| Wuchs: | Kleinerer Baum, breit-schirmförmige, dichte Krone, leicht überhängende Äste, bis zu 10 m hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 10 m |
| Blatt: | Sommergrüne Nadeln; als fächerförmiges Blatt ausgebildet, Blätter hängen nach Austrieb nach unten, Herbstfärbung weiches gelb. |
| Frucht: | keine |
| Blüte: | Männliche Blüten als Kätzchen, 2-3 cm lang, gelbgrün, weibliche Blüten langgestielt. |
| Rinde: | Graubraun |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel, feinwurzelig |
| Boden: | Relativ anspruchslos |
| Standort: | Sonnig bis absonnig |
| Winterhart: | 5a (-28,8 bis -26,2°C) |
| Eigenschaften: |
| Wuchs: | Kleinerer Baum, breit-schirmförmige, dichte Krone, leicht überhängende Äste, bis zu 10 m hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 10 m |
| Blatt: | Sommergrüne Nadeln; als fächerförmiges Blatt ausgebildet, Blätter hängen nach Austrieb nach unten, Herbstfärbung weiches gelb. |
| Frucht: | keine |
| Blüte: | Männliche Blüten als Kätzchen, 2-3 cm lang, gelbgrün, weibliche Blüten langgestielt. |
| Rinde: | Graubraun |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel, feinwurzelig |
| Boden: | Relativ anspruchslos |
| Standort: | Sonnig bis absonnig |
| Winterhart: | 5a (-28,8 bis -26,2°C) |
| Eigenschaften: | Der Ginkgo biloba 'Pendula' (Hängender Ginkgobaum) bietet eine interessante Alternative zu den bereits häufig zu findenden Pendula-Formen der Buchen. |
Herkunft und Besonderheit des Hängenden Ginkgobaums / Ginkgo biloba ‘Pendula‘
Der Ginkgo biloba ’Pendula‘ gilt als malerischste Selektion des in Deutschland unter dem Namen Fächerblattbaum bekannten Ginkgo biloba. Sie zeichnet sich durch eine breite Trauerform aus, die mit ausladend überhängenden Ästen eine sehenswerte Alternative zu vielen anderen Bäumen in Trauerform darstellt. Neben dieser romantischen, fließenden Wuchsform überzeugt der Ginkgo biloba ’Pendula‘ mit dem typischen Blattwerk der Ginkgobäume und wird so zu einem ausdrucksstarken Zierelement, das den eigenen Garten oder Innenhof aufwertet. Er hat einen hohen Wiedererkennungswert und verleiht seiner Umgebung einen Hauch von Fernost.
Sonderstellung, da weder Laubbaum noch klassischer Nadelbaum
Der Ginkgo biloba gilt als Rarität und wird als lebendes Fossil bezeichnet. Er ist das einzige noch lebende Gewächs der Ginkgoales in der Familie der Ginkgobaumgewächse und wird weder den Laubbäumen noch den Nadelgehölzen zugeordnet. Aufgrund seiner entwicklungsgeschichtlich näheren Verwandtschaft zu diesen wird aber zumeist innerhalb der Ordnung der Nadelgehölze genannt. Sein Blatt erinnert optisch an Laubblätter und zeigt eine fächerartige Form, die dem Baum den deutschen Namen einbrachten. Sie müssten aber eigentlich als Nadeln bezeichnet werden und machen den Ginkgo zu einem einzigartigen Gewächs mit großer prähistorischer Bedeutung.
Ginkgo biloba wächst in der freien Natur ausschließlich in China
Der Ginkgobaum war bereits vor 180 Millionen Jahren in den Laubmischwäldern Europas verbreitet und konnte sich als einziges Gehölz über die Jahrtausende hinweg durchsetzen. In der freien Natur ist Ginkgo biloba ausschließlich in der chinesischen Provinz Sichuan zu finden. Dort wird er als Tempelbaum kultiviert und verehrt.
Ginkgo biloba gelangte 1727 nach Europa und ist sehr beliebt
Nach Europa fand der Fächerblattbaum im Jahre 1727, wo er erstmals im botanischen Garten von Utrecht gepflanzt wurde. Dort ist er mit seinem sehenswerten, filigranen Blattwerk heute noch zu bestaunen. Er gilt mittlerweile als sehr beliebtes Ziergehölz in unseren Breiten und wird in vielen Gärten Europas gepflanzt, um dort seinen ungewöhnlichen Charme zu versprühen.
Langsame Wuchsgeschwindigkeit bei geringer Endhöhe
Der Hängende Ginkgobaum, wie er umgangssprachlich auch genannt wird, wächst eher langsam und gewinnt pro Jahr circa 20 cm an Höhe. Der kleine Baum wird dabei zumeist nicht höher als 10 Meter und erhält seine ausdrucksstarke Wirkung durch den breiten, schirmartigen Wuchs. Die wunderschöne Krone erreicht eine Breite von bis zu 8 Metern und macht den Baum zu einem klassischen Solitärgehölz, das in Einzelstellung traumhafte Akzente setzt und den Naturfreund zum Träumen verführt.
Malerische Wuchslinie mit romantischem Charme
Die Äste der Selektion streben waagerecht vom Stamm und bilden einen schützenden Schirm. Die Zweige hängen bogenförmig herab und erscheinen nahezu fließend, was dem Ginkgo biloba ’Pendula‘ eine romantische Ausstrahlung verleiht und ihm zu einem sehr beliebten Gartenbesucher macht.
Dezenter Stamm mit leicht gefurchter Rindenstruktur
Der graue Stamm der Selektion Ginkgo biloba ’Pendula‘ wirkt sehr dezent und lenkt alle Aufmerksamkeit auf die Baumkrone. Er trägt eine leicht gefurchte Struktur und prägt das ruhige, harmonische Gesamtbild dieser Ginkgoselektion.
Markantes Blattwerk, das streng genommen Nadeln sind
Das wohl eindrucksvollste und markanteste Merkmal des Hängenden Fächerblattbaums ist das wunderschöne Blattwerk, das, wie bereits beschrieben, trotz seiner blattähnlichen Optik eigentlich nicht aus diesen besteht, sondern Nadeln sind. Die sommergrünen Nadeln der Selektion präsentieren sich fächerförmig und blattähnlich. Sie wirken ledrig und hängen nach dem Austrieb frischgrün von der Krone herab, sodass der Baum zu einem exklusiven Highlight wird. Der Hängende Fächerblattbaum lockt mit seinem Charme, der einen Hauch von Asien in den eigenen Garten bringt.
Dezente Herbstfärbung in zarten Gelbtönen
Im Gegensatz zu anderen Ginkgoselektionen präsentiert sich die Selektion ’Pendula‘ im Herbst etwas dezenter, aber nicht weniger schön. Sie funkelt in zarten Gelbnuancen und wirkt nahezu pastellfarben. Dies betont die malerische Wuchsform des Baums und verstärkt die romantische Ausstrahlung, welche den hohen Zierwert des Hängenden Ginkgobaums ausmacht.
Unscheinbare, grüne Blütenbildung
Die Blüten des Fächerblattbaums sind generell sehr dezent und für den Laiengärtner nicht in der klassischen Erscheinung einer Blüte erkennbar. Diese Selektion trägt ausschließlich männliche Blüten. Sie werden grünlich-gelb und hängen ährenartig von den Zweigen herab.
Fruchtlose Selektion eignet sich gut für die Kübelhaltung
Aufgrund der rein männlichen Blüte bildet der Hängende Fächerblattbaum keine Früchte aus und erspart dem Gärtner die Reinigung der Umgebung von heruntergefallenen Früchten. Er eignet sich daher sehr gut für einen Innenhof oder Balkon, um dort in einem Kübel gepflanzt Naturmomente zu schenken.
Geringe Ansprüche an den Boden
Der Hängende Ginkgobaum hat wenig Ansprüche an den Boden und gedeiht auf fast jedem normalen Gartenboden. Er mag feuchtfrische Standorte, weiß sich aber ebenso anderen Untergründen anzupassen und kann sich dort eindrucksvoll präsentieren.
Gut ausgebildetes Wurzelsystem
Ginkgo biloba ’Pendula‘ entwickelt ein starkes Wurzelsystem, das über eine dominante Pfahlwurzel sowie viele Feinwurzeln verfügt und den Baum mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Der Ginkgo verträgt daher hervorragend Trockenheitsperioden und kommt ohne große Schwierigkeiten mit Bepflasterung zurecht.
Möglichst sonniger Standort wird empfohlen
Für das schönste Wachstum sollte dieser Ginkgo sonnig gepflanzt werden, obgleich er einen halbschattigen Standort gerade in seiner Jugend ebenfalls akzeptiert. Im weiteren Wachstum benötigter aber zunehmend Licht, um seine wunderschöne Ausstrahlung für sich sprechen zu lassen.
Winterhart und robust für den europäischen Winter
Die winterlichen Temperaturen in Europa verträgt Ginkgo biloba ’Pendula‘ problemlos. In jungen Jahren benötigt der Baum etwas Unterstützung, zum Beispiel durch die Bedeckung des Wurzelballens mit einer Decke oder aber auch durch Mulch. Später verträgt die Selektion Temperaturen bis zu minus 29 Grad Celsius und versprüht auch im tristen Winter einen malerischen Charme mit einer anmutigen schirmartigen Baumsilhouette.
Verwendung des Hängenden Ginkgobaums
Ginkgo biloba ’Pendula‘ ist mit ihrem hohen Zierwert an Schönheit kaum zu übertreffen und damit eine gerne gewählte Alternative zu anderen Bäumen in Trauform. Neben dem malerischen Wuchs trägt der Baum die wunderschönen Nadeln des Ginkgobaums und versprüht eine exotische Ausstrahlung, die Assoziationen an Fernost und Asien wecken.
Ideal als Kübelpflanze oder für kleinere Gärten
Der langsame Wuchs und die geringe Endhöhe machen ihn beliebt als Kübelgewächs und für den kleinen Hausgarten. Er gilt als exklusives Zierelement und gewinnt zunehmend an Bewunderung. Aufgrund der großen Robustheit und einem pflegeleichten Charakter wird der Ginkgo biloba ’Pendula‘ ebenso zur Begrünung von Industriestandorten verwendet. Er vermag es, jedem Ort eine besondere Note zu geben und sollte daher als stilvolle Alternativen zu anderen Zierelementen gewählt werden.
Alltagswissen zum Ginkgo biloba
Der Ginkgo gilt weltweit als prähistorisch und wurde bereits in vielen Bereichen der Kultur thematisiert. Nachdem Johann Wolfgang von Goethe ein Gedicht über den Ginkgo biloba schrieb, pflanzte er ein Exemplar von diesem im botanischen Garten von Jena. Er kann dort heute noch bewundert werden und gilt als ältester Ginkgobaum Deutschlands.
Name des Ginkgos entstand durch einen Schreibfehler
Der Name des Ginkgobaums geht auf den chinesischen Ausdruck „ginkyo“ zurück, der so viel wie Silberaprikose bedeutet. Im Jahre 1712 beschrieb der Botaniker Engelbert Kämpfer erstmalig den Baum, machte dabei aber einen Übertragungsfehler und verzeichnete ihn mit dem heute bekannten Namen Ginkgo, der erhalten blieb.
Ginkgo gilt als bekannte Heilpflanze
Neben den rein optischen Vorzügen des Fächerblattbaums ist dieser als Heilpflanze sehr populär und liefert zahlreiche Rohstoffe für Arzneien, die zur Vorbeugung verschiedener Erkrankungen genutzt werden. Sie haben günstige Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem und fördern die Bildung von verschiedenen Botenstoffen im Gehirn. Sie werden zum Beispiel bei nachlassender Gedächtnisleistung eingesetzt.
| Name Deutsch: | Hängender Ginkgobaum. |
| Name Botanisch: | Ginkgo biloba 'Pendula'. |
| Wuchs: | Kleinerer Baum, breit-schirmförmige, dichte Krone, leicht überhängende Äste, bis zu 10 m hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 10 m. |
| Blatt: | Sommergrüne Nadeln; als fächerförmiges Blatt ausgebildet, Blätter hängen nach Austrieb nach unten, Herbstfärbung weiches gelb.. |
| Frucht: | keine. |
| Blüte: | Männliche Blüten als Kätzchen, 2-3 cm lang, gelbgrün, weibliche Blüten langgestielt.. |
| Rinde: | Graubraun. |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel, feinwurzelig. |
| Boden: | Relativ anspruchslos. |
| Standort: | Sonnig bis absonnig. |
| Winterhart: | 5a (-28,8 bis -26,2°C). |
| Eigenschaften: | Der Ginkgo biloba 'Pendula' (Hängender Ginkgobaum) bietet eine interessante Alternative zu den bereits häufig zu findenden Pendula-Formen der Buchen.. |
| Detaillierte Beschreibung: | Herkunft und Besonderheit des Hängenden Ginkgobaums / Ginkgo biloba ‘Pendula‘Der Ginkgo biloba ’Pendula‘ gilt als malerischste Selektion des in Deutschland unter dem Namen Fächerblattbaum bekannten Ginkgo biloba. Sie zeichnet sich durch eine breite Trauerform aus, die mit ausladend überhängenden Ästen eine sehenswerte Alternative zu vielen anderen Bäumen in Trauerform darstellt. Neben dieser romantischen, fließenden Wuchsform überzeugt der Ginkgo biloba ’Pendula‘ mit dem typischen Blattwerk der Ginkgobäume und wird so zu einem ausdrucksstarken Zierelement, das den eigenen Garten oder Innenhof aufwertet. Er hat einen hohen Wiedererkennungswert und verleiht seiner Umgebung einen Hauch von Fernost. Sonderstellung, da weder Laubbaum noch klassischer NadelbaumDer Ginkgo biloba gilt als Rarität und wird als lebendes Fossil bezeichnet. Er ist das einzige noch lebende Gewächs der Ginkgoales in der Familie der Ginkgobaumgewächse und wird weder den Laubbäumen noch den Nadelgehölzen zugeordnet. Aufgrund seiner entwicklungsgeschichtlich näheren Verwandtschaft zu diesen wird aber zumeist innerhalb der Ordnung der Nadelgehölze genannt. Sein Blatt erinnert optisch an Laubblätter und zeigt eine fächerartige Form, die dem Baum den deutschen Namen einbrachten. Sie müssten aber eigentlich als Nadeln bezeichnet werden und machen den Ginkgo zu einem einzigartigen Gewächs mit großer prähistorischer Bedeutung. Ginkgo biloba wächst in der freien Natur ausschließlich in ChinaDer Ginkgobaum war bereits vor 180 Millionen Jahren in den Laubmischwäldern Europas verbreitet und konnte sich als einziges Gehölz über die Jahrtausende hinweg durchsetzen. In der freien Natur ist Ginkgo biloba ausschließlich in der chinesischen Provinz Sichuan zu finden. Dort wird er als Tempelbaum kultiviert und verehrt. Ginkgo biloba gelangte 1727 nach Europa und ist sehr beliebtNach Europa fand der Fächerblattbaum im Jahre 1727, wo er erstmals im botanischen Garten von Utrecht gepflanzt wurde. Dort ist er mit seinem sehenswerten, filigranen Blattwerk heute noch zu bestaunen. Er gilt mittlerweile als sehr beliebtes Ziergehölz in unseren Breiten und wird in vielen Gärten Europas gepflanzt, um dort seinen ungewöhnlichen Charme zu versprühen. Langsame Wuchsgeschwindigkeit bei geringer EndhöheDer Hängende Ginkgobaum, wie er umgangssprachlich auch genannt wird, wächst eher langsam und gewinnt pro Jahr circa 20 cm an Höhe. Der kleine Baum wird dabei zumeist nicht höher als 10 Meter und erhält seine ausdrucksstarke Wirkung durch den breiten,.... |
Pflanz- und Pflegetipps Ginkgo biloba 'Pendula' / Hängender Ginkgobaum
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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