in Szene. Diese Kombination ist nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern kann auch dazu beitragen, Schädlinge fernzuhalten, da Salbei-Arten oft abwehrende Eigenschaften besitzen. Pflanzen Sie ihn in Gruppen von drei bis fünf Stück im Vordergrund der Rosen, um eine dichte, blühende Unterpflanzung zu schaffen.
Um die Wirkung des Rübenblättrigen Salbeis noch zu steigern, lohnt es sich, passende Pflanzpartner auszuwählen.
Pflanzpartner für den Rübenblättrigen Salbei
Die richtige Begleitung kann die Vorzüge des Salvia napifolia unterstreichen und ein harmonisches Gesamtbild schaffen. Dabei sind sowohl farbliche als auch strukturelle Aspekte zu berücksichtigen.
Ideale Begleiter für Farbharmonie
Für eine harmonische Farbpalette eignen sich Stauden, die die violetten Blüten des Rübenblättrigen Salbeis ergänzen oder kontrastieren. Die Katzenminne (Nepeta racemosa) mit ihren lavendelblauen Blüten schafft eine sanfte Abstufung, die den Garten in pastellfarbene Töne taucht. Der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) mit seinen goldgelben Blüten bietet einen warmen Kontrast, der die Violetttöne intensiviert und für Lebendigkeit sorgt. Das Mädchenauge (Coreopsis verticillata) in leuchtendem Gelb ergänzt die Blütezeit und lockert die Pflanzung mit seinen feinen Blättern auf. Diese Partner teilen ähnliche Standortansprüche – sonnig und durchlässiger Boden – und bilden so eine pflegeleichte Gemeinschaft, die über Monate hinweg blüht und Insekten anzieht. Pflanzen Sie sie in lockeren Gruppen, um natürliche Übergänge zu schaffen.
Strukturelle Kontraste mit Salvia napifolia
Um strukturelle Kontraste zu setzen, kombinieren Sie den Salbei mit Stauden, die unterschiedliche Blattformen oder Wuchshöhen aufweisen. Der Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit seinen weichen, rundlichen Blättern und gelbgrünen Blüten bildet einen schönen Gegensatz zu den ovalen, behaarten Blättern des Salbeis und fängt Tauperlen effektvoll ein. Die Prachtkerze (Gaura lindheimeri) mit ihren zarten, schwebenden weißen oder rosafarbenen Blüten an langen Stielen bringt Leichtigkeit und Bewegung in die Pflanzung und kontrastiert mit der aufrechten Form des Salvia napifolia. Das Brandkraut (Phlomis russeliana) mit seinen etagenartig angeordneten, gelben Blüten und großen, herzförmigen Blättern schafft eine dramatische Textur, die den Salbei hervorhebt. Diese Kombinationen nutzen die horstbildende Natur des Salbeis, um solide Strukturen zu schaffen, die von luftigeren Partnern umspielt werden.
Mit einer gut geplanten Pflanzgemeinschaft im Beet wenden wir uns nun den praktischen Pflegeaspekten zu, die für eine langfristige Freude an dieser Staude sorgen.
Pflege und Überwinterung – einfach und effektiv
Der Rübenblättrige Salbei ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand lange Freude bereitet. Einige grundlegende Maßnahmen unterstützen jedoch seine Gesundheit und Blühkraft.
Gießen und Düngen
In der Anwachsphase nach der Pflanzung benötigt der Salvia napifolia regelmäßige Wassergaben, um sein tiefes Wurzelsystem zu etablieren. Danach kommt er mit trockenen bis frischen Böden gut zurecht, sodass Gießen nur bei längerer Trockenheit nötig ist – achten Sie darauf, dass der Boden zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen kann, um Staunässe zu vermeiden. Im Frühjahr, zu Beginn der Vegetationsperiode, empfiehlt sich eine Gabe von Kompost oder einem organischen Volldünger, um das Wachstum und die Blütenbildung zu fördern. Übermäßiges Düngen sollte vermieden werden, da es zu weichem, anfälligem Wuchs führen kann. Ein zweiter, leichterer Dünger im Frühsommer kann die Blütezeit verlängern, ist aber nicht zwingend erforderlich, wenn der Boden nährstoffreich ist.
Schnitt und Vermehrung des Rübenblättrigen Salbeis
Ein Rückschnitt nach der ersten Hauptblüte im Hochsommer kann eine Nachblüte anregen – schneiden Sie die verblühten Triebe etwa um ein Drittel zurück, um die Pflanze zu neuer Knospenbildung anzuregen. Im Spätherbst oder frühen Frühjahr, vor dem neuen Austrieb, sollten alle abgestorbenen Pflanzenteile bodennah entfernt werden, um Platz für frisches Wachstum zu schaffen und Krankheiten vorzubeugen. Zur Vermehrung eignen sich Teilung oder Stecklinge – teilen Sie die Horste im Frühjahr alle drei bis vier Jahre, um die Vitalität zu erhalten und neue Pflanzen zu gewinnen. Stecklinge können im Frühsommer von nicht blühenden Trieben genommen und in Anzuchterde bewurzelt werden. Diese Methoden sind einfach durchzuführen und helfen, den Bestand zu vergrößern oder die Pflanze zu verjüngen.
Winterharte und robuste Natur
Der Rübenblättrige Salbei erweist sich als zuverlässig frosthart bis zu Temperaturen von -18 Grad Celsius, was ihn in den meisten deutschen Regionen winterfest macht. In sehr kalten Lagen oder bei späten Frösten kann ein leichter Winterschutz aus Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die Wurzelzone zu schützen, besonders bei jungen Pflanzen. Im Kübel ist ein geschützter Standort an einer Hauswand oder das Einpacken des Gefäßes mit Noppenfolie empfehlenswert, um ein Durchfrieren des Wurzelballens zu verhindern. Die oberirdischen Teile frieren im Winter zurück, treiben aber im Frühjahr aus der Wurzel wieder zuverlässig aus. Diese Robustheit macht die Staude zu einer pflegeleichten Wahl, die auch für Gartenanfänger geeignet ist.
Abschließend werfen wir einen Blick auf einige interessante Hintergründe und Besonderheiten dieser bemerkenswerten Pflanze.
Wissenswertes über den Salvia napifolia
Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus gibt es einige faszinierende Details zum Rübenblättrigen Salbei, die sein Profil abrunden und sein Verständnis vertiefen.
Herkunft und botanische Besonderheiten
Der botanische Name Salvia napifolia leitet sich von der Gattung Salvia, die zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gehört, und dem Artepitheton napifolia, das auf die rübenblättrige Form der Blätter hinweist – „napus“ bedeutet Rübe und „folia“ Blätter. Diese Namensgebung unterstreicht das charakteristische Merkmal der Pflanze, das sie von anderen Salbei-Arten unterscheidet. Als seltene Art in Kultur ist der Rübenblättrige Salbei eine Bereicherung für Sammler und Gartenliebhaber, die nach ungewöhnlichen Pflanzen suchen. Seine Herkunft aus der Türkei verweist auf sein natürliches Verbreitungsgebiet in gemäßigten bis warmen Regionen, was seine Anpassung an sonnigen und trockenen Standorten erklärt. In der Natur bildet er kleine Nüsschen als Früchte aus, die zur Vermehrung dienen können, im Garten spielt dies jedoch eine untergeordnete Rolle. Diese botanischen Eigenheiten machen ihn zu einem interessanten Studienobjekt und einem wertvollen Beitrag zur Biodiversität im eigenen Grün.
| Name Deutsch: | Rübenblättriger Salbei. |
| Name Botanisch: | Salvia napifolia. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, bis zu 60 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, rübenblättrig, oval, gekerbter Rand, behaart, grün. |
| Frucht: | Kleine Nüsschen. |
| Blüte: | Violett, lippenartig, quirlartig in Etagen angeordnet, reichblühend. |
| Blütezeit: | Mai bis August. |
| Wurzeln: | Kann tief wurzeln, feinwurzelig. |
| Boden: | Trockene bis frische, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 6. |
| Eigenschaften: | Der Salvia napifolia (Rübenblättriger Salbei) ist ein seltener Salbei, der ursprünglich aus der Türkei stammt. Ihre violetten Lippenblüten, die quirlartig in Etagen angeordnet sind, erscheinen zahlreich und bieten einen wunderbaren farblichen Blickfang. Insgesamt erweist sich der Rübenblättrige Salbei bei einer Temperatur von bis zu -18 Grad Celsius als zuverlässig frosthart. Pro Quadratmeter finden bis zu 6 Pflanzen Platz. Wir empfehlen Ihnen den Salvia napifolia entweder einzeln (1 bis 3 Pflanzen) oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen zu setzen, damit er richtig zur Geltung kommt. Bestens für den Gehölzrand, für Rabatten, für Kübel oder den Schnitt geeignet. Auch als Rosenbegleitstaude wirkt der Rübenblättrige Salbei besonders eindrucksvoll. Ein toller Insektenmagnet, der in keinem Garten fehlen sollte!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Rübenblättrige Salbei, botanisch Salvia napifolia, ist eine seltene und faszinierende Staude, die mit ihrer eleganten Erscheinung und langanhaltenden Blütezeit von Mai bis August jeden Garten bereichert. Ihre aufrechte, horstbildende und buschige Wuchsform erreicht eine Höhe von bis zu 60 Zentimetern und verleiht Beeten und Rabatten eine strukturierte Note. Die violetten, lippenförmigen Blüten, die quirlartig in Etagen angeordnet sind, bieten nicht nur einen farblichen Höhepunkt, sondern locken auch zahlreiche Insekten an. Ursprünglich aus der Türkei stammend, hat sich diese Salbei-Art als robust und frosthart bis zu.... |
Pflanz- und Pflegetipps Salvia napifolia / Rübenblättriger Salbei
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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