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Kuhschelle

Pulsatilla vulgaris

Pulsatilla vulgaris (Kuhschelle) P9 im Topf, violette Blüte mit gelbem Zentrum und fein behaarten, gefiederten Blättern
Pulsatilla vulgaris (Kuhschelle) mit violetter Blüte und gelben Staubgefäßen, Nahaufnahme der geöffneten Blüte.
Pulsatilla vulgaris (Kuhschelle) mit silbrig behaarten Samenständen auf langen Stielen und fein gefiedertem Laub.
Pulsatilla vulgaris (Kuhschelle) mit violetten Blüten und silbrig behaarten Fruchtständen über fein gefiedertem Laub
Sommergrün
Violett
Sonnig
März - April
20 - 40 cm
ab 3,45 €
Wuchs: Blütenstaude, aufrecht, horstbildend, locker verzweigt, 20 bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: 20 - 40 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, lineal-lanzettlich, behaart, tiefgrün
Frucht: Nüsschen mit federartigen Samenständen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Violett, mit dottergelben Staubblättern, glockenförmig bis ausgebreitet, anemonenähnlich, einfach, anfangs aufrecht, später nickend, sehr zierend
Blütezeit: März bis April
Wurzeln: Tiefwurzler
Boden: Trockene bis frische, durchlässige und kalkhaltige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften:
Die Pulsatilla vulgaris (Kuhschelle) ist eine herrliche Blütenstaude, die ansprechende Farbakzente in den Garten setzt. Mit ihrer anemonenähnlichen, violetten Blüte wirkt die Kuhschelle sehr...
anmutig und wird zu einem echten Highlight in Ihrem Garten! Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, robust und gut winterhart. Besonders gut eignet sich die Kuhschelle für Steinanlagen, Gehölzränder, Freiflächen und Fels-Steppen. Auch als Dachbegrünung kann sie wunderbar eingesetzt werden. Da die Blüten stark von der heimischen Insektenwelt frequentiert werden, lässt sich dieses Schmuckstück zudem als Bienenweide verwenden. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir die Kuhschelle entweder einzeln oder aber in kleinen Tuffs von 3 bis maximal 10 Exemplaren in die Gartenlandschaft zu integrieren. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu 10 Pflanzen Platz. Ein echtes Zierelement, das garantiert auch Sie begeistern wird!
Wuchs: Blütenstaude, aufrecht, horstbildend, locker verzweigt, 20 bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: 20 - 40 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, lineal-lanzettlich, behaart, tiefgrün
Frucht: Nüsschen mit federartigen Samenständen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Violett, mit dottergelben Staubblättern, glockenförmig bis ausgebreitet, anemonenähnlich, einfach, anfangs aufrecht, später nickend, sehr zierend
Blütezeit: März bis April
Wurzeln: Tiefwurzler
Boden: Trockene bis frische, durchlässige und kalkhaltige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften: Die Pulsatilla vulgaris (Kuhschelle) ist eine herrliche Blütenstaude, die ansprechende Farbakzente in den Garten setzt. Mit ihrer anemonenähnlichen, violetten Blüte wirkt die Kuhschelle sehr anmutig und wird zu einem echten Highlight in Ihrem Garten! Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, robust und gut winterhart. Besonders gut eignet sich die Kuhschelle für Steinanlagen, Gehölzränder, Freiflächen und Fels-Steppen. Auch als Dachbegrünung kann sie wunderbar eingesetzt werden. Da die Blüten stark von der heimischen Insektenwelt frequentiert werden, lässt sich dieses Schmuckstück zudem als Bienenweide verwenden. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir die Kuhschelle entweder einzeln oder aber in kleinen Tuffs von 3 bis maximal 10 Exemplaren in die Gartenlandschaft zu integrieren. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu 10 Pflanzen Platz. Ein echtes Zierelement, das garantiert auch Sie begeistern wird!

Portrait der Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris)

Die Kuhschelle, botanisch Pulsatilla vulgaris, ist eine faszinierende Frühlingsstaude, die mit ihren zarten Glockenblüten und ihrem dekorativen Laub jeden Garten bereichert. Diese ausdauernde Pflanze stammt ursprünglich aus den trockenen, kalkreichen Magerwiesen Europas und hat sich im Laufe der Evolution perfekt an karge Bedingungen angepasst. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles Wissenswerte über die Botanik, den Wuchs und die besonderen Eigenschaften dieser anspruchslosen Schönheit, die auch unter dem Namen Gewöhnliche Kuhschelle oder Küchenschelle bekannt ist.

Botanische Einordnung und Herkunft

Pulsatilla vulgaris gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mitteleuropa bis nach Südfrankreich und zum Balkan. Die Pflanze besiedelt dort vorwiegend Magerrasen, Trockenhänge und lichte Kiefernwälder auf kalkreichen Böden. Durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung ist sie in vielen Regionen selten geworden und steht daher unter Naturschutz. Im Garten kann man die Kuhschelle jedoch unbedenklich kultivieren und leistet damit einen Beitrag zum Erhalt dieser charismatischen Art. Die Gattung Pulsatilla umfasst etwa 30 Arten, die alle durch ihre gefiederten Blätter und auffälligen Blüten bestechen. Die Gewöhnliche Kuhschelle ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Art ihrer Gattung.

Wuchs und Erscheinungsbild der Kuhschelle

Die Kuhschelle ist eine horstbildende, aufrecht wachsende Staude, die Wuchshöhen zwischen 20 und 40 Zentimetern erreicht. Ihr Wuchs ist locker verzweigt, die gesamte Pflanze wirkt durch die fein gefiederten Blätter und die zarten Blütenstiele sehr grazil. Die Blätter sind sommergrün, gefiedert und lineal-lanzettlich geformt; sie sind von einer feinen Behaarung überzogen, die ihnen ein silbrig-grünes Aussehen verleiht. Die tiefgrüne, samtige Textur der Blätter steht in schönem Kontrast zu den violetten Blüten. Die Kuhschelle ist ein Tiefwurzler: Ihre Pfahlwurzel dringt tief in den Boden ein, was ihr ermöglicht, auch längere Trockenperioden zu überstehen. Der Wurzelstock ist kurz und kräftig, aus ihm treiben im Frühjahr die Blütenstände aus.

Standort und Boden

Damit sich die Kuhschelle optimal entwickelt, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Die Pflanze stellt klare Ansprüche an Licht und Boden, die sich aus ihren natürlichen Lebensräumen ableiten lassen. Ein sonniger, warmer Platz mit durchlässigem Untergrund ist die Grundvoraussetzung für gesundes Wachstum und reiche Blüte. Achten Sie besonders auf die Bodenbeschaffenheit, denn Staunässe verträgt die Kuhschelle überhaupt nicht.

Lichtbedarf und Bodenbeschaffenheit für Pulsatilla vulgaris

Pulsatilla vulgaris liebt die Sonne: Ein vollsonniger Standort ist für die Kuhschelle ideal. Nur dort entwickelt sie ihre charakteristischen Blüten und bleibt kompakt und gesund. Im Halbschatten wird die Blüte spärlicher, und die Pflanze neigt zu Etiolation. Der Boden sollte trocken bis frisch sein, vor allem aber durchlässig und kalkhaltig. Ein humos-sandiger Untergrund mit einem pH-Wert im alkalischen Bereich kommt den natürlichen Gegebenheiten der Art am nächsten. Schwere, lehmige Böden, die zu Staunässe neigen, sind völlig ungeeignet und führen zu Wurzelfäule, besonders im Winter. Auf zu nährstoffreichen Substraten wird die Kuhschelle zwar üppig im Laub, blüht aber weniger. Daher ist ein magerer, mineralischer Boden perfekt.

Ideale Pflanzbedingungen im Garten

Im Garten gedeiht die Kuhschelle am besten an trockenen, sonnigen Plätzen wie Steingärten, Kiesbeeten oder auf Mauerkronen. Achten Sie darauf, dass der Boden auch im Winter nicht vernässt; eine Drainageschicht aus Kies oder Splitt kann Abhilfe schaffen. Die Pflanze kommt gut mit Trockenheit zurecht, sollte aber in längeren Trockenperioden gelegentlich durchdringend gegossen werden. Der Pflanzabstand beträgt etwa 25 bis 30 Zentimeter, was elf Pflanzen pro Quadratmeter entspricht. Bei der Pflanzung im Frühjahr oder Spätsommer sollte die Pfahlwurzel nicht geknickt werden. Eine Mulchschicht aus feinem Kies oder Splitt unterdrückt nicht nur Unkraut, sondern hält auch die Bodenwärme und betont den mediterranen Charakter der Bepflanzung.

Blüte und Blattwerk der Kuhschelle

Die Blüte der Kuhschelle ist ein wahres Frühlingsereignis. Bereits im März erscheinen die ersten Blütenknospen, die sich zu einer Zeit öffnen, in der viele andere Stauden noch im Winterschlaf liegen. Die Blütenfarbe und -form sind unverkennbar und machen die Pflanze zu einem Blickfang in jedem Garten. Doch auch nach der Blüte bietet die Kuhschelle mit ihren federartigen Samenständen und dem attraktiven Laub ein reizvolles Bild.

Die anemonenhafte Pracht der Pulsatilla vulgaris

Die Blüten von Pulsatilla vulgaris erscheinen von März bis April und sind etwa drei bis fünf Zentimeter groß. Sie sind glockenförmig bis ausgebreitet, anfangs aufrecht, später nickend, und erinnern an Anemonen. Die Blütenfarbe variiert von zartem Violett bis zu kräftigem Purpur, wobei die Innenseite oft heller schimmert. Die dottergelben Staubblätter bilden einen reizvollen Kontrast zur violetten Blütenfarbe. Jede Einzelblüte hält etwa ein bis zwei Wochen, die Gesamtblütezeit erstreckt sich über mehrere Wochen. Die Blüten werden von Wildbienen und Hummeln eifrig besucht und dienen als wichtige frühe Nahrungsquelle. Nach der Befruchtung entwickeln sich die charakteristischen federartigen Samenstände, die an die Köpfe von Federn erinnern und die Pflanze noch lange nach der Blüte zieren.

Das dekorative Laub und die Samenstände

Das Laub der Kuhschelle ist zweifach gefiedert mit lineal-lanzettlichen Blättchen, die dicht behaart sind. Die Blattoberseite ist tiefgrün, die Unterseite durch die Behaarung heller, fast silbrig. Die gesamte Pflanze wirkt durch diese Behaarung samtig, was einen hübschen Effekt ergibt. Nach der Blüte sterben die Blätter nicht ein, sondern bleiben als attraktive Grundrosette erhalten. Die Samenstände, die sich ab Mai bilden, sind kleine Nüsschen mit langen, weißen, federartigen Grannen, die an die Samen von Clematis erinnern. Diese Fruchtstände sind sehr zierend und bleiben oft bis in den Herbst hinein erhalten, bevor sie vom Wind verweht werden. Die Samenstände sind nicht zum Verzehr geeignet, aber eine tolle Strukturkomponente im späten Frühling und Sommer.

Verwendung im Garten

Die Kuhschelle ist vielseitig einsetzbar und bereichert unterschiedlichste Gartenbereiche. Ob in Steingärten, Staudenrabatten oder sogar auf dem Dach – mit ihrer frühen Blüte und ihrem dekorativen Laub setzt sie überall Akzente. Zudem ist sie ein wertvoller Insektenmagnet und trägt zur Biodiversität bei. Im Folgenden stellen wir Ihnen die besten Verwendungsmöglichkeiten vor.

Kuhschelle im Steingarten und in Staudenrabatten

Der Steingarten ist der klassische Einsatzort für die Kuhschelle. Hier fühlt sie sich auf kalkreichen, durchlässigen Böden in voller Sonne pudelwohl und kann sich durch Selbstaussaat vermehren, wenn die Bedingungen stimmen. In der Staudenrabatte wird sie am besten in den Vordergrund gesetzt, da ihr niedriger Wuchs sonst von höheren Pflanzen verdeckt wird. Als Tiefwurzler eignet sie sich auch zur Bepflanzung von Trockenmauern und Kiesflächen. Ihre violetten Blüten harmonieren wunderbar mit frühblühenden Zwiebelblumen wie Narzissen und Tulpen. Im Gegensatz zu vielen anderen Stauden verschwindet die Kuhschelle im Sommer nicht komplett, sondern bleibt mit ihrem Laub präsent. Achten Sie darauf, sie nicht zu dicht zu pflanzen, damit sie ihre schöne Gestalt entfalten kann.

Bepflanzung von Trögen und als Bienenweide

Aufgrund ihres kompakten Wuchses und ihrer Genügsamkeit eignet sich die Kuhschelle hervorragend für die Bepflanzung von Trögen, Töpfen und Balkonkästen. In Gefäßen ist es wichtig, eine gute Drainage zu gewährleisten, damit die Pfahlwurzel nicht im Wasser steht. Die Pflanze wird ab März zur wichtigen Nahrungsquelle für Hummeln und andere Wildbienen, die nach der Winterruhe dringend Pollen und Nektar benötigen. Wenn Sie also Ihren Garten bienenfreundlich gestalten möchten, ist die Kuhschelle eine ideale Wahl. Sie können sie in kleinen Gruppen von drei bis zehn Exemplaren pflanzen, um einen schönen Effekt zu erzielen. Auf Dachbegrünungen mit extensiver Bepflanzung macht sie ebenfalls eine gute Figur, da sie mit Trockenheit und Nährstoffarmut zurechtkommt.

Gestaltungstipps mit Pulsatilla vulgaris

Um die Wirkung der Kuhschelle optimal zur Geltung zu bringen, sollten Sie sie an einen Platz setzen, wo sie im Frühling ungestört wirken kann. Kombinieren Sie sie mit gelb blühenden Frühlingsstauden wie dem Adonisröschen (Adonis vernalis) oder mit silbrigem Laub von Woll-Ziest (Stachys byzantina). Die Samenstände der Kuhschelle sind ebenfalls dekorativ; lassen Sie sie deshalb nach der Blüte stehen. Sie können die Pflanze auch mit Frühblühern wie Krokussen oder Blausternen (Scilla siberica) unterpflanzen. Durch ihre geringe Konkurrenzkraft sollte die Kuhschelle nicht von wuchernden Stauden bedrängt werden, daher ist ein Platz mit genügend Raum ideal. Eine Pflanzung in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren wirkt besonders natürlich und betont den wilden Charme dieser Pflanze.

Pflanzpartner für die Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris)

Die Kuhschelle lässt sich gut mit anderen trockenheitsverträglichen, kalkliebenden Pflanzen kombinieren. Bei der Wahl der Pflanzpartner sollte darauf geachtet werden, dass diese ähnliche Standortansprüche haben und die Kuhschelle nicht überwuchern. Die folgenden Kombinationen haben sich in der Praxis bewährt und harmonieren in Farbe, Wuchs und Blütezeit hervorragend mit Pulsatilla vulgaris.

Harmonische Kombinationen im Beet

Besonders reizvoll ist die Kombination der Kuhschelle mit der Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites). Deren blaugrüne, sukkulentenartige Triebe kontrastieren schön mit den violetten Blüten und dem feinen Laub der Kuhschelle. Auch das Alpen-Edelweiß (Leontopodium alpinum) mit seinen weißen, filzigen Blüten ist ein passender Partner, das ähnliche kalkreiche, durchlässige Böden liebt. Empfehlenswert sind auch die Trompeten-Narzisse (Narcissus 'Elka') und der Polster-Phlox (Phlox douglasii 'Lilac Cloud'), die mit ihren gelben Blüten einen schönen Farbkontrast zum Violett der Kuhschelle bilden. Die Narzissen blühen etwas später im April und Mai, sodass sich die Blütezeiten überschneiden können. Wichtig ist, dass alle Partner trockene Standorte vertragen und nicht zu stark wuchern.

Geeignete Begleitpflanzen für den steinigen Bereich

Im Steingarten sind niedrige Polsterpflanzen ideale Begleiter. Die Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre) mit ihren gelben Blüten und dickfleischigen Blättern harmoniert gut mit der Kuhschelle und deckt den Boden ab, ohne sie zu bedrängen. Auch die Kriechende Goldnessel (Lamium galeobdolon) mit ihren silbrig gezeichneten Blättern kann einen hübschen Kontrast bieten, benötigt aber etwas mehr Feuchtigkeit. Als weitere Pflanzpartner kommen Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) oder die Zwerg-Schwertlilie (Iris pumila) in Betracht, die beide sonnige, trockene Standorte bevorzugen. Achten Sie darauf, die Kuhschelle nicht zu dicht an stark wüchsige Gräser zu setzen, da diese sie überwuchern könnten. Ein lockerer Kiesbelag um die Pflanzen herum sorgt für ein harmonisches Gesamtbild.

Pflege und Überwinterung

Die Kuhschelle ist eine äußerst pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand auskommt. Dennoch gibt es einige Aspekte zu beachten, damit sie sich langfristig wohlfühlt und viele Jahre blüht. Neben den üblichen Pflegeschritten wie Gießen und Düngen spielen der richtige Rückschnitt und die Vermehrung eine Rolle. Auch die Überwinterung verläuft bei guter Standortwahl unproblematisch, solange Staunässe vermieden wird.

Pflegemaßnahmen während der Wachstumsperiode

In der Wachstumsperiode von März bis Oktober benötigt die Kuhschelle vor allem eines: einen durchlässigen Boden ohne Staunässe. Gießen Sie die Pflanze nur bei längerer Trockenheit, jedoch nicht zu häufig, da sie Trockenheit besser verträgt als Nässe. Düngen ist in der Regel nicht nötig, denn die Kuhschelle ist an magere Böden angepasst; ein Überangebot an Nährstoffen würde das Blattwachstum fördern, aber die Blütenbildung einschränken. Eventuell kann im Frühjahr eine sehr kleine Gabe kalkhaltigen Düngers gegeben werden, aber nur auf sehr armen Böden. Entfernen Sie verwelkte Blätter und Stängel, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Die Pflanze ist robust und wird nur selten von Schädlingen befallen; hin und wieder können Blattläuse auftreten, die aber meist von alleine verschwinden.

Rückschnitt und Vermehrung der Kuhschelle

Ein Rückschnitt ist bei der Kuhschelle kaum nötig. Nach der Blüte können Sie die verblühten Stängel zurückschneiden, wenn Sie die Selbstaussaat unterbinden möchten. Belässt man die Samenstände, versamt sich die Kuhschelle gerne am passenden Standort und bildet mit der Zeit kleine Gruppen. Falls Sie gezielt vermehren möchten, können Sie die Art durch Aussaat im Herbst oder zeitigen Frühjahr vermehren. Die Samen sind Kaltkeimer und benötigen eine Frostperiode, um zu keimen. Eine Teilung der Horste ist aufgrund der tiefen Pfahlwurzel nicht zu empfehlen. Die Selbstaussaat ist die natürlichste und schonendste Vermehrungsmethode; Sie können die Sämlinge dann an geeignete Stellen umpflanzen. Achten Sie darauf, die jungen Pflanzen nicht zu stören, bis sie gut eingewurzelt sind.

Überwinterung und Winterschutz für Pulsatilla vulgaris

Die Kuhschelle ist in unseren Breiten voll winterhart und benötigt in der Regel keinen Winterschutz. Allerdings ist Staunässe im Winter der größte Feind dieser Pflanze. Besonders in schweren Böden kann die Kombination aus Kälte und Nässe zu Wurzelfäule führen. Achten Sie daher auf eine gute Drainage, eventuell durch Einarbeiten von Kies oder Splitt. Bei Topfkultur sollten die Töpfe an einen geschützten Platz gestellt oder mit Vlies umwickelt werden, um ein Durchfrieren des Wurzelballens zu verhindern. In schneereichen Wintern schützt die Schneedecke die Pflanze zusätzlich vor Frost. Entfernen Sie im Frühjahr abgestorbene Blattreste, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen. Die Kuhschelle treibt zuverlässig jedes Jahr wieder aus und erfreut mit ihrer frühen Blüte.

Wissenswertes zur Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris)

Die Kuhschelle ist nicht nur eine schöne Gartenpflanze, sondern auch ein Stück Kulturgeschichte und Heilkunde. Ihre besonderen Eigenschaften und ihre Geschichte machen sie zu einem interessanten Gesprächsthema für passionierte Gärtner. Dabei sollte jedoch nie vergessen werden, dass die Pflanze giftig ist und mit Vorsicht zu genießen ist.

Geschichte und Namensbedeutung

Der deutsche Name Kuhschelle oder Küchenschelle leitet sich höchstwahrscheinlich von der Form der Blüten ab, die an die kleinen Glocken der Almkühe erinnern sollen. Die Pflanze war früher als Heilpflanze bekannt und wurde bei verschiedenen Leiden eingesetzt, doch heute weiß man, dass sie giftig ist. Pulsatilla vulgaris enthält das Gift Protoanemonin, das bei Hautkontakt zu Rötungen und Blasen führen kann. In der Homöopathie wird die Kuhschelle jedoch in stark verdünnter Form verwendet. Die Kuhschelle steht in Deutschland unter Naturschutz und darf nicht in der freien Natur gesammelt werden. Im eigenen Garten kann man sie jedoch unbesorgt kultivieren. Aufgrund ihrer Giftigkeit wird sie von Weidetieren gemieden, was sie in der Natur vor Verbiss schützt. Ein besonderes Merkmal ist ihre Fähigkeit zur Selbstaussaat, die sie zu einer langlebigen Gartenbegleiterin macht.

Name Deutsch: Kuhschelle.
Name Botanisch: Pulsatilla vulgaris.
Wuchs: Blütenstaude, aufrecht, horstbildend, locker verzweigt, 20 bis 40 cm hoch.
Wuchshöhe: 20 - 40 cm.
Blatt: Sommergrün, gefiedert, lineal-lanzettlich, behaart, tiefgrün.
Frucht: Nüsschen mit federartigen Samenständen, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Violett, mit dottergelben Staubblättern, glockenförmig bis ausgebreitet, anemonenähnlich, einfach, anfangs aufrecht, später nickend, sehr zierend.
Blütezeit: März bis April.
Wurzeln: Tiefwurzler.
Boden: Trockene bis frische, durchlässige und kalkhaltige Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 11.
Eigenschaften: Die Pulsatilla vulgaris (Kuhschelle) ist eine herrliche Blütenstaude, die ansprechende Farbakzente in den Garten setzt. Mit ihrer anemonenähnlichen, violetten Blüte wirkt die Kuhschelle sehr anmutig und wird zu einem echten Highlight in Ihrem Garten! Insgesamt erweist sich diese Sorte als anspruchslos, robust und gut winterhart. Besonders gut eignet sich die Kuhschelle für Steinanlagen, Gehölzränder, Freiflächen und Fels-Steppen. Auch als Dachbegrünung kann sie wunderbar eingesetzt werden. Da die Blüten stark von der heimischen Insektenwelt frequentiert werden, lässt sich dieses Schmuckstück zudem als Bienenweide verwenden. Um bestens zur Geltung zu kommen, empfehlen wir die Kuhschelle entweder einzeln oder aber in kleinen Tuffs von 3 bis maximal 10 Exemplaren in die Gartenlandschaft zu integrieren. Pro Quadratmeter finden dabei bis zu 10 Pflanzen Platz. Ein echtes Zierelement, das garantiert auch Sie begeistern wird!.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris)

Die Kuhschelle, botanisch Pulsatilla vulgaris, ist eine faszinierende Frühlingsstaude, die mit ihren zarten Glockenblüten und ihrem dekorativen Laub jeden Garten bereichert. Diese ausdauernde Pflanze stammt ursprünglich aus den trockenen, kalkreichen Magerwiesen Europas und hat sich im Laufe der Evolution perfekt an karge Bedingungen angepasst. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles Wissenswerte über die Botanik, den Wuchs und die besonderen Eigenschaften dieser anspruchslosen....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
20 - 40 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Violett

Blütezeit
März - April

Lieferbar ab KW38
3,45 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar ab KW 38
C2
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
20 - 40 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Violett

Blütezeit
März - April

Lieferbar ab KW38
7,95 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar ab KW 38
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24.03.2026

Früher Frühlingsbote mit ganz eigenem Charme

Ich habe sie für einen sonnigen, naturnahen Platz gesetzt und bin begeistert. Die Pflanze kam gesund an und wirkte robust. Die samtigen Blüten erscheinen früh und bringen sofort Leben in den Garten.

19.03.2026

Kuhschelle begeistert: Top Service

Die Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris) kam gesund und sehr ansprechend an. Service freundlich und pünktlich, Lieferung gut verpackt. Die Beratung war kompetent und hilfreich, die Pflanze wirkt vital und gut eingewurzelt, ich bestelle gern wieder.

03.12.2025

Hochwertige Ware

Die Kuhschelle Pulsatilla vulgaris kam vital, voller Knospen und wunderbar natürlich – ein charmanter Frühjahrsblüher.

11.11.2025

Schöne Wuchsform, gute Beratung

Gute Pflanzenqualität und schöne Wuchsform; Beratung freundlich, etwas kurz, aber hilfreich.

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Pflanz- und Pflegetipps Pulsatilla vulgaris / Kuhschelle

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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