Botanisches Portrait und Besonderheiten des Hibiscus / Eibisch
Die Pflanzengattung Hibiscus umfasst mehrere hundert Arten und wird botanisch der Familie der Malvengewächse zugeordnet. Die Pflanzen wachsen ursprünglich in der Natur Asiens, man begegnet ihnen aber weltweit in allen tropischen und subtropischen Regionen. Im deutschsprachigen Raum sind die Pflanzen der Gattung unter dem Namen Hibiskus oder auch Eibisch bekannt und erfreuen sich großer Beliebtheit für die Verwendung als Ziergehölz in heimischen Gärten sowie als Zimmer- und Kübelpflanze. Der Eibisch gilt als ausgesprochen vielseitig und die einzelnen Arten präsentieren sich sowohl strauch- als auch baumartig sowie krautig. Sie begeistern allesamt mit einer wunderschönen Blüte, die Exotik in den deutschen Garten bringt und diesem einen Hauch von Fernost verleiht. Der Hibiscus ist mittlerweile in unzähligen Kulturformen erhältlich und die Selektionen unterscheiden sich vor allem in der Form sowie der Farbe der Blüte. Die in Mitteleuropa populärste Hibiskusart ist der Garten- oder Straucheibisch ebenso wie der Staudenhibiskus. Sie eignen sich am besten für die Pflanzung in unserem Klima und zeigen sich als ausreichend winterhart.
Die Pflanzen der Gattung Hibiscus präsentieren sich als krautige Sträucher, Halbsträucher oder auch baumartig, und sie ermöglichen dem Gärtner eine vielseitige Verwendung. Die meisten Arten wachsen mit einem geringen Jahreszuwachs und dicht verzweigt mit einer aufrechten Gestalt, einer trichterartigen Wuchsform und einem holzigen Stamm. Die Endhöhe variiert je nach Art und Sorte von 1 Meter bis zu 10 Metern. Auch diverse Zwergformen sind mittlerweile im Handel erhältlich, die dem Gärtner die Pflanzung in nahezu jedem Garten ermöglichen.
Die sattgrünen Blätter des Eibisch bringen exotische Frische in den Garten
Die Blätter des Hibiskus treiben im späten Frühjahr aus und stehen zumeist wechselständig an den Zweigen: Sie haben kurze Blattstiele und sind oftmals eiförmig bis herzförmig mit einem spitzen Blattende sowie einzelnen Nebenblättern. Das Blatt des Hibiskus trägt einen gezahnten Blattrand und ist zumeist glatt, manchmal oberseits leicht behaart. Es funkelt in einem schönen Mittelgrün und verstärkt die exotische Ausstrahlung des Strauchs. Der Anblick des Laubs belebt den Garten im Verlaufe des Frühjahrs und Sommers mit seiner asiatischen Frische, zeigt sich aber im Herbst mit einer unscheinbaren, leicht gelblichen Herbstfärbung.
Die großen Blüten des Hibiskus begeistern mit ihrer Farbenvielfalt
Besonders ansprechend entwickeln sich die auffallend großen Blüten der Hibiskusarten. Sie stehen zumeist einzeln in den Blattachsen, selten bilden sie auch Blütenstände. Sie verwöhnen im August mit ihrem farbenfrohen Anblick und präsentieren sich als weit geöffnete, manchmal gefüllte Glockenblüten, die je nach Art violett, rot, weiß, oder blau gefärbt sind und dem Gärtner eine große Auswahlmöglichkeit bieten. Die Blüten des Hibiscus zeichnen sich zumeist durch röhrenförmig wachsende Staubblätter und einen auffallend dunklen Fleck im Inneren der Blüte aus. Er verläuft nach außen hin strahlenförmig und verschafft den Blüten eine markante Optik. Eibischblüten gelten als sehr pollenreich und locken viele Insekten an. Bis auf einige spezielle Zuchtformen haben Pflanzen der Gattung Hibiscus somit einen hohen ökologischen Wert. Besonders die Sorten mit einer einfachen Blütenform sind leicht zugänglich für Insekten und verschaffen diesen eine reichhaltige Nahrungsquelle.
Früchte des Eibisch
Aus den Blüten des Hibiskus entwickeln sich vereinzelt unscheinbare Früchte. Die kleinen Kapselfrüchte wirken trocken, platzen nach der Reifung auf und geben die Samen frei. Die einförmigen Kapseln schimmern zunächst grün und werden dann zunehmend braun. Ihre Optik ist eher dezent und sie verfügen über wenig dekorativen Wert.
Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Hibiscus
In Mitteleuropa wird der Hibiskus vor allem als Ziergehölz in Gärten und Parkanlagen verwendet. Die Blüten dienen aber in anderen Regionen der Welt als Nahrungsmittel und werden vor allem in Ägypten, dem Sudan und in Mexiko für die Zubereitung von Tee eingesetzt. Auch in der Küche Südasiens findet die Blüte Verwendung. Dort wird sie beispielsweise frittiert oder auch in Currygerichten verarbeitet. Im Bereich der Naturmedizin wird den Blüten des Hibiskus eine blutdrucksenkende Wirkung zugeschrieben.
Der ideale Standort für den Eibisch
Die Pflanzen der Gattung Hibiscus gelten insgesamt als pflegeleicht und robust. Die individuellen Ansprüche hängen von der jeweiligen Art ab. Generell bevorzugt der Hibiskus einen lichtreichen, geschützten Standort und einen durchlässigen Untergrund. Die Pflanzen reagieren sensibel auf den Einfluss von Wind sowie auf Staunässe und benötigen dementsprechend einen ausreichenden Wasserablauf. Pflanzt man den Eibisch unter günstigen Bedingungen, erweisen sich die Pflanzen als strahlende Gartenschönheiten und verwöhnen mit ihrer frischen Optik sowie einer atemberaubenden Blüte.
Der Hibiskus mag es lichtreich und sonnig
Hibiskusarten stammen aus Asien und fühlen sich in einem tropischen Klima am wohlsten. Sie sind echte Sonnenanbeter und gelten allesamt als lichtbedürftig. Der Eibisch wächst somit am schönsten an einem möglichst sonnigen Standort gepflanzt. Je mehr Sonnenstunden die Pflanze erhält, desto üppiger fällt die Blütenbildung aus. Die großen Blüten des Hibiscus reagieren zudem anfällig auf Wind, sodass sich ein geschützter Pflanzplatz an einer Hauswand oder Mauer empfiehlt. Hier können sich die asiatischen Schönheiten am besten entwickeln und zuverlässig für fernöstliches Flair sorgen
Welche Bodenbeschaffenheiten Hibiscus zum Wachsen benötigt
Pflanzen der Gattung Hibiscus fühlen sich generell auf humosen, lockeren und nährstoffreichen Böden am wohlsten. Sie haben eine Vorliebe für durchlässige Untergründe und mögen Substrate mit einer möglichst gleichmäßigen Bodenfeuchte. Staunässe hingegen bereitet den Wurzeln Probleme, hier sollte der Gärtner für einen ausreichenden Abfluss sorgen. In Bezug auf den pH-Wert des Bodens unterscheiden sich die einzelnen Arten, hier sind die individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Generell gilt aber, dass ein alkalischer, also zu kalkhaltiger Boden zu gelben Blättern führt. Auch ein stark saurer Boden ist ungünstig. Es empfiehlt sich daher, vor der Pflanzung den jeweiligen Untergrund zu testen und gegebenenfalls mit Lehm, Kies oder Torf zu optimieren.
Die wichtigsten Arten des Eibisch im Überblick
Das Sortiment an Hibiskusarten und ‑sorten ist sehr umfangreich und wächst stetig. Die für unsere Breiten populärste Art ist aber der Garten- bzw. Straucheibisch (Hibiskus syriacus). Er ist in vielen Kulturformen erhältlich und ermöglicht dem Gärtner die Umsetzung des eigenen Geschmacks. Auch der Sumpfhibiskus und der Tropische Hibiskus werden gelegentlich verwendet und sind im Fachhandel erhältlich.
Hier eine Liste der schönsten Hibiscus-Sorten und ihrer Besonderheiten
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Hibiscus-Sorte
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Wuchs
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Besonderheit
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Hibiscus syriacus
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1,5- 3 m hoch, strauchartig, verzweigt
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Einfache Blüten, winterhart, robust
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Sorte `Woodbridge`
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2 m hoch, kompakt, strauchartig
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Halbgefüllte Blüte, dunkelviolett, dekorativ
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Sorte `Blue Bird`
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2-3 m hoch, strauchartig, aufrecht
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Mittelgrünes Blatt, Blüte pastellblau mit lila Auge
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Sorte ‘White Chiffon‘
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3 m hoch, strauchartig, buschig, verzweigt
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Blatt mittelgrün, Blüte reinweiß, halbgefüllt
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Sorte `Marina‘
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2m hoch, strauchartig, breitbuschig
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Gelber Blattaustrieb, dann mittelgrün, Blüte blaulila mit rotem Auge, einfach geformt, duftend
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Sorte ’Magenta Chiffon‘
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1,5 m hoch, strauchartig, kompakt, buschig
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Austrieb gelblichweiß, dann mittelgrün, Blüte leuchtend pink, halbgefüllt, duftend
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Hibiscus rosa-sinensis
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1-5 m hoch, baumartig, immergrün
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Immergrün, ganzjährig blühend, große rot-pinke Blüten, Zimmerpflanze
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Hibiscus moscheutos ‘Fireball‘
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1- 2,5 m hoch, staudenartig, krautig wachsend
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Große Blüten, frosthart, ideal für Feuchtstandorte, robust, frosthart
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Pflanzung, Pflege und Schnitt des Eibisch
Hibiskusarten sind mit der richtigen Pflege attraktive Gartenschönheiten, die mit ihrer exotischen Blüte für fernöstliches Flair sorgen. Sie gelten insgesamt als robust und pflegeleicht. Je nach Art und Sorte stellen sie aber individuelle Ansprüche, sodass der richtige Zeitpunkt für eine Pflanzung, das Bedürfnis nach Bewässerung sowie die individuellen Pflegemaßnahmen, wie ein richtiger Rückschnitt, berücksichtigt werden sollten. Dies sorgt für einen vitalen Wuchs sowie eine üppige Blüte und erzeugt harmonische Gartenmomente.
Wann und wie man Hibiscus am besten pflanzt
Für das bestmögliche Anwachsen des Hibiskus gilt es, die Ansprüche der jeweiligen Art zu berücksichtigen: Generell hat sich die Pflanzung des Hibiskus im Frühjahr als ideal erwiesen, denn in den Monaten März bis Mai ist der Boden zumeist frostfrei und bereits leicht vorgewärmt. Dies ermöglicht es den Wurzeln, sich intensiv zu entwickeln, und der Hibiskus kann gut einwachsen. In deutschen Gärten sind die Kulturformen des sogenannten Garten- oder Strauchhibiskus die populärsten Hibiskusarten. Er kann alternativ ebenso im Herbst gepflanzt werden, sofern der Untergrund frostfrei ist und die Wurzeln die Möglichkeit erhalten, sich vor dem Einbruch des Winters zu etablieren.
Containerpflanzen sind (fast) ganzjährig pflanzbar
Containerpflanzen sind im Unterschied zu Pflanzen als Ballenware im gesamten Verlaufe der Gartensaison pflanzbar. Sie verfügen bereits über ein kräftiges Wurzelwerk. Für das bestmögliche Anwachsen des Hibiskus hat sich die Optimierung des Bodens entsprechend der jeweiligen Bedürfnisse der Pflanze als empfehlenswert gezeigt. Schwere und feste Untergründe sollten hierzu mit einer Zugabe von Sand oder Kies bearbeitet werden, was den Wurzeln hilft, sich bestmöglich zu entwickeln und für vitales Wachstum sowie eine üppige Blüte sorgt.
Der richtige Rückschnitt für eine üppige Blüte des Eibisch
Der richtige Zeitpunkt des Rückschnittes ist für die Pflanzen der Gattung Hibiscus elementar und unterscheidet sich je nach Sorte. Hier gilt es, die individuellen Bedürfnisse zu beachten. Der in Deutschland sehr verbreitete Gartenhibiskus ist gut schnittverträglich und verträgt hervorragend einen regelmäßigen Rückschnitt. Er blüht am einjährigen Holz, also an den Zweigen des aktuellen Jahres, und sollte daher möglichst früh im Jahr vor dem Austrieb zurückgeschnitten werden, um die Blüte nicht zu beschädigen. Ein leichter Rückschnitt der alten Triebe des Vorjahres und das Ausdünnen von alten, verholzten Trieben im Inneren des Strauchs sorgen für eine intensive Blütenbildung und einen formschönen Wuchs. Ein starker Rückschnitt sorgt für wenige, aber auffallend große Blüten, ein leichter Schnitt hingegen für viele kleine Blüten. Auch der selten gepflanzte Sumpfhibiskus sollte möglichst im Frühjahr beschnitten werden, sobald kein Frost mehr droht. Er kann bodennah beschnitten werden und treibt zuverlässig jedes Jahr neu, wenn auch spät im Frühjahr, aus.
Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Hibiscus-Pflanzen
Auch in Bezug auf die richtige Bewässerung des Hibiskus gilt es, die Ansprüche der Art zu beachten: Generell zeigt sich der Gartenhibiskus als recht trockenheitsverträglich und robust. Er mag einen Untergrund mit einer gleichmäßigen Bodenfeuchte und entwickelt sich hier am besten. Staunässe mag er gar nicht, hier reagieren die Wurzeln mit Fäulnis. Es empfiehlt sich daher, den Hibiskus, insbesondere in den ersten Jahren nach der Pflanzung sowie in extremen Trockenzeiten, mit einer regelmäßigen und maßvollen Bewässerung zu unterstützen. Der sogenannte Sumpfhibiskus hingegen hat einen großen Wasserbedarf und darf nicht austrocknen, sodass er regelmäßig mit einer Bewässerung unterstützt werden sollte. Es wächst somit ideal in feuchten Beeten und verträgt auch kurzzeitig Staunässe.
Leichte Düngung im Frühjahr unterstützt den Austrieb
Eine leichte Zugabe von Dünger im Frühjahr hilft dem Gartenhibiskus, sich beim Austrieb am besten zu entwickeln. Hier eignet sich zum Beispiel nach dem Rückschnitt eine Düngung mit einem organischen Langzeitdünger wie Kompost oder Hornspänen. Eine zusätzliche zweite Düngung im Juni fördert zudem die Bildung einer intensiven Blüte und verschafft dem Gärtner einen farbenfrohen Anblick. Von einer Düngung später als Juli sollte hingegen abgesehen werden, dies behindert die Ausreifung der Triebe und mindert die Frosthärte des Hibiskus.
Ausnahme Sumpfhibiskus: Regelmäßige Düngung empfehlenswert
Lediglich der Sumpfhibiskus benötigt einen hohen Nährstoffgehalt, um sich bestmöglich zu entwickeln. Er sollte daher während der Wachstumsphase regelmäßig mit einer Zugabe von Düngemittel unterstützt werden.
Winterhärte und Winterschutz
Die individuelle Winterhärte des Hibiskus ist wesentlich von der jeweiligen Art, dem Standort und den regionalen Witterungsverhältnissen abhängig. Generell gilt, dass Hibiskuspflanzen in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet Asien mit einem milden und ganzjährig gemäßigten Klima konfrontiert sind. Die Winterhärte der jeweiligen Arten variiert von ausgesprochen winterhart bis sehr frostempfindlich, sodass nur ausgewählte Arten in unseren mitteleuropäischen Gärten zuverlässig gepflanzt werden können. Daher gilt Hibiscus syriacus (Gartenhibiskus) als die populärste Art. Sie eignet sich problemlos für die Pflanzung in unserem Klima und verträgt je nach Zuchtform Temperaturen von minus 15 bis 20 Grad Celsius. Hibiskuspflanzen sollten in den ersten Jahren nach der Pflanzung mit einem Winterschutz unterstützt werden, hier eignen sich etwa die Umhüllung der Krone mit einem Wärmevlies sowie die Mulchung des Wurzelbereiches. Zudem hilft dem Hibiskus an kalten Tagen ein geschützter Pflanzplatz in lichtreicher Lage. Besonders günstig hat sich die Überwinterung von Hibiskussträuchern erwiesen, die in einem Kübel gepflanzt wurden. Ein lichtreicher und milder Ort wie zum Beispiel ein Gewächshaus oder ein Wintergarten gewährt der Pflanze Schutz und garantiert auch im nächsten Jahr ein üppiges Blütenerlebnis. Auch der seltene Sumpfhibiskus gilt in Europa als ausreichend winterhart und er wird mit einer Winterhärte von bis zu minus zwanzig Grad Celsius angegeben. Andere Arten der Gattung Hibiscus werden in Mitteleuropa zumeist nicht gepflanzt, denn sie benötigen ein tropisches Klima und eignen sich dementsprechend nicht für die Verwendung in unseren Gärten.
Verwendung des Hibiskus im Garten
Der Eibisch ist ein echter Gartenstar, der in den Sommermonaten mit seiner sensationellen Blüte begeistert und für exotische Momente sorgt. Er ist in unzähligen Kulturformen erhältlich und ermöglicht dem Gärtner eine vielfältige Verwendung sowohl in großen als auch in kleinen Gärten. In einem Kübelgepflanzt sorgt er für die Verschönerung einer Dachterrasse oder eines Innenhofes. Der Hibiskus verwöhnt besonders in solitärem Stand, zum Beispiel inmitten einer Rasenfläche oder auch in einem sonnigen Beet. Er wirkt wunderschön in Kombination mit anderen Sommerblühern, wie dem Lavendel oder der Rose, aber auch im Zusammenspiel mit Rispenhortensien und kann hervorragend mit immergrünen Stauden wie der Hosta sowie mit Gräsern kombiniert werden. Als Hintergrundpflanze in einem Staudenbeet sorgt der Hibiskus für Struktur und Harmonie. Er eignet sich zudem als Heckenpflanze in einer Blühhecke sowie in einer asiatisch geprägten Gartenanlage. Die farbenfrohe Blüte lässt keine Wünsche offen und entführt für einen kurzen Moment in die Natur Asiens. Besonders ausdrucksstark wirkt der Hibiskus vor einer Mauer oder einem Zaun gepflanzt. Die attraktive Gestalt und die farbintensive Blüte ziehen hier alle Blicke auf sich und setzen markante Kontraste.
Häufige Fragen rund um die Gattung Hibiscus
Was ist der Unterschied zwischen dem Gartenhibiskus und einem Zimmerhibiskus?
Der Gartenhibiskus (Hibiscus syriacus) und der Zimmerhibiskus (Hibiscus rosa sinensis) sind zwei verschiedene Arten innerhalb der Gattung Hibiscus. Der Gartenhibiskus wird in Europa als Ziergehölz im Außenbereich gepflanzt und gilt als winterhart, der Zimmerhibiskus hingegen ist frostempfindlich und eignet sich daher für die Nutzung als Zimmerpflanze.
Wie viele Hibiskusarten gibt es?
Der Hibiskus ist weltweit sehr populär und es gibt circa 200 Arten der asiatischen Schönheit. Alle Arten stammen aus Asien und wachsen in tropischen und subtropischen Regionen.
Warum blüht mein Hibiskus nicht?
Die häufigste Ursache für eine fehlende oder spärliche Blüte des Hibiskus liegt in ihrem Standort begründet. Sie benötigt einen sonnigen und lichtreichen Stand sowie einen nährstoffreichen Untergrund, um sich am schönsten zu entwickeln. Auch ein falscher Rückschnitt im Herbst oder ein zu radikaler Schnitt kann die Blüte vermindern. Generell gilt, dass der Hibiskus einen sonnigen, geschützten, hellen und nährstoffreichen Standort benötigt und nur maßvoll im Frühjahr beschnitten werden sollte. Dies garantiert eine üppige Blüte.
Wie schnell wächst Hibiskus?
Der Gartenhibiskus gilt insgesamt als langsam wachsend. Er entwickelt sich je nach Standort pro Jahr um circa 15 bis 30 Zentimeter.