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Aukube / Aucuba

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Aucuba japonica 'Crotonifolia'
(23)
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Wuchsendhöhe: 1 - 3 m
Belaubung: Immergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Sattgrün
Blüte: Rot
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Halbschattig-schattig
Name
botanisch:
Aucuba japonica 'Crotonifolia'
Name
deutsch:
Japanische Aukube 'Crotonifolia' / Goldorange
ab 21,90 € *
Aucuba japonica 'Golden King'
(2)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2 m
Belaubung: Immergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün mit gelb panaschiert
Blüte: Unscheinbar
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Halbschattig-schattig
Name
botanisch:
Aucuba japonica 'Golden King'
Name
deutsch:
Japanische Aukube 'Golden King' / Goldorange
ab 24,90 € *
Aucuba japonica 'Picturata'
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Wuchsendhöhe: bis zu 150 cm
Belaubung: Immergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Gelbgrün
Blüte: Lilablau
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Halbschattig
Name
botanisch:
Aucuba japonica 'Picturata'
Name
deutsch:
Japanische Aukube 'Picturata'
57,90 € *
Aucuba japonica 'Rozannie'
(4)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2 m
Belaubung: Immergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Mittelgrün
Blüte: Grün (unauffällig)
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Halbschattig-schattig
Name
botanisch:
Aucuba japonica 'Rozannie'
Name
deutsch:
Japanische Aukube 'Rozannie' / Goldorange
ab 23,50 € *
Aucuba japonica 'Sulphurea Marginata'
(3)
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Wuchsendhöhe: bis zu 2 m
Belaubung: Immergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Dunkelgrün
Blüte: Unscheinbar
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Halbschattig-schattig
Name
botanisch:
Aucuba japonica 'Sulphurea Marginata'
Name
deutsch:
Japanische Aukube 'Sulphurea Marginata' / Goldorange
21,90 € *
Aucuba japonica 'Variegata'
(9)
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Wuchsendhöhe: bis zu 3 m
Belaubung: Immergrün
Blatt-/
Nadelfarbe:
Grün und gelb panaschiert
Blüte: Grün (unauffällig)
Blütezeit: Mai - Juni
Standort: Halbschattig-schattig
Name
botanisch:
Aucuba japonica 'Variegata'
Name
deutsch:
Japanische Aukube 'Variegata' / Goldorange
ab 17,50 € *
Aukube / Aucuba

AukubeSie trägt malerisch rote Früchte, außergewöhnlich zierende Blätter, süße Sommerblüten, eine tolle Herbstfärbung und einen wundervollen Fruchtbehang. Wir finden: Die Japanische Aukube sollte als Sommerblüher in keinem Garten fehlen.

Was Sie wissen sollten

Die Aukube gehört zu den Hartriegelgewächsen – und zu den am meisten unterschätzten Pflanzen. Ob für die Einzel- oder Gruppenbepflanzung oder als Heckenpflanze – die Aukube macht überall eine gute Figur und begeistert mit ihrem satten Grün der Blätter, ihrem prallen Rot der Früchte und ihrem edlen Weiß der Blüten. 
Es gibt über 250 Arten der Aukube, wobei die Japanische Aukube mit Sicherheit einer der wertvollsten Sommerblüher ist. Sie wird auch Goldorange genannt und stammt, wie es ihr Name vermuten lässt, aus Japan, aber auch aus Korea sowie Taiwan. Es sind immergrüne Sträucher mit zunächst aufrechtem, dann breibuschigem Wuchs. Hierzulande wird die Japanische Aukube bis zu 2,5 Meter groß; ihre immergrünen Blätter sind schmal oval, glänzend grün und bis zu 20 Zentimeter lang.

Sommerblüher mit farbstarken Früchten

Die Aucuba japonica „Golden King“ gilt als die frosthärteste Orangenkirsche bzw. Goldorange. Der Sommerblüher eignet sich als Solitär, als Kombinationsalternative für niedrige Hecken oder aber als Kübelpflanze. Neben ihren mehrfarbigen Blättern zeigt sie ebenfalls einen auffälligen und zugleich ansprechenden Fruchtschmuck. Und auch ihre Blattfärbung sticht ins Auge: An ihren stark gelblich panaschierten, bis zu 20 Zentimeter langen Blättern kann man sich gar nicht satt sehen. Erst recht nicht, wenn die roten Früchten dazu im Kontrast stehen und alle Blicke auf sich ziehen.

Bezaubernder Blattschmuck

Eine tolle neue Entdeckung und zugleich eine Sorte, mit der Sie für Aufsehen sorgen, ist die Japanische Aukube „Sulphurea Marginata“. Ob als Solitärelement, Kübelpflanze oder Mischheckenelement – wo auch immer sie ihren Platz findet, sorgt sie für Begeisterung. Schließlich sind ihre Blätter alles andere als gewöhnlich: Dunkelgrün mit gelber Umrandung – so etwas Schönes sieht man nicht alle Tage.

Tipp vom Garten-Profi

Die Japanische Aukube freut sich über einen Platz im Halbschatten oder Schatten. Im zeitigen Jahr, am besten im Februar oder März, verlangen junge Aukuben einen Formschnitt. Ältere Akuben müssen nicht geschnitten werden. Wenn Sie dies dennoch tun wollen, können Sie dies jederzeit machen.

Abb.: Aucuba japonica 'Crotonifolia'

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Sie trägt malerisch rote Früchte, außergewöhnlich zierende Blätter, süße Sommerblüten, eine tolle Herbstfärbung und einen wundervollen Fruchtbehang. Wir finden: Die Japanische Aukube sollte als... mehr erfahren »

Botanisches Portrait und Besonderheiten der Gattung Aucuba

Die Pflanzengattung Aucuba wird botanisch der Familie der bedecktsamigen Pflanzen zugeordnet und beinhaltet lediglich drei Arten, die sich als immergrüne verholzende Sträucher oder Bäume entwickeln. Die Gattung wird im deutschsprachigen Raum mit dem Trivialnamen Goldorangen bezeichnet. Dieser bezieht sich aber nicht auf die Frucht, sondern auf die optische Parallele des Blattes der Aukuben zu denen der Orangenbäume. Die drei Arten der Gattung Aucuba werden im Bereich der Botanik mit den Namen Aucuba chinensis, Aucuba himalaica und Aucuba japonica bezeichnet. Sie unterscheiden sich in wenigen optischen Details, die zumeist nur die Form und den Rand des jeweiligen Blattes betreffen, und stammen allesamt aus Asien. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Himalaya bis nach China, Taiwan und Japan. Dort findet man die Sträucher bevorzugt als Unterwuchs in schattigen und dichten Wäldern. Aufgrund der schwierigen und sehr variablen Zuordnung der drei Arten wird die Gattung Aucuba von anderen Autoren in bis zu 10 Arten gegliedert. Viele davon sind auch in unseren Gärten als charismatische Ziergehölze zu finden, und sie alle verleihen den deutschen Gärten einen Hauch von fernöstlicher Exotik.

Aukuben wachsen strauchartig mit einer breitbuschigen Wuchsform

Aukuben wachsen strauchartig und die Zweige streben kräftig in die Breite. Die attraktiven Ziergehölze erreichen je nach Art eine Endhöhe von 2 bis 8 Metern und ihre Krone zeichnet sich durch eine dichtbuschige, verzweigte Struktur aus. Die Sträucher wachsen recht langsam mit circa 10 bis 20 Zentimetern pro Jahr, gelten aber als sehr langlebig und überzeugen mit einer Lebenserwartung von mehreren Jahrzehnten.

Die grüngelb gefleckten Blätter erinnern an das Blatt des Orangenbaums

Die Blätter der Aukuben erinnern optisch an die Blätter von Orangenbäumen. Sie stehen gegenständig an den langen Stängeln und sind zumeist länglich oval geformt. Die Form der einzelnen Blätter variiert aber von länglich-herzförmig bis kurz-oval und verleiht den Goldorangen eine exotische Ausstrahlung. Die Blätter schimmern gelblich-grün mit weißen Flecken und sind oftmals panaschiert. Die Blattoberseite wirkt ledrig und ist in der Jugend zunächst leicht behaart. Auch der Blattrand der einzelnen Arten präsentiert sich sowohl ganzrandig als auch mit einem leicht gezahnten Rand.

Die zarten Blüten der Aucuba schimmern rötlich-gelb

Die Blüten der Aukuben sind zweihäusig getrenntgeschlechtlich und bilden sich im Frühjahr. Sie sind eher klein und stehen zu Rispen zusammen. Sie haben eine doppelte Blütenhülle und die Kelchblätter fehlen oder sind reduziert. Besonders attraktiv erweisen sich aber die ovalen und leicht zugespitzten Kronblätter: Sie funkeln in Dunkelrot, Grün oder Gelb und verschaffen dem Strauch zur Blütezeit eine liebliche Optik. Zudem verfügen sie über einen hohen Pollen- und Nektargehalt, unzählige Insekten und Schmetterlinge anlockt, die sich an der reichhaltigen Nahrungsquelle erfreuen.

Die roten Früchte der Aucuba sind sehr dekorativ

Aus den Blüten entwickeln die Pflanzen der Gattung Aucuba Steinfrüchte, die botanisch als Schließfrüchte bezeichnet werden. Die Früchte sind zylindrisch bis oval und glänzen in einem dekorativen Rot. Sie bilden sich in Trauben an den Zweigen und beinhalten die Samen, die von einem verholzten Kern umgeben sind. Die Früchte der Orangenbäume sind nicht essbar, erweisen sich aber als dekorativer Fruchtschmuck.

Besonderheiten der Gattung Aucuba

Die Sträucher der Gattung Aucuba sind in unseren mitteleuropäischen Gärten bisher recht wenig zu finden und erweisen sich dann als fernöstliche Raritäten. Aukuben eignen sich hervorragend für die Pflanzung in Gärten, Parkanlagen sowie als Kübelgewächs und verleihen jedem Standort fernöstliches Flair. Sie gelten somit als echte Liebhaberstücke und ziehen dann alle Blicke auf sich.

Der ideale Standort für die Aucuba

Aukuben stammen ursprünglich aus Asien und benötigen dementsprechend auch in unserem Klima gepflanzt einen Standort, der ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet nahekommt. Die jeweiligen Bedürfnisse der Arten unterscheiden sich kaum und sie gelten insgesamt als schattenverträglich, robust sowie pflegeleicht. Unter günstigen Bedingungen gepflanzt, entwickeln sie sich zu attraktiven Gartenschönheiten und verleihen auch dem deutschen Garten exotisches Flair.

Aukuben sind Schattenpflanzen

Aukuben gelten als sehr schattenverträglich und entwickeln sich besonders schön an einem Standort, an dem viele andere Ziergehölze zumeist nicht mehr wachsen. Die attraktiven Sträucher bevorzugen zudem geschützte Lagen, die Schutz vor Wind bieten, denn die Blätter reagieren hier sensibel und werden schnell beschädigt. Der ideale Pflanzplatz für Aukuben sollte somit windgeschützt und halbschattig bis schattig sein. An einem sonnigen Standort gepflanzt, entwickeln sich die Aukuben zumeist nur spärlich und zeigen keinerlei Blühfreude sowie Fruchtbildung

Welche Bodenbeschaffenheiten die Aucuba zum Wachsen braucht

Aukuben gelten generell als sehr robuste und genügsame Sträucher. Sie wachsen aber unter optimalen Standortbedingungen am besten und erweisen sich dann als zuverlässige Gartenschönheiten. Generell mögen Aukuben waldige Böden und sind in ihrer Heimat zumeist als Unterholz in Wäldern zu finden. Die Sträucher mögen humusreiche, leicht feuchte und lockere Böden. Wichtig ist eine gute Durchlässigkeit, damit Staunässe vermieden wird, denn hier reagieren Aukuben sehr empfindlich. Es empfiehlt sich daher, für einen ausreichenden Abfluss zu sorgen. Generell man die Aucuba am liebsten eine gleichmäßige Bodenfeuchte und einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert des Bodens. Hier können sich die exotischen Pflanzen am schönsten entwickeln. Es lohnt sich daher vor der Pflanzung von Aukuben den Boden auf die individuellen Bedürfnisse zu testen und gegebenenfalls mit einer Untermischung von Kompost, Rindenmulch oder Sand zu optimieren.

Die wichtigsten Arten der Aucuba im Überblick

Die Gattung Aucuba umfasst mehrere Arten, von denen aber zumeist die Aucuba japonica (Japanische Aukube) im Handel geführt wird und als Ziergehölz zu erhalten ist.  Andere Arten, wie die Himalaya-Aukube und die Chinesische Aukube, haben als Ziergehölze kaum Bedeutung. Die Japanische Aukube hingegen ist in diversen Selektionen erhältlich, die sich aber deutlich in ihrem Wuchs und den individuellen Ansprüchen unterscheiden. Die Auswahl ermöglicht es jedem Gärtner, entsprechend des eigenen Geschmacks und des jeweiligen Platzangebotes die richtige Wahl zu treffen.

Hier eine Liste der wichtigsten Arten und Sorten im Überblick

Aucubasorte/art

Wuchs

Besonderheit

Aucuba japonica ‘Crotonifolia‘

1,5-2,5m, strauchartig, breitbuschig

Gelb gesprenkeltes Blatt, sehr robust, ideal für Hecken

Aucuba japonica ‘Variegata‘

1,4-2m, kompakt

Stark gelb geflecktes Blatt, sonnenempfindlich

Aucuba japonica ‘Rozannie‘

0,8-1,2m, Zwergform, kompakt

Fruchtbildung nur bei mehreren Pflanzen, da selbstfruchtend, sehr schattenverträglich

Aucuba japonica ‘Golden King‘

1-1,5m, dichtbuschig

Leichtend gelbes Blatt, ideal als Akzentgeber in dunklen Ecken

Aucuba japonica ‘Dentata‘

3m, kräftig, buschig

Sehr robust, wind- und frosthärteste Selektion

Aucuba japonica ’Picturata‘

1-1,8m, locker

Gelbes Blattzentrum, sehr dekorativ

Aucuba japonica ‘Salicifolia‘

2-3m, locker aufrecht

Schmale Blattform, sehr exotisch

Aucuba himalaica

1,5-3m, strauchförmig, aufrecht bis hängend

Dunkelgrün glänzendes Blatt, wirkt natürlich, dezente Blüte, frostempfindlich, eleganter Wuchs

Aucuba chinensis

2-3m, breitbuschig, aufrecht, dicht verzweigt

Auffallend großes Blatt, glänzend, sehr dekorativ, frostempfindlich, exotische Optik

 

 Pflanzung, Pflege und Schnitt von Aukuben

Damit sich die Aucuba optimal entwickelt und mit ihrer immergrünen Optik begeistert, sind die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Sorte zu beachten. Der richtige Zeitpunkt für die Pflanzung, die Ansprüche der Aukuben an Bewässerung sowie der korrekte Rückschnitt sind entscheidend und begünstigen ein vitales Wachstum der Pflanzen. Mit der richtigen Unterstützung erweisen sich Aucuben dann als wunderschöne Hingucker, die zuverlässig mit ihrer immergrünen Optik begeistern.

Wann und wie man Aucuba am besten pflanzt

Für das bestmögliche Anwachsen der Aucuba ist der richtige Zeitpunkt entscheidend, obgleich sie generell als zuverlässig wachsend und robust gelten. Es empfiehlt sich, die immergrünen Pflanzen im Frühjahr zu pflanzen, denn in den Monaten April und Mai ist der Boden bereits vorgewärmt und leicht feucht, sodass die Wurzeln sich am kräftigsten entwickeln können. Alternativ ist auch eine Pflanzung im frühen Herbst möglich. Dann können die Wurzeln noch vor dem ersten Frost einwurzeln und die Aucuba treibt im Frühjahr umso schöner aus. Generell sollte man beim Zeitpunkt der Pflanzung beachten, dass der Untergrund frostfrei und die Außentemperatur nicht zu hoch ist, denn trockene Untergründe an heißen Sommertagen bereiten der Pflanze Trockenstress. Containerpflanzen, deren Wurzeln in einem Topf gezüchtet wurden, sind ganzjährig pflanzbar. Sie verfügen über ein kräftiges Wurzelwerk und benötigen im Unterschied zu Pflanzen als Ballenware kaum Unterstützung nach der Pflanzung.

Der richtige Rückschnitt für eine reiche Fruchtbildung der Aucuba

Aukuben gelten als wunderschöne Ziersträucher, die sich durch einen formschönen Wuchs und eine attraktive Frucht auszeichnen, nicht aber durch eine auffällige Blüte. Für eine schöne Fruchtbildung ist daher der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt bedeutend, denn ein Schnitt zur falschen Zeit im Jahr gefährdet die Ausbildung der dekorativen Frucht. Die strahlend roten Früchte entstehen an den alten Trieben des vorigen Jahres, sodass ein Rückschnitt im frühen Frühjahr optimal ist. Von März bis Anfang April kann die Aucuba regelmäßig einmal pro Jahr mit einem leichten Schnitt der toten und schwachen Zweige in Form gebracht werden. Dies fördert einen dichten, vitalen Wuchs der Pflanze und sorgt für malerische Gartenmomente. Ein Rückschnitt im Sommer und Herbst zerstört die bereits angelegte Fruchtbildung und hat die fehlende Bildung der Beeren zur Folge.

Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Aukuben

Obgleich die Pflanzen der Gattung Aucuba als robust und genügsam gelten, kann man sie mit der richtigen Pflege hervorragend unterstützen. Hier sind die richtige Bewässerung und die Düngung zum passenden Zeitpunkt zu beachten: Aukuben sind relativ genügsam, profitieren aber von einer gezielten Düngung im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger wie Kompost oder Hornspänen bzw. mit einem Langzeit-Blattpflanzendünger. Die Hauptdüngung sollte bestenfalls im April erfolgen und eine leichte Nachdüngung ist im Juli sinnvoll, sofern das Wachstum der Aukube schwach ausfällt. Von einer Düngung im August ist hingegen abzuraten, dies hemmt neue Triebe vor dem Winter auszureifen.

Gleichmäßige Bodenfeuchte ist ideal – Staunässe vermeiden

Bezüglich der richtigen Bewässerung von Pflanzen der Gattung Aucuba verwöhnen diese mit ihrem genügsamen Charakter. Sie entwickeln sich am besten auf Untergründen mit einer gleichmäßigen Bodenfeuchte und benötigen lediglich in heißen Trockenphasen sowie im Winter Unterstützung durch den Gärtner. Sie reagieren sensibel auf Staunässe und sollten somit niemals zu großzügig gewässert werden. Nach der Pflanzung von jungen Pflanzen sollten diese zunächst mit einer leichten und regelmäßigen Bewässerung unterstützt werden. Pflanzen, die sich bereits etabliert haben, benötigen, abgesehen von periodischen Trockenzeiten, zumeist keinerlei Hilfestellung. Die natürliche Wasserzufuhr durch Regenwasser gilt als ausreichend. Da Aucuben mit einem immergrünen Blatt verwöhnen, sollten sie an frostigen Wintertagen mit einer leichten Zugabe von Wasser geschützt werden, denn die immergrünen Blätter verdunsten Wasser, können dieses aber nicht aus dem frostharten Boden aufnehmen.

Winterhärte und Winterschutz

Trotz ihrer großen Robustheit variieren die individuelle Winterhärte der jeweiligen Aucubenarten und -sorten, sowie die Präferenzen des Standorts und sollten dementsprechend berücksichtigt werden. Die Japanische Aukube ist die populärste Art der Gattung und in unseren Gärten sehr verbreitet. Sie gilt als winterhart bis zu einer Temperatur von minus 15 Grad Celsius und benötigt besonders in der Jugend Schutz an kalten Tagen. Sie reagiert nicht nur auf starke Fröste, sondern zudem auf den Einfluss von intensiver Wintersonne und Trockenheit. Hier empfiehlt es sich, die Pflanze mit einem Wärmevlies zu umhüllen und den Wurzelbereich mit einer Schicht Mulch oder Reisig zu bedecken. Aucuben, die in einem Kübel gepflanzt wurden, sollten ebenfalls mit ebendiesen Schutzmaßnahmen unterstützt werden. Generell gilt, dass die Aukube sensibel auf Wind reagiert. Ein geschützter Standort bietet den Sträuchern somit zusätzlichen Schutz und ermöglicht ihnen eine schadenfreie Überwinterung. Andere Aucubenarten, wie die Himalaya-Aucuba und die Chinesische- Aucuba sowie gelb panaschierte Sorten, sind empfindlicher bezüglich Frost und Sonne. Sie neigen zu Verbrennungen des Blattes durch die Wintersonne.

Verwendung der Aucuba im Garten

Die Aukube gilt als eine der populärsten Pflanzen für die Verschönerung von schattigen Gartenbereichen. Sie wächst auch dort, wo andere Pflanzen aufgrund der fehlenden Sonneneinstrahlung nicht gedeihen, und erfreut hier mit ihrer immergrünen Optik des Blattes. Die Aucuba ist generell vielseitig einsetzbar und verwöhnt mit einem großen Pflanzspektrum. Sie eignet sich für die Verschönerung von Schattenbeeten, zum Beispiel zur Unterpflanzung von Bäumen, zur Pflanzung an Nordseiten von Häusern und auch als Kübelgewächs für einen lichtarmen Innenhof.  Die immergrüne Pflanze schafft Struktur und dient in Rabatten als Hintergrundpflanze. Ihr dunkles Blattwerk schafft Kontrast zu anderen blühenden Pflanzen und lässt farbenfrohe Blüher besonders ausdrucksstark leuchten. Auch als Heckenpflanze verwendet, eignet sich die Aucuba und erfreut dann mit ihrer blickdichten sowie pflegeleichten Erscheinung. Der Strauch erweist sich als ausgesprochen vielseitig und ermöglicht die Pflanzung in einem ausreichend großen Kübel, um etwa einem Balkon ganzjährig exotische Frische zu verleihen. Als besonders schöne Pflanzpartner haben sich immergrüne Stauden erwiesen, die dem Garten eine harmonische Wirkung verschaffen. Auch blühende Stauden, Sträucher wie der Rhododendron und Zwiebelgewächse im Frühjahr erweisen sich als wunderschön im Zusammenspiel mit der Aucuba als Hintergrundpflanze. Generell gilt, dass die Pflanzen der Gattung Aucuba nicht im klassischen Sinne als Solitärgewächse gelten. Sie wirken vor allem als Kombinationspartner im Hintergrund und verschaffen dem Betrachter eine ruhige und strukturierte Gartenatmosphäre.

Häufige Fragen rund um die Gattung Aucuba

Sind Aucuben giftig?

Ja, Aucuben haben giftige Pflanzenteile. Die Beeren gelten als giftig und können beim Verzehr dieser zu Magen- und Darmbeschwerden führen.

Warum bekommt meine Aucuba braune Blätter?

Die häufigste Ursache für das Braunwerden von Blättern der Aucuba ist zumeist der Einfluss einer zu intensiven Wintersonne, die zu Frosttrockenheit führt. Auch Staunässe kann dies verursachen, denn die Wurzeln reagieren auf anhaltende Nässe mit Wurzelfäulnis. Generell kann eine falsche Bewässerung zu der Bildung von braunen Blättern führen. Hier ist darauf zu achten, dass der Boden nicht trocken, aber auch nicht zu feucht ist.

Welcher Standort ist optimal für die Aucuba?

Aucuben gelten insgesamt als robust. Sie wachsen am besten an schattigen bis allenfalls halbschattigen Standorten und vertragen keinerlei direkte Mittagssonne. Ein windgeschützter Pflanzplatz mit einem humosen und gut drainierten Boden verschafft der Aucuba die besten Bedingungen zum Wachsen.

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