| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 50 bis 100 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 50 - 100 cm |
| Blatt: | Immergrün, lineal, dunkelgrün |
| Blüte: | Hellblau, lippenförmig |
| Blütezeit: | Mai bis Juni |
| Boden: | Normal durchlässige, humose Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 3 |
| Eigenschaften: |
Rosmarinus officinalis (Rosmarin) verbindet sowohl die Kräuterküche als auch den Heilkräuterbereich miteinander. Uns allen ist er bekannt als Würze für Fisch, Fleisch, Suppen und Gemüse. Wer...
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| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 50 bis 100 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 50 - 100 cm |
| Blatt: | Immergrün, lineal, dunkelgrün |
| Blüte: | Hellblau, lippenförmig |
| Blütezeit: | Mai bis Juni |
| Boden: | Normal durchlässige, humose Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 3 |
| Eigenschaften: | Rosmarinus officinalis (Rosmarin) verbindet sowohl die Kräuterküche als auch den Heilkräuterbereich miteinander. Uns allen ist er bekannt als Würze für Fisch, Fleisch, Suppen und Gemüse. Wer hat nicht schon mal die köstlichen Rosmarinkartoffeln verzehrt. Dabei sind die Blätter des Rosmarinus officinalis (Rosmarin) sowohl frisch als auch getrocknet (getrocknet verlieren sie jedoch einen Teil ihres Aromas) zu verwenden. In der Heilkunde wird er eingesetzt im Herzbereich, bei Kreislaufschwäche aber auch bei Problemen im Magen-/ Darnbereich. Sogar aus der Kosmetik kennen ihn viele. Gerade bei unreiner Haut wirkt er als Gesichtsdampfbad beruhigend. Weitere Verwendung findet er in Crèmes, Handseifen und in der Haarpflege. Für die Überwinterung sollte man den Rosmarinus officinalis (Rosmarin) im Freiland abdecken oder in Töpfen geschützt und in sonniger Lage abstellen. |
- Rosmarin 'Capri': Ein Portrait der mediterranen Würzstaude
- Ideale Standortbedingungen für gesundes Wachstum
- Blütenpracht und aromatisches Blattwerk von Rosmarin 'Capri'
- Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten
- Harmonische Pflanzpartner für Rosmarin 'Capri'
- Pflegehinweise und Überwinterung
- Wissenswertes über Rosmarin 'Capri'
Der Rosmarin 'Capri', botanisch als Rosmarinus officinalis 'Capri' bekannt, ist eine bezaubernde Staude, die mediterranes Flair in jeden Garten bringt. Diese Sorte vereint die klassischen Vorzüge des Rosmarins – sein unverwechselbares Aroma und seine vielseitige Verwendbarkeit – mit einem besonders kompakten, teppichartigen Wuchs. Als immergrüner Halbstrauch bereichert er das Gartenjahr mit seinem strukturierten Laub und einer zarten Blütenpracht, die nicht nur das Auge erfreut, sondern auch zahlreiche Insekten anlockt. Seine Herkunft aus dem Mittelmeerraum prägt seine Ansprüche und macht ihn zu einer idealen Pflanze für sonnige, warme Lagen.
Rosmarin 'Capri': Ein Portrait der mediterranen Würzstaude
Diese Staude ist weit mehr als nur ein Küchenkraut; sie ist eine vielseitige Gartenpflanze mit hohem Zierwert. Ihr buschiger, horstbildender Wuchs verleiht Beeten und Kübeln Struktur, während ihr aromatisches Laub das ganze Jahr über für Farbe und Duft sorgt. Die Sorte 'Capri' zeichnet sich durch ihre besondere Wuchsform aus, die sie von der Art unterscheidet und für spezielle Verwendungen prädestiniert.
Herkunft und Wuchscharakter
Wie alle Rosmarine stammt auch die Sorte 'Capri' ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wo sie an sonnigen, felsigen Hängen gedeiht. Diese Herkunft erklärt ihre Vorliebe für warme, gut drainierte Standorte. Der Rosmarinus officinalis 'Capri' wächst teppichartig und überhängend, was ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für die Bepflanzung von Mauerkronen, Steingärten oder als flächigen Bodendecker macht. Im Gegensatz zu aufrecht wachsenden Sorten breitet er sich eher in die Breite aus und bildet dichte, aromatische Polster. Sein Wuchs ist kompakt und buschig, wodurch er auch in kleineren Gärten oder Gefäßen optimal zur Geltung kommt.
Wuchshöhe und Habitus
Die Wuchshöhe des Rosmarin 'Capri' wird in den Basisdaten mit 50 bis 100 Zentimetern angegeben. Recherchen zeigen jedoch, dass diese Sorte oft als deutlich niedrigere, mattenförmige Form beschrieben wird, mit einer Höhe von etwa 15 bis 20 Zentimetern. Diese Diskrepanz könnte auf unterschiedliche Wachstumsbedingungen oder Altersstadien zurückzuführen sein. Typischerweise bleibt 'Capri' eher niedrig und breitet sich durch seine überhängenden Triebe aus, die an den Spitzen leicht aufsteigen können. Sein horstbildender, buschiger Charakter sorgt für eine dichte, vielverzweigte Pflanze, die auch ohne regelmäßigen Schnitt eine ansprechende Form behält. Für die Planung im Beet sind etwa drei Pflanzen pro Quadratmeter empfehlenswert, um einen geschlossenen, üppigen Eindruck zu erzielen.
Nachdem wir den Charakter der Pflanze kennengelernt haben, ist es wichtig zu verstehen, welche Bedingungen sie für ein gesundes, langlebiges Wachstum benötigt.
Ideale Standortbedingungen für gesundes Wachstum
Der Erfolg beim Anbau von Rosmarin hängt maßgeblich von der Wahl des richtigen Platzes ab. Als typische Mittelmeerpflanze hat er klare Präferenzen, die es zu beachten gilt, um Staunässe und Frostschäden zu vermeiden. Ein optimaler Standort fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Aromabildung in den Blättern und die Intensität der Blüte.
Der perfekte Standort für Rosmarinus officinalis 'Capri'
Rosmarin 'Capri' gedeiht ausschließlich an sonnigen Standorten. Volle Sonneneinstrahlung für mindestens sechs Stunden täglich ist unabdingbar, um die Pflanze vital und blühfreudig zu halten. Ein Platz an einer nach Süden ausgerichteten Hauswand, in einem Steingarten oder auf einer sonnigen Terrasse ist ideal. Die Wärme, die sich an solchen Orten speichert, kommt der mediterranen Herkunft der Pflanze entgegen und fördert die Ausreifung der Triebe, was wiederum die Winterhärte positiv beeinflussen kann. Zugluft und kalte Ostwinde sollten vermieden werden, da sie die zarten Triebe im Winter zusätzlich belasten.
Bodenansprüche und Substrat
Der Boden sollte gut durchlässig und humos sein. Entscheidend ist eine exzellente Drainage, da Rosmarin absolut keine Staunässe verträgt. Schwere, lehmige Böden müssen unbedingt durch die Beimischung von Sand, Kies oder feinem Splitt aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Ein pH-Wert im neutralen bis leicht alkalischen Bereich wird gut vertragen. Für die Kübelkultur eignet sich eine hochwertige, strukturstabile Kräuter- oder Mediterranpflanzenerde, die mit Perlite oder Blähton gemischt wird, um die Drainage zu optimieren. Ein Beet an sonniger Stelle auf trockenem bis frischem Boden wird als idealer Lebensbereich genannt.
Mit dem richtigen Standort als Grundlage entfaltet der Rosmarin 'Capri' seine ganze Schönheit in Blüte und Blatt.
Blütenpracht und aromatisches Blattwerk von Rosmarin 'Capri'
Die Attraktivität dieser Staude liegt in der harmonischen Verbindung von dekorativen Blüten und äußerst nützlichem Laub. Während die Blüten Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle bieten, sind die Blätter ein unverzichtbarer Bestandteil der Küche und der Hausapotheke. Diese Dualität macht den Rosmarin zu einer der beliebtesten Gartenpflanzen überhaupt.
Die hellblaue Blütenpracht
Von Mai bis Juni schmückt sich der Rosmarin 'Capri' mit zarten, hellblauen, lippenförmigen Blüten. Sie entspringen den Blattachseln entlang der vorjährigen Triebe und bilden einen bezaubernden Kontrast zum dunkelgrünen Laub. Die Blüten sind typisch für Lippenblütler und locken mit ihrem Nektarangebot besonders Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. In milden Jahren oder an geschützten Standorten kann es zu einer Nachblüte im Spätsommer kommen. Die Blütezeit fällt in eine Phase, in der im Garten oft noch nicht die volle Sommerblüte eingesetzt hat, wodurch der Rosmarin 'Capri' eine wichtige ökologische Brückenfunktion für bestäubende Insekten übernimmt.
Immergrünes Laub von Rosmarinus officinalis 'Capri'
Das immergrüne, lineale Blattwerk ist die eigentliche Stärke dieser Pflanze. Die nadelförmigen Blätter sind oberseits dunkelgrün gefärbt, auf der Unterseite oft etwas heller und mit einem feinen, weißfilzigen Haarflaum bedeckt, der die Verdunstung reduziert. Bei Berührung oder nach einem Regenschauer verströmen sie den intensiven, charakteristischen Rosmarinduft, der an Kampfer und Eukalyptus erinnert. Dieser Duft hält das ganze Jahr über an und macht die Pflanze auch im winterlichen Garten zu einem sinnlichen Erlebnis. Die Blätter behalten ihre Farbe auch im Winter, sodass die Staude selbst in der kalten Jahreszeit Struktur und Farbe in den Garten bringt.
Die vielfältigen Eigenschaften von Blüte und Blatt eröffnen ein breites Spektrum an Möglichkeiten, diese Staude im Garten einzusetzen.
Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten
Rosmarin 'Capri' ist ein Multitalent, dessen Einsatzmöglichkeiten weit über den klassischen Kräutergarten hinausgehen. Seine besondere Wuchsform, seine Anspruchslosigkeit und sein hoher Zierwert qualifizieren ihn für zahlreiche Gartenbereiche. Ob als strukturgebendes Element, als duftender Bodendecker oder als praktische Kübelpflanze – diese Sorte findet überall ihren Platz.
Als Kübelpflanze und Beetstaude
Die kompakte, überhängende Wuchsform prädestiniert den Rosmarin 'Capri' hervorragend für die Kübelkultur. In Töpfen, Schalen oder Ampeln auf der Terrasse, dem Balkon oder an der Haustreppe kommt er perfekt zur Geltung. Hier kann er frostfrei überwintert werden, was in Regionen mit strengen Wintern von Vorteil ist. Im Beet bereichert er sonnige Rabatten und Staudenpflanzungen, wo er mit seinem immergrünen Laub auch im Winter für Struktur sorgt. Seine teppichartige Ausbreitung eignet sich hervorragend zur Unterpflanzung von höheren, durchlässigkeitsliebenden Gehölzen wie Rosen oder Lavendel.
Im Kräuter- und Bauerngarten
Im Kräutergarten und Bauerngarten ist der Rosmarin 'Capri' ein Muss. Er darf im Duftgarten nicht fehlen. Seine Blätter sind ein beliebtes Würzkraut und eignen sich frisch oder getrocknet hervorragend zum Kochen und für Salate. Das Aroma passt klassisch zu Fleisch – besonders Lamm und Geflügel –, zu Fisch, Suppen, Gemüse und den berühmten Rosmarinkartoffeln. Durch die niedrige Wuchsform sind die aromatischen Triebe besonders leicht zu ernten. In der traditionellen Bauerngarten-Bepflanzung steht er oft in Gesellschaft anderer mediterraner Kräuter wie Thymian, Salbei und Oregano.
'Capri' als Bodendecker und Bienenweide
Dank seines teppichartigen Wuchses eignet sich die Sorte 'Capri' ausgezeichnet als Bodendecker für sonnige, trockene Hänge, Mauerkronen oder größere Flächen in Steingärten. Dort unterdrückt er auf natürliche Weise Unkraut und bildet eine dichte, pflegeleichte und duftende Pflanzendecke. Gleichzeitig ist er eine wertvolle Bienenweide. Die hellblauen Blüten werden intensiv von Bienen und anderen bestäubenden Insekten angeflogen, sodass die Pflanze einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität im Garten leistet. Diese doppelte Funktion – ökologisch wertvoll und ästhetisch ansprechend – macht ihn zu einer besonders nachhaltigen Gartenwahl.
Um die Wirkung des Rosmarins noch zu steigern, lohnt es sich, passende Begleitpflanzen zu wählen.
Harmonische Pflanzpartner für Rosmarin 'Capri'
Die richtige Pflanznachbarschaft unterstreicht die Vorzüge des Rosmarins und schafft harmonische, pflegeleichte Pflanzengesellschaften. Ideale Partner teilen ähnliche Standortansprüche – also Sonne und durchlässigen Boden – und ergänzen sich in Wuchsform, Blütezeit oder Blattfarbe. So entstehen Beete, die das ganze Jahr über attraktiv sind.
Klassische Begleiter im mediterranen Beet
In einem sonnigen, mediterran inspirierten Beet fühlt sich Rosmarinus officinalis 'Capri' in Gesellschaft anderer trockenheitsverträglicher Stauden und Halbsträucher wohl. Exzellente Partner sind der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia), dessen violette Blütenähren einen schönen Kontrast zu den hellblauen Rosmarinblüten bilden. Der Garten-Salbei (Salvia officinalis), insbesondere die buntlaubigen Sorten wie 'Purpurascens' oder 'Tricolor', setzt mit seinem Laub interessante Farbakzente. Niedrige Polster-Thymiane wie der Sand-Thymian (Thymus serpyllum) oder der Zitronen-Thymian (Thymus citriodorus) füllen die Lücken zwischen den Rosmarinpflanzen und bilden eine duftende, blühende Matte. Auch die Graue Heiligenblume (Santolina chamaecyparissus) mit ihrem silbrig-filzigen Laub ist ein perfekter Begleiter.
Rosenbegleiter und Duftkombinationen
Rosmarin wird traditionell als Rosenbegleiter geschätzt. Seine ätherischen Öle sollen laut alter Gärtnerweisheit Schädlinge von den Rosen fernhalten. Die immergrüne, strukturgebende Wirkung des Rosmarins 'Capri' bildet einen schönen, bodendeckenden Unterwuchs für strauchige oder Beetrosen. Besonders gut harmonieren er mit duftenden, nostalgischen Rosensorten wie 'Graham Thomas' (botanisch: Rosa 'Graham Thomas') oder 'Herzogin Christiana' (Rosa 'Herzogin Christiana'). Für eine Duftoase kombiniert man ihn mit der Duftnessel (Agastache rugosa), der Indianernessel (Monarda) oder dem Vanilleblumen-Heliotrop (Heliotropium arborescens). Diese Partner blühen oft später im Sommer und verlängern so die Blütezeit im Beet.
Damit die Pflanzungen lange gesund und schön bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten.
Pflegehinweise und Überwinterung
Rosmarin 'Capri' ist eine vergleichsweise anspruchslose und robuste Staude, die bei richtiger Pflege viele Jahre Freude bereitet. Die wichtigsten Maßnahmen betreffen die Wasserversorgung, die Nährstoffgabe und den richtigen Umgang mit der Pflanze in der kalten Jahreszeit. Ein wenig Aufmerksamkeit beugt Problemen wie Wurzelfäule oder Frostschäden wirksam vor.
Gießen und Düngen
Gegossen werden sollte Rosmarin 'Capri' mäßig, aber durchdringend. Die oberste Erdschicht sollte zwischen den Wassergaben gut abtrocknen können, um Staunässe zu vermeiden. Im Freiland etablierte Pflanzen kommen in der Regel mit dem natürlichen Niederschlag aus, außer in längeren Trockenperioden im Sommer. Kübelpflanzen benötigen regelmäßigere Kontrolle, da sie schneller austrocknen. Gedüngt wird sparsam. Einmal im Frühjahr, zum Austriebsbeginn, reicht eine Gabe eines kalibetonten, organischen Volldüngers oder speziellen Kräuterdüngers völlig aus. Übermäßige Stickstoffgaben führen zu weichem, mastigem Wachstum, das anfälliger für Krankheiten und frostempfindlicher ist.
Schnitt und Formgebung bei Rosmarinus officinalis 'Capri'
Ein regelmäßiger, leichter Rückschnitt fördert die Verzweigung und verhindert, dass die Pflanze von innen her verkahlt. Der beste Zeitpunkt für einen Formschnitt ist unmittelbar nach der Blüte im Juni oder Juli. Dabei werden die Triebe um etwa ein Drittel eingekürzt, immer direkt über einer Blattknospe. Ein radikaler Rückschnitt bis ins alte Holz sollte vermieden werden, da Rosmarin aus diesem oft nur zögerlich oder gar nicht wieder austreibt. Zum Ernten für die Küche kann man das ganze Jahr über frische Triebspitzen abzupfen, was gleichzeitig den buschigen Wuchs fördert. Im Frühjahr entfernt man erfrorene oder vertrocknete Triebe.
Winterhärte und Überwinterung
Die Winterhärte von Rosmarin 'Capri' wird unterschiedlich bewertet. Während eine Quelle eine Frostverträglichkeit bis etwa -19 °C und damit gute Winterhärte angibt, ordnet eine andere die Sorte der Winterhärtezone Z8 zu und weist darauf hin, dass sie nicht richtig winterhart ist und frostfrei überwintert werden sollte. Diese Diskrepanz unterstreicht, dass die Winterhärte stark vom Mikroklima, der Bodenbeschaffenheit (trocken!) und der Ausreifung der Triebe abhängt. In milden Regionen oder an geschützten, vollsonnigen Standorten auf durchlässigem Boden kann ein Versuch im Freiland gewagt werden, wobei eine Abdeckung mit Reisig oder Vlies bei starkem Frost empfehlenswert ist. Die sicherere Methode, besonders in rauen Lagen, ist die Kübelhaltung mit Einräumen in einen hellen, kühlen (um 5°C), aber frostfreien Raum im Winter.
Abschließend lohnt ein Blick auf einige interessante Hintergründe und Besonderheiten dieser vielseitigen Pflanze.
Wissenswertes über Rosmarin 'Capri'
Rosmarin blickt auf eine lange und reiche Kulturgeschichte zurück, die von der Antike bis in die moderne Medizin und Küche reicht. Die Sorte 'Capri' ist eine moderne Auslese, die die positiven Eigenschaften der Art in einer besonders gartenfreundlichen Form vereint. Einige botanische und historische Fakten runden das Bild dieser bemerkenswerten Staude ab.
Botanische Nomenklatur und Synonyme
Botanisch ist die Pflanze unter dem Namen Rosmarinus officinalis 'Capri' geläufig. Aufgrund molekularbiologischer Untersuchungen wurde die Gattung Rosmarinus jedoch in die große Gattung Salvia integriert. Daher findet man die Sorte heute auch häufig unter dem aktualisierten botanischen Namen Salvia rosmarinus 'Capri'. Beide Bezeichnungen sind korrekt, wobei der neue Name die enge Verwandtschaft mit den Salbeien betont. Im Handel wird sie oft als 'Kriechender Rosmarin' oder 'Mattenförmiger Rosmarin' angeboten. Der Artname "officinalis" verweist auf die traditionelle Verwendung in den "Offizinen", den Apotheken, als Heilpflanze. Rosmarin wird seit der Antike als Symbol für Erinnerung, Treue und Liebe verehrt und war Bestandteil vieler Hochzeits- und Trauerbräuche.
| Name Deutsch: | Rosmarin. |
| Name Botanisch: | Rosmarinus officinalis 'Capri'. |
| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 50 bis 100 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 50 - 100 cm. |
| Blatt: | Immergrün, lineal, dunkelgrün. |
| Blüte: | Hellblau, lippenförmig. |
| Blütezeit: | Mai bis Juni. |
| Boden: | Normal durchlässige, humose Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 3. |
| Eigenschaften: | Rosmarinus officinalis (Rosmarin) verbindet sowohl die Kräuterküche als auch den Heilkräuterbereich miteinander. Uns allen ist er bekannt als Würze für Fisch, Fleisch, Suppen und Gemüse. Wer hat nicht schon mal die köstlichen Rosmarinkartoffeln verzehrt. Dabei sind die Blätter des Rosmarinus officinalis (Rosmarin) sowohl frisch als auch getrocknet (getrocknet verlieren sie jedoch einen Teil ihres Aromas) zu verwenden. In der Heilkunde wird er eingesetzt im Herzbereich, bei Kreislaufschwäche aber auch bei Problemen im Magen-/ Darnbereich. Sogar aus der Kosmetik kennen ihn viele. Gerade bei unreiner Haut wirkt er als Gesichtsdampfbad beruhigend. Weitere Verwendung findet er in Crèmes, Handseifen und in der Haarpflege. Für die Überwinterung sollte man den Rosmarinus officinalis (Rosmarin) im Freiland abdecken oder in Töpfen geschützt und in sonniger Lage abstellen.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Rosmarin 'Capri', botanisch als Rosmarinus officinalis 'Capri' bekannt, ist eine bezaubernde Staude, die mediterranes Flair in jeden Garten bringt. Diese Sorte vereint die klassischen Vorzüge des Rosmarins – sein unverwechselbares Aroma und seine vielseitige Verwendbarkeit – mit einem besonders kompakten, teppichartigen Wuchs. Als immergrüner Halbstrauch bereichert er das Gartenjahr mit seinem strukturierten Laub und einer zarten Blütenpracht, die nicht nur das Auge erfreut, sondern auch zahlreiche Insekten anlockt. Seine Herkunft aus dem Mittelmeerraum prägt seine Ansprüche und macht ihn zu einer idealen Pflanze für sonnige, warme Lagen. |
Pflanz- und Pflegetipps Rosmarinus officinalis 'Capri' / Rosmarin
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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