Botanisches Portrait und Besonderheiten des Flieders / Syringa
Flieder ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Ölbaumgewächse und wird mit dem botanischen Namen Syringa bezeichnet. Die Gattung Syringa umfasst 20 bis 25 Arten, die zumeist in der Natur Asiens und Südosteuropas beheimatet sind. Die Pflanzen der Gattung zeichnen sich durch ihren strauchartigen Wuchs und eine attraktive Blüte aus, die mit einem intensiven Blütenduft verwöhnt. Flieder gilt in Mitteleuropa als sehr populär für die Pflanzung als Zierstrauch und man findet ihn vielerorts in Gärten und Parkanlagen. In Europa wird vor allem der Gemeine Flieder (Syringa vulgaris) verwendet und er ist in unzähligen Sorten verfügbar, die sich in ihrer Wuchsform sowie in der Farbe und Form der Blüte unterscheiden, aber allesamt mit einer sinnlichen Optik begeistern.
Geschichte und Herkunft der Gattung Syringa
Syringa vulgaris gelangte gegen Ende des 16. Jahrhunderts aus dem Balkan nach Mitteleuropa. Aber erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er gezielt für die Nutzung als Ziergehölz kultiviert. Seitdem ist der Flieder nicht mehr aus unseren Gärten fortzudenken und er gilt als malerische Gartenschönheit. Der Gemeine Flieder wird häufig mit dem sogenannten Sommerflieder (Buddleja) verwechselt, der aber botanisch der Familie der Braunwurzelgewächse zugeordnet wird. Beide Ziersträucher stehen in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zueinander und teilen lediglich eine Namensparallele.
Syringaarten wachsen zumeist strauchartig mit einer dicht verzweigten Krone
Die Pflanzen der Gattung Syringa entwickeln sich zu laubabwerfenden Sträuchern oder selten zu kleinen Bäumen, die je nach Art und Sorte 2 bis 7 Meter groß werden. Der Flieder präsentiert sich oftmals mehrstämmig wachsend mit einer aufrechten bis breitbuschigen Wuchsform. Die Zweige des Flieders streben zunächst aufrecht, verzweigen sich aber im Verlaufe des Wachstums und bilden dann eine dichte, zum Teil überhängende Krone. Die Fliederarten zeichnen sich in der Jugend durch einen raschen Wuchs aus, mit zunehmendem Alter entwickeln sich die Sträucher aber langsamer. Generell verwöhnt der Flieder aber mit einer langen Lebenserwartung von mehreren Jahrzehnten und erweist sich als zuverlässiges Gartenhighlight, das sich für die Verschönerung jedes Gartens eignet.
Die einfachen Blätter des Syringa glänzen in mittel- bis dunkelgrün
Die sommergrünen Blätter des Flieders treiben im Frühjahr aus und stehen gegenständig an den Zweigen. Je nach Art haben die einfachen Blätter zumeist eine eiförmige bis herzförmige Gestalt, ein zugespitztes Blattende und einen glatten Blattrand. Sie glänzen oberseits mittelgrün bis dunkelgrün und haben eine hellere Blattunterseite. Die einzelnen Blätter des Syringas sind relativ groß mit einer ungefähren Länge von 5 bis 12 Zentimetern. manche Arten bilden noch größere Blätter. Das attraktive Blattwerk bringt im Frühjahr Frische in den Garten, im Herbst färbt sich das Laub dann dezent gelblich und wirkt insgesamt recht unscheinbar.
Der Flieder verwöhnt mit einer reichen Blüte und einem lieblichen Duft
Die Blütezeit der Syringaarten erstreckt sich von Mai bis Juni. Dann schmücken unzählige große Blütentrauben die Krone. Die Rispen sind kegelförmig und stehen aufrecht an den Zweigen, manchmal hängen sie leicht über. Je nach Art können sie 10 bis 25 Zentimeter lang werden und die Blütenfarbe variiert von Violett und Purpur zu Rosa, Weiß bis hin zu Blau. Die Rispen bestehen aus vielen kleinen Einzelblüten, die kelchförmig geformt sind und dicht zusammenstehen. Sie verwöhnen mit einem süßen Blütenduft und erfreuen nicht nur optisch mit ihrer lieblichen Erscheinung, denn sie machen die Sträucher auch zu wertvollen Bienennährpflanzen. Unzählige Insekten erfreuen sich an den Pollen und dem hohen Nektargehalt.
Die kleinen Kapselfrüchte des Flieders sind unscheinbar
Die Früchte des Flieders sind unscheinbar und haben keinen dekorativen Wert. Sie entwickeln sich im Verlaufe des Sommers aus den Fruchtknoten der Blüte und reifen bis zum Herbst aus. Die kleinen, braunen Kapselfrüchte sind oval bis länglich und wirken ledrig. Sie werden circa 2 Zentimeter lang und beinhalten die Samen der Syringapflanzen. Nach der Reifung öffnen sich die Kapseln und die Samen werden vom Wind in den Garten getragen.
Besondere Bedeutung und Nutzen der Gattung Syringa
Die Gattung Syringa hat vor allem im Bereich der Gartenkultur eine relevante Bedeutung und sie gilt als eine der populärsten Zierpflanzengattungen in Mitteleuropa. Besonders der Gemeine Flieder ist in vielen Kulturformen erhältlich und er schmückt unzählige Gärten und Parkanlagen mit seiner großen Attraktivität, einer duftenden Blüte und einem hohen ökologischen Wert. Einige Sorten werden für die Verwendung als Schnittblume gezüchtet. Das Holz des Flieders gilt als sehr hart und dicht, es wurde früher gelegentlich für die Fertigung von Werkzeuggriffen und Pfeifen sowie für Drechselarbeiten verwendet.
Der ideale Standort für Flieder
Pflanzen der Gattung Syringa gelten insgesamt als robust und genügsam. Sie stammen aus der Natur Asiens und aus Südosteuropa und wachsen am besten auf Standorten, die den Bedingungen in ihrer Heimat nahekommen. Es empfiehlt sich daher die individuellen Ansprüche des Flieders in Bezug auf den Untergrund als auch auf das Licht zu berücksichtigen. Dies entlohnt der Flieder mit seiner malerischen Blütenpracht und einem sinnlichen Dufterlebnis.
Lichtansprüche von Syringa
Flieder ist eine lichtliebende Pflanze, die sich an einem sonnigen bis vollsonnigen Standort am schönsten entwickelt. Ein Platz im Garten, der dem Flieder circa 6 Stunden Sonne bietet, ist optimal und garantiert dem Gärtner eine reiche Blütenbildung sowie einen formschönen Wuchs der Sträucher. Ein halbschattiger Standort wird ebenfalls akzeptiert, hier gepflanzt bildet der Flieder aber weniger Blüten aus und die Zweige entwickeln sich länger und dünner. Syringapflanzen sind somit echte Sonnenanbeter und sie entlohnen einen lichtreichen, warmen Pflanzplatz mit einem vitalen Wuchs und ihrer üppigen Blüte.
Welche Bodenbeschaffenheiten braucht der Flieder zum Wachsen
Der Flieder fühlt sich auf einem nährstoffreichen und möglichst durchlässigen Boden am wohlsten und beweist dies mit seiner wunderschönen Optik. Besonders günstig hat sich ein humusreicher sowie mäßig trockener bis frischer Untergrund erwiesen. Flieder reagiert empfindlich auf anhaltende Staunässe und benötigt daher einen ausreichenden Wasserablauf. Ein schwerer und verdichteter Boden begünstigt Staunässe und die Wurzeln des Syringas reagieren mit Fäulnis. Die meisten Syringaarten bevorzugen einen kalkhaltigen bis neutralen Untergrund, sodass der pH-Wert des Bodens neutral bis leicht alkalisch sein sollte. Für den schönsten Wuchs sollte der Boden vor der Pflanzung des Flieders diesbezüglich getestet und gegebenenfalls mit einer Zugabe von Sand, Kies oder Kompost optimiert werden.
Die wichtigsten Arten im Überblick (Syringa)
Die Gattung Syringa umfasst circa 25 Arten, die eine riesengroße Sortenvielfalt hervorbringen und dem Gärtner eine große Auswahlmöglichkeit bieten. Die meisten Züchtungen und Hybridformen gehen auf den sogenannten Gemeinen Flieder (Syringa vulgaris) zurück und unterscheiden sich in ihrer Größe und Wuchsform sowie in der Form und Farbe der Blüten. Sie eignen sich hervorragend für die Verschönerung des deutschen Gartens und ermöglichen dem Gärtner die Pflanzung des Flieders in jeder Gartengröße und entsprechend jeder persönlichen Stilrichtung.
Hier eine Liste der schönsten Fliederarten bzw. -sorten und ihrer Besonderheiten
|
Fliederart/ Sorte
|
Wuchs
|
Besonderheit
|
|
Syringa vulgaris
|
|
|
|
Syringa vulgaris ‘Charles Joly‘
|
4-6 m hoch, 3-5 m breit, aufrecht, dicht verzweigt
|
Reichblühend, große Rispen in purpurrot, gefüllt
|
|
Syringa vulgaris ‘Madame Lemoine‘
|
4-6 m hoch, 3-5 m breit, aufrecht, dicht verzweigt
|
Große Rispen, reinweiß, duftend, populäre Sorte
|
|
Syringa vulgaris ‘Belle de Nancy‘
|
4-6 m hoch, dicht verzweigt aufrecht
|
Rispenblüte in lilablau, halbgefüllt, duftend
|
|
Syringa laciniata
|
1,5-2 m hoch, Kleinstrauch, rundlicher Wuchs, dicht verzweigt
|
Geschlitztes Blatt, Blüte hellviolett, sehr zierend
|
|
Syringa meyeri ’Palibin‘
|
1,2 m hoch, Kleinstrauch, dichtbuschig, kompakt
|
Reichblühend, Rispen in helllila, stark duftend, gewelltes Blatt
|
|
Syringa x chinensis ‘Saugeana‘
|
3-4 m hoch und breit, aufrecht, dicht verzweigt, überhängende Triebe
|
Hängende Rispen, dunkelviolett, duftend
|
|
Syringa patula‘ Miss Kim‘
|
1,5 m hoch und breit, kompakt aufrecht, dicht verzweigt
|
Reichblühend, große Rispen in rosaviolett
|
|
Syringa josiflexa ‘Agnes Smith‘
|
Bis zu 4m hoch, locker verzweigt, breit aufrecht
|
Hängende Rispen, weiß, reichblühend, duftend
|
|
Syringa prestoniae ‘ James Macfarlane‘
|
5 m hoch und breit, locker, breit-aufrecht, überhängende Seitentriebe
|
Große schlanke Rispen, hellviolett bis lila
|
|
Syringa persica
|
1,5- 2 m hoch, aufrecht, grazil, schwachwüchsig
|
Reichblühend, schlanke Rispen, hellviolett, duftend
|
Pflanzung, Pflege und Schnitt von Syringa
Der Flieder ist ein echter Blickfang in jedem Garten und er begeistert mit seiner attraktiven Wuchsform und einer üppigen Blüte. Für seinen schönsten Wuchs benötigt er gezielte Pflegemaßnahmen, die seinen individuellen Ansprüchen entsprechen. Je nach Art und Sorte ist die Berücksichtigung des richtigen Pflanzzeitpunktes, die richtige Bewässerung sowie die Düngung als auch ein fachmännischer Rückschnitt entscheidend für das bestmögliche Wachstum und eine vitale Pflanze.
Wann und wie pflanzt man den Flieder am besten
Für das bestmögliche Pflanzergebnis von Fliederarten sind der richtige Zeitpunkt für die Pflanzung und eine gute Bodenvorbereitung entscheidend. Als optimal hat sich die Pflanzung des Flieders im Herbst erwiesen. In den Monaten September bis Oktober ist der Boden noch leicht vorgewärmt, so dass sich die Wurzeln kräftig entwickeln können und die Pflanze bis zum Frühjahr über ein kräftiges Wurzelwerk verfügt. Hier gilt es aber zu beachten, dass der Zeitpunkt vor den ersten Frösten gewählt werden muss, andernfalls erleidet der Flieder Frostschäden. Alternativ kann der Syringa auch im Frühjahr gepflanzt werden, wenn der Untergrund frostfrei und die Außentemperatur nicht zu hoch ist. Dies erfordert aber eine regelmäßige Bewässerung des Flieders, denn die neuen Triebe der Pflanze treiben zeitgleich aus und benötigen ausreichend Feuchtigkeit. Generell gilt, dass Syringaarten als Containerpflanzen ein starkes Wurzelwerk haben. Sie wurden in einem Topf kultiviert und gelten im Gegensatz zu Pflanzen als Ballenware als ganzjährig pflanzbar. Für ein bestmögliches Pflanzergebnis empfiehlt es sich, den jeweiligen Boden vor der Pflanzung entsprechend der Bedürfnisse des Flieders zu optimieren. Hier eignet sich unter anderem eine Untermischung von Kompost, Lehm oder Mulch. Auch der Aushub eines möglichst doppelt so großen Pflanzloches im Verhältnis zum Wurzelballen unterstützt das gute Anwachsen des Flieders und sorgt für eine gesunde Pflanze.
Der richtige Rückschnitt für eine üppige Blüte bei Syringa
Der Rückschnitt eines Flieders ist entscheidend für die Ausbildung einer üppigen Blüte im nächsten Jahr. Der richtige Zeitpunkt für den Schnitt als auch eine fachmännische Technik begünstigen einen vitalen Wuchs und machen den Flieder zu einem malerischen Gartenhighlight. Die Pflanzen der Gattung Syringa bilden ihre Blüten an den Trieben aus, die im Vorjahr gewachsen sind, sodass der Rückschnitt möglichst direkt nach dem Verblühen der Blüte erfolgen sollte. Der Flieder beginnt direkt im Anschluss die Knospen für das folgende Blütenjahr zu bilden. Ein Rückschnitt im Herbst oder zeitigen Frühjahr würde somit die bereits angelegte Blütenknospe zerstören und die Blüte bliebe aus. Optimal ist somit ein Rückschnitt der verwelkten Blüten von Mai bis Juni. Hier empfiehlt es sich, die verblühte Rispe direkt über einem Blattpaar oder Seitentrieb zu schneiden. Die Pflanze steckt nun die Energie in die Bildung neuer Knospen und sorgt für eine reiche Blüte. Zudem entwickelt sich der Flieder formschön mit einem vitalen Wuchs. Alle ein bis zwei Jahre sollte der Flieder mit einem leichten Pflegeschnitt ausgelichtet werden. Alte und nach innen wachsende Triebe müssen möglichst tief entfernt werden, sodass die Krone Platz erhält, um neu auszutreiben. Ein radikaler Verjüngungsschnitt empfiehlt sich ausschließlich dann, wenn ältere Fliederexemplare kaum wachsen und sich blühfaul zeigen. Dann sollten ältere Triebe bodennah entfernt werden.
Düngen und Bewässern: Tipps für vitale Flieder-Pflanzen
Syringaarten sind sehr genügsam, reagieren aber intensiv auf eine Zugabe von Nährstoffen. Es empfiehlt sich daher, den Flieder im Frühjahr lediglich mit einer maßvollen Düngung in Form von Kompost oder einem Flüssigdünger zu unterstützen. Dies fördert den Austrieb und begünstigt eine intensive Blütenbildung. Eine weitere Düngung im Juni nach der Blüte ist möglich, sollte aber mit Bedacht getätigt werden, denn auf einen zu hohen Stickstoffgehalt reagiert der Flieder mit einer intensiven Blattbildung, nicht aber mit der Ausbildung seiner Blüten. Danach sollte von einer Düngung abgesehen werden, denn die Triebe benötigen Zeit, um bis zum ersten Frost auszureifen und frosttauglich zu werden.
Optimale Wasserversorgung und Mulchen bei Syringa
Fliederarten, die sich an ihrem Standort im Garten etabliert haben, gelten als trockenheitsverträglich und benötigen lediglich in langen Hitzeperioden die Unterstützung des Gärtners in Form von Bewässerung. Junge Pflanzen hingegen benötigen in der ersten Zeit nach der Pflanzung eine regelmäßige Bewässerung, denn der Boden darf nicht austrocknen. Bezüglich der Zugabe von Wasser sollte diese nicht oberflächlich, sondern tief ins Erdreich erfolgen. Auch die Bedeckung des Wurzelbereiches mit Mulch ist sinnvoll und der Boden kann die Feuchtigkeit länger halten.
Winterhärte und Winterschutz für den Flieder
Der Flieder gilt insgesamt als sehr winterhart und er übersteht in Mitteleuropa gepflanzt je nach Art und Sorte eine ungefähre Temperatur von bis zu minus 20 Grad Celsius. Etablierte Fliederpflanzen benötigen somit keinerlei Winterschutz und erweisen sich als robust und genügsam. Lediglich Kübelgewächse sowie junge Syringapflanzen sollten in den ersten Jahren nach der Pflanzung mit einem Winterschutz unterstützt werden. Hierzu eignen sich zum Beispiel die Umhüllung der Krone mit einem Wärmevlies sowie die Mulchung des Wurzelbereiches mit Rindenmulch oder Reisig. Dann verwöhnt der Flieder, auch in unseren Breiten verwendet, mit seiner attraktiven Optik und sorgt für ein duftendes Blütenerlebnis.
Verwendung des Flieders im Garten
Der Flieder gilt nicht ohne Grund als eines der beliebtesten Ziergehölze in Mitteleuropa. Er verwöhnt mit einer atemberaubenden Blüte, einem formschönen Wuchs und einem sinnlichen Blütenduft. Zudem gelten die Sträucher als robust und genügsam, sodass sie dem Gärtner eine vielfältige Verwendungsmöglichkeit bescheren. Der Flieder ist in unzähligen Größen und Blütenfarben erhältlich, sodass sich für jede Gartengröße und für jeden Geschmack die richtige Wahl finden lässt. Flieder eignet sich hervorragend für die Pflanzung in solitärer Stellung. Der attraktive Strauch macht sich inmitten einer Rasenfläche oder vor einer Terrasse gepflanzt besonders schön und erweist sich als echtes Dufthighlight. Seine formschöne Gestalt und die wunderschöne Blüte kommen nun ausdrucksstark zur Geltung und sorgen für idyllische Gartenmomente. Aber auch als Heckenpflanze oder als natürlicher Sichtschutz ist der Flieder ein echter Hingucker, denn er wächst zumeist dichtbuschig und gut verzweigt.
Pflanzpartner und Kombinationen für Syringa
Der Flieder ist ebenfalls sehr beliebt für die Verschönerung von Bauerngärten und naturnahen Wildgärten. Sein harmonischer Wuchs und die schöne Blüte machen ihn optimal für die Kombination mit Stauden und Rosen. Auch Pfingstrosen, Lavendel und immergrüne Stauden wie Funkien erweisen sich als malerische Pflanzpartner und machen den Flieder zu einem idyllischen Blickfang. Pflanzt man ihn an einem sonnigen Platz und gewährt ihm ausreichend Raum zum Entfalten, entlohnt der Flieder dies mit seiner lieblichen Ausstrahlung und er verschönert zuverlässig den Garten, eine Parkanlage oder in einem ausreichend großen Kübel die Terrasse oder einen Innenhof.
Häufige Fragen rund um die Gattung Syringa
Wann blüht der Flieder?
Fliederarten blühen je nach Art und Sorte im Mai bis Juni: Frühblühende Sorten erfreuen zum Teil bereits im April mit ihrem Anblick. Je nach Witterung und Standort verschiebt sich die Blütezeit aber gelegentlich.
Wie winterhart ist Flieder (Syringa)?
Flieder ist in Mitteleuropa gut winterhart und verträgt Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius. Junge Pflanzen und Kübelgewächse sollten geschützt werden, ältere Pflanzen benötigen keinen Winterschutz.
Ist Flieder giftig?
Flieder ist nicht stark giftig, sollte aber nicht verzehrt werden. Einzelne Pflanzenteile enthalten Stoffe, die beim Verzehr zu Magen- und Darmbeschwerden führen.