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Busch-Wolfsmilch

Euphorbia martinii

Euphorbia martinii (Busch-Wolfsmilch) mit zahlreichen grün-gelben Blütenständen und roten Zentren, dicht verzweigte Triebe.
Euphorbia martinii (Busch-Wolfsmilch) mit gelbgrünen Blütenständen und blaugrünem, schmalem Laub im Beet.
Immergrün
Gelbrot
Sonnig
Mai - Juli
40 - 80 cm
ab 6,95 €
   
Wuchs: Staude, buschartig, aufrecht, horstig, breit, 40 bis 80 cm hoch und 40 bis 50 cm breit
Wuchshöhe: 40 - 80 cm
Blatt: Immergrün, lanzettlich, ganzrandig, weich, matt, grün, weiße Blattadern
Frucht: Kugelige Kapseln, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Gelb, rot, grün, mehrfarbig, doldenartig, ausgeprägte Hochblätter, außergewöhnlich
Blütezeit: Mai bis Juli
Wurzeln: Wurzelknollen
Boden: Trockener und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 4
Eigenschaften:
Die Euphorbia martinii (Busch-Wolfsmilch) ist mit ihren mehrfarbigen Blüten und Blättern ein echtes Schmuckstück. Die Blüten sind gelb, rot und grün und sorgen mit ihrer Vielfarbigkeit für...
tolle Farbakzente. Diese Schönheiten haben ausgeprägte Hochblätter und überzeugen mit ihrer doldenähnlichen Form. Doch auch das Blattwerk der Euphorbia martinii ist sehr zierend. Die lanzettlichen, mattgrünen Blätter sind sichtbar von weißen Blattadern durchzogen, die der Pflanze ein ganz besonderes Aussehen verleihen. Dazu ist die Busch-Wolfsmilch wintergrün, sodass diese Schönheit das ganze Jahr zu bewundert werden kann. Besonders gut macht sie sich als Kübelpflanze auf der Terrasse, wo sie auch ohne Probleme überwintert. In einem Beet sollte diese Wolfmilch dagegen zusätzlich geschützt werden. Dazu eignet sich beispielsweise Reisig oder auch Stroh. Ansonsten erfreut sie mit einer Robustheit und einer sehr leichten Pflege. Da die Euphorbia martinii zu den giftigen Pflanzen zählt, sollte der Gartenfreund bei der Pflanzung Handschuhe tragen. Pro Quadratmeter können 4 Exemplare eingesetzt werden. Wählen Sie einen sonnigen Standort mit trockenem und gut durchlässigem Boden und bereichern Sie ihren Garten mit der Busch-Wolfsmilch!
Wuchs: Staude, buschartig, aufrecht, horstig, breit, 40 bis 80 cm hoch und 40 bis 50 cm breit
Wuchshöhe: 40 - 80 cm
Blatt: Immergrün, lanzettlich, ganzrandig, weich, matt, grün, weiße Blattadern
Frucht: Kugelige Kapseln, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Gelb, rot, grün, mehrfarbig, doldenartig, ausgeprägte Hochblätter, außergewöhnlich
Blütezeit: Mai bis Juli
Wurzeln: Wurzelknollen
Boden: Trockener und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 4
Eigenschaften: Die Euphorbia martinii (Busch-Wolfsmilch) ist mit ihren mehrfarbigen Blüten und Blättern ein echtes Schmuckstück. Die Blüten sind gelb, rot und grün und sorgen mit ihrer Vielfarbigkeit für tolle Farbakzente. Diese Schönheiten haben ausgeprägte Hochblätter und überzeugen mit ihrer doldenähnlichen Form. Doch auch das Blattwerk der Euphorbia martinii ist sehr zierend. Die lanzettlichen, mattgrünen Blätter sind sichtbar von weißen Blattadern durchzogen, die der Pflanze ein ganz besonderes Aussehen verleihen. Dazu ist die Busch-Wolfsmilch wintergrün, sodass diese Schönheit das ganze Jahr zu bewundert werden kann. Besonders gut macht sie sich als Kübelpflanze auf der Terrasse, wo sie auch ohne Probleme überwintert. In einem Beet sollte diese Wolfmilch dagegen zusätzlich geschützt werden. Dazu eignet sich beispielsweise Reisig oder auch Stroh. Ansonsten erfreut sie mit einer Robustheit und einer sehr leichten Pflege. Da die Euphorbia martinii zu den giftigen Pflanzen zählt, sollte der Gartenfreund bei der Pflanzung Handschuhe tragen. Pro Quadratmeter können 4 Exemplare eingesetzt werden. Wählen Sie einen sonnigen Standort mit trockenem und gut durchlässigem Boden und bereichern Sie ihren Garten mit der Busch-Wolfsmilch!

Die Euphorbia martinii, besser bekannt als Busch-Wolfsmilch, ist eine außergewöhnliche Staude, die mit ihren mehrfarbigen Blüten und ihrem immergrünen Laub das ganze Jahr über Akzente setzt. Diese Hybride vereint die Robustheit ihrer Elternarten und besticht durch ihre auffälligen rötlich-braunen Honigdrüsen. In diesem Portrait erfahren Sie alles Wissenswerte über die Herkunft, das Erscheinungsbild und die Ansprüche dieser besonderen Wolfsmilch.

Portrait der Busch-Wolfsmilch (Euphorbia martinii)

Die Busch-Wolfsmilch (Euphorbia martinii) ist eine Hybride, die durch die Kreuzung zweier mediterraner Arten entstanden ist. Ihre auffällige Erscheinung macht sie zu einem begehrten Gestaltungselement in sonnigen Beeten und Kübeln. Im Folgenden werden die botanischen Hintergründe und die besonderen Wuchseigenschaften dieser Staude näher beleuchtet.

Herkunft und Hybridcharakter

Euphorbia x martinii ist eine Hybride aus Euphorbia characias und Euphorbia amygdaloides. Diese natürliche Kreuzung entstand ursprünglich in Südeuropa, wo beide Elternarten in ähnlichen Lebensräumen vorkommen. Die Elternpflanzen sind beide in mediterranen Regionen beheimatet und an trockene, sonnige Standorte angepasst. Die Hybride vereint die auffälligen, doldenartigen Blütenstände der Euphorbia characias mit der kompakteren Wuchsform der Euphorbia amygdaloides. Dadurch entsteht eine buschige, horstige Staude, die sich durch ihre besondere Blütenfärbung auszeichnet. Gelegentlich kann die Hybride sogar spontan im Garten entstehen, wenn beide Elternarten in der Nähe wachsen – ein spannendes Phänomen für Liebhaber dieser Gattung.

Wuchs und Erscheinungsbild der Busch-Wolfsmilch

Die Busch-Wolfsmilch wächst buschartig, aufrecht und horstig und erreicht eine Höhe von 40 bis 80 Zentimetern sowie eine Breite von 40 bis 50 Zentimetern. Ihre immergrünen, lanzettlichen Blätter sind weich und mattgrün, mit weißen Blattadern, die dem Laub eine feine Zeichnung verleihen. Die rötlich überhauchten Blätter einiger Sorten wie der 'Ascot Rainbow' sorgen für zusätzliche Farbtupfer. Die Wurzeln bilden Knollen, die der Pflanze helfen, Trockenperioden zu überstehen. Pro Quadratmeter können Sie etwa vier Exemplare setzen, um einen dichten, aber luftigen Bestand zu erzielen.

Standort und Boden

Damit sich die Busch-Wolfsmilch optimal entwickelt, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Diese mediterrane Hybride liebt die Sonne und durchlässige Böden. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie die idealen Lichtverhältnisse und die passende Bodenbeschaffenheit schaffen.

Ideale Lichtverhältnisse für Euphorbia martinii

Die Euphorbia martinii bevorzugt einen vollsonnigen Standort, an dem sie mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Je sonniger der Platz, desto intensiver entwickeln sich die rötlichen Töne in Laub und Blüten. An halbschattigen Plätzen wächst die Pflanze zwar auch, bleibt aber oft schmaler und blüht weniger üppig. Ein geschützter Standort, etwa vor einer Südmauer oder zwischen wärmespeichernden Steinen, fördert die Blütenpracht und sorgt für einen früheren Blühbeginn im Mai. Wer die Busch-Wolfsmilch im Kübel kultiviert, sollte ihr einen sonnigen Balkon oder eine Terrasse bieten – auch hier gilt: viel Licht für beste Ergebnisse.

Bodenbeschaffenheit und Drainage

Der Boden sollte trocken bis frisch und unbedingt gut durchlässig sein, denn Staunässe verträgt die Busch-Wolfsmilch nicht. Ideal sind sandig-lehmige oder kiesige Substrate mit einem hohen Mineralanteil. Ein gut durchlässiger Boden ist essenziell, damit die Wurzelknollen nicht faulen. In schweren, lehmigen Böden empfiehlt es sich, Sand oder feinen Kies einzuarbeiten, um die Drainage zu verbessern. Der pH-Wert kann neutral bis alkalisch sein; kalkhaltige Böden werden gut vertragen. Für die Kübelhaltung verwenden Sie eine Mischung aus Gartenerde, Sand und etwas Kies oder Blähton, um eine optimale Wasserdurchlässigkeit zu gewährleisten.

Blüte und Blattwerk der Busch-Wolfsmilch

Das auffälligste Merkmal der Euphorbia martinii ist ihre mehrfarbige Blüte, die von Mai bis Juli erscheint. Zusammen mit dem immergrünen, dekorativ gezeichneten Laub bietet sie einen ganzjährigen Blickfang. In den folgenden Abschnitten werden die Besonderheiten der Blüten und des Blattwerks detailliert beschrieben.

Farbenspiel der Blüten und Hochblätter

Die Blüten der Busch-Wolfsmilch erscheinen in doldenartigen Blütenständen, die von auffälligen Hochblättern umgeben sind. Die Farbpalette reicht von Gelb über Grün bis hin zu Rot – die Kombination wirkt fast wie ein Aquarell. Besonders markant sind die rötlich-braunen Honigdrüsen, die den Blüten einen exotischen Touch verleihen. Jede einzelne Blüteneinheit besteht aus einer unscheinbaren weiblichen Blüte und mehreren männlichen Blüten, zusammengefasst in einer becherförmigen Struktur (Cyathium). Die Hochblätter (Brakteen) sind meist gelblich-grün und nehmen zur Blütezeit oft rötliche Töne an. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juli; bei günstiger Witterung können sich bis in den Herbst hinein Nachblüten zeigen.

Immergrünes Laub von Euphorbia martinii

Das Laub der Euphorbia martinii ist ein weiteres Highlight: Die lanzettlichen, ganzrandigen Blätter sind weich und mattgrün, mit auffälligen weißen Blattadern, die dem Blatt eine feine Marmorierung verleihen. Die Blätter sind immergrün und schmücken die Pflanze das ganze Jahr über. Bei Sorten wie 'Ascot Rainbow' oder 'Velvet Ruby' kommen rote oder purpurne Blatttöne hinzu, die besonders im Frühjahr und Herbst intensiv sind. Die rötlichen Blätter bilden einen reizvollen Kontrast zu den grünen und gelben Blüten. Da die Blätter weich sind, sollten sie nicht zu stark beansprucht werden – ein windgeschützter Standort erhält ihre Schönheit.

Verwendung im Garten

Die Busch-Wolfsmilch ist eine vielseitige Staude, die sich sowohl in Beeten als auch in Kübeln hervorragend macht. Ihre Trockenheitsverträglichkeit und ihr dekoratives Erscheinungsbild eröffnen viele Gestaltungsmöglichkeiten. Nachfolgend werden die wichtigsten Einsatzbereiche vorgestellt.

Sonnige Beete und Steppenpflanzungen

In sonnigen Beeten, Steppenanlagen oder Freiflächen setzt die Busch-Wolfsmilch farbige Akzente. Sie eignet sich hervorragend für den Lebensbereich Freifläche an sonniger Stelle auf trockenem Boden. Pflanzen Sie sie in Gruppen von drei bis fünf Exemplaren, um eine natürliche Wirkung zu erzielen. Die horstige Wuchsform sorgt für Struktur auch im Winter, wenn das immergrüne Laub erhalten bleibt. Kombinieren Sie sie mit niedrigen Polsterstauden oder Gräsern, um spannende Kontraste zu schaffen. Die Pflanze kommt besonders gut auf Kiesbeeten oder in Hanglagen zur Geltung, wo das Wasser schnell abfließt.

Kübelhaltung der Busch-Wolfsmilch

Auch als Kübelpflanze auf der Terrasse oder dem Balkon macht die Busch-Wolfsmilch eine gute Figur. Wählen Sie einen ausreichend großen Topf mit Abzugsloch, um Staunässe zu vermeiden. Eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton am Boden des Kübels ist empfehlenswert. Das Substrat sollte nährstoffarm und durchlässig sein; eine Mischung aus Kakteenerde und Sand eignet sich gut. Im Kübel ist die Pflanze winterhart, benötigt aber bei strengem Frost einen leichten Schutz, etwa durch Vlies oder eine Abdeckung mit Reisig. Achten Sie darauf, den Kübel im Winter nicht zu nass zu halten – gießen Sie nur gelegentlich an frostfreien Tagen.

Gestalterische Akzente und Begleitpflanzen

Die Busch-Wolfsmilch lässt sich hervorragend mit anderen trockenheitsverträglichen Pflanzen kombinieren. Graulaubige Stauden wie der Lavendel (Lavandula angustifolia) oder der Blauschwingel (Festuca glauca) harmonieren farblich mit den rötlichen und grünen Tönen der Wolfsmilch. Auch spätblühende Gräser wie das Federgras (Stipa tenuissima) oder das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) setzen reizvolle Akzente. Für einen mediterranen Touch können Sie Zistrosen (Cistus) oder Rosmarin (Rosmarinus officinalis) hinzufügen. Achten Sie darauf, dass alle Partner ähnliche Standortansprüche haben – viel Sonne und durchlässiger Boden sind die gemeinsame Basis.

Pflanzpartner für Euphorbia martinii

Die richtigen Pflanzpartner unterstreichen die Schönheit der Busch-Wolfsmilch und schaffen lebendige Pflanzbilder. Im Folgenden werden zwei besonders gelungene Kombinationen vorgestellt, die sowohl farblich als auch standörtlich perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Kombinationen mit graulaubigen Stauden

Graulaubige Stauden wie der Lavendel (Lavandula angustifolia) oder das Woll-Ziest (Stachys byzantina) bilden einen sanften Kontrast zu den kräftigen Farben der Busch-Wolfsmilch. Der silbrige Schimmer des Laubs harmoniert mit den rötlichen Tönen der Wolfsmilchblätter und den gelb-grünen Blüten. Auch der Blauschwingel (Festuca glauca) mit seinen blaugrauen Halmen eignet sich hervorragend. Pflanzen Sie die Wolfsmilch in die Mitte einer Gruppe graulaubiger Stauden, um ihre Blüten optimal zur Geltung zu bringen. Diese Kombination eignet sich besonders für trockene, sonnige Standorte wie Steingärten oder Kiesbeete.

Partner mit spätsommerblühenden Gräsern

Spätsommerblühende Gräser wie das Federgras (Stipa tenuissima) oder das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) setzen leichte, luftige Akzente neben der Busch-Wolfsmilch. Die feinen Halme der Gräser kontrastieren mit den kräftigen, aufrechten Stängeln der Wolfsmilch. Im Herbst, wenn die Gräser ihre Blütenstände zeigen, sind die Wolfsmilchblüten bereits verblüht – nun übernimmt das Laub die dekorative Funktion. Achten Sie darauf, dass die Gräser ebenfalls trockenheitsverträglich sind, um Konkurrenz um Wasser zu vermeiden. Ein Abstand von etwa 40 bis 50 Zentimetern zwischen den Pflanzen sorgt für eine gute Durchlüftung und lässt jede Art zur Geltung kommen.

Pflege und Überwinterung

Die Busch-Wolfsmilch ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand gedeiht. Dennoch gibt es einige wichtige Pflegemaßnahmen, die ihre Vitalität und Blühfreudigkeit fördern. Besonderes Augenmerk gilt dem Schnitt, der Düngung und dem Winterschutz.

Schnittmaßnahmen bei der Busch-Wolfsmilch

Ein Rückschnitt der Busch-Wolfsmilch ist im zeitigen Frühjahr empfehlenswert, bevor der Neuaustrieb beginnt. Schneiden Sie die alten Blütenstände bis knapp über dem Boden ab, um Platz für frische Triebe zu schaffen. Beim Rückschnitt sollten Sie Handschuhe tragen, um den Kontakt mit dem hautreizenden Milchsaft zu vermeiden. Der Milchsaft kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen und darf nicht in die Augen gelangen. Entfernen Sie auch abgestorbene oder beschädigte Blätter, um die Pflanze gesund zu halten. Ein späterer Rückschnitt im Herbst ist nicht nötig, da die immergrünen Blätter auch im Winter dekorativ sind.

Düngung und Bewässerung

Die Busch-Wolfsmilch kommt mit nährstoffarmen Böden gut zurecht und benötigt nur wenig Dünger. Eine leichte Gabe Kompost im Frühjahr oder ein mineralischer Dünger für Mediterranpflanzen reicht völlig aus. Überdüngung führt zu weichem, krankheitsanfälligem Gewebe und mindert die Blütenfarbe. Die Bewässerung sollte sparsam erfolgen: Gießen Sie nur bei längerer Trockenheit, denn die Pflanze ist an Trockenheit angepasst. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie Wurzelfäule verursacht. Im Kübel darf die Erde zwischen den Wassergaben gut abtrocknen; gießen Sie erst, wenn die obere Schicht fühlbar trocken ist.

Winterschutz für Euphorbia martinii

Die Winterhärte der Euphorbia martinii wird mit Zone Z7 angegeben, was bedeutet, dass sie Temperaturen bis etwa -15 Grad Celsius verträgt. Bei Kahlfrost ohne Schnee ist ein leichter Winterschutz nötig, um die Pflanze vor Frostschäden zu bewahren. Decken Sie die Wurzelregion mit Reisig oder Laub ab, um die Wurzelknollen zu schützen. In besonders rauen Lagen kann auch eine Abdeckung mit Vlies sinnvoll sein. Schützen Sie die Pflanze zudem vor der Wintersonne, die zu Spannungen im Gewebe führen kann. Im Kübel sollte der Topf mit Jute oder Vlies umwickelt und auf eine isolierende Unterlage gestellt werden. Gießen Sie an frostfreien Tagen gelegentlich, damit der Wurzelballen nicht völlig austrocknet.

Wissenswertes über die Busch-Wolfsmilch

Die Busch-Wolfsmilch birgt einige interessante botanische und gärtnerische Besonderheiten. Ihr Milchsaft, ihre Herkunft und ihre Rolle im Ökosystem machen sie zu einer faszinierenden Pflanze. Abschließend widmen wir uns einem wichtigen Sicherheitsaspekt.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Wie alle Wolfsmilchgewächse enthält auch die Euphorbia martinii einen giftigen Milchsaft. Dieser weiße Saft tritt bei Verletzungen der Pflanze aus und kann bei Menschen eine unangenehme Kontaktallergie auslösen. Der Saft reizt die Haut und kann zu Rötungen, Juckreiz oder Bläschen führen. Besonders gefährlich ist der Kontakt mit den Augen – hier kann der Milchsaft ernsthafte Entzündungen verursachen. Daher sollten Sie bei allen Arbeiten an der Pflanze Handschuhe tragen und vermeiden, sich ins Gesicht zu fassen. Bei Hautkontakt waschen Sie die betroffene Stelle sofort mit Wasser und Seife; bei Augenkontakt spülen Sie gründlich mit klarem Wasser und suchen einen Arzt auf. Die Pflanze ist auch für Haustiere giftig, daher ist ein Standort außerhalb der Reichweite von Hunden und Katzen empfehlenswert.

Name Deutsch: Busch-Wolfsmilch.
Name Botanisch: Euphorbia martinii.
Wuchs: Staude, buschartig, aufrecht, horstig, breit, 40 bis 80 cm hoch und 40 bis 50 cm breit.
Wuchshöhe: 40 - 80 cm.
Blatt: Immergrün, lanzettlich, ganzrandig, weich, matt, grün, weiße Blattadern.
Frucht: Kugelige Kapseln, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Gelb, rot, grün, mehrfarbig, doldenartig, ausgeprägte Hochblätter, außergewöhnlich.
Blütezeit: Mai bis Juli.
Wurzeln: Wurzelknollen.
Boden: Trockener und gut durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 4.
Eigenschaften: Die Euphorbia martinii (Busch-Wolfsmilch) ist mit ihren mehrfarbigen Blüten und Blättern ein echtes Schmuckstück. Die Blüten sind gelb, rot und grün und sorgen mit ihrer Vielfarbigkeit für tolle Farbakzente. Diese Schönheiten haben ausgeprägte Hochblätter und überzeugen mit ihrer doldenähnlichen Form. Doch auch das Blattwerk der Euphorbia martinii ist sehr zierend. Die lanzettlichen, mattgrünen Blätter sind sichtbar von weißen Blattadern durchzogen, die der Pflanze ein ganz besonderes Aussehen verleihen. Dazu ist die Busch-Wolfsmilch wintergrün, sodass diese Schönheit das ganze Jahr zu bewundert werden kann. Besonders gut macht sie sich als Kübelpflanze auf der Terrasse, wo sie auch ohne Probleme überwintert. In einem Beet sollte diese Wolfmilch dagegen zusätzlich geschützt werden. Dazu eignet sich beispielsweise Reisig oder auch Stroh. Ansonsten erfreut sie mit einer Robustheit und einer sehr leichten Pflege. Da die Euphorbia martinii zu den giftigen Pflanzen zählt, sollte der Gartenfreund bei der Pflanzung Handschuhe tragen. Pro Quadratmeter können 4 Exemplare eingesetzt werden. Wählen Sie einen sonnigen Standort mit trockenem und gut durchlässigem Boden und bereichern Sie ihren Garten mit der Busch-Wolfsmilch!.
Detaillierte Beschreibung:

Die Euphorbia martinii, besser bekannt als Busch-Wolfsmilch, ist eine außergewöhnliche Staude, die mit ihren mehrfarbigen Blüten und ihrem immergrünen Laub das ganze Jahr über Akzente setzt. Diese Hybride vereint die Robustheit ihrer Elternarten und besticht durch ihre auffälligen rötlich-braunen Honigdrüsen. In diesem Portrait erfahren Sie alles Wissenswerte über die Herkunft, das Erscheinungsbild und die Ansprüche dieser besonderen Wolfsmilch.

Portrait der Busch-Wolfsmilch (Euphorbia martinii)

Die Busch-Wolfsmilch (Euphorbia martinii) ist eine Hybride, die durch die Kreuzung zweier mediterraner Arten entstanden ist. Ihre auffällige Erscheinung macht sie zu einem begehrten Gestaltungselement in sonnigen Beeten und Kübeln. Im....

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Wuchsendhöhe
40 - 80 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Gelbrot

Blütezeit
Mai - Juli

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Pflanz- und Pflegetipps Euphorbia martinii / Busch-Wolfsmilch

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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