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Kleiner Wiesenknopf / Pimpinelle

Sanguisorba minor

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Sanguisorba minor (Kleiner Wiesenknopf/Pimpinelle) mit kugeligen grünen Blütenköpfen an aufrechten Stielen
Sanguisorba minor (Kleiner Wiesenknopf, Pimpinelle), junge Pflanze mit frischen grünen, gefiederten Blättern im Beet.
Sommergrün
Braun
Sonnig-halbschattig
Mai - August
bis zu 40 cm
ab 2,95 €
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Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, 40 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 40 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, grün
Frucht: Unscheinbar
Blüte: Braun, unscheinbar, in verzweigten Blütenständen, ballförmig
Blütezeit: Mai bis August
Wurzeln: Verholzt, lange Pfahlwurzel
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Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 6
Eigenschaften:
Die Sanguisorba minor (Kleiner Wiesenknopf / Pimpinelle) ist eine beliebte Staude, die als Küchen- und Heilkraut verwendet wird. Ihre Blätter wirken gegen Magenbeschwerden und Übelkeit und eignen...
sich darum wunderbar als Teeaufguss. Die Pimpinelle erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Auf einem Quadratmeter können Sie 6 bis 9 Exemplare pflanzen. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie kleine Tuffs mit 3 bis 10 Pflanzen in den Garten setzen. Die Pimpinelle kommt besonders gut auf Freiflächen oder in Fels-Steppen zur Geltung. Eine wunderbare Staude, die auch Sie begeistern wird.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, 40 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 40 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, grün
Frucht: Unscheinbar
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Blütezeit: Mai bis August
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Eigenschaften: Die Sanguisorba minor (Kleiner Wiesenknopf / Pimpinelle) ist eine beliebte Staude, die als Küchen- und Heilkraut verwendet wird. Ihre Blätter wirken gegen Magenbeschwerden und Übelkeit und eignen sich darum wunderbar als Teeaufguss. Die Pimpinelle erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Auf einem Quadratmeter können Sie 6 bis 9 Exemplare pflanzen. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie kleine Tuffs mit 3 bis 10 Pflanzen in den Garten setzen. Die Pimpinelle kommt besonders gut auf Freiflächen oder in Fels-Steppen zur Geltung. Eine wunderbare Staude, die auch Sie begeistern wird.

Die Sanguisorba minor, im Deutschen als Kleiner Wiesenknopf oder Pimpinelle bekannt, ist eine vielseitige und anspruchslose Staude, die sowohl als Küchen- und Heilkraut als auch als zuverlässige Gartenpflanze überzeugt. Mit ihrem aufrechten, horstbildenden Wuchs und einer Höhe von etwa 40 Zentimetern fügt sie sich harmonisch in viele Pflanzungen ein. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Mai bis August, wobei sie mit braunen, unscheinbaren Blüten in verzweigten, ballförmigen Blütenständen aufwartet. Das sommergrüne, gefiederte Laub in frischem Grün rundet das Erscheinungsbild dieser heimischen Pflanze ab, die mit ihrer langen Pfahlwurzel perfekt an trockene Standorte angepasst ist.

Portrait der Pimpinelle: Ein würziger Klassiker

Die Pimpinelle, botanisch Sanguisorba minor, ist eine Staude von großer historischer und praktischer Bedeutung. Sie besticht nicht durch auffällige Blütenpracht, sondern durch ihre vielseitige Nutzbarkeit und ihre robuste, anspruchslose Natur. Als heimische Pflanze ist sie perfekt an mitteleuropäische Bedingungen angepasst und bringt einen Hauch von Wildkräuterromantik in den Garten. Ihr charakteristischer, würziger Geschmack und ihre heilenden Eigenschaften machen sie zu einem wertvollen Bestandteil jeder Kräutersammlung.

Herkunft und Wuchsform

Der Kleine Wiesenknopf ist eine heimische Staude, die in vielen Teilen Europas verbreitet ist. Sie bildet kompakte, aufrechte Horste, die durch ihre verholzte, lange Pfahlwurzel fest im Boden verankert sind. Diese Wurzelstruktur ermöglicht es der Pflanze, auch in trockenen Phasen Wasser aus tieferen Bodenschichten zu erschließen, was sie besonders widerstandsfähig macht. Die Pflanze wächst horstbildend, das bedeutet, sie breitet sich nicht unkontrolliert aus, sondern bleibt in einer ansehnlichen, dichten Form. Diese Eigenschaft macht die Sanguisorba minor zu einer idealen Pflanze für klar definierte Beetbereiche oder Kräuterspiralen, wo sie über Jahre hinweg zuverlässig gedeiht.

Wuchshöhe und Habitus

Mit einer Wuchshöhe von etwa 40 Zentimetern gehört die Pimpinelle zu den mittelhohen Stauden. Sie erreicht selten mehr als diese Höhe, was sie perfekt für die vorderen bis mittleren Beetbereiche qualifiziert. Der Wuchs ist straff aufrecht, die Stängel sind stabil und benötigen in der Regel keine Stütze. Pro Quadratmeter können Sie etwa 6 bis 9 Exemplare pflanzen, um eine dichte, geschlossene Fläche zu erreichen. Für eine natürlichere Optik empfehlen sich kleine Tuffs mit 3 bis 10 Pflanzen, die dann im Beet oder auf der Freifläche wie zufällig gewachsene Gruppen wirken. Durch diesen horstigen, kompakten Wuchs behält der Kleine Wiesenknopf stets eine ordentliche Form und verleiht dem Garten Struktur.

Ideale Standortbedingungen

Damit die Sanguisorba minor ihr volles Potenzial entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Glücklicherweise ist die Pflanze hierbei nicht sonderlich anspruchsvoll, sondern zeigt sich anpassungsfähig, solange einige Grundvoraussetzungen erfüllt sind. Ein passender Platz garantiert nicht nur gesundes Wachstum, sondern auch eine reiche Ernte der aromatischen Blätter und eine lange Lebensdauer der Staude.

Licht und Exposition

Der Kleine Wiesenknopf bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert die Ausbildung der würzigen Aromastoffe in den Blättern, während ein Platz im lichten Halbschatten, beispielsweise am Gehölzrand, in heißen Sommern vor allzu großer Hitze schützen kann. Die Pflanze ist auf Halbtrocken- und Trockenrasenstandorten zu Hause, was ihre Vorliebe für helle, warme Lagen unterstreicht. Vermeiden sollten Sie tiefschattige, kühle Plätze, da hier das Wachstum gehemmt wird und die Blätter weniger aromatisch ausfallen. Ein sonniges Beet, eine Kräuterspirale oder eine Freifläche sind daher ideale Orte für die Pimpinelle.

Bodenansprüche der Sanguisorba minor

Der Boden sollte für den Kleinen Wiesenknopf in erster Linie trocken bis mäßig trocken und gut durchlässig sein. Staunässe verträgt die Pflanze mit ihrer Pfahlwurzel überhaupt nicht und reagiert darauf mit Wurzelfäule. Ideal sind normale, durchlässige und kalkhaltige Untergründe. Die Pflanze kommt auf nährstoffarmen, kalkreichen Böden bestens zurecht, was sie zu einer perfekten Besiedlerin magerer Standorte macht. Schwere, lehmige Böden sollten Sie vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Kies auflockern, um die Drainage zu verbessern. Ein neutraler bis alkalischer pH-Wert wird bevorzugt. Diese Bodenansprüche machen die Sanguisorba minor unter anderem zu einer ausgezeichneten Pflanze für Fels-Steppen oder magere Freiflächen.

Blüten und Blattwerk des Kleinen Wiesenknopfs

Die Attraktivität der Pimpinelle liegt weniger in spektakulären Blüten als in der Gesamterscheinung und der Nutzbarkeit ihrer Pflanzenteile. Dennoch haben sowohl Blüten als auch Blätter ihren ganz eigenen Reiz und tragen zum Charme dieser Staude bei. Während die Blüten eher dezent und unauffällig sind, besticht das Laub durch seine feine Textur und seine kulinarische wie heilkundliche Bedeutung.

Die unscheinbaren Blüten

Die Blüten der Sanguisorba minor sind braun und unscheinbar. Sie sitzen in kleinen, ballförmigen Köpfchen, die sich zu verzweigten Blütenständen an den Enden der Stängel zusammensetzen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis August, was eine sehr lange Periode ist, in der die Pflanze Insekten Nahrung bietet. Obwohl für das menschliche Auge nicht besonders auffällig, sind die Blüten bei Bienen und anderen bestäubenden Insekten durchaus beliebt, was die Pflanze zu einer wertvollen Bienenweide macht. Die Blütenstände sind zart und filigran und können, sofern sie nicht für die Samenbildung benötigt werden, auch für die Blumenbinderei verwendet werden, wo sie als natürliche Füllmaterialien interessante Akzente setzen.

Das grüne Laub der Pimpinelle

Das sommergrüne Laub des Kleinen Wiesenknopfs ist sein eigentlicher Schatz. Die Blätter sind gefiedert und zeigen sich in einem frischen, mittleren Grün. Diese feine, fast fedrige Textur verleiht der Pflanze eine luftige Leichtigkeit, die im Beet wunderbar mit breitblättrigen oder grasartigen Nachbarn kontrastiert. Die Blätter sind die aromatischen Teile der Pflanze und werden fortlaufend von Frühjahr bis Herbst gebildet, sodass Sie bei Bedarf immer frisches Grün ernten können. Eine Herbstfärbung ist bei dieser Art nicht ausgeprägt; das Laub welkt im Spätherbst einfach ab. Die Blätter sind nicht nur schmackhaft, sondern auch reich an wertvollen Inhaltsstoffen, die sie zu einem beliebten Heilkraut machen.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Die wahre Stärke der Sanguisorba minor liegt in ihrer vielseitigen Anwendbarkeit. Sie ist weit mehr als nur eine Zierstaude; sie ist ein Küchenklassiker, ein Heilkraut und eine robuste Gartenpflanze in einem. Diese Multifunktionalität macht sie zu einer äußerst lohnenswerten Bereicherung für jeden Garten, der Wert auf Nutzen und Ästhetik legt.

Als Küchenkraut

Die Pimpinelle ist ein traditionelles Würz- und Salatkraut mit einem charakteristischen, leicht würzigen und gurkenähnlichen Geschmack. Die Blätter sollten frisch verwendet werden, da sie beim Kochen ihr Aroma verlieren. Sie eignen sich hervorragend für Frühlings-Suppen, Salate, Kräuterbutter, Kräuterquark und Eierspeisen. Geben Sie die fein gehackten Blätter immer erst den fertigen Speisen zu. Historisch ist die Pflanze unter anderem mit der Frankfurter Grünen Sauce, der Hamburger Aalsuppe und der Neunstärke-Suppe verbunden. Auch für Fischgerichte und die Zubereitung von Kräuteressig oder erfrischenden Sommerbowlen wird sie geschätzt. Als Küchenklassiker verleiht sie vielen Gerichten eine frische, aromatische Note.

In der Gartenpraxis

Im Garten kommt die Pimpinelle besonders gut auf Freiflächen oder in Fels-Steppen zur Geltung. Ihre trockenheitsverträgliche und anspruchslose Natur prädestiniert sie für extensive Bepflanzungen, Steingärten oder den sonnigen Kräutergarten. Da sie schneckenunempfindlich ist, bereitet sie auch in Gärten mit Schneckenproblemen keine Sorgen. Die horstbildende Wuchsform und die moderate Höhe machen sie zu einer idealen Einfassungspflanze oder zur Bepflanzung von Beeträndern. Durch ihre lange Blütezeit trägt sie zudem zur Biodiversität bei, indem sie Insekten Nahrung bietet.

Die Pimpinelle als Heilkraut

Neben der kulinarischen hat die Sanguisorba minor auch eine lange Tradition als Heilkraut. Ihre Blätter wirken gegen Magenbeschwerden und Übelkeit und eignen sich darum wunderbar als Teeaufguss. Für einen solchen Kräutertee übergießen Sie einfach frische oder getrocknete Blätter mit heißem Wasser und lassen den Sud einige Minuten ziehen. Die Pflanze wird als nicht giftig und zum Verzehr geeignet beschrieben, was die unbedenkliche Verwendung in der Hausapotheke und Küche unterstreicht. Die enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe sind für die verdauungsfördernde und beruhigende Wirkung verantwortlich.

Pflanzpartner für die Sanguisorba minor

Die richtige Gesellschaft kann die Wirkung des Kleinen Wiesenknopfs im Beet noch steigern. Als Pflanze für magere, sonnige Standorte passt sie hervorragend zu anderen Stauden und Gräsern, die ähnliche Ansprüche stellen. Eine geschickte Kombination schafft nicht nur ein ästhetisch ansprechendes Bild, sondern auch eine stabile Pflanzengemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt.

Ideale Begleiter für Trockenstandorte

Zu den klassischen Pflanzpartnern für die Sanguisorba minor gehören andere trockenheitsverträgliche und sonnenliebende Arten. Sehr gut harmonieren beispielsweise der Regenbogen-Schwingel (Festuca amethystina) mit seinen blaugrünen, feinen Halmen, das Kleine Mädesüß (Filipendula vulgaris) mit seinen fedrigen, weißen Blütenrispen und der Sand-Thymian (Thymus serpyllum), der mit seinen polsterbildenden, duftenden Teppichen und violetten Blüten einen schönen Kontrast bildet. Diese Kombinationen spiegeln natürliche Pflanzengesellschaften auf Magerrasen wider und sind äußerst pflegeleicht.

Gestaltungstipps mit dem Kleinen Wiesenknopf

Setzen Sie die Pimpinelle in kleinen Gruppen von drei bis zehn Pflanzen, um eine natürliche Wirkung zu erzielen. Vor einem Hintergrund von höheren, strukturstarken Stauden wie Königskerzen (Verbascum) oder Edeldisteln (Eryngium) kommt ihr feines Laub besonders gut zur Geltung. In Präriebeeten kombiniert mit Ziergräsern wie Federgras (Stipa) oder Blauschwingel (Festuca glauca) entstehen luftige, naturnahe Bilder. Für einen Kräutergarten eignen sich Begleiter wie Salbei (Salvia officinalis), Ysop (Hyssopus officinalis) und Lavendel (Lavandula angustifolia), die alle ähnliche Standortvorlieben teilen.

Pflege und Vermehrung

Die Pimpinelle erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Mit wenigen, aber gezielten Maßnahmen können Sie sicherstellen, dass die Staude über viele Jahre hinweg gesund und ertragreich bleibt. Der Pflegeaufwand hält sich in engen Grenzen, was die Pflanze auch für Gartenneulinge oder Menschen mit wenig Zeit ideal macht.

Gießen und Düngen

Gießen ist bei der Sanguisorba minor nur in extremen Trockenperioden und direkt nach der Pflanzung nötig. Einmal etabliert, kommt die Pflanze mit ihren langen Pfahlwurzeln hervorragend ohne zusätzliche Wassergaben aus. Staunässe muss unbedingt vermieden werden. Düngen ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze nährstoffarme Böden bevorzugt. Auf zu reichhaltigen Böden wächst sie zwar, verliert aber oft an Aroma und wird mastig. Falls überhaupt, können Sie im Frühjahr eine sehr geringe Gabe eines organischen Volldüngers oder etwas Kompost rund um die Pflanze ausbringen.

Schnitt und Überwinterung der Pimpinelle

Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber die Pflanzenverjüngung fördern. Sie können die Staude im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr bodennah zurückschneiden. Wenn Sie die Samenstände für die Selbstaussaat oder für die Vase erhalten möchten, lassen Sie sie stehen. Ansonsten fördert ein Rückschnitt nach der Blüte oft einen frischen Austrieb der Blätter. Die Pimpinelle ist zuverlässig winterhart und übersteht Temperaturen bis etwa -28,8 °C bis -23,4 °C (Klimazone Z5) problemlos. Ein spezieller Winterschutz ist in unseren Breiten nicht nötig.

Vermehrung

Die Vermehrung der Sanguisorba minor kann durch Teilung im Frühjahr oder Herbst erfolgen. Graben Sie dazu den Horst aus und teilen Sie ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Stücke, die jeweils ausreichend Wurzeln und Triebknospen besitzen sollten. Diese Teilstücke setzen Sie dann an gewünschter Stelle wieder ein. Die Vermehrung durch Aussaat ist ebenfalls möglich, wobei die Samen Kaltkeimer sind und eine Frostperiode benötigen. Soll Selbstaussaat verhindert werden, empfiehlt es sich, die Samenstände vor der Reife zu entfernen. So behalten Sie die Kontrolle über die Verbreitung der Pflanze in Ihrem Garten.

Wissenswertes über den Kleinen Wiesenknopf

Abseits der praktischen Garten- und Küchenaspekte hat die Sanguisorba minor eine interessante Geschichte und einige besondere Eigenschaften, die sie von anderen Kräutern unterscheiden. Diese Hintergrundinformationen runden das Portrait dieser vielseitigen Staude ab und zeigen, warum sie seit Jahrhunderten geschätzt wird.

Kulturgeschichte und Tradition

Die Pimpinelle war früher eine wegen ihres würzigen Geschmacks geschätzte Würz- und Salatpflanze und fand in vielen regionalen Küchen Verwendung. Ihr deutscher Name "Wiesenknopf" bezieht sich auf die knopfartigen Blütenstände, während "Pimpinelle" auf den lateinischen Gattungsnamen Pimpinella zurückgeht, der allerdings heute für eine andere Gattung (Bibernellen) verwendet wird – ein historisches Kuriosum. Die Art Sanguisorba minor hat sich diesen Trivialnamen dennoch bewahrt. In der Volksheilkunde wurde sie vor allem bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Ihre Anspruchslosigkeit und ihre lange Tradition machen sie zu einem lebendigen Stück Gartengeschichte, das auch heute noch begeistert.

Name Deutsch: Kleiner Wiesenknopf / Pimpinelle.
Name Botanisch: Sanguisorba minor.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, 40 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 40 cm.
Blatt: Sommergrün, gefiedert, grün.
Frucht: Unscheinbar.
Blüte: Braun, unscheinbar, in verzweigten Blütenständen, ballförmig.
Blütezeit: Mai bis August.
Wurzeln: Verholzt, lange Pfahlwurzel.
Boden: Trockene, normal durchlässige und kalkhaltige Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 6.
Eigenschaften: Die Sanguisorba minor (Kleiner Wiesenknopf / Pimpinelle) ist eine beliebte Staude, die als Küchen- und Heilkraut verwendet wird. Ihre Blätter wirken gegen Magenbeschwerden und Übelkeit und eignen sich darum wunderbar als Teeaufguss. Die Pimpinelle erweist sich insgesamt als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Auf einem Quadratmeter können Sie 6 bis 9 Exemplare pflanzen. Um bestens zur Geltung zu kommen, sollten Sie kleine Tuffs mit 3 bis 10 Pflanzen in den Garten setzen. Die Pimpinelle kommt besonders gut auf Freiflächen oder in Fels-Steppen zur Geltung. Eine wunderbare Staude, die auch Sie begeistern wird..
Detaillierte Beschreibung:

Die Sanguisorba minor, im Deutschen als Kleiner Wiesenknopf oder Pimpinelle bekannt, ist eine vielseitige und anspruchslose Staude, die sowohl als Küchen- und Heilkraut als auch als zuverlässige Gartenpflanze überzeugt. Mit ihrem aufrechten, horstbildenden Wuchs und einer Höhe von etwa 40 Zentimetern fügt sie sich harmonisch in viele Pflanzungen ein. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Mai bis August, wobei sie mit braunen, unscheinbaren Blüten in verzweigten, ballförmigen Blütenständen aufwartet. Das sommergrüne, gefiederte Laub in frischem Grün rundet das Erscheinungsbild dieser heimischen Pflanze ab, die mit ihrer langen Pfahlwurzel perfekt an trockene Standorte angepasst ist.

Portrait der Pimpinelle: Ein würziger Klassiker

Die Pimpinelle, botanisch Sanguisorba minor, ist eine Staude von großer historischer und praktischer Bedeutung. Sie besticht nicht durch auffällige Blütenpracht, sondern durch ihre vielseitige Nutzbarkeit und ihre robuste, anspruchslose Natur. Als heimische....

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Pflanz- und Pflegetipps Sanguisorba minor / Kleiner Wiesenknopf / Pimpinelle

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