| Wuchs: | Staude, polsterbildend, kurze Ausläufer bildend, bis zu 10 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 10 cm |
| Blatt: | Sommergrün, frischgrüne Blattfarbe, lineal |
| Blüte: | Silberweiße Scheinblüten, Hochblätter, meist einblütig, köpfchenartig |
| Blütezeit: | Mai - Juli |
| Wurzeln: | Horstbildend |
| Boden: | Frisch, gut durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 11 bis 15 |
| Wuchs: | Staude, polsterbildend, kurze Ausläufer bildend, bis zu 10 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 10 cm |
| Blatt: | Sommergrün, frischgrüne Blattfarbe, lineal |
| Blüte: | Silberweiße Scheinblüten, Hochblätter, meist einblütig, köpfchenartig |
| Blütezeit: | Mai - Juli |
| Wurzeln: | Horstbildend |
| Boden: | Frisch, gut durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 11 bis 15 |
- Portrait: Ein kompakter Schatz aus der Mongolei
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Zwergigen China Edelweiß
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Leontopodium souliei 'Alpina White'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über Leontopodium souliei 'Alpina White'
Das Zwergige China Edelweiß 'Alpina White', botanisch Leontopodium souliei 'Alpina White', ist eine faszinierende Staude, die mit ihrem polsterbildenden Wuchs und den charakteristischen silberweißen Blüten eine besondere Note in den Garten bringt. Ihre Herkunft aus den Regionen der Mongolei und Sibiriens verleiht ihr eine robuste Natur, die sie zu einer idealen Besetzung für sonnige, gut durchlässige Standorte macht. Mit einer Wuchshöhe von nur etwa zehn Zentimetern eignet sie sich hervorragend für die Bepflanzung von Steinfugen, Matten oder dem klassischen Alpinum.
Portrait: Ein kompakter Schatz aus der Mongolei
Dieses Edelweiß besticht nicht nur durch seine zierliche Erscheinung, sondern auch durch seine Anpassungsfähigkeit und Langlebigkeit. Als horstbildende Staude bildet es dichte Polster, die sich über kurze Ausläufer langsam ausbreiten und so stabile, pflegeleichte Flächen begrünen. Die sommergrüne Belaubung und die lange Blütezeit von Mai bis Juli machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für den Gartenfreund, der nach ungewöhnlichen und dennoch robusten Pflanzen sucht. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und ihre spezifischen Wuchseigenschaften.
Herkunft und Wuchsform
Die Ursprünge des Zwergigen China Edelweiß 'Alpina White' liegen in den weiten Landschaften der Mongolei und Sibiriens. Diese Herkunft prägt die Pflanze entscheidend: Sie ist an karge, sonnige und gut drainierte Standorte angepasst, was sie zu einer perfekten Kandidatin für den Steingarten oder das Alpinum macht. Leontopodium souliei 'Alpina White' wächst horstbildend und entwickelt einen kompakten, polsterartigen Wuchs. Durch die Bildung kurzer Ausläufer breitet sie sich allmählich aus, ohne invasiv zu werden. Diese Wuchsform ermöglicht es, dass sich mit der Zeit dichte, teppichartige Bestände bilden, die Unkraut effektiv unterdrücken und einen sehr natürlichen, harmonischen Eindruck vermitteln. Die Pflanze ist sommergrün, das heißt, sie zieht im Herbst ihr Laub ein und treibt im Frühjahr wieder frisch aus. Diese Eigenschaft, kombiniert mit ihrer Winterhärte, macht sie zu einer zuverlässigen und langlebigen Gartenbewohnerin.
Wuchshöhe und Blütezeit
Mit einer maximalen Höhe von etwa zehn Zentimetern gehört das Zwergige China Edelweiß eindeutig zu den niedrig wachsenden Stauden. Diese kompakte Größe ist ein entscheidender Vorteil für viele Gestaltungsideen, insbesondere für die Bepflanzung von Vordergründen, Einfassungen oder Steinfugen. Die Blütezeit erstreckt sich über die Monate Mai, Juni und Juli. In dieser Periode präsentiert die Pflanze ihre charakteristischen, meist einblütigen und köpfchenartigen Blütenstände, die von silberweißen Hochblättern umgeben sind. Diese lange Blütezeit sorgt für einen anhaltenden Zierwert im Frühsommer. Um einen dichten, flächigen Effekt zu erzielen, empfiehlt sich eine Pflanzung mit etwa elf bis fünfzehn Exemplaren pro Quadratmeter. So entsteht bereits nach kurzer Zeit ein geschlossener, blühender Teppich, der den Boden effektiv bedeckt und pflegeleicht ist.
Nachdem wir das Portrait dieser besonderen Staude skizziert haben, wenden wir uns nun den konkreten Ansprüchen zu, die sie an ihren Standort stellt. Nur wenn diese erfüllt sind, kann sie ihre volle Schönheit und Vitalität entfalten.
Standort und Boden
Der Erfolg bei der Kultur des Zwergigen China Edelweiß hängt maßgeblich von der Wahl des richtigen Platzes und der passenden Bodenbeschaffenheit ab. Als Kind sonniger, karger Gebirgsregionen hat es spezifische Vorlieben entwickelt, die es im Garten zu berücksichtigen gilt. Ein optimaler Standort fördert nicht nur gesundes Wachstum und reiche Blüte, sondern beugt auch Problemen wie Staunässe oder Vergeilen vor. Die folgenden Abschnitte erläutern detailliert, welche Lichtverhältnisse und Bodenqualitäten für Leontopodium souliei 'Alpina White' ideal sind.
Der ideale Standort für Leontopodium souliei 'Alpina White'
Das Zwergige China Edelweiß 'Alpina White' ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin. Ein vollsonniger Standort ist für sie unabdingbar. Nur bei ausreichend direkter Sonneneinstrahlung entwickelt sie ihren kompakten, polsterigen Wuchs in seiner typischen Form und bringt die silberweißen Blüten in voller Pracht hervor. Ein Platz im lichten Halbschatten wird zwar toleriert, führt aber oft zu weniger üppiger Blüte und einem lockeren, weniger dichten Wuchs. Ideal sind daher Südlagen, die den ganzen Tag über von der Sonne beschienen werden. Auch exponierte, windige Stellen bereiten der robusten Staude keine Probleme – im Gegenteil, eine gute Luftzirkulation beugt Pilzkrankheiten vor und entspricht ihren natürlichen Lebensbedingungen. Für die Pflanzung in Steingärten, auf Trockenmauern oder in alpinen Anlagen sollten Sie daher immer die sonnigsten Plätze reservieren.
Bodenansprüche und Drainage
Neben dem Licht ist die Bodenbeschaffenheit der zweite entscheidende Faktor. Leontopodium souliei 'Alpina White' benötigt einen gut durchlässigen Boden. Staunässe ist der größte Feind dieser Staude und führt unweigerlich zu Wurzelfäule und dem Absterben der Pflanze. Der Boden sollte daher frisch, aber niemals nass sein. Eine leichte bis mittlere Feuchtigkeit ist ideal. In puncto pH-Wert bevorzugt die Sorte einen neutralen Boden. Schwere, lehmige Böden müssen unbedingt durch die Einarbeitung von Sand, Splitt oder feinem Kies durchlässiger gemacht werden. Eine Drainageschicht aus Kies oder Schotter am Pflanzgrund kann bei schwereren Böden zusätzlich hilfreich sein. Ein neutraler bis leicht alkalischer Boden fördert die Nährstoffaufnahme und unterstützt die allgemeine Vitalität. In einem solchen Milieu fühlt sich das Edelweiß wohl und dankt es mit gesundem Wachstum und langer Lebensdauer.
Mit dem richtigen Standort ist die halbe Miete schon gewonnen. Nun lohnt es sich, die ästhetischen Qualitäten der Pflanze genauer zu betrachten, denn Blüten und Blattwerk machen den besonderen Reiz des Zwergigen China Edelweiß aus.
Blüte und Blattwerk des Zwergigen China Edelweiß
Die Faszination dieser Staude liegt in der harmonischen Verbindung von ungewöhnlichen Blüten und dekorativem Laub. Während die Blüten mit ihrer silbrigen Färbung und speziellen Form sofort ins Auge fallen, bildet das frische Grün der Blätter einen ruhigen, aber ebenso wichtigen Hintergrund. Diese Kombination sorgt über viele Wochen für einen hohen Zierwert und macht die Pflanze zu einem vielseitigen Gestaltungselement. Im Detail betrachtet offenbaren beide Pflanzenteile interessante Eigenschaften, die sie für den Liebhaber alpiner Flora so begehrenswert machen.
Silberweiße Scheinblüten
Was wir umgangssprachlich als Blüte des Edelweiß bezeichnen, sind botanisch betrachtet keine echten Blütenblätter, sondern Hochblätter. Die eigentlichen, sehr kleinen Blüten sind in einem köpfchenartigen Blütenstand in der Mitte versammelt und von diesen auffälligen, silberweißen Hochblättern umgeben. Diese Hochblätter sind filzig behaart, was ihnen die charakteristische, fast watteartige Textur und den silbrigen Schimmer verleiht. Leontopodium souliei 'Alpina White' bildet meist einblütige Köpfchen, die elegant über dem Laub schweben. Die Farbe ist ein reines, leuchtendes Silberweiß, das sich wunderbar von dunkleren Steinen oder dem Grün anderer Pflanzen abhebt. Die Blütezeit von Mai bis Juli ist vergleichsweise lang, sodass man sich über Wochen an diesem besonderen Anblick erfreuen kann. Die Blüten sind zudem ausgesprochen haltbar, sowohl an der Pflanze als auch in der Vase, was sie zu einer begehrten Schnittblume macht.
Frischgrünes Laub
Das Blattwerk des Zwergigen China Edelweiß 'Alpina White' ist sommergrün und zeigt eine frische, mittelgrüne Farbe. Die Blätter sind lineal geformt, also schmal und länglich, und sitzen dicht gedrängt an den kurzen Trieben, was zum kompakten, polsterigen Gesamteindruck beiträgt. Auch die Blätter sind, wenn auch weniger auffällig als die Hochblätter, leicht behaart, was ihnen eine feine Textur verleiht und sie vor übermäßiger Verdunstung schützt. Eine spektakuläre Herbstfärbung zeigt diese Staude nicht; das Laub verfärbt sich im Herbst lediglich und zieht dann ein. Der Wert des Laubes liegt vor allem in seiner dichten, teppichbildenden Wirkung während der gesamten Vegetationsperiode. Es bildet den perfekten, ruhigen Untergrund für die schwebenden, silbernen Blüten und sorgt auch in blütenlosen Zeiten für eine ansprechende, grüne Bodenbedeckung.
Die dekorativen Qualitäten sind offensichtlich. Doch wie lassen sie sich konkret im Garten umsetzen? Die nächsten Abschnitte zeigen die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten dieser besonderen Staude auf.
Verwendung im Garten
Die kompakte Wuchsform, die geringe Höhe und die Anspruchslosigkeit gegenüber extremen Standorten eröffnen für das Zwergige China Edelweiß 'Alpina White' ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten. Vom klassischen Steingarten bis hin zur modernen Dachbegrünung oder sogar als Schnittblume für die Vase – diese Staude ist erstaunlich vielseitig. Ihre natürliche Anmutung passt besonders gut in naturnahe oder alpine Gärten, aber auch in formalere Anlagen kann sie als strukturgebendes Element eingesetzt werden. Im Folgenden werden drei besonders empfehlenswerte Verwendungsbereiche detailliert vorgestellt.
Steinfugen und Matten
Eine der klassischsten und zugleich effektvollsten Verwendungen für Leontopodium souliei 'Alpina White' ist die Bepflanzung von Steinfugen. Die polsterbildende Wuchsweise mit kurzen Ausläufern ermöglicht es der Pflanze, sich langsam in die Ritzen zwischen Platten oder Natursteinen auszubreiten und diese mit lebendigem Grün und silbernen Blüten zu füllen. Sie verträgt dabei problemlos den Wurzeldruck und die oft schwierigen Bodenverhältnisse in solchen Lagen. Ebenso eignet sie sich hervorragend zur Bildung von dichten, flächigen Matten auf sonnigen Böschungen, an Wegrändern oder in Vorgärten. Durch die Pflanzung von elf bis fünfzehn Stück pro Quadratmeter entsteht innerhalb weniger Vegetationsperioden ein geschlossener, pflegeleichter Teppich, der Unkrautwuchs stark hemmt und ganzjährig strukturiert wirkt.
Das Alpinum
Im Alpinum, der speziellen Gartenabteilung für alpine Pflanzen, fühlt sich das Zwergige China Edelweiß wie zu Hause. Hier kann es seine natürlichen Vorlieben für sonnige Lagen, gute Drainage und karge Böden voll ausleben. Kombiniert mit anderen alpinen Kostbarkeiten wie Enzianen, Steinbrech oder Polsterphlox entstehen reizvolle Miniaturlandschaften. Die silberweißen Blüten des Edelweiß setzen dabei wunderbare Akzente zwischen dem Grün und den oft kräftigeren Blütenfarben der Begleiter. Wichtig ist, auch im Alpinum für einen neutralen, durchlässigen Boden zu sorgen und die Pflanzen nicht zu sehr zu bedrängen, damit jede Art ihre charakteristische Wuchsform behalten kann. Das Edelweiß wirkt hier besonders authentisch und erinnert an seine wilden Verwandten in den Hochgebirgen.
Leontopodium souliei 'Alpina White' als Schnittpflanze
Ein oft übersehener, aber sehr wertvoller Aspekt ist die Eignung als Schnittblume. Die Sorte wird ausdrücklich als Schnittpflanze geführt. Die silberweißen, filzigen Blütenköpfchen sind in der Vase außerordentlich haltbar und behalten ihre Form und Farbe über lange Zeit. Sie eignen sich hervorragend für rustikale Sträuße, Trockengestecke oder auch moderne, minimalistische Arrangements. Durch ihren ungewöhnlichen, fast exotisch anmutenden Charakter werden sie zum Blickfang in jeder Blumenvase. Zum Schneiden wählt man am besten Blüten, die gerade voll erblüht sind. Ein sauberer Schnitt mit einem scharfen Messer und sofortiges Einstellen in frisches Wasser verlängern die Haltbarkeit zusätzlich. So kann man die Schönheit dieser alpinen Pflanze auch ins Haus holen.
Eine Pflanze steht selten allein. Die richtige Gesellschaft kann ihre Wirkung noch steigern. Daher lohnt ein Blick auf passende Pflanzpartner für das Zwergige China Edelweiß.
Pflanzpartner für Leontopodium souliei 'Alpina White'
Die Kunst der Gartengestaltung liegt oft in der harmonischen Kombination verschiedener Pflanzen. Für das Zwergige China Edelweiß 'Alpina White' bieten sich Begleiter an, die ähnliche Standortansprüche teilen und zugleich einen kontrastierenden oder ergänzenden Habitus sowie Blütenfarben mitbringen. Die Partner sollten ebenfalls sonnenliebend sein und mit gut durchlässigen, neutralen Böden zurechtkommen. Ideale Kombinationen entstehen mit anderen polsterbildenden oder niedrigen Stauden, die gemeinsam attraktive Pflanzengesellschaften bilden. Die folgenden Vorschläge bieten Anregungen für gelungene Pflanzbilder.
Begleiter für sonnige Steingartenlagen
In sonnigen Steingärten oder auf Trockenmauern harmonieren polsterbildende Stauden mit ähnlich kompaktem Wuchs besonders gut mit dem Edelweiß. Ein ausgezeichneter Partner ist der Teppich-Thymian (Thymus praecox), der mit seinem dichten, kriechenden Wuchs und den zarten, rosavioletten Blüten einen schönen Farbkontrast setzt. Ebenso passend ist der Blaukissen (Aubrieta-Hybriden), der im Frühjahr in leuchtenden Blau-, Violett- oder Rottönen blüht und ebenfalls polsterartig wächst. Für eine feinere Textur kann man die Zwerg-Glockenblume (Campanula cochleariifolia) hinzunehmen, deren zarte, nickende Glockenblüten in Blau oder Weiß einen luftigen Akzent bilden. Alle diese Pflanzen teilen die Vorliebe für volle Sonne und durchlässige Böden und bilden gemeinsam eine abwechslungsreiche, pflegeleichte Pflanzendecke.
Partner für frische Bodenverhältnisse
Für Standorte, die zwar sonnig, aber etwas frischer sind – also nicht völlig trocken –, eignen sich andere Begleiter. Die Polster-Segge (Carex humilis) ist eine grasartige, immergrüne Staude, die dichte Horste bildet und mit ihrem feinen, grünen Laub einen ruhigen Hintergrund für die silbernen Edelweiß-Blüten schafft. Die Niedrige Bart-Iris (Iris barbata-nana) bringt mit ihren aufrechten, schwertförmigen Blättern und den frühen, farbenfrohen Blüten Struktur und Höhe in die Pflanzung. Auch die Kugel-Primel (Primula denticulata), die im Frühjahr kugelige Blütenstände in Lila oder Weiß zeigt, ist ein guter Partner für frischere, aber dennoch gut drainierte Lagen. Diese Kombinationen betonen den natürlichen, alpinen Charakter des Zwergigen China Edelweiß und schaffen ein abwechslungsreiches Bild über mehrere Jahreszeiten hinweg.
Damit die Pflanzungen lange gesund und schön bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten. Diese sind erfreulicherweise nicht aufwendig.
Pflege und Überwinterung
Zu den großen Vorzügen des Zwergigen China Edelweiß 'Alpina White' gehört seine Anspruchslosigkeit in der Pflege. Einmal am richtigen Standort etabliert, benötigt es nur minimale Eingriffe, um Jahr für Jahr zu gedeihen. Die Pflegemaßnahmen konzentrieren sich auf das richtige Gießen, gelegentliches Düngen und einen eventuellen Rückschnitt. Auch die Überwinterung bereitet bei dieser robusten Staude kaum Probleme, sofern einige grundlegende Voraussetzungen erfüllt sind. Die folgenden Abschnitte führen Schritt für Schritt durch das Pflegejahr.
Gießen und Düngen
Das Gießen sollte bei etablierten Pflanzen nur bei langanhaltender Trockenheit notwendig sein. Das Zwergige China Edelweiß ist gut an trockenere Perioden angepasst. Wichtiger ist es, Staunässe unbedingt zu vermeiden. Gießen Sie daher durchdringend, aber nur dann, wenn die oberste Bodenschicht abgetrocknet ist. Im Frühjahr, zum Austriebsbeginn, kann eine moderate Gabe eines ausgewogenen, mineralischen Langzeitdüngers für Stauden das Wachstum und die Blütenbildung unterstützen. Organischer Dünger wie Kompost sollte nur sehr sparsam und gut verrottet eingesetzt werden, da ein Übermaß an Nährstoffen den kompakten Wuchs negativ beeinflussen und zu mastigem, anfälligem Wachstum führen kann. Im Normalfall reichen die Nährstoffe in einem gut vorbereiteten Boden jedoch völlig aus.
Schnitt und Vermehrung des Zwergigen China Edelweiß
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich. Es kann jedoch sinnvoll sein, nach der Blüte im Juli die verblühten Stängel bodennah zurückzuschneiden. Dies fördert eine kompakte Wuchsform und verhindert eine eventuelle unerwünschte Selbstaussaat. Die Vermehrung von Leontopodium souliei 'Alpina White' gelingt am einfachsten durch Teilung im Frühjahr oder direkt nach der Blüte. Dazu hebt man den Horst vorsichtig aus, teilt ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere, bewurzelte Stücke und pflanzt diese sofort wieder ein. Auch eine Vermehrung über Stecklinge ist im Frühsommer möglich, erfordert aber etwas mehr Fingerspitzengefühl. Die Teilung hat den zusätzlichen Vorteil, dass sie die Pflanze verjüngt und ihre Vitalität erhält, wenn sie nach vielen Jahren im selben Standort etwas vergreist erscheint.
Winterhärte und Frostschutz
Das Zwergige China Edelweiß 'Alpina White' ist eine ausgesprochen winterharte Staude. Sie ist der Klimazone Z5 zugeordnet, was einer Winterhärte von etwa -28,8 °C bis -23,4 °C entspricht. In unseren Breiten übersteht sie daher normale Winter problemlos. Ein spezieller Winterschutz ist in der Regel nicht nötig. Wichtig ist lediglich, dass der Standort im Winter nicht unter Staunässe leidet, da dies in Kombination mit Frost die Wurzeln schädigen kann. Bei sehr strengen, schneefreien Frösten kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Tannenwedeln die immergrünen oder einziehenden Nachbarpflanzen schützen, das Edelweiß selbst benötigt dies jedoch selten. Im Frühjahr entfernt man eventuell vorhandenes altes, abgestorbenes Laub vorsichtig, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen.
Zum Abschluss unserer Betrachtung werfen wir noch einen Blick auf die kulturhistorischen Hintergründe und die besondere Bedeutung dieser Pflanze.
Wissenswertes über Leontopodium souliei 'Alpina White'
Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus birgt das Edelweiß eine Fülle an interessanten Geschichten und botanischen Besonderheiten. Seine Symbolkraft, seine Rolle in Sagen und Mythen sowie die Herkunft seines Namens machen es zu einer Pflanze mit besonderem Charakter. Auch wenn es sich bei 'Alpina White' um eine spezielle Sorte handelt, teilt sie diese kulturelle Bedeutung mit ihren wilden Verwandten. Ein kurzer Exkurs in diese Welt rundet das Portrait dieser bemerkenswerten Staude ab.
Bedeutung und Symbolik
Der botanische Gattungsname Leontopodium leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet übersetzt „Löwenfüßchen“. Diese Bezeichnung bezieht sich auf das filzige, dicht behaarte Aussehen der Hochblätter und Blätter, das an die Tatzen eines jungen Löwen erinnern soll. Das Edelweiß gilt seit jeher als Symbolpflanze des Hochgebirges und steht für Mut, Unerschrockenheit und Reinheit, weil es in unzugänglichen, schroffen Felsregionen wächst. In vielen Alpensagen wird das Pflücken eines Edelweißes als ein gefährlicher Liebesbeweis dargestellt, den nur der Mutigste zu erbringen bereit ist. Diese romantische Verklärung hat maßgeblich zur Popularität der Pflanze beigetragen. Die Sorte 'Alpina White' mit ihrer reinweißen, kompakten Form bringt diese Symbolik auch in den heimischen Garten und verleiht ihm einen Hauch von alpiner Wildnis und Abenteuer. Sie ist ungiftig und damit auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich.
| Name Deutsch: | Zwergiges China Edelweiß 'Alpina White'. |
| Name Botanisch: | Leontopodium souliei 'Alpina White'. |
| Wuchs: | Staude, polsterbildend, kurze Ausläufer bildend, bis zu 10 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 10 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, frischgrüne Blattfarbe, lineal. |
| Blüte: | Silberweiße Scheinblüten, Hochblätter, meist einblütig, köpfchenartig. |
| Blütezeit: | Mai - Juli. |
| Wurzeln: | Horstbildend. |
| Boden: | Frisch, gut durchlässig, neutral. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 11 bis 15. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Das Zwergige China Edelweiß 'Alpina White', botanisch Leontopodium souliei 'Alpina White', ist eine faszinierende Staude, die mit ihrem polsterbildenden Wuchs und den charakteristischen silberweißen Blüten eine besondere Note in den Garten bringt. Ihre Herkunft aus den Regionen der Mongolei und Sibiriens verleiht ihr eine robuste Natur, die sie zu einer idealen Besetzung für sonnige, gut durchlässige Standorte macht. Mit einer Wuchshöhe von nur etwa zehn Zentimetern eignet sie sich hervorragend für die Bepflanzung von Steinfugen, Matten oder dem klassischen Alpinum. Portrait: Ein kompakter Schatz aus der MongoleiDieses Edelweiß besticht nicht nur durch seine zierliche Erscheinung, sondern auch durch seine Anpassungsfähigkeit und Langlebigkeit. Als horstbildende Staude bildet es dichte Polster, die sich über kurze Ausläufer langsam ausbreiten und so stabile, pflegeleichte.... |
Pflanz- und Pflegetipps Leontopodium souliei 'Alpina White' / Zwergiges China Edelweiß 'Alpina White'
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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