| Wuchs: | Staude, bogig/horstbildend, aufrecht, oft Selbstaussaat, bis zu 2 m hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 2 m |
| Blatt: | Sommergrün, hanfähnlich, handförmig geteilt, gelappt, gestielt, grün |
| Frucht: | Spaltfrüchte, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Lavendelrosa, einfache Einzelblüte, schalenförmige, flache und ausgebreitete Blütenform, in büschelartigen Blütenständen |
| Blütezeit: | Juli bis September |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel, fleischig, tiefreichend |
| Boden: | Frische bis feuchte, normal durchlässige, neutrale Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 3 |
| Eigenschaften: |
Der Althaea cannabina (Hanfblättriger Eibisch) ist eine imposante Erscheinung. Bis zu 2 m groß wird diese wunderschöne Heilkräuterstaude. 'Althaea' stammt vom griechischen Wort 'althäeis' und...
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| Wuchs: | Staude, bogig/horstbildend, aufrecht, oft Selbstaussaat, bis zu 2 m hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 2 m |
| Blatt: | Sommergrün, hanfähnlich, handförmig geteilt, gelappt, gestielt, grün |
| Frucht: | Spaltfrüchte, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Lavendelrosa, einfache Einzelblüte, schalenförmige, flache und ausgebreitete Blütenform, in büschelartigen Blütenständen |
| Blütezeit: | Juli bis September |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel, fleischig, tiefreichend |
| Boden: | Frische bis feuchte, normal durchlässige, neutrale Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 3 |
| Eigenschaften: | Der Althaea cannabina (Hanfblättriger Eibisch) ist eine imposante Erscheinung. Bis zu 2 m groß wird diese wunderschöne Heilkräuterstaude. 'Althaea' stammt vom griechischen Wort 'althäeis' und bedeutet übersetzt 'heilsam'. In der Antike wurde die Staude oft für heilende Zwecke eingesetzt. In voller Blüte steht diese Staude von Juli bis September. Der Hanfblättrige Eibisch bildet in dieser Zeit zierende, lavendelrosane Blüten aus. Besondes macht dieses Exemplar auch der angenehme Blatt- und Blütenduft. Bienen und andere heimische Insekten werden von diesem wohlriechendem Duft angelockt. Nutzen Sie dieses Exemplar, aufrgrund der Höhe, zum Beispiel eher im Hintergrund und setzen Sie kleinere Stauden davor, um so einen lebendigen Bauerngarten zu kreieren. Wir empfehlen Ihnen einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst. Hiermit holen Sie sich ein anspruchsloses, pflegeleichtes und sehr gut frosthartes Exemplar in den Garten. Am wohlsten fühlt sich der Hanfblättrige Eibisch auf einer sonnigen Freifläche und der Boden sollte frisch bis feucht sein. Daher kann er auch sehr gut in der Nähe eines Teiches gepflanzt werden. Pflanzen Sie Ihr Schmuckstück einzeln oder aber in Tuffs von 3 bis 5 Stück. Bei dieser Wuchshöhe reichen 3 bis 4 Pflanzen pro Quadratmeter aus und achten Sie auf einen Pflanzabstand von 50 bis 60 cm. Wenn Sie eine Pflanze mit Wildstaudencharakter suchen, dann ist der Althaea cannabina genau die richtige Wahl für Sie. |
- Portrait des Hanfblättrigen Eibisch
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Hanfblättrigen Eibisch
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Althaea cannabina
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über den Hanfblättrigen Eibisch
Der Hanfblättrige Eibisch (Althaea cannabina) ist eine imposante, bis zu zwei Meter hohe Staude mit lavendelrosafarbenen Blüten und einem angenehmen Duft. Sie gedeiht an sonnigen Standorten auf frischen bis feuchten, durchlässigen Böden und eignet sich hervorragend für naturnahe Gärten, Bauerngärten und als Bienenweide.
Portrait des Hanfblättrigen Eibisch
Der Hanfblättrige Eibisch, botanisch Althaea cannabina, ist eine mehrjährige Staude, die mit ihrem aufrechten, horstbildenden Wuchs und ihrer Höhe von bis zu 200 cm eine stattliche Erscheinung im Garten abgibt. Sein Name leitet sich von den handförmig geteilten Blättern ab, die an Hanf erinnern, und der griechischen Bezeichnung „althäeis“ für „heilsam“.
Herkunft und Name
Die ursprüngliche Heimat von Althaea cannabina erstreckt sich über Frankreich, Osteuropa bis nach Zentralasien und den Mittelmeerraum. Der botanische Name setzt sich aus der Gattung Althaea, die für ihre heilenden Eigenschaften bekannt ist, und dem Artzusatz „cannabina“ zusammen, der auf die hanfähnliche Blattform verweist. Die Blätter ähneln denen der Hanfpflanze, worauf sich der botanische Name bezieht. Im deutschen Sprachraum wird sie auch als Hanfblättrige Malve oder Hanf-Eibisch bezeichnet, was ihre Zugehörigkeit zur Familie der Malvengewächse unterstreicht.
Wuchs und Erscheinungsbild
Die Staude entwickelt einen aufrechten, bogig überhängenden Wuchs und bildet dichte Horste. Die Pfahlwurzel reicht tief in den Boden und verleiht der Pflanze Stabilität, auch bei Wind. Die sommergrünen, gestielten Blätter sind handförmig geteilt und gelappt, von frischgrüner Farbe und erinnern tatsächlich an Hanfblätter. Die Blüten erscheinen an büscheligen Blütenständen, die sich im Sommer öffnen.
Standort und Boden
Für ein optimales Wachstum benötigt der Hanfblättrige Eibisch einen sonnigen, warmen Platz. Der Boden sollte frisch bis feucht, humos und nährstoffreich sein, aber dennoch eine gute Durchlässigkeit bieten. Staunässe verträgt die Pflanze nicht, da ihre tiefreichende Pfahlwurzel auf eine ausreichende Sauerstoffversorgung angewiesen ist.
Ansprüche an den Standort
Ein vollsonniger Standort ist für Althaea cannabina ideal, da sie für eine reiche Blüte viel Licht benötigt. Halbschattige Lagen werden toleriert, führen aber zu geringerem Blütenansatz und lockerem Wuchs. Die Pflanze ist sehr anpassungsfähig und gedeiht auf verschiedenen Böden, solange diese nicht zu trocken sind. Frische bis feuchte Bedingungen sind optimal, weshalb sich auch die Nähe zu einem Teich anbietet.
Bodenbeschaffenheit und Pflanzung
Der ideale Boden ist neutral bis leicht alkalisch, durchlässig und humusreich. Vor der Pflanzung sollte der Boden tiefgründig gelockert werden, um der Pfahlwurzel eine ungehinderte Entwicklung zu ermöglichen. Ein Pflanzabstand von 50 bis 60 cm und eine Pflanzdichte von drei Pflanzen pro Quadratmeter sind empfehlenswert. Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr oder der Herbst, wobei die Pflanze im ersten Jahr auf eine ausreichende Wasserversorgung angewiesen ist.
Althaea cannabina im Kübel
Aufgrund ihres tiefreichenden Wurzelsystems ist die Staude für den Kübel nur bedingt geeignet. Laut einem Gärtnerei-Fachbetrieb ist eine Kultur in Pflanzgefäßen ab 20 Litern Erdvolumen möglich. Das Gefäß sollte tief sein und über ein Abzugsloch für überschüssiges Wasser verfügen. Eine Drainageschicht verhindert Staunässe. Im Winter muss der Kübel vor starkem Frost geschützt werden, etwa durch Einpacken mit Vlies oder durch Überwinterung an einem frostfreien Ort.
Blüte und Blattwerk des Hanfblättrigen Eibisch
Die Blütezeit von Althaea cannabina erstreckt sich von Juli bis September – eine Zeit, in der die Staude mit unzähligen, zart lavendelfarbenen Blüten aufwartet. Das charakteristische Laub unterstreicht den wilden, natürlichen Charme dieser Pflanze.
Die zierende Blüte
Die Einzelblüten sind schalenförmig, flach ausgebreitet und etwa 3 bis 5 cm groß. Sie erscheinen in lockeren, büscheligen Blütenständen an den oberen Stängelabschnitten. Die Farbe variiert von hellem Lila bis zu einem zarten Rosa, das an die typischen Malvenblüten erinnert. Jede Blüte ist einfach, aber durch ihre zarte Textur und den dezenten Glanz sehr ansprechend. Die Blüten öffnen sich nacheinander, sodass die Pflanze über viele Wochen hinweg ein farbenfrohes Bild bietet. Auch nach der Blüte bleiben die Kelche zierend und verleihen dem Beet eine interessante Struktur.
Das charakteristische Laub
Die Blätter sind sommergrün, handförmig geteilt mit 3 bis 5 Lappen und erinnern an Hanfblätter, was der Art ihren Namen gab. Sie sind gestielt, etwa 8 bis 15 cm lang und von matter, mittelgrüner Farbe. Die Blattoberseite ist leicht behaart, was die Pflanze vor zu starker Verdunstung schützt. Die Blätter stehen wechselständig an den aufrechten Stängeln und bilden einen buschigen, dichten Wuchs. Im Herbst verfärben sie sich gelblich, bevor sie abfallen. Die hübsche Blattstruktur macht die Staude auch vor und nach der Blüte attraktiv.
Duft und Insektenanziehung
Ein besonderes Merkmal des Hanfblättrigen Eibisch ist sein angenehmer Duft, der sowohl von den Blättern als auch von den Blüten ausgeht. Dieser Duft lockt Bienen, Hummeln und andere heimische Insekten an, sodass die Pflanze als wertvolle Bienenweide dient. An sonnigen Tagen summt Leben um die Blüten, was nicht nur Naturschützer freut, sondern auch zur Bestäubung benachbarter Pflanzen beiträgt. Die insektenfreundliche Eigenschaft macht sie zu einem wichtigen Element in naturnahen Gärten.
Verwendung im Garten
Durch ihre imposante Höhe und den natürlichen Wuchs eignet sich Althaea cannabina hervorragend als Strukturpflanze im Hintergrund von Staudenbeeten. Sie verleiht dem Garten eine wilde, üppige Note und ist zugleich pflegeleicht.
Naturhafte Pflanzungen und Bienenweide
Der Hanfblättrige Eibisch ist eine ideale Bereicherung für naturnahe Pflanzungen, wie sie in Präriegärten oder Wildstaudenbeeten zu finden sind. Gärtnereien beschreiben ihn als stattliche, anspruchslose Staude mit hohem Zierwert für naturnahe Pflanzungen. Ihre Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen, was sie zu einem wichtigen Bestandteil eines insektenfreundlichen Gartens macht. Sie lässt sich gut mit anderen Wildstauden kombinieren und trägt zur Biodiversität bei.
Althaea cannabina als Strukturbildner
Aufgrund ihrer Höhe von bis zu 2 m eignet sich die Pflanze hervorragend, um vertikale Akzente zu setzen. Sie kann als Hintergrundpflanze vor niedrigeren Stauden oder als Solitär an exponierten Stellen dienen. Ihre aufrechten Stängel und die lockeren Blütenstände bringen Bewegung ins Beet. In Gruppen von 3 bis 5 Pflanzen gepflanzt, entsteht ein dichter, natürlicher Vorhang, der Sichtschutz bietet oder den Garten in verschiedene Bereiche gliedert. Auch am Teichrand macht sie eine gute Figur, da sie mit ihren feuchten Standortansprüchen dort optimal gedeiht.
Kombination mit Begleitpflanzen
Die zarten lavendelfarbenen Blüten harmonieren besonders gut mit gelb blühenden Stauden wie der Gelben Skabiose (Scabiosa ochroleuca 'Moon Dance') oder der Sonnenbraut (Helenium). Auch silbriglaubige Pflanzen wie das Perlkörbchen (Anaphalis) setzen reizvolle Kontraste. Gräser wie Chinaschilf (Miscanthus sinensis 'Hermann Müssel') unterstreichen den natürlichen Charakter und sorgen für eine lockere Struktur. Wichtig ist, dass die Begleitpflanzen ähnliche Standortansprüche haben – sonnig, frisch bis feucht.
Pflanzpartner für Althaea cannabina
Bei der Auswahl der Pflanzpartner sollte darauf geachtet werden, dass sie dieselben Ansprüche an Licht und Boden stellen. Althaea cannabina verträgt sich mit einer Vielzahl von Stauden und Gräsern, die ihren wilden Charme ergänzen.
Grasartige Begleiter
Grasarten wie das Chinaschilf (Miscanthus sinensis) oder hohe Fetthennen (Sedum telephium) sind ideale Partner. Sie lockern das Beet auf und schaffen eine luftige Struktur. Das Chinaschilf 'Hermann Müssel' erreicht ähnliche Höhen und bildet mit seinen fedrigen Blütenständen einen schönen Kontrast zu den runden Eibischblüten. Auch das Perlkörbchen (Anaphalis triplinervis) mit seinen weißfilzigen Blättern passt gut. Konkret werden bei einem Gärtnerei-Fachbetrieb folgende Partner genannt: Gelbe Skabiose 'Moon Dance' (Scabiosa ochroleuca), Kandelaber-Eisenkraut (Verbena macdougalii 'Lavender Spires'), Palmlilie (Yucca filamentosa), Kleiner Purpurdost (Eupatorium fistulosum 'Purple Bush'), Storchschnabel (Geranium collinum 'Nimbus'), Sonnenbraut (Helenium 'Kanaria'), Zitronen-Taglilie (Hemerocallis citrina) und Gelbe Lupine (Lupinus polyphyllus 'Kronleuchter'). Diese Kombinationen bieten eine lange Blütezeit und abwechslungsreiche Farben.
Farbkontraste mit blühenden Partnern
Um die lavendelfarbenen Blüten des Hanfblättrigen Eibisch hervorzuheben, eignen sich Blüten in kräftigen Gelb-, Orange- oder Rottönen. Die Sonnenbraut 'Kanaria' mit ihren leuchtend gelben Blüten bildet einen fröhlichen Kontrast. Ebenfalls schön ist die Gelbe Lupine (Lupinus polyphyllus 'Kronleuchter'), deren hohe Blütenkerzen dem Beet vertikale Akzente verleihen. Das Kandelaber-Eisenkraut (Verbena macdougalii) bringt mit seinen purpurfarbenen Blütenständen Tiefe ins Spiel. Gemeinsam ergeben sie ein farbenfrohes Bild, das von Juli bis September anhält.
Pflege und Überwinterung
Der Hanfblättrige Eibisch ist eine anspruchslose und pflegeleichte Staude. Mit wenigen Handgriffen bleibt sie gesund und blühfreudig. Die Pflege konzentriert sich auf Wasser, Schnitt und gelegentliche Düngung.
Wasser und Düngung
In Trockenperioden sollte regelmäßig gegossen werden, besonders während der Blütezeit. Der Boden sollte stets frisch bis feucht sein, aber Staunässe ist zu vermeiden. Eine Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und unterdrückt Unkraut. Eine Düngung im Frühjahr mit Kompost oder organischem Volldünger fördert das Wachstum. Ein zweites Mal kann nach der Blüte gedüngt werden, um die Pflanze für den Winter zu stärken. Zu viel Stickstoff führt jedoch zu weichem, instabilem Wuchs – weniger ist mehr.
Schnittmaßnahmen
Nach der Blüte können die verblühten Stängel zurückgeschnitten werden, um eine zweite, wenn auch schwächere Blüte zu fördern. Ein Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst hilft, der Pflanze eine kompakte Form zu geben und verhindert, dass sie im Winter von starkem Schnee auseinandergedrückt wird. Zudem wird so die Selbstaussaat kontrolliert. Da Althaea cannabina zur Ablagerung von altem Holz neigt, ist ein gelegentlicher Verjüngungsschnitt im Frühjahr sinnvoll. Dabei werden die ältesten Triebe bodennah entfernt, um Platz für neue, vitale Triebe zu schaffen.
Überwinterung und Vermehrung
Die Staude ist sehr frosthart und übersteht winterliche Temperaturen bis unter -20 Grad Celsius. In rauen Lagen schützt eine Laub- oder Reisigabdeckung die Wurzelzone. Sie sät sich moderat selbst aus, wird dabei aber nicht lästig. Wer gezielt vermehren möchte, kann die Art durch Teilung im Frühjahr oder durch Kopfstecklinge im Sommer vermehren. Die Teilung größerer Horste fördert zudem die Vitalität. Bei der Selbstaussaat können die Sämlinge im Frühjahr an den gewünschten Standort umgesetzt werden.
Wissenswertes über den Hanfblättrigen Eibisch
Der Hanfblättrige Eibisch blickt auf eine lange Tradition als Heilpflanze zurück. Sein Name deutet bereits auf die heilsamen Kräfte hin, die ihm seit der Antike zugeschrieben werden.
Heilwirkung und Geschichte
Die Gattung Althaea ist bekannt für ihre Schleimstoffe, die entzündungshemmend wirken. Schon in der Antike wurde die Staude bei Husten, Halsschmerzen und Hautreizungen eingesetzt. Der griechische Name „althäeis“ bedeutet „ich heile“ und verweist auf diese Verwendung. Auch wenn heute vor allem der Echte Eibisch (Althaea officinalis) für Heilzwecke genutzt wird, besitzt Althaea cannabina ähnliche Inhaltsstoffe. Die Pflanze ist nicht giftig, aber die Früchte sind nicht zum Verzehr geeignet. Historisch gesehen spielte der Hanfblättrige Eibisch eine Rolle in der Klostermedizin und fand als Zierpflanze Einzug in Bauerngärten.
| Name Deutsch: | Hanfblättriger Eibisch . |
| Name Botanisch: | Althaea cannabina. |
| Wuchs: | Staude, bogig/horstbildend, aufrecht, oft Selbstaussaat, bis zu 2 m hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 2 m. |
| Blatt: | Sommergrün, hanfähnlich, handförmig geteilt, gelappt, gestielt, grün. |
| Frucht: | Spaltfrüchte, nicht zum Verzehr geeignet. |
| Blüte: | Lavendelrosa, einfache Einzelblüte, schalenförmige, flache und ausgebreitete Blütenform, in büschelartigen Blütenständen. |
| Blütezeit: | Juli bis September. |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel, fleischig, tiefreichend. |
| Boden: | Frische bis feuchte, normal durchlässige, neutrale Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 3. |
| Eigenschaften: | Der Althaea cannabina (Hanfblättriger Eibisch) ist eine imposante Erscheinung. Bis zu 2 m groß wird diese wunderschöne Heilkräuterstaude. 'Althaea' stammt vom griechischen Wort 'althäeis' und bedeutet übersetzt 'heilsam'. In der Antike wurde die Staude oft für heilende Zwecke eingesetzt. In voller Blüte steht diese Staude von Juli bis September. Der Hanfblättrige Eibisch bildet in dieser Zeit zierende, lavendelrosane Blüten aus. Besondes macht dieses Exemplar auch der angenehme Blatt- und Blütenduft. Bienen und andere heimische Insekten werden von diesem wohlriechendem Duft angelockt. Nutzen Sie dieses Exemplar, aufrgrund der Höhe, zum Beispiel eher im Hintergrund und setzen Sie kleinere Stauden davor, um so einen lebendigen Bauerngarten zu kreieren. Wir empfehlen Ihnen einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst. Hiermit holen Sie sich ein anspruchsloses, pflegeleichtes und sehr gut frosthartes Exemplar in den Garten. Am wohlsten fühlt sich der Hanfblättrige Eibisch auf einer sonnigen Freifläche und der Boden sollte frisch bis feucht sein. Daher kann er auch sehr gut in der Nähe eines Teiches gepflanzt werden. Pflanzen Sie Ihr Schmuckstück einzeln oder aber in Tuffs von 3 bis 5 Stück. Bei dieser Wuchshöhe reichen 3 bis 4 Pflanzen pro Quadratmeter aus und achten Sie auf einen Pflanzabstand von 50 bis 60 cm. Wenn Sie eine Pflanze mit Wildstaudencharakter suchen, dann ist der Althaea cannabina genau die richtige Wahl für Sie. . |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Hanfblättrige Eibisch (Althaea cannabina) ist eine imposante, bis zu zwei Meter hohe Staude mit lavendelrosafarbenen Blüten und einem angenehmen Duft. Sie gedeiht an sonnigen Standorten auf frischen bis feuchten, durchlässigen Böden und eignet sich hervorragend für naturnahe Gärten, Bauerngärten und als Bienenweide. Portrait des Hanfblättrigen EibischDer Hanfblättrige Eibisch, botanisch Althaea cannabina, ist eine mehrjährige Staude, die mit ihrem aufrechten, horstbildenden Wuchs und ihrer Höhe von bis zu 200 cm eine stattliche Erscheinung im Garten abgibt. Sein Name leitet sich von den handförmig geteilten Blättern ab, die an Hanf erinnern, und der griechischen Bezeichnung „althäeis“ für „heilsam“. Herkunft und NameDie ursprüngliche Heimat von Althaea cannabina erstreckt sich über Frankreich, Osteuropa bis nach Zentralasien und den.... |
Pflanz- und Pflegetipps Althaea cannabina / Hanfblättriger Eibisch
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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