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Schwanenblume / Blumenbinse

Butomus umbellatus

Schwanenblume (Butomus umbellatus) mit rosa Blüten und Knospen in doldenförmigem Blütenstand am Stiel
Butomus umbellatus (Schwanenblume, Blumenbinse) am Teichrand mit rosa-weißen Blütendolden und schmalen, grünen Blättern.
Sommergrün
Rosa
Sonnig
Juni - August
bis zu 150 cm
ab 4,25 €
   
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, ausdauernd, krautig, 50 bis 150 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 150 cm
Blatt: Sommergrün, schmal lanzettlich, dreikantig, grasartig, ganzrandig, am Ende zugespitzt, dunkelgrün, bis zu 150 cm lang und bis zu 1 cm breit
Frucht: Balgfrucht
Blüte: Rosa, dunkle Äderung, schalenförmig, in Dolden zusammen, nach Honig duftend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Rhizombildend, kriechend
Boden: Dauernasse, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Die Butomus umbellatus (Schwanenblume / Blumenbinse) ist eine wunderbare Wasserpflanze, die von Juni bis August mit herrlichen rosafarbenen Blüten begeistert. Jedes Blütenblatt der Schwanenblume...
weist dabei neben dem rosa Farbton eine schöne, dunklere Äderung auf. Die linealen, ganzrandigen grünen Blätter bilden dazu eine dekorative Belaubung. Die heimische Staude fühlt sich an kleinen oder großen Teichen, am Ufer oder in langsam fließenden Gewässern in der Sonne am wohlsten. Eine anspruchslose und pflegeleichte Sorte, die garantiert auch Sie überzeugen wird!
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, ausdauernd, krautig, 50 bis 150 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 150 cm
Blatt: Sommergrün, schmal lanzettlich, dreikantig, grasartig, ganzrandig, am Ende zugespitzt, dunkelgrün, bis zu 150 cm lang und bis zu 1 cm breit
Frucht: Balgfrucht
Blüte: Rosa, dunkle Äderung, schalenförmig, in Dolden zusammen, nach Honig duftend
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Rhizombildend, kriechend
Boden: Dauernasse, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Die Butomus umbellatus (Schwanenblume / Blumenbinse) ist eine wunderbare Wasserpflanze, die von Juni bis August mit herrlichen rosafarbenen Blüten begeistert. Jedes Blütenblatt der Schwanenblume weist dabei neben dem rosa Farbton eine schöne, dunklere Äderung auf. Die linealen, ganzrandigen grünen Blätter bilden dazu eine dekorative Belaubung. Die heimische Staude fühlt sich an kleinen oder großen Teichen, am Ufer oder in langsam fließenden Gewässern in der Sonne am wohlsten. Eine anspruchslose und pflegeleichte Sorte, die garantiert auch Sie überzeugen wird!

Portrait der Schwanenblume (Butomus umbellatus)

Die Schwanenblume, botanisch Butomus umbellatus, ist eine faszinierende Wasserrandstaude, die mit ihren zarten Blüten und ihrem eleganten Wuchs jeden Gartenteich bereichert. Als einzige Art ihrer Gattung nimmt sie unter den heimischen Wasserpflanzen eine besondere Stellung ein. Im Folgenden lernen Sie die wichtigsten Eigenschaften und Besonderheiten dieser robusten und vielseitigen Pflanze kennen.

Herkunft und Namensvielfalt

Butomus umbellatus ist in weiten Teilen Europas und Asiens heimisch und gehört damit zur natürlichen Flora unserer Breiten. Die Pflanze besitzt eine bemerkenswerte Fülle an deutschen Namen: Neben Schwanenblume wird sie auch als Blumenbinse, Storchenblume, Wasserliesch oder Wasserviole bezeichnet. Diese Vielfalt spiegelt die lange Tradition der Wahrnehmung dieser Art in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft wider. Die Schwanenblume wurde von der Loki-Schmidt-Stiftung zur Blume des Jahres 2014 gekürt, was ihre ökologische und ästhetische Bedeutung unterstreicht. Sie gilt als Indikator für intakte Feuchtgebiete und steht in Deutschland auf der Vorwarnliste bedrohter Arten. Die Anpassungsfähigkeit an wechselnde Wasserstände macht sie zu einer Überlebenskünstlerin, die auch in naturnahen Gärten gerne gesehen ist. Ihre ausgeprägten Rhizome helfen ihr, selbst in schwierigen Uferbereichen Fuß zu fassen. So trägt sie zur Stabilisierung von Teichrändern bei und bietet Lebensraum für zahlreiche Kleintiere. Die Bestäubung erfolgt vor allem durch Bienen und Schwebfliegen, die von dem honigartigen Duft angelockt werden. Ihre Samen verbreiten sich durch Wasser und Wind, sodass sich die Pflanze auf natürlichem Wege ausbreiten kann.

Wuchs und Erscheinungsbild

Die Schwanenblume wächst ausdauernd und krautig, wobei sie horstbildende, aufrechte Stängel ausbildet. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 150 Zentimetern, was sie zu einer der höheren Stauden im Teichbereich macht. Die sommergrünen Blätter sind schmal lanzettlich, dreikantig und grasartig – sie erinnern an Seggen oder Binsen, was den Beinamen Blumenbinse erklärt. Sie werden bis zu 150 Zentimeter lang und etwa einen Zentimeter breit, sind ganzrandig und enden in einer feinen Spitze. Die tiefgrüne Farbe der Blätter bildet einen schönen Kontrast zu den rosa Blüten und bleibt während der gesamten Vegetationsperiode erhalten. Das Wurzelsystem besteht aus kriechenden Rhizomen, die als Überdauerungsorgane dienen und der Pflanze ermöglichen, dichte Bestände zu bilden. Jede Pflanze breitet sich langsam aber stetig aus, ohne jedoch invasiv zu werden – dies macht sie ideal für die geplante Gartengestaltung. Die Blütenstängel sind unbeblättert und ragen im Sommer weit über den Blatthorst hinaus, sodass die Blüten gut sichtbar über dem Wasser schweben. Dieser Wuchs verleiht der Schwanenblume eine luftige, fast schwebende Erscheinung, die an den Hals eines Schwans erinnert – daher ihr poetischer Name.

Standort und Boden

Damit sich Butomus umbellatus optimal entwickeln kann, sind die richtigen Standort- und Bodenbedingungen entscheidend. Als typische Flachwasserpflanze stellt sie spezifische Ansprüche an ihren Lebensraum, die im Garten leicht nachgebildet werden können. Nachfolgend erfahren Sie, welche Faktoren für ein gesundes Wachstum wichtig sind.

Optimale Standortbedingungen für die Blumenbinse

Die Schwanenblume bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, wobei volle Sonne die Blühfreudigkeit fördert. Sie gedeiht am besten im Flachwasserbereich mit einer Wassertiefe von 10 bis 50 Zentimetern. Dabei verträgt sie wechselnde Wasserstände, solange der Boden nie vollständig austrocknet. Eine dauerhafte Trockenheit führt zu Wachstumsdepressionen und schwächt die Pflanze. Der ideale Bodengrund ist ein nährstoffreicher, durchlässiger Untergrund, wie ein Gemisch aus Sand und Schlamm, das mit einer dünnen Kiesabdeckung versehen sein kann. Staunässe ist kein Problem – im Gegenteil: Die Pflanze liebt dauerfeuchte bis nasse Verhältnisse. In Teichnähe oder am Ufer von langsam fließenden Gewässern fühlt sie sich besonders wohl. Sie kann auch in Sumpfbecken oder in wassergefüllten Kübeln kultiviert werden. Ein zu saurer Boden wird nicht toleriert; ein neutraler bis schwach saurer pH-Wert (6,0 bis 7,5) ist optimal.

Bodenvorbereitung und Pflanzung

Vor der Pflanzung sollte der Untergrund gut vorbereitet sein, um der Staude einen optimalen Start zu ermöglichen. Heben Sie ein Pflanzloch von etwa 20 bis 30 Zentimetern Tiefe aus und füllen Sie es mit einer Mischung aus Gartenerde und Sand oder spezieller Teicherde. Der Pflanzabstand sollte rund 40 bis 50 Zentimeter betragen, da sich die Horste mit der Zeit ausbreiten. Die Pflanzdichte liegt bei etwa 7 Pflanzen pro Quadratmeter, um einen geschlossenen Bestand zu erreichen. Setzen Sie die Rhizome knapp unter die Wasseroberfläche, sodass sie gut mit Wasser bedeckt sind, jedoch die Blattansätze nicht untergetaucht werden. Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen ist das Frühjahr (April bis Mai), wenn die Wassertemperaturen steigen. In milden Regionen ist auch eine Pflanzung im Spätsommer möglich. Nach dem Einsetzen sollte die Pflanze gut angedrückt und vorsichtig bewässert werden. Eine Startdüngung mit einem Langzeitdünger für Wasserpflanzen kann das Anwachsen fördern. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist auf ausreichende Wasserversorgung zu achten – insbesondere bei unbeständiger Witterung. Ein Rückschnitt der Blätter ist nicht nötig; die Pflanze etabliert sich von selbst.

Blüte und Blattwerk der Schwanenblume

Die Blüte von Butomus umbellatus ist ein wahres Gartenschauspiel, das von Juni bis August andauert. Die zarten, rosafarbenen Blüten in Kombination mit dem eleganten Blattwerk machen die Schwanenblume zu einer Zierde für jeden Wasserbereich. Im Folgenden werden die Details der Blüte und des Blattwerks beschrieben.

Die rosafarbenen Doldenblüten von Butomus umbellatus

Die Blüten der Schwanenblume erscheinen in doldigen, endständigen Blütenständen, die aus 10 bis 30 Einzelblüten bestehen können. Jede Einzelblüte ist schalenförmig, etwa 2 bis 3 Zentimeter breit und von einem zarten Rosa, das durch eine dunklere Äderung veredelt wird. Diese dunklen Linien auf den Blütenblättern dienen den Bestäubern als Wegweiser zum Nektar. Die Blüten verströmen einen angenehmen, an Honig erinnernden Duft, der Bienen und Hummeln anlockt. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August, wobei die Hauptblüte meist im Juli liegt. Die Blüten öffnen sich nacheinander, sodass der Blütenstand über mehrere Wochen blüht. Nach der Befruchtung entwickeln sich Balgfrüchte, die die Samen enthalten. Die Früchte reifen im Spätsommer und platzen auf, um die Samen zu entlassen. Die Blütenstiele sind steif und aufrecht, sodass die Blüten wie kleine Fackeln über dem Wasser schweben. Dies bietet auch von Weitem einen attraktiven Anblick. Für den Schnitt eignen sich die Blütenstiele übrigens sehr gut – in einer Vase halten sie einige Tage.

Blattwerk und Laubschmuck

Neben den prächtigen Blüten besticht die Schwanenblume auch durch ihr dekoratives Laub. Die Blätter sind sommergrün, schmal lanzettlich, dreikantig und grasartig – sie ähneln stark denen von Binsen oder Seggen. Die Blätter sind bis zu 150 Zentimeter lang und nur etwa 1 Zentimeter breit; sie sind ganzrandig und laufen spitz zu. Ihre Farbe ist ein sattes Dunkelgrün, das einen schönen Kontrast zu den rosa Blüten bildet. Die Blätter wachsen grundständig in dichten Horsten und bleiben bis zum Herbst erhalten. Sie sind biegsam und verleihen der Pflanze eine weiche, füllige Silhouette. Im Herbst sterben die Blätter ab und sollten dann abgeschnitten werden, um Fäulnis zu vermeiden und die Nährstoffbilanz des Teichs nicht zu belasten. Das Blattwerk dient außerdem als Laichsubstrat für einige Amphibienarten und bietet Deckung für Wasserinsekten. Die Halme sind ebenfalls dreikantig und fest, sodass sie auch starkem Wind standhalten. Insgesamt fügt sich das Blattwerk harmonisch in naturnahe Teichanlagen ein.

Verwendung im Garten

Die Schwanenblume ist eine äußerst vielseitige Wasserrandstaude, die sich für verschiedene Gartensituationen eignet. Ob am großen Teich, am kleinen Wasserlauf oder sogar im Miniteich auf dem Balkon – Butomus umbellatus findet überall ihren Platz. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten beschrieben.

Teichgestaltung mit der Schwanenblume

Die Hauptverwendung von Butomus umbellatus liegt in der Bepflanzung von Teichen und Wasserbecken. Sie wird als wertvolle Wasserrandstaude geschätzt, die den Übergang von Wasser zu Land gestaltet. In der Flachwasserzone von 10 bis 50 Zentimetern Tiefe bildet sie lockere, aufrechte Horste, die dem Teich Struktur und Vertikalität verleihen. Ihre Blüten ragen aus dem Wasser heraus und sind ein Blickfang, während die Blätter den Uferbereich optisch abgrenzen. Durch ihre Rhizome trägt sie zur Stabilisierung der Teichufer bei und beugt Erosion vor. Die Schwanenblume eignet sich sowohl für naturnahe Teiche als auch für formelle Wasserspiele. Sie kann in Gruppen gepflanzt werden, um einen natürlichen Effekt zu erzielen, oder als Solitär eingesetzt werden. Auch in Kübeln oder Wasserpflanzkörben gedeiht sie gut und kann so auf der Terrasse oder dem Balkon platziert werden. Ihre Winterhärte macht sie zu einer pflegeleichten Dauerlösung. Die Pflanze lockt mit ihrem Duft Bienen und andere Insekten an, was zur Biodiversität beiträgt. Zudem bietet sie Laichplätze für Frösche und Molche, die sich zwischen den dichten Horsten verstecken.

Wasserrandbepflanzung und Erosionsschutz

Neben dem Teich eignet sich die Schwanenblume hervorragend zur Bepflanzung von Wasserläufen und Uferbereichen. Ihr dichtes Wurzelgeflecht aus kriechenden Rhizomen festigt den Boden und verhindert das Abtragen von Erdreich durch Wellenschlag oder Strömung. Sie kann daher als natürliche Uferbefestigung dienen, die gleichzeitig ästhetisch ansprechend ist. Besonders an langsam fließenden Gewässern oder an Regentonnen mit Überlauf fühlt sie sich wohl. Auch in Sumpfbeeten oder Feuchtbiotopen ist sie ein wertvolles Element. Durch ihre Anspruchslosigkeit benötigt sie kaum Pflege und vermehrt sich durch Brutknospen, sodass sie auch größere Flächen besiedeln kann. Allerdings sollte man sie nicht in naturnahen Gewässern aussetzen, wo sie einheimische Arten verdrängen könnte – der Gartenbereich ist der richtige Ort. In Kombination mit anderen Wasserpflanzen entsteht ein lebendiges Ökosystem, das Insekten, Amphibien und Vögeln Lebensraum bietet. Einmal etabliert, ist die Schwanenblume sehr robust und überdauert auch stärkere Witterungsschwankungen.

Alternative Nutzungen und Miniteiche

Eine besonders reizvolle Möglichkeit ist die Verwendung in Miniteichen auf Balkon oder Terrasse. In wasserdichten Kübeln oder halbierten Fässern kann die Schwanenblume zusammen mit anderen Kleinpflanzen eine eigene Wasserwelt erschaffen. Sie benötigt dort zwar regelmäßige Wasserkontrollen, gedeiht aber ähnlich gut wie im großen Teich. Die kompakte Größe von etwa 50 bis 80 Zentimetern macht sie für solche Zwecke geeignet. Auch als Schnittpflanze für die Vase eignet sie sich: Die Blütenstiele können abgeschnitten und in einer Vase mit Wasser aufgestellt werden, wo sie mehrere Tage lang Freude bereiten. Die getrockneten Blütenstände sind zudem in Trockengestecken ein Hingucker. Historisch wurden die stärkehaltigen Rhizome und Samen sogar als Nahrungsmittel genutzt, beispielsweise als Brotersatz in Notzeiten. Heutzutage spielt diese Nutzung keine Rolle mehr, zeigt aber die vielseitige Verwandtschaft der Pflanze. All diese Eigenschaften machen Butomus umbellatus zu einer empfehlenswerten Staude für jeden wasserliebenden Gärtner.

Pflanzpartner der Schwanenblume

Um die volle Wirkung der Schwanenblume im Teich oder Uferbereich zu entfalten, ist die Kombination mit geeigneten Pflanzenpartnern entscheidend. Gemeinsam ergeben sie ein harmonisches Gesamtbild mit abgestufter Wuchshöhe und Blütenfarbe. Hierfür sind einige Arten besonders gut geeignet.

Harmonische Nachbarn für Butomus umbellatus

Als Pflanzpartner für die Schwanenblume eignen sich vor allem andere Flachwasserstauden mit ähnlichen Standortansprüchen. Eine klassische Kombination ist die Wasserfeder (Hottonia palustris), welche mit ihren fein gefiederten Blättern einen schönen Kontrast zu den grasartigen Blättern der Schwanenblume bildet. Auch der Schmalblättrige Rohrkolben (Typha angustifolia) ist ein passender Nachbar, da er ähnliche Höhen erreicht und die aufrechte Silhouette betont. Weitere empfehlenswerte Begleiter sind die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) mit ihren goldgelben Blüten, der Blutweiderich (Lythrum salicaria) in Purpur oder die Gauklerblume (Mimulus luteus) in Gelb. All diese Pflanzen bevorzugen sonnige bis halbschattige Standorte im Flachwasser und ergänzen sich farblich und formal. Die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) blüht bereits im zeitigen Frühjahr und bietet einen frühen Farbtupfer vor der Hauptblüte der Schwanenblume. Eine solche Vergesellschaftung sorgt für eine reiche Blüte von Mai bis September und erhöht die Biodiversität am Teich. Achten Sie beim Pflanzen darauf, dass die Wurzeln der verschiedenen Arten sich nicht zu sehr ins Gehege kommen – ein Abstand von etwa 30 bis 50 Zentimetern ist sinnvoll.

Gestaltungstipps für den Teichrand

Bei der Gestaltung des Teichrands mit Butomus umbellatus sollten Sie die Höhe der Pflanzen staffeln, um ein natürliches Bild zu erzeugen. Die Schwanenblume kann mit niedrigeren Bodendeckern wie dem kleinen Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis palustris) oder der Bachbunge (Veronica beccabunga) kombiniert werden, die vor dem Wasserrand kriechen. Dahinter folgen mittelhohe Stauden wie die Schwanenblume selbst, und im Hintergrund können höhere Gräser oder Rohrkolben Akzente setzen. Eine naturnahe Pflanzung wirkt am besten, wenn mehrere Arten in lockeren Gruppen zusammengepflanzt werden – vermeiden Sie zu starre Reihen oder geometrische Muster. Auch die Farbabstimmung ist wichtig: Die rosa Töne der Schwanenblume harmonieren gut mit gelben oder weißen Blüten, während blaue und violette Töne für kräftige Kontraste sorgen. Beachten Sie außerdem die unterschiedlichen Blütezeiten, damit der Teich über die ganze Saison hinweg attraktiv bleibt. Ein Wechsel von Vor-, Haupt- und Nachblühern sorgt für andauernde Farbwechsel. Regelmäßiges Zurückschneiden von verblühten Teilen fördert den Neuaustrieb und verlängert die Blütezeit. Mit diesen Tipps wird Ihr Teichrand zu einem lebendigen Biotop, das sowohl Ihnen als auch der Natur Freude bereitet.

Pflege und Überwinterung

Die Schwanenblume ist eine äußerst pflegeleichte Staude, die mit minimalen Eingriffen auskommt. Dennoch gibt es einige grundlegende Maßnahmen, um ihre Gesundheit und Blühfreude langfristig zu erhalten. Die richtige Wasserführung, gelegentliche Düngung und der Schutz vor Frost sind die wichtigsten Aspekte.

Wasserbedarf und Bewässerung

Butomus umbellatus benötigt ganzjährig feuchten bis nassen Boden – Trockenheit ist ihr größter Feind. Im Teich oder Flachwasserbereich ist dies von Natur aus gegeben, doch bei Kultivierung in Kübeln oder an wechselnden Wasserständen ist regelmäßige Kontrolle nötig. Der Wasserstand sollte möglichst konstant zwischen 10 und 50 Zentimetern über dem Rhizom bleiben. Bei langanhaltender Trockenheit oder in heißen Sommern kann es nötig sein, Wasser nachzufüllen oder zu beregnen. Eine Mulchschicht aus Kies oder Sand um die Pflanzen herum reduziert die Verdunstung und verhindert das Austrocknen der oberen Bodenschichten. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu kalkhaltig ist – die Schwanenblume bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser. Steht die Pflanze in einem Kübel ohne Abzug, muss der Wasserstand regelmäßig überprüft werden; stauende Nässe ist zwar erwünscht, aber bei stehendem Wasser in Kübeln kann es zu Sauerstoffmangel kommen. Ein kleiner Springbrunnen oder eine Belüftungspumpe im Teich verbessert die Wasserqualität.

Düngung und Rückschnitt

Eine Düngung ist bei gutem Nährstoffangebot im Teich meist nicht erforderlich. Auf mageren Böden oder in Kübeln kann jedoch im Frühjahr ein Langzeitdünger für Wasserpflanzen verabreicht werden, um die Blütenbildung zu fördern. Verwenden Sie dazu spezielle Düngekegel, die Sie in den Wurzelbereich stecken. Überdüngen Sie nicht, da dies zu übermäßigem Algenwachstum führen kann. Der Rückschnitt von Butomus umbellatus beschränkt sich auf das Entfernen von abgestorbenem Laub im Herbst oder zeitigen Frühjahr. Schneiden Sie die Blätter bodennah ab, sobald sie vergilben – dies verhindert Fäulnis und beugt Krankheiten vor. Auch verblühte Blütenstände können Sie abschneiden, um eine Selbstaussaat zu kontrollieren. Falls Sie eine Samenbildung wünschen, lassen Sie einige Blütenstände stehen. Ein kräftiger Rückschnitt im Sommer fördert den Neuaustrieb, wird aber normalerweise nicht benötigt. Die Pflanze kann auch durch Teilung der Rhizome im Frühjahr vermehrt werden – ein einfacher Weg, um neue Exemplare zu gewinnen. Dabei werden die Horste mit einem Spaten geteilt und die Stücke wieder eingepflanzt.

Winterhärte der Blumenbinse

Die Schwanenblume gilt als winterfest und frosthart, ein spezieller Winterschutz ist nicht nötig. In unseren Breiten übersteht sie die kalte Jahreszeit problemlos, selbst wenn der Teich zufriert. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben ab und sollten im Herbst entfernt werden, um die Wasserqualität zu erhalten. Die Rhizome ruhen im Teichschlamm oder unter der Wasseroberfläche und treiben im Frühjahr wieder aus. Staunässe ist auch im Winter kein Problem. In sehr strengen Wintern mit lang anhaltendem Eis kann eine dicke Schneedecke auf dem Teich als isolierende Schicht dienen. Bei Kübelkulturen ist es ratsam, das Gefäß frostfrei zu überwintern, zum Beispiel in einem kühlen Keller oder einer Garage, da die Erde im Topf durchfrieren und die Pflanze schädigen könnte. Stellen Sie den Kübel an einen hellen, frostfreien Ort und gießen Sie sparsam, damit die Erde nicht völlig austrocknet. Alternativ können Sie den Kübel im Herbst in den Teich versenken, sodass die Rhizome frostfrei überwintern. Mit diesen Maßnahmen ist Butomus umbellatus optimal auf den Winter vorbereitet und zeigt im nächsten Sommer wieder üppiges Wachstum.

Wissenswertes über die Schwanenblume

Die Schwanenblume birgt einige faszinierende Details, die über das reine Gärtnerwissen hinausgehen. Ihre Geschichte als Nutz- und Heilpflanze sowie ihre Rolle im Ökosystem machen sie zu einer besonders interessanten Staude. Hier erfahren Sie mehr über die kulturelle und ökologische Bedeutung.

Historische Nutzungen und kulturelle Bedeutung

Früher war Butomus umbellatus in Mitteleuropa eine geschätzte Nutzpflanze. Die stärkehaltigen Rhizome und Samen dienten als Nahrungsmittel, insbesondere in Notzeiten wurden die Rhizome getrocknet und gemahlen als Brotersatz verwendet. Dies zeigt die Anpassungsfähigkeit des Menschen, der die Ressourcen seiner Umgebung zu nutzen wusste. Zudem wurden die biegsamen Stängel der Schwanenblume zum Flechten von Körben und Matten genutzt – ein Handwerk, das heute fast in Vergessenheit geraten ist. Die Pflanze fand auch als Heilpflanze Verwendung, etwa bei Blutungen oder Entzündungen, auch wenn dies heute nicht mehr praktiziert wird. Kulturell ist die Schwanenblume durch ihre Erhebung zur Blume des Jahres 2014 gewürdigt worden, was auf ihren Schutzstatus und ihre Bedeutung für die Biodiversität hinweist. Sie steht in Deutschland auf der Vorwarnliste, was bedeutet, dass sie potenziell gefährdet ist und ihre Lebensräume erhalten werden sollten. In der Lausitz und anderen Regionen ist sie noch relativ häufig anzutreffen, während sie in Ballungsräumen seltener wird. Indem wir die Schwanenblume in unseren Gärten pflanzen, tragen wir aktiv zum Erhalt dieser Art bei und schaffen wertvolle Rückzugsräume für Insekten und Amphibien. Ihre unverwechselbare Schönheit und Geschichte machen sie zu einer Bereicherung für jeden Naturgarten.

Name Deutsch: Schwanenblume / Blumenbinse.
Name Botanisch: Butomus umbellatus.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, ausdauernd, krautig, 50 bis 150 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 150 cm.
Blatt: Sommergrün, schmal lanzettlich, dreikantig, grasartig, ganzrandig, am Ende zugespitzt, dunkelgrün, bis zu 150 cm lang und bis zu 1 cm breit.
Frucht: Balgfrucht.
Blüte: Rosa, dunkle Äderung, schalenförmig, in Dolden zusammen, nach Honig duftend.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Rhizombildend, kriechend.
Boden: Dauernasse, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Die Butomus umbellatus (Schwanenblume / Blumenbinse) ist eine wunderbare Wasserpflanze, die von Juni bis August mit herrlichen rosafarbenen Blüten begeistert. Jedes Blütenblatt der Schwanenblume weist dabei neben dem rosa Farbton eine schöne, dunklere Äderung auf. Die linealen, ganzrandigen grünen Blätter bilden dazu eine dekorative Belaubung. Die heimische Staude fühlt sich an kleinen oder großen Teichen, am Ufer oder in langsam fließenden Gewässern in der Sonne am wohlsten. Eine anspruchslose und pflegeleichte Sorte, die garantiert auch Sie überzeugen wird!.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Schwanenblume (Butomus umbellatus)

Die Schwanenblume, botanisch Butomus umbellatus, ist eine faszinierende Wasserrandstaude, die mit ihren zarten Blüten und ihrem eleganten Wuchs jeden Gartenteich bereichert. Als einzige Art ihrer Gattung nimmt sie unter den heimischen Wasserpflanzen eine besondere Stellung ein. Im Folgenden lernen Sie die wichtigsten Eigenschaften und Besonderheiten dieser robusten und vielseitigen Pflanze kennen.

Herkunft und Namensvielfalt

Butomus umbellatus ist in weiten Teilen Europas und Asiens heimisch und gehört damit zur natürlichen Flora unserer Breiten. Die Pflanze besitzt eine bemerkenswerte Fülle an deutschen Namen: Neben Schwanenblume wird sie auch als Blumenbinse, Storchenblume, Wasserliesch oder Wasserviole bezeichnet. Diese....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 150 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Rosa

Blütezeit
Juni - August

Lieferbar ab KW38
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12.05.2026

Zarte Eleganz am Teichrand

Die Schwanenblume hat unseren Teichbereich wunderbar aufgewertet. Die filigranen, rosafarbenen Blüten wirken leicht und natürlich. Kräftige, gut durchwurzelte Pflanzen erhalten, die sich schnell etabliert haben. Sehr harmonischer Gesamteindruck!

08.05.2026

Top Preis-Leistung und klare Anleitung

Ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis und sehr hilfreiche Pflanzanleitung. Lieferung wie beschrieben, junge Pflanzen gut verpackt. Tipps zur Standortwahl und Pflege waren praxisnah und leicht umzusetzen, schnell sichtbare Erfolge.

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Pflanz- und Pflegetipps Butomus umbellatus / Schwanenblume / Blumenbinse

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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