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Süßdolde

Myrrhis odorata

Myrrhis odorata (Süßdolde) mit weißen Doldenblüten und gefiederten, grünen Blättern im Gartenbestand.
Myrrhis odorata (Süßdolde) mit grünen, gefiederten Blättern und weißen Doldenblüten am Stängel
Sommergrün
Cremeweiß
Halbschattig-schattig
Mai - Juli
bis zu 150 cm
ab 5,25 €
   
Wuchs: Buschiger, horstartiger Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 150 cm
Wuchshöhe: bis zu 150 cm
Blatt: Sommergrün, grün, zwei- bis dreifach gefiedert, leicht gezähnter Rand
Blüte: Crèmeweiß, doldenartiger Blütenaufbau
Blütezeit: Mai - Juli
Boden: Gut durchlässiger Boden, nährstoffreicher Boden, humoser Boden
Standort: Halbschattig bis schattig
Pflanzen pro m²: 4
Eigenschaften:
Die Myrrhis odorata (Süßdolde) gehört zu den eher anspruchslosen auch im Schattenbereich zu pflanzenden Kräuterstauden. Sie bietet sich dort als reine Zierstaude vor dunklem Hintergrund schon auf...
Grund ihrer wunderschönen, crèmeweißen Blüte an. Als Kräuter-/ Heilkräuterstaude findet sie im Ganzen Verwendung. So können ihre Blätter als Würze zu Fisch, Fleisch aber auch Eintöpfen verwendet werden. Getrocknet bieten sich sowohl ihre Blätter als auch die Wurzel für die Zubereitung von Tee an. Die Samen lassen sich hervorragend zum Knabbern aber auch gemahlen bei der Brotherstellung einsetzen. Möchte man am Zucker sparen, bieten sich die Stängel der Myrrhis odorata (Süßdolde) hervorragend als Zuckerersatz im Bereich von Süßspeisen an. Sie enthalten das konzentrierteste Aroma der Pflanze. Der anisartige Geschmack der Süßdolde lässt hier eine ganz besondere Geschmacksnote entstehen.
Wuchs: Buschiger, horstartiger Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 150 cm
Wuchshöhe: bis zu 150 cm
Blatt: Sommergrün, grün, zwei- bis dreifach gefiedert, leicht gezähnter Rand
Blüte: Crèmeweiß, doldenartiger Blütenaufbau
Blütezeit: Mai - Juli
Boden: Gut durchlässiger Boden, nährstoffreicher Boden, humoser Boden
Standort: Halbschattig bis schattig
Pflanzen pro m²: 4
Eigenschaften: Die Myrrhis odorata (Süßdolde) gehört zu den eher anspruchslosen auch im Schattenbereich zu pflanzenden Kräuterstauden. Sie bietet sich dort als reine Zierstaude vor dunklem Hintergrund schon auf Grund ihrer wunderschönen, crèmeweißen Blüte an. Als Kräuter-/ Heilkräuterstaude findet sie im Ganzen Verwendung. So können ihre Blätter als Würze zu Fisch, Fleisch aber auch Eintöpfen verwendet werden. Getrocknet bieten sich sowohl ihre Blätter als auch die Wurzel für die Zubereitung von Tee an. Die Samen lassen sich hervorragend zum Knabbern aber auch gemahlen bei der Brotherstellung einsetzen. Möchte man am Zucker sparen, bieten sich die Stängel der Myrrhis odorata (Süßdolde) hervorragend als Zuckerersatz im Bereich von Süßspeisen an. Sie enthalten das konzentrierteste Aroma der Pflanze. Der anisartige Geschmack der Süßdolde lässt hier eine ganz besondere Geschmacksnote entstehen.

Die Süßdolde (Myrrhis odorata) ist eine aromatische Staude, die mit ihrem anisartigen Duft und ihren cremeweißen Blüten bereichert. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die vielseitige Verwendung, die richtige Pflege und die besten Pflanzpartner für diese besondere Pflanze.

Portrait der Süßdolde (Myrrhis odorata)

Die Süßdolde gehört zur Familie der Doldenblütler und ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Sie besticht durch ihren buschigen Wuchs und ihre fein gefiederten Blätter, die an Farnkraut erinnern. Die gesamte Pflanze verströmt einen intensiven Anisgeruch, der bereits bei leichter Berührung freigesetzt wird.

Herkunft und Synonyme

Myrrhis odorata ist in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas beheimatet, wo sie an schattigen Waldrändern und in feuchten Schluchten wächst. Im Handel wird sie auch unter den Namen „spanischer Kerbel“ und „Myrrhenkerbel“ geführt. Sie ist also mit dem bekannten Kerbel verwandt, übertrifft ihn jedoch an Wuchshöhe und Aromastärke. In der Volksheilkunde wird sie wegen ihrer verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt. Die Pflanze ist winterhart und langlebig, sodass sie viele Jahre am selben Standort gedeihen kann. Sie bevorzugt humusreiche, kalkhaltige Böden und verträgt auch stärkere Beschattung. Ursprünglich stammt die Süßdolde aus den Pyrenäen, dem Jura und den Alpen. In Mitteleuropa ist sie seit dem Mittelalter als Heil- und Gewürzpflanze bekannt. Ihre Samen wurden früher sogar als Bestandteil von Duftsäckchen verwendet. Heute erlebt sie eine Renaissance in Naturgärten und auf Bauernhöfen.

Wuchs und Erscheinungsbild

Die Süßdolde bildet einen dichten Horst aus mehreren aufrechten, hohlen Stängeln, die bis zu eineinhalb Meter hoch werden können. Die Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert und haben einen leicht gezähnten Rand. Sie sind frischgrün und bleiben bis zum Herbst erhalten. Im Mai bis Juli erscheinen die großen, doppeldoldigen Blütenstände, die aus vielen kleinen, cremeweißen Einzelblüten bestehen. Nach der Blüte entwickeln sich längliche, gerippte Früchte, die an Koriander erinnern. Die gesamte Pflanze ist essbar und ungiftig. Ihr Wuchs ist horstartig, das heißt, sie breitet sich langsam über unterirdische Ausläufer aus, ohne jedoch lästig zu werden. Einzelne Pflanzen können bei guter Versorgung einen Durchmesser von bis zu 80 Zentimetern erreichen.

Standort und Boden

Für ein üppiges Wachstum und intensives Aroma benötigt die Süßdolde einen Standort, der ihren natürlichen Lebensbedingungen ähnelt. Sie gedeiht am besten in halbschattigen bis schattigen Lagen, wie sie etwa unter Gehölzen oder an Nordseiten von Gebäuden vorkommen. Direkte Sonne verträgt sie nur, wenn der Boden ausreichend feucht ist.

Die schattentaugliche Myrrhis odorata

Die Süßdolde ist eines der wenigen Küchenkräuter, die auch im Schatten gut gedeihen. An einem lichten Schattenplatz unter Laubbäumen oder in der Nähe von Hecken fühlt sie sich besonders wohl. Die Blätter bleiben dann zarter und das Aroma ist feiner. Bei zu viel Sonne können die Blätter vergilben und die Pflanze trocknet schneller aus. Deshalb ist ein halbschattiger Platz ideal. Die Pflanze eignet sich hervorragend für die Unterpflanzung von Gehölzen und kann dort große Flächen bedecken. Sie harmoniert gut mit anderen Schattenstauden wie Farnen oder Funkien.

Bodenansprüche und Vorbereitung

Myrrhis odorata bevorzugt einen tiefgründigen, humusreichen und nährstoffreichen Boden, der gut durchlässig ist. Staunässe verträgt sie nicht, daher sollte schwere Tonerde mit Sand oder Kompost verbessert werden. Ein kalkhaltiger Boden ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Vor der Pflanzung wird der Boden gelockert und mit reifem Kompost angereichert. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und unterdrückt Unkraut. Die Pflanze stellt keine hohen Ansprüche an den pH-Wert, solange dieser im neutralen bis alkalischen Bereich liegt.

Blüte und Blattwerk der Süßdolde

Die Süßdolde ist nicht nur als Küchenkraut wertvoll, sondern auch als Zierpflanze. Ihr filigranes Laub und die anmutigen Blüten setzen Akzente in schattigen Beeten. Die Blüten erscheinen über einen langen Zeitraum und sind bei Insekten sehr beliebt.

Cremeweiße Doldenblüten

Von Mai bis Juli öffnen sich die Blüten der Süßdolde in großen, flachen Dolden. Jede Dolde besteht aus zahlreichen winzigen Einzelblüten, die einen Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern erreichen können. Die Blütenfarbe ist ein reines Cremeweiß, das besonders vor einem dunklen Hintergrund gut zur Geltung kommt. Die Blüten verströmen einen zarten, süßlichen Duft, der an Anis und Vanille erinnert. Sie dienen als wertvolle Bienenweide und locken Schwebfliegen und Hummeln an. Nach der Blüte entwickeln sich die Früchte, die zunächst grün sind und später eine braune Farbe annehmen. Die Samen können geerntet und wie Kümmel verwendet werden.

Gegliedertes Laub der Myrrhis odorata

Die Blätter der Süßdolde sind ein echter Blickfang. Sie sind doppelt bis dreifach gefiedert, die einzelnen Fiedern sind eiförmig und haben einen gesägten Rand. Die Blattfarbe ist ein sattes Grün, das je nach Standort etwas heller oder dunkler ausfällt. Die Blätter fühlen sich weich an und zerrieben duften sie intensiv nach Anis. Sie bleiben bis in den Spätherbst hinein erhalten und verfärben sich dann gelblich. Das Laubwerk bildet einen dichten Blätterteppich, der den Boden beschattet und so die Verdunstung reduziert. Auch nach der Blüte bleibt die Pflanze attraktiv und strukturiert das Beet.

Verwendung im Garten

Die Süßdolde ist eine Bereicherung für jeden Garten: Sie dient als Zierstaude, als Küchenkraut und als Heilpflanze. Alle Teile der Pflanze sind essbar und können vielseitig eingesetzt werden. Zudem ist sie pflegeleicht und winterhart.

Die Süßdolde als Heil- und Würzpflanze

Die jungen Blätter der Süßdolde schmecken würzig süß mit einer deutlichen Anisnote. Sie eignen sich hervorragend für Salate, Kräuterquark oder als Beigabe zu Fisch- und Fleischgerichten. Die Stängel enthalten das konzentrierteste Aroma und können als Zuckerersatz für Süßspeisen verwendet werden. Die Samen schmecken leicht scharf und können Brot, Saucen oder Fleischgerichten eine besondere Note verleihen. In der Naturheilkunde wird die Süßdolde bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen eingesetzt. Ein Tee aus den Blättern oder der Wurzel wirkt krampflösend und appetitanregend. Die frische Wurzel kann auch als Gemüse zubereitet werden. Alle Pflanzenteile sind ungiftig und können bedenkenlos verwendet werden. Die Ernte erfolgt am besten vor der Blüte, wenn das Aroma am kräftigsten ist.

Zierstaude für Naturgärten

Mit ihrem buschigen Wuchs und den weißen Blütendolden ist die Süßdolde ein Hingucker in naturnahen Pflanzungen. Sie eignet sich für schattige Beete, Gehölzränder oder als Unterpflanzung von Bäumen. Ihre Höhe von bis zu 150 Zentimetern macht sie zu einer guten Hintergrundpflanze. Die Blüten locken viele Insekten an und die Samenstände sind auch im Winter dekorativ. Die Pflanze versamt sich selbst, aber nicht aufdringlich, sodass sie sich langsam im Garten ausbreitet. Sie kann auch als Solitärstaude in Kübeln auf dem Balkon oder der Terrasse kultiviert werden, sofern der Topf groß genug ist und regelmäßig gegossen wird.

Bienenweide und Öffnungsfrucht

Die Blüten der Süßdolde sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber. Sie blüht über mehrere Wochen und liefert reichlich Nektar und Pollen. Auch Schmetterlinge besuchen die Dolden gern. Die Früchte reifen im Spätsommer und öffnen sich bei Trockenheit, um die Samen freizugeben. Dieses sogenannte „Öffnungsfrucht“-Prinzip sorgt für eine natürliche Ausbreitung. Man kann die Samen ernten und aussäen oder sie der Selbstaussaat überlassen. Besonders in Kräutergärten und Naturgärten ist die Süßdolde daher unverzichtbar.

Pflanzpartner für Myrrhis odorata

Die Süßdolde lässt sich gut mit anderen Stauden kombinieren, die ähnliche Standortansprüche haben. Sie bevorzugt halbschattige bis schattige, humusreiche Standorte und eignet sich daher für Pflanzgemeinschaften mit anderen Waldrand- und Schattenpflanzen.

Halbschatten-Kräuterbeet mit Partnern

Zu den empfohlenen Pflanzpartnern zählen der Nesselkönig (Lamium orvala) und die Bärwurz (Meum athamanticum). Der Nesselkönig besticht durch seine purpurroten Blüten, die einen schönen Kontrast zu den weißen Dolden der Süßdolde bilden. Die Bärwurz hat ebenfalls gefiederte Blätter und duftet würzig, sie ergänzt das Kräuterbeet perfekt. Gemeinsam schaffen sie eine dichte, insektenfreundliche Pflanzung, die den Boden bedeckt und Unkraut unterdrückt. Auch das Salomonssiegel (Polygonatum multiflorum) mit seinen weißen, glockigen Blüten und der Duft des Duft-Salomonsiegels (Polygonatum odoratum) harmonieren gut mit der Süßdolde. Diese Pflanzen bevorzugen ebenfalls halbschattige Lagen und humose Böden.

Begleitpflanzen aus dem Waldrand

Neben Kräutern eignen sich auch Farne wie der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) als Begleiter. Seine Wedel bilden einen schönen Hintergrund für die zarten Blüten der Süßdolde. Für eine Unterpflanzung im Vorfrühling können Winterling (Eranthis hyemalis) und Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) gesetzt werden. Sie blühen, bevor die Süßdolde großflächig austreibt, und nutzen das Licht im zeitigen Frühjahr. Später spendet das Laub der Süßdolde Schatten, sodass die Zwiebelblumen gut geschützt sind. Auch andere Schattenstauden wie die Goldnessel (Lamium galeobdolon) oder Purpurglöckchen (Heuchera) sind mögliche Partner. Wichtig ist, dass alle Pflanzen ähnliche Boden- und Lichtansprüche haben, damit sie sich gegenseitig fördern.

Pflege und Überwinterung

Die Süßdolde ist äußerst pflegeleicht und benötigt wenig Aufmerksamkeit. Sie ist mehrjährig und winterhart, sodass sie viele Jahre im Garten bleiben kann. Einige einfache Maßnahmen fördern jedoch ihre Vitalität und ihr Aroma.

Pflegeleicht: richtig gießen und düngen

Vor allem in Trockenperioden sollte die Süßdolde regelmäßig gegossen werden, da sie gleichmäßige Feuchtigkeit bevorzugt. Ein Austrocknen des Bodens führt zu Welkeerscheinungen und beeinträchtigt das Aroma. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rasenschnitt hilft, die Feuchtigkeit zu bewahren und reduziert den Gießaufwand. Gedüngt wird im Frühjahr mit einer Gabe Kompost oder organischem Dünger, der stickstoffbetont ist. Eine Überdüngung ist zu vermeiden, da sie das Wachstum fördert, aber das Aroma mindert. Im Laufe des Sommers kann bei Bedarf nochmals leicht nachgedüngt werden. Wichtig ist, dass der Boden nicht zu nass wird, da sonst Wurzelfäule droht.

Rückschnitt und Vermehrung der Süßdolde

Nach der Blüte können die verblühten Dolden abgeschnitten werden, wenn man eine Selbstaussaat vermeiden möchte. Möchte man jedoch Samen ernten oder die Pflanze sich natürlich vermehren lassen, belässt man einen Teil der Fruchtstände. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat der Samen im Herbst oder durch Teilung des Horstes im Frühjahr. Die Samen sind Lichtkeimer und sollten nur dünn mit Erde bedeckt werden. Die Jungpflanzen können dann im folgenden Frühjahr an den gewünschten Standort gesetzt werden. Ein regelmäßiger Rückschnitt der Blätter im Herbst ist nicht nötig, die abgestorbenen Pflanzenteile können als Winterschutz dienen. Im Frühjahr schneidet man die alten Triebe bodennah ab, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen.

Überwinterung ohne Schutz

Die Süßdolde ist voll winterhart bis etwa -30 Grad Celsius und benötigt daher keinen Winterschutz. In kalten Lagen kann eine dünne Laubschicht als zusätzlicher Schutz aufgebracht werden, ist aber nicht zwingend erforderlich. Die Pflanze zieht im Herbst ihre Blätter ein oder wird gelb, die Wurzeln überdauern im Boden. Im zeitigen Frühjahr treibt sie wieder zuverlässig aus. Staunässe im Winter ist gefährlicher als Frost, daher sollte die Drainage gewährleistet sein. Bei Kübelpflanzen ist ein leichter Schutz der Wurzeln vor Frost sinnvoll, indem man den Topf mit Vlies umwickelt oder an eine geschützte Hauswand stellt.

Wissenswertes über Myrrhis odorata

Die Süßdolde hat eine interessante botanische Geschichte und wird seit Jahrhunderten genutzt. Ihr Name leitet sich vom griechischen „myrrhis“ ab, was wohl auf ihren Duft hinweist. Die Pflanze war bereits im Mittelalter in Klostergärten verbreitet.

Historisches und Botanisches

Die Süßdolde wurde 1753 von Carl von Linné zunächst als Scandix odorata beschrieben und 1771 von Scopoli in die Gattung Myrrhis gestellt. Sie ist die einzige Art dieser Gattung. In der Antike wurde sie als Gewürz- und Heilpflanze geschätzt. Im 19. Jahrhundert war sie in Bauerngärten weit verbreitet, geriet dann aber etwas in Vergessenheit. Heute wird sie wieder vermehrt angebaut, da ihre vielseitige Verwendbarkeit und ihre Anspruchslosigkeit überzeugen. Die Pflanze ist eng mit dem Kerbel verwandt, unterscheidet sich jedoch durch ihren kräftigeren Wuchs und das intensivere Aroma. Sie wird auch als „Speise-Anis“ oder „Anis-Dolde“ bezeichnet. Ihre Früchte können wie Anis verwendet werden und enthalten ätherische Öle.

Name Deutsch: Süßdolde.
Name Botanisch: Myrrhis odorata.
Wuchs: Buschiger, horstartiger Wuchs, Wuchshöhe bis ca. 150 cm.
Wuchshöhe: bis zu 150 cm.
Blatt: Sommergrün, grün, zwei- bis dreifach gefiedert, leicht gezähnter Rand.
Blüte: Crèmeweiß, doldenartiger Blütenaufbau.
Blütezeit: Mai - Juli.
Boden: Gut durchlässiger Boden, nährstoffreicher Boden, humoser Boden.
Standort: Halbschattig bis schattig.
Pflanzen pro m²: 4.
Eigenschaften: Die Myrrhis odorata (Süßdolde) gehört zu den eher anspruchslosen auch im Schattenbereich zu pflanzenden Kräuterstauden. Sie bietet sich dort als reine Zierstaude vor dunklem Hintergrund schon auf Grund ihrer wunderschönen, crèmeweißen Blüte an. Als Kräuter-/ Heilkräuterstaude findet sie im Ganzen Verwendung. So können ihre Blätter als Würze zu Fisch, Fleisch aber auch Eintöpfen verwendet werden. Getrocknet bieten sich sowohl ihre Blätter als auch die Wurzel für die Zubereitung von Tee an. Die Samen lassen sich hervorragend zum Knabbern aber auch gemahlen bei der Brotherstellung einsetzen. Möchte man am Zucker sparen, bieten sich die Stängel der Myrrhis odorata (Süßdolde) hervorragend als Zuckerersatz im Bereich von Süßspeisen an. Sie enthalten das konzentrierteste Aroma der Pflanze. Der anisartige Geschmack der Süßdolde lässt hier eine ganz besondere Geschmacksnote entstehen. .
Detaillierte Beschreibung:

Die Süßdolde (Myrrhis odorata) ist eine aromatische Staude, die mit ihrem anisartigen Duft und ihren cremeweißen Blüten bereichert. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die vielseitige Verwendung, die richtige Pflege und die besten Pflanzpartner für diese besondere Pflanze.

Portrait der Süßdolde (Myrrhis odorata)

Die Süßdolde gehört zur Familie der Doldenblütler und ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Sie besticht durch ihren buschigen Wuchs und ihre fein gefiederten Blätter, die an Farnkraut erinnern. Die gesamte Pflanze verströmt einen intensiven Anisgeruch, der bereits bei leichter Berührung freigesetzt wird.

Herkunft und Synonyme

Myrrhis odorata ist in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas beheimatet, wo sie an schattigen Waldrändern und in feuchten Schluchten wächst. Im Handel wird sie auch unter den Namen „spanischer Kerbel“ und „Myrrhenkerbel“ geführt. Sie ist also mit dem bekannten....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 150 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Cremeweiß

Blütezeit
Mai - Juli

Lieferbar ab KW38
5,25 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar ab KW 38
C2
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 150 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Cremeweiß

Blütezeit
Mai - Juli

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"Süßdolde - Myrrhis odorata"
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02.11.2025

Duftende Staude mit nostalgischem Charme

Die Süßdolde hat mich positiv überrascht. Die Pflanzen kamen frisch, kräftig und gut durchwurzelt an. Sie ist schnell angewachsen und verbreitet mit ihrem süßlichen Anisduft sofort ein besonderes Aroma im Garten. Auch optisch ein Hingucker mit filigranen Blättern und weißen Blütendolden. Eine tolle, pflegeleichte Pflanze – ideal für Kräuterbeete oder naturnahe Pflanzungen.

16.10.2025

Überzeugendes Aussehen und fairer Preis

Die gelieferte Pflanze macht optisch sofort Freude: kräftiges Blattwerk, gleichmäßige Wuchsform und gesunde Farbtöne. Für das Gebotene empfinde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis als ausgesprochen fair. Verpackung und Versand waren professionell, die Pflegeanleitung hilfreich und praxisnah. Ich bin sehr zufrieden mit dem Gesamtpaket und würde jederzeit erneut bestellen.

21.07.2025

Dauerfreude

Besonders schön ist ihr filigranes, weiches Laub, das auch im Schatten kräftig gedeiht. Die weißen Doldenblüten locken Insekten an, und selbst die schwarzen Samen sind dekorativ – und essbar!

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Pflanz- und Pflegetipps Myrrhis odorata / Süßdolde

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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