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Esskastanienbäume / Maronenbäume

EsskastanieDürfen wir vorstellen? Applaus für den Baum des Jahres 2018, die Ess-Kastanie / Maronenbaum. Was sie so überaus beliebt macht? Nun, zum einen haben die bis zu dreißig Meter großen und bis zu zwanzig Meter breiten Esskastanienbäume einen wundervollen Wuchs und eine schöne ausladenden Krone. Zum anderen sind die Früchte des Baumes, die wir als Maronen kennen, ein echter Gewinn für jeden Hobbygärtner und für jeden Feinschmecker. Dazu kommt ein großer ökologischer Gewinn: Bienen finden in den Blüten reichlich Nektar, der von ihnen zu leckerem Honig verarbeitet wird. Und als wäre das noch nicht genug, weisen das Holz und die Rinde der Esskastanienbäume einen hohen Brennwert auf.

Wuchs und Blätter von Esskastanienbäumen

Neben dem charakteristischen Wuchs der Esskastanie, die botanisch Castanea sativa heißt, sind die Blätter ein typisches Merkmal von Maronenbäume. Sie sind sommergrün und wechselständig, länglich und dunkelgrün. In der Zeit von Juni bis Juli bilden sich an der Pflanze die Blüten. Männliche Blüten sind gelblich-weiß, weibliche eher unscheinbar.

Es war einmal … Interessantes zur Geschichte der Maronenbäume

Ursprünglich stammt die Esskastanie, die auch Edel-Kastanie genannt wird, aus Kleinasien, Afrika und Südeuropa. Dass die Esskastanie auch bei uns zu finden ist, geht vermutlich auf die alten Römer zurück. Vor gut zweitausend Jahren schafften sie die Esskastanienbäume über die Alpen und sorgten dafür, dass sie hier heimisch wurde.

Besonders im Weinregionen verbreitet

Heute trifft man den Baum insbesondere dort, wo auch Weinreben zu Hause sind: in der Pfalz, in Süddeutschland und am Mittelrhein. Hier hat die Esskastanie ideale Voraussetzungen, um gut zu gedeihen.
Grundsätzlich gilt: Die Castanea sativa liebt die Wärme und die Sonne, doch auch im lichten Schatten kann sie klarkommen. Trockene Böden, die nährstoffreich und sauer sind, werden bevorzugt, andere Böden aber auch toleriert (nur keine nassen!)

Kleine Kunde zu Esskastanienbäumen

Tolle Blätter:
Ein interessanter Maronenbaum ist die Castanea sativa „Variegata“, auch Gelbbunte Edelkastanie genannt. Ihre Blätter sind auf der Oberseite dunkelgrün glänzend und gelb bis weiß gerandet.
Kleine Sorte:
Verhältnismäßig  klein bleibt der Esskastanienbaum  „Bouche de Betizac“. Diese Sorte hat außerdem den Vorteil, dass sie schon in jüngsten Jahren viele Früchte an, die obendrein noch ganz besonders gut schmecken.
Zeitiges Austreiben:
Eine Esskastanie, die früh austreibt, ist die Castanea sativa „Marigoule“. Es handelt sich hierbei um eine exklusive Sorte, deren Früchte bei Feinschmeckern ganz besonders begehrt sind.


Abb.: Castanea sativa 'Marigoule'

Mehr Informationen →
Dürfen wir vorstellen? Applaus für den Baum des Jahres 2018, die Ess-Kastanie / Maronenbaum. Was sie so überaus beliebt macht? Nun, zum einen haben die bis zu dreißig Meter großen und bis zu... mehr erfahren »

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Castanea sativa 'Bouche de Betizac' / Esskastanie 'Bouche de Betizac'
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: bis zu 8 m
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Hellgelb
Blütezeit: Juni
Frucht: Grüner Fruchtbecher
Geschmack: Nussig
Erntezeit: September
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Castanea sativa 'Bouche de Betizac'
Name
deutsch:
Esskastanie 'Bouche de Betizac'
124,90 € *
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Castanea sativa 'Doree de Lyon' / Esskastanie 'Doree de Lyon'
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Wuchsendhöhe: 8 - 10 m
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Hellgelb
Blütezeit: Juni - Juli
Frucht: Grüner Fruchtbecher
Geschmack: Süß und nussig
Erntezeit: September
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Castanea sativa 'Doree de Lyon'
Name
deutsch:
Esskastanie 'Doree de Lyon'
124,90 € *
in das kostenlose Angebot
Castanea sativa 'Glabra' / Esskastanie
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Wuchsendhöhe: bis zu 30 m
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Gelbweiß
Blütezeit: Juni - Juli
Frucht: Grüner Fruchtbecher
Geschmack: Nussig
Erntezeit: September
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Castanea sativa 'Glabra'
Name
deutsch:
Esskastanie
ab 164,90 € *
in das kostenlose Angebot
Castanea sativa 'Marigoule' / Esskastanie 'Marigoule'
Kurzbeschreibung einblenden →
Wuchsendhöhe: 6 - 8 m
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Hellgelb
Blütezeit: Juni
Frucht: Grünbrauner Fruchtbecher
Geschmack: Nussig
Erntezeit: September
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Castanea sativa 'Marigoule'
Name
deutsch:
Esskastanie 'Marigoule'
124,90 € *
in das kostenlose Angebot
Castanea sativa 'Marron de Lyon' / Großfrüchtige Edelkastanie 'Marron de Lyon'
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Wuchsendhöhe: bis zu 8 m
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün
Blüte: Weiß
Blütezeit: Juni - Juli
Frucht: Grüner Fruchtbecher
Geschmack: Nussig
Erntezeit: September
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Castanea sativa 'Marron de Lyon'
Name
deutsch:
Großfrüchtige Edelkastanie 'Marron de Lyon'
124,90 € *
in das kostenlose Angebot
TIPP!
Castanea sativa 'Marrone del Casentino' / Edel-Kastanie 'Marrone del Casentino' / Ess-Kastanie 'Marrone del Casentino'
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Wuchsendhöhe: 10 bis 15 m
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Hellgelb
Blütezeit: Juni - Juli
Frucht: Grünbrauner Fruchtbecher
Geschmack: Nussig
Erntezeit: Oktober - November
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Castanea sativa 'Marrone del Casentino'
Name
deutsch:
Edel-Kastanie 'Marrone del Casentino'
124,90 € *
in das kostenlose Angebot
Castanea sativa 'Variegata' / Gelbbunte Edelkastanie / Gelbbunte Esskastanie
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Wuchsendhöhe: bis zu 20 m
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Grünweiß
Blütezeit: Juni - Juli
Frucht: Grüner Fruchtbecher
Geschmack: Nussig
Erntezeit: September
Standort: Sonnig-absonnig
Name
botanisch:
Castanea sativa 'Variegata'
Name
deutsch:
Gelbbunte Edelkastanie / Gelbbunte Esskastanie
ab 227,90 € *
in das kostenlose Angebot
Castanea sativa / Edelkastanie / Ess-Kastanie / Marone
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Wuchsendhöhe: bis zu 30 m
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün (glänzend)
Blüte: Grünweiß
Blütezeit: Juni - Juli
Frucht: Grüner Fruchtbecher
Geschmack: Nussig
Erntezeit: Oktober
Standort: Sonnig-lichter Schatten
Name
botanisch:
Castanea sativa
Name
deutsch:
Edelkastanie / Ess-Kastanie / Marone
ab 24,90 € *
in das kostenlose Angebot

Allgemeine Charakteristika von Esskastanien / Maronenbäume

Die Idee von der Pflanzung eines Esskastanien- bzw. Maronenbaumes im heimischen Garten begeistert viele unserer Kunden. Die Esskastanie trägt den botanischen Namen Castanea sativa. Der anmutige Obstbaum ist ebenfalls als Edelkastanie bekannt. Er gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae) und zur Unterfamilie der Eichengewächse (Quercoideae).

Ausladender Wuchs und reiche Ernte

Ein ausladender Wuchs in Kombination mit einer ertragreichen Ernte zeichnet die Esskastanie aus. Geröstete Maronen sind mit Sicherheit vom alljährlichen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt bekannt. Einige Sorten der Kastanienbäume können ein Alter bis zu 600 Jahren erreichen. Insbesondere für den Aufbau von klimatoleranten Mischwäldern wird der Esskastanie eine große Bedeutung zugeschrieben. Durch ihre trockenheitsverträgliche Art kommt sie mit steigenden Temperaturen und wenig Feuchtigkeit beeindruckend gut zurecht.

Wann ist ein Esskastanienbaum für Sie geeeignet?

Ein Esskastanien- bzw. Maronenbaum ist die richtige Wahl, wenn:

  • ein großer Standort zur Verfügung steht,
  • Verwendung für eine ertragreiche Ernte aufgebracht werden kann,
  • man das Aufkommen von Insekten, Eichhörnchen und Co. in seinem Garten fördern möchte
  • und eine waldähnliche Atmosphäre mit einer großen schattenspenden Krone gewünscht wird.

Blätterkleid von Maronenbäumen

Die ersten Blätter an der Esskastanie erscheinen im Monat April. Die Blätter bilden zusammen mit der dichten Verzweigung eine sehr ausladende und dichte Krone. Die Blätter an der sommergrünen Esskastanie sind wechselständig an den Zweigen angebracht. Sie sind länglich zugespitzt geformt und dunkelgrün gefärbt. Der Blattrand ist gesägt. Die Blattunterseite der kahlen Blätter erscheint eher hellgrün.

Herbstfärbung ist leuchtend Gelb

Im Herbst leuchten die Blätter in wunderschönen Gelbtönen. Die ledrigen Blätter können bis zu 20 cm lang und bis zu 8 cm breit werden.

Blüten- und Fruchtbildung

Blüte an Kastanienbäumen – ab Juni / Juli

Die Kastanie ist ein einhäusiges und getrenntgeschlechtliches Obstgehölz. In der Zeit von Juni bis Juli bilden sich an der Pflanze zahlreiche Blütenkätzchen.

Später Frost ist kein Problem

Die Blütezeit der Esskastanie liegt vergleichsweise spät im Jahr. Aus diesem Grund können Spätfröste an der Kastanienblüte wenig Schaden anrichten. Die Blütenkätzchen stehen in der Blattachsel. Die Einzelblüten sind wie auf einer Schnur aufgereiht und bilden das Blütenkätzchen. Rein männliche und rein weibliche Blüten sind getrennt voneinander, befinden sich aber zusammen in einem Blütenstand. Bis zu vier weibliche und bis zu 20 männliche Blüten sind in einem Blütenstand vorzufinden. Die wenigen weiblichen Blüten sitzen an der Basis von den männlichen Blütenstanden. Die männlichen Blüten sind gelb-weiß gefärbt und stehen aufrecht bis hängend am Gehölz. Die weiblichen Blüten sind kleiner, grünlich gefärbt und wirken dadurch eher unscheinbar. Die Blütenkätzchen können bis zu 25 cm an Länge erreichen. Zusätzlich duften die Blüten.

Ideales Insekten- und Vogelnährgehölz

Als Insekten- und Vogelnährgehölz unterstützt der Maronenbaum mit seiner Blüte und den zahlreichen Früchten das tierische Wohl im heimischen Garten. Bei Eichhörnchen und Co. sind die schmackhaften Früchte ebenfalls sehr beliebt. Die Befruchtung am Kastanienbaum verläuft über den Wind oder mit Hilfe von Insekten.

Befruchtung von Kastanienbäumen – Befruchtersorte notwndig

An der Esskastanie öffnen sich die weiblichen Blüten später als die männlichen. Aus diesem Grund ist die Kastanie auf eine Fremdbefruchtung angewiesen. Solche Obstgehölze nennt man selbststeril. Sie benötigen einen Befruchter, damit die Blüten bestäubt werden und sich eine Frucht bilden kann.

Auswahl der passenden Befruchtersorte

Nicht alle Kastanien sind als Befruchterpaar miteinander kompatibel. Wichtig ist, dass die Blütezeit des Befruchters parallel verläuft. Daher sollte man immer zwei Esskastanien in der Nähe voneinander pflanzen. Welche Sorten eignen sich für eine gegenseitige Befruchtung? Auskunft darüber können bestimmte Befruchter-Listen aus dem Internet geben: Bund-Lemgo.

Die Frucht: Esskastanie / Marone

Die Frucht der Esskastanie wird auch Marone genannt. Sie ist auf den ersten Blick nicht am Gehölz zu sehen, da sie von einem fest verschlossenen Fruchtbecher (Cupula) umgeben ist. Die Fruchthülle ist zunächst grün, später braun-gelb gefärbt. Die vierlappige Frucht ist mit weichen Stacheln besetzt. Zwischen ein bis drei Fruchthüllen stehen in Büscheln zusammen. Der Fruchtbecher ist bis zu 7 cm groß.

Ab September werden die Kastanien reif

Von September bis Oktober beginnen sich die Fruchtbecher zu öffnen. Anschließend fallen die Früchte zu Boden. Daran erkennt man, dass die Frucht reif ist. In einer Fruchthülle befinden sich zwischen zwei bis drei Früchte. Die Esskastanie zählt zu den Nussfrüchten. Die Nussfrucht ist glänzend braun gefärbt und die Fruchtschale ist längs gestreift. Die Frucht ist 2-3 cm groß. Die Form der Esskastanie ist herzförmig und abgeflacht.

Milder Geschmack und gute Lagermöglichkeiten

Die Frucht kann bis in den März hinein (ca. 6 Monate lang) gelagert werden. Sie hat einen milden Geschmack. Der Geschmack der Esskastanie kommt geröstet oder gekocht vollkommen zum Vorschein. Im Gegensatz zu z. B. Walnüssen enthält die Kastanie wenige Fette, viele Kohlenhydrate und Stärke. Da die Kastanie zu den Schalenfrüchten zählt, ist sie in unserem Sortiment in die Kategorie Obstbäume eingeordnet.

Bei Edelkastanien kann die erste Ernte drei bis sechs Jahre dauern

Bei den veredelten Sorten der Esskastanie kann es zwischen drei bis sechs Jahre dauern, bis zum ersten Mal Früchte erscheinen. In der freien Natur erscheint nach 15 bis 20 Jahren zum ersten Mal ein Fruchtstand. Von der Blüte bis zur ersten Frucht dauert es in der Regel 100 Tage. Die Kastanie ist zwischen ihrem 100. bis 200. Lebensjahr am fruchtbarsten.

Unterschied zwischen Esskastanie und Rosskastanie

Das äußere Erscheinungsbild der beiden Kastaniensorten ist sehr ähnlich, dennoch sind sie nicht miteinander verwandt. Die Esskastanie (Castanea sativa) ist mit den Buchen und Eichen verwandt. Dahingegen gehört die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), ebenso wie Ahornbäume, zu den Seifenbaumgewächsen. Die Wuchsform des Baumes sowie die Blattform unterscheiden sich bei beiden Exemplaren deutlich voneinander. Die Frucht der Rosskastanie ist giftig und nicht für den Verzehr geeignet. Rosskastanien enthalten nur eine Frucht pro Fruchtbecher, Esskastanien zwei bis drei. Die Form der Esskastanie ist herzförmig und abgeflacht mit einer behaarten Fruchtspitze. Im Gegensatz dazu ist die Rosskastanie rund geformt und besitzt keine Spitze. Die Fruchthülle von Esskastanien ist mit weichen und langen Stacheln besetzt. Dahingegen ist die Fruchthülle der Rosskastanie mit kurzen und harten Stacheln versehen.

Rinde und Wurzel

Die Kastanie ist mit einer graugrünen Rinde geschmückt. Die Rinde ist an jungen Bäumen noch glatt und später mit länglich verlaufenden Rissen verziert. Die jungen Zweige sind filzig behaart. Das Holz der Esskastanie ist sehr biegsam und witterungsbeständig. Die Stämme der Kastanie sind je nach Sorte drehwüchsig geformt.

Starke Pfahlwurzel sorgt für festen Halt

Ein Esskastanienbaum ist durch eine starke Pfahlwurzel tief im Boden verankert. Der Tiefwurzler findet dadurch einen festen Halt im Boden. Durch die vermehrte Ausbildung von seitlichen Wurzeln ist der Obstbaum zusätzlich vor Wind und Wetter geschützt.

Wuchsformen – Hochstamm oder Strauch die häufigste Form

Die natürliche Wuchsform der Esskastanie ist ein Hochstamm. An einigen Sorten findet man Castanea sativa ebenso in der Form eines Großstrauches. Das Erscheinungsbild einer Esskastanie ist wirklich eindrucksvoll. Das Obstgehölz wächst sehr kräftig und ausladend heran. In unserem Sortiment steht die Esskastanie als Strauch, Halbstamm und Hochstamm zur Verfügung.

Kronenform – ausladend und rundlich-oval

Die Esskastanie bildet eine breit ausladendende Kronenform. Die Krone ist überwiegend rundlich bis breit oval geformt. Ein relativ kurzer Stamm trägt eine breite Krone. Kräftige Hauptäste beginnen sich bereits auf niedriger Höhe stark zu verzweigen. Die Triebe an Castanea sativa haben eine kahle Oberfläche und sind olivgrün bis braun gefärbt.

Wuchsgrößen von Esskastanien – bis zu 30m hoch und 2m breit

Die Wuchsgrößen einer Esskastanie können in natürlicher Umgebung bis zu 30 m Höhe und bis zu 20 m Breite betragen. Der Stammumfang kann zwischen ein bis zwei Metern liegen. Die verschiedenen Sorten in unserem Sortiment erreichen Wuchsendhöhen zwischen 6 bis 30 m.
Das jährliche Wachstum der Esskastanie liegt zwischen 30 bis 50 cm.

Standort- und Bodenempfehlungen – hier gedeihen Kastanienbäume am besten

Die anspruchslose und pflegeleichte Art der Esskastanie zeichnet sie als Obstbaum aus. Ein sonniger bis halbschattiger Standort wird bevorzugt. Generell ist Castanea sativa ein wärmeliebendes Obstgehölz. Je sonniger der Standort liegt, desto ertragreicher fällt die Ernte aus. Der Esskastanie sollte ein großzügiger Standort zur Verfügung stehen, aufgrund der ausladenden Kronenform.

Nährstoffreiche, leicht saure Standorte sind ideal

Im Allgemeinen bevorzugt die pflegeleichte Kastanie frische Böden, die humusreich, nährstoffreich und sauer sind. Der pH-Wert sollte zwischen neutral bis sauer liegen (4,5 bis 6,0). Kalkhaltige Böden sind zu vermeiden. Ein sandiger bis lehmiger Boden ist ebenfalls empfehlenswert. Davon abweichende Bodenbeschaffenheiten werden gleichermaßen akzeptiert. Staunässe wird von der Kastanie überhaupt nicht vertragen. Aus diesem Grund ist ein lockerer und durchlässiger Boden besonders wichtig.

Bei der Pflanzung den Grenzabstand beachten

Für Obstgehölze sollten die vorgeschriebenen Grenzabstände eingehalten werden. Der Nachbar wird vermutlich unglücklich darüber reagieren, wenn sein Grundstück mit den Früchten der Esskastanie verschmutzt wird. Außerdem sollten Fußgängerwege von Früchten freigehalten werden.

Pflanz- und Pflegetipps – Maronenbäume sind pflegeleicht

Die pflegeleichte und anspruchslose Esskastanie benötigt in der Regel keine weitreichenden Pflegemaßnahmen. Jedoch können geeignete Maßnahmen den Obstbaum in einem kräftigen und gesunden Wachstum unterstützen. Die Rinde kann anfällig auf Sonnenbrand reagieren. Dies kann durch einen Weißanstrich verhindert werden. Die Kastanie ist zudem stadtklimafest und sehr gut regenerationsfähig.

Tipps für die Pflanzung

  • Das Pflanzloch sollte in der doppelten Größe des Wurzelballens ausgehoben werden.
  • Der Wurzelballen muss auf Höhe des Bodenniveaus abschließen.
  • Mit Hornspänen düngen.
  • Gießrand formen und ordentlich einschlämmen.
  • Rindenmulch auftragen.

Weitere Pflanz- und Pflegetipps zu Laub- und Nadelgehölzen sind unter anderem in unserem Jahreskalender der Gartenpflege zu finden.

Optimale Pflanzzeit für Kastanienbäume

Als Pflanzzeitpunkt eignen sich generell das Frühjahr und der Herbst. Im Frühjahr muss der letzte Frost vorüber sein, bis mit der Pflanzung begonnen werden kann. Besonders im Frühjahr muss auf eine ausreichende Bewässerung geachtet werden.

Frühjahr und Herbst sind ideale Zeiträume für die Pflanzung

Bei einer Frühjahrspflanzung hat das Obstgehölz das Jahr über Zeit, seine Wurzeln im Boden zu verankern, bevor im Winter der erste Frost einsetzt. Eine frühe Herbstpflanzung gibt dem Gehölz ebenfalls ausreichend Zeit sich vor dem ersten Frost am neuen Standort akklimatisieren zu können. In der herbstlichen Jahreszeit setzen in der Regel vermehrt Niederschläge ein, welche die junge Pflanze mit Feuchtigkeit versorgen. Sollten die Niederschläge ausbleiben, muss unbedingt zusätzlich bewässert werden. Unsere Containerware kann im Grunde das ganze Jahr über gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist. Wird die Kastanie als wurzelnacktes Gehölz angeboten, sollte dieses direkt nach der Lieferung in den Boden gesetzt werden. Wurzelnackte Ware ist lediglich für einige Wochen im Frühjahr und Herbst verfügbar. Weitere Informationen über wurzelnacktes Obstgehölz sind auf unserem Blog zusammengefasst.

Rückschnitt – nicht unbedingt nötig, aber bei jungen Bäumen empfehlenswert

Grundsätzlich ist ein Rückschnitt nicht nötig. Junge Bäume sollten einen Erziehungsschnitt erfahren. Ältere Exemplare benötigen häufig keinen Schnitt mehr. Bei jedem Rückschnitt sollte man sich an einer pyramidalen Kronenform orientieren. Ein niedriger Kronenansatz ist für eine leicht durchführbare Ernte wünschenswert. Eine sehr gute Regenerationsfähigkeit zeichnet Castanea sativa aus. Je nach Bedarf sollten folgende Punkt bezüglich eines Rückschnittes durchgeführt werden:

  • Sehr ausladende Seitenäste entfernen.
  • Senkrecht wachsende Triebe wie Wasserschosse entfernen.
  • Sich überkreuzende, nach innenwachsende oder abgestorben Äste bis in das gesunde Holz entfernen.
  • Der Rückschnitt kann zwischen November bis Februar durchgeführt werden.
  • Zu Beginn jährliche Säuberung des Stammes.
  • Bei wurzelnackter Ware sollten die Triebe direkt nach der Pflanzung um ein Drittel gekürzt werden.
  • Um die Pflanze vor Kastanienrindenkrebs zu schützen, sollte immer scharfes und sauberes Werkzeug für den Rückschnitt verwendet werden.

Weitere Informationen über einen Rückschnitt von Laub- und Nadelgehölzen findet man auf unserem Blog.

Bewässerung – durch kräftige Pfahlwurzel nur selten notwendig

Ist die hitzeverträgliche Kastanie kräftig und gesund angewachsen, benötigt sie in der Regel keine zusätzliche Bewässerung. Die tief in die Erde wachsende Pfahlwurzel kann die Kastanie auch in trockenen Phasen relativ gut mit Feuchtigkeit versorgen. In langanhaltenden Hitze- und Trockenperioden sollte dennoch zusätzlich bewässert werden.

Junge Kastanienbäume regelmäßig bewässern

Vorwiegend junge Pflanzen benötigen in den ersten Jahren eine zusätzliche Bewässerung. Eine Bewässerung mit kalkfreiem Wasser ist zu empfehlen. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, um dem Obstbaum nicht zu schaden. Die Anschaffung einer Regentonne im Garten ist zu empfehlen, um immer ausreichend Gießwasser zur Hand zu haben. Für die Bewässerung junger Pflanzen können praktische Bewässerungssäcke zum Einsatz kommen. Diese versorgen das junge Obstgehölz durch eine Tröpfchenbewässerung optimal mit Feuchtigkeit.

Düngung von Esskastanien

Eine regelmäßige Düngung ist während der Wachstumsphase an jungen Obstbäumen empfehlenswert. Dafür eignet es sich Kompost auf die Baumscheibe aufzutragen. Dieser deckt den hohen Kaliumbedarf der Esskastanie. Zwei Liter Kompost pro Quadratmeter sollten aufgetragen werden. Grundsätzlich benötigten ausgewachsene Kastanien aber keine Düngerzufuhr.

Weitere Informationen über den Nährstoffgehalt des eigenen Gartenbodens kann man bei der LUFA (landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt NRW) in Erfahrung bringen.

Einzelne Sorten von Esskastanien- und Maronenbäumen

Im Folgenden sind einige Sorten der Esskastanien-Obstbäume aus unserem Sortiment zusammen mit deren wichtigsten Eigenschaften aufgelistet:

Darüber hinaus stehen in unserer Kategorie Raritäten und Einzelstücke weitere exklusive Gehölze zur Auswahl.

Besonderheiten und Verwendungsmöglichkeiten von Kastanienbäumen

Von der wundervollen Esskastanie können sowohl Holz als auch Frucht und Blüte weiterverarbeitet werden:

  • Das Holz der Esskastanie ist sehr biegsam und witterungsbeständig. Seit dem Mittelalter kommt es daher für den Fassbau oder bei der Möbelherstellung zum Einsatz.
  • Der Baum des Jahres 2018 bildet zahlreiche Blüten und einen ertragreichen Fruchtstand aus. Aus den Blüten wird ein würziger Kastanienhonig hergestellt.
  • Heutzutage ist die Esskastanie, auch Marone genannt, aus der kulinarischen Küche nicht mehr wegzudenken. Kastanien können sowohl süß als auch deftig zubereitet werden. Häufig werden sie gekocht und daraufhin geschält oder, wie auf dem Weihnachtsmarkt, geröstet. Kastanienmehl kann in Kuchen oder Broten als glutenfreie Weizenmehlalternative eingesetzt werden.
  • Interessant zu wissen: Kastanien als Hauptnahrungsmittel – In Korsika wurden früher zahlreiche Kastanienbäume gepflanzt, da Getreideanbau nicht möglich war. Ein Kastanienbaum der 200 Kilogramm Esskastanien produziert, konnte einen Menschen ein Jahr lang ernähren. Aus diesem Grund wird die Kastanie auch Brotbaum oder Holzbrot genannt.

Pflanzung häufig in Einzelstellung oder als Alleebaum

Die Esskastanie wird vorzugsweise als Solitärgehölz gepflanzt. In Einzelstellung kann sie ihre volle Pracht entfalten und sich gesund und kräftig entwickeln. Kastanienbäume können sowohl im eigenen Garten als auch auf der Obstplantage ihre schmackhaften Früchte entwickeln. Esskastanien werden ebenso gerne als Alleebaum eingesetzt. Die breit-ausladende Krone kann als idealer Schattenspender dienen.

Kastanienbäume als Mittelpunkt im eigenen Garten

Castanea sativa dient ebenso als dekorativer Hausbaum, der den Mittelpunkt der Gartengestaltung bildet. Mit der Pflanzung einer Esskastanie zieht ein waldähnlicher Charakter in den heimischen Garten ein. Nicht zuletzt können Kinder die Esskastanie als Kletterbaum benutzen.

Verbreitungsschwerpunkt

Ursprünglich stammt die Castanea sativa aus Kleinasien, Afrika und Südeuropa. Die Griechen und Römer verbreiteten die Frucht als Nahrungsmittel im gesamten Mittelmeerraum. In Deutschland ist die Esskastanie vor allem seit der Römerzeit in den Weinanbaugebieten rund um den Rhein zu finden. In der Pfalz sind sogar komplette Esskastanienwälder anzutreffen. Großflächig ist die Esskastanie ebenso in Frankreich und Italien bekannt.

Krankheiten und Schädlinge

Die Esskastanie ist ein robustes Obstgehölz. Geeignete Pflegemaßnahmen sind wichtig, um den Obstbaum in einem gesunden und kräftigen Wachstum zu unterstützen. Kommt es zu einer Krankheit oder einem Schädlingsbefall ist schnelles Handeln gefragt, um größere Schäden zu vermeiden. Zunächst ist ein Entfernen befallener Pflanzenteile anzuraten. Natürliche Hausmittel können auf betroffene Stellen gesprüht werden. Ist der Befall bereits weit fortgeschritten, können spezielle Fungizide eingesetzt werden. Im Folgenden sind einige Krankheiten und Schädlinge an der Esskastanie aufgeführt.

Esskastanien Rindenkrebs

Der Esskastanien-Rindenkrebs wurde 1992 zum ersten Mal in Deutschland nachgewiesen. Dieser Pilz befällt die komplette Rinde und bringt den Baum letztendlich zum Absterben. Befallene Pflanzen müssen entfernt werden. Befallene Teile dürfen nicht auf dem Kompost entsorgt werden, da der Pilz hochansteckend ist.

Tintenkrankheit

Die Tintenkrankheit wird vom Phytophthora-Pilz ausgelöst und trägt ihren Namen aufgrund der dunklen Flüssigkeit, welche aus der Rinde herausläuft. Der Pilz dringt über die Wurzeln in das Gehölz ein. Folglich kann sich der Kastanienbaum nicht mehr mit genügend Feuchtigkeit versorgen. Daraufhin vertrocknen die Blätter und einzelne Äste in der Krone sterben ab. Befallene Obstbäume sollten möglichst schnell entfernt werden.

Japanische Esskastanien Gallwespe

Die japanische Esskastanien-Gallwespe verhindert eine ertragreiche Ernte der Esskastanie. Sie legt ihre Eier in den Knospen ab. Daraufhin bilden sich sogenannte Gallen, in denen sich die Gallwespe entwickelt. Der Befall durch Gallwespen ist meldepflichtig. Ein Befall hinterlässt in der Regel keine größeren Schäden. Jedoch fällt die Blüten- und Fruchtbildung am Kastanienbaum deutlich reduziert aus. Befallene Teile sollten bereits vor dem Schlüpfen der Gallwespen entfernt werden.

Esskastanienbohrer

Der Esskastanienbohrer legt seine Eier auf die Früchte der Kastanie. Fällt diese zu Boden, beginnen sich die Larven in der Frucht auszubreiten. Die Früchte sind dadurch ungenießbar. Auf dem Boden liegende Früchte sollten entsorgt werden, um den Populationszyklus des Schädlings zu unterbrechen.

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