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Segge 'Gilt Edge'

Carex morrowii 'Gilt Edge'

Carex morrowii 'Gilt Edge' (Segge 'Gilt Edge') mit schmalen, überhängenden, grün-weiß gestreiften Blättern.
Immergrün
Gelbbraun
Sonnig-halbschattig
März - Mai
30 - 40 cm
ab 6,95 €
Wuchs: Bodendeckergras, buschig, aufrecht bis leicht überhängend, 30 bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: 30 - 40 cm
Blatt: Immergrün, grün-weiß, lanzettlich, am Ende zugespitzt, rau, grün-weiß
Frucht: Keine
Blüte: Gelbbraune Ähren
Blütezeit: März bis Mai
Wurzeln: Flachwurzler
Boden: Feuchte, humose und lockere Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften:
Carex morrowii 'Gilt Edge' / Segge 'Gilt Edge' überzeugt durch seine grün-weißen lanzettlichen Blätter. Ein toller winterharter Bodendecker, der absolut pflegeleicht ist. Bevorzugt halbschattige...
Standorte. Die verschiedenen Carex-Sorten lassen sich auch wunderbar miteinander kombinieren.
Wuchs: Bodendeckergras, buschig, aufrecht bis leicht überhängend, 30 bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: 30 - 40 cm
Blatt: Immergrün, grün-weiß, lanzettlich, am Ende zugespitzt, rau, grün-weiß
Frucht: Keine
Blüte: Gelbbraune Ähren
Blütezeit: März bis Mai
Wurzeln: Flachwurzler
Boden: Feuchte, humose und lockere Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften: Carex morrowii 'Gilt Edge' / Segge 'Gilt Edge' überzeugt durch seine grün-weißen lanzettlichen Blätter. Ein toller winterharter Bodendecker, der absolut pflegeleicht ist. Bevorzugt halbschattige Standorte. Die verschiedenen Carex-Sorten lassen sich auch wunderbar miteinander kombinieren.

Segge 'Gilt Edge' im Portrait

Die Segge 'Gilt Edge', botanisch Carex morrowii 'Gilt Edge', ist ein immergrünes Ziergras mit ruhiger, gepflegter Ausstrahlung und hohem Nutzwert für dauerhaft attraktive Pflanzungen. Ihr besonderer Reiz liegt in den grün-weißen, lanzettlichen Blättern, die auch in den winterlichen Gartenmonaten Struktur und Helligkeit in Beete bringen. Als bodendeckend wirkende Staude verbindet sie eine klare Form mit natürlicher Leichtigkeit und passt deshalb sowohl in moderne als auch in naturnahe Gestaltungen. Gerade dort, wo Flächen geschlossen, aber nicht schwer wirken sollen, zeigt diese Sorte ihre Stärke.

Herkunft und Habitus

Ihre Herkunft liegt in Japan, was gut zu ihrer eleganten, zurückhaltenden Erscheinung passt. Die Pflanze wächst buschig, aufrecht bis leicht überhängend und erreicht etwa 30 bis 40 Zentimeter Höhe. Dadurch entsteht ein dichter Horst, der Flächen nicht hart abgrenzt, sondern weich modelliert. Ihre Wirkung ist fein, aber keineswegs unauffällig, denn die hell gerandeten Blätter lenken den Blick auch aus einiger Entfernung auf sich. Als Flachwurzler breitet sie sich in der oberen Bodenschicht aus und nutzt dort die vorhandene Feuchtigkeit effizient. Das macht sie zu einer guten Wahl für Bereiche, in denen der Boden nicht austrocknen soll und eine geschlossene Pflanzendecke gewünscht ist.

Carex morrowii 'Gilt Edge' auf einen Blick

Die Blütezeit reicht von März bis Mai, wenn sich gelbbraune Ähren dezent über dem Laub zeigen. Im Mittelpunkt steht bei dieser Sorte jedoch weniger das Blütenbild als vielmehr das ganzjährig präsente Blattwerk. Die Pflanze bildet keine Früchte von gärtnerischer Relevanz aus, sodass der ornamentale Wert vor allem aus Wuchsform und Blattzeichnung entsteht. Besonders überzeugend ist ihre Eignung als winterharter, pflegeleichter Bodendecker, der auch in halbschattigen Gartenbereichen dauerhaft ansprechend bleibt. Weil sich verschiedene Seggenarten und -sorten gestalterisch gut ergänzen, lässt sich diese Auslese zudem wirkungsvoll mit anderen Carex kombinieren. So entsteht ein lebendiges, aber dennoch ruhiges Gesamtbild mit feinen Unterschieden in Farbe und Textur.

Nach dem ersten Eindruck rückt die Frage in den Mittelpunkt, unter welchen Bedingungen sich dieses Ziergras am schönsten entwickelt. Gerade bei immergrünen Seggen lohnt es sich, Licht und Boden sorgfältig aufeinander abzustimmen. Dann bleibt das Laub vital, die Horste wirken dichter und die Pflanze zeigt ihre typische Ausstrahlung über viele Jahre hinweg.

Standort und Boden

Damit sich die Segge dauerhaft gut etabliert, sollte ihr Standort weder zu trocken noch zu dunkel sein. Sie gehört zu den Pflanzen, die mit ausgeglichener Feuchtigkeit und lockerem Untergrund besonders harmonisch wachsen. Wo der Boden zur Verdichtung neigt oder längere Trockenphasen auftreten, reagiert das Laub schneller mit einem Verlust an Frische und Spannkraft.

Der ideale Platz im Garten

Am besten gedeiht die Pflanze an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, wobei halbschattige Lagen bevorzugt werden. In der Morgen- oder Abendsonne wirkt das helle Blatt besonders frisch, während die Mittagssonne an sehr trockenen Plätzen eher vermieden werden sollte. Unter lichten Gehölzen, an der Ostseite von Häusern oder in Beeten mit wechselndem Licht findet sie oft ideale Bedingungen. Vollschatten ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen, doch dort fällt der Wuchs meist lockerer aus und die Blattzeichnung wirkt weniger leuchtend. In sonnigeren Bereichen klappt die Kultur dann gut, wenn der Boden nicht austrocknet und ausreichend humos ist. Ein geschützter Platz ohne starke, austrocknende Winde hilft zusätzlich, das immergrüne Laub ansehnlich zu halten.

Boden für Segge 'Gilt Edge'

Bevorzugt werden feuchte, humose und lockere Untergründe, in denen sich die flachen Wurzeln gut ausbreiten können. Ein Boden mit gleichmäßiger Feuchte speichert Wasser, ohne zu vernässen, und bietet damit die beste Grundlage für dichte, vitale Horste. Besonders günstig sind substratreiche Gartenböden mit einem guten Anteil an organischer Substanz, etwa durch reifen Kompost oder Laubhumus. Zu schwere, schmierige Lehmböden sollten vor der Pflanzung gelockert werden, weil Staunässe im Winter und Luftmangel im Wurzelraum die Entwicklung bremsen können. Sehr sandige Böden profitieren von humusreicher Verbesserung, damit Feuchtigkeit länger verfügbar bleibt. Zum pH-Wert liegen keine belastbaren Zusatzangaben vor; sinnvoll ist daher ein normaler, gärtnerisch gut gepflegter Gartenboden ohne extreme Ausschläge in die saure oder stark kalkreiche Richtung.

Hat die Pflanze ihren passenden Platz gefunden, fällt vor allem ihr Zusammenspiel aus dezentem Blütenaspekt und ausdrucksstarkem Laub ins Auge. Gerade diese Verbindung macht ihren Reiz in der Gartengestaltung aus. Während andere Stauden nur für wenige Wochen Höhepunkte setzen, bleibt diese Segge auch außerhalb der Blüte verlässlich präsent.

Carex morrowii 'Gilt Edge': Blüte und Blattwerk

Bei dieser Sorte steht nicht die Blüte im Mittelpunkt, sondern die elegante Dauerwirkung des Laubes. Dennoch lohnt ein genauer Blick auf beide Merkmale, denn erst ihr Zusammenspiel verleiht der Pflanze ihren unverwechselbaren Charakter. Besonders in stillen Pflanzungen, in denen Form, Rhythmus und Blattzeichnung entscheidend sind, kommt diese Qualität zur Geltung.

Blütenbild im Frühjahr

Von März bis Mai erscheinen gelbbraune Ähren, die sich eher zurückhaltend als auffällig zeigen. Sie ragen fein aus dem Horst heraus und fügen dem dichten Blattpolster eine leichte, lockere Ebene hinzu. Farblich bewegen sich die Blüten in warmen, natürlichen Tönen, die sich gut mit Holz, Mulch und frischem Frühlingslaub verbinden. Als Fernwirkung sind sie eher subtil, aus der Nähe aber durchaus reizvoll, weil sie die Pflanze lebendiger und jahreszeitlich verankert erscheinen lassen. Wer kräftige Blütensignale sucht, wird hier nicht fündig; wer jedoch ein ausgewogenes, ruhiges Gesamtbild schätzt, wird gerade diese Zurückhaltung mögen. Da keine Fruchtbildung von Bedeutung angegeben ist, bleibt der Zieraspekt nach der Blüte vor allem an das Laub gebunden.

Laubwirkung der Segge 'Gilt Edge'

Das immergrüne Laub ist grün-weiß gezeichnet, lanzettlich und am Ende zugespitzt. Hinzu kommt eine rau wirkende Blattoberfläche, die dem Blatt trotz seiner schmalen Form eine spürbare Präsenz gibt. Die helle Randzeichnung bringt dunklere Gartenpartien optisch nach vorn und lässt Pflanzungen gepflegt und klar strukturiert erscheinen. Weil die Blätter aufrecht beginnen und sich später leicht überhängen können, entsteht ein weicher, fließender Horst ohne starre Strenge. Das ist besonders wertvoll an Wegrändern, vor Gehölzen oder zwischen breitlaubigen Nachbarn, deren Flächen durch die lineare Struktur der Segge aufgelockert werden. Auch im Winter bleibt diese Blattwirkung erhalten und sorgt dafür, dass ein Beet nicht in sich zusammenfällt, wenn viele andere Stauden längst eingezogen sind.

Aus genau diesen Eigenschaften erklärt sich, warum die Pflanze in der Gestaltung so vielseitig einsetzbar ist. Sie übernimmt keine laute Hauptrolle, schafft aber Ordnung, Helligkeit und einen dauerhaften Rahmen für andere Gewächse. Deshalb ist es sinnvoll, ihre Verwendung immer im Zusammenhang mit Fläche, Struktur und jahreszeitlicher Kontinuität zu betrachten.

Verwendung im Garten

Die Segge eignet sich vor allem dort, wo Ruhe, Dauerhaftigkeit und ein fein gezeichnetes Blattbild gefragt sind. Ihre Stärken liegen weniger in spektakulären Einzelakzenten als in der Wiederholung über Flächen und entlang von Kanten. So kann sie Räume verbinden, Beete gliedern und auch problematische Übergänge zwischen Gehölz, Weg und Staudenpflanzung überzeugend fassen.

Als Bodendecker in ruhigen Pflanzbildern

Als bodendeckend wirkendes Gras schließt sie Zwischenräume zuverlässig und hält Pflanzungen optisch zusammen. Besonders in Beeten mit reduzierter Farbpalette wirkt das grün-weiße Laub wie ein Lichtband, das die Fläche ordnet, ohne unruhig zu wirken. Für eine geschlossene Wirkung empfiehlt sich eine Pflanzung in kleinen Gruppen oder in wiederholten Bändern, damit sich die Horste miteinander verzahnen können. In der Fläche kommt ihre buschige Form gut zur Geltung, weil sie weder plump noch lückig erscheint. Zugleich lässt die lineare Blattstruktur Nachbarpflanzen mit runden oder großen Blättern noch deutlicher hervortreten. Das ist vor allem in zeitlos angelegten Gärten sinnvoll, in denen das Beet das ganze Jahr über lesbar bleiben soll.

Segge 'Gilt Edge' am Gehölzrand

Am lichten Gehölzrand fühlt sich diese Segge besonders stimmig eingesetzt, weil dort halbschattige Verhältnisse und humoser Boden häufig zusammenkommen. Unter locker belaubten Sträuchern oder vor kleinen Bäumen nimmt sie die Schattenwirkung auf und hellt den Bereich mit ihren weiß gerandeten Blättern sichtbar auf. Ihr flacher Wurzelraum verlangt zwar nach etwas Aufmerksamkeit in trockenen Sommerphasen, doch bei ausreichender Bodenfeuchte bleibt der Bestand dicht und vital. Gerade Übergänge zwischen Rasen, Sträuchern und Stauden lassen sich mit ihr weicher modellieren als mit streng geschnittenen Einfassungen. Außerdem entsteht an solchen Stellen ein natürlicher Eindruck, weil die leicht überhängenden Blätter die Konturen sanft abmildern. Wer einen Waldgartencharakter oder eine lockere Gehölzpflanzung schätzt, findet hier einen sehr passenden Einsatzbereich.

Flächige Pflanzungen und Einfassungen

Mit 6 Pflanzen pro Quadratmeter lässt sich eine Fläche gut und in überschaubarer Zeit begrünen. Diese Pflanzdichte ist sinnvoll, wenn ein ruhiger Teppich entstehen soll, der den Boden sichtbar bedeckt und den Unkrautdruck mindert. Entlang von Wegen oder Beeträndern erzeugen wiederholte Horste eine freundliche, aber nicht formale Einfassung. Anders als starre Kantenpflanzen wirkt die Segge dabei bewegter, weil ihre Blätter auf Wind und Wetter fein reagieren. In größeren Anlagen kann sie außerdem als verbindendes Element eingesetzt werden, wenn mehrere Beetteile zu einer gestalterischen Einheit zusammengeführt werden sollen. Besonders schön ist das Ergebnis, wenn die helle Blattkante mit dunklem Mulch, Naturstein oder tiefgrünem Hintergrundlaub kontrastiert.

Damit solche Pflanzungen nicht beliebig wirken, lohnt eine durchdachte Kombination mit passenden Begleitstauden. Gute Partner greifen entweder die Blattwirkung auf, setzen bewusste Kontraste oder übernehmen zu anderen Jahreszeiten den Blühaspekt. Auf diese Weise entsteht ein Gartenbild, das über viele Monate Spannung behält und dennoch ausgewogen bleibt.

Pflanzpartner für Carex morrowii 'Gilt Edge'

Bei der Auswahl von Begleitpflanzen sollte man sich an ähnlichen Standortansprüchen orientieren: frischer, humoser Boden und sonnige bis halbschattige Lagen sind die verlässlichste Grundlage. Besonders gelungen sind Kombinationen, in denen die schmale, lineare Struktur der Segge mit breiteren Blättern oder klaren Blütenformen zusammentrifft. So wird ihre ruhige Präsenz nicht überdeckt, sondern bewusst inszeniert.

Farbkontraste mit Blattschmuckstauden

Sehr stimmig wirkt die Segge neben Funkien, also Hosta, etwa Hosta sieboldiana oder Hosta fortunei. Deren breite, oft herzförmige Blätter bilden einen starken Formkontrast zu den schmalen Halmen und lassen das weiß gerandete Laub noch präziser hervortreten. Ebenfalls passend sind Purpurglöckchen, botanisch Heuchera, zum Beispiel Heuchera micrantha-Hybriden mit dunkellaubigen Sorten, weil ihre purpurnen oder bronzefarbenen Blätter die helle Randzeichnung wirkungsvoll aufnehmen. Für feinere, schattige Situationen bieten sich Farne wie der Wurmfarn Dryopteris filix-mas oder der Frauenfarn Athyrium filix-femina an. Ihre gefiederten Wedel ergänzen die lineare Struktur, ohne mit ihr zu konkurrieren. Solche Blattkombinationen leben weniger von Blütenhöhepunkten als von Textur, Kontrast und einem beständigen, kultivierten Eindruck.

Segge 'Gilt Edge' mit Blütenstauden kombinieren

Wer zusätzlich Blütenakzente setzen möchte, kann die Pflanze mit Elfenblumen, botanisch Epimedium x perralchicum oder Epimedium grandiflorum, kombinieren. Diese Stauden schätzen ähnliche Bedingungen und bringen im Frühjahr feine Blütenbilder ein, während die Segge darunter für Dauerstruktur sorgt. Auch Schaumblüten, Tiarella cordifolia, sind gute Partner, weil ihr lockerer Flor über dem Blattwerk schwebt und die Pflanzung aufhellt. Für etwas kräftigere Frühjahrswirkung passen Bergenien, Bergenia cordifolia, deren derbe Blätter einen spannenden Gegensatz zum filigranen Grascharakter schaffen. In halbschattigen Beeten kann außerdem das Lungenkraut Pulmonaria officinalis oder Pulmonaria saccharata sinnvoll sein, da seine gefleckten Blätter und frühen Blüten das Bild beleben. Entscheidend ist immer, dass die Partner nicht zu trockenheitsliebend gewählt werden, damit die gemeinsame Pflanzung langfristig ausgeglichen bleibt.

Auch eine robuste, pflegeleichte Pflanze bleibt nur dann dauerhaft schön, wenn Wasser, Nährstoffe und Schnitt im richtigen Maß erfolgen. Gerade bei immergrünem Laub ist weniger Aktion oft sinnvoller als häufiges Eingreifen. Wer die natürlichen Eigenheiten der Pflanze versteht, kann mit geringem Aufwand viel erreichen.

Pflege und Überwinterung

Die Segge 'Gilt Edge' gehört zu den unkomplizierten Gartengräsern, die bei passendem Standort nur wenig Aufmerksamkeit fordern. Dennoch gibt es einige Punkte, die für ein dauerhaft frisches Erscheinungsbild wichtig sind. Vor allem Bodenfeuchte, ein maßvoller Rückschnitt und ein behutsamer Umgang mit dem immergrünen Laub entscheiden darüber, wie schön die Horste über Jahre bleiben.

Gießen und Düngen

Weil die Pflanze frische bis feuchte Böden bevorzugt, sollte sie in Trockenphasen nicht sich selbst überlassen werden. Besonders frisch gesetzte Exemplare müssen in den ersten Monaten regelmäßig kontrolliert werden, damit der Wurzelbereich nicht austrocknet. Als Flachwurzler nutzt sie vor allem die oberen Bodenschichten, die im Sommer vergleichsweise schnell Wasser verlieren. Besser als häufiges oberflächliches Gießen sind durchdringende Wassergaben in größeren Abständen, weil so der gesamte Wurzelraum erreicht wird. Eine dünne Mulchschicht aus Laubkompost oder feinem Rindenhumus kann helfen, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten. Gedüngt wird am besten zurückhaltend im Frühjahr mit reifem Kompost oder einem milden organischen Dünger, denn zu starke Stickstoffgaben machen das Laub oft weicher und störanfälliger.

Pflege von Carex morrowii 'Gilt Edge'

Da Carex morrowii 'Gilt Edge' immergrün ist, sollte sie nicht radikal bodennah zurückgeschnitten werden. Sinnvoller ist es, im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr einzelne unansehnliche, vertrocknete oder durch den Winter gezeichnete Blätter von Hand auszuziehen oder mit der Schere sauber auszulesen. Dieser schonende Pflegeschnitt bewahrt die Form des Horstes und verhindert kahle Stellen in der Mitte. Wenn die Pflanze nach einigen Jahren zu dicht geworden ist, kann sie im Frühjahr geteilt werden, um die Vitalität zu fördern und neue Pflanzstücke zu gewinnen. Das Teilen verbessert die Durchlüftung des Horstes und sorgt oft für frischeren Austrieb. Wichtig ist danach eine gute Wasserversorgung, damit die geteilten Stücke rasch wieder einwurzeln.

Winterschutz und Vermehrung

Die Sorte gilt als winterhart, sodass im Freiland in der Regel kein aufwendiger Schutz nötig ist. In rauen Lagen ist es dennoch hilfreich, das Laub im Winter nicht zu früh zu putzen, weil es den Horst selbst etwas schützt. Gefährlicher als Kälte sind oft winterliche Trockenheit und kalte Winde, die immergrünes Laub austrocknen können. Deshalb lohnt es sich, an frostfreien Tagen gelegentlich die Bodenfeuchte zu prüfen, vor allem an geschützten Hausseiten oder unter Dachüberständen. Zur Vermehrung bietet sich im Garten vor allem die Teilung älterer Horste an, weil sie sortenechte Nachkommen liefert und zugleich der Bestand verjüngt wird. Angaben zu weiteren Methoden lassen sich für diese Sorte nicht belastbar ergänzen, daher bleibt die Teilung die naheliegende, praktische Empfehlung.

Neben den gärtnerischen Eigenschaften gibt es bei vielen Stauden interessante Hintergründe zu Herkunft, Verwendung oder Symbolik. Bei dieser Sorte sind jedoch nicht alle Zusatzfragen sicher zu beantworten. Umso sinnvoller ist es, zwischen gesicherten Merkmalen und offenen Punkten zu unterscheiden.

Wissenswertes zu Segge 'Gilt Edge'

Die Stärke dieser Segge liegt klar in ihrer gärtnerischen Verlässlichkeit und der ruhigen Eleganz ihres Blattwerks. Sie ist keine Modepflanze für einen kurzen Effekt, sondern ein strukturgebendes Element, das über Jahre hinweg Bestand hat. Gerade in Gärten, die auch im Winter gelesen werden sollen, gewinnt sie dadurch an besonderem Wert.

Charakter und Gartenwirkung

Die Pflanze vermittelt einen kultivierten, aber nicht steifen Eindruck und passt dadurch in ganz unterschiedliche Gartenstile. Ihr grün-weißes Laub bringt Licht in schattigere Bereiche, ohne grell zu wirken, und harmoniert sowohl mit modernen Materialien als auch mit naturnahen Pflanzbildern. Weil der Wuchs aufrecht beginnt und locker ausläuft, entstehen sanfte Übergänge statt harter Konturen. Das macht sie für Gartenräume interessant, die beruhigt und zugleich belebt wirken sollen. Besonders im Winter ist ihr immergrüner Charakter wertvoll, denn er hält Beete lesbar und verhindert einen völlig kahlen Eindruck. Wer Pflanzen schätzt, die nicht durch Lautstärke, sondern durch Beständigkeit überzeugen, wird an dieser Sorte lange Freude haben.

Grenzen gesicherter Zusatzangaben

Zu einigen Themen wie Synonymen, Kulturgeschichte, Giftigkeit oder besonderen historischen Hintergründen liegen für genau diese Sorte keine belastbaren Zusatzangaben vor. Gleiches gilt für weiterführende, sicher belegte Empfehlungen zu speziellen Verwendungsformen oder zu einer erweiterten Liste klassischer Pflanzpartner. Deshalb konzentriert sich eine seriöse Beschreibung auf das, was für diese Pflanze tatsächlich gesichert vorliegt: Herkunft, Wuchs, Blatt, Blütezeit, Standortansprüche und ihre Eignung als pflegeleichter, winterharter Bodendecker. Diese Zurückhaltung ist kein Mangel, sondern ein Qualitätsmerkmal, weil sie Verwechslungen mit ähnlichen Sorten vermeidet. Im Gartenalltag reicht dieses gesicherte Wissen vollkommen aus, um die Segge erfolgreich und gestalterisch überzeugend einzusetzen. So bleibt die Beschreibung verlässlich und nah an der Pflanze selbst.

Name Deutsch: Segge 'Gilt Edge'.
Name Botanisch: Carex morrowii 'Gilt Edge'.
Wuchs: Bodendeckergras, buschig, aufrecht bis leicht überhängend, 30 bis 40 cm hoch.
Wuchshöhe: 30 - 40 cm.
Blatt: Immergrün, grün-weiß, lanzettlich, am Ende zugespitzt, rau, grün-weiß.
Frucht: Keine.
Blüte: Gelbbraune Ähren.
Blütezeit: März bis Mai.
Wurzeln: Flachwurzler.
Boden: Feuchte, humose und lockere Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 6.
Eigenschaften: Carex morrowii 'Gilt Edge' / Segge 'Gilt Edge' überzeugt durch seine grün-weißen lanzettlichen Blätter. Ein toller winterharter Bodendecker, der absolut pflegeleicht ist. Bevorzugt halbschattige Standorte. Die verschiedenen Carex-Sorten lassen sich auch wunderbar miteinander kombinieren..
Detaillierte Beschreibung:

Segge 'Gilt Edge' im Portrait

Die Segge 'Gilt Edge', botanisch Carex morrowii 'Gilt Edge', ist ein immergrünes Ziergras mit ruhiger, gepflegter Ausstrahlung und hohem Nutzwert für dauerhaft attraktive Pflanzungen. Ihr besonderer Reiz liegt in den grün-weißen, lanzettlichen Blättern, die auch in den winterlichen Gartenmonaten Struktur und Helligkeit in Beete bringen. Als bodendeckend wirkende Staude verbindet sie eine klare Form mit natürlicher Leichtigkeit und passt deshalb sowohl in moderne als auch in naturnahe Gestaltungen. Gerade dort, wo Flächen geschlossen, aber nicht schwer wirken sollen, zeigt diese Sorte ihre Stärke.

Herkunft und Habitus

Ihre Herkunft liegt in Japan, was gut zu ihrer eleganten, zurückhaltenden Erscheinung passt. Die Pflanze wächst buschig, aufrecht bis leicht überhängend und erreicht etwa 30 bis 40....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
30 - 40 cm

Belaubung
Immergrün

Blatt- / Nadelfarbe
Grünweiß

Standort
Sonnig-halbschattig

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Pflanz- und Pflegetipps Carex morrowii 'Gilt Edge' / Segge 'Gilt Edge'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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