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Rotes Bastard-Habichtskraut

Hieracium x rubrum

Hieracium x rubrum (Rotes Bastard-Habichtskraut) mit roten, strahlenförmigen Blüten und grünen Blättern im Topf.
Hieracium x rubrum (Rotes Bastard-Habichtskraut) P9, Topfpflanze mit roten Blütenköpfen und grünen Blattrosetten.
Hieracium x rubrum / Rotes Bastard-Habichtskraut im Topf, mit rot-orangen Blüten und grünen Blättern.
Rotes Bastard-Habichtskraut (Hieracium x rubrum) mit drei orangefarbenen Blüten und grünem Laub.
Sommergrün
Braunrot bis dunkelorange
Sonnig
Juni - August
20 - 25 cm
ab 3,50 €
Wuchs: Staude, rosettig, polsterartig, krautig, horstbildend, 20 bis 25 cm hoch
Wuchshöhe: 20 - 25 cm
Blatt: Sommergrün, spatelförmig, ganzrandig, behaart, abgerundete Spitzte, graugrün
Frucht: -
Blüte: Braunrot bis dunkelorange, körbchenartig, asterblumenähnlich, in Dolden zusammen, zahlreich
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Bildet kurze Ausläufer
Boden: Trockene bis frische, durchlässige sowie kalk- und nährstoffarme Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 13
Eigenschaften:
Mit seinen auffallend braunroten bis dunkelorangefarbenen, kleinen Asternblüten zieht das Hieracium x rubrum (Rote Bastard-Habichtskraut) jeden in seinen Bann. Von Juni bis August entfalten sich die...
doldenartig wachsenden Blüten und bringen ein leuchtendes Feuer in Ihren Garten. Das Rote Bastard-Habichtskraut liebt vollsonnige Standorte auf durchlässigen, nährstoff- und kalkarmen Böden, die frisch bis trocken sind. Diese Staude verhindert ein Versamen, breitet sich jedoch durch seine Ausläufer sehr schnell aus. Die Polsterstaude eignet sich mit seiner niedrigen Wuchshöhe von 20 bis 25 cm und der schnellen Ausläuferbildung auch als extensive Dachbegrünung. Insgesamt erweist sich das Rote Bastard-Habichtskraut als anspruchslos und robust.
Wuchs: Staude, rosettig, polsterartig, krautig, horstbildend, 20 bis 25 cm hoch
Wuchshöhe: 20 - 25 cm
Blatt: Sommergrün, spatelförmig, ganzrandig, behaart, abgerundete Spitzte, graugrün
Frucht: -
Blüte: Braunrot bis dunkelorange, körbchenartig, asterblumenähnlich, in Dolden zusammen, zahlreich
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Bildet kurze Ausläufer
Boden: Trockene bis frische, durchlässige sowie kalk- und nährstoffarme Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 13
Eigenschaften: Mit seinen auffallend braunroten bis dunkelorangefarbenen, kleinen Asternblüten zieht das Hieracium x rubrum (Rote Bastard-Habichtskraut) jeden in seinen Bann. Von Juni bis August entfalten sich die doldenartig wachsenden Blüten und bringen ein leuchtendes Feuer in Ihren Garten. Das Rote Bastard-Habichtskraut liebt vollsonnige Standorte auf durchlässigen, nährstoff- und kalkarmen Böden, die frisch bis trocken sind. Diese Staude verhindert ein Versamen, breitet sich jedoch durch seine Ausläufer sehr schnell aus. Die Polsterstaude eignet sich mit seiner niedrigen Wuchshöhe von 20 bis 25 cm und der schnellen Ausläuferbildung auch als extensive Dachbegrünung. Insgesamt erweist sich das Rote Bastard-Habichtskraut als anspruchslos und robust.

Das Rote Bastard-Habichtskraut (Hieracium x rubrum) ist eine faszinierende Staude, die mit ihren ungewöhnlichen Blütenfarben und ihrer anspruchslosen Natur überzeugt. Diese aus Osteuropa stammende Pflanze bildet kompakte, polsterartige Horste und erreicht eine Wuchshöhe von lediglich 20 bis 25 cm. Von Juni bis August entfaltet sie ein beeindruckendes Blütenspiel in Braunrot bis Dunkelorange, das jeden sonnigen Gartenbereich bereichert. Als typische Vertreterin magerer Standorte ist sie perfekt für naturnahe Gärten, Steppenpflanzungen oder extensive Begrünungen geeignet.

Rotes Bastard-Habichtskraut: Ein Feuerwerk der Farben

Das Rote Bastard-Habichtskraut, botanisch korrekt als Hieracium x rubrum bezeichnet, ist eine Staude von außergewöhnlichem Charakter. Sie besticht nicht durch üppige Größe, sondern durch ihre intensive Farbwirkung und ihre perfekte Anpassung an extreme Standortbedingungen. In der Gartengestaltung wird sie zunehmend als wertvolle Bereicherung für trockene, sonnige Flächen entdeckt, wo sie mit minimalem Pflegeaufwand maximale Wirkung erzielt. Ihre besonderen Eigenschaften machen sie zu einer idealen Pflanze für den modernen, klimabewussten Garten.

Herkunft und Wuchscharakter

Die Herkunft des Roten Bastard-Habichtskrauts liegt in den sonnenverwöhnten Regionen Osteuropas. Dort besiedelt es von Natur aus magere, durchlässige Standorte, was seine Ansprüche im Garten maßgeblich prägt. Es handelt sich um eine horstbildende Staude, die einen kompakten, dichten Wuchs entwickelt. Der Habitus ist ausgesprochen rosettig und polsterartig, wobei die Pflanze durch die Bildung kurzer Ausläufer mit der Zeit größere Flächen bedecken kann. Dieser krautige Wuchs verleiht dem Hieracium x rubrum eine natürliche, leicht wild wirkende Erscheinung, die perfekt in naturnahe Pflanzungen passt. Die Stauden sind ausgesprochen langlebig und bilden mit den Jahren immer stabilere und schönere Polster.

Wuchshöhe und Habitus

Mit einer Wuchshöhe von lediglich 20 bis 25 cm gehört das Rote Bastard-Habichtskraut zu den niedrig bleibenden Stauden. Dieser kompakte Wuchs ist ein entscheidender Gestaltungsfaktor. Die Pflanze bildet dichte, kissenartige Horste, die sich durch kurze, unterirdische Ausläufer langsam aber stetig ausbreiten. Die Blütenstängel erheben sich aufrecht aus der basalen Blattrosette, wodurch die Blütenköpfchen effektvoll über dem Laub schweben. Für eine flächige Bepflanzung werden etwa 13 Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen, um einen geschlossenen, teppichartigen Eindruck zu erzielen. Dieser niedrige, polsterbildende Wuchs macht Hieracium x rubrum auch zu einer hervorragenden Option für die Bepflanzung von Trockenmauern oder die Begrünung von flachen Dächern.

Standort und Bodenansprüche

Der Erfolg mit dem Roten Bastard-Habichtskraut hängt maßgeblich von der richtigen Standortwahl ab. Diese Staude ist ein ausgesprochener Sonnenanbeter und stellt spezifische Ansprüche an den Boden, die ihren natürlichen Lebensraum widerspiegeln. Wer diese Bedingungen erfüllt, wird mit einer robusten, blühfreudigen und pflegeleichten Pflanze belohnt, die über viele Jahre hinweg zuverlässig gedeiht. Die folgenden Abschnitte erläutern die optimalen Licht- und Bodenverhältnisse im Detail.

Der ideale Standort für Hieracium x rubrum

Hieracium x rubrum liebt vollsonnige Standorte und sollte an einem Platz gepflanzt werden, der den ganzen Tag über ungefiltertes Sonnenlicht erhält. Halbschatten oder gar Schatten werden nicht toleriert und führen zu kümmerlichem Wuchs, spärlicher Blüte und einer erhöhten Anfälligkeit für Pilzkrankheiten aufgrund von Staunässe. Die Exposition sollte warm und geschützt sein, idealerweise nach Süden oder Südwesten ausgerichtet. Ein solcher Standort begünstigt nicht nur die üppige Blütenbildung, sondern sorgt auch für eine intensive Ausfärbung der Blüten in ihrem charakteristischen Braunrot. Die Pflanze eignet sich ausgezeichnet für sonnenexponierte Hanglagen, Südseiten von Gebäuden oder offene, windige Flächen, wo andere Stauden oft scheitern.

Bodenbeschaffenheit und Drainage

Der Boden für das Rote Bastard-Habichtskraut muss in erster Linie durchlässig sein. Schwere, lehmige oder tonige Böden, die zur Verdichtung und Staunässe neigen, sind völlig ungeeignet und führen zwangsläufig zu Wurzelfäule. Optimal sind nährstoff- und kalkarme, mineralisch geprägte Untergründe, wie sie für Magerstandorte typisch sind. Der pH-Wert kann neutral bis leicht alkalisch sein. Die Bodenfeuchte sollte frisch bis trocken sein; kurzzeitige Trockenperioden werden problemlos überstanden, während anhaltende Nässe schadet. Um die Durchlässigkeit zu verbessern, kann schwerer Gartenboden mit reichlich Sand, feinem Kies oder Splitt aufgelockert werden. Eine gute Drainage ist die wichtigste Voraussetzung für ein gesundes Wachstum dieser anspruchslosen, aber standorttreuen Staude.

Hieracium x rubrum: Blüten und Laub im Detail

Die Faszination des Roten Bastard-Habichtskrauts liegt in der harmonischen Kombination aus ungewöhnlichem Blütenschmuck und dekorativem Blattwerk. Während die Blüten für spektakuläre Farbakzente sorgen, bildet das Laub einen ruhigen, strukturgebenden Hintergrund. Diese Dualität macht die Staude zu einem vielseitigen Gestaltungselement, das über die gesamte Vegetationsperiode hinweg attraktiv ist. Die folgenden Details zu Blüten und Blättern helfen, den besonderen Charakter von Hieracium x rubrum vollständig zu erfassen.

Das braunrote Blütenspektakel

Die Blütezeit des Roten Bastard-Habichtskrauts erstreckt sich über die Hochsommermonate von Juni bis August. In dieser Zeit erscheinen unzählige, kleine Blütenkörbchen in einer außergewöhnlichen Farbpalette von Braunrot bis Dunkelorange. Diese asterblumenähnlichen Einzelblüten sind zu lockeren, doldenartigen Blütenständen zusammengefasst, die sich elegant über dem Laub erheben. Jedes Blütenkörbchen ist ein kleines Kunstwerk für sich und zieht Insekten wie Bienen und Schmetterlinge magisch an. Ein besonderes botanisches Merkmal ist, dass die Blüten von Hieracium x rubrum steril sind. Das bedeutet, die Pflanze bildet keine Samen aus, was in der Gartenpraxis den Vorteil hat, dass sie sich nicht unkontrolliert aussät. Die Farbintensität der Blüten variiert leicht je nach Sonneneinstrahlung und Bodenbeschaffenheit, bleibt aber stets ein markanter Blickfang.

Graugrünes Blattwerk des Bastard-Habichtskrauts

Das Laub des Roten Bastard-Habichtskrauts ist sommergrün und bildet dichte, bodennahe Rosetten. Die einzelnen Blätter sind spatelförmig mit einer abgerundeten Spitze und einem ganzrandigen Blattrand. Auffällig ist die Behaarung, die den Blättern eine samtige Textur und eine charakteristische graugrüne Färbung verleiht. Diese Behaarung ist eine kluge Anpassung an sonnige, trockene Standorte, da sie die Verdunstung reduziert und die Pflanze vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützt. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und bilden einen dichten, teppichartigen Grund, aus dem sich die blütentragenden Stängel erheben. Eine nennenswerte Herbstfärbung tritt nicht auf; das Laub welkt im Spätherbst und wird im Frühjahr durch frischen Austrieb ersetzt. Dennoch sorgt die ganzjährig präsente Blattrosette für eine gewisse Struktur auch in der blütenlosen Zeit.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten

Die robuste Natur und der anspruchslose Charakter des Roten Bastard-Habichtskrauts eröffnen eine Vielzahl von Gestaltungsoptionen im Garten. Es ist eine Pflanze für spezielle Lebensbereiche, die dort, wo sie geeignet ist, unschlagbare Vorteile bietet. Von klassischen Steingärten bis hin zu modernen Dachbegrünungen – Hieracium x rubrum beweist seine Vielseitigkeit. Die folgenden Verwendungsbereiche zeigen das breite Spektrum dieser interessanten Staude auf.

Steingarten und Magerwiesen

Hieracium x rubrum eignet sich besonders gut für größere Steinanlagen und Magerwiesen. In Steingärten fügt es sich perfekt zwischen Felsen und Trittplatten ein, wo es mit seinen polsterartigen Horsten für weiche Kontraste sorgt. Die braunroten Blüten bilden einen reizvollen Farbkontrast zu grauem oder rötlichem Gestein. Auf Magerwiesen oder in Steppenpflanzungen trägt es zur Biodiversität bei, indem es Insekten Nahrung bietet und mit seinen Ausläufer lückenhafte Bereiche schließt. Hier kann es in Gesellschaft anderer Trockenkünstler wie Sedum-Arten oder Gräsern gepflanzt werden, um naturnahe, pflegeextensive Flächen zu schaffen, die nur selten gemäht werden müssen.

Extensive Dachbegrünung

Aufgrund seiner geringen Wuchshöhe, der schnellen Ausläuferbildung und der ausgeprägten Trockenheitsverträglichkeit ist das Rote Bastard-Habichtskraut eine hervorragende Wahl für die extensive Dachbegrünung. Es kommt mit den extremen Bedingungen auf Dächern – starke Sonneneinstrahlung, Wind, geringe Substrattiefe und periodischer Wassermangel – ausgezeichnet zurecht. Die Pflanze bildet mit der Zeit einen dichten, wasser- und erosionshemmenden Teppich, der das Dachklima verbessert und Lebensraum für Insekten bietet. Bei der Dachbegrünung sollte darauf geachtet werden, ein durchlässiges, mageres Substrat zu verwenden, das den natürlichen Bodenansprüchen der Staude entspricht.

Trockenbeete und Dünengärten

In speziell angelegten Trockenbeeten oder in der Nachbildung von Dünenlandschaften findet Hieracium x rubrum einen idealen Lebensraum. Diese Gartentypen imitieren die natürlichen Standortbedingungen der Pflanze und kommen ganz ohne zusätzliche Bewässerung aus. In Trockenbeeten kann das Bastard-Habichtskraut als flächiger Bodendecker eingesetzt werden, der den Boden vor Austrocknung schützt und Unkraut unterdrückt. In Dünengärten oder sandigen Böden breitet es sich willig aus und bildet mit seinen behaarten, graugrünen Blättern einen schönen Kontrast zu silbrigem Laub oder blaugrünen Gräsern. Diese Verwendung unterstreicht den naturnahen, ökologischen Wert der Pflanze in einer zeitgemäßen Gartengestaltung.

Pflanzpartner für das Rote Bastard-Habichtskraut

Die richtige Pflanznachbarschaft kann die Wirkung des Roten Bastard-Habichtskrauts im Beet entscheidend steigern. Gute Partner teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich in Wuchsform, Blattstruktur oder Blütenfarbe. Durch geschickte Kombinationen entstehen harmonische Pflanzbilder, die das ganze Jahr über attraktiv sind. Die folgenden Vorschläge basieren auf bewährten Praxisempfehlungen und den natürlichen Vergesellschaftungen magerer Standorte.

Ideale Begleiter für sonnige Lagen

Zu den klassischen und bewährten Pflanzpartnern für Hieracium x rubrum gehören Stauden, die ebenfalls magere, vollsonnige Standorte bevorzugen. Die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) bildet mit ihren zarten, blauen bis violetten Glockenblüten einen reizvollen Farbkontrast zu den braunroten Körbchen des Habichtskrauts. Der Regenbogen-Schwingel (Festuca amethystina) bringt mit seinen feinen, blaugrünen bis violett überhauchten Halmen eine grafische Struktur und Leichtigkeit in die Pflanzung. Der Echte Quendel (Thymus pulegioides), eine heimische Thymian-Art, ergänzt das Bild mit seinem duftenden, polsterbildenden Wuchs und seinen rosafarbenen Blütenähren. Alle drei Partner sind ausgesprochen trockenheitsverträglich und bilden mit dem Bastard-Habichtskraut eine pflegeleichte, insektenfreundliche Gemeinschaft.

Gestaltungstipps mit Hieracium x rubrum

Bei der Gestaltung mit dem Roten Bastard-Habichtskraut sollte man seinen teppichbildenden Charakter nutzen. Es eignet sich hervorragend als flächiger Füllstoff zwischen höheren Solitärstauden wie Königskerzen (Verbascum) oder Edeldisteln (Eryngium). Durch die Pflanzung in kleinen Gruppen oder Drifts entsteht ein natürlicher, fließender Eindruck. Die braunrote Blütenfarbe harmoniert ausgezeichnet mit silbrigem Laub, wie es bei Heiligenkraut (Santolina) oder Woll-Ziest (Stachys byzantina) vorkommt, sowie mit gelben Blüten, beispielsweise von Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) oder Sonnenhut (Rudbeckia). Wichtig ist, den Partnern genügend Raum zu lassen, da sich Hieracium x rubrum durch Ausläufer ausbreitet. Eine Kombination mit anderen flach wachsenden, aber nicht zu wüchsigen Polsterstauden verhindert ein gegenseitiges Verdrängen.

Pflege und Überwinterung

Das Rote Bastard-Habichtskraut gehört zu den dankbarsten und pflegeleichtesten Stauden überhaupt, sofern es am richtigen Standort steht. Sobald es einmal etabliert ist, benötigt es kaum noch menschliches Zutun und kommt mit den natürlichen Gegebenheiten bestens zurecht. Dennoch sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten, die die Gesundheit, Blühfreude und Langlebigkeit der Pflanze fördern. Die folgenden Abschnitte geben einen umfassenden Überblick über Gießen, Düngen, Schnitt und die Überwinterung.

Gießen und Düngen

Der Wasserbedarf von Hieracium x rubrum ist ausgesprochen gering. Nach der Pflanzung sollte die Staude regelmäßig gegossen werden, bis sie gut angewachsen ist und neue Wurzeln gebildet hat. Danach ist in normalen Jahren keine zusätzliche Bewässerung mehr nötig. Die Pflanze übersteht auch längere Trockenperioden problemlos, da ihre behaarten Blätter die Verdunstung reduzieren. Gießen sollte man nur in extremen Dürresommern und dann durchdringend, aber selten. Noch wichtiger als das Gießen ist der Verzicht auf Dünger. Hieracium x rubrum gedeiht auf nährstoffarmen Böden am besten. Jede Form von organischem oder mineralischem Dünger, insbesondere stickstoffbetonte Volldünger, führt zu mastigem, weichem Wuchs, verminderter Blütenbildung und einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten. Im Frühjahr kann eine dünne Schicht Sand oder feiner Kies um die Pflanze herum verteilt werden, um die Durchlässigkeit zu erhalten.

Schnitt und Vermehrung des Bastard-Habichtskrauts

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist beim Roten Bastard-Habichtskraut nicht erforderlich. Es empfiehlt sich jedoch, die verblühten Blütenstände nach der Hauptblüte im Spätsommer bodennah abzuschneiden. Dies fördert eine eventuelle Nachblüte und verhindert, dass die Pflanze Energie in die Bildung unnötiger Fruchtstände steckt – was bei den sterilen Blüten zwar nicht zur Samenbildung führt, aber dennoch die Pflanze schwächen kann. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung der Horste im zeitigen Frühjahr oder im Herbst. Dazu wird der Wurzelballen vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere, mindestens faustgroße Teilstücke geteilt, die sofort wieder eingepflanzt werden. Die sterilen Blüten verhindern ein Versamen, jedoch breitet sich Hieracium x rubrum mittels Ausläufer recht beachtlich aus. Diese Ausläufer können ebenfalls abgetrennt und als eigenständige Pflanzen verwendet werden, was eine sehr einfache und effektive Vermehrungsmethode darstellt.

Winterhärte und Überwinterung

Das Rote Bastard-Habichtskraut ist eine ausgesprochen winterharte Staude. Es wird der Winterhärtezone Z5 zugeordnet, was einer Frosttoleranz von etwa -28,8 °C bis -23,4 °C entspricht. In Mitteleuropa ist es damit absolut winterhart und benötigt keinerlei speziellen Winterschutz. Das Laub zieht im Herbst ein, und die Pflanze überwintert mit ihren unterirdischen Ausläufern und Wurzeln. Wichtig ist, dass der Standort im Winter nicht staunass ist, da dies in Kombination mit Frost zu Wurzelschäden führen kann. Auf durchlässigen Böden ist dies jedoch kein Problem. Im Frühjahr treibt die Pflanze aus der Basis wieder zuverlässig aus. Ein leichter Reisigschutz kann in sehr exponierten, windigen Lagen oder in extrem kalten Regionen ohne Schneedecke sinnvoll sein, ist aber in der Regel überflüssig. Die Robustheit gegenüber winterlichen Bedingungen unterstreicht den anspruchslosen Charakter dieser bemerkenswerten Staude.

Wissenswertes über Hieracium x rubrum

Hinter dem scheinbar schlichten Namen „Bastard-Habichtskraut“ verbirgt sich eine Pflanze mit interessanten botanischen und gartenkulturellen Hintergründen. Das Verständnis für diese Aspekte vertieft die Wertschätzung für diese robuste Staude und ihren Platz im ökologischen Gefüge des Gartens. Während einige Details wie eine ausgeprägte Kulturgeschichte oder Symbolik für diese spezielle Art nicht überliefert sind, gibt es dennoch bemerkenswerte Fakten zu ihrer Biologie und Verwendung.

Botanische Besonderheiten und Kultur

Der botanische Name Hieracium x rubrum verrät bereits einiges über die Pflanze. „Hieracium“ ist die Gattung der Habichtskräuter, eine artenreiche Gruppe innerhalb der Korbblütler (Asteraceae). Das „x“ im Namen deutet darauf hin, dass es sich um eine Hybride, also eine Kreuzung zwischen verschiedenen Arten handelt – daher auch der deutsche Namenszusatz „Bastard-“. „Rubrum“ bedeutet „rot“ und bezieht sich auf die charakteristische Blütenfarbe. Die Art bildet am Grunde der unbeblätterten Blütenstängel dicht behaarte Blattrosetten, ein typisches Merkmal für viele Habichtskräuter. Giftig ist die Pflanze nicht; sie gilt als unbedenklich für Mensch und Haustier. In der Gartenkultur wird sie vor allem wegen ihrer außergewöhnlichen Blütenfarbe und ihrer extremen Trockenheitsverträglichkeit geschätzt. Sie ist ein perfektes Beispiel für eine Pflanze, die nicht durch üppige Blütenfülle, sondern durch spezielle Anpassungen und eine ungewöhnliche Ästhetik besticht. Ihre sterile Blütenbildung und Ausläufervermehrung machen sie zu einer kontrollierbaren, aber dennoch ausbreitungsfreudigen Bereicherung für sonnige, magere Gartenpartien.

Name Deutsch: Rotes Bastard-Habichtskraut.
Name Botanisch: Hieracium x rubrum.
Wuchs: Staude, rosettig, polsterartig, krautig, horstbildend, 20 bis 25 cm hoch.
Wuchshöhe: 20 - 25 cm.
Blatt: Sommergrün, spatelförmig, ganzrandig, behaart, abgerundete Spitzte, graugrün.
Frucht: -.
Blüte: Braunrot bis dunkelorange, körbchenartig, asterblumenähnlich, in Dolden zusammen, zahlreich.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Bildet kurze Ausläufer.
Boden: Trockene bis frische, durchlässige sowie kalk- und nährstoffarme Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 13.
Eigenschaften: Mit seinen auffallend braunroten bis dunkelorangefarbenen, kleinen Asternblüten zieht das Hieracium x rubrum (Rote Bastard-Habichtskraut) jeden in seinen Bann. Von Juni bis August entfalten sich die doldenartig wachsenden Blüten und bringen ein leuchtendes Feuer in Ihren Garten. Das Rote Bastard-Habichtskraut liebt vollsonnige Standorte auf durchlässigen, nährstoff- und kalkarmen Böden, die frisch bis trocken sind. Diese Staude verhindert ein Versamen, breitet sich jedoch durch seine Ausläufer sehr schnell aus. Die Polsterstaude eignet sich mit seiner niedrigen Wuchshöhe von 20 bis 25 cm und der schnellen Ausläuferbildung auch als extensive Dachbegrünung. Insgesamt erweist sich das Rote Bastard-Habichtskraut als anspruchslos und robust..
Detaillierte Beschreibung:

Das Rote Bastard-Habichtskraut (Hieracium x rubrum) ist eine faszinierende Staude, die mit ihren ungewöhnlichen Blütenfarben und ihrer anspruchslosen Natur überzeugt. Diese aus Osteuropa stammende Pflanze bildet kompakte, polsterartige Horste und erreicht eine Wuchshöhe von lediglich 20 bis 25 cm. Von Juni bis August entfaltet sie ein beeindruckendes Blütenspiel in Braunrot bis Dunkelorange, das jeden sonnigen Gartenbereich bereichert. Als typische Vertreterin magerer Standorte ist sie perfekt für naturnahe Gärten, Steppenpflanzungen oder extensive Begrünungen geeignet.

Rotes Bastard-Habichtskraut: Ein Feuerwerk der Farben

Das Rote Bastard-Habichtskraut, botanisch korrekt als Hieracium x rubrum bezeichnet, ist eine Staude von außergewöhnlichem Charakter. Sie....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
20 - 25 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Braunrot bis dunkelorange

Blütezeit
Juni - August

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13.02.2026

Endlich Farbe im trockenen Beet

Unser Garten liegt sehr sonnig und trocken und viele Pflanzen tun sich hier schwer. Das Habichtskraut wächst dagegen problemlos, selbst in magerem Boden, und blüht zuverlässig jedes Jahr. Die rote Farbe ist kräftig, aber nicht schrill, sondern wirkt warm und natürlich. Ich habe selten eine Pflanze erlebt, die unter solchen Bedingungen so dankbar ist.

12.01.2026

Rotes Bastard-Habichtskraut begeistert

Rotes Bastard-Habichtskraut wirkt gesund, schön und der Service war ausgezeichnet.

21.01.2025

Gute Beratung

Das Bastard-Habichtskraut ist bei uns sehr schön angewachsen und hat wirklich eine schöne auffallende Blüte. Ein sehr freundlicher Mitarbeiter vom Kundenservice hat mich auf die Staude aufmerksam gemacht, wofür ich mich noch einmal herzlichst bedanken möchte.

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Pflanz- und Pflegetipps Hieracium x rubrum / Rotes Bastard-Habichtskraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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