| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 60 - 120 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 60 - 120 cm |
| Blatt: | Wintergrün, grüne Blattfarbe, lanzettlich |
| Blüte: | Einfache, korallenrote Blütenstände, rispenartig, rachenförmig |
| Blütezeit: | Juli - August |
| Wurzeln: | Horstbildend |
| Boden: | Trocken bis frisch, normal duchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 bis 9 |
| Eigenschaften: |
Das Phygelius capensis (Kapfuchsie) ist ursprünglich in den Regionen Afrikas beheimatet. Final kann der buschige Wuchs dieser horstbildenden Staude ein Endhöhe von bis zu 120 cm erreichen, sofern...
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| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 60 - 120 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 60 - 120 cm |
| Blatt: | Wintergrün, grüne Blattfarbe, lanzettlich |
| Blüte: | Einfache, korallenrote Blütenstände, rispenartig, rachenförmig |
| Blütezeit: | Juli - August |
| Wurzeln: | Horstbildend |
| Boden: | Trocken bis frisch, normal duchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 bis 9 |
| Eigenschaften: | Das Phygelius capensis (Kapfuchsie) ist ursprünglich in den Regionen Afrikas beheimatet. Final kann der buschige Wuchs dieser horstbildenden Staude ein Endhöhe von bis zu 120 cm erreichen, sofern gute Standortvoraussetzungen gewährleistet werden. Die wintergrünen Blätter sind lanzettlich angeordnet. Die Blütenstände erstrahlen von Juli bis August in einer korallenroten Optik, welche eine rispenartige Struktur aufweisen. Das Phygelius capensis benötigt einen vollsonnigen Standort, der eine trockene bis frische aber durchlässige Untergrundbeschaffenheit gewährleisten sollte. Für den optisch perfekten Auftritt empfehlen wir unserem Kunden pro Quadratmeter 6 bis 9 Exemplare der Kapfuchsie zu pflanzen. |
- Portrait: Kapfuchsie – ein exotisches Highlight aus Afrika
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk der Kapfuchsie
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für die Kapfuchsie
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes zur Kapfuchsie
Portrait: Kapfuchsie – ein exotisches Highlight aus Afrika
Die Kapfuchsie, botanisch Phygelius capensis, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrem exotischen Erscheinungsbild und der langen Blütezeit von Juli bis August einen besonderen Akzent im sommerlichen Garten setzt. Ursprünglich stammt sie aus den Regionen Afrikas, genauer gesagt aus feuchten, bergigen Gebieten Südafrikas, wo sie vor allem in der Nähe von Flüssen, Bächen und an feuchten Hängen im lichten Schatten wächst. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche und macht sie zu einer interessanten, aber auch etwas anspruchsvollen Gartenpflanze, die bei richtiger Pflege reich belohnt. Ihr buschiger, horstbildender Wuchs verleiht ihr eine kompakte, aber dennoch luftige Struktur, die sich hervorragend für verschiedene Gartenkonzepte eignet.
Herkunft und Wuchs
Die Heimat der Kapfuchsie liegt in Südafrika, wo sie in montanen Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit und regelmäßigen Niederschlägen gedeiht. Diese natürlichen Bedingungen erklären ihre Vorliebe für frische bis feuchte Böden, auch wenn sie im Garten durchaus anpassungsfähig ist. Der Wuchs von Phygelius capensis ist horstbildend, das bedeutet, dass sie dichte, buschige Polster ausbildet, die sich langsam aber stetig ausbreiten. Die Pflanze wächst aufrecht und entwickelt sich zu einem ansehnlichen Solitär, der durch seine Präsenz besticht. Die Wurzeln sind ebenfalls horstbildend und verankern die Staude fest im Boden, was ihr Stabilität verleiht und sie widerstandsfähig gegen Wind macht. Diese Wuchseigenschaften machen sie zu einer idealen Pflanze für Beete und Rabatten, wo sie als strukturgebendes Element dienen kann.
Habitus und Wuchshöhe
Der Habitus der Kapfuchsie ist buschig und kompakt, mit aufrechten Trieben, die sich an den Spitzen leicht neigen können, besonders wenn sie von den zahlreichen Blütenständen beschwert sind. Die Wuchshöhe variiert je nach Standort und Pflege zwischen 60 und 120 Zentimetern, wobei unter optimalen Bedingungen die maximale Höhe erreicht werden kann. Diese Größe macht sie zu einer ausgezeichneten Mittel- oder Hintergrundpflanze in Staudenbeeten, wo sie über niedrigere Arten ragen kann, ohne zu dominant zu wirken. Für einen optisch perfekten Auftritt empfiehlt es sich, sechs bis neun Exemplare pro Quadratmeter zu pflanzen, um einen dichten, üppigen Bestand zu erzielen. Die horstbildende Natur sorgt dafür, dass die Pflanze mit der Zeit an Volumen gewinnt, ohne invasiv zu werden, was sie zu einer pflegeleichten Wahl für langfristige Pflanzungen macht.
Nach diesem Portrait der Kapfuchsie ist es entscheidend, die richtigen Standortbedingungen zu schaffen, damit sie ihr volles Potenzial entfalten kann. Nur mit der passenden Umgebung wird sie ihre prächtige Blütenpracht und gesunden Wuchs zeigen.
Standort und Boden
Die Wahl des richtigen Standorts und Bodens ist für das Gedeihen der Kapfuchsie von zentraler Bedeutung. Als Sonnenanbeterin benötigt sie viel Licht, um ihre charakteristischen Blüten auszubilden, doch die Bodenbeschaffenheit spielt eine ebenso wichtige Rolle. Ein ausgewogenes Verhältnis von Sonne und Feuchtigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg bei dieser südafrikanischen Schönheit.
Der ideale Standort für die Kapfuchsie
Die Kapfuchsie, Phygelius capensis, bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der ihr mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag bietet. Im Garten gedeiht Phygelius capensis auch in voller Sonne, sofern der Boden ausreichend feucht ist. Dies bedeutet, dass die Exposition nach Süden oder Westen ideal ist, um die maximale Lichtausbeute zu gewährleisten. In halbschattigen Lagen kann die Pflanze zwar überleben, aber die Blütenbildung wird deutlich reduziert, und der Wuchs kann schwächer ausfallen. Ein windgeschützter Platz ist von Vorteil, da die langen Blütenrispen bei starkem Wind brechen könnten. In Regionen mit heißen Sommern profitiert die Staude von einer leichten Beschattung in den Mittagsstunden, um Hitzestress zu vermeiden, doch generell ist die volle Sonne ihr bevorzugtes Element.
Bodenansprüche
Der Boden für die Kapfuchsie sollte frisch bis feucht sein, mit einer normal durchlässigen Struktur, die Staunässe verhindert, aber dennoch genügend Feuchtigkeit speichert. Ein neutraler pH-Wert im Bereich von 6,5 bis 7,5 ist optimal, da die Pflanze auf sauren oder alkalischen Böden weniger gut gedeiht. Die Durchlässigkeit ist besonders wichtig, um Wurzelfäule vorzubeugen, die bei anhaltender Nässe auftreten kann. Ideal ist ein humoser, nährstoffreicher Gartenboden, der mit etwas Sand oder Kies verbessert werden kann, um die Drainage zu fördern. In schweren Lehmböden sollte unbedingt eine Drainageschicht aus Kies oder Splitt eingearbeitet werden, um die Gefahr von Staunässe zu minimieren. Regelmäßiges Mulchen mit organischem Material hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu konservieren und die Bodenstruktur langfristig zu verbessern.
Mit dem passenden Standort und Boden als Grundlage entfaltet die Kapfuchsie ihre ganze Pracht, die vor allem in ihren Blüten und ihrem Blattwerk zum Ausdruck kommt. Diese visuellen Highlights machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Garten.
Blüte und Blattwerk der Kapfuchsie
Die Blüten und das Blattwerk der Kapfuchsie sind ihre markantesten Merkmale und verleihen ihr ein unverwechselbares, exotisches Aussehen. Während die Blüten in leuchtenden Farben erstrahlen, bietet das Laub eine ganzjährige Struktur und Farbe, die auch außerhalb der Blütezeit attraktiv ist.
Die korallenroten Blüten von Phygelius capensis
Die Blüten der Kapfuchsie, Phygelius capensis, sind ein wahrer Blickfang: Sie erscheinen in einfachen, korallenroten Blütenständen, die rispenartig angeordnet sind und eine röhrenförmige Struktur aufweisen. Diese einzigartige Form erinnert an die Blüten von Fuchsien, was den deutschen Namen erklärt. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, in milden Jahren oder bei optimaler Pflege kann sie sich bis in den September hinein verlängern. Jede einzelne Blüte ist klein und zierlich, aber in der Masse der rispenartigen Stände entfalten sie eine enorme Leuchtkraft, die Insekten wie Bienen und Schmetterlinge anlockt. Die Farbe variiert je nach Lichtverhältnissen von einem warmen Orange-Rot bis zu einem intensiven Korallenton, der besonders in der Abendsonne zur Geltung kommt. Die Blütenstände erheben sich elegant über dem Laub und verleihen der Pflanze eine luftige, fast schwebende Anmutung.
Laub und Blattwerk
Das Blattwerk der Kapfuchsie ist wintergrün, was bedeutet, dass es auch in der kalten Jahreszeit einen grünen Akzent im Garten setzt, sofern die Temperaturen nicht zu extrem sind. Die Blätter sind lanzettlich geformt, mit einer spitz zulaufenden Spitze und einem glatten Rand, und weisen eine satte grüne Farbe auf. Sie sind gegenständig angeordnet und bilden dichte, buschige Polster, die der Pflanze ihr charakteristisches Volumen verleihen. Die Textur der Blätter ist leicht ledrig, was ihnen eine gewisse Robustheit verleiht und sie widerstandsfähig gegen Trockenperioden macht. Im Herbst zeigt sich bei einigen Exemplaren eine leichte Gelbfärbung, bevor die Blätter abfallen, doch in milden Wintern bleiben sie oft erhalten. Diese ganzjährige Präsenz macht die Kapfuchsie zu einer wertvollen Strukturpflanze, die auch außerhalb der Blütezeit für Attraktivität sorgt.
Nach der Betrachtung von Blüte und Blattwerk stellt sich die Frage, wie diese Staude am besten im Garten eingesetzt werden kann. Ihre vielfältigen Eigenschaften eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für kreative Gestaltungen.
Verwendung im Garten
Die Kapfuchsie ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen hervorragend zur Geltung kommt. Ihr exotisches Flair und die ansprechende Wuchsform machen sie zu einer idealen Wahl für Beete, Kübel und spezielle Standorte, wo sie als Highlight fungiert.
Als Beet-Highlight
In Staudenbeeten und Rabatten ist die Kapfuchsie ein herausragendes Element, das durch ihre Höhe und Blütenpracht Aufmerksamkeit erregt. Phygelius capensis wird als Highlight für Beete wie auch Kübel beschrieben und sorgt dort für exotisches Flair. Sie eignet sich besonders für sonnige bis halbschattige Lagen, wo sie als Mittel- oder Hintergrundpflanze eingesetzt werden kann. Kombiniert mit niedrigeren Stauden oder Gräsern bildet sie einen spannenden Kontrast in Höhe und Textur. Ihre horstbildende Natur ermöglicht es, sie in Gruppen zu pflanzen, um einen dichten, üppigen Effekt zu erzielen, der besonders in großzügigen Beeten beeindruckt. Durch die Blütezeit im Hochsommer füllt sie eine Lücke im Gartenjahr, wenn viele Frühblüher bereits verblüht sind, und bringt Farbe in die sommerliche Landschaft.
Kübelpflanze mit exotischem Flair
Als Kübelpflanze ist die Kapfuchsie eine ausgezeichnete Wahl für Terrassen, Balkone oder Eingangsbereiche, wo sie mit ihrem exotischen Erscheinungsbild punktet. In großen Pflanzgefäßen kann sie als Solitär gepflanzt werden, um ihre volle Pracht zu entfalten, oder sie wird mit komplementären Begleitern kombiniert. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß mit guter Drainage, um Staunässe zu vermeiden. Die Kübelkultur bietet den Vorteil, dass die Pflanze im Winter leichter geschützt werden kann, indem sie an einen frostfreien Ort gebracht wird. Eine Überwinterung im Kübel gelingt am leichtesten an einem frostfreien, hellen Ort bei 5 bis 10 °C. Diese Mobilität macht die Kapfuchsie zu einer flexiblen Option für Gärtner, die ihren Garten jahreszeitlich gestalten möchten.
An feuchten Standorten
Aufgrund ihrer Herkunft aus feuchten, bergigen Gebieten Südafrikas eignet sich die Kapfuchsie auch für Standorte mit erhöhter Feuchtigkeit, wie die Ufer von Teichen, Bächen oder in feuchten Senken. Hier kann sie von der natürlichen Bodenfeuchte profitieren, ohne dass Staunässe entsteht, vorausgesetzt der Boden ist durchlässig genug. In solchen Lagen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass sie genügend Sonne erhält, da zu viel Schatten die Blütenbildung beeinträchtigen kann. Diese Verwendungsmöglichkeit macht sie zu einer interessanten Option für Naturgärten oder Wassergärten, wo sie mit anderen feuchtigkeitsliebenden Pflanzen harmonieren kann.
Um die Wirkung der Kapfuchsie im Garten zu verstärken, lohnt es sich, passende Pflanzpartner auszuwählen, die ihre Vorzüge unterstreichen und ein harmonisches Gesamtbild schaffen.
Pflanzpartner für die Kapfuchsie
Die Wahl der richtigen Begleitstauden ist entscheidend, um die Kapfuchsie optimal in Szene zu setzen und ein ausgewogenes Gartenbild zu kreieren. Geeignete Partner sollten ähnliche Standortansprüche teilen und visuell harmonieren oder kontrastieren.
Partner für sonnige Beete
In sonnigen Beeten bietet sich eine Kombination mit Stauden an, die ebenfalls trockene bis frische Böden bevorzugen und zur gleichen Zeit blühen. Ein idealer Partner ist der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida), mit seinen leuchtend gelben Blüten, die einen schönen Kontrast zu den korallenroten Blüten der Kapfuchsie bilden. Auch die Prachtkerze (Gaura lindheimeri) passt gut, da ihre zarten, weißen Blütenrispen eine luftige Begleitung zu den kompakteren Blütenständen von Phygelius capensis bieten. Gräser wie das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) ergänzen das Ensemble mit ihrer feinen Textur und Bewegung, während sie gleichzeitig die Struktur des Beetes auflockern. Diese Kombinationen sorgen für ein lebendiges, abwechslungsreiches Bild, das den ganzen Sommer über attraktiv bleibt.
Begleiter für exotische Kombinationen
Um das exotische Flair der Kapfuchsie zu betonen, können Pflanzen mit ähnlich außergewöhnlichem Aussehen gewählt werden. Die Fackellilie (Kniphofia uvaria) mit ihren orangen oder roten Blütenkerzen bildet einen spannenden Farbdialog mit den korallenroten Blüten der Kapfuchsie. Die Palmlilie (Yucca filamentosa) bringt mit ihren schwertförmigen Blättern einen strukturellen Kontrast und unterstreicht den südlichen Charakter. Für einen subtileren Ansatz eignet sich die Indianernessel (Monarda didyma), die in roten oder pinken Tönen blüht und so eine harmonische Farbpalette schafft. Diese Partner sollten ebenfalls sonnige Standorte und durchlässige Böden bevorzugen, um gemeinsam zu gedeihen und ein stimmiges Gesamtkonzept zu bilden.
Nach der Planung der Pflanzpartner ist eine angemessene Pflege unerlässlich, um die Gesundheit und Schönheit der Kapfuchsie langfristig zu erhalten. Regelmäßige Maßnahmen und ein geeigneter Winterschutz sind dabei von zentraler Bedeutung.
Pflege und Überwinterung
Die Pflege der Kapfuchsie ist nicht übermäßig aufwendig, erfordert aber einige gezielte Maßnahmen, um optimale Wachstumsbedingungen zu gewährleisten und die Pflanze gut durch den Winter zu bringen. Mit der richtigen Herangehensweise wird sie viele Jahre Freude bereiten.
Gießen und Düngen
Beim Gießen ist es wichtig, ein Gleichgewicht zu finden: Die Kapfuchsie benötigt regelmäßige Wassergaben, besonders in trockenen Perioden, um den Boden frisch zu halten, aber Staunässe muss unbedingt vermieden werden. Im Frühjahr und Sommer sollte bei ausbleibendem Regen ein- bis zweimal pro Woche gegossen werden, wobei der Boden zwischen den Wassergaben leicht antrocknen darf. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem ausgewogenen Langzeitdünger für Stauden, der die Nährstoffversorgung über mehrere Monate sicherstellt. Eine zweite, leichte Düngung im Juni kann die Blütenbildung fördern, doch Überdüngung sollte vermieden werden, da sie zu weichem, anfälligem Wachstum führen kann. Organische Dünger wie Kompost oder Hornspäne sind eine gute Alternative, die den Boden zusätzlich verbessern.
Schnitt und Vermehrung von Phygelius capensis
Der Rückschnitt der Kapfuchsie erfolgt im Frühjahr, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen und die Pflanze in Form zu halten. Im Frühjahr wird Phygelius capensis kräftig zurückgeschnitten, was einen Neuaustrieb aus dem Wurzelballen bewirkt. Dabei werden alle alten Triebe auf etwa zehn Zentimeter über dem Boden gekürzt, wobei frische, grüne Knospen geschont werden. Dieser Schnitt fördert eine buschigere Wuchsform und eine reichere Blüte. Zur Vermehrung kann die Staude im Frühjahr durch Teilung des Wurzelballens vermehrt werden, was alle drei bis vier Jahre empfohlen wird, um die Vitalität zu erhalten. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Messer in mehrere Teile geteilt, die jeweils ausreichend Wurzeln und Triebe enthalten sollten. Die Teilstücke werden sofort wieder eingepflanzt und gut angegossen.
Winterschutz
Die Überwinterung der Kapfuchsie erfordert besondere Aufmerksamkeit, da sie nur bedingt winterhart ist und in kalten Regionen Schutz benötigt. Im Winter wird für Phygelius capensis ein guter Winterschutz empfohlen; besonders wichtig ist ein Nässeschutz, da die Kombination aus Nässe und Kälte schaden kann. Im Freiland sollte der Wurzelbereich mit einer dicken Schicht aus Laub, Reisig oder Stroh abgedeckt werden, um Frost und Nässe abzuhalten. In Kübelkultur ist es ratsam, das Gefäß an einen frostfreien, hellen Ort bei Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad Celsius zu stellen und nur sparsam zu gießen. Im Frühling, nach den letzten Frösten, kann der Winterschutz entfernt und die Pflanze wieder ins Freie gestellt werden, wo sie mit dem Neuaustrieb beginnt.
Neben den praktischen Pflegeaspekten gibt es auch interessante Hintergrundinformationen zur Kapfuchsie, die ihr kulturelles und botanisches Profil abrunden und ihr einen besonderen Platz im Garten zuweisen.
Wissenswertes zur Kapfuchsie
Die Kapfuchsie, Phygelius capensis, hat nicht nur gärtnerische Reize, sondern auch einige faszinierende Hintergründe, die ihr Image als exotische Rarität unterstreichen. Von ihrer Herkunft bis zu besonderen Eigenschaften gibt es viel zu entdecken.
Hintergrund und Besonderheiten
Die Kapfuchsie stammt, wie erwähnt, aus den feuchten, bergigen Gebieten Südafrikas, wo sie in einer vielfältigen Flora gedeiht. Ihr botanischer Name Phygelius leitet sich vermutlich aus dem Griechischen ab, wobei „phyge“ Flucht oder Versteck bedeuten könnte, was auf ihre versteckten Standorte in der Natur hinweisen mag, während „capensis“ auf die Kapregion verweist. Für Phygelius capensis wird die Giftklasse als "nicht giftig (nicht zum Verzehr geeignet)" angegeben, was sie zu einer sicheren Wahl für Gärten mit Kindern oder Haustieren macht, auch wenn der Verzehr natürlich nicht empfohlen wird. In der Kulturgeschichte ist sie noch nicht weit verbreitet, gewinnt aber zunehmend an Beliebtheit als exotische Alternative zu heimischen Stauden. Ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Gartenbedingungen und die lange Blütezeit machen sie zu einer wertvollen Bereicherung, die mit ihrem südafrikanischen Charme begeistert.
| Name Deutsch: | Kapfuchsie. |
| Name Botanisch: | Phygelius capensis. |
| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 60 - 120 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 60 - 120 cm. |
| Blatt: | Wintergrün, grüne Blattfarbe, lanzettlich. |
| Blüte: | Einfache, korallenrote Blütenstände, rispenartig, rachenförmig. |
| Blütezeit: | Juli - August. |
| Wurzeln: | Horstbildend. |
| Boden: | Trocken bis frisch, normal duchlässig, neutral. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 6 bis 9. |
| Eigenschaften: | Das Phygelius capensis (Kapfuchsie) ist ursprünglich in den Regionen Afrikas beheimatet. Final kann der buschige Wuchs dieser horstbildenden Staude ein Endhöhe von bis zu 120 cm erreichen, sofern gute Standortvoraussetzungen gewährleistet werden. Die wintergrünen Blätter sind lanzettlich angeordnet. Die Blütenstände erstrahlen von Juli bis August in einer korallenroten Optik, welche eine rispenartige Struktur aufweisen. Das Phygelius capensis benötigt einen vollsonnigen Standort, der eine trockene bis frische aber durchlässige Untergrundbeschaffenheit gewährleisten sollte. Für den optisch perfekten Auftritt empfehlen wir unserem Kunden pro Quadratmeter 6 bis 9 Exemplare der Kapfuchsie zu pflanzen.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait: Kapfuchsie – ein exotisches Highlight aus AfrikaDie Kapfuchsie, botanisch Phygelius capensis, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrem exotischen Erscheinungsbild und der langen Blütezeit von Juli bis August einen besonderen Akzent im sommerlichen Garten setzt. Ursprünglich stammt sie aus den Regionen Afrikas, genauer gesagt aus feuchten, bergigen Gebieten Südafrikas, wo sie vor allem in der Nähe von Flüssen, Bächen und an feuchten Hängen im lichten Schatten wächst. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche und macht sie zu einer interessanten, aber auch etwas anspruchsvollen Gartenpflanze, die bei richtiger Pflege reich belohnt. Ihr buschiger, horstbildender Wuchs verleiht ihr eine kompakte, aber dennoch luftige Struktur, die sich hervorragend für verschiedene Gartenkonzepte eignet. Herkunft und WuchsDie Heimat der Kapfuchsie liegt in Südafrika, wo sie in montanen Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit und regelmäßigen Niederschlägen gedeiht. Diese natürlichen Bedingungen erklären ihre Vorliebe für frische bis.... |
Pflanz- und Pflegetipps Phygelius capensis / Kapfuchsie
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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