| Wuchs: | Teppichartig, bodendeckend, kriechend |
| Wuchshöhe: | bis zu 5 cm |
| Blatt: | Immergrün, graugrüne Blattfarbe, lanzettlich |
| Frucht: | - |
| Blüte: | Einfache, rosarote meist einblütige Blütenstände, körbchenartig |
| Blütezeit: | Mai - Juni |
| Wurzeln: | - |
| Boden: | Trocken, gut durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 11 bis 15 |
| Eigenschaften: |
Die schmucke Delosperma hispida (Mittagsblume) fühlt sich besonders auf sonnigen Steinanlagen und Fels-Steppen wohl. Hier bevorzugt die Mittagsblume den trockenen Boden und erweist sich bei...
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| Wuchs: | Teppichartig, bodendeckend, kriechend |
| Wuchshöhe: | bis zu 5 cm |
| Blatt: | Immergrün, graugrüne Blattfarbe, lanzettlich |
| Frucht: | - |
| Blüte: | Einfache, rosarote meist einblütige Blütenstände, körbchenartig |
| Blütezeit: | Mai - Juni |
| Wurzeln: | - |
| Boden: | Trocken, gut durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 11 bis 15 |
| Eigenschaften: | Die schmucke Delosperma hispida (Mittagsblume) fühlt sich besonders auf sonnigen Steinanlagen und Fels-Steppen wohl. Hier bevorzugt die Mittagsblume den trockenen Boden und erweist sich bei Temperaturen von bis zu -17,7 °C als gut winterhart. Bei Kahlfrost sollte die Delosperma hispida einen Schutz erhalten. Stau- und Winternässe verträgt die Mittagsblume nicht. Ihre äußerst dekorative Wirkung versprüht die Staude in der Gruppenbepflanzung. Hierbei plant man mit 11 - 15 Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 20 - 30 cm. Wir empfehlen die Pflanzung in kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück. Eine schöne Staude. |
- Portrait der Delosperma hispida
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk der Mittagsblume
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Delosperma hispida
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über die Mittagsblume
Portrait der Delosperma hispida
Die Mittagsblume mit dem botanischen Namen Delosperma hispida ist eine faszinierende, bodendeckende Staude, die mit ihrem teppichartigen Wuchs und der leuchtenden Blütenpracht begeistert. Ihre Herkunft aus Südafrika prägt ihren Charakter als sonnenliebende und trockenheitsverträgliche Pflanze, die sich besonders in steinigen Gärten und auf mageren Böden wohlfühlt. Mit einer Blütezeit von Mai bis Juni setzt sie früh im Jahr farbige Akzente und erweist sich als äußerst robuste und pflegeleichte Gartenbewohnerin.
Herkunft und Wuchscharakter
Die Delosperma hispida stammt aus den sonnendurchfluteten Regionen Südafrikas, wo sie in felsigen Steppen und auf trockenen Hängen gedeiht. Dieser Ursprung erklärt ihre ausgeprägte Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit. Ihr Wuchs ist ausgesprochen teppichartig, bodendeckend und kriechend. Sie breitet sich mit ihren Trieben flach über den Boden aus und bildet mit der Zeit dichte, polsterartige Matten. Dieser kriechende Habitus macht sie zu einer idealen Pflanze für die Begrünung größerer Flächen oder das Überwachsen von Mauerkronen und Steinfugen. Die Pflanze wächst kompakt und bildet ein dichtes Geflecht aus Stängeln und Blättern, das Unkraut effektiv unterdrückt und den Boden vor Erosion schützt. Ihre Anpassungsfähigkeit an extreme Standorte macht sie zu einer wertvollen Staude für den modernen, pflegeleichten Garten.
Wuchshöhe und Ausbreitung
Die Mittagsblume bleibt mit ihrem flachen, kriechenden Wuchs sehr niedrig. Sie erreicht typischerweise nur eine Höhe von etwa fünf bis zehn Zentimetern, während sie sich in der Breite umso üppiger ausbreitet. Einzelne Triebe können sich über 30 bis 50 Zentimeter ausdehnen und verwurzeln dabei an den Knoten, was zur Bildung der dichten Teppiche führt. Für eine flächendeckende Bepflanzung empfiehlt sich eine Pflanzung von 11 bis 15 Pflanzen pro Quadratmeter. Der optimale Pflanzabstand liegt bei 20 bis 30 Zentimetern, damit sich die einzelnen Pflanzen gut entwickeln und schnell zusammenschließen können. Eine besonders schöne Wirkung erzielt man, indem man die Delosperma hispida in kleinen Tuffs von drei bis fünf, maximal zehn Stück setzt. So entstehen von Anfang an attraktive Polster, die sich im Laufe der Zeit zu einem geschlossenen Blütenteppich vereinen.
Standort und Boden
Der Erfolg mit der Mittagsblume hängt maßgeblich von der richtigen Wahl des Standorts und der Bodenbeschaffenheit ab. Als Kind der südafrikanischen Sonne hat sie klare Präferenzen, die es zu beachten gilt. Wer diese beachtet, wird mit einer vitalen, blühfreudigen und langlebigen Pflanze belohnt, die kaum Pflegeaufwand verlangt.
Der ideale Standort für die Mittagsblume
Die Mittagsblume verlangt nach einem sonnigen Platz im Garten. Volle Sonneneinstrahlung über den gesamten Tag ist optimal und fördert eine reiche Blütenbildung sowie einen kompakten, gesunden Wuchs. Halbschatten wird toleriert, führt aber oft zu weniger üppiger Blüte und einem lückigeren, mastigeren Wuchs. Die Pflanze liebt warme, geschützte Lagen, beispielsweise an Südmauern, auf sonnenbeschienenen Hängen oder in Steingärten, die sich im Tagesverlauf stark aufheizen. Die Exposition sollte möglichst warm und trocken sein, da die Delosperma hispida von kühlen, zugigen oder schattigen Plätzen nicht profitiert. Ein solcher Standort imitiert perfekt ihre natürlichen Lebensräume und sorgt für beste Voraussetzungen.
Bodenansprüche und Drainage
Der Boden für die Delosperma hispida muss in erster Linie trocken und gut durchlässig sein. Staunässe, insbesondere im Winter, ist absolut tödlich für diese sukkulentenartige Staude. Ideal sind magere, mineralische Substrate wie sandiger oder kiesiger Lehm. Der pH-Wert sollte im neutralen Bereich liegen. Schwere, lehmige Böden müssen unbedingt vor der Pflanzung mit reichlich Sand, Splitt oder feinem Kies aufgelockert und durchlässiger gemacht werden. Eine Drainageschicht aus Kies oder Schotter im Pflanzloch kann bei ungünstigen Bodenverhältnissen lebensrettend sein. Die Mittagsblume gedeiht hervorragend auf steinigen Untergründen, in Trockenmauern oder zwischen Plattenfugen, wo das Wasser schnell ablaufen kann. Diese ausgezeichnete Drainage ist der Schlüssel zur erfolgreichen Kultur und zur Vermeidung von Wurzelfäule.
Blüte und Blattwerk der Mittagsblume
Die Attraktivität der Delosperma hispida beruht auf der harmonischen Kombination aus zierlichem Laub und auffälligen Blüten. Während das Blattwerk für ganzjährige Struktur sorgt, setzen die Blüten im späten Frühjahr leuchtende Farbtupfer. Beide Aspekte machen diese Staude zu einer vielseitigen Bereicherung für den Garten.
Die rosarote Pracht
Die Blüte der Mittagsblume ist ein wahrer Blickfang. Sie erscheint in einfachen, rosaroten Einzelblüten, die sich in der Regel als einblütige Blütenstände präsentieren. Die Blütenform ist typisch für die Gattung: sie sind körbchenartig aufgebaut, mit einer Vielzahl feiner, strahlenförmig angeordneter Blütenblätter, die sich bei Sonnenschein weit öffnen. Die Hauptblütezeit erstreckt sich konzentriert über die Monate Mai und Juni. Bei anhaltend schönem Wetter kann sich die Blüte gelegentlich bis in den Juli hinein verlängern oder es kommt zu einer Nachblüte im Spätsommer. Die einzelnen Blüten schließen sich in den Abendstunden und bei trübem Wetter, um sich bei Sonnenschein wieder in voller Pracht zu zeigen. Diese leuchtend rosaroten Körbchen bedecken im Mai und Juni die gesamte Pflanzendecke und verwandeln sie in ein einziges Blütenmeer.
Das immergrüne Laub der Delosperma hispida
Neben den Blüten ist das Laub ein ganzjähriger Zierwert. Die Blätter der Delosperma hispida sind immergrün, was bedeutet, dass die Pflanze auch im Winter ihr grünes Kleid behält und für Struktur im Beet sorgt. Die Blattfarbe ist ein dezent elegantes Graugrün, das einen schönen Kontrast zu den rosaroten Blüten und zu anderen Gartenpflanzen bildet. Die Blattform wird als lanzettlich beschrieben: sie sind schmal, spitz zulaufend und fleischig-sukkulent. Diese sukkulente Beschaffenheit ermöglicht es der Pflanze, Wasser in den Blättern zu speichern und so Trockenperioden optimal zu überstehen. Die Blätter sind dicht an den Trieben angeordnet und bilden so das dichte, teppichartige Polster. Eine spektakuläre Herbstfärbung zeigt die Mittagsblume nicht, dafür besticht sie das ganze Jahr über mit der frischen, graugrünen Farbe ihres immergrünen Laubes, das auch im Winter attraktiv bleibt.
Verwendung im Garten
Die vielseitige Delosperma hispida findet an verschiedenen Stellen im Garten ihren Platz. Ihr anspruchsloser Charakter und der dekorative Wuchs machen sie zu einer idealen Pflanze für spezielle Gartenbereiche, die sonst oft schwer zu begrünen sind.
Steinanlagen und Fels-Steppen
Die Mittagsblume fühlt sich, wie in den Basisdaten beschrieben, besonders auf sonnigen Steinanlagen und Fels-Steppen wohl. Hier kommt ihre natürliche Herkunft voll zur Geltung. Sie ist perfekt geeignet für die Bepflanzung von Steingärten, Trockenmauern, Kiesbeeten oder steinigen Hängen. In den Fugen von Trockenmauern verwurzelt sie sich fest und lässt die Steine mit der Zeit von einem blühenden Teppich überwachsen. In einer nachgebildeten Fels-Steppe, kombiniert mit größeren Findlingen und mineralischem Mulch, schafft sie authentische, pflegeleichte Pflanzengesellschaften. Diese Verwendung unterstreicht ihren wildromantischen Charakter und nutzt ihre Fähigkeit, auch auf extrem mageren und trockenen Substraten zu gedeihen.
Gruppenbepflanzung und Bodendeckung
Ihre äußerst dekorative Wirkung versprüht die Staude in der Gruppenbepflanzung. Auf größeren, sonnigen Flächen, beispielsweise an sonnigen Böschungen, auf Gräbern oder in Vorgärten, kann die Delosperma hispida als zuverlässiger, immergrüner Bodendecker eingesetzt werden. Sie bildet einen dichten, unkrautunterdrückenden Teppich, der kaum Pflege benötigt. Durch die empfohlene Pflanzung in Tuffs entstehen von Anfang an attraktive Inseln, die sich schnell ausbreiten. Diese Verwendung eignet sich auch hervorragend für öffentliches Grün oder extensive Dachbegrünungen auf Flachdächern mit entsprechendem Substrat, wo Trockenheit und Hitze herrschen. Als Bodendecker ist sie eine ökologische Alternative zu Schotterflächen.
Kübel und Tröge
Die Delosperma hispida eignet sich auch ausgezeichnet für die Kultur in Gefäßen. In breiten Pflanzschalen, Steintrögen, Töpfen oder Balkonkästen gedeiht sie prächtig, sofern für eine ausgezeichnete Drainage gesorgt ist. Ein Substratgemisch aus Blumenerde, Sand und Perlite oder Blähton im Verhältnis 1:1:1 ist ideal. In Kübeln kann sie als hängende oder über den Rand wachsende Komponente kombiniert werden. Diese Verwendung erlaubt es, die Pflanze auf Terrassen, Balkonen oder in Innenhöfen zu kultivieren und ihre Blütenpracht aus nächster Nähe zu genießen. Im Winter sollten Kübel an einem geschützten, regengeschützten Ort stehen, um die empfindlichen Wurzeln vor Staunässe zu bewahren.
Pflanzpartner für Delosperma hispida
Die richtigen Begleitpflanzen heben die Schönheit der Mittagsblume hervor und schaffen harmonische Pflanzbilder. Ideal sind Partner, die ähnliche Standortansprüche an Sonne und Trockenheit stellen und in Wuchsform oder Blütenfarbe einen ansprechenden Kontrast bieten.
Partner für sonnige Trockenlagen
Klassische Begleiter für die Delosperma hispida sind andere Stauden und Gräser für sonnige Trockenlagen. Die Blauraute (Perovskia abrotanoides) mit ihren silbrig-grauen Stängeln und lavendelblauen Blütenrispen bildet einen schönen höheren Hintergrund. Niedrige Polsterstauden wie der Blauschwingel (Festuca glauca) mit seinen stahlblauen Horsten oder die Silberwurz (Dryas octopetala) ergänzen das graugrüne Laub der Mittagsblume. Auch verschiedene Sedum-Arten (Fetthennen), wie Sedum spurium oder Sedum floriferum, passen mit ihrem sukkulenten Laub und den späteren Blütezeiten hervorragend. Diese Kombinationen sind nicht nur optisch reizvoll, sondern auch pflegeleicht, da alle Partner ähnlich wenig Wasser und Nährstoffe benötigen.
Farbkontraste mit der Mittagsblume
Um die rosaroten Blüten der Mittagsblume optimal in Szene zu setzen, bieten sich Pflanzen mit kontrastierenden Blütenfarben an. Der Gelbe Sonnenhut (Echinacea paradoxa) oder die Goldgarbe (Achillea filipendulina 'Coronation Gold') setzen mit ihren gelben Blüten leuchtende Akzente. Weiß blühende Partner wie die Prachtkerze (Gaura lindheimeri) oder die Bergminze (Calamintha nepeta) wirken frisch und luftig. Für einen blauen Kontrast eignen sich niedrige Katzenminzen (Nepeta racemosa) oder der Polster-Thymian (Thymus serpyllum), der zudem einen duftenden Teppich bildet. Diese Kombinationen schaffen lebendige, naturnahe Pflanzungen, die Insekten anziehen und den ganzen Sommer über attraktiv sind.
Pflege und Überwinterung
Die Pflege der Delosperma hispida ist denkbar einfach, wenn die grundlegenden Standortbedingungen erfüllt sind. Sie gehört zu den dankbarsten Stauden für faule Gärtner, benötigt aber in puncto Wasser und Winter etwas Aufmerksamkeit.
Gießen und Düngen
Die Mittagsblume ist äußerst trockenheitstolerant. Nach der Pflanzung sollte sie regelmäßig angegossen werden, bis sie gut angewachsen ist. Danach sind zusätzliche Wassergaben nur bei extrem lang anhaltender Trockenheit im Sommer notwendig. Im Normalfall reichen die natürlichen Niederschläge völlig aus. Staunässe verträgt die Mittagsblume nicht – übermäßiges Gießen schadet mehr als Trockenheit. Gedüngt werden muss die anspruchslose Staude kaum. Einmal im Frühjahr, etwa im April, kann eine sehr geringe Gabe eines mineralischen Volldüngers oder etwas Kompost, der leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet wird, das Wachstum und die Blütenbildung unterstützen. Überdüngung führt jedoch zu mastigem, weichem Wuchs und erhöht die Frostempfindlichkeit.
Winterharte Delosperma hispida
Die Delosperma hispida erweist sich als gut winterhart bei Temperaturen von bis zu -17,7 °C. Dies macht sie für die meisten Regionen Deutschlands ausreichend frostresistent. Die größere Gefahr als die Kälte stellt die Winternässe dar. Winternässe verträgt die Mittagsblume nicht. Daher ist ein Standort mit perfekter Drainage das A und O für eine erfolgreiche Überwinterung. Bei Kahlfrost, also Frost ohne schützende Schneedecke, sollte die Delosperma hispida einen Schutz erhalten. Eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Tannenwedeln schützt die immergrünen Triebe vor intensiver Wintersonne und starkem Frost. Dieser Schutz sollte luftdurchlässig sein, um Fäulnis zu vermeiden, und wird im zeitigen Frühjahr wieder entfernt.
Schnitt und Vermehrung
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist bei der Delosperma hispida nicht erforderlich. Verblühte Blütenstände können nach der Hauptblüte herausgezupft oder abgeschnitten werden, was die Pflanze optisch aufräumt und eventuell eine Nachblüte fördert. Wenn die Polster mit der Zeit in der Mitte verkahlen oder zu ausladend werden, kann man sie im Frühjahr vor dem Neuaustrieb vorsichtig mit einer Schere in Form schneiden oder teilen. Die Vermehrung gelingt am einfachsten durch Teilung der Polster im Frühjahr oder durch Stecklinge im Frühsommer. Dazu schneidet man etwa fünf bis sieben Zentimeter lange, nicht blühende Triebspitzen ab, entfernt die unteren Blätter und steckt sie in ein sandiges Anzuchtsubstrat. Unter leicht feuchten Bedingungen bewurzeln sie relativ zuverlässig. Auch eine Aussaat ist möglich, jedoch weniger gebräuchlich.
Wissenswertes über die Mittagsblume
Die Delosperma hispida ist nicht nur eine hübsche Gartenstaude, sondern birgt auch einige interessante botanische und gärtnerische Besonderheiten. Ihr Name und ihre Eigenschaften erzählen eine Geschichte von Anpassung und Schönheit.
Botanik und Eigenschaften
Der botanische Gattungsname Delosperma leitet sich aus dem Griechischen ab: 'delos' bedeutet 'sichtbar' oder 'offenbar', und 'sperma' steht für 'Samen'. Dies bezieht sich auf die bei Reife gut sichtbaren Samenkapseln einiger Arten. Das Artepitheton 'hispida' bedeutet 'rau' oder 'borstig' und könnte sich auf die Textur der Blätter oder Stängel beziehen. Die Mittagsblume gehört zur Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae), einer großen Familie, die viele sukkulente Pflanzen umfasst. Die Delosperma hispida ist nicht als giftig bekannt und stellt somit keine Gefahr für Kinder oder Haustiere dar. Eine besondere Eigenschaft ist ihre Fähigkeit, auch bei großer Hitze und intensiver Sonneneinstrahlung zu gedeihen, während viele andere Pflanzen in der Mittagssonne schlapp machen – daher der treffende deutsche Name 'Mittagsblume'. Sie ist eine ökologisch wertvolle Pflanze, da ihre Blüten im späten Frühjahr eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere bestäubende Insekten darstellen, die in dieser Zeit oft noch wenig Angebot finden.
| Name Deutsch: | Mittagsblume. |
| Name Botanisch: | Delosperma hispida. |
| Wuchs: | Teppichartig, bodendeckend, kriechend. |
| Wuchshöhe: | bis zu 5 cm. |
| Blatt: | Immergrün, graugrüne Blattfarbe, lanzettlich. |
| Frucht: | -. |
| Blüte: | Einfache, rosarote meist einblütige Blütenstände, körbchenartig. |
| Blütezeit: | Mai - Juni. |
| Wurzeln: | -. |
| Boden: | Trocken, gut durchlässig, neutral. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 11 bis 15. |
| Eigenschaften: | Die schmucke Delosperma hispida (Mittagsblume) fühlt sich besonders auf sonnigen Steinanlagen und Fels-Steppen wohl. Hier bevorzugt die Mittagsblume den trockenen Boden und erweist sich bei Temperaturen von bis zu -17,7 °C als gut winterhart. Bei Kahlfrost sollte die Delosperma hispida einen Schutz erhalten. Stau- und Winternässe verträgt die Mittagsblume nicht. Ihre äußerst dekorative Wirkung versprüht die Staude in der Gruppenbepflanzung. Hierbei plant man mit 11 - 15 Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 20 - 30 cm. Wir empfehlen die Pflanzung in kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück. Eine schöne Staude.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait der Delosperma hispidaDie Mittagsblume mit dem botanischen Namen Delosperma hispida ist eine faszinierende, bodendeckende Staude, die mit ihrem teppichartigen Wuchs und der leuchtenden Blütenpracht begeistert. Ihre Herkunft aus Südafrika prägt ihren Charakter als sonnenliebende und trockenheitsverträgliche Pflanze, die sich besonders in steinigen Gärten und auf mageren Böden wohlfühlt. Mit einer Blütezeit von Mai bis Juni setzt sie früh im Jahr farbige Akzente und erweist sich als äußerst robuste und pflegeleichte Gartenbewohnerin. Herkunft und WuchscharakterDie Delosperma hispida stammt aus den sonnendurchfluteten Regionen Südafrikas, wo sie in felsigen Steppen und auf trockenen Hängen gedeiht. Dieser Ursprung erklärt ihre ausgeprägte Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit. Ihr Wuchs ist ausgesprochen teppichartig, bodendeckend und kriechend. Sie breitet sich mit ihren Trieben flach über den Boden aus und bildet mit der Zeit dichte, polsterartige Matten. Dieser kriechende Habitus macht sie zu einer idealen Pflanze für.... |
Pflanz- und Pflegetipps Delosperma hispida / Mittagsblume
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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