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Bärentatze 'Morning Candle'

Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle'

Bärentatze (Acanthus mollis x spinosus) 'Morning Candle' mit weiß-rosanen Blüten und purpurgrünen Hochblättern am Blütenstand.
Bärentatze (Acanthus mollis x spinosus) 'Morning Candle' mit aufrechtem Blütenstand, violetten Hochblättern und weißen Blüten.
Auf dem Bild ist nur ein „Baumschule NewGarden“-Platzhalter zu sehen; Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' (Bärentatze) ist nicht abgebildet.
Sommergrün
Weiß mit rosa Hochblättern
Sonnig-halbschattig
Juli - August
bis zu 100 cm
ab 6,95 €
     
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, ca. 100 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 100 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, breit-lanzettlich, gelappt, glänzend dunkelgrün
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet, schmückend
Blüte: Weiß mit rosa Hochblättern, lippenartige Blütenform, in aufrechten, ährigen Blütenständen, einfach, reichblühend
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Frische, gut durchlässige und neutrale Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften:
Die Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' (Bärentatze 'Morning Candle') besticht durch ihre weißen Blüten, welche rosa Hochblätter besitzen, und den fiederspaltigen, glänzend dunkelgrünen...
Blättern. Diese überaus reichblühende Selektion fühlt sich besonders an sonnigen bis halbschattigen Standorten wohl. Diese Sorte ist bestens für Freiflächen, Fels-Steppen sowie Gehölzränder geeignet. Pflanzen Sie diese ansprechende Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren und mit 2 Stück pro Quadratmeter in Ihre Gartenlandschaft. An optimalen Standorten ist kaum Pflege nötig, gewähren Sie jedoch Schutz vor Winter- sowie Staunässe. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als robust und ist bei einer Temperatur von maximal -23,3 °C zuverlässig winterhart. Eine dekorative Staude, die Ihren Garten definitiv bereichern wird!
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, ca. 100 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 100 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, breit-lanzettlich, gelappt, glänzend dunkelgrün
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet, schmückend
Blüte: Weiß mit rosa Hochblättern, lippenartige Blütenform, in aufrechten, ährigen Blütenständen, einfach, reichblühend
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Frische, gut durchlässige und neutrale Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften: Die Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' (Bärentatze 'Morning Candle') besticht durch ihre weißen Blüten, welche rosa Hochblätter besitzen, und den fiederspaltigen, glänzend dunkelgrünen Blättern. Diese überaus reichblühende Selektion fühlt sich besonders an sonnigen bis halbschattigen Standorten wohl. Diese Sorte ist bestens für Freiflächen, Fels-Steppen sowie Gehölzränder geeignet. Pflanzen Sie diese ansprechende Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren und mit 2 Stück pro Quadratmeter in Ihre Gartenlandschaft. An optimalen Standorten ist kaum Pflege nötig, gewähren Sie jedoch Schutz vor Winter- sowie Staunässe. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als robust und ist bei einer Temperatur von maximal -23,3 °C zuverlässig winterhart. Eine dekorative Staude, die Ihren Garten definitiv bereichern wird!

Die Bärentatze 'Morning Candle', botanisch Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle', ist eine faszinierende Staude, die durch ihre majestätische Erscheinung und reiche Blüte beeindruckt. Als Kreuzung aus zwei bekannten Acanthus-Arten vereint sie die besten Eigenschaften ihrer Eltern und präsentiert sich als aufrechte, horstbildende und buschige Pflanze, die eine Höhe von etwa 100 Zentimetern erreicht. Ihre weißen Blüten mit rosa Hochblättern leuchten von Juli bis August und setzen vor dem glänzend dunkelgrünen Laub spektakuläre Akzente. Diese Sorte, die auch unter der Schreibweise 'Mornings Candle' geführt wird, erweist sich als robuste und vielseitige Bereicherung für sonnige bis halbschattige Gartenbereiche.

Die Bärentatze 'Morning Candle': Ein Portrait mit Statur

Die Bärentatze 'Morning Candle' ist eine Staude von beeindruckender Präsenz, die durch ihre klare Struktur und üppige Blütenfülle besticht. Als Cultivar, also eine gezielt gezüchtete Sorte, bringt sie eine besondere Verlässlichkeit und ausgeprägte Merkmale mit, die sie von ihren wilden Verwandten abhebt. Ihr Erscheinungsbild ist sowohl für formale als auch für naturhafte Gartensituationen geeignet, wobei sie stets einen Hauch von mediterranem Flair verbreitet.

Herkunft und Wuchsform der Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle'

Bei der Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' handelt es sich um eine gezielte Kreuzung, die die Vorzüge der weichen Bärentatze (Acanthus mollis) und der stacheligen Bärentatze (Acanthus spinosus) in sich vereint. Als Cultivar entstammt sie nicht einer natürlichen Wildpopulation, sondern ist das Ergebnis gärtnerischer Züchtungsarbeit, was ihre gleichbleibenden und besonders attraktiven Eigenschaften erklärt. Die Pflanze wächst horstbildend, das bedeutet, sie bildet dichte, kompakte Büschel aus Blättern und Trieben, die sich langsam, aber stetig ausbreiten. Der Wuchs ist aufrecht und buschig, wodurch sie auch ohne Stütze eine stabile, architektonische Form behält. Mit einer finalen Höhe von rund einem Meter beansprucht sie ausreichend Raum in der Pflanzung, wirkt aber nie aufdringlich, sondern eher als solide, präsente Erscheinung. Die Rhizombildung, also das unterirdische Wachstum von Sprossachsen, ermöglicht eine langsame Ausbreitung und verleiht der Staude eine gute Verankerung im Boden.

Habitus und Wuchseigenschaften

Der Habitus der Bärentatze 'Morning Candle' ist von großer Eleganz und Standfestigkeit geprägt. Die aufrechten Blütenstände erheben sich deutlich über das Blattwerk und schaffen so eine vertikale Struktur, die in gemischten Pflanzungen besonders wertvoll ist. Pro Quadratmeter werden etwa zwei Pflanzen empfohlen, um einen harmonischen, nicht zu dichten Bestand zu erreichen. In kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren entfalten sich ihre Qualitäten als strukturgebendes Element besonders gut. Die Staude ist sommergrün, verliert also im Herbst ihr Laub, treibt aber im folgenden Frühjahr zuverlässig wieder aus. Ihr buschiger, voller Wuchs macht sie zu einer idealen Besetzung für den mittleren bis hinteren Bereich von Staudenbeeten, wo sie als Blickfang dient, ohne andere Pflanzen zu überwuchern.

Die richtige Standortwahl ist entscheidend für die gesunde Entwicklung und üppige Blüte der Bärentatze 'Morning Candle'. Während sie grundsätzlich als robust gilt, entfaltet sie ihr volles Potenzial nur unter Bedingungen, die ihren natürlichen Ansprüchen entsprechen. Ein passendes Plätzchen im Garten sorgt dafür, dass die Staude über viele Jahre hinweg Freude bereitet und kaum Pflegeaufwand erfordert.

Der ideale Standort für gesundes Wachstum

Für ein optimales Gedeihen der Bärentatze 'Morning Candle' sind Lichtverhältnisse und Bodenqualität gleichermaßen wichtig. Die Staude zeigt sich anpassungsfähig, doch bestimmte Grundvoraussetzungen sollten erfüllt sein, um Misserfolge wie Wurzelfäule oder mangelnde Blühfreude zu vermeiden. Ein durchdachter Standort ist die beste Voraussetzung für eine vitale und langlebige Pflanze.

Licht und Exposition für die Bärentatze 'Morning Candle'

Die Bärentatze 'Morning Candle' bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne entwickelt sie die intensivste Blütenfülle und die kräftigste Laubfarbe, während im Halbschatten, beispielsweise am Gehölzrand, die Blütenstände oft etwas länger und die Blätter zarter wirken können. Ein Platz mit mindestens vier bis sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist ideal. Vor allzu heißer Mittagssonne in extremen Lagen sollte sie jedoch geschützt werden, da dies zu vorzeitigem Welken führen kann. Die Exposition sollte zudem windgeschützt sein, damit die hohen Blütenähren nicht knicken. Ost- oder Westlagen, die morgens oder abends Sonne bieten, sind perfekt geeignet und simulieren die natürlichen Lichtverhältnisse an sonnigen Waldrändern oder in offenen, mediterranen Landschaften.

Bodenbeschaffenheit und Substrat

Der Boden für die Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' sollte frisch, gut durchlässig und neutral im pH-Wert sein. Frische, durchlässige, nährstoffreiche, lehmig-sandige bis steinige Substrate werden ausdrücklich empfohlen. Das bedeutet, der Untergrund muss ausreichend Feuchtigkeit speichern können, ohne dass Staunässe entsteht. Schwere, tonige Böden sollten daher mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Drainage zu verbessern. Umgekehrt profitieren sehr sandige, trockene Böden von der Zugabe von Kompost oder Lehm, um die Wasserspeicherkapazität zu erhöhen. Ein neutraler pH-Wert um 7,0 ist optimal, leicht saure oder leicht alkalische Böden werden in der Regel aber auch toleriert. Wichtig ist, dass das Wasser nach Regenfällen oder Gießen zügig abfließen kann, da stehende Nässe, besonders im Winter, die Rhizome faulen lassen kann. Eine Mulchschicht aus mineralischem Material wie Kies oder Splitt hilft, die Bodenfeuchte zu regulieren und Unkraut zu unterdrücken.

Neben dem Standort sind es vor allem die Blüten und das Laub, die den besonderen Reiz der Bärentatze 'Morning Candle' ausmachen. Diese visuellen Attribute verleihen der Staude ihren unverwechselbaren Charakter und machen sie zu einem Highlight in der sommerlichen Gartenlandschaft.

Blütenpracht und Laubwerk der Bärentatze 'Morning Candle'

Die Kombination aus spektakulären Blüten und dekorativem Laub macht die Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' zu einer ganzjährig attraktiven Erscheinung. Während die Blüten im Hochsommer die Bühne beherrschen, bietet das Blattwerk auch außerhalb der Blütezeit strukturelle und farbliche Reize. Diese Dualität ist ein Markenzeichen der Gattung Acanthus und wird bei dieser Sorte besonders eindrucksvoll umgesetzt.

Die eindrucksvollen Blütenstände

Die Blütezeit der Bärentatze 'Morning Candle' erstreckt sich von Juli bis August. In dieser Periode erscheinen die aufrechten, ährigen Blütenstände, die bis zu 100 Zentimeter hoch werden können. Die Einzelblüten sind von einfacher, lippenartiger Form und leuchten in einem reinen Weiß. Was sie jedoch besonders macht, sind die umgebenden rosa Hochblätter (Brakteen), die wie Kerzenflammen die Blütenähren umhüllen und für einen zarten Farbkontrast sorgen. Diese auffälligen Blütenstände sind reichblühend, das heißt, sie tragen eine Fülle von Einzelblüten, die dicht an dicht angeordnet sind und so einen üppigen, festlichen Eindruck vermitteln. Die Blüten duften nicht nennenswert, bestechen dafür aber durch ihre lange Haltbarkeit am Strauch und ihre Eignung als Schnittblume. Nach der Blüte bilden sich dekorative Kapselfrüchte, die zwar nicht zum Verzehr geeignet sind, aber im Herbst und Winter noch lange zierende Strukturen bieten.

Das dekorative Blattwerk der Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle'

Das Laub der Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' ist sommergrün, gefiedert, breit-lanzettlich, gelappt und glänzend dunkelgrün. Die Blätter können eine Länge von bis zu 60 Zentimetern erreichen und sind tief eingeschnitten, was ihnen eine fast architektonische, skulpturale Qualität verleiht. Die glänzende Oberfläche reflektiert das Licht wunderbar und setzt die Pflanze auch an schattigeren Standorten effektvoll in Szene. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist nicht spektakulär, sondern welkt langsam ab, kann aber bis zum ersten Frost attraktiv bleiben. Die großen, fiederspaltigen Blätter sind ganzjährig ein Blickfang und bilden den perfekten, üppigen Hintergrund für die filigranen Blütenähren. Selbst wenn die Pflanze verblüht ist, sorgt das dichte, strukturreiche Blattwerk für Volumen und Textur in der Pflanzung.

Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Bärentatze 'Morning Candle' im Garten sind ein weiterer großer Pluspunkt. Aufgrund ihrer anpassungsfähigen Natur und ihrer imposanten Erscheinung kann sie in unterschiedlichsten Gartenbereichen und Stilen Verwendung finden.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten im Garten

Ob als Solitär oder in der Gruppe, im Beet oder im Kübel – die Bärentatze 'Morning Candle' bietet zahlreiche Gestaltungsoptionen. Ihre robuste Natur und die geringen Pflegeansprüche machen sie zu einer idealen Wahl für ambitionierte Hobbygärtner ebenso wie für professionelle Landschaftsgestalter. Die folgenden Einsatzgebiete zeigen das breite Spektrum dieser außergewöhnlichen Staude.

Als Solitär und in der Rabatte

Als eindrucksvolle Solitärstaude kommt die Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' besonders gut zur Geltung. Einzelne Exemplare, zum Beispiel vor einer dunklen Hecke oder an einer exponierten Stelle im Vorgarten, entwickeln sich zu prächtigen, ausladenden Büschen, die alle Blicke auf sich ziehen. In Staudenrabatten übernimmt sie die Rolle einer Leitstaude, die durch ihre Höhe und Struktur das Beet gliedert. Kombiniert mit niedrigeren, teppichbildenden oder horstigen Begleitern entstehen dynamische Pflanzbilder, bei denen die Bärentatze als vertikales Element fungiert. Ihre Blütenähren ragen elegant über das umgebende Grün und schaffen Tiefe und Spannung. Für Beete empfiehlt sich eine Pflanzung im mittleren oder hinteren Bereich, damit sie nicht kleinere Pflanzen beschattet.

Für Freiflächen und Gehölzränder

Die Sorte eignet sich ausgezeichnet für Freiflächen, Steingärten und Gehölzränder. Auf sonnigen Freiflächen, vielleicht in Kombination mit Gräsern und anderen trockenheitsverträglichen Stauden, vermittelt sie einen natürlichen, leicht wilden Charme. Im Steingarten, wo durchlässige Böden vorherrschen, fühlt sie sich ebenfalls wohl, sofern für ausreichend Feuchtigkeit gesorgt wird. Am Gehölzrand, also im Übergangsbereich zwischen Baum- oder Strauchgruppen und offeneren Flächen, profitiert sie vom lichten Schatten und dem humosen Boden. Hier kann sie ihre volle Wuchshöhe entfalten und bildet einen harmonischen Übergang zwischen den verschiedenen Vegetationsebenen. Auch für Fels-Steppen-Anlagen ist sie eine passende Besetzung, da sie mit ihren rhizombildenden Wurzeln Halt findet und Trockenperioden gut übersteht.

Die Bärentatze 'Morning Candle' als Kübelpflanze und Schnittblume

Für die Kübelbepflanzung ist die Bärentatze 'Morning Candle' bestens geeignet. In großen Pflanztrögen oder Kübeln mit mindestens 40 Litern Volumen und gutem Wasserabzug entwickelt sie sich prächtig und kann Terrassen, Eingangsbereiche oder Innenhöfe zieren. Wichtig ist hier eine regelmäßige Wasserversorgung, da Kübelpflanzen schneller austrocknen. Zudem sollte im Winter ein Schutz vor Durchfrieren des Wurzelballens erfolgen, etwa durch Einpacken des Gefäßes oder ein geschütztes Überwintern. Als Schnittblume für die Vase sind die Blütenähren ein wahrer Gewinn. Geschnitten, wenn die unteren Blüten gerade aufgehen, halten sie sich lange in der Vase und bringen mit ihrer eleganten Form und der zarten Rosa-Weiß-Färbung Frische ins Haus. Auch die Blätter können für grüne Arrangements verwendet werden.

Die richtige Begleitung unterstreicht die Schönheit der Bärentatze 'Morning Candle' und schafft harmonische Pflanzgemeinschaften. Durch geschickte Kombinationen lassen sich Kontraste oder harmonische Übergänge gestalten, die den Garten bereichern.

Harmonische Pflanzpartner für die Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle'

Bei der Auswahl von Begleitpflanzen für die Bärentatze 'Morning Candle' sollte man auf Kontraste in Form, Farbe und Textur achten, aber auch auf ähnliche Standortansprüche. Gute Partner ergänzen die Staude, ohne mit ihr zu konkurrieren, und schaffen so ein ausgewogenes, lebendiges Gesamtbild. Die folgenden Vorschläge basieren auf gärtnerischer Erfahrung und den natürlichen Vorlieben der Pflanze.

Begleiter für strukturreiche Beete

In sonnigen bis halbschattigen Rabatten harmonieren mit der Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' vor allem Stauden, die ähnliche Bodenansprüche stellen. Der Rittersporn (Delphinium-Hybriden) mit seinen hohen, blauen oder weißen Blütenkerzen bildet einen schönen vertikalen Kontrast und blüht oft etwas früher, sodass sich die Blütezeiten überlappen können. Niedrigere, horstbildende Pflanzen wie die Katzenminze (Nepeta x faassenii) mit ihren lavendelblauen Blütenähren oder der Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit seinen gelbgrünen Blütendolden und weichen Blättern füllen den Vordergrund und schaffen einen weichen Übergang. Auch Gräser wie das Pfeifengras (Molinia caerulea) oder die Rutenhirse (Panicum virgatum) passen ausgezeichnet, da sie mit ihrer lockeren, luftigen Wuchsform einen reizvollen Gegensatz zu den festen, großen Blättern der Bärentatze bilden und im Herbst zusätzliche Farbe ins Spiel bringen.

Kombinationen für Freiflächen und naturhafte Situationen

An Freiflächen oder Gehölzrändern können naturnahe Kombinationen mit der Bärentatze 'Morning Candle' entstehen. Die Prachtkerze (Gaura lindheimeri) mit ihren zarten, schwebenden weißen oder rosa Blüten bringt Leichtigkeit und Bewegung in die Pflanzung. Der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) mit seinen goldgelben, schwarzbraun augenartigen Blütenköpfen setzt kräftige Farbakzente und blüht bis in den Herbst hinein. Für trockenere Bereiche eignen sich Sedum-Arten wie die Hohe Fetthenne (Sedum telephium-Hybriden), die mit ihren sukkulenten Blättern und späten Blüten zusätzliche Attraktion bieten. Auch der Ysander (Pachysandra terminalis) als immergrüner, teppichbildender Bodendecker kann am Gehölzrand für einen dichten, grünen Untergrund sorgen, vor dem sich die Blütenähren der Bärentatze effektvoll abheben. Wichtig ist, dass alle Partner mit frischen, durchlässigen Böden zurechtkommen.

Trotz ihrer imposanten Erscheinung ist die Bärentatze 'Morning Candle' erfreulich pflegeleicht. Mit ein paar grundlegenden Maßnahmen gedeiht sie zuverlässig und bereitet über viele Jahre Freude, ohne viel Aufwand zu verursachen.

Pflegeleicht und robust: Die richtige Betreuung

Die Pflege der Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' beschränkt sich im Wesentlichen auf das richtige Gießen, gelegentliches Düngen und einen Rückschnitt im Herbst oder Frühjahr. Bei optimalen Standortbedingungen ist sie äußerst genügsam und zeigt sich widerstandsfähig gegen die meisten Krankheiten und Schädlinge. Die folgenden Hinweise helfen, die Staude in Bestform zu halten.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung benötigt die Bärentatze 'Morning Candle' regelmäßige Wassergaben, um ein kräftiges Wurzelwerk zu entwickeln. Später, wenn sie etabliert ist, kommt sie mit normalen Niederschlägen gut zurecht, sollte aber in längeren Trockenperioden zusätzlich gewässert werden. Dabei gilt: Lieber durchdringend und seltener gießen als häufig und oberflächlich, um die Wurzeln zu tiefem Wachstum anzuregen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem ausgewogenen Langzeitdünger für Stauden oder mit reifem Kompost, der leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet wird. Eine zweite, leichte Düngung nach der Blüte kann die Pflanze für den Winter stärken, ist aber nicht zwingend notwendig. Übermäßige Stickstoffgaben sollten vermieden werden, da sie zu weichem, anfälligem Wachstum auf Kosten der Blütenbildung führen können.

Schnitt und Vermehrung der Bärentatze 'Morning Candle'

Die Bärentatze 'Morning Candle' kann im Herbst oder im zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten werden. Viele Gärtner bevorzugen den Rückschnitt im Spätwinter, da die vertrockneten Blätter und Blütenstände auch im Winter noch dekorativ sind und zudem einen gewissen Schutz vor Frost bieten. Dann werden alle oberirdischen Teile knapp über dem Boden abgeschnitten. Zur Vermehrung eignet sich die Teilung der Rhizome im Frühjahr, sobald der Neuaustrieb beginnt. Dazu wird der Wurzelstock vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere Teilstücke geschnitten, von denen jedes mindestens eine Triebknospe besitzen sollte. Die Teilstücke werden sofort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Auch eine Vermehrung durch Wurzelschnittlinge ist möglich, erfordert aber mehr Geduld und gärtnerisches Geschick. Samen werden bei dieser Sorte selten gebildet und sind für die sortenechte Vermehrung ungeeignet.

Überwinterung und Winterschutz

Die Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' ist gut winterhart und verträgt Temperaturen bis etwa -23,3 °C. In den meisten Regionen Deutschlands benötigt sie daher keinen speziellen Winterschutz. Allerdings ist Schutz vor zu viel Winternässe entscheidend, da nasse, kalte Füße die Rhizome schädigen können. In regenreichen Gebieten oder bei schweren Böden kann eine Abdeckung mit Reisig oder eine lockere Schicht aus Laub helfen, übermäßige Feuchtigkeit fernzuhalten. Bei Kübelpflanzen sollte der Topf vor starkem Durchfrieren geschützt werden, etwa durch Umwickeln mit Noppenfolie oder das Unterstellen an eine geschützte Hauswand. Im Frühjahr, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, kann der Winterschutz entfernt werden, um den Neuaustrieb nicht zu behindern.

Abseits der praktischen Aspekte gibt es auch interessante Hintergrundinformationen zur Bärentatze 'Morning Candle', die ihre kulturelle Bedeutung und botanischen Besonderheiten beleuchten.

Wissenswertes über die Bärentatze 'Morning Candle'

Die Gattung Acanthus hat eine lange und bedeutende Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Die Bärentatze 'Morning Candle' als moderne Züchtung steht in dieser Tradition und verbindet historische Eleganz mit gärtnerischer Zuverlässigkeit. Einige Fakten und Anekdoten runden das Bild dieser bemerkenswerten Staude ab.

Etymologie und Kulturgeschichte

Der botanische Gattungsname Acanthus leitet sich vom griechischen Wort 'akantha' ab, was so viel wie Dorn oder Stachel bedeutet und auf die stacheligen Hochblätter mancher Arten anspielt. Der deutsche Name Bärentatze bezieht sich auf die Form der großen, gelappten Blätter, die an die Tatzen eines Bären erinnern. Die Sorte 'Morning Candle', oder auch 'Mornings Candle', verdankt ihren Namen den kerzenartigen, aufrechten Blütenständen, die im Morgenlicht besonders schön zur Geltung kommen. Die Acanthus-Pflanze hat eine reiche kulturgeschichtliche Bedeutung: Ihr Blattmotiv, das sogenannte Akanthusblatt, war bereits in der griechischen und römischen Antike ein beliebtes Ornament und schmückte beispielsweise die Kapitelle korinthischer Säulen. Auch in der mittelalterlichen Buchmalerei und der Renaissance-Kunst fand es Verwendung. Die Bärentatze 'Morning Candle' ist nicht giftig, stellt also keine Gefahr für Kinder oder Haustiere dar. Ihre Kapselfrüchte sind zwar dekorativ, aber für den menschlichen Verzehr ungeeignet. Als robuste, langlebige Staude mit historischem Flair ist sie eine Bereicherung für jeden Garten, der Wert auf Struktur, Blütenpracht und eine gewisse zeitlose Eleganz legt.

Name Deutsch: Bärentatze 'Morning Candle'.
Name Botanisch: Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle'.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, ca. 100 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 100 cm.
Blatt: Sommergrün, gefiedert, breit-lanzettlich, gelappt, glänzend dunkelgrün.
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet, schmückend.
Blüte: Weiß mit rosa Hochblättern, lippenartige Blütenform, in aufrechten, ährigen Blütenständen, einfach, reichblühend.
Blütezeit: Juli bis August.
Wurzeln: Rhizombildend.
Boden: Frische, gut durchlässige und neutrale Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 2.
Eigenschaften: Die Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' (Bärentatze 'Morning Candle') besticht durch ihre weißen Blüten, welche rosa Hochblätter besitzen, und den fiederspaltigen, glänzend dunkelgrünen Blättern. Diese überaus reichblühende Selektion fühlt sich besonders an sonnigen bis halbschattigen Standorten wohl. Diese Sorte ist bestens für Freiflächen, Fels-Steppen sowie Gehölzränder geeignet. Pflanzen Sie diese ansprechende Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren und mit 2 Stück pro Quadratmeter in Ihre Gartenlandschaft. An optimalen Standorten ist kaum Pflege nötig, gewähren Sie jedoch Schutz vor Winter- sowie Staunässe. Insgesamt erweist sich dieses Schmuckstück als robust und ist bei einer Temperatur von maximal -23,3 °C zuverlässig winterhart. Eine dekorative Staude, die Ihren Garten definitiv bereichern wird!.
Detaillierte Beschreibung:

Die Bärentatze 'Morning Candle', botanisch Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle', ist eine faszinierende Staude, die durch ihre majestätische Erscheinung und reiche Blüte beeindruckt. Als Kreuzung aus zwei bekannten Acanthus-Arten vereint sie die besten Eigenschaften ihrer Eltern und präsentiert sich als aufrechte,....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 100 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß mit rosa Hochblättern

Blütezeit
Juli - August

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"Bärentatze 'Morning Candle' - Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle'"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
26.08.2025

Starke Strukturpflanze

Rasch geliefert, kräftige Pflanze. Ihr markantes Laub bringt Struktur ins Gartenbeet.

10.07.2025

Bärentatze 'Morning Candle' macht Freude!

Diese Pflanze hat einen tollen Stand in meinem Garten. Sie kam ohne Schäden und wuchs direkt nach dem Einpflanzen weiter. Ich bin gespannt auf die nächsten Blüten!

12.06.2025

Sehr beeindruckend

Wuchs sehr gradlinieg und wunderschön, haben sie jetzt als Vasenschmuck im Haus, auch da hält sie schon sehr lange. Die Pflanze ist sehr buschig geworden und gibt ein tolles Gesamtbild ab.

03.07.2024

Schöne aufrechte Blütenkerzen

Toller intensiver Blattschmuck. Auch geschnitten in der Vase perfekt.

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Pflanz- und Pflegetipps Acanthus mollis x spinosus 'Morning Candle' / Bärentatze 'Morning Candle'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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