Botanisches Porträt und Besonderheit der Pflaume / Prunus
Die Pflanzengattung Prunus umfasst circa 200 Arten und wird der botanischen Familie der Rosengewächse zugeordnet. Die Gattung ist ausgesprochen vielfältig und beinhaltet unzählige Arten von laubabwerfenden Bäumen und Sträuchern wie die Aprikose, die Kirsche, das Mandelbäumchen und die Pflaume. Sie alle werden gezielt in unzähligen Sorten selektiert und haben im Bereich des Obstanbaus zudem eine große wirtschaftliche Bedeutung.
Herkunft und Namensbedeutung der Gattung Prunus
Ursprünglich wachsen die Pflanzen der Gattung Prunus in den gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel; lediglich eine geringe Anzahl von Arten ist auch in der Vegetation der Tropen zu Hause. Der Gattungsname Prunus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Pflaumenbaum“. Die Pflanzen gelten als wichtige Obstlieferanten, werden aber auch vielerorts als Ziergehölz gepflanzt und begeistern sowohl in kultivierter Form als auch als Wildart mit einer schmackhaften Frucht sowie einer zarten Blüte und einem formschönen Wuchs.
Prunusarten sind sehr vielfältig und wachsen je nach Art und Sorte zu laubabwerfenden kleinen Bäumen oder großen Sträuchern heran. Sie erreichen Wuchshöhen von 2 bis 15 Metern, manche Kirschsorten hingegen werden auch größer. Charakteristisch für den Wuchs der Prunusarten sind ein aufrechter bis breit ausladender Wuchs und eine oftmals runde bis eiförmige Kronenform. Ältere Bäume zeichnen sich durch eine lockere Kronenstruktur aus, und viele Arten bilden einen dominanten Leittrieb sowie kurze Fruchttriebe. Prunuspflanzen gelten besonders in der Jugend als raschwüchsig, das Wachstum verlangsamt sich aber mit zunehmendem Alter.
Prunusarten bilden grüne Blätter aus und verwöhnen mit einer farbenfrohen Herbstfärbung
Die Blätter der Pflaumenarten sind generell recht ähnlich aufgebaut, unterscheiden sich aber je nach Art in ihrer Größe, Form und Behaarung. Die meisten Arten haben ein einfaches Blatt, das elliptisch bis eiförmig ist und wechselständig an den Zweigen steht. Die Blätter haben eine deutliche Blattspreite und oftmals ein zugespitztes Blattende sowie einen feinen bis deutlich gesägten Blattrand. Je nach Art sind sie kahl und glänzend, zum Beispiel bei der Süßkirsche, oder leicht behaart wie beim Pfirsichbaum. Das Laub der Prunusarten vollzieht im Verlaufe der Jahreszeiten ein attraktives Farbenspiel: Es treibt hellgrün aus und leuchtet im Sommer kräftig grün, um dann im Herbst gelb bis rot zu funkeln.
Die Blüten der Pflaumenarten sind zart und sehr dekorativ
Die Blüten der jeweiligen Prunusarten zeigen sich mit den charakteristischen Merkmalen der Rosengewächse und weisen deutliche Parallelen auf. Sie sind sternförmig, haben fünf Kelchblätter sowie fünf freie Kronblätter und viele Staubblätter mit auffälligen gelben Staubbeuteln. Die Blüten erscheinen meist recht früh im Jahr, vor oder zeitgleich mit dem Blattaustrieb in der Zeit von März bis Mai. Je nach Art stehen die Blüten einzeln und zu zweit zusammen wie bei der Pflaume oder aber in Büscheln wie bei der Kirsche. Die Blüten verfügen über einen hohen Pollen- und Nektargehalt und locken damit viele Insekten an. Sie verschaffen den Prunusarten einen hohen ökologischen Wert und verwöhnen zudem mit einem angenehmen Duft.
Prunusarten bilden essbare Steinfrüchte aus
Die Früchte der Prunusarten entwickeln sich als Steinfrüchte, die sich je nach Art in Form und Größe unterscheiden, sich aber alle mit einem einheitlichen Aufbau präsentieren. Die Steinfrüchte haben einen harten Kern im Inneren und ein saftiges Fruchtfleisch, das süßlich bis sauer schmeckt und von einer dünnen, je nach Art glatten oder leicht behaarten Außenhaut umgeben ist. Die meisten Fruchtarten sind rund bis oval und verwöhnen mit einem hohen ökologischen Wert, denn sie nähren unzählige Kleintiere, Insekten und Vögel. Zudem gehören sie zu den bedeutendsten Obstsorten weltweit und haben eine große wirtschaftliche Bedeutung. Wer den Klassiker selbst kultivieren möchte, findet in unserem Sortiment eine große Auswahl an Pflaumen- und Zwetschgensorten.
Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Prunus
Die Pflanzengattung Prunus ist eine der wichtigsten Gattungen im Bereich des Obstanbaus und hat zudem eine große ökologische als auch kulturelle Bedeutung. Die Pflanzen blühen recht früh im Jahr und liefern Nektar und Pollen, sie dienen vielen Tieren als Nahrungsquelle. Die Früchte sind weltweit ein populäres Nahrungsmittel und werden frisch verzehrt oder zu Saft, Marmelade und Likör verarbeitet. Viele Zierformen der Gattung Prunus haben eine symbolische Bedeutung, wie die Kirsche, die in Japan beim sogenannten Kirschblütenfest zelebriert wird.
Prunus als Heilpflanze und wertvolles Nutzholz
Im Bereich der Medizin werden die Pflanzenteile einzelner Arten genutzt, um daraus Arzneien zu fertigen. Auch das Holz der Prunusarten gilt als wertvoll und wird in der Möbelindustrie sowie für Schnitzarbeiten verwendet.
Der ideale Standort für die Pflaume
Prunusarten sind generell sehr anpassungsfähig und robust. Viele Arten gelten in Europa als heimisch und entwickeln sich dementsprechend zu echten Schönheiten. Für den bestmöglichen Wuchs gilt es trotz dessen, die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Arten sowohl in Bezug auf die Lichtverhältnisse als auch auf die Bodenbeschaffenheit zu beachten. Dann verwöhnt der Pflaumenbaum zuverlässig mit einer zarten Blüte und einer üppigen Fruchtbildung.
Prunus ist eine Sonnenpflanze und benötigt viel Licht
Prunusarten mögen es lichtreich, und sie fühlen sich auf sonnigen Standorten am wohlsten. Die Sonnenpflanzen entwickeln sich an einem Gartenplatz, der ihnen bis zu sechs Stunden Sonne beschert, am schönsten und verwöhnen hier mit einer üppigen Fruchtbildung sowie einem vitalen Wachstum. Ein Standort im lichten Halbschatten wird akzeptiert, die Pflanzen entwickeln hier aber nur spärlich Blüten und präsentieren sich mit einem lockeren, instabilen Wuchs.
Welche Bodenbeschaffenheiten benötigen Pflaumen zum Wachsen
Prunusarten bevorzugen einen nährstoffreichen und humosen Untergrund und entwickeln sich hier gepflanzt zu echten Schönheiten. Sie benötigen ausreichend Mineralstoffe zum Wachsen sowie zur Ausbildung einer reichen Fruchternte und fühlen sich auf einem gleichmäßig feuchten Boden am wohlsten, denn sie reagieren sensibel auf Staunässe. Ein gut durchlässiger und lockerer Untergrund kann hier helfen und schützt die Pflanzen vor Wurzelfäulnis. Optimal ist ein sandig-lehmiger Boden, der Wasser speichert, aber nicht verdichtet. In Bezug auf den pH-Wert des Bodens mögen Prunusarten schwach saure bis neutrale Böden. Sie gelten insgesamt als genügsam, und es empfiehlt sich, den Boden vor der Pflanzung entsprechend der individuellen Bedürfnisse mit einer Untermischung von Sand oder Kompost zu optimieren. Dies sorgt für das bestmögliche Pflanzergebnis und einen reichen Ernteertrag.
Die wichtigsten Prunus-Arten im Überblick
Die Gattung Prunus ist sehr vielseitig und umfasst circa 200 Arten von Obst- und Ziergehölzen, die als Grundlage für ein riesengroßes Sortiment an Züchtungen dienen. Die Auswahl an Selektionen in jeglicher Größe und Wuchsform macht die Pflanzung eines Prunus in jeder Gartengröße möglich und beschert dem Gärtner malerische Naturmomente. Sie alle sind echte Blickfänge und verwöhnen mit einer lieblichen Blüte sowie zumeist auch mit einer schmackhaften Frucht. Ein besonders breites Sortiment an blühenden Sträuchern dieser Gattung finden Sie in unserer Kategorie Pflaume / Prunus als Zierstrauch.
Liste der schönsten Prunusarten und ihrer Besonderheiten
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Prunusart / Sorte
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Wuchs
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Besonderheit
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Prunus triloba
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2–3 m hoch, strauchartig, buschig, kompakt
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Hellrosa Blüte, sehr auffällig; rundliche Steinfrucht (Mandel), wird selten gebildet
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Prunus spinosa
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5 m hoch, oftmals breiter, dichtbuschig, verzweigt
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Sehr frühe weiße Blüten, wertvoll für Hecken und Naturgärten, robust
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Prunus cerasifera
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4–8 m hoch, oft mehrstämmig, locker verzweigt
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Frühe Blütezeit, breit-runde Krone
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Sorte 'Nigra'
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5–7 m hoch, baumartiger Strauch, überhängende Zweige, malerisch wachsend
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Dunkelrotes Blattwerk, sehr dekorativ, schwarzrote Früchte
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Prunus padus
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8–12 m hoch, mittelgroßer Baum
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Lange duftende Blütentrauben, sehr dekorativ
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Prunus dulcis
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3–8 m hoch, kleiner Baum, Großstrauch, locker verzweigt
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Frühe Blütenbildung, rosarote Blüte, mediterraner Charakter
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Prunus laurocerasus
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Immergrüner Strauch, dicht verzweigt, malerisch
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Glänzendes Blattwerk, weiße Blütenstände
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Wer den immergrünen Klassiker dieser Gattung sucht, findet ein umfangreiches Sortiment an Kirschlorbeer-Sorten (Prunus laurocerasus) sowie eine große Auswahl an Zierkirschen für eine spektakuläre Frühjahrsblüte.
Pflanzung, Pflege und Schnitt der Pflaume
Für das bestmögliche Anwachsen einer Prunuspflanze empfiehlt es sich, die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Art als auch Sorte zu berücksichtigen. Die Beachtung der Ansprüche an den richtigen Pflanzzeitpunkt sowie an eine bestmögliche Pflege in Form von Bewässerung, Düngung und einem fachkundigen Rückschnitt begünstigt einen vitalen Wuchs, eine üppige Blüte sowie eine reiche Fruchtbildung.
Wann und wie pflanze ich den Prunus am besten
Für das bestmögliche Anwachsen eines Prunus ist der richtige Pflanzzeitpunkt entscheidend. Es empfiehlt sich daher, die Bedürfnisse der jeweiligen Arten zu berücksichtigen. Als optimal gilt die Pflanzung der Prunuspflanzen im Herbst, denn in der Zeit von September bis Oktober ist der Boden noch relativ warm, und die Pflanzen erhalten ausreichend Zeit, um bis zum Winter intensiv einzuwurzeln. Alternativ ist auch eine Pflanzung im Frühjahr von März bis April möglich und gilt besonders in kälteren Regionen als sinnvoll. Der Untergrund ist im Frühjahr bereits leicht erwärmt, und die Wurzeln können im gesamten Verlaufe der Gartensaison einwurzeln. Eine gute Bewässerung ist hier vorwiegend in den Sommermonaten erforderlich, damit die Wurzelballen nicht austrocknen.
Containerware und richtige Bodenvorbereitung
Containerpflanzen, deren Wurzeln in einem Topf gezüchtet wurden, gelten hingegen als ganzjährig pflanzbar, sofern der Boden frostfrei und die Außentemperatur nicht zu heiß ist. Sie sind robuster und verfügen bereits über ein kräftiges Wurzelwerk, sodass sie im Unterschied zu Pflanzen als Ballenware kaum Unterstützung benötigen. Für das beste Anwachsen der Pflaumenarten empfiehlt es sich, den Boden gut vorzubereiten. Schwere Untergründe sollten mit Sand oder Kies sowie mit Kompost optimiert werden. Auch der Aushub eines möglichst doppelt so großen sowie tiefen Pflanzloches im Verhältnis zum Wurzelballen garantiert ein gutes Pflanzergebnis.
Der richtige Rückschnitt der Pflaume für eine üppige Fruchtbildung
Für den bestmöglichen Fruchtertrag und einen vitalen Wuchs der Prunuspflanze sind der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt sowie eine fachkundige Technik entscheidend, denn ein falscher Schnitt kann die Blüte zerstören und die Ernte mindern. Generell gilt, dass Prunusarten bestenfalls im Sommer nach der Ernte zurückgeschnitten werden sollten. Dies regt die Fruchtbildung für das nächste Jahr an und reduziert das Krankheitsrisiko.
Auslichten der Krone und gezielte Triebpflege
Ein regelmäßiger, aber moderater Rückschnitt dient dem Ziel der Auslichtung der Krone, der Förderung des Fruchtholzes sowie der Begrenzung der Endhöhe. Hier empfiehlt es sich, stark vergreiste Triebe, nach innen wachsende und sich kreuzende Triebe sowie auffallend lange Zweige zu entfernen. Dies sorgt für eine gute Belichtung und fördert die Blütenbildung für das neue Jahr. Ein Rückschnitt im Winter sollte hingegen nur in Ausnahmefällen erfolgen und dient lediglich vereinzelt dem Aufbau von jungen Pflanzen.
Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Prunuspflanzen
Prunusarten reagieren sensibel auf Überdüngung und benötigen daher eine maßvolle und zielgerichtete Nährstoffversorgung. Diese entscheidet über die Qualität der Früchte als auch über das Wachstum und die Blütenbildung. Der richtige Zeitpunkt für die Hauptdüngung von Prunusarten ist im Frühjahr vor dem Austrieb in der Zeit von März bis April mit einer Untermischung von Kompost, Hornspänen oder einem mineralischen Volldünger. Optional ist bei schwachem Wachstum eine zweite Düngung im Mai oder Juni sinnvoll. Weiterhin sollte keinerlei Düngemaßnahme erfolgen, denn die Triebe benötigen Zeit, um bis zum Winter auszureifen. Generell reagiert die Prunus sensibel auf eine Überdüngung und zeigt dies mit einem intensiven Blattwachstum, nicht aber mit einer kräftigen Blütenbildung.
Bewässerung der Pflaume im Detail
Bezüglich der Bewässerung verwöhnen Prunusarten mit einem genügsamen Charakter. Sie benötigen eine gleichmäßige Wasserversorgung und entlohnen diese mit einer guten Fruchtqualität. Junge Pflanzen sollten in den ersten Jahren nach der Pflanzung regelmäßig bewässert und vor allem in Trockenphasen unterstützt werden. Ältere Prunuspflanzen, die sich bereits etabliert haben, benötigen lediglich in extremen Hitzeperioden eine Bewässerung durch den Gärtner; sie gelten insgesamt als robust und trockenheitsverträglich.
Winterhärte und Winterschutz der Prunusarten
Die Winterhärte der jeweiligen Prunusarten ist sehr unterschiedlich und variiert von minus 10 bis zu minus 25 Grad Celsius. Einzelne Arten wie die Prunus padus und die Prunus domestica gelten als sehr winterhart und benötigen keinerlei Schutz an kalten Tagen. Andere wie die Prunus dulcis und die Prunus cerasifera sind empfindlicher und sollten an kalten Tagen mit einem Winterschutz unterstützt werden. Hier empfiehlt es sich, den Wurzelbereich zu mulchen und die Krone mit einem Wärmevlies zu umhüllen.
Junge Pflanzen und Kübelgewächse im Winter
Besonders junge Pflanzen sowie Kübelgewächse gelten als frostanfälliger und verfügen über kein starkes Wurzelwerk. Sie sollten daher immer mit einem Winterschutz versehen werden. Generell gelten die meisten in Deutschland gepflanzten Prunusarten als gut winterhart und geeignet für die Pflanzung in unserem Klima. Kritisch erweisen sich aber der Einfluss von Spätfrösten sowie nasse, kalte Böden. Hier sorgt ein guter Wasserablauf für Schutz vor Fäulnis.
Verwendung der Prunus im Garten
Pflanzen der Gattung Prunus sind sehr vielseitig und eignen sich als Obstgehölz, Zierpflanzen oder auch als Heckenpflanze. Viele der Arten wie die Pflaume und der Mandelbaum liefern essbare Früchte und werden gezielt für die Gewinnung eines reichen Ernteertrages gepflanzt. Die meisten Prunusarten verwöhnen zudem mit einer attraktiven Blüte und werden daher als Ziergehölz in heimischen Gärten sowie in Parkanlagen verwendet. Sie verfügen über einen hohen ökologischen Wert und erweisen sich als charismatische Blickfänge. Wer dabei auf die volle Bandbreite der Frucht setzt, findet in unserem Sortiment auch Süßkirschen, Sauerkirschen und Pfirsiche bzw. Nektarinen in vielen Sorten.
Pflaume als Heckenpflanze, Solitär und Kübelgewächs
Auch als Heckenpflanzen sind einige Prunusarten sehr populär. Sie wachsen schnell und wirken wunderschön in Kombination mit anderen blühenden Sträuchern. Die Vielfalt der Prunusarten ist riesengroß und ermöglicht dem Gärtner ein großes Pflanzspektrum. Die Züchtungen eignen sich als Kübelgewächs genauso wie als Solitärbaum oder in einer Baumgruppe gepflanzt. Sie lassen sich zudem vielseitig kombinieren und wirken wunderschön im Zusammenspiel mit Stauden, früh blühenden Sträuchern und Wildgehölzen.
Häufige Fragen rund um die Gattung Prunus
Warum trägt mein Prunus keine Früchte?
Die häufigsten Ursachen für das Ausbleiben einer reichen Fruchternte sind Frostschäden, ein falscher Rückschnitt, zu viel Stickstoff oder aber eine fehlende Bestäubung von nicht selbstfruchtenden Sorten.
Warum sind die Früchte der Pflaume klein oder fallen ab?
Trockenheit und eine zu starke Fruchtbildung sowie ein Nährstoffmangel können Ursache für das Fallen von Früchten sowie für eine geringe Größe dieser sein.
Wann ist die beste Pflanzzeit für die Pflanzung von Prunusarten?
Die beste Pflanzzeit für die Pflanzung von Prunusarten ist im Herbst oder alternativ im Frühjahr. Containerware ist ganzjährig pflanzbar.