| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, 80 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm |
| Blatt: | Sommergrün, schmal lanzettlich, ganzrandig, spitz zulaufend, rau, hart, dunkelgrün |
| Frucht: | Samen ohne Pappus, unscheinbar |
| Blüte: | Rosa, strahlenförmig, igelköpfige Samenstände, federballähnlich aussehend, einfach, herabhängend, reichblühend |
| Blütezeit: | Juli bis September |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel |
| Boden: | Frische, durchlässige, nahrhafte und steinige Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 10 |
| Eigenschaften: |
Charakteristisches Merkmal der Echinacea pallida (Bleicher Scheinsonnenhut) ist die federballähnliche Blüte, die in einem tollen Rosaton von Juli bis September heranwächst. Von der dunkleren Mitte...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, 80 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm |
| Blatt: | Sommergrün, schmal lanzettlich, ganzrandig, spitz zulaufend, rau, hart, dunkelgrün |
| Frucht: | Samen ohne Pappus, unscheinbar |
| Blüte: | Rosa, strahlenförmig, igelköpfige Samenstände, federballähnlich aussehend, einfach, herabhängend, reichblühend |
| Blütezeit: | Juli bis September |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel |
| Boden: | Frische, durchlässige, nahrhafte und steinige Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 10 |
| Eigenschaften: | Charakteristisches Merkmal der Echinacea pallida (Bleicher Scheinsonnenhut) ist die federballähnliche Blüte, die in einem tollen Rosaton von Juli bis September heranwächst. Von der dunkleren Mitte der Blüte hängen dann die einzelnen Blütenblätter wie feine, luftige Fäden herab. Die Blüten des Bleichen Scheinsonnenhutes stehen dabei auf aufrechten, länglichen Stängeln, die einem entgegen zu wachsen scheinen. Pflanzen Sie diese Staude in kleinen Tuffs mit 10 Stauden pro Quadratmeter in einem Pflanzenabstand von 30 cm auf einem nahrhaften Boden in der Sonne und sie wird es Ihnen lange danken. Außerdem ist diese Sorte auch eine sehr schöne Schnittstaude, deren Blüte auch zuhause in der Vase weiter blüht. Im Garten eignet sich die Anpflanzung des Bleichen Scheinsonnenhuts in Beeten oder auf Freiflächen. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos und pflegeleicht. Ein toller Hingucker, der garantiert auch Sie überzeugen wird! |
- Portrait des Bleichen Scheinsonnehuts
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk von Echinacea pallida
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Echinacea pallida
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes um den Bleichen Scheinsonnehut
Portrait des Bleichen Scheinsonnehuts
Der Bleiche Scheinsonnehut, botanisch Echinacea pallida, ist eine ausdrucksstarke Staude, die mit ihren ungewöhnlichen Blüten jedes Beet bereichert. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, hat sie sich in europäischen Gärten als robuste und pflegeleichte Pflanze etabliert. Ihr charakteristisches Merkmal sind die herabhängenden, rosafarbenen Blütenblätter, die an feine Fäden erinnern und der Blüte ein federballartiges Aussehen verleihen. Diese Staude erreicht eine Höhe von etwa 80 Zentimetern und blüht ausdauernd von Juli bis September. Sie ist nicht nur eine Zierde für Beete und Freiflächen, sondern auch als Schnittblume und Heilpflanze geschätzt. Der Bleiche Scheinsonnehut ist ein echter Hingucker, der mit seiner Anmut und Vielseitigkeit überzeugt.
Herkunft und Eigenschaften
Echinacea pallida ist in den Prärien Nordamerikas beheimatet, wo sie auf sonnigen, durchlässigen Böden wächst. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche an den Gartenstandort: Sie liebt die volle Sonne und gedeiht am besten auf frischen, nahrhaften und steinigen Untergründen. Die Pflanze bildet eine kräftige Pfahlwurzel aus, die ihr hilft, auch längere Trockenperioden zu überstehen. Insgesamt erweist sich der Bleiche Scheinsonnehut als anspruchslos und pflegeleicht. Innerhalb der Artengruppe der Sonnenhüte weist er die höchsten Wirkstoffgehalte auf und wird daher gerne als Heilpflanze genutzt. Echinacea pallida ist nicht giftig, aber nicht zum Verzehr geeignet. Ihre Blüten locken zahlreiche Schmetterlinge und Bienen an, was sie zu einer wertvollen Pflanze für insektenfreundliche Gärten macht.
Wuchs und Erscheinungsbild
Der Bleiche Scheinsonnehut wächst aufrecht, horstbildend und buschig. Seine Stängel sind länglich und aufrecht, sodass die Blüten dem Betrachter entgegenzuwachsen scheinen. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 80 Zentimetern und eine ähnliche Breite, wenn sie in kleinen Tuffs gepflanzt wird. Mit einer Pflanzdichte von zehn Stauden pro Quadratmeter und einem Abstand von 30 Zentimetern entsteht ein dichter, aber luftiger Bestand. Die Blätter sind sommergrün, schmal lanzettlich, ganzrandig, spitz zulaufend und fühlen sich rau und hart an. Ihre dunkelgrüne Farbe bildet einen schönen Kontrast zu den hellen Blüten. Im Herbst verfärbt sich das Laub dezent gelblich, bevor die Pflanze oberirdisch einzieht.
Damit der Bleiche Scheinsonnehut optimal gedeiht, sind die Wahl des Standorts und die Beschaffenheit des Bodens von großer Bedeutung. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie, wie Sie die idealen Bedingungen für diese Staude schaffen.
Standort und Boden
Der Bleiche Scheinsonnehut stellt spezifische Ansprüche an seinen Platz im Garten, die eng mit seiner Herkunft aus den nordamerikanischen Prärien verbunden sind. Ein sonniger Standort ist unerlässlich, damit die Pflanze reich blüht und ihre charakteristische Wuchsform entwickelt. Auch die Bodenbeschaffenheit spielt eine entscheidende Rolle: Ein frischer, durchlässiger und nährstoffreicher Untergrund ist ideal. Mit der richtigen Vorbereitung können Sie die Bedingungen optimal anpassen.
Ansprüche an den Standort
Echinacea pallida benötigt einen vollsonnigen Platz, um ihre volle Pracht zu entfalten. An halbschattigen Standorten bleibt die Blüte spärlich und die Pflanze neigt zu schwächerem Wuchs. Die Staude bevorzugt frische, aber nicht staunasse Böden, da ihre Pfahlwurzel empfindlich auf Überschwemmung reagiert. Ein Standort mit guter Luftzirkulation beugt Pilzkrankheiten vor. In windgeschützten Lagen können die Blütenstiele dennoch aufrecht bleiben. Auch die Nähe zu Mauern oder Hecken ist vorteilhaft, jedoch sollte der Boden dort nicht zu trocken sein. Grundsätzlich ist der Bleiche Scheinsonnehut recht anpassungsfähig, solange der Standort sonnig und der Boden durchlässig ist.
Bodenbeschaffenheit und Vorbereitung
Der ideale Boden für Echinacea pallida ist nahrhaft, humos und steinig-durchlässig. Schwere Lehmböden sollten mit Sand oder Kies verbessert werden, um Staunässe zu vermeiden. Ein pH-Wert im neutralen bis leicht alkalischen Bereich wird bevorzugt. Vor der Pflanzung wird der Boden tiefgründig gelockert, damit die Pfahlwurzel gut einwachsen kann. Eine Einarbeitung von reifem Kompost oder einem organischen Langzeitdünger versorgt die Pflanze mit den nötigen Nährstoffen. Auf zu stark gedüngten Böden wächst die Staude zwar üppig, bildet aber weniger Blüten. Daher ist eine moderate Nährstoffversorgung ausreichend. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder Stroh hält die Bodenfeuchte konstant und unterdrückt Unkraut.
Nachdem die Standortbedingungen geklärt sind, widmen wir uns nun der faszinierenden Blüte und dem Blattwerk dieser außergewöhnlichen Staude.
Blüte und Blattwerk von Echinacea pallida
Die Blüten des Bleichen Scheinsonnehuts sind sein unverkennbares Markenzeichen. Sie erscheinen von Juli bis September in einem zarten Rosa und hängen wie feine Fäden von der dunklen Mitte herab. Dieses federballartige Erscheinungsbild macht die Staude zu einem Blickfang in jedem Garten. Auch das Blattwerk trägt zur Gesamtwirkung bei: Die rauen, dunkelgrünen Blätter bilden einen dezenten Hintergrund und unterstreichen die Leichtigkeit der Blüten. Im Folgenden werden die Besonderheiten von Blüte und Blättern näher beleuchtet.
Die federballartigen Blüten
Die Blüten von Echinacea pallida sind einfach, strahlenförmig und von einer besonderen Leichtigkeit geprägt. Jede Einzelblüte besteht aus einem igelköpfigen Samenstand, der von herabhängenden, rosafarbenen Zungenblüten umgeben ist. Diese Zungenblüten sind schmal und lang, sodass sie an feine Federn erinnern. Die Blütezeit erstreckt sich über mehrere Wochen, wobei die Pflanze reich blüht und immer neue Blüten nachschiebt. Die Farbpalette reicht von hellem Rosa bis zu einem kräftigen Rosaton, der je nach Sorte variieren kann. Die Blüten duften angenehm süßlich und locken zahlreiche Insekten an. Nach der Blüte bleiben die Samenstände als dekorative Strukturen erhalten und zieren den Garten bis in den Winter hinein.
Das charakteristische Blattwerk
Die Blätter des Bleichen Scheinsonnehuts sind sommergrün und weisen eine schmal lanzettliche Form mit ganzrandigem Blattrand auf. Sie laufen spitz zu und fühlen sich rau und hart an, was auf eine leichte Behaarung zurückzuführen ist. Die dunkelgrüne Farbe der Blätter bildet einen schönen Kontrast zu den hellen Blüten. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und umfassen die Stängel. Im unteren Bereich der Pflanze sind sie größer und breiter, während sie nach oben hin kleiner werden. Das Laub bleibt bis zum ersten Frost frisch und verfärbt sich dann dezent gelblich, bevor die Pflanze oberirdisch einzieht. Die robuste Blattstruktur macht Echinacea pallida widerstandsfähig gegen Schneckenfraß und andere Schädlinge.
Nachdem wir die äußeren Merkmale kennen, stellt sich die Frage, wie sich der Bleiche Scheinsonnehut am besten im Garten einsetzen lässt. Die folgenden Abschnitte geben Ihnen praktische Tipps für die Verwendung.
Verwendung im Garten
Der Bleiche Scheinsonnehut ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen zur Geltung kommt. Ob als Schnittblume, in naturnahen Beeten oder als Heilpflanze – seine Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Dank seiner langen Blütezeit und der ungewöhnlichen Blütenform setzt er Akzente und lockt gleichzeitig Nützlinge an. Nachfolgend werden drei besondere Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt.
Als Schnittblume und in der Vase
Die Blüten von Echinacea pallida eignen sich hervorragend als Schnittblumen, da sie in der Vase lange frisch bleiben. Die Pflanze wird ausdrücklich als Schnittblume empfohlen. Die Stiele sind fest und aufrecht, sodass sie sich gut arrangieren lassen. In Kombination mit anderen Sommerblumen wie Sonnenhut oder Gräsern entstehen reizvolle Sträuße. Um die Haltbarkeit zu verlängern, sollten die Stiele schräg angeschnitten und das Wasser regelmäßig gewechselt werden. Ein frischer Anschnitt alle zwei Tage fördert die Wasseraufnahme. Auch getrocknet sind die Samenstände dekorativ und eignen sich für Trockenarrangements. So können Sie sich auch im Winter an der Schönheit dieser Staude erfreuen.
In naturnahen Beeten und Freifläche
Für naturnah anmutende Beete ist Echinacea pallida eine ideale Pflanze. Sie fügt sich harmonisch in Prärie- oder Steppengärten ein und kommt in Gruppen besonders gut zur Geltung. Die Art wird von Schmetterlingen geliebt und eignet sich dadurch auch für insektenfreundliche Pflanzungen. In großen Freiflächen kann sie in Kombination mit Gräsern wie Federgras (Stipa tenuissima) oder Tautropfengras (Sporobolus heterolepis) verwendet werden. Auch mit Verbenen, Prachtscharten (Liatris) oder Mannstreu (Eryngium yuccifolium) ergeben sich stimmungsvolle Bilder. Die Pflanze verträgt sich gut mit anderen Stauden und lässt sich problemlos in bestehende Beete integrieren. Durch ihre aufrechte Wuchsform und die leuchtenden Blüten lockert sie selbst dichte Pflanzungen auf.
Heilpflanze und Insektenweide
Echinacea pallida wird traditionell als Heilpflanze geschätzt, insbesondere aufgrund ihrer immunstärkenden Eigenschaften. Innerhalb der Artengruppe weist sie die höchsten Wirkstoffgehalte auf und ist deshalb als Heilpflanze besonders geeignet. Die Inhaltsstoffe werden vor allem aus den Wurzeln und oberirdischen Teilen gewonnen. Allerdings ist die Pflanze nicht zum direkten Verzehr geeignet; für therapeutische Zwecke sollten Fertigpräparate aus der Apotheke verwendet werden. Zugleich ist der Bleiche Scheinsonnehut eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten: Bienen, Hummeln und Schmetterlinge besuchen die Blüten eifrig. Wer einen insektenfreundlichen Garten gestalten möchte, kommt an dieser Staude kaum vorbei. Sie trägt zur Artenvielfalt bei und fördert das ökologische Gleichgewicht.
Damit die Pracht möglichst lange anhält, ist die Wahl geeigneter Pflanzpartner entscheidend. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, welche Kombinationen besonders harmonisch wirken.
Pflanzpartner für Echinacea pallida
Der Bleiche Scheinsonnehut harmoniert mit einer Vielzahl von Stauden und Gräsern, die ähnliche Standortansprüche haben. Durch geschickte Kombinationen lassen sich farbenfrohe und abwechslungsreiche Beete gestalten. Im Folgenden werden einige besonders empfehlenswerte Pflanzpartner vorgestellt, die sowohl optisch als auch ökologisch gut zusammenpassen.
Kugel-Lauch und Farbakzente
Als Pflanzpartner wird Allium sphaerocephalon, der Kugel-Lauch, genannt. Seine purpurroten, kugeligen Blütenstände erscheinen im Juni und Juli und bilden einen reizvollen Kontrast zu den herabhängenden Blüten von Echinacea pallida. Der Kugel-Lauch wird etwa 60 bis 90 Zentimeter hoch und blüht etwas früher, sodass eine zeitliche Staffelung entsteht. Auch andere Laucharten wie Allium atropurpureum passen gut. Als weiterer Partner wird Hyssopus officinalis 'Roseus', der Rosa Ysop, empfohlen. Dieser Halbstrauch blüht von Juli bis September in zartem Rosa und lockt ebenfalls viele Insekten an. Gemeinsam ergibt sich ein duftendes und farbenfrohes Ensemble.
Gräser und andere Stauden
Grasartige Begleiter unterstreichen den natürlichen Charakter des Bleichen Scheinsonnehuts. Empfohlen wird Sporobolus heterolepis 'Cloud', das Tautropfengras, das mit seinen feinen, überhängenden Blütenrispen eine luftige Struktur schafft. Auch Federgras (Stipa tenuissima) sorgt mit seinen seidigen Halmen für Bewegung im Beet. Unter den Stauden eignen sich Aster novae-angliae 'Herbstschnee' (Raublatt-Aster) und Phlox paniculata 'Alabaster' (Hoher Sommer-Phlox) als spätblühende Partner. Baptisia australis, die Indigolupine, bringt mit ihren blauen Blütentrauben einen kräftigen Farbakzent. Auch Morina longifolia, die Elfendistel, ist mit ihren weißen oder rosa Blüten eine interessante Begleitung.
Kombinationen mit Purpur-Sonnenhut
Eine besonders harmonische Verbindung ergibt sich mit Echinacea purpurea, dem Purpur-Sonnenhut. Beide Arten teilen ähnliche Ansprüche an Standort und Boden, blühen zeitgleich und ergänzen sich farblich perfekt. Während die Blüten von Echinacea purpurea aufrechte, breite Zungenblüten haben, hängen die des Bleichen Scheinsonnehuts herab – ein reizvoller Kontrast in Form und Farbe. Gemeinsam gepflanzt entsteht ein abwechslungsreiches Bild, das über mehrere Monate hinweg begeistert. Auch mit Echinacea purpurea als Partner ergibt sich ein attraktives Beetbild. Diese Kombination ist nicht nur für das Auge ansprechend, sondern bietet auch Insekten ein reichhaltiges Nahrungsangebot.
Nachdem die idealen Pflanzpartner gefunden sind, widmen wir uns nun der Pflege und Überwinterung des Bleichen Scheinsonnehuts. Mit den richtigen Maßnahmen bleibt die Staude über viele Jahre hinweg vital und blühfreudig.
Pflege und Überwinterung
Der Bleiche Scheinsonnehut ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand auskommt. Dennoch gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, um eine optimale Entwicklung zu fördern. Von der Bewässerung über den Rückschnitt bis hin zur Überwinterung – hier erfahren Sie, worauf es ankommt.
Wässerung und Düngung
Echinacea pallida benötigt während der Wachstumsphase regelmäßige Wassergaben, besonders in Trockenperioden. Der Boden sollte stets leicht feucht sein, aber Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Eine Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Bodentemperatur zu regulieren. Die Düngung fällt moderat aus: Im Frühjahr kann eine Gabe reifer Kompost oder ein organischer Langzeitdünger eingearbeitet werden. Übermäßige Stickstoffdüngung führt zu weichem Wachstum und geringerer Blütenbildung. Eine jährliche Düngung mit Kalium kann die Widerstandsfähigkeit gegen Frost und Krankheiten erhöhen. Grundsätzlich ist die Staude jedoch genügsam und kommt mit den Nährstoffen im Boden gut aus.
Rückschnitt und Überwinterung
Im Herbst, nach der Blüte, können die verblühten Samenstände entweder stehen gelassen oder zurückgeschnitten werden. Belässt man sie, bieten sie Vögeln im Winter Nahrung und der Pflanze einen natürlichen Winterschutz. Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr, bevor der Neuaustrieb beginnt, ist ebenfalls möglich. Die Staude ist winterhart bis etwa -30 °C, sodass in den meisten Regionen Deutschlands kein zusätzlicher Schutz nötig ist. Allerdings schadet eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig in sehr rauen Lagen nicht. Die Pfahlwurzel überdauert den Winter zuverlässig im Boden. Staunässe im Winter ist die größte Gefahr; achten Sie daher auf einen gut drainierten Boden.
Vermehrung und Teilung
Der Bleiche Scheinsonnehut kann durch Teilung vermehrt werden, am besten im Frühjahr oder nach der Blüte. Dazu wird der Wurzelstock ausgegraben und mit einem scharfen Spaten in mehrere Stücke geteilt, die jeweils mindestens einen Trieb haben. Die Teilstücke werden anschließend an einem neuen Standort eingepflanzt. Auch eine Vermehrung durch Samen ist möglich; die Keimung erfolgt bei Temperaturen um 20 °C. Allerdings weichen Sämlinge oft von der Mutterpflanze ab. Regelmäßige Teilung alle drei bis vier Jahre hält die Staude vital und blühfreudig. Eine Teilung ist empfehlenswert, um die Pflanzen gesund zu erhalten und ihre Lebensdauer zu verlängern.
Abschließend werfen wir einen Blick auf die kulturelle Bedeutung und einige interessante Hintergrundinformationen zum Bleichen Scheinsonnehut. Diese Aspekte vertiefen das Verständnis für diese besondere Pflanze.
Wissenswertes um den Bleichen Scheinsonnehut
Der Bleiche Scheinsonnehut blickt auf eine lange Geschichte als Heil- und Zierpflanze zurück. Neben seiner Verwendung in der traditionellen Medizin ranken sich interessante Fakten um seine Herkunft und Namensgebung. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Bedeutung dieser bemerkenswerten Staude.
Bedeutung und Geschichte
Die Gattung Echinacea ist nach dem griechischen Wort „echinos“ für „Igel“ benannt, was auf die stacheligen Samenstände anspielt. Der Artname „pallida“ bedeutet „blass“ und bezieht sich auf die hellen Blüten. Echinacea pallida stammt aus Nordamerika und wurde von den indigenen Völkern als Heilpflanze geschätzt. Heute ist sie in vielen Gärten verbreitet und wird aufgrund ihrer hohen Wirkstoffgehalte auch in der Phytotherapie eingesetzt. Die Pflanze symbolisiert Stärke und Heilung und ist ein Symbol für die Prärien Nordamerikas. In Europa hat sie sich als dankbare Gartenstaude etabliert, die mit ihrer unkonventionellen Blütenform überzeugt. Der Bleiche Scheinsonnehut ist eine Bereicherung für jeden naturnahen Garten und ein Zeugnis der botanischen Vielfalt.
| Name Deutsch: | Bleicher Scheinsonnehut. |
| Name Botanisch: | Echinacea pallida. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, 80 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 80 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, schmal lanzettlich, ganzrandig, spitz zulaufend, rau, hart, dunkelgrün. |
| Frucht: | Samen ohne Pappus, unscheinbar. |
| Blüte: | Rosa, strahlenförmig, igelköpfige Samenstände, federballähnlich aussehend, einfach, herabhängend, reichblühend. |
| Blütezeit: | Juli bis September. |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel. |
| Boden: | Frische, durchlässige, nahrhafte und steinige Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 10. |
| Eigenschaften: | Charakteristisches Merkmal der Echinacea pallida (Bleicher Scheinsonnenhut) ist die federballähnliche Blüte, die in einem tollen Rosaton von Juli bis September heranwächst. Von der dunkleren Mitte der Blüte hängen dann die einzelnen Blütenblätter wie feine, luftige Fäden herab. Die Blüten des Bleichen Scheinsonnenhutes stehen dabei auf aufrechten, länglichen Stängeln, die einem entgegen zu wachsen scheinen. Pflanzen Sie diese Staude in kleinen Tuffs mit 10 Stauden pro Quadratmeter in einem Pflanzenabstand von 30 cm auf einem nahrhaften Boden in der Sonne und sie wird es Ihnen lange danken. Außerdem ist diese Sorte auch eine sehr schöne Schnittstaude, deren Blüte auch zuhause in der Vase weiter blüht. Im Garten eignet sich die Anpflanzung des Bleichen Scheinsonnenhuts in Beeten oder auf Freiflächen. Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos und pflegeleicht. Ein toller Hingucker, der garantiert auch Sie überzeugen wird!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait des Bleichen ScheinsonnehutsDer Bleiche Scheinsonnehut, botanisch Echinacea pallida, ist eine ausdrucksstarke Staude, die mit ihren ungewöhnlichen Blüten jedes Beet bereichert. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, hat sie sich in europäischen Gärten als robuste und pflegeleichte Pflanze etabliert. Ihr charakteristisches Merkmal sind die herabhängenden, rosafarbenen Blütenblätter, die an feine Fäden erinnern und der Blüte ein federballartiges Aussehen verleihen. Diese Staude erreicht eine Höhe von etwa 80 Zentimetern und blüht ausdauernd von Juli bis September. Sie ist nicht nur eine Zierde für Beete und Freiflächen, sondern auch als Schnittblume und Heilpflanze geschätzt. Der Bleiche Scheinsonnehut ist ein echter Hingucker, der mit seiner Anmut und Vielseitigkeit überzeugt. Herkunft und EigenschaftenEchinacea pallida ist in den Prärien Nordamerikas beheimatet, wo sie auf.... |
Pflanz- und Pflegetipps Echinacea pallida / Bleicher Scheinsonnehut
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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