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Busch Malve 'Barnsley'

Lavatera olbia 'Barnsley'

Busch Malve 'Barnsley' - Lavatera olbia 'Barnsley'
Busch Malve 'Barnsley' - Lavatera olbia 'Barnsley'
Sommergrün
Weiß mit rosa Auge
Sonnig
Juli - Oktober
bis zu 130 cm
ab 5,50 €
   
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 130 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 130 cm
Blatt: Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, eiförmig
Blüte: Einfache, weiße Blütenstände mit rosa Auge, verzweigt, trichterförmig, kelchförmig
Blütezeit: Juli - Oktober
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken bis frisch, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 2 bis 3
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 130 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 130 cm
Blatt: Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, eiförmig
Blüte: Einfache, weiße Blütenstände mit rosa Auge, verzweigt, trichterförmig, kelchförmig
Blütezeit: Juli - Oktober
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken bis frisch, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 2 bis 3

Portrait der Busch-Malve 'Barnsley'

Die Busch-Malve 'Barnsley', botanisch Lavatera olbia 'Barnsley', ist eine der langlebigsten und blühfreudigsten Stauden für den sommerlichen Garten. Als horstbildende, buschige Staude erreicht sie eine stattliche Wuchshöhe von bis zu 130 cm und bildet damit imposante, dichte Büsche, die von Juli bis in den Oktober hinein ein unermüdliches Blütenfeuerwerk entfachen. Ihre Herkunft aus dem Mittelmeerraum verleiht ihr eine besondere Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und Hitze, was sie zu einer pflegeleichten Bereicherung für sonnige Lagen macht. Die Sorte 'Barnsley' besticht durch ihre lange Blühdauer und ihren üppigen, verzweigten Wuchs, der dem Garten Struktur und Höhe verleiht.

Herkunft und Wuchs

Die ursprüngliche Art, Lavatera olbia, stammt aus den sonnenverwöhnten Regionen des Mittelmeerraums, was ihre Vorliebe für warme, trockene Standorte erklärt. Die Sorte 'Barnsley' hat diese Robustheit geerbt und zeigt sich als äußerst anpassungsfähige Gartenstaude. Sie wächst horstbildend, das bedeutet, sie bildet einen dichten, buschigen Wuchs, der sich von der Basis her verzweigt und so eine stabile, voluminöse Pflanze ergibt. Mit einer Wuchshöhe von etwa 120 bis 130 Zentimetern und einer ähnlichen Breite beansprucht sie etwas Platz, den sie jedoch durch ihre üppige Blütenfülle mehr als wettmacht. Pro Quadratmeter sollten nur 2 bis 3 Pflanzen gesetzt werden, um ihnen ausreichend Raum für ihre Entfaltung zu geben. Dieser kompakte, aber dennoch luftige Wuchs macht sie zu einer idealen Hintergrund- oder Mittelpunktstaude in gemischten Rabatten.

Die Besonderheiten von Lavatera olbia 'Barnsley'

Was die 'Barnsley' so einzigartig macht, ist ihre außergewöhnlich lange und zuverlässige Blütezeit, die den ganzen Hoch- und Spätsommer hindurch andauert. Sie ist bienenfreundlich und lockt mit ihren nektarreichen Blüten zahlreiche Insekten an. Ein weiterer großer Vorteil ist ihre Schneckenunempfindlichkeit, was sie zu einer wertvollen Pflanze in Gärten macht, in denen Schnecken oft zur Plage werden. Zudem gilt sie als trockenheitsverträglich, was die Pflege deutlich erleichtert. Ihre gute Schnittverträglichkeit ermöglicht es, die Pflanze bei Bedarf in Form zu bringen oder verblühte Triebe zu entfernen, um die Blütenbildung weiter anzuregen. All diese Eigenschaften machen sie zu einer äußerst dankbaren und unkomplizierten Staude für den modernen, pflegeleichten Garten.

Idealer Standort und Bodenansprüche

Um die volle Pracht der Busch-Malve 'Barnsley' zu entfalten, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Als Kind der Sonne hat sie klare Vorlieben, die bei der Pflanzung berücksichtigt werden sollten. Ein optimaler Standort garantiert nicht nur eine üppige Blüte, sondern auch eine gesunde, widerstandsfähige Pflanze, die viele Jahre Freude bereitet. Die Bodenansprüche sind vergleichsweise moderat, doch einige Grundregeln sollten beachtet werden, um Staunässe und damit verbundene Wurzelfäulnis zu vermeiden.

Der perfekte Standort für die Busch-Malve

Die Busch-Malve 'Barnsley' ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin und benötigt einen sonnigen Standort, um optimal zu gedeihen. Volle Sonneneinstrahlung für mindestens sechs Stunden täglich ist ideal. Ein Platz an einer nach Süden oder Westen ausgerichteten Hauswand, in einer offenen Rabatte oder auf einer Freifläche bietet die nötigen Bedingungen. Hier kann sie ihre ganze Wuchskraft entfalten und bildet die meisten Blüten aus. Halbschatten wird toleriert, führt jedoch oft zu einem weniger kompakten Wuchs und einer geringeren Blütenfülle. Zugluft sollte vermieden werden, da die hohen Triebe bei starkem Wind etwas anfällig für Bruch sein können. Ein geschützter, aber luftiger Platz ist daher perfekt.

Bodenbeschaffenheit für Lavatera olbia 'Barnsley'

Der Boden sollte für Lavatera olbia 'Barnsley' normal durchlässig sein, um Staunässe zu verhindern, die die Pflanze nicht verträgt. Ideal sind trockene bis frische Bodenverhältnisse. Schwere, lehmige Böden sollten daher unbedingt mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Drainage zu verbessern. Der pH-Wert des Bodens sollte im neutralen Bereich liegen, also weder zu sauer noch zu alkalisch sein. Ein nährstoffreicher, humoser Gartenboden wird sehr geschätzt, doch auch magerere Böden werden akzeptiert, sofern sie durchlässig sind. Vor der Pflanzung kann eine gute Portion reifer Kompost eingearbeitet werden, um die Struktur und den Nährstoffgehalt zu verbessern. Diese Vorbereitung hilft der Staude, schnell anzuwachsen und einen kräftigen Wurzelhorst zu bilden.

Blütenpracht und Laubwerk der Busch-Malve 'Barnsley'

Die Attraktion der Busch-Malve 'Barnsley' liegt zweifellos in ihrer spektakulären und anhaltenden Blüte, die den Garten über Monate hinweg schmückt. Doch auch ihr Laubwerk verdient Beachtung, denn es bildet den perfekten, dezenten Hintergrund für die leuchtenden Blüten. Die Kombination aus zarten Blüten und robustem Blattwerk verleiht dieser Staude ihren charakteristischen Charme und macht sie zu einem vielseitigen Gestaltungselement.

Die Blüten von Lavatera olbia 'Barnsley'

Die Blüten der Busch-Malve 'Barnsley' sind ein wahres Schauspiel. Sie erscheinen in verzweigten, trichter- bis kelchförmigen Blütenständen und sind von einer bezaubernden Zartheit. Jede Einzelblüte ist einfach geformt und präsentiert sich in einem reinen Weiß mit einem zarten rosa Auge in der Mitte. Ein besonderes Merkmal ist ihr Farbwechsel: Beim Aufblühen sind die Blüten oft noch stärker rosa getönt und werden im Verblühen zunehmend weiß, was für einen ständigen, lebendigen Farbspiel im Beet sorgt. Die Blüten sind relativ groß und werden in großer Fülle produziert, was der Pflanze einen starken Blütenreichtum verleiht. Die Hauptblütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober, wobei durch regelmäßiges Ausputzen verblühter Triebe die Bildung neuer Knospen angeregt werden kann. Die Blüten duften nicht nennenswert, bestechen aber durch ihre elegante Form und lange Haltbarkeit am Strauch.

Das graugrüne Blattwerk

Das Laub der Busch-Malve 'Barnsley' bildet den strukturgebenden Rahmen für die luftigen Blüten. Die Blätter sind sommergrün, das heißt, sie werden im Herbst abgeworfen. Ihre Farbe ist ein dezent-elegantes Graugrün, das einen schönen Kontrast zu den weißen Blüten bildet und auch in blütenlosen Zeiten attraktiv wirkt. Die Blattform ist eiförmig bis herzförmig mit einem leicht gezähnten Rand. Die Blätter sind weich behaart, was ihnen eine samtige Textur verleiht und dazu beiträgt, die Verdunstung zu reduzieren – eine Anpassung an ihre mediterrane Herkunft. Im Herbst zeigt die Pflanze keine nennenswerte Laubfärbung, die Blätter vergilben lediglich, bevor sie abfallen. Dennoch trägt das dichte, buschige Laubwerk maßgeblich zum Gesamteindruck dieser stattlichen Staude bei und bietet auch außerhalb der Blütezeit Struktur im Beet.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Die Busch-Malve 'Barnsley' ist eine erstaunlich vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen glänzen kann. Ob als solitärer Blickfang, als Teil einer gemischten Bepflanzung oder sogar im Kübel – ihre Anpassungsfähigkeit und ihr dekorativer Wert machen sie zu einer wahren Allrounderin. Ihre Verwendungsmöglichkeiten reichen von klassischen Staudenbeeten bis hin zu modernen, naturnahen Gartengestaltungen.

Als Strukturstaude in Beet und Freiflächen

Ihre hohe, buschige Wuchsform prädestiniert die Busch-Malve 'Barnsley' für die Verwendung als Strukturstaude im Hintergrund von Rabatten oder in der Mitte von großen Beeten. Hier kann sie ihre volle Höhe von 130 Zentimetern ausspielen und bildet einen wunderbaren, luftigen Hintergrund für niedrigere Stauden. Sie eignet sich hervorragend für Beete und Freiflächen, wo sie in Gruppen von zwei bis drei Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden sollte. In Bauerngärten, klassischen Staudenbeeten oder modernen, naturalistischen Pflanzungen fügt sie sich gleichermaßen gut ein. Durch ihren horstbildenden Wuchs bleibt sie standfest und benötigt in der Regel keine Stütze, was die Pflege zusätzlich vereinfacht.

Die Busch-Malve 'Barnsley' als Kübelpflanze

Auch für die Kübelbepflanzung ist Lavatera olbia 'Barnsley' bestens geeignet, vorausgesetzt, das Gefäß ist ausreichend groß. Ein Kübel mit mindestens 20 Litern Erdvolumen ist empfehlenswert, um den Wurzeln genug Raum zu bieten und die Pflanze stabil zu halten. Auf sonnigen Terrassen, an geschützten Sitzplätzen oder repräsentativen Hauseingängen macht sie eine ausgezeichnete Figur. Wichtig ist ein durchlässiges Substrat, beispielsweise eine Mischung aus hochwertiger Kübelpflanzenerde, Sand und etwas Tongranulat für eine optimale Drainage. Im Kübel benötigt die Pflanze etwas mehr Aufmerksamkeit beim Gießen, da das Substrat schneller austrocknet. Ein regelmäßiger, aber mäßiger Rückschnitt nach der Blüte oder im Frühjahr hält die Pflanze kompakt und fördert den Neuaustrieb.

Bienenweide und Naturgarten

Als bienenfreundliche Pflanze ist die Busch-Malve 'Barnsley' eine wertvolle Bereicherung für jeden Naturgarten oder insektenfreundlichen Gartenbereich. Ihre nektarreichen Blüten werden von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen intensiv besucht, besonders in den Spätsommermonaten, wenn andere Nahrungsquellen knapper werden. Sie eignet sich daher perfekt für die Anlage einer Bienenweide oder für die Integration in blütenreiche Wiesensäume und naturnahe Staudenpflanzungen. Ihre Unempfindlichkeit gegenüber Schnecken und Trockenheit macht sie zudem zu einer robusten Wahl für extensive, pflegearme Gartenbereiche. In Kombination mit anderen spätblühenden Stauden und Gräsern trägt sie dazu bei, ein ökologisch wertvolles und ästhetisch ansprechendes Habitat zu schaffen.

Pflanzpartner für Lavatera olbia 'Barnsley'

Die richtige Begleitung kann die Wirkung der Busch-Malve 'Barnsley' im Beet noch steigern. Durch geschickte Kombinationen lassen sich kontrastreiche oder harmonische Pflanzbilder schaffen, die über die gesamte Saison hinweg attraktiv sind. Bei der Auswahl von Pflanzpartnern sollten sowohl die Wuchshöhe, die Blütezeit als auch die Standortansprüche berücksichtigt werden.

Klassische Kombinationen mit Hochstauden

Eine bewährte und ästhetisch ansprechende Kombination für Lavatera olbia 'Barnsley' sind andere hochwachsende Stauden, die ähnliche Standortbedingungen bevorzugen. Baumschule Horstmann nennt hierfür konkret Eisenhut (Aconitum), Rittersporn (Delphinium) und Federmohn (Macleaya). Der blaue oder violette Eisenhut (Aconitum) bildet einen wunderbaren Farbkontrast zu den weißen Blüten der Malve und blüht oft etwas später, wodurch sich die Blütezeiten ergänzen. Rittersporn (Delphinium) in Blau- oder Violetttönen bringt vertikale Akzente und eine frühere Blüte, die den Sommer einläutet. Der Federmohn (Macleaya) mit seinen großen, gelappten Blättern und cremeweißen Blütenrispen bietet einen interessanten texturlichen Kontrast mit seinem filigranen Laub. Alle diese Partner schätzen sonnige bis halbschattige Standorte und durchlässige Böden.

Weitere Ideen für die Busch-Malve

Neben den klassischen Hochstauden gibt es viele weitere Pflanzen, die sich hervorragend mit der Busch-Malve 'Barnsley' kombinieren lassen. Für einen romantischen, cottageartigen Look passen Rosen, insbesondere englische Rosen oder Strauchrosen in zarten Farbtönen, sehr gut. Ziergräser wie das Lampenputzergras (Pennisetum) oder das Federgras (Stipa) bringen Leichtigkeit und Bewegung ins Spiel und ergänzen die buschige Struktur der Malve ideal. Für einen kontrastreichen, warmen Farbakzent können spätblühende Sonnenhüte (Rudbeckia) in Gelb- oder Orangetönen oder die Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) gepflanzt werden. Niedrigere, teppichbildende Stauden wie Katzenminze (Nepeta) oder Steinquendel (Calamintha) können als Unterpflanzung dienen und den Boden bedecken, während sie gleichzeitig weitere Insekten anlocken. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Ansprüche an Sonne und Boden haben.

Pflege und Vermehrung

Die Busch-Malve 'Barnsley' ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung viele Jahre Freude bereitet. Ein paar grundlegende Pflegemaßnahmen genügen, um sie gesund und blühfreudig zu halten. Auch die Vermehrung ist relativ unkompliziert und ermöglicht es, weitere Exemplare für den eigenen Garten oder zum Verschenken zu gewinnen.

Gießen, Düngen und Schnitt

In der Anwachsphase nach der Pflanzung sollte die Busch-Malve 'Barnsley' regelmäßig gegossen werden, um die Wurzelbildung zu fördern. Ist sie einmal etabliert, kommt sie aufgrund ihrer Trockenheitsverträglichkeit mit weniger Wasser aus und sollte nur bei längeren Trockenperioden zusätzlich gewässert werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Gedüngt wird im Frühjahr mit einer Gabe reifen Komposts oder eines organischen Volldüngers, um das Wachstum und die Blütenbildung anzuregen. Eine zweite, leichtere Düngergabe nach der ersten Hauptblüte im Juli kann die Nachblüte fördern. Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, aber empfehlenswert: Ein moderater Rückschnitt im Frühjahr, etwa auf eine Höhe von 20 bis 30 Zentimetern, fördert einen buschigen, kompakten Neuaustrieb. Verblühte Triebe können während der Saison herausgeschnitten werden, um die Bildung neuer Blüten anzuregen und die Pflanze sauber zu halten.

Vermehrung der Busch-Malve 'Barnsley'

Die Vermehrung von Lavatera olbia 'Barnsley' gelingt am einfachsten durch Aussaat. Die Samen können ab März direkt an den gewünschten Standort im Garten ausgesät werden. Dazu wird der Boden gut gelockert, die Samen leicht angedrückt und feucht gehalten. Die Keimung erfolgt bei warmen Temperaturen innerhalb von zwei bis vier Wochen. Eine Voranzucht in Töpfen auf der Fensterbank ab Februar ist ebenfalls möglich. Durch Selbstaussaat entstandene Sämlinge können gesammelt und im Frühjahr an anderer Stelle wieder ausgepflanzt werden. Eine vegetative Vermehrung durch Stecklinge ist im Frühsommer möglich, aber weniger verbreitet. Dazu werden etwa zehn Zentimeter lange, nicht verholzte Triebspitzen geschnitten, in Anzuchterde gesteckt und konstant feucht gehalten. Diese Methode garantiert sortenechte Nachkommen.

Überwinterung und Winterschutz

Die Busch-Malve 'Barnsley' ist in unseren Breiten winterhart bis etwa minus fünfzehn Grad Celsius, in raueren Lagen oder bei sehr strengen Frösten kann jedoch ein leichter Winterschutz sinnvoll sein. Im Herbst, nachdem das Laub abgestorben ist, kann die Pflanze bodennah zurückgeschnitten werden. Dies ist nicht zwingend notwendig, erleichtert aber die Überwinterung und beugt Pilzkrankheiten vor. Um den Wurzelbereich zu schützen, kann eine dicke Schicht aus Laub, Reisig oder Kompost aufgebracht werden. Dies isoliert den Boden und schützt die Wurzeln vor starken Temperaturschwankungen. Im Kübel gepflanzte Exemplare sind frostempfindlicher und sollten an einen geschützten Platz, beispielsweise an eine Hauswand, gestellt und das Gefäß mit Noppenfolie oder Jute umwickelt werden, um ein Durchfrieren des Wurzelballens zu verhindern. Im Frühjahr wird der Winterschutz rechtzeitig entfernt, damit sich kein Schimmel bildet.

Wissenswertes über die Busch-Malve 'Barnsley'

Hinter jeder Pflanze steckt eine Geschichte, und die Busch-Malve 'Barnsley' hat eine besonders charmante. Ihre Entstehung und ihre Eigenschaften machen sie nicht nur zu einer schönen, sondern auch zu einer interessanten Gartenstaude mit einem besonderen Hintergrund.

Geschichte und Herkunft der Sorte

Die Sorte 'Barnsley' hat einen ganz konkreten Ursprung: Sie wurde im Jahr 1985 von der renommierten englischen Gartengestalterin und Autorin Rosemary Verey in ihrem eigenen Garten, dem "Barnsley House" in Gloucestershire, England, entdeckt. Verey war bekannt für ihre kunstvollen Gartenkreationen und ihr Gespür für besondere Pflanzen. Die 'Barnsley' ist somit eine Zufallssorte (Sport), die aus einer bestehenden Lavatera-Population hervorging und aufgrund ihrer besonders schönen, weiß-rosa Blüten und ihrer Wuchskraft ausgelesen wurde. Seit ihrer Einführung hat sie sich zu einer der beliebtesten Sorten der Busch-Malven entwickelt. In Bezug auf Giftigkeit ist Entwarnung gegeben: Lavatera olbia 'Barnsley' gilt als nicht giftig, dennoch ist sie, wie die meisten Zierpflanzen, nicht zum Verzehr geeignet. Ihr botanischer Name Lavatera ehrt die Brüder Lavater, Schweizer Naturforscher des 17. Jahrhunderts, während 'olbia' auf eine antike griechische Kolonie verweist. Die Busch-Malve 'Barnsley' vereint somit Gartengeschichte, robuste Natur und ästhetischen Reiz in einer Pflanze.

Name Deutsch: Busch Malve 'Barnsley'.
Name Botanisch: Lavatera olbia 'Barnsley'.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, bis zu 130 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 130 cm.
Blatt: Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, eiförmig.
Blüte: Einfache, weiße Blütenstände mit rosa Auge, verzweigt, trichterförmig, kelchförmig.
Blütezeit: Juli - Oktober.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Trocken bis frisch, normal durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 2 bis 3.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Busch-Malve 'Barnsley'

Die Busch-Malve 'Barnsley', botanisch Lavatera olbia 'Barnsley', ist eine der langlebigsten und blühfreudigsten Stauden für den sommerlichen Garten. Als horstbildende, buschige Staude erreicht sie eine stattliche Wuchshöhe von bis zu 130 cm und bildet damit imposante, dichte Büsche, die von Juli bis in den Oktober hinein ein unermüdliches Blütenfeuerwerk entfachen. Ihre Herkunft aus dem Mittelmeerraum verleiht ihr eine besondere Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und Hitze, was sie zu einer pflegeleichten Bereicherung für sonnige Lagen macht. Die Sorte 'Barnsley' besticht durch ihre lange Blühdauer und ihren üppigen, verzweigten Wuchs, der....

P11
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 130 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß mit rosa Auge

Blütezeit
Juli - Oktober

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Pflanz- und Pflegetipps Lavatera olbia 'Barnsley' / Busch Malve 'Barnsley'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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Beantwortete Fragen zum Artikel Busch Malve 'Barnsley' / Lavatera olbia 'Barnsley'

Frage von Elisa B*** , Datum: 23.01.2024

Habe einen sehr geschützten warmen Garten und möchte die Lavatera olbia Barnsley auspflanzen, bildet diese Buschmalve Ausläufer?

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Nein, alle Lavatera olbia Sorten wachsen horstig und machen keine Ausläufer, bitte beachten Sie ggf die Lavatera olbia 'Barnsley' Pflanze bei längeren Kahlfrösten mit Laub oder Reisig zu schützen.