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Kleines Pfeifengras 'Rotschopf'

Molinia caerulea 'Rotschopf'

Molinia caerulea 'Rotschopf' / Kleines Pfeifengras 'Rotschopf' als dichter Horst mit schmalen grünen Halmen und Blütenrispen
Sommergrün
Schwarzbraun
Sonnig-halbschattig
August - Oktober
75 - 120 cm
ab 3,90 €
Wuchs: Gras, aufrecht, horstbildend, 75 bis 120 cm hoch
Wuchshöhe: 75 - 120 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, später dunkelrot färbend, grasartig
Blüte: Unscheinbare, schwarzbraune Blütenstände, rispenartig, unbedeutend
Blütezeit: August - Oktober
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch bis feucht, normal durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Wuchs: Gras, aufrecht, horstbildend, 75 bis 120 cm hoch
Wuchshöhe: 75 - 120 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, später dunkelrot färbend, grasartig
Blüte: Unscheinbare, schwarzbraune Blütenstände, rispenartig, unbedeutend
Blütezeit: August - Oktober
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch bis feucht, normal durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9

Das Kleine Pfeifengras 'Rotschopf', botanisch Molinia caerulea 'Rotschopf', ist eine faszinierende Ziergras-Sorte, die mit ihrem aufrechten, horstbildenden Wuchs und der markanten Laubverfärbung einen besonderen Akzent im Garten setzt. Diese heimische Staude besticht nicht durch auffällige Blüten, sondern durch ihre strukturelle Eleganz und die intensive dunkelrote Färbung, die ihre grasartigen Blätter im Laufe der Saison entwickeln. Mit einer Wuchshöhe von 75 bis 120 Zentimetern und einer Blütezeit von August bis Oktober gehört sie zu den späten Höhepunkten im Staudenbeet.

Kleines Pfeifengras 'Rotschopf': Ein Portrait

Dieses Ziergras vereint die Robustheit einer heimischen Art mit der züchterischen Raffinesse einer ausgewählten Sorte. Sein Charakter wird durch den kontrastreichen Wechsel der Blattfarben und den stabilen, aufrechten Habitus geprägt, der selbst bei Herbststürmen standhaft bleibt. Die Pflanze bildet dichte Horste, die sich langsam, aber stetig ausbreiten, ohne invasiv zu werden.

Herkunft und Wuchsform

Molinia caerulea 'Rotschopf' ist eine Selektion der heimischen Art, die in Europa weit verbreitet ist. Die Sorte 'Rotschopf' zeichnet sich durch ihren besonders kompakten und aufrechten Wuchs aus. Die grasartigen Blätter entspringen einem dichten Wurzelhorst, der sich über die Jahre verfestigt und eine stabile Basis für die langen Halme bildet. Diese horstbildende Wuchsweise sorgt dafür, dass die Pflanze klar abgegrenzte Büschel formt, die sich ideal in gestalterische Konzepte einfügen lassen. Im Gegensatz zu ausläuferbildenden Gräsern bleibt Molinia caerulea 'Rotschopf' an seinem Platz und eignet sich daher ausgezeichnet für durchdachte Pflanzungen, bei denen klare Konturen gewünscht sind.

Wuchshöhe und Habitus

Mit einer Endhöhe von 75 bis 120 Zentimetern erreicht das Kleine Pfeifengras 'Rotschopf' eine beachtliche Präsenz, ohne übermäßig dominant zu wirken. Die Halme wachsen straff aufrecht und neigen sich auch bei Regen oder Wind kaum, was der Pflanze eine architektonische Qualität verleiht. Dieser aufrechte Wuchs macht sie zu einem perfekten Vertikalelement, das in flachen Beeten Spannung erzeugt oder hohe Stauden harmonisch ergänzt. Die Wuchsform bleibt über die gesamte Saison hinweg stabil, sodass das Ziergras auch im Winter, wenn Raureif oder Schnee die Strukturen betonen, als skulpturales Element im Garten erhalten bleibt.

Standort und Boden

Die Ansprüche von Molinia caerulea 'Rotschopf' sind typisch für viele heimische Gräser: Sie bevorzugt Standorte, die ihren natürlichen Lebensräumen entsprechen. Die richtige Kombination aus Licht, Feuchtigkeit und Bodenbeschaffenheit ist entscheidend für eine gesunde Entwicklung und die intensive Ausfärbung des Laubes. Bei optimalen Bedingungen zeigt die Sorte ihr volles Potenzial und belohnt den Gärtner mit einer robusten und langlebigen Staude.

Der ideale Standort für Molinia caerulea 'Rotschopf'

Das Kleine Pfeifengras 'Rotschopf' gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Volle Sonne fördert die kräftige Rotfärbung der Blätter, während im Halbschatten die Grünanteile länger erhalten bleiben können. Ein Standort mit mindestens vier bis sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist ideal, um die charakteristische dunkelrote Tönung voll zur Geltung zu bringen. Die Pflanze verträgt auch lichte Schattenbereiche, etwa am Gehölzrand, wo sie mit ihrem aufrechten Wuchs einen schönen Kontrast zu den rundlichen Formen von Sträuchern bildet. Wichtig ist eine gute Luftzirkulation, um Pilzkrankheiten vorzubeugen, die in zu feuchten, stagnierenden Lagen auftreten können.

Bodenansprüche

Der Boden sollte frisch bis feucht sein, jedoch ohne Staunässe zu bilden. Eine normale Durchlässigkeit ist ausreichend, sodass das Wasser gut abfließen kann, während gleichzeitig genügend Feuchtigkeit im Wurzelbereich gespeichert wird. Molinia caerulea 'Rotschopf' bevorzugt kalkarme Substrate, die leicht sauer bis neutral reagieren. Schwere Lehmböden können durch die Zugabe von Sand oder feinem Kies verbessert werden, um die Drainage zu optimieren. In sandigen Böden, die schneller austrocknen, ist eine regelmäßigere Bewässerung erforderlich, insbesondere in trockenen Sommern. Eine Mulchschicht aus organischem Material hilft, die Feuchtigkeit länger zu halten und die Bodenstruktur zu verbessern.

Blüte und Blattwerk des Kleinen Pfeifengrases

Während viele Stauden mit prächtigen Blüten punkten, setzt Molinia caerulea 'Rotschopf' auf die subtile Eleganz von Form und Farbe. Die Blüten sind dezent und treten gegenüber dem spektakulären Laub in den Hintergrund, das im Jahresverlauf eine faszinierende Metamorphose durchläuft. Diese Kombination aus struktureller Klarheit und chromatischem Wandel macht den Reiz dieser Sorte aus.

Das besondere Laub des 'Rotschopfs'

Die Blätter von Molinia caerulea 'Rotschopf' sind sommergrün und zeigen zunächst eine frische grüne Farbe. Im Laufe der Saison, insbesondere bei ausreichender Sonneneinstrahlung, verfärben sie sich intensiv dunkelrot. Diese grasartigen Blätter sind schmal und linealisch, mit einer feinen Textur, die im Gegenlicht schimmert. Die Verfärbung beginnt oft an den Spitzen und breitet sich allmählich über das gesamte Blatt aus, sodass sich ein wunderschönes Spiel aus Grün- und Rottönen ergibt. Im Herbst intensiviert sich die rote Färbung nochmals, bevor die Blätter im Winter absterben und als braunes Strukturelement stehen bleiben. Diese Herbstfärbung ist ein Highlight im Garten, das warme Akzente setzt und sich perfekt mit den goldenen Tönen der Jahreszeit verbindet.

Blüten und Früchte

Die Blütezeit erstreckt sich von August bis Oktober. Die Blütenstände sind rispenartig und tragen unscheinbare, schwarzbraune Ährchen, die aus der Ferne betrachtet wie feiner Staub wirken. Diese Blüten sind unauffällig, aber sie verleihen der Pflanze eine luftige Leichtigkeit und schaffen interessante Silhouetten. Die rispenartigen Strukturen schweben elegant über dem Laub und bewegen sich sanft im Wind, was dem Garten eine dynamische Note verleiht. Nach der Blüte bilden sich kleine Früchte, die jedoch kaum auffallen und für die Gartengestaltung keine wesentliche Rolle spielen. Der Hauptakzent liegt eindeutig auf dem Laub, das durch seine Farbveränderung das ganze Jahr über spannende visuelle Reize bietet.

Verwendung im Garten

Molinia caerulea 'Rotschopf' ist ein vielseitiges Gestaltungselement, das in unterschiedlichen Gartenstilen eingesetzt werden kann. Seine aufrechte Form und die farbliche Entwicklung machen es zu einer idealen Pflanze für moderne, naturnahe oder traditionelle Anlagen. Durch die horstbildende Wuchsweise eignet es sich besonders gut für klar definierte Pflanzungen, bei denen jede einzelne Staude als Individuum wahrgenommen werden soll.

Als Strukturgeber im Beet

In Staudenbeeten und Rabatten übernimmt das Kleine Pfeifengras 'Rotschopf' die Rolle eines strukturgebenden Elements. Sein aufrechter, horstbildender Wuchs schafft vertikale Linien, die flachere Pflanzen wie Bodendecker oder Polsterstauden kontrastieren. Durch die dunkelrote Laubfärbung setzt es zudem farbliche Akzente, die sich besonders im Spätsommer und Herbst wirkungsvoll einfügen. Ideal ist eine Platzierung im mittleren oder hinteren Beetbereich, wo es als Hintergrund für niedrigere Arten dient oder zwischen rundlichen Formen für Spannung sorgt. Die Pflanze lässt sich auch gut in Gräsergärten integrieren, wo sie mit anderen Ziergräsern harmonische Kompositionen bildet, die durch unterschiedliche Wuchshöhen und Texturen lebendig wirken.

In naturnahen Anlagen

Als heimische Art passt Molinia caerulea 'Rotschopf' ausgezeichnet in Naturgärten, an Gehölzrändern oder in Feuchtbereichen. Hier kann es in lockeren Gruppen gepflanzt werden, um einen wildromantischen Charakter zu erzeugen. Die rispenartigen Blütenstände bieten Insekten wie Schmetterlingen und Bienen späte Nahrungsquellen, während die dichten Horste Unterschlupf für Kleintiere bieten. In Kombination mit anderen heimischen Stauden wie Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense) oder Blutweiderich (Lythrum salicaria) entstehen ökologisch wertvolle Pflanzengesellschaften, die wenig Pflege benötigen und dennoch ästhetisch ansprechend sind. Auch in Ufernähe von Teichen oder Bachläufen fühlt sich die Sorte wohl, solange der Boden nicht dauerhaft unter Wasser steht.

Die Pflanzdichte für Molinia caerulea 'Rotschopf'

Für eine flächige Bepflanzung empfiehlt sich eine Menge von 6 bis 9 Pflanzen pro Quadratmeter. Diese Dichte sorgt dafür, dass sich die Horste nach einigen Jahren zu einem geschlossenen Bestand entwickeln, ohne sich gegenseitig zu bedrängen. Bei Einzelstellung oder in kleinen Gruppen kann der Abstand zwischen den Pflanzen auf 40 bis 50 Zentimeter erhöht werden, um jedem Horst genügend Raum zur Entfaltung zu geben. Die horstbildende Wurzelstruktur ermöglicht es, dass Molinia caerulea 'Rotschopf' über Jahre hinweg stabil wächst, ohne dass eine Teilung oder Verjüngung notwendig wird. Bei der Pflanzung ist darauf zu achten, dass die Wurzeln gut eingeschlämmt werden, um einen schnellen Anwuchs zu gewährleisten.

Pflanzpartner für Kleines Pfeifengras 'Rotschopf'

Die Wahl der richtigen Begleitstauden ist entscheidend, um die Vorzüge von Molinia caerulea 'Rotschopf' optimal zur Geltung zu bringen. Gute Partner betonen entweder die aufrechte Form, kontrastieren die dunkelrote Laubfarbe oder harmonieren mit der späten Blütezeit. Durch gezielte Kombinationen lassen sich Gartenbilder schaffen, die über die gesamte Saison hinweg attraktiv sind.

Kombinationen mit Spätblühern

Da das Kleine Pfeifengras 'Rotschopf' von August bis Oktober blüht, bietet es sich an, es mit anderen Spätblühern zu kombinieren, die zur gleichen Zeit ihre Hauptwirkung entfalten. Die Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) mit ihren zarten rosa oder weißen Blüten bildet einen schönen Kontrast zu den dunklen Halmen. Auch der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) mit seinen goldgelben Strahlenblüten setzt leuchtende Akzente neben dem rötlichen Laub. Der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) ergänzt die Kombination mit seinen kräftigen Purpurtönen, die sich harmonisch in die Farbpalette einfügen. Diese Stauden teilen ähnliche Standortansprüche und schaffen gemeinsam ein lebendiges Herbstbeet, das bis in den Oktober hinein Farbe und Struktur bietet.

Kontraste mit Silberlaub

Um die dunkelrote Färbung von Molinia caerulea 'Rotschopf' besonders hervorzuheben, sind Partner mit silbrigem oder grauem Laub ideal. Der Woll-Ziest (Stachys byzantina) mit seinen filzig behaarten Blättern bildet einen weichen, texturierten Teppich, über dem die aufrechten Halme des Pfeifengrases schweben. Auch der Silber-Mohn (Papaver rupifragum) oder die Silber-Garbe (Achillea clavennae) setzen mit ihrem hellen Laub reizvolle Kontraste. Diese Kombinationen wirken besonders edel und modern, da sie auf subtile Farbnuancen und unterschiedliche Blattstrukturen setzen. Zudem sind viele Silberlaubstauden trockenheitsverträglicher, was in sonnigen Lagen vorteilhaft sein kann, solange das Pfeifengras ausreichend Feuchtigkeit erhält.

Pflege und Überwinterung

Molinia caerulea 'Rotschopf' ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung über viele Jahre hinweg Freude bereitet. Die horstbildende Wuchsform und die Anpassung an heimische Bedingungen machen sie robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Dennoch sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten, um die Vitalität und Schönheit der Pflanze zu erhalten.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung benötigt das Kleine Pfeifengras 'Rotschopf' regelmäßige Wassergaben, um ein tiefes Wurzelwerk zu entwickeln. Später genügt es, bei längeren Trockenperioden zu gießen, insbesondere an sonnigen Standorten. Der Boden sollte stets frisch bis feucht gehalten werden, ohne dass Staunässe entsteht. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder gehäckseltem Laub hilft, die Feuchtigkeit zu konservieren und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem organischen Volldünger, der langsam Nährstoffe freisetzt. Eine Überdüngung ist zu vermeiden, da sie zu weichem, mastigem Wuchs führen kann, der anfälliger für Krankheiten ist und die charakteristische aufrechte Form beeinträchtigt.

Schnitt und Pflege des 'Rotschopfs'

Der Rückschnitt von Molinia caerulea 'Rotschopf' erfolgt im späten Winter oder frühen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Die alten, abgestorbenen Halme werden dabei handbreit über dem Boden abgeschnitten. Dieser Zeitpunkt ist wichtig, da die vertrockneten Strukturen im Winter als Zierde dienen und zudem Schutz vor Frost bieten. Durch den Schnitt wird Platz für frische Triebe geschaffen, die sich dann ungehindert entwickeln können. Während der Saison sind keine weiteren Schnittmaßnahmen erforderlich, außer eventuell das Ausputzen vereinzelter welker Blätter. Die horstbildende Wuchsform bleibt von selbst kompakt, sodass kein Teilen oder Verjüngen notwendig ist, es sei denn, der Horst verkahlt im Zentrum, was bei älteren Exemplaren nach vielen Jahren vorkommen kann.

Vermehrung und Winterschutz

Molinia caerulea 'Rotschopf' lässt sich am einfachsten durch Teilung im Frühjahr vermehren. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Stücke geteilt, von denen jedes über ausreichend Wurzeln und Triebe verfügen sollte. Die Teilstücke werden umgehend wieder eingepflanzt und gut angegossen. Eine Vermehrung durch Aussaat ist bei dieser Sorte nicht empfehlenswert, da die sortentypischen Eigenschaften wie die dunkelrote Laubfärbung nicht sicher weitergegeben werden. Im Winter benötigt die Pflanze keinen besonderen Schutz, da sie vollständig winterhart ist. Die vertrockneten Halme bieten einen natürlichen Schutz vor Kälte und Feuchtigkeit, sodass auf zusätzliches Abdecken verzichtet werden kann. In sehr rauen Lagen mit starken Frösten ohne Schneedecke kann eine leichte Laubschicht um den Horst herum sinnvoll sein, um die Wurzeln zu schützen.

Wissenswertes über Molinia caerulea

Die Art Molinia caerulea hat eine lange Geschichte in der europäischen Landschaft und Kultur. Ihr Name leitet sich ab von ihrem früheren Verwendungszweck und ihren charakteristischen Merkmalen. Die Sorte 'Rotschopf' setzt diese Tradition fort und bereichert sie durch ihre besondere Laubfärbung.

Herkunft und Bedeutung

Molinia caerulea, das Kleine Pfeifengras, ist in Europa heimisch und kommt vor allem in Moorgebieten, Feuchtwiesen und an Waldrändern vor. Der deutsche Name „Pfeifengras“ rührt daher, dass die hohlen Halme früher zur Herstellung von Pfeifenreinigern oder als Spielzeug für Kinder verwendet wurden. Der botanische Name „caerulea“ bedeutet „bläulich“ und bezieht sich auf die leicht bläuliche Tönung, die manche Formen der Art aufweisen. Die Sorte 'Rotschopf' hebt sich durch ihre intensive dunkelrote Verfärbung ab, die ihr den Namen gab. Diese Färbung ist nicht nur ein Zierwert, sondern kann auch als Indikator für die Sonneneinstrahlung dienen: Je mehr Licht die Pflanze erhält, desto kräftiger wird das Rot. In der Gartengestaltung symbolisiert Molinia caerulea 'Rotschopf' mit ihrem aufrechten Wuchs und dem Farbwechsel Standhaftigkeit und Wandlungsfähigkeit, was sie zu einer vielschichtigen Bereicherung für jeden Garten macht.

Name Deutsch: Kleines Pfeifengras 'Rotschopf'.
Name Botanisch: Molinia caerulea 'Rotschopf'.
Wuchs: Gras, aufrecht, horstbildend, 75 bis 120 cm hoch.
Wuchshöhe: 75 - 120 cm.
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, später dunkelrot färbend, grasartig.
Blüte: Unscheinbare, schwarzbraune Blütenstände, rispenartig, unbedeutend.
Blütezeit: August - Oktober.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Frisch bis feucht, normal durchlässig, kalkarm.
Standort: Sonnig-halbschattig.
Pflanzen pro m²: 6 bis 9.
Detaillierte Beschreibung:

Das Kleine Pfeifengras 'Rotschopf', botanisch Molinia caerulea 'Rotschopf', ist eine faszinierende Ziergras-Sorte, die mit ihrem aufrechten, horstbildenden Wuchs und der markanten Laubverfärbung einen besonderen Akzent im Garten setzt. Diese heimische Staude besticht nicht durch auffällige Blüten, sondern durch ihre strukturelle Eleganz und die intensive dunkelrote Färbung, die ihre grasartigen Blätter im Laufe der Saison entwickeln. Mit einer Wuchshöhe von 75 bis 120 Zentimetern und einer Blütezeit von August bis Oktober gehört sie zu den späten Höhepunkten im Staudenbeet.

Kleines Pfeifengras 'Rotschopf': Ein Portrait

Dieses Ziergras vereint die Robustheit einer heimischen Art mit der züchterischen Raffinesse einer ausgewählten Sorte. Sein Charakter wird durch den kontrastreichen Wechsel der Blattfarben und den stabilen, aufrechten Habitus geprägt, der selbst bei Herbststürmen standhaft bleibt. Die Pflanze bildet dichte Horste, die sich langsam, aber stetig ausbreiten, ohne invasiv zu werden.

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
75 - 120 cm

Belaubung
Sommergrün

Blatt- / Nadelfarbe
Grün, später dunkelrot

Standort
Sonnig-halbschattig

Lieferbar
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