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Fuchsie / Fuchsia

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Fuchsia 'Mrs. Popple'
(4)
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Wuchsendhöhe: bis zu 100 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Hellgrün
Blüte: Rosa mit lila Krone
Blütezeit: Juli - November
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Fuchsia 'Mrs. Popple'
Name
deutsch:
Fuchsie 'Mrs. Popple'
ab 5,95 € *
Fuchsia 'Abbe Farges'
(2)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2 m
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Hellgrün
Blüte: Rosarot
Blütezeit: Juli - November
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Fuchsia 'Abbe Farges'
Name
deutsch:
Fuchsie 'Abbe Farges'
ab 4,95 € *
Fuchsia 'Madame Cornelissen'
(2)
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Wuchsendhöhe: bis zu 100 cm
Belaubung: Sommergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Hellgrün
Blüte: Rot mit hellrosa Krone
Blütezeit: Juli - November
Standort: Sonnig-halbschattig
Name
botanisch:
Fuchsia 'Madame Cornelissen'
Name
deutsch:
Fuchsie 'Madame Cornelissen'
ab 6,75 € *
Fuchsie / Fuchsia

FuchsieFabelhafte Fuchsien! Kaum eine andere Zierpflanze ist hierzulande so beliebt wie die Fuchsie. Und das hat sie zum einen ihrer großen Arten- und Sortenvielfalt, zum anderen ihrer auffälligen Lüsterform zu verdanken.

Verliebt in Fuchsien

Fuchsien blühen in allen erdenklichen Farben und auch Formen. Zu ihrer Gattung (Fuchsia) zählt man weit über hundert Arten und mehr als 12.000 Sorten, die zumeist in Mittel- und Südamerika ihr natürliches Verbreitungsgebiet haben, wobei einige wenige Sorten ihre Heimat auch in Neuseeland und auf Tahiti haben. 


Wir kennen die Fuchsien seit 1696 als Pflanzengattung. In diesem Jahr entdeckte der Franzose Charles Plumier den dünntriebigen Strauch auf einer Reise nach Santo Domingo, der heutigen Dominikanischen Republik.
Den vielfältigen Arten ist gemeinsam, dass es sich um sommergrüne Sträucher mit überhängenden Zweigen handelt. Ihre malerischen Blüten sind feingliedrig und bestehen aus hängenden, karminroten Kelchblättern sowie aus herausragenden Staubgefäßen.
Mit einer Maximalhöhe von rund einem Meter bis 1,30 Meter bleibt die Fuchsie verhältnismäßig klein, sodass sie wirklich in jedem noch so kleinen Garten ihr Plätzchen findet. Und natürlich auch auf dem Balkon und der Terrasse, schließlich gehören die Fuchsien zu den beliebtesten Topf- und Kübelpflanzen überhaupt!

Alles, was Sie wissen sollten

Früher wurde gern und oft behauptet, Fuchsien eigneten sich nur für schattige Standorte. Doch mittlerweile weiß man, dass dem nicht immer so ist. In aller Regel hängt die Sonnenverträglichkeit von mehreren Faktoren wie den Nachbarpflanzen, der Luftfeuchtigkeit und den zugeführten Nährstoffen sowie insbesondere von der Sorte ab. Grundsätzlich gilt: Ausgepflanzte Fuchsien blühen in der Sonne zahlreicher, dafür wachsen sie etwas gedrungener.
Und: Am besten gedeihen Fuchsien, sobald der heiße Sommer vorüber ist, die Nächte wieder kühler werden und die Luftfeuchtigkeit ansteigt. Dann erst zeigen sich die Fuchsien in ihrer ganzen Pracht, die uns immer wieder staunen lässt.

Tipps vom Garten-Profi

Fuchsien sind bestens geeignet für die Verwendung in Gruppen, in Rabatten und am Gehölzrand. Und selbstverständlich lässt sich die Fuchsie gut mit anderen Stauden kombinieren. Wichtig: Befreien Sie Ihre Fuchsien regelmäßig von Verblühtem und Welkem!

Winterharte Sorten

Zu den winterharten Sorten, die den Betrachter mit einem wundervollen Blütenmeer begeistern, zählt die Fuchsie „Mrs. Popple“. Sie hat rosafarbene Kelchblätter und Staubgefäße sowie eine lila Krone.
Ebenso winterhart ist die Fuchsie „Madame Cornelissen“, jedoch sind ihre Kelchblätter und Staubgefäße rot und ihre Krone rosa.
Mit rosaroten Kelchblätter und Staubgefäßen sowie einer hellvioletten Krone blüht sich die Sorte „Abbe Farges“ in ihr Herz. Ein traumhaftes Zierelement, das reichhaltig Nektar produziert und deswegen gerne von Insekten und Vögeln angeflogen wird!

Abb.: Fuchsia 'Mrs. Popple'

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Fabelhafte Fuchsien! Kaum eine andere Zierpflanze ist hierzulande so beliebt wie die Fuchsie. Und das hat sie zum einen ihrer großen Arten- und Sortenvielfalt, zum anderen ihrer auffälligen... mehr erfahren »

Botanisches Portrait und Besonderheiten der Fuchsia

Die Pflanzengattung Fuchsia umfasst circa 107 Arten und mittlerweile nahezu 1200 Sorten von immergrünen Halbsträuchern, Sträuchern und Bäumen. Die Gattung wird der botanischen Familie der Nachtkerzengewächse zugeordnet und die meisten Arten stammen ursprünglich aus der Natur Mittel- und Südamerikas sowie vereinzelt aus Neuseeland und Tahiti. Fuchsien wachsen in den Bergwäldern der Anden und gelten in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet als sehr verbreitet. In Europa sind Fuchsien sehr populäre Sommerblüher und sie sind bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts gezielt in Kultur. Erstmals entdeckt wurden Fuchsien bereits im Jahr 1696 durch den französischen Missionar Charles Plumier. Er wurde in der Dominikanischen Republik auf die exotischen Pflanzen aufmerksam und führte die attraktiven Blühpflanzen in Großbritannien ein. Die von ihm entdeckte Art wurde nach dem deutschen Botaniker Leonhart Fuchs benannt und von Carl von Linné schließlich auch als Gattungsname aufgenommen.

Sortenvielfalt und Zuchtgeschichte der Fuchsie

Mittlerweile ist die Fuchsie in unzähligen Sorten erhältlich und sie hat eine lange Tradition als Zuchtpflanze. Man erhält sie in diversen Größen und Wuchsformen, sodass sie sich für nahezu jede Gartengröße eignet. Alle Selektionen begeistern vor allem mit einer attraktiven Glockenblüte, die sich zumeist malerisch hängend sowie mit einer kontrastreichen Farbgebung präsentiert und einen Hauch von Exotik in den Garten bringt.

Fuchsien entwickeln sich zumeist strauchartig mit einem lockeren Wuchs

Die Wuchsformen und Größen von Fuchsienarten unterscheiden sich erheblich. Einige Arten entwickeln sich niedrig mit einer Endhöhe von wenigen Zentimetern und eignen sich für die Pflanzung in Steingärten, andere Arten erreichen Wuchshöhen von bis zu 10 Metern und präsentieren sich als prächtiger Baum. Die meisten der in Europa gepflanzten Arten entwickeln sich aber strauchartig mit einer dicht verzweigten Krone sowie rankend für die Verwendung als Spalier und Kletterpflanze.

Die Blätter der Fuchsien glänzen in einem frischen Grün

Fuchsien sind sommergrüne Zierpflanzen, die sich je nach Art und Sorte mit einem mittelgrünen bis dunkelgrünen Blattwerk präsentieren. Die Blätter stehen gegenständig an den Zweigen und sie haben zumeist eine hellere Blattunterseite. Viele Arten haben Blätter mit einer glänzenden Oberfläche. Die einzelnen Fuchsienblätter sind einfach mit einer ovalen bis lanzettlichen Form und einem zugespitzten Blattende. Je nach Sorte werden sie 2 bis 8 Zentimeter lang und sie haben einen mehr oder weniger fein gesägten Blattrand. Das Blatt der Fuchsien belebt den Garten im Sommer mit seiner frischen Blattfarbe, gilt im Herbst aber als sehr unscheinbar und weist lediglich eine dezente gelbliche Herbstfärbung auf.

Die Glockenblüten der Fuchsien erfreuen mit einer farbenfrohen Optik

Die Blüten der Fuchsien faszinieren mit ihrer exotischen Optik und verschaffen den Pflanzen große Beliebtheit. Die markanten Glockenblumen entwickeln sich je nach Art zweifarbig mit einer kontrastreichen Farbgebung von Rot, Pink, Rosa aber auch Blau und Violett. Die Blüten haben außen farbige Kelchblätter und innen eine andersfarbige Blütenkrone sowie lange, herausragende Staubblätter. Die glockenartige Form beschert dem Gärtner einen wunderschönen Blütentraum und macht die Pflanze zu einem malerischen Gartenstar. Zudem verwöhnen die Fuchsien mit einer außergewöhnlich langen Blütezeit vom Beginn des Sommers im Mai bis zum Einsetzen der ersten Fröste im Oktober. Dies verschafft den Fuchsien einen hohen ökologischen Wert und sie gelten als wertvolle Insektennährpflanzen.

Die dekorativen Früchte der Fuchsien bilden sich selten

Aus den Blüten der Fuchsien entwickeln sich schließlich kleine Früchte. Die Beerenfrüchte sind länglich-oval bis spindelförmig und sie schimmern zunächst grünlich. Im Verlaufe des Reifeprozesses werden sie dann rot bis nahezu schwarz. Die Beeren hängen wie auch die Blüte zumeist nach unten herab und sie gelten je nach Art als essbar. Die kleinen Früchte schmecken mild süßlich bis säuerlich und sie dienen vielen Vögeln als Nahrungsquelle. Aufgrund der vorrangigen Verwendung der Fuchsie als Zierpflanze bilden viele Zuchtformen in unseren Gärten wenige bis keine Früchte aus; der Anblick der kleinen Beeren ist somit für viele Gärtner überraschend, und die Beeren haben als Obst keinerlei Bedeutung.

Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Fuchsia

Fuchsien sind vor allem beliebte Zierpflanzen, die in Europa in Gärten und Parkanlagen gepflanzt und in vielen Kübeln für die Verschönerung von Terrassen und Balkonen verwendet werden. Als Nutzpflanze haben Fuchsien keine relevante Bedeutung. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet werden einigen Arten heilende Eigenschaften nachgesagt. Die blauen Pollen einiger Arten dienen in Neuseeland als Farbstoff und wurden von den Maoris für die Bemalung ihrer Gesichter verwendet.

Der ideale Standort

Der optimale Standort für die Pflanzung von Fuchsien hängt von der jeweiligen Art und Sorte ab, obgleich Fuchsienarten generell ähnliche Bedingungen bevorzugen. Berücksichtigt man ihre individuellen Ansprüche an das Licht und den richtigen Boden, verschafft man den Sträuchern ideale Bedingungen, um sich zu strahlenden Gartenschönheiten zu entwickeln. Dann erfreuen Fuchsien mit einer üppigen Blüte, einer langen Blütezeit sowie einem vitalen Wuchs der Pflanze.

Fuchsien bevorzugen halbschattige bis schattige Standorte

Fuchsien gelten je nach Sorte und Art als unterschiedlich sonnentauglich, sodass bei der Pflanzung die individuellen Ansprüche beachtet werden sollten. Generell bevorzugen Fuchsien halbschattige Standorte. Sie vertragen morgendliche Sonne und Abendsonne, die pralle Mittagssonne hingegen bereitet ihnen Schwierigkeiten. Die jeweilige Sonnenverträglichkeit hängt aber auch von der Beschaffenheit des Bodens als auch von der Wasserversorgung ab. Garantiert der Untergrund der Fuchsien eine ausreichende Bodenfeuchte, wachsen Fuchsien auch in der Sonne gepflanzt und erfreuen dann mit einer üppigen Blüte.

Welche Bodenbeschaffenheiten brauchen Fuchsien zum Wachsen

Für ihr bestmögliches Wachstum benötigen Fuchsien einen Boden, der den Bedingungen in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet möglichst nahekommt. Fuchsien stammen aus Mittel- und Südamerika und wachsen dort in luftfeuchten Berglagen. Sie bevorzugen humusreiche Böden mit einem hohen Nährstoffgehalt und einer möglichst durchlässigen Beschaffenheit. Der Boden sollte locker sein und über einen guten Wasserabfluss verfügen, denn Fuchsien reagieren sensibel auf Staunässe und wachsen am besten auf gleichmäßig feuchten Untergründen. Anhaltende Staunässe schädigt die Wurzeln und führt zu Wurzelfäulnis.

pH-Wert und Bodenoptimierung für die Fuchsia

Auf kalkhaltigen Böden fühlen sich Fuchsien nicht wohl, sie bevorzugen Untergründe mit einem schwach sauren bis neutralen pH-Wert. Es empfiehlt sich daher, einen schweren Boden mit einer Untermischung von Sand sowie Kompost oder einen sandigen Untergrund mit Kompost entsprechend zu optimieren. Dann entwickeln sich Fuchsien zu malerischen Blühpflanzen und verwöhnen mit einem farbenfrohen Anblick bis in den Winter.

Die wichtigsten Arten der Fuchsie im Überblick

Die Gattung Fuchsia ist sehr artenreich und beinhaltet circa 100 Arten, die in diversen Züchtungen kultiviert wurden und dem Gärtner eine riesengroße Auswahl ermöglichen. Besonders bedeutend für die Verwendung in unserer Gartenkultur sowie als Kübelpflanze sind jedoch einige wenige Arten wie die Fuchsia magellanica, die Fuchsia triphylla und die Fuchsia boliviana. Sie sind als niedrig wachsender Bodendecker, als Zierstrauch und als Spalierpflanze aber auch als prächtiger Baum erhältlich und verwöhnen allesamt mit einer attraktiven Blüte, die Farbe in den Garten bringt. Je nach Geschmack und Gartengröße sind Fuchsien somit vielseitig pflanzbar.

Hier eine Liste der schönsten Fuchsien und ihrer Besonderheiten

Fuchsienart / -sorte

Wuchs

Besonderheit

Fuchsia magellanica

1–3 m hoch, strauchartig, aufrecht, dicht verzweigt

Kleine Blüten, rot-violett, winterharte Art

Fuchsia 'Alba'

1 m hoch, aufrecht, bogig überhängend, buschig

Weiße Blüten, rosa angehaucht, dunkelgrünes Blatt

Fuchsia 'Tricolorii'

40–80 cm hoch, strauchartig, aufrecht, buschig

Dreifarbiges Blatt, dunkelrot und grün, glänzend, Blüte rot und violett, zierend

Fuchsia 'David'

100 cm hoch, Staude, buschig

Dunkelgrünes Blatt, rot-violette Blüten

Fuchsia 'Pumila'

40 cm hoch, kompakt, buschig

Blüte rot-violett

Fuchsia 'Madame Cornelissen'

90 cm hoch, Staude, buschig, horstbildend

Blüte rot, innen weiß, dunkelgrünes Blatt

Fuchsia var. gracilis

60–100 cm hoch, Staude, horstbildend, buschig

Blüte purpurrot, Blatt hellgrün

Fuchsia hatschbachii

1 m hoch und ebenso breit, aufrecht, kletternd, überhängend, schnell wachsend

Rote Rinde, rot-violette Blüte, wunderschön als Spalierpflanze

Fuchsia triphylla

60–120 cm hoch, aufrecht, buschig, locker verzweigt

Dünne Triebe, leicht verholzend, schmales Blatt, rötlich überlaufend

Fuchsia boliviana

2–3 m hoch, 1–2 m breit, kräftiger Strauch

Lange Blütenform, rot, essbare Früchte

Pflanzung, Pflege und Schnitt der Fuchsie

Fuchsien gelten insgesamt als genügsam und pflegeleicht. Bei ihrer Pflanzung sind der richtige Zeitpunkt ebenso entscheidend wie die Ansprüche der jeweiligen Art in Bezug auf Bewässerung, Düngung und einen fachgemäßen Rückschnitt – all das ist ausschlaggebend für die Ausbildung einer üppigen Blüte und garantiert dem Gärtner einen vitalen Wuchs.

Wann und wie man die Fuchsia am besten pflanzt

Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung von Fuchsien orientiert sich an den jeweiligen Bedürfnissen der Art. Grundsätzlich gilt aber, dass Fuchsien am besten im Frühjahr nach den letzten Frösten gepflanzt werden sollten. Dann ist der Boden bereits vorgewärmt und die Wurzeln können ohne Frostschäden kräftig einwurzeln. Winterharte Fuchsienarten wie die Fuchsia magellanica können auch früher im Jahr gesetzt werden, sie profitieren aber ebenfalls von einer Pflanzung im späten Frühjahr und entwickeln sich umso schneller.

Containerware und ganzjährige Pflanzung der Fuchsie

Fuchsien, die als Containerware mit einem Topf gezüchtet wurden, verfügen über ein intensives Wurzelwerk. Sie können im Gegensatz zu Pflanzen als Ballenware ganzjährig gepflanzt werden, sofern der Untergrund frostfrei und die Außentemperatur nicht zu heiß ist. Für ein bestmögliches Pflanzergebnis empfiehlt es sich, die Fuchsia nach der Pflanzung regelmäßig zu bewässern; zudem sollte das Pflanzloch doppelt so groß sein wie der Wurzelballen. Dies fördert ein gutes Anwachsen und beschert dem Gärtner einen vitalen Wuchs der Fuchsie.

Der richtige Rückschnitt für eine üppige Blüte

Pflanzen der Gattung Fuchsia entwickeln ihre Blüten am neuen Holz, also an den diesjährigen Trieben. Sie gelten somit als sehr schnittverträglich und können problemlos kräftig zurückgeschnitten werden. Der Rückschnitt sollte deshalb im Frühjahr vor dem Austrieb in den Monaten Februar oder März erfolgen. Der Schnitt fördert dann einen kräftigen Austrieb und sorgt für eine üppige Blüte. Fuchsien verwöhnen mit einer ausgesprochen langen Blütezeit, sodass die Entfernung von alten Blüten, von zu langen sowie von beschädigten Trieben auch im Sommer sinnvoll ist. Dies regt die neue Bildung von Blüten an und sorgt für einen kompakten Wuchs. Ein starker Rückschnitt im Herbst ist nicht empfehlenswert; dann verliert die Fuchsia ihre Kraft und die Triebe werden frostempfindlich.

Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Pflanzen

Fuchsien haben aufgrund ihrer reichen Blütenbildung einen hohen Nährstoff- und Wasserbedarf, sodass es sinnvoll ist, die Pflanzen während ihrer Blütezeit von April bis August regelmäßig zu düngen. Besonders Kübelpflanzen sollten regelmäßig mit einer Zugabe von Kompost, Hornspänen oder einem Langzeitdünger unterstützt werden; freiwachsende Fuchsien benötigen lediglich eine Düngung zu Beginn der Saison und eine weitere im Verlaufe der Blühphase. Nach August ist von einer Düngung jedoch abzusehen, denn nun müssen die Triebe Zeit erhalten, um bis zum Winter auszureifen. Bezüglich der Bewässerung von Fuchsien empfiehlt es sich, die Pflanzen je nach Standort und Witterung mit einer maßvollen und regelmäßigen Wassergabe zu unterstützen. Fuchsien haben einen hohen Wasserbedarf und bevorzugen eine gleichmäßige Bodenfeuchte. Sensibel reagieren sie jedoch auf Staunässe, sodass ein lockerer Boden mit einem guten Wasserablauf wichtig ist für einen vitalen Wuchs. Andernfalls reagieren die Wurzeln mit Fäulnis und die Blätter der Fuchsien verfärben sich braun. An heißen Sommertagen sollten Fuchsien möglichst morgens und abends gewässert werden, nicht aber in der prallen Mittagssonne. Die Wassermenge kann dann im Verlaufe des Herbstes reduziert werden; im Winter sollten Fuchsien nur sparsam und gelegentlich bewässert werden.

Winterhärte und Winterschutz

Die Winterhärte von Fuchsien variiert je nach Art und Sorte. Die meisten Fuchsienarten sind nicht winterhart und überstehen lediglich Temperaturen von bis zu minus 3 bis 0 Grad Celsius, sodass sie nur mit der Hilfe des Gärtners an einem geschützten Ort überwintern können. Diese Sorten sind zumeist kleinwachsende Balkonfuchsien.

Winterschutzmaßnahmen für Fuchsia magellanica

Die für den Garten bedeutendste Art, Fuchsia magellanica, gilt hingegen als wesentlich robuster. Sie verträgt Temperaturen von bis zu minus 10 bis 15 Grad Celsius und eignet sich somit auch für die Pflanzung in unseren Gärten. Dennoch benötigen diese Fuchsiasorten die Unterstützung des Gärtners in Form eines Winterschutzes. Hier eignet sich die Umhüllung der Krone mit einem Wärmevlies sowie die Mulchung des Wurzelbereiches mit Rindenmulch oder Reisig. Auch ein geschützter Standort, zum Beispiel an einer Hauswand, bietet der Pflanze Schutz an kalten Tagen. Viele winterharte Fuchsien wirken im Winter abgestorben, sie treiben aber dennoch recht spät im Mai zuverlässig wieder aus, denn nur die oberirdischen Triebe frieren zurück.

Verwendung der Fuchsie im Garten

Pflanzen der Gattung Fuchsia zeichnen sich vor allem durch ihre attraktive Glockenblüte aus. Sie faszinieren mit ihrer aparten Blütenform sowie einer farbenfrohen Optik und gelten daher als beliebte Ziergehölze. Die Sortenvielfalt der Fuchsia ist groß und sie ist in diversen Größen und Blütenfarben erhältlich, sodass der Gärtner entsprechend des individuellen Geschmacks und dem jeweiligen Verwendungszweck wählen kann. Besonders schön wirken Fuchsien, wenn sie in lockeren Pflanzgruppen verwendet werden oder auch als Solitärgewächs in einem Beet. Sie lassen sich vielseitig kombinieren und begeistern nach Endhöhe gestaffelt im Zusammenspiel mit immergrünen Stauden wie Funkien und Farnen. Dann kommt die attraktive Blüte besonders schön zur Geltung und setzt markante Akzente. Auch Hortensien und Prachtspieren bieten einen harmonischen Anblick im Zusammenspiel mit Fuchsien und erweisen sich als ideale Pflanzpartner. Fuchsien bescheren dem Gärtner somit ein großes Pflanzspektrum und verwöhnen mit einer exotischen Optik. Sie eignen sich für die Verschönerung von Beeten in privaten Gärten sowie in Steingärten, aber auch als Kübelpflanze sowie in einem idyllischen Park zur Einfassung von Beeten. Besonders malerisch wirken Fuchsien, wenn ihre Blüte leicht über die Beetkante oder einen Weg hängen darf. Dann kommt die liebliche Erscheinung besonders ausdrucksstark zur Geltung.

Häufige Fragen rund um die Gattung Fuchsia

Sind Fuchsien winterhart?

Viele Fuchsienarten sind nicht winterhart und müssen überwintert werden. Die populärste Art, Fuchsia magellanica, ist aber bedingt winterhart und kann mit einem Winterschutz versehen in unseren Gärten gepflanzt werden.

Warum wirft meine Fuchsie Knospen und Blüten ab?

Die häufigsten Ursachen für das Abwerfen von Blüten und Knospen bei Fuchsien sind Trockenstress, Nährstoffmangel, Hitze oder zu intensive Sonneneinstrahlung. Hier empfiehlt es sich, die möglichen Faktoren dahingehend zu überprüfen.

Warum blüht meine Fuchsie nicht?

Das Ausbleiben einer üppigen Blüte bei Fuchsien liegt zumeist an den falschen Standortbedingungen oder an einer unzureichenden Pflege der Fuchsie. Eine Überdüngung mit Stickstoff, zu wenig Licht, ein fehlender Rückschnitt oder auch ein zu kleiner Topf können hierfür ursächlich sein.

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