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Apfelbeere / Aronia

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Aronia melanocarpa 'Autumn Magic'
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Wuchsendhöhe: bis zu 1,5 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Aronia melanocarpa 'Autumn Magic'
Name
deutsch:
Apfelbeere 'Autumn Magic'
18,90 € *
Aronia arbutifolia 'Brilliant'
(8)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Aronia arbutifolia 'Brilliant'
Name
deutsch:
Apfelbeere 'Brilliant' / Zwergvogelbeere 'Brilliant'
ab 19,90 € *
Aronia melanocarpa 'Hugin'
(3)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Aronia melanocarpa 'Hugin'
Name
deutsch:
Apfelbeere 'Hugin'
ab 12,90 € *
Aronia melanocarpa 'Rubina'
(2)
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Wuchsendhöhe: Bis zu 2 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Aronia melanocarpa 'Rubina'
Name
deutsch:
Apfelbeere 'Rubina'
29,90 € *
Aronia prunifolia 'Viking'
(6)
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Wuchsendhöhe: 1,5 - 2 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Reinweiß
Blütezeit: Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Aronia prunifolia 'Viking'
Name
deutsch:
Apfelbeere 'Viking' / Zwergvogelbeere 'Viking'
ab 12,90 € *
Aronia prunifolia 'Nero'
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Wuchsendhöhe: bis zu 1,6 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Mai
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Aronia prunifolia 'Nero'
Name
deutsch:
Schwarzfruchtige Apfelbeere 'Nero'
ab 13,90 € *
Apfelbeere / Aronia

AroniaDie nordamerikanischen Ureinwohner wissen die Apfelbeere bereits seit vielen Hundert Jahren als Vitaminlieferant zu schätzen, doch die Apfelbeere kann noch mehr. Sie trägt nicht nur gesunde Wildfrüchte, sondern begeistert auch mit einer aufsehenerregenden Herbstfärbung. Gründe genug, sich die Aronia, so ihr botanischer Name, in den eigenen Garten zu holen!

Sehr ansprechender Kleinstrauch

Die Apfelbeere wird auch Zwergvogelbeere genannt und gehört zu den Rosengewächsen. Zu Hause sind ihre drei Arten ursprünglich in den Mittelmeerländern sowie in Nordamerika, doch mittlerweile sind auch die skandinavischen Länder sowie Osteuropa und das Gebiet der ehemaligen DDR wichtige Anbaugebiete. Und das ist auch gut so, denn die Nachfrage nach dem ansprechenden Zierstrauch wächst stetig.

Was Sie über die Apfelbeere - Aronia wissen sollten

Die Apfelbeere ist ein kleiner bis mittelgroßer sommergrüner Strauch, der zunächst aufrecht, später auseinanderstrebend wächst. Er trägt wechselständige, ungeteilte Blätter mit einem Kerbenrand und erfreut den Betrachter mit Mai und Juni mit schmucken Blüten in Weiß oder zartem Rosa. Hohe Ansprüche hat die Zwergvogelbeere trotz ihrer wundervollen Gestalt nicht. Sie fühlt sich sowohl in der Sonne, als auch im Halbschatten wohl; sie ist sehr gesund, windfest, frosthart und kommt mit nahezu allen Böden zurecht.

Für alle, die gern Rot sehen

Die Aufrechte Rote Apfelbeere („Aronia arbutifolia Erecta“) zieht mit ihren leuchtend roten Früchten alle Blicke auf sich. Und das Beste: Die Beeren bleiben bis in den Dezember am Baum haften und bringen so Farbe in den winterlichen Garten. Der Strauch wird bis zu zwei Meter groß und meist ebenso breit. Tipp: Die Aufrechte Rote Apfelbeere ist zwar insgesamt sehr standorttolerant, bevorzugt jedoch feuchte und gut durchlässige Untergründe.

Schwarzfruchtige Alternativen

Mit einer Größe von rund 1,5 Meter bleibt die Schwarzfruchtige Apfelbeere etwas kleiner als die Rote Apfelbeere. Die Sorte „Aronia melanocarpa Hugin“ möchten wir Ihnen besonders ans Herz legen. Sie ist eine ganz besonders ertragreiche Apfelbeere, deren kleine, schwarze Früchte sich wunderbar weiterverarbeiten lassen. Zudem gilt sie als sehr winterhart und zeigt im Herbst ein prachtvolles orangerotes Laub. Größere, ebenso schwarze bis violett-schwarze Früchte trägt die Schwarze Apfelbeere „Nero“. Ein tolles Zierelement, das sich als Einzelgehölz, Gruppenpflanze sowie als Unterpflanzung bestens eignet!

Tipps vom Garten-Profi

Die Apfelbeere ist nicht nur bezüglich des Standortes und des Bodens sehr genügsam, sie verlangt auch nur nach wenig Pflege. So freut sie sich im ersten Jahr darüber, wenn im Frühling zu eng stehende Triebe entfernt und neue Bodentriebe etwa um ein Drittel eingekürzt werden. Eine Düngung ist in aller Regel nicht erforderlich!

Abb.: Aronia arbutifolia 'Brilliant'

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Die nordamerikanischen Ureinwohner wissen die Apfelbeere bereits seit vielen Hundert Jahren als Vitaminlieferant zu schätzen, doch die Apfelbeere kann noch mehr. Sie trägt nicht nur gesunde... mehr erfahren »

Botanisches Portrait und Besonderheit der Gattung Aronia / Apfelbeere

Die Pflanzengattung Aronia umfasst drei Arten, die im deutschsprachigen Raum unter den Namen Schwarze Apfelbeere, Filzige Apfelbeere sowie Kahle Apfelbeere bekannt sind. Die populärste Art ist die Schwarze Apfelbeere, die im Obstanbau eine große Bedeutung hat. Die Gattung Aronia wird botanisch der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) zugeordnet und alle Arten stammen ursprünglich aus der Natur Nordamerikas. Dort wachsen sie zu sommergrünen Sträuchern heran und überzeugen optisch mit einer strahlend weißen Blüte, einer prächtigen roten Herbstfärbung, einer schmackhaften, kleinen Beerenfrucht sowie einem kompakten Wuchs. Die Ziersträucher gelten als sehr frosthart und verwöhnen insgesamt mit einer genügsamen Art. Ihre Beerenfrucht wird im Handel zumeist als Aroniabeere bezeichnet und gilt als Superfood. Sie verfügt über einen hohen Gehalt an Vitaminen sowie Mineralien und hat zudem eine entzündungshemmende Wirkung.

Apfelbeeren wachsen langsam zu dichtbuschigen Sträuchern heran

Apfelbeeren wachsen aufrecht strebend zu sommergrünen Sträuchern, die zumeist nicht größer als 2 bis 3 Meter hoch werden. Im ersten Jahr nach der Pflanzung entwickeln sich zunächst die Wurzeln der Aronien, sodass die Sträucher erst nach einigen Jahren in die Breite und Höhe streben. Apfelbeeren präsentieren sich dann mit einer buschigen und dichten Kronenstruktur, die den Strauch zu einem malerischen Blickfang macht.

Die Blätter der Apfelbeere glänzen in einem satten Grün und wirken ledrig

Die Blätter der Apfelbeere treiben im Frühjahr aus und stehen wechselständig an den Trieben. Sie präsentieren sich einförmig bis elliptisch, mit einem zugespitzten Blattende, und funkeln oberseits in einem satten Grün. Das attraktive Blatt wird je nach Art circa 2 bis 8 Zentimeter lang und wirkt ledrig derb. Im Herbst färben sich die Blätter in warmen Nuancen von Rot, Purpur und Orange und verschaffen den Sträuchern große Beliebtheit für die Pflanzung als farbenfrohes Ziergehölz.

Die Doldenblüten Aronia schimmern rosafarben bis weiß

Im Frühling bildet die Apfelbeere ihre üppigen Blüten. Die großen Schirmdolden bestehen aus zehn bis zwanzig Einzelblüten, die in einem zarten Weiß bis Rosa schimmern. Die kleinen Einzelblüten verfügen über fünf Kelchblätter und ebenso viele Kronblätter. Sie bieten im Zusammenspiel mit dem purpurfarbenen Staubbeutel der Aroniablüte einen aparten Kontrast und verleihen den Sträuchern große Attraktivität. Ungewöhnlich ist die zeitliche Abfolge der Blüte, denn die Einzelblüten blühen nacheinander auf und verwöhnen circa 5 Tage mit ihrer zarten Optik, sodass die Doldenblüte insgesamt mit einer Blütezeit von bis zu 10 Tagen erfreut.

Die Beeren der Aronia erinnern optisch an Äpfel und sind sehr gesund

Im Verlaufe der Sommermonate reifen die populären kleinen Beerenfrüchte der Aronia heran, die doldenartig vom Baum herabhängen. Sie erinnern optisch an kleine Äpfelchen, schimmern zunächst rötlich und tragen eine weiße Wachsschicht. Im Verlaufe der Reifung werden die Apfelbeeren bis zum Herbst dunkelrot bis schwarzblau. Sie reifen unterschiedlich schnell, sodass die Ernte mehrmals erfolgen kann. Die populären Beeren gelten als sehr vitaminreich und verwöhnen mit einem süßen Geschmackserlebnis. Aroniabeeren sind aber nicht nur für den Menschen sehr gesund, sondern erfreuen zudem auch heimische Vögel als reichhaltige Nahrungsquelle.

Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Aronia

Die Sträucher der Gattung Aronia werden in Europa gerne als Ziergehölze verwendet, haben aber auch im Obstanbau eine große Bedeutung und werden gezielt für die Fruchternte kultiviert. Die Früchte are sehr vitaminreich und geraten zunehmend in den Fokus als Superfood. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet Nordamerika waren die Apfelbeerenfrüchte bereits vor vielen Jahrzehnten ein wertvoller Ernährungsbestandteil der indigenen Völker.

Der ideale Standort für die Aronia

Ein optimaler Standort für die Pflanzung von Apfelbeeren garantiert dem Gärtner je nach individueller Art eine üppige Blütenbildung, eine reiche Fruchternte und vitales Wachstum der Pflanzen. Die Sträucher der Gattung Aronia stammen ursprünglich aus Nordamerika und fordern dementsprechend einen Standort, der den natürlichen Bedingungen bestmöglich entspricht. Dann erweist sich die Aronia als optisches Highlight und verwöhnt zudem mit einer üppigen Fruchternte ihrer vitaminreichen Beerenfrucht.

Apfelbeeren bevorzugen sonnige Standorte

Aronia gilt als robuste und pflegeleichte Pflanze. Sie bevorzugt aber für ihr schönstes Wachstum einen möglichst lichtreichen und warmen Standort, bestenfalls in der Sonne. Hier entwickeln die Apfelbeeren ihre schönste Blüte und verwöhnen mit einer reichen Ernte sowie einem süßen Geschmack der Früchte. Ein halbschattiger Standort wird von der Aronia akzeptiert, sie büßt aber bei der Fruchtbildung ein und die Früchte schmecken weniger süß. Von einem Standort in dauerhaft schattigen Lagen ist abzuraten, hier entwickeln sich die Sträucher kaum und die Apfelbeere bildet nur vereinzelt Früchte aus. Günstig hat sich zudem die Pflanzung der Apfelbeere in geschützten, aber luftigen Lagen erwiesen. Der Einfluss von starken Winden führt vereinzelt zu Schädigungen der Blüten und der jungen Früchte.

Welche Bodenbeschaffenheiten Apfelbeeren zum Wachsen brauchen

Aronia hat generell geringe Ansprüche an den Boden, fühlt sich aber auf nährstoffreichen, humosen und leicht sauren bis neutralen Untergründen am wohlsten. Die Sträucher vertragen periodisch Trockenheit, nicht aber Staunässe, und reagieren hier mit Wurzelfäule. Es empfiehlt sich daher, für einen ausreichenden Wasserablauf zu sorgen. Optimal erweist sich ein Untergrund mit gleichbleibender Bodenfeuchte, sodass an heißen Sommertagen eine zusätzliche Bewässerung günstig ist. Unterstützend kann hier eine Mulchschicht um den Wurzelbereich wirken, dann hält der Boden gleichmäßig seine Feuchtigkeit. 

Die wichtigsten Arten der Aronia im Überblick

Die Apfelbeere ist ein echter Blickfang und erweist sich als anmutiges Highlight in jedem Garten. Sie ermöglicht dem Gärtner eine vielseitige Verwendung, denn sie wächst kompakt mit einer filigranen Gestalt und eignet sich sowohl für die Pflanzung in kleinen als auch großen Gärten oder als charismatisches Kübelgewächs auf Terrassen und Balkonen. Dies macht sie zu einem beliebten Gartenstar für nahezu jeden Standort.

Hier eine Liste der schönsten Aroniasorten und ihrer Besonderheiten

Aroniasorte

Wuchs

Besonderheit

Aronia malanocarpa/ Schwarze Apfelbeere

1,5 – 2 m großer Strauch, aufrecht, breit, dichttriebig

Weiße Blüten, rote Herbstfärbung, robust, frosthart, reicher Ernteertrag

Aronia prunifolia/ Pflaumenblättrige Apfelbeere

2,5 m großer Strauch. Locker aufrecht, langtriebig

Große Blätter, intensive Herbstfärbung in Orange und Rot, weiße Blüte, aromatische Frucht

Aronia arbutifolia/ Rote Apfelbeere

2-3 m großer Strauch, schmal aufrecht, leicht überhängend,

Dekorative Herbstfärbung in Rot, aromatische Frucht bleibt lange haften

Aronia x sorocarpa

1,5 - 2 m großer Strauch, locker, leicht bogig

Hybride mit der Eberesche, filigraner Wuchs, milde Frucht, Rarität

Pflanzung, Pflege und Schnitt der Apfelbeere

Für ein gutes Wachstum, eine reiche Blütenbildung sowie eine üppige Ernte sollten die individuellen Bedürfnisse der Aronia bezüglich ihres Standortes, des richtigen Pflanzzeitpunktes, der Bewässerung und des richtigen Rückschnittes beachtet werden. Dies garantiert dem Gärtner eine attraktive Optik und ein vitales Wachstum der Apfelbeere.

Wann und wie pflanzt man die Aronia am besten

Der richtige Zeitpunkt für die Pflanzung der Apfelbeere garantiert dem Gärtner ein gutes Anwachsen und vitale Pflanzen. Optimal hat sich die Pflanzung der Aronia im Herbst erwiesen, denn in den Monaten von Oktober bis November ist der Boden vor dem ersten Frost noch warm, die Wurzeln können gut einwurzeln und im Frühjahr umso kräftiger austreiben. Alternativ eignet sich auch die Pflanzung der Apfelbeere im Frühjahr, sofern der Boden frostfrei ist. In kalten Regionen erhält die Pflanze so die Möglichkeit, sich im Verlaufe des Sommers zu etablieren, um sich gestärkt in den Winter zu verabschieden. Im Unterschied zu Pflanzen als Ballenware können Containerpflanzen, die in einem Topf gezüchtet werden, ganzjährig angepflanzt werden. Hier gilt es aber zu beachten, dass der Boden frostfrei und die Temperatur nicht zu heiß ist. Für ein bestmögliches Pflanzergebnis empfiehlt es sich, den jeweiligen Boden vor der Pflanzung zu optimieren. Je nach individuellem Bedürfnis eignet sich hier die Zugabe von Kompost, Lehm oder Mulch. Auch der Aushub eines möglichst doppelt so großen Pflanzloches im Verhältnis zum Wurzelballen unterstützt das gute Anwachsen der Apfelbeere und sorgt für eine gesunde Pflanze.

Der richtige Rückschnitt für eine üppige Blüte

Aronien zeichnen sich generell durch eine gute Schnittverträglichkeit aus und kommen mehrere Jahre ohne einen Rückschnitt aus. Generell gilt aber, dass der richtige Rückschnitt zur passenden Zeit für einen schöneren und vitaleren Wuchs sorgt. Der beste Zeitpunkt für das Schneiden von Apfelbeeren ist vor dem Austrieb im späten Winter in den Monaten Februar bis März. Dies fördert einen kräftigen Neuaustrieb der jungen, fruchttragenden Zweige und sorgt für eine lockere, luftige Kronenstruktur. Apfelbeeren sollten in den ersten Jahren nach ihrer Pflanzung nur wenig geschnitten werden, ein schwacher Rückschnitt der nach innen wachsenden Triebe ist ausreichend. Nach circa 4 Jahren empfiehlt es sich dann, die Apfelbeere regelmäßig einmal im Jahr auszulichten, damit sie mit einem reichen Ernteertrag erfreut. Alte Sträucher sollten im Spätwinter von verholzten Trieben befreit werden, damit sie neu austreiben und das Wachstum angeregt wird.

Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Pflanzen

Mit der richtigen Unterstützung des Gärtners entwickeln sich Apfelbeeren zu echten Schönheiten, die mit einer attraktiven Blüte und einer schmackhaften Frucht erfreuen. Hierzu sollten die individuellen Ansprüche bezüglich der Bewässerung und der richtigen Düngung berücksichtigt werden. Aronien gelten generell als trockentolerant und sie reagieren sensibel auf anhaltende Staunässe, sodass ein guter Wasserabfluss elementar ist. In der Jugend sollte man die Sträucher regelmäßig leicht bewässern. Haben sich Aronien aber einmal an ihrem Standort etabliert, benötigen sie lediglich in langen Trockenphasen Hilfestellung durch zusätzliche Bewässerung. Als optimal gilt eine möglichst gleichmäßige Bodenfeuchte. Mit der Mulchung des Wurzelbereiches durch Rindenmulch kann die Aronie zusätzlich unterstützt werden. Dann kann der Boden die Feuchtigkeit länger halten.

Kurz vor dem Austrieb im Frühjahr düngen

Eine gezielte Düngung der Aronien im Frühjahr kurz vor dem Austrieb fördert ein gutes Wachstum und eine reiche Blütenbildung. Hier eignet sich etwa die Düngung mit einem organischen Dünger wie Kompost oder Hornspänen oder aber mit einem speziellen Beerendünger, der im Fachhandel erhältlich ist. Eine leichte Düngung nach der Ernte im Spätsommer ist zudem sinnvoll und erweist sich besonders nach einem reichen Ernteertrag des Strauches als wichtig.

Winterhärte und Winterschutz von Apfelbeeren

Die jeweilige Winterhärte der Aronia ist von der individuellen Art abhängig und wird zudem von den regionalen Witterungsbedingungen und dem Standort der Pflanze beeinflusst. Generell kann man festhalten, dass Aronien als sehr winterhart und frostverträglich gelten und problemlos Temperaturen bis zu -30 oder aber -35 Grad Celsius überstehen. Sie stammen ursprünglich aus dem Norden Amerikas und sind an raue und anhaltende Winter gewöhnt. In unserem mitteleuropäischen Klima benötigen Aronien somit keinerlei Unterstützung durch den Gärtner, und sie entwickeln sich auch ohne einen Winterschutz zu attraktiven Gartenschönheiten. Ein gezielter Winterschutz ist lediglich bei der Verwendung der Aronia als Kübelpflanze sowie nach der Pflanzung im ersten Jahr sinnvoll. Aufgrund der frühen Blüte im April lohnt es sich, die Pflanze vor Spätfrösten zu schützen. Hier eignen sich insbesondere die Umhüllung des Kronenbereiches mit einem Wärmevlies sowie die Mulchung des Wurzelbereiches mit Rindenmulch oder Holzspänen.

Verwendung der Apfelbeere im Garten

Die Sorten der Aronia sind attraktive Ziersträucher, die dem Gärtner eine vielseitige Verwendung ermöglichen und zudem als Obstgehölze kultiviert werden. Die filigranen Sträucher verwöhnen ganzjährig mit ihren optischen Vorzügen und präsentieren sich im Frühling mit einer lieblichen Blüte, im Sommer mit dekorativen, kleinen Früchten und im Herbst mit einer farbenfrohen Laubfärbung. Zudem wachsen sie formschön mit einer lockeren sowie luftigen Gestalt, die den Strauch zu einem echten Highlight macht. Apfelbeeren eigen sich hervorragend für die Pflanzung als Solitärstrauch, zum Beispiel inmitten einer Rasenfläche oder in Rabatten. Ihr zarten Blüten und die dekorativen Früchte kommen nun besonders ausdrucksstark zur Geltung. Auch als Heckenpflanze in einer blühenden Wildobsthecke, zum Beispiel in Kombination mit der Felsenbirne oder mit Johannisbeersträuchern oder in einer Gehölzgruppe, zieht die Apfelbeere alle Blicke auf sich und gilt als Muss für den naturbelassenen Garten. Sie lässt sich wunderschön mit anderen Sträuchern, wie dem Haselnussstrauch oder dem Sommerflieder, aber auch mit blühenden Stauden, wie dem Sonnenhut, kombinieren und verwöhnt die heimische Fauna mit einem hohen ökologischen Wert. Aufgrund der kompakten Wuchsform eignet sich die Aronia auch exzellent für die Pflanzung als Kübelgewächs. Sie verleihen sogar einer kargen Dachterrasse oder einem Innenhof Charme und verwöhnen zudem mit einem robusten, genügsamen und ausgesprochen winterharten Charakter.

Häufige Fragen rund um die Gattung Aronia

Ist die Aronia ein Obstgehölz oder ein Zierstrauch?

Sträucher der Gattung Aronia sind beides: Sie werden als Wildobststräucher bezeichnet und verfügen zudem über einen großen Zierwert, der sie ideal für die Verschönerung von heimischen Gärten und Parkanlagen macht. Aronien sind somit echte Allrounder und begeistern mit einer zarten Blüte, einer filigranen Wuchsform und einer essbaren Frucht, die zudem sehr gesund und vitaminreich ist.

Kann man die Aroniabeeren roh verzehren?

Die kleinen Beerenfrüchte der Aronia sind auch roh verzehrbar, gelten dann aber als herb schmeckend und wenig aromatisch. Verarbeitet zu Marmelade, Likör, Kompott oder aber getrocknet, erweisen sie sich aber als schmackhaftes Genusserlebnis.

Welche Aroniasorten sind empfehlenswert?

Die Auswahl an Aronien ist groß und ermöglicht dem Gärtner je nach individuellem Geschmack und Gartengröße ein breites Verwendungsspektrum. Die populärsten Züchtungen sind die Aronia Viking, die als besonders ertragreich und kompakt wachsend gilt, sowie die Aronia ‘Nero‘, deren Frucht ausgesprochen aromatisch süß schmeckt. Auch die Selektionen ‘Hugin‘ und ‘Aron‘ gelten als sehr beliebt und verwöhnen mit einer formschönen Gestalt.

Warum gelten Aroniabeeren als Superfood?

Die Beerenfrüchte der Aronien gelten als Superfood, weil sie über einen hohen Gehalt an Vitaminen, Antioxidantien und Flavonoiden verfügen. Ihr Verzehr unterstützt das Immunsystem und gilt als entzündungshemmend.

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