| Wuchs: | Laubbaum, aufrecht, knorrig wachsend, halboffene Krone, gut verzweigt, 10 m hoch, selten bis zu 15 m hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 10 m |
| Blatt: | Sommergrün, eiförmig-dreieckig, derb, mit stumpfer Spitze, abgerundete Lappen, meist dreilappig, Oberseite glänzend und dunkelgrün, Unterseite hellgrün und rostfarben behaart, braune oder gelbe Herbstfärbung, 7 bis 20 cm lang und ähnlich breit |
| Frucht: | Eicheln, länglich eiförmig, etwa 2 cm lang |
| Blüte: | Grüngelbe Kätzchen, hängend |
| Blütezeit: | April bis Mai |
| Rinde: | Schwarzgrau, rau und dick, in kleinen Feldern ablösend |
| Wurzeln: | Tief- bis Herzwurzler |
| Boden: | Mäßig trockene bis frische, mäßig nahrhafte und durchlässige Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Winterhart: | 6b (-20,5 bis -17,8 °C) |
| Eigenschaften: |
Die Quercus marilandica (Schwarz-Eiche) fällt besonders durch das charakteristische Blatt, welches dreieckig/dreilappig ist, auf. Dieses ist anfangs dunkelgrün gefärbt bevor es im Herbst eine...
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| Wuchs: | Laubbaum, aufrecht, knorrig wachsend, halboffene Krone, gut verzweigt, 10 m hoch, selten bis zu 15 m hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 10 m |
| Blatt: | Sommergrün, eiförmig-dreieckig, derb, mit stumpfer Spitze, abgerundete Lappen, meist dreilappig, Oberseite glänzend und dunkelgrün, Unterseite hellgrün und rostfarben behaart, braune oder gelbe Herbstfärbung, 7 bis 20 cm lang und ähnlich breit |
| Frucht: | Eicheln, länglich eiförmig, etwa 2 cm lang |
| Blüte: | Grüngelbe Kätzchen, hängend |
| Blütezeit: | April bis Mai |
| Rinde: | Schwarzgrau, rau und dick, in kleinen Feldern ablösend |
| Wurzeln: | Tief- bis Herzwurzler |
| Boden: | Mäßig trockene bis frische, mäßig nahrhafte und durchlässige Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Winterhart: | 6b (-20,5 bis -17,8 °C) |
| Eigenschaften: | Die Quercus marilandica (Schwarz-Eiche) fällt besonders durch das charakteristische Blatt, welches dreieckig/dreilappig ist, auf. Dieses ist anfangs dunkelgrün gefärbt bevor es im Herbst eine hübsche braune oder gelbe Farbe annimmt. Dadurch werden schöne Akzente in den Garten gesetzt. Den Namen " Schwarz-Eiche" verdankt diese Art der schwarzgrauen Borke. Insgesamt erweist sich die Quercus marilandica als anspruchslos, pflegeleicht und bei einer Temperatur von etwa -18 °C auch als zuverlässig winterhart. Die Eicheln werden gerne von Wildtieren gefressen. Besonders gut eignet sich diese Sorte für die Einzelstellung in Parkanlagen, großen Hausgärten, Friedhofanlagen oder in Industriegebieten. |
Herkunft und Besonderheit der Schwarz-Eiche / Quercus marilandica
Quercus marilandica ist eine Art aus der Gattung der Eichen und wurde erstmals im Jahre 1770 durch den deutschen Botaniker Freiherr Otto von Münchhausen beschrieben. Sie zeichnet sich durch einen schwarzen, markanten Stamm aus, der dem Baum seinen deutschen Namen Schwarz-Eiche verlieh, sowie durch ein charakteristisches, dreilappiges Blatt.
Die Schwarz-Eiche stammt aus dem Osten der USA
Ursprünglich stammt die Schwarz-Eiche aus dem Nordosten und dem Osten der USA. Man trifft sie dort in artenarmen Wäldern auf mäßig trockenen Böden und an Standorten bis auf 900 Meter Höhe an.
Zunehmend beliebt in Europa als Parkbaum
Die Schwarz-Eiche erfreut mit einem knorrigen Wuchs und kommt daher als Solitär gepflanzt am schönsten zur Geltung. Sie eignet sich gut als Haus- und Parkbaum und gewinnt zunehmend an Bewunderung im mitteleuropäischen Raum.
Langsam wachsend mit Endhöhe bis zu 10 Meter
Quercus marilandica wächst aufrecht zu einem kleinen Laubbaum oder Strauch heran, der mit einer Endhöhe von bis zu 10 Metern glänzt. Selten erreicht der Baum Höhen von bis zu 15 Metern. Diese Eiche wächst entsprechend der Gattung langsam und wird aufgrund ihres knorrigen Wuchses zu einem echten Highlight.
Gut verzweigte Baumkrone mit malerischem Charme
Die Äste der Schwarz-Eiche entwickeln sich dicht verzweigt und bilden eine halboffene Krone. Diese wirkt unregelmäßig abgeflacht. Die nahezu kugelförmige Wuchslinie verleiht dem Baum einen malerischen Charme und macht ihn zu einem sehenswerten Parkbaum, der jede Umgebung stilvoll aufwertet.
Schwarzgrauer Stamm mit sich ablösenden Rindenplatten
Entsprechend des deutschen Synonyms präsentiert sich die Schwarz-Eiche mit einem auffallend dunklen Stamm, der durch sich blockartig ablösende Rindenplatten einen markanten Eindruck hinterlässt. Die Rinde der jungen Zweige entwickelt sich anfangs glatt, um dann zunehmend Struktur zu zeigen. Die Äste treiben mit einer olivgrünen Rindenfarbe aus und schimmern auf der Sonnenseite rötlich. Dies erzeugt interessante Kontraste und lenkt den Blick des Betrachters auf den aparten Baum.
Auffällig geformtes Blatt wirkt ungewöhnlich
Das Blatt dieser Eiche hebt sich von anderen Blättern der Art ab. Sie sind verkehrt eiförmig bis verkehrt dreieckig und tragen eine dreilappige Spitze, werden bis zu 20 cm lang und haben einen Blattrand, der an der oberen Hälfte glatt ist. Mit einer glänzend grünen Oberfläche schimmert das Blattwerk im Sonnenlicht und zaubert im Kontrast zur rostfarben behaarten Blattunterseite interessante Lichtreflexe.
Nuancen von Gelb und Braun lassen den Baum im Herbst strahlen
Im Herbst leuchtet Quercus marilandica in warmen Farben. Die Krone strahlt nun in Nuancen von Gelb und Braun und wird zu einem farbintensiven Hingucker, der in der tristen Jahreszeit den Garten belebt.
Hängende Kätzchenblüten bilden sich im April
Im Frühjahr schmücken dezente, grüngelbe Kätzchenblüten den Baum. Sie bleiben eher klein und hängen anmutig vom Baum herunter. Die Blüten der Schwarz-Eiche gelten als sehr reichhaltig und locken mit ihrem Duft viele Schmetterlinge und Bienen in die Nähe des Baumes.
Fruchtbildung nach zwei Jahren
Im zweiten Jahr nach der Blüte bilden sich zum ersten Mal die Früchte der Schwarz-Eiche. Die länglichen, braunen Eicheln werden circa 2 cm groß und sitzen an kurzen, behaarten Stielen. Sie werden von mit Schuppen versehenen Fruchtbechern eingefasst und gelten für viele Tiere als nahrhafte Futterquelle. Nach dem Herabfallen sammeln viele Kinder die Eicheln, um daraus Bastelarbeiten zu fertigen.
Mäßig trockene und durchlässige Böden werden bevorzugt
Die Schwarz-Eiche gedeiht auf armen Böden hervorragend und weiß sich vielen Bedingungen anzupassen. Sie präferiert allerdings mäßig feuchten, durchlässigen und nahrhaften Untergrund. Dort wächst sie am schönsten und wird zu einem sehenswerten Gartenstar. Probleme hat diese Eiche mit einem kalkhaltigen Boden, die Pflanzung sollte hier nicht erfolgen.
Wurzeln streben tief ins Erdreich
Die Wurzeln der Schwarz-Eiche streben tief ins Erdreich und verankern Quercus marilandica fest im Untergrund. Der Baum wird hierdurch bestens mit Wasser und Nährstoffen versorgt und übersteht selbst längere Perioden der Trockenheit problemlos.
Quercus marilandica mag die Sonne
Wie alle Eichen bevorzugt diese Eiche die Sonne und gilt als wärmeliebend. Es empfiehlt sich daher, einen geschützten, sonnigen Standort zu wählen, um dem Baum die besten Bedingungen zur Entfaltung zu bieten.
Winterfest bis zu minus 20 Grad Celsius
Quercus marilandica verträgt Kälte bis zu minus 20 Grad Celsius und ist daher für den mitteleuropäischen Winter gut geeignet. Junge Pflanzen sollten zunächst vor Frost geschützt werden, hier empfiehlt sich ein Winterschutz in Form von Mulch.
Verwendung der Schwarz-Eiche
Die sogenannte Schwarz-Eiche eignet sich besonders gut für die Pflanzung als Parkbaum oder für den großen Hausgarten. Sie sollte aufgrund ihres prächtigen Wuchses als Solitär gepflanzt werden und kann dort ihre Vorzüge wunderschön zur Geltung bringen.
Lebendiges Blattwerk sorgt für wunderbare Impressionen
Der anspruchslose Baum glänzt durch ein frisches lebendiges Blattwerk, das durch eine außergewöhnliche Form auffällt und im Herbst traumhafte Herbstimpressionen liefert. Dann lässt Quercus marilandica seine Umgebung erstrahlen und verschafft sich einen würdigen Abschied in die Winterruhe. Aber auch auf Friedhofsanlagen und in Industriegebieten ist Quercus marilandica anzutreffen und erfreut mit ihrer Optik. Sie vermittelt in jeder Umgebung Naturgefühl und verfügt über einen hohen Zierwert.
Alltagswissen zur Eiche
Die Eiche gilt aufgrund ihrer langen Lebensdauer als Sinnbild für Beständigkeit, Stärke und Treue. Sie ist Gegenstand vieler Legenden und Sagen und spielt in der Mythologie eine große Rolle.
Holz wird als Brennmaterial genutzt
Im Vergleich zu anderen Eichen ist das Holz der Schwarz-Eiche weniger hochwertig und wird daher vorrangig als Brennholz genutzt.
Nutzen als Heilmittel ist schon lange bekannt
Auch in der Medizin wird die Eiche als Rohstoff wertgeschätzt. Bereits die Choctaw Indianer nutzen Teile des Baums gegen Krämpfe und zur Unterstützung während der Entbindung.
| Name Deutsch: | Schwarz-Eiche. |
| Name Botanisch: | Quercus marilandica. |
| Wuchs: | Laubbaum, aufrecht, knorrig wachsend, halboffene Krone, gut verzweigt, 10 m hoch, selten bis zu 15 m hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 10 m. |
| Blatt: | Sommergrün, eiförmig-dreieckig, derb, mit stumpfer Spitze, abgerundete Lappen, meist dreilappig, Oberseite glänzend und dunkelgrün, Unterseite hellgrün und rostfarben behaart, braune oder gelbe Herbstfärbung, 7 bis 20 cm lang und ähnlich breit. |
| Frucht: | Eicheln, länglich eiförmig, etwa 2 cm lang. |
| Blüte: | Grüngelbe Kätzchen, hängend. |
| Blütezeit: | April bis Mai. |
| Rinde: | Schwarzgrau, rau und dick, in kleinen Feldern ablösend. |
| Wurzeln: | Tief- bis Herzwurzler. |
| Boden: | Mäßig trockene bis frische, mäßig nahrhafte und durchlässige Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Winterhart: | 6b (-20,5 bis -17,8 °C). |
| Eigenschaften: | Die Quercus marilandica (Schwarz-Eiche) fällt besonders durch das charakteristische Blatt, welches dreieckig/dreilappig ist, auf. Dieses ist anfangs dunkelgrün gefärbt bevor es im Herbst eine hübsche braune oder gelbe Farbe annimmt. Dadurch werden schöne Akzente in den Garten gesetzt. Den Namen " Schwarz-Eiche" verdankt diese Art der schwarzgrauen Borke. Insgesamt erweist sich die Quercus marilandica als anspruchslos, pflegeleicht und bei einer Temperatur von etwa -18 °C auch als zuverlässig winterhart. Die Eicheln werden gerne von Wildtieren gefressen. Besonders gut eignet sich diese Sorte für die Einzelstellung in Parkanlagen, großen Hausgärten, Friedhofanlagen oder in Industriegebieten.. |
| Detaillierte Beschreibung: | Herkunft und Besonderheit der Schwarz-Eiche / Quercus marilandicaQuercus marilandica ist eine Art aus der Gattung der Eichen und wurde erstmals im Jahre 1770 durch den deutschen Botaniker Freiherr Otto von Münchhausen beschrieben. Sie zeichnet sich durch einen schwarzen, markanten Stamm aus, der dem Baum seinen deutschen Namen Schwarz-Eiche verlieh, sowie durch ein charakteristisches, dreilappiges Blatt. Die Schwarz-Eiche stammt aus dem Osten der USAUrsprünglich stammt die Schwarz-Eiche aus dem Nordosten und dem Osten der USA. Man trifft sie dort in artenarmen Wäldern auf mäßig trockenen Böden und an Standorten bis auf 900 Meter Höhe an. Zunehmend beliebt in Europa als ParkbaumDie Schwarz-Eiche erfreut mit einem knorrigen Wuchs und kommt daher als Solitär gepflanzt am schönsten zur Geltung. Sie eignet sich gut als Haus- und Parkbaum und gewinnt zunehmend an Bewunderung im mitteleuropäischen Raum. Langsam wachsend mit Endhöhe bis zu 10 MeterQuercus marilandica wächst aufrecht zu einem kleinen Laubbaum oder Strauch heran, der mit einer Endhöhe von bis zu 10 Metern glänzt. Selten erreicht der Baum Höhen von bis zu 15 Metern. Diese Eiche wächst entsprechend der Gattung langsam und wird aufgrund ihres knorrigen Wuchses zu einem echten Highlight. Gut verzweigte Baumkrone mit malerischem CharmeDie Äste der Schwarz-Eiche entwickeln sich dicht verzweigt und bilden eine halboffene Krone. Diese wirkt unregelmäßig abgeflacht. Die nahezu kugelförmige Wuchslinie verleiht dem Baum einen malerischen Charme und macht ihn zu einem sehenswerten Parkbaum, der jede Umgebung stilvoll aufwertet. Schwarzgrauer Stamm mit sich ablösenden RindenplattenEntsprechend des deutschen Synonyms präsentiert sich die Schwarz-Eiche mit einem auffallend dunklen Stamm, der durch sich blockartig ablösende Rindenplatten einen markanten Eindruck hinterlässt. Die Rinde der jungen Zweige entwickelt sich anfangs glatt, um dann zunehmend Struktur zu zeigen. Die Äste treiben mit einer olivgrünen Rindenfarbe aus und schimmern auf der Sonnenseite rötlich. Dies erzeugt interessante Kontraste und lenkt den Blick des Betrachters auf den aparten Baum. Auffällig geformtes Blatt wirkt ungewöhnlichDas Blatt dieser Eiche hebt sich von anderen Blättern der Art ab. Sie sind verkehrt eiförmig bis verkehrt dreieckig und tragen eine dreilappige Spitze, werden bis zu 20 cm lang und haben einen Blattrand, der an der oberen Hälfte glatt ist. Mit einer glänzend grünen Oberfläche schimmert das Blattwerk im Sonnenlicht und zaubert im Kontrast zur rostfarben behaarten Blattunterseite interessante Lichtreflexe. Nuancen von Gelb und Braun lassen den Baum im Herbst strahlenIm Herbst leuchtet Quercus marilandica in.... |
Pflanz- und Pflegetipps Quercus marilandica / Schwarz-Eiche
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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