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Schlangenbart

Ophiopogon chingii

Ophiopogon chingii / Schlangenbart P9, grasartige Pflanze im Topf mit schmalen, langen grünen Blättern und Etikett
Ophiopogon chingii (Schlangenbart) mit schmalen, grünen Blättern und aufrechten Blütenständen mit weißen Knospen
Ophiopogon chingii (Schlangenbart) als bodendeckende Pflanze mit schmalen, grasartigen, grünen Blättern im Topf.
Immergrün
Hellviolett
Halbschattig
Juli - August
bis zu 20 cm
ab 4,95 €
     
Wuchs: Staude, teppichartig, bodendeckend, kriechend, bis zu 20 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Wintergrün, dunkelgrüne Blattfarbe, lineal
Blüte: Einfache, hellviolette Blütenstände, traubenartig, unbedeutend
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken bis frisch, normal durchlässig, kalkarm
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 16 bis 25
Eigenschaften:
Das Ophiopogon chingii (Schlangenbart) kategorisieren wir dem Bereich der bodendeckenden Stauden zu. Sie stammt ursprünglich aus Ostasien. Das wintergrüne Blattwerk ist lineal angeordnet und...
erreicht eine Wuchsendhöhe von bis zu 20 cm. Während der Blütezeit verzaubert der Schlangenbart mit traubenartigen Blüten in einer hellvioletten Färbung. Für den optimalen Wuchs benötigt das Ophiopogon chingii einen halbschattigen Standort mit einem trockenen und zugleich frischen, kalkarmen Boden. Diese von Juli bis August blühende Stauden empfehlen wir mit 16 bis 25 Pflanzen pro Quadratmeter zu versehen, um ein optisch perfektes Ergebnis zu erzielen.
Wuchs: Staude, teppichartig, bodendeckend, kriechend, bis zu 20 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Wintergrün, dunkelgrüne Blattfarbe, lineal
Blüte: Einfache, hellviolette Blütenstände, traubenartig, unbedeutend
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken bis frisch, normal durchlässig, kalkarm
Standort: Halbschattig
Pflanzen pro m²: 16 bis 25
Eigenschaften: Das Ophiopogon chingii (Schlangenbart) kategorisieren wir dem Bereich der bodendeckenden Stauden zu. Sie stammt ursprünglich aus Ostasien. Das wintergrüne Blattwerk ist lineal angeordnet und erreicht eine Wuchsendhöhe von bis zu 20 cm. Während der Blütezeit verzaubert der Schlangenbart mit traubenartigen Blüten in einer hellvioletten Färbung. Für den optimalen Wuchs benötigt das Ophiopogon chingii einen halbschattigen Standort mit einem trockenen und zugleich frischen, kalkarmen Boden. Diese von Juli bis August blühende Stauden empfehlen wir mit 16 bis 25 Pflanzen pro Quadratmeter zu versehen, um ein optisch perfektes Ergebnis zu erzielen.

Der Schlangenbart, botanisch Ophiopogon chingii, ist eine faszinierende Staude aus der Familie der Spargelgewächse, die mit ihrem feinen, teppichartigen Wuchs und dem zierlichen Erscheinungsbild überzeugt. Ursprünglich in Ostasien beheimatet, hat sie sich als zuverlässige und anspruchslose Bodendeckerpflanze für halbschattige Lagen in unseren Gärten etabliert. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 20 Zentimetern und einem horstbildenden, kriechenden Wuchscharakter bildet sie dichte, grüne Polster, die das ganze Jahr über attraktiv sind. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, in der sie mit einfachen, hellvioletten Blütenständen aufwartet. Diese Staude ist eine ausgezeichnete Wahl für Gartenliebhaber, die nach einer pflegeleichten, strukturbildenden Pflanze suchen, die auch in weniger sonnigen Bereichen gedeiht.

Portrait des Schlangenbarts: Ein feiner ostasiatischer Teppich

Der Schlangenbart, unter seinem botanischen Namen Ophiopogon chingii bekannt, präsentiert sich als eine Staude von außergewöhnlicher Eleganz und Bescheidenheit zugleich. Sein Erscheinungsbild ist geprägt von einer feinen, fast grasartigen Textur, die ihm einen unverwechselbaren Charakter verleiht. Diese Pflanze ist nicht nur eine optische Bereicherung, sondern auch eine praktische Lösung für viele Gartenbereiche, die eine zuverlässige und anspruchslose Bepflanzung benötigen. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und ihren spezifischen Wuchs.

Herkunft und Wuchscharakter

Die Heimat des Schlangenbarts liegt in den gemäßigten Regionen Ostasiens, wo er in lichten Wäldern und an schattigen Hängen natürlicherweise vorkommt. Diese Herkunft erklärt seine Vorliebe für halbschattige Standorte und gut durchlässige Böden. Der Wuchscharakter von Ophiopogon chingii ist eindeutig bodendeckend und teppichartig. Die Pflanze breitet sich durch kurze, kriechende Ausläufer aus und bildet mit der Zeit dichte, horstartige Polster. Dieser Wuchs macht sie zu einer idealen Besetzung für Flächen, die schnell und zuverlässig begrünt werden sollen. Die horstbildende Wurzelstruktur sorgt dafür, dass die Pflanze stabil im Boden verankert ist und sich langsam, aber stetig ausbreitet. Für eine flächige, geschlossene Bepflanzung empfiehlt sich eine Pflanzdichte von 16 bis 25 Pflanzen pro Quadratmeter. Diese Anzahl gewährleistet, dass sich innerhalb kurzer Zeit ein homogener, grüner Teppich entwickelt, der Unkrautwuchs effektiv unterdrückt und den Boden vor Erosion schützt.

Wuchshöhe und Habitus

Mit einer maximalen Wuchshöhe von etwa 20 Zentimetern bleibt der Schlangenbart eine niedrige, bodennahe Staude, die perfekt für den Vordergrund von Pflanzungen oder als flächiger Bodendecker geeignet ist. Sein Habitus ist fein und zierlich, was ihm eine grazile Ausstrahlung verleiht. Die linealisch angeordneten Blätter stehen aufrecht oder leicht gebogen und schaffen so eine dichte, texturierte Oberfläche. Trotz seiner zarten Erscheinung ist Ophiopogon chingii erstaunlich robust und widerstandsfähig. Der kriechende Wuchs ermöglicht es der Pflanze, Lücken zu schließen und unebene Flächen harmonisch zu überziehen. Dieser Wuchstyp ist besonders vorteilhaft in Gartenbereichen, wo eine natürliche, ungezwungene Optik gewünscht ist. Die Pflanze wirkt nie aufdringlich, sondern fügt sich dezent in das Gesamtbild ein und unterstreicht andere, größere Stauden oder Gehölze.

Nachdem wir den Charakter und die Herkunft des Schlangenbarts kennengelernt haben, ist es wichtig zu verstehen, unter welchen Bedingungen diese Staude ihr volles Potenzial entfalten kann. Die richtige Wahl von Standort und Boden ist entscheidend für ein gesundes und langlebiges Wachstum.

Ideale Bedingungen für ein gesundes Wachstum

Damit der Schlangenbart optimal gedeiht und seine volle Schönheit entfaltet, müssen seine natürlichen Bedürfnisse an Licht und Boden berücksichtigt werden. Diese Staude ist zwar anspruchslos, zeigt sich aber unter passenden Bedingungen besonders vital und widerstandsfähig. Ein falscher Standort oder ungeeigneter Boden können zu kümmerlichem Wuchs oder sogar zum Absterben der Pflanze führen. Daher lohnt es sich, die folgenden Empfehlungen genau zu beachten.

Der optimale Standort für Ophiopogon chingii

Der Schlangenbart bevorzugt eindeutig einen halbschattigen Standort. Dies bedeutet, dass die Pflanze idealerweise einige Stunden am Tag direktes Sonnenlicht erhält, jedoch vor der intensiven Mittagssonne geschützt ist. Ein Platz unter lichten Gehölzen, an der Ost- oder Westseite von Gebäuden oder in der Nachbarschaft von höheren Stauden, die leichten Schatten spenden, ist perfekt geeignet. Volle Sonne wird von Ophiopogon chingii in der Regel nicht gut vertragen, da die zarten Blätter dann schnell verbrennen und austrocknen können. Andererseits ist auch ein zu dunkler, vollschattiger Standort nicht ideal, da die Pflanze dann oft vergeilt und nur spärlich blüht. Der halbschattige Bereich bietet die richtige Balance aus Licht und Schutz, die der Schlangenbart aus seiner ostasiatischen Heimat gewohnt ist. Hier kann er sein feines Laubwerk gesund entwickeln und zur Blütezeit seine hellvioletten Blütenstände zur Schau stellen.

Bodenansprüche des Schlangenbarts

Die Bodenansprüche von Ophiopogon chingii sind spezifisch, aber leicht zu erfüllen. Der Boden sollte trocken bis frisch sein, was bedeutet, dass er nach Regenfällen gut abtrocknet, ohne jedoch völlig auszutrocknen. Eine gute Durchlässigkeit ist essenziell, um Staunässe zu vermeiden, die die horstbildenden Wurzeln des Schlangenbarts schnell faulen lassen würde. Schwere, lehmige Böden sollten daher vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Drainage zu verbessern. Zudem bevorzugt die Staude einen kalkarmen Boden. Ein neutraler bis leicht saurer pH-Wert ist ideal. Ist der Boden zu kalkhaltig, kann es zu Chlorose, einer Gelbfärbung der Blätter, kommen. Um dies zu vermeiden, kann bei Bedarf etwas Rhododendron- oder Moorbeeterde eingearbeitet werden. Ein humoser, lockerer Boden, der Feuchtigkeit speichert, ohne nass zu sein, bietet die perfekte Grundlage für ein üppiges Wachstum dieser zierlichen Staude.

Neben den Standortbedingungen sind die visuellen Merkmale des Schlangenbarts von großer Bedeutung für seinen Gartenwert. Die Kombination aus Blüten und Blattwerk macht diese Pflanze zu einer ganzjährigen Attraktion.

Blüten und Laub von Ophiopogon chingii

Der ästhetische Reiz des Schlangenbarts liegt in der harmonischen Verbindung seiner Blüten und seines Laubes. Während die Blüten eine zarte, sommerliche Note setzen, sorgt das Blattwerk für Struktur und Farbe während des gesamten Jahres. Diese Dualität macht Ophiopogon chingii zu einer vielseitigen und interessanten Staude, die in jeder Jahreszeit etwas zu bieten hat. Im Folgenden betrachten wir beide Aspekte genauer.

Die hellvioletten Blüten des Schlangenbarts

Die Blütezeit des Schlangenbarts erstreckt sich über die Sommermonate Juli und August. In dieser Zeit bildet die Pflanze einfache, hellviolette Blütenstände aus, die in traubenartiger Anordnung an kurzen Stielen über dem Laub schweben. Die Einzelblüten sind klein und glockenförmig, was ihnen eine zarte, fast schüchterne Anmutung verleiht. Obwohl die Blüten als unbedeutend beschrieben werden können, da sie nicht übermäßig auffällig sind, verleihen sie der Pflanze in der Summe einen feinen, luftigen Charme. Sie locken Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an und bereichern so das ökologische Gleichgewicht im Garten. Die hellviolette Färbung harmoniert hervorragend mit dem dunkelgrünen Laub und schafft einen dezenten, aber dennoch bezaubernden Kontrast. Nach der Blüte können sich, wie in einigen Quellen angedeutet, violette Beeren entwickeln, die einen zusätzlichen Zierwert im Herbst bieten.

Das wintergrüne Blattwerk

Das eigentliche Highlight von Ophiopogon chingii ist zweifellos sein wintergrünes Blattwerk. Die Blätter sind linealisch geformt, also schmal und langgestreckt, und weisen eine satte, dunkelgrüne Farbe auf. Diese Farbe bleibt auch im Winter erhalten, was den Schlangenbart zu einer wertvollen Strukturpflanze für die kalte Jahreszeit macht. Die Blätter stehen dicht gedrängt und bilden so einen dichten, texturierten Teppich, der dem Garten auch in der vegetationsarmen Zeit Leben und Farbe verleiht. Die lineale Anordnung verleiht der Pflanze eine grasartige Optik, die besonders in modernen oder naturnahen Gartengestaltungen geschätzt wird. Das Laub ist zudem relativ robust und widersteht leichten Frösten problemlos. Im Frühjahr kann es sinnvoll sein, alte, beschädigte Blätter vorsichtig auszukämmen, um Platz für den frischen Austrieb zu schaffen. Diese Kombination aus ganzjährigem Laub und sommerlicher Blüte macht den Schlangenbart zu einer äußerst lohnenswerten Gartenpflanze.

Die vielseitigen Eigenschaften des Schlangenbarts eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für seine Verwendung im Garten. Von der klassischen Bodendeckung bis hin zu speziellen Gestaltungsideen ist diese Staude ein wahrer Allrounder.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten im Garten

Ophiopogon chingii ist aufgrund seines Wuchses und seiner Ansprüche eine äußerst flexible Pflanze, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Seine bodendeckende Natur, kombiniert mit der Toleranz gegenüber Halbschatten, macht ihn zu einer idealen Besetzung für viele Situationen, in denen andere Stauden scheitern würden. Im Folgenden stellen wir drei konkrete Verwendungsbereiche vor, die die Stärken dieser Staude optimal zur Geltung bringen.

Als Bodendecker im Halbschatten

Die primäre Verwendung des Schlangenbarts liegt in seiner Funktion als zuverlässiger Bodendecker für halbschattige Lagen. Unter Gehölzen, entlang von Hecken oder in schattigen Hofecken bildet er dichte, grüne Teppiche, die den Boden effektiv bedecken und Unkraut unterdrücken. Durch die Pflanzung von 16 bis 25 Pflanzen pro Quadratmeter entsteht innerhalb weniger Vegetationsperioden eine geschlossene Decke, die pflegeleicht und ästhetisch ansprechend ist. Diese Verwendung ist besonders in großen Gärten oder Parkanlagen von Vorteil, wo große Flächen mit minimalem Aufwand begrünt werden sollen. Der wintergrüne Charakter sorgt dafür, dass diese Flächen auch im Winter nicht kahl und unattraktiv wirken. Zudem schützt die dichte Bepflanzung den Boden vor Austrocknung und Erosion, was die Bodenqualität langfristig erhält.

Für feine Strukturen im Vordergrund

In Staudenbeeten oder Rabatten kann Ophiopogon chingii hervorragend als strukturgebendes Element im Vordergrund eingesetzt werden. Seine linealischen, dunkelgrünen Blätter bilden einen ruhigen, texturierten Hintergrund für bunt blühende oder großblättrige Stauden. Die niedrige Wuchshöhe von etwa 20 Zentimetern sorgt dafür, dass die Pflanze nicht die Sicht auf dahinterstehende Gewächse versperrt, sondern diese vielmehr rahmt und betont. Diese Verwendung eignet sich besonders für Gärten, in denen Wert auf feine Nuancen und harmonische Kompositionen gelegt wird. Der Schlangenbart kann auch entlang von Wegen oder als Einfassung von Beeten gepflanzt werden, wo er mit seinem gleichmäßigen Wuchs für Ordnung und Klarheit sorgt. Sein zierliches Erscheinungsbild verleiht selbst formalen Anlagen eine gewisse Leichtigkeit und Natürlichkeit.

Die Verwendung von Schlangenbart als Beetrand

Eine weitere elegante Verwendungsmöglichkeit ist die Pflanzung als Beetrand oder zur Definition von Gartenbereichen. Die horstbildende, kriechende Wuchsweise von Ophiopogon chingii ermöglicht es, klare, aber weiche Grenzen zu schaffen, die nicht starr wirken. Entlang von Terrassen, Sitzplätzen oder als Übergang zwischen Rasen und Beet kann der Schlangenbart eine dekorative und funktionale Rolle übernehmen. Seine wintergrünen Blätter sorgen dafür, dass diese Ränder auch im Winter sichtbar und attraktiv bleiben. Zudem ist die Pflanze trittfest genug, um gelegentliches Betreten zu tolerieren, was sie praktisch für Bereiche macht, die nicht ausschließlich dekorativ sind. Diese Verwendung unterstreicht die Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit dieser ostasiatischen Staude.

Um die Wirkung des Schlangenbarts im Garten zu steigern, ist die Wahl der richtigen Pflanzpartner entscheidend. Harmonische Kombinationen können das Gesamtbild vervollständigen und neue Akzente setzen.

Harmonische Pflanzpartner für den Schlangenbart

Die Kunst der Gartengestaltung liegt oft in der geschickten Kombination verschiedener Pflanzen, die sich gegenseitig in Form, Farbe und Textur ergänzen. Für Ophiopogon chingii bieten sich zahlreiche Begleitstauden an, die seine feine Struktur unterstreichen oder kontrastieren. Die Auswahl sollte dabei immer die ähnlichen Standortansprüche berücksichtigen, um allen Pflanzen optimale Wachstumsbedingungen zu bieten. Im Folgenden stellen wir einige bewährte Pflanzpartner vor.

Begleiter für strukturelle Kontraste

Um die linealischen Blätter des Schlangenbarts hervorzuheben, eignen sich Stauden mit großen, runden oder herzförmigen Blättern hervorragend als Kontrastpartner. Die Funkie (Hosta), beispielsweise in der Sorte Hosta sieboldiana, mit ihren breiten, blaugrünen Blättern, bildet einen wunderbaren Gegenpol zu den schmalen Blättern von Ophiopogon chingii. Beide teilen die Vorliebe für halbschattige Standorte und frische Böden. Ein weiterer idealer Partner ist die Silberkerze (Actaea simplex), die mit ihren fedrigen, weißen oder rosa Blütenständen im Spätsommer für Höhe und Leichtigkeit sorgt und so die niedrige, bodennahe Präsenz des Schlangenbarts ergänzt. Auch Farne wie der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) passen ausgezeichnet, da sie mit ihrem fein gefiederten Laub eine ähnlich zarte Textur, aber eine andere Blattform einbringen und so für Abwechslung sorgen.

Pflanzpartner für einen natürlichen Charakter

Für naturnahe Pflanzungen oder Waldgärten können Stauden gewählt werden, die den ostasiatischen Ursprung des Schlangenbarts aufgreifen oder einen wildromantischen Charme verbreiten. Die Elfenblume (Epimedium), zum Beispiel Epimedium x youngianum, ist ein perfekter Begleiter, da sie ebenfalls bodendeckend wächst, halbschattige Lagen bevorzugt und mit ihren herzförmigen Blättern und zarten Blüten im Frühjahr einen schönen Kontrast bietet. Auch das Leberblümchen (Hepatica nobilis) mit seinen frühen, blauen Blüten und den rundlichen Blättern kann in Kombination mit Ophiopogon chingii reizvolle Bilder schaffen. Für etwas Farbe im Sommer eignet sich die Waldaster (Aster divaricatus), die mit ihren weißen Blütensternen und der späten Blütezeit den Schlangenbart ideal ergänzt. Diese Kombinationen schaffen lebendige, ökologisch wertvolle Pflanzgemeinschaften, die wenig Pflege benötigen und dennoch ganzjährig attraktiv sind.

Damit der Schlangenbart und seine Begleiter lange gesund und schön bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten. Glücklicherweise ist Ophiopogon chingii eine äußerst genügsame Staude, die nur wenig Aufmerksamkeit benötigt.

Pflegeleicht und robust

Einer der größten Vorzüge des Schlangenbarts ist seine Anspruchslosigkeit in der Pflege. Sobald er an einem geeigneten Standort etabliert ist, benötigt er nur minimale Eingriffe, um Jahr für Jahr zuverlässig zu gedeihen. Dies macht ihn zu einer idealen Pflanze für Gartenanfänger oder für solche, die einen pflegeleichten Garten wünschen. Dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen sinnvoll, um die Vitalität und das Erscheinungsbild der Pflanze zu erhalten.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung sollte Ophiopogon chingii regelmäßig gegossen werden, um die Wurzelbildung zu fördern. Sobald die Pflanze etabliert ist, kommt sie mit den natürlichen Niederschlägen in der Regel gut zurecht, da sie trockene bis frische Bedingungen bevorzugt. Nur in längeren Trockenperioden im Sommer ist zusätzliches Wässern empfehlenswert, um ein Vertrocknen der Blattspitzen zu vermeiden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Beim Düngen ist weniger mehr. Einmal im Jahr, idealerweise im Frühjahr, kann eine kleine Gabe eines organischen Volldüngers oder Kompost leicht in den Boden eingearbeitet werden. Dies unterstützt das Wachstum und die Blühfreudigkeit. Übermäßiges Düngen, insbesondere mit stickstoffbetonten Mitteln, sollte vermieden werden, da es zu weichem, anfälligem Wachstum führen kann. Die natürliche Bodenfruchtbarkeit reicht in den meisten Fällen völlig aus.

Schnitt und Vermehrung von Ophiopogon chingii

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist beim Schlangenbart nicht erforderlich. Im Frühling kann es jedoch sinnvoll sein, alte, verbraunte oder beschädigte Blätter vorsichtig auszukämmen oder mit einer scharfen Schere bodennah abzuschneiden, um Platz für den frischen Austrieb zu schaffen. Dies verbessert das Erscheinungsbild und beugt Pilzkrankheiten vor. Die Vermehrung von Ophiopogon chingii ist einfach und kann durch Teilung der Horste erfolgen. Der beste Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr oder der frühe Herbst. Dazu wird die Pflanze vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere kleinere Stücke geteilt, wobei jedes Teilstück ausreichend Wurzeln und Triebe enthalten sollte. Diese Teilstücke werden dann sofort an der gewünschten Stelle wieder eingepflanzt und angegossen. Diese Methode ist nicht nur zur Vermehrung, sondern auch zur Verjüngung älterer Bestände geeignet, die im Zentrum verkahlen können.

Überwinterung des Schlangenbarts

Ophiopogon chingii ist in unseren Breiten ausreichend winterhart und benötigt in der Regel keinen speziellen Winterschutz. Sein wintergrünes Laub übersteht leichte Fröste problemlos. In sehr kalten, schneefreien Wintern oder in exponierten Lagen kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die Blätter vor extremem Frost und Wintersonne zu schützen. Dies ist jedoch meist nicht notwendig, besonders wenn die Pflanze an einem geschützten, halbschattigen Standort steht. Im Frühjahr erholt sich die Staude schnell von eventuellen Frostschäden und treibt willig wieder aus. Die horstbildenden Wurzeln sind tief genug im Boden verankert, um auch strengere Winter zu überstehen. Diese Robustheit macht den Schlangenbart zu einer verlässlichen Gartenpflanze für viele Jahre.

Abschließend lohnt es sich, einige interessante Hintergrundinformationen über den Schlangenbart zu betrachten, die sein botanisches und kulturelles Profil abrunden.

Wissenswertes über den Schlangenbart

Jede Pflanze hat ihre eigene Geschichte und Besonderheiten, die über das rein Optische hinausgehen. Bei Ophiopogon chingii sind es vor allem seine botanische Einordnung und sein Name, die faszinierende Einblicke bieten. Diese Hintergründe bereichern das Verständnis für die Pflanze und können auch in der Gartengestaltung als inspirierendes Element dienen.

Etymologie und botanische Einordnung

Der botanische Name Ophiopogon chingii setzt sich aus zwei Teilen zusammen: "Ophiopogon" leitet sich aus dem Griechischen ab, wobei "ophis" Schlange und "pogon" Bart bedeutet – also wörtlich "Schlangenbart". Dies bezieht sich auf das schmale, grasartige Laub, das an einen Bart erinnern soll. Der Artname "chingii" ehrt vermutlich einen Botaniker namens Ching. Die Pflanze gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und ist eng verwandt mit der Gattung Liriope, mit der sie oft verwechselt wird. Ophiopogon-Arten sind vor allem in Ostasien verbreitet und werden dort teilweise auch in der traditionellen Medizin verwendet. Im Gartenkontext wird der Schlangenbart oft als feinblättrige, zierliche Form geschätzt, die mit ihren hellvioletten Blüten und, laut einigen Beschreibungen, violetten Beeren eine subtile Schönheit ausstrahlt. Giftigkeit ist für diese Art nicht bekannt, was sie zu einer unbedenklichen Wahl für Gärten mit Kindern oder Haustieren macht. Diese botanischen und kulturellen Facetten machen Ophiopogon chingii zu einer Staude mit Charakter und Tiefe.

Name Deutsch: Schlangenbart.
Name Botanisch: Ophiopogon chingii.
Wuchs: Staude, teppichartig, bodendeckend, kriechend, bis zu 20 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 20 cm.
Blatt: Wintergrün, dunkelgrüne Blattfarbe, lineal.
Blüte: Einfache, hellviolette Blütenstände, traubenartig, unbedeutend.
Blütezeit: Juli - August.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Trocken bis frisch, normal durchlässig, kalkarm.
Standort: Halbschattig.
Pflanzen pro m²: 16 bis 25.
Eigenschaften: Das Ophiopogon chingii (Schlangenbart) kategorisieren wir dem Bereich der bodendeckenden Stauden zu. Sie stammt ursprünglich aus Ostasien. Das wintergrüne Blattwerk ist lineal angeordnet und erreicht eine Wuchsendhöhe von bis zu 20 cm. Während der Blütezeit verzaubert der Schlangenbart mit traubenartigen Blüten in einer hellvioletten Färbung. Für den optimalen Wuchs benötigt das Ophiopogon chingii einen halbschattigen Standort mit einem trockenen und zugleich frischen, kalkarmen Boden. Diese von Juli bis August blühende Stauden empfehlen wir mit 16 bis 25 Pflanzen pro Quadratmeter zu versehen, um ein optisch perfektes Ergebnis zu erzielen..
Detaillierte Beschreibung:

Der Schlangenbart, botanisch Ophiopogon chingii, ist eine faszinierende Staude aus der Familie der Spargelgewächse, die mit ihrem feinen, teppichartigen Wuchs und dem zierlichen Erscheinungsbild überzeugt. Ursprünglich in Ostasien beheimatet, hat sie sich als zuverlässige und anspruchslose Bodendeckerpflanze für halbschattige Lagen in unseren Gärten etabliert. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 20 Zentimetern und einem horstbildenden, kriechenden Wuchscharakter bildet sie dichte, grüne Polster, die das ganze Jahr über attraktiv sind. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, in der sie mit einfachen, hellvioletten Blütenständen aufwartet. Diese Staude ist eine ausgezeichnete Wahl für Gartenliebhaber, die nach einer....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 20 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Hellviolett

Blütezeit
Juli - August

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Pflanz- und Pflegetipps Ophiopogon chingii / Schlangenbart

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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