| Wuchs: | Staude, buschig, niederliegend, horstbildend, bis zu 30 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm |
| Blatt: | Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, lineal |
| Blüte: | Gefüllte, hellrosafarbene Blütenstände, schleierartig, ründlich |
| Blütezeit: | Juni - August |
| Wurzeln: | Horstbildend |
| Boden: | Trocken bis frisch, gut durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 9 bis 11 |
| Eigenschaften: |
Eine weitere interessante Sorte des Schleierkrautes ist die Gypsophila repens ‚ Rosenschleier‘. Der Aufbau bzw. Wuchs ähnelt stark der Sorte ‚ Rosea Compacta‘. Diese Pflanze eignet sich...
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| Wuchs: | Staude, buschig, niederliegend, horstbildend, bis zu 30 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm |
| Blatt: | Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, lineal |
| Blüte: | Gefüllte, hellrosafarbene Blütenstände, schleierartig, ründlich |
| Blütezeit: | Juni - August |
| Wurzeln: | Horstbildend |
| Boden: | Trocken bis frisch, gut durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 9 bis 11 |
| Eigenschaften: | Eine weitere interessante Sorte des Schleierkrautes ist die Gypsophila repens ‚ Rosenschleier‘. Der Aufbau bzw. Wuchs ähnelt stark der Sorte ‚ Rosea Compacta‘. Diese Pflanze eignet sich ebenfalls als Schnittblume und wird gerne in der Floristik für elegante Blumensträuße verwendet. Das kriechende Schleierkraut ‚ Rosenschleier‘ blüht während der Monate Juni bis August in einer hellrosa Färbung. Damit die Staude sich optimal entfalten kann, empfehlen wir einen frischen, gut durchlässigen Boden. Gleichzeitig gilt es einen vollsonnigen Standort für diesen Schleierkraut zu wählen, um ein überschwängliches Blütenergebnis zu erzielen. Für den perfekten Auftritt erachten wir pro Quadratmeter 9 bis 11 Exemplare des Kriechenden Schleierkrautes ‚ Rosenschleier‘ zu verpflanzen. |
- Portrait des Kriechenden Schleierkrauts 'Rosenschleier'
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Kriechenden Schleierkrauts 'Rosenschleier'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Gypsophila repens 'Rosenschleier'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes rund um Gypsophila repens 'Rosenschleier'
Portrait des Kriechenden Schleierkrauts 'Rosenschleier'
Das Kriechende Schleierkraut 'Rosenschleier', botanisch Gypsophila repens 'Rosenschleier', ist eine bezaubernde Staude, die mit ihren zarten Blütenwolken jeden Garten bereichert. Diese Sorte wurde bereits 1933 gezüchtet und hat sich seitdem als zuverlässiger Blüher etabliert. Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte über Herkunft, Wuchs, Blüte und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieser attraktiven Pflanze.
Herkunft und Wuchs von Gypsophila repens 'Rosenschleier'
Gypsophila repens ist in den Gebirgsregionen Europas beheimatet, wo sie auf kalkhaltigen, steinigen Böden wächst. Die Sorte 'Rosenschleier' ist eine Selektion, die für ihre besonders intensiv gefärbten Blüten geschätzt wird. Die Pflanze bildet niederliegende, horstbildende Polster, die sich kissenartig ausbreiten und eine Höhe von etwa 20 bis 30 Zentimetern erreichen. Die Triebe verzweigen sich dicht und legen sich flach auf den Boden, sodass ein geschlossener Teppich entsteht. Im Laufe der Zeit kann die Staude eine Breite von bis zu 50 Zentimetern einnehmen und eignet sich daher hervorragend als Bodendecker. Die Wuchsform ist kompakt und buschig, was ihr ein gefälliges Erscheinungsbild verleiht. Die Pflanze ist horstbildend und breitet sich nicht invasiv aus, bleibt also gut im Zaum. Dank dieser Eigenschaften fügt sie sich harmonisch in Steingärten, auf Mauerkronen und an Wegekanten ein.
Blüten und Verwendung
Die Blütezeit des Kriechenden Schleierkrauts 'Rosenschleier' erstreckt sich von Juni bis August. In dieser Zeit öffnen sich unzählige kleine, gefüllte Blüten in einem zarten Hellrosa und bilden eine dichte, schleierartige Wolke. Die Blüten sitzen endständig an den Trieben und verströmen einen leichten, angenehmen Duft. Aufgrund ihrer Fülle und der zarten Farbe eignet sich die Staude hervorragend als Schnittblume für floristische Arrangements. In der Vase sorgt sie für eine luftige Leichtigkeit und ergänzt andere Blütenstiele perfekt. Im Garten hingegen lockt sie Bienen und andere Insekten an, die von dem Nektar profitieren. Die Sorte wurde bei der Staudensichtung mit 'Ausgezeichnet' bewertet, was ihre herausragende Qualität unterstreicht. Ob als Blickfang in Rabatten, als Begrünung von Trockenmauern oder in Pflanzgefäßen – das Kriechende Schleierkraut 'Rosenschleier' ist vielseitig einsetzbar und bereichert jeden Standort.
Standort und Boden
Damit sich Gypsophila repens 'Rosenschleier' optimal entwickeln kann, sind die richtigen Standort- und Bodenbedingungen entscheidend. Die Pflanze stammt aus sonnigen, kalkreichen Lagen und stellt entsprechend klare Ansprüche an ihren Platz im Garten. Ein gut vorbereiteter Boden und die passende Sonneneinstrahlung fördern eine üppige Blütenfülle und gesundes Wachstum.
Richtiger Standort für Gypsophila repens 'Rosenschleier'
Das Kriechende Schleierkraut 'Rosenschleier' liebt die Sonne und benötigt einen vollsonnigen Standort, um seine volle Blütenpracht zu entfalten. Erst bei ausreichend Licht bilden sich die dichten Blütenwolken, die diese Sorte so begehrenswert machen. Ein Platz an einer Süd- oder Westseite ist ideal, da die Pflanze dort die meiste Sonne des Tages abbekommt. Auch in heißen Lagen fühlt sie sich wohl, solange der Boden nicht zu stark austrocknet. Halbschatten wird toleriert, allerdings reduziert sich dort die Blütenmenge merklich. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, wählen Sie einen Standort, der mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag bietet. So stellen Sie sicher, dass die Staude gesund bleibt und jedes Jahr aufs Neue ihre rosafarbenen Blüten zeigt.
Bodenansprüche und Pflanzung
Der ideale Boden für Gypsophila repens 'Rosenschleier' ist trocken bis frisch, gut durchlässig und neutral bis leicht alkalisch. Schwere, lehmige Böden sind weniger geeignet, da sie zu Staunässe neigen, auf die die Pflanze empfindlich reagiert. Vor der Pflanzung sollten Sie den Boden daher mit Sand oder feinem Kies verbessern, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Ein kalkhaltiges Substrat kommt den natürlichen Bedürfnissen der Pflanze entgegen und fördert das Wurzelwachstum. Pro Quadratmeter werden 9 bis 11 Exemplare empfohlen, um einen geschlossenen Teppich zu erzielen. Der Pflanzabstand sollte etwa 25 bis 30 Zentimeter betragen. Beim Einsetzen achten Sie darauf, dass die Wurzeln gut im Boden Halt finden und die Pflanze nicht zu tief gesetzt wird. Nach dem Angießen hält sich der Pflegeaufwand in Grenzen, da die Staude Trockenheit gut verträgt.
Blüte und Blattwerk des Kriechenden Schleierkrauts 'Rosenschleier'
Die Kombination aus zarten Blüten und dekorativem Laub macht das Kriechende Schleierkraut 'Rosenschleier' zu einer Augenweide. Die weichen, runden Blütenstände kontrastieren mit den schmalen, graugrünen Blättern und schaffen ein harmonisches Gesamtbild. Tauchen Sie ein in die botanischen Details dieser reizvollen Staude.
Wolke aus hellrosa Blüten
Die eigentliche Attraktion von Gypsophila repens 'Rosenschleier' sind die Blüten. In den Monaten Juni, Juli und August öffnen sich Tausende kleiner, gefüllter Blüten, die in locker angeordneten Rispen stehen. Die Farbe ist ein zartes Hellrosa, das an Zuckerwatte erinnert und eine romantische Stimmung verbreitet. Jede einzelne Blüte ist nur wenige Millimeter groß, doch in ihrer Gesamtheit bilden sie eine dichte, schleierartige Wolke, die über dem Laub schwebt. Die Blüten sind gefüllt, was bedeutet, dass sie mehr Blütenblätter als einfache Blüten besitzen und dadurch voluminöser wirken. Diese Eigenschaft macht sie besonders attraktiv für Floristen, die sie gerne in Brautsträuße oder elegante Gestecke einbinden. Auch als Trockenblume eignen sich die Blütenstände, da sie ihre Farbe und Form weitgehend behalten. Die Blütezeit erstreckt sich über mehrere Wochen, sodass Sie lange Freude an dem blühenden Teppich haben.
Graugrünes Laub von Gypsophila repens 'Rosenschleier'
Das Blattwerk des Kriechenden Schleierkrauts 'Rosenschleier' ist sommergrün und besteht aus linealischen, schmalen Blättern, die eine graugrüne Farbe aufweisen. Die Blätter sind gegenständig angeordnet und sitzen dicht an den Trieben. Ihre Farbe reflektiert das Sonnenlicht und verleiht der Pflanze eine silbrige Note. Die Blattstruktur ist etwas fleischig, was auf eine gewisse Trockenheitsresistenz hinweist. Insgesamt wirkt das Laub zart und luftig, sodass es die Blüten nicht erdrückt, sondern geschickt unterstreicht. Selbst nach der Blüte behält die Staude ihr attraktives Laub, das bis zum ersten Frost grün bleibt. Im Herbst verfärben sich die Blätter unauffällig, bevor die Pflanze sich auf die Winterruhe vorbereitet. Die graugrüne Färbung harmoniert hervorragend mit den hellrosa Blüten und macht Gypsophila repens 'Rosenschleier' zu einem dekorativen Element in jedem Garten.
Verwendung im Garten
Dank seiner anpassungsfähigen Natur und des aparten Erscheinungsbildes eignet sich das Kriechende Schleierkraut 'Rosenschleier' für zahlreiche Verwendungen im Garten. Ob als Bodendecker, Blickfang im Steingarten oder als Begrünung von Trockenmauern – die Staude setzt überall reizvolle Akzente. Auch in Pflanzgefäßen auf Balkon und Terrasse macht sie eine gute Figur.
Steingarten und Mauerkronen
Die vorrangige Verwendung von Gypsophila repens 'Rosenschleier' liegt im Steingarten, wo sie sich zwischen Felsen und Steinen ausbreiten kann. Die kriechenden Triebe umschmeicheln die Steine und schaffen ein natürliches, wildromantisches Ambiente. Auch auf Mauerkronen und an Treppenaufgängen fühlt sich die Pflanze wohl, da sie Trockenheit und Wärme gut verträgt. Sie eignet sich hervorragend zur Begrünung von Trockenmauern, indem sie die Fugen überwächst und so für eine malerische Optik sorgt. Auf Freiflächen bildet sie dichte Polster, die Unkraut unterdrücken und gleichzeitig das Auge erfreuen. Die Kombination mit anderen Steingartenpflanzen wie Hauswurz (Sempervivum) oder Fetthenne (Sedum) unterstreicht ihren natürlichen Charme.
Beetvorderkante und Rabatten
An der Vorderkante von Staudenrabatten setzt das Kriechende Schleierkraut 'Rosenschleier' weiche Akzente und schafft einen sanften Übergang zum Rasen oder Weg. Es wird als passender Beetpartner neben Katzenminzen (Nepeta) und Frauenmänteln (Alchemilla) genannt, da diese Pflanzen ähnliche Standortansprüche haben und farblich harmonieren. Die hellrosa Blütenwolken lockern strenge Strukturen auf und verleihen dem Beet eine romantische Note. Auch als Unterpflanzung von kleineren Rosen (Rosa) ist die Staude beliebt, da sie deren Blüten geschickt in Szene setzt. Durch den Einsatz in Rabatten profitieren Sie von der langen Blütezeit, die für farbliche Höhepunkte im Sommer sorgt.
Kübelhaltung von Gypsophila repens 'Rosenschleier'
Nicht nur im Freiland, sondern auch in Pflanzgefäßen macht Gypsophila repens 'Rosenschleier' eine exzellente Figur. Auf Balkon und Terrasse können Sie die Staude in ausreichend großen Töpfen kultivieren, vorausgesetzt, das Substrat ist gut drainiert. Die Pflanze eignet sich für Pflanzgefäße beziehungsweise den Balkon, wenn das Substrat gut drainiert ist. Verwenden Sie eine Mischung aus Erde, Sand und Kies, um Staunässe zu vermeiden. In der Kombination mit anderen Sonnenanbetern wie Lavendel (Lavandula) oder Gänsekresse (Arabis) entsteht ein lebendiges Miniaturbeet. Achten Sie darauf, dass die Gefäße ein Abzugsloch besitzen, und gießen Sie mäßig, da die Pflanze Trockenheit besser verträgt als Nässe. Mit regelmäßiger Düngung und gelegentlichem Rückschnitt bleibt die Pflanze kompakt und blühfreudig.
Pflanzpartner für Gypsophila repens 'Rosenschleier'
Die Wahl der richtigen Pflanzpartner ist entscheidend für ein gelungenes Gesamtbild. Das Kriechende Schleierkraut 'Rosenschleier' fügt sich harmonisch in viele Pflanzkombinationen ein, wenn Sie auf ähnliche Standortansprüche und farbliche Abstimmung achten. Im Folgenden stellen wir Ihnen bewährte Partner vor, die das Schleierkraut optimal ergänzen.
Harmonische Nachbarn im Steingarten
Im Steingarten findet Gypsophila repens 'Rosenschleier' ideale Begleiter in anderen trockenheitsliebenden Stauden. Gypsophila repens 'Rosenschleier' wird auf sonnig-warmen Böden des Steingartens zusammen mit Bartiris (Iris barbata), Yucca (Yucca filamentosa), Blaurauten (Perovskia atriplicifolia) oder Bartblumen (Caryopteris clandonensis) beschrieben. Diese Pflanzen teilen die Vorliebe für durchlässige, kalkhaltige Böden und sonnige Plätze. Die Kombination der hellrosa Blüten mit den violetten Tönen von Blauraute oder Bartblume erzeugt einen reizvollen Kontrast. Die aufrechten Blütenstände der Bartiris setzen zudem Akzente über den flachen Teppichen des Schleierkrauts. Auch niedrige Polsterstauden wie Thymian (Thymus) oder Grasnelken (Armeria) können als Bodendecker in der Nachbarschaft gepflanzt werden, um die Fläche zu strukturieren.
Beetpartner in der Staudenrabatte
In der Staudenrabatte eignet sich Gypsophila repens 'Rosenschleier' als Vordergrundpflanze. Hier entfaltet sie ihre Qualitäten als weicher Übergang zu höheren Stauden. An der Vorderkante der Staudenrabatte wird Gypsophila repens 'Rosenschleier' als passender Beetpartner neben Katzenminzen (Nepeta × faassenii) und Frauenmänteln (Alchemilla mollis) genannt. Diese drei Stauden blühen in harmonierenden Blau-Violett- beziehungsweise Gelbgrün-Tönen, die das Hellrosa des Schleierkrauts wunderbar ergänzen. Auch in der Schleierkraut-Kollektion wird die Sorte 'Rosenschleier' als hellrosa Blütenkissen zwischen Iris und kleineren Rosen (Rosa) empfohlen. Die zarten Blüten des Schleierkrauts überbrücken die Lücken zwischen den Rosen und verleihen dem Beet eine romantische Note. Achten Sie darauf, dass die Partner ähnliche Ansprüche an Boden und Feuchtigkeit haben, damit sie sich gegenseitig unterstützen statt zu konkurrieren.
Pflege und Überwinterung
Um die Schönheit von Gypsophila repens 'Rosenschleier' über viele Jahre zu erhalten, sind einige Pflegemaßnahmen zu beachten. Die Pflanze gilt als pflegeleicht, doch mit dem richtigen Schnitt und der passenden Überwinterung verlängern Sie die Lebensdauer und fördern die Blühfreude. Nachfolgend finden Sie praktische Tipps, die Ihrem Schleierkraut zugutekommen.
Schnittmaßnahmen und Dauerblüte
Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Juli kann eine zweite Blüte im September anregen. Entfernen Sie dazu die verblühten Triebe bis knapp über dem Laub, um die Bildung neuer Blütenknospen zu fördern. Ein radikaler Rückschnitt im zeitigen Frühjahr, etwa im März, bevor der Neuaustrieb beginnt, verjüngt die Pflanze und erhält ihre kompakte Form. Schneiden Sie die Triebe auf etwa 5 bis 10 Zentimeter über dem Boden zurück. Dies regt die Verzweigung an und sorgt für einen dichten Wuchs. Die Sorte eignet sich auch als Schnittblume, daher können Sie während der Blütezeit regelmäßig Blütenstiele für die Vase schneiden, was gleichzeitig die Pflanze auslichtet. Achten Sie darauf, immer sauberes und scharfes Werkzeug zu verwenden, um Infektionen zu vermeiden.
Düngung und Bewässerung
Das Kriechende Schleierkraut 'Rosenschleier' kommt mit mäßigen Nährstoffen aus. Eine leichte Düngung im Frühjahr mit einem mineralischen Dünger für Blühstauden oder Kompost reicht völlig aus. Überdüngung führt zu weichem, anfälligem Gewebe und weniger Blüten. Was die Bewässerung betrifft, ist die Pflanze an Trockenheit angepasst. Gießen Sie nur bei anhaltender Dürre, und dann durchdringend, aber selten. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die Wurzeln empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit reagieren. Ein gut drainierter Boden ist daher die beste Vorbeugung gegen Wurzelfäule. Mulchen mit Kies oder Splitt reduziert die Verdunstung und hält die Wurzeln kühl.
Winterhärte bei Gypsophila repens 'Rosenschleier'
Gypsophila repens 'Rosenschleier' ist in unseren Breiten winterhart und übersteht Temperaturen bis zu -20 Grad Celsius ohne Schutz. Die Pflanze ist sommergrün und zieht im Winter ein, um im Frühjahr wieder auszutreiben. In schneereichen Wintern schützt eine Schneedecke die Pflanze vor Kahlfrösten. Bei extremem Frost oder in rauen Lagen kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die Wurzeln zu schützen. Entfernen Sie diese Abdeckung rechtzeitig im Frühjahr, um Schimmelbildung zu vermeiden. Beachten Sie: Gypsophila repens 'Rosenschleier' wird in der Giftklasse als schwach giftig (+) geführt, daher sollten Pflanzenreste nicht von Haustieren oder Kleinkindern verzehrt werden. Ansonsten ist die Staude robust und pflegeleicht, sodass sie auch für Gartenanfänger gut geeignet ist.
Wissenswertes rund um Gypsophila repens 'Rosenschleier'
Zum Abschluss möchten wir Ihnen einige interessante Hintergrundinformationen zum Kriechenden Schleierkraut 'Rosenschleier' mitgeben. Von seiner Entstehungsgeschichte bis hin zu besonderen Eigenschaften – diese Fakten machen die Staude noch faszinierender.
Besondere Qualitäten und Hinweise
Gypsophila repens 'Rosenschleier' wurde bereits im Jahr 1933 eingeführt und blickt auf eine lange Gartentradition zurück. Die Sorte wurde bei der Staudensichtung mit 'Ausgezeichnet' bewertet, was ihre außergewöhnliche Blühfreudigkeit und Robustheit bestätigt. Neben ihrer Nutzung als Schnittblume und Bienenweide ist sie auch wegen ihrer Langlebigkeit geschätzt. An einem geeigneten Standort kann sie viele Jahre ohne Verjüngung auskommen. Allerdings sollten Sie bedenken, dass die Pflanze schwach giftig ist, was bei der Standortwahl in Hausgärten mit Kindern oder Haustieren zu bedenken ist. Die Vermehrung erfolgt am besten durch Teilung im Frühjahr oder durch Stecklinge. Auch eine Aussaat ist möglich, allerdings blühen Sämlinge nicht unbedingt sortenrein. Mit ihrem charmanten Aussehen und den geringen Ansprüchen ist Gypsophila repens 'Rosenschleier' eine Bereicherung für jeden Garten, die auch in den kommenden Jahren Freude bereiten wird.
| Name Deutsch: | Kriechendes Schleierkraut 'Rosenschleier'. |
| Name Botanisch: | Gypsophila repens 'Rosenschleier'. |
| Wuchs: | Staude, buschig, niederliegend, horstbildend, bis zu 30 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, lineal. |
| Blüte: | Gefüllte, hellrosafarbene Blütenstände, schleierartig, ründlich. |
| Blütezeit: | Juni - August. |
| Wurzeln: | Horstbildend. |
| Boden: | Trocken bis frisch, gut durchlässig, neutral. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 9 bis 11. |
| Eigenschaften: | Eine weitere interessante Sorte des Schleierkrautes ist die Gypsophila repens ‚ Rosenschleier‘. Der Aufbau bzw. Wuchs ähnelt stark der Sorte ‚ Rosea Compacta‘. Diese Pflanze eignet sich ebenfalls als Schnittblume und wird gerne in der Floristik für elegante Blumensträuße verwendet. Das kriechende Schleierkraut ‚ Rosenschleier‘ blüht während der Monate Juni bis August in einer hellrosa Färbung. Damit die Staude sich optimal entfalten kann, empfehlen wir einen frischen, gut durchlässigen Boden. Gleichzeitig gilt es einen vollsonnigen Standort für diesen Schleierkraut zu wählen, um ein überschwängliches Blütenergebnis zu erzielen. Für den perfekten Auftritt erachten wir pro Quadratmeter 9 bis 11 Exemplare des Kriechenden Schleierkrautes ‚ Rosenschleier‘ zu verpflanzen.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait des Kriechenden Schleierkrauts 'Rosenschleier'Das Kriechende Schleierkraut 'Rosenschleier', botanisch Gypsophila repens 'Rosenschleier', ist eine bezaubernde Staude, die mit ihren zarten Blütenwolken jeden Garten bereichert. Diese Sorte wurde bereits 1933 gezüchtet und hat sich seitdem als zuverlässiger Blüher etabliert. Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte über Herkunft, Wuchs, Blüte und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieser attraktiven Pflanze. Herkunft und Wuchs von Gypsophila repens 'Rosenschleier'Gypsophila repens ist in.... |
Pflanz- und Pflegetipps Gypsophila repens 'Rosenschleier' / Kriechendes Schleierkraut 'Rosenschleier'
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