| Wuchs: | Buschig, horstbildend, bis 110 cm groß |
| Wuchshöhe: | bis zu 110 cm |
| Blatt: | Sommergrün, grün, breitlanzettlich |
| Frucht: | Achäne |
| Blüte: | Einfach, weiß, körbchenartig, flachdoldiger Blütenstand |
| Blütezeit: | Juni-Juli |
| Boden: | Normal durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Winterhart: | Z6 (-23,3°C bis -17,8°C) |
| Pflanzen pro m²: | 4 bis 6 |
| Eigenschaften: |
Die Schafgarben-Margerite (Tanacetum macrophyllum) stammt aus Kleinasien und dem Kaukasus und ist ideal für naturnahe Gärten. Ihr Wildstaudencharakter und ihre weiße Blüte werden auch Sie...
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| Wuchs: | Buschig, horstbildend, bis 110 cm groß |
| Wuchshöhe: | bis zu 110 cm |
| Blatt: | Sommergrün, grün, breitlanzettlich |
| Frucht: | Achäne |
| Blüte: | Einfach, weiß, körbchenartig, flachdoldiger Blütenstand |
| Blütezeit: | Juni-Juli |
| Boden: | Normal durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Winterhart: | Z6 (-23,3°C bis -17,8°C) |
| Pflanzen pro m²: | 4 bis 6 |
| Eigenschaften: | Die Schafgarben-Margerite (Tanacetum macrophyllum) stammt aus Kleinasien und dem Kaukasus und ist ideal für naturnahe Gärten. Ihr Wildstaudencharakter und ihre weiße Blüte werden auch Sie begeistern. Ob auf der Freifläche oder am Gehölzrand – die Schafgarben-Margerite (Tanacetum macrophyllum) setzt überall charmante Akzente. Weder an den Boden noch an den Standort stellt die Staude große Ansprüche, ideal aber ist normal durchlässiges Substrat und ein Platz an der Sonne. Empfohlen wird ein Rückschnitt der Stängel im Herbst. |
- Portrait der Schafgarben-Margerite: Eine Wildstaude mit Charme
- Standort und Boden: Die Grundlagen für ein gesundes Wachstum
- Blüte und Blattwerk von Tanacetum macrophyllum
- Verwendung im Garten: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
- Pflanzpartner für die Schafgarben-Margerite
- Pflege und Überwinterung: Einfache Handhabung
- Wissenswertes über die Schafgarben-Margerite
Die Schafgarben-Margerite (Tanacetum macrophyllum) ist eine horstbildende, sommergrüne Staude, die mit ihrer anspruchslosen Art und ihrer weißen Blütenpracht überzeugt. Sie stammt ursprünglich aus Kleinasien und dem Kaukasus und hat sich als robuste Wildstaude für naturnahe Gärten etabliert. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 110 Zentimetern und einer buschigen, horstbildenden Wuchsform bringt sie Struktur und Leichtigkeit in jede Pflanzung. Ihre Blütezeit erstreckt sich über die Monate Juni und Juli, in denen sie mit einfachen, weißen und körbchenartigen Blüten in flachdoldigen Blütenständen aufwartet. Diese Staude, die auch unter dem Synonym Achillea macrophylla bekannt ist, setzt sowohl auf der Freifläche als auch am Gehölzrand charmante Akzente und stellt weder an den Boden noch an den Standort große Ansprüche.
Portrait der Schafgarben-Margerite: Eine Wildstaude mit Charme
Die Schafgarben-Margerite verkörpert den typischen Wildstaudencharakter, der sich durch natürliche Eleganz und Robustheit auszeichnet. Ihre Herkunft aus den sonnigen Regionen Kleinasiens und des Kaukasus prägt ihre Ansprüche und macht sie zu einer idealen Besetzung für Gärten, die nach Leichtigkeit und Ursprünglichkeit streben. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und ihre spezifische Wuchsform, die sie so unverwechselbar macht.
Herkunft und Wuchsform
Die Schafgarben-Margerite (Tanacetum macrophyllum) hat ihre natürliche Heimat in den gebirgigen und sonnendurchfluteten Landschaften Kleinasiens und des Kaukasus. Diese Herkunft erklärt ihre Vorliebe für helle Standorte und gut durchlässige Böden. In ihrer Heimat wächst sie oft an sonnigen Hängen oder am Rand von Gehölzen, wo sie sich mit anderen Wildpflanzen vergesellschaftet. Diese Anpassungsfähigkeit macht sie auch in mitteleuropäischen Gärten zu einer zuverlässigen und pflegeleichten Erscheinung. Die Staude bildet mit der Zeit kompakte, horstartige Polster, aus denen sich die aufrechten, bis zu 110 Zentimeter hohen Stängel erheben. Dieser buschige, horstbildende Wuchs verleiht ihr eine solide Präsenz im Beet, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Pro Quadratmeter können etwa vier bis sechs Pflanzen gesetzt werden, um einen dichten, aber dennoch luftigen Bestand zu erzielen, der Unkrautwuchs natürlich unterdrückt.
Ein charaktervoller Habitus
Der Habitus der Schafgarben-Margerite ist geprägt von einer angenehmen Balance zwischen Struktur und Leichtigkeit. Die horstbildende Wuchsform sorgt für eine stabile Basis, von der aus die zahlreichen Stängel aufsteigen. Diese sind fest und standfest, sodass die Pflanze auch bei windigem Wetter oder nach einem Regenguss nicht umknickt. Die Blätter sind sommergrün und zeigen eine frische, grüne Farbe, die einen schönen Kontrast zu den weißen Blüten bildet. Im Herbst sterben die oberirdischen Teile ab, während die Wurzeln im Boden überwintern und im nächsten Frühjahr erneut austreiben. Diese Lebensweise als sommergrüne Staude macht sie besonders pflegeleicht, da kein aufwendiger Winterschutz für die oberirdischen Teile nötig ist. Ihr insgesamt lockerer, aber dennoch fülliger Aufbau lässt Raum für Begleitpflanzen und schafft so natürliche, lebendige Pflanzbilder.
Nachdem wir die grundlegenden Eigenschaften der Schafgarben-Margerite kennengelernt haben, wenden wir uns nun den konkreten Standort- und Bodenbedingungen zu, die für ein optimales Gedeihen dieser Staude erforderlich sind. Die richtige Platzierung ist der Schlüssel zu einer gesunden und blühfreudigen Pflanze.
Standort und Boden: Die Grundlagen für ein gesundes Wachstum
Obwohl die Schafgarben-Margerite als anspruchslos gilt, profitiert sie deutlich von einem Standort, der ihren natürlichen Vorlieben entspricht. Die richtige Kombination aus Licht, Exposition und Bodenbeschaffenheit fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Blühwilligkeit und die allgemeine Vitalität der Pflanze. Im Folgenden werden die idealen Bedingungen im Detail erläutert.
Der ideale Standort für Tanacetum macrophyllum
Die Schafgarben-Margerite gedeiht am besten an einem sonnigen Standort, der ihr mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag bietet. Hier kann sie ihre volle Blühkraft entfalten und entwickelt einen kompakten, standfesten Wuchs. Sie toleriert jedoch auch halbschattige Lagen, insbesondere in den heißesten Mittagsstunden, was sie flexibel einsetzbar macht. Besonders gut eignet sie sich als Vorpflanzung vor größere Gehölze an schwierigen, sonnigen bis halbschattigen trockenen Stellen, wo sie mit ihren tiefreichenden Wurzeln auch in Konkurrenz zu Baumwurzeln bestehen kann. Als Lebensbereich wird ein Gehölzrand an sonniger Stelle auf trockenem bis frischem Boden genannt, was ihre Vielseitigkeit unterstreicht. Eine geschützte, aber dennoch luftige Exposition ist ideal, um Pilzkrankheiten vorzubeugen und die Stängel stabil zu halten. Vermeiden sollten Sie allzu schattige oder staunasse Plätze, da dies zu Wuchsproblemen und einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten führen kann.
Bodenansprüche und Substrat
Der Boden für Tanacetum macrophyllum sollte normal durchlässig sein, um Staunässe, die die Wurzeln faulen lassen kann, zu vermeiden. Eine lockere, krümelige Struktur, die Wasser gut ableitet, aber dennoch eine gewisse Grundfeuchte speichert, ist perfekt. Der pH-Wert des Bodens sollte im neutralen Bereich liegen, also weder zu sauer noch zu alkalisch sein. Schwere Lehmböden können durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Sehr sandige Böden hingegen profitieren von der Zugabe von Kompost oder humusreicher Gartenerde, um die Wasserhaltefähigkeit zu steigern. Die Schafgarben-Margerite ist anspruchslos, was die Nährstoffversorgung betrifft, doch ein mäßig nährstoffreicher Boden unterstützt ein üppiges Wachstum und eine reiche Blüte. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht zu stark verdichtet ist, damit die Wurzeln gut eindringen und sich ausbreiten können.
Mit den richtigen Standortbedingungen im Hintergrund widmen wir uns nun den ästhetischen Highlights der Schafgarben-Margerite: ihrer Blüte und ihrem Blattwerk. Diese Merkmale machen sie zu einer attraktiven Bereicherung für jedes Staudenbeet.
Blüte und Blattwerk von Tanacetum macrophyllum
Die Schafgarben-Margerite besticht nicht durch aufdringliche Farben, sondern durch eine zurückhaltende, aber dennoch faszinierende Schönheit. Ihre Blüten und Blätter bilden eine harmonische Einheit, die über viele Wochen hinweg für Freude sorgt. Die folgenden Abschnitte beleuchten die Details dieser beiden wichtigen Pflanzenteile.
Die schlichte Pracht der weißen Blüten
Die Blüte der Schafgarben-Margerite erscheint in den Monaten Juni und Juli und bringt eine erfrischende Leichtigkeit in den Sommergarten. Die Einzelblüten sind einfach, weiß und körbchenartig aufgebaut und stehen in flachdoldigen Blütenständen zusammen. Diese Dolden können einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimetern erreichen und schweben wie kleine, weiße Wolken über dem Laub. Die Blüten duften nicht intensiv, locken aber aufgrund ihrer offenen Struktur zahlreiche Insekten an. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Achänen als Früchte aus, die bei vielen Gärtnern jedoch kaum Beachtung finden. Die weiße Farbe der Blüten macht die Pflanze zu einem vielseitigen Gestaltungselement, das sich harmonisch in fast jede Farbkomposition einfügt. Ob in reinweißen Gärten, als Kontrast zu dunkellaubigen Stauden oder als Aufheller in bunt gemischten Beeten – die Schafgarben-Margerite erfüllt ihre Rolle mit Bravour.
Das sommergrüne Laub der Schafgarben-Margerite
Das Laub von Tanacetum macrophyllum ist sommergrün und zeigt eine kräftige, grüne Farbe. Die Blätter sind breitlanzettlich geformt, das heißt, sie sind länglich mit einer spitz zulaufenden Spitze und einer breiten Basis. Sie sind wechselständig am Stängel angeordnet und können eine Länge von bis zu 15 Zentimetern erreichen. Die Blattränder sind fein gezähnt, was der Pflanze eine gewisse Textur verleiht. Im Herbst verfärbt sich das Laub nicht spektakulär, sondern welkt allmählich ab, bevor es vollständig einzieht. Dennoch trägt das dichte, grüne Blattwerk maßgeblich zum Gesamteindruck der Staude bei, indem es einen ruhigen, strukturellen Hintergrund für die luftigen Blüten bildet. Die Blätter sind robust und wenig anfällig für Krankheiten, was die Pflege zusätzlich erleichtert. Insgesamt sorgt das Laub für eine dauerhafte, frische Optik während der gesamten Vegetationsperiode.
Nach der Betrachtung der ästhetischen Aspekte geht es nun um die praktische Seite: Wie lässt sich die Schafgarben-Margerite im Garten am besten einsetzen? Ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für unterschiedliche Gartenstile.
Verwendung im Garten: Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Die Schafgarben-Margerite ist keine Staude für den Einzelgänger, sondern eine Teamplayerin, die in verschiedenen Gartenbereichen glänzen kann. Ihr Wildstaudencharakter, kombiniert mit einer gewissen Anpassungsfähigkeit, eröffnet zahlreiche Gestaltungsoptionen. Im Folgenden werden drei konkrete Verwendungsbereiche vorgestellt, die die Stärken dieser Pflanze hervorheben.
Als Wildstaude in naturnahen Anlagen
In naturnahen Gärten, Bauerngärten oder auch in modernen, ökologisch orientierten Anlagen findet die Schafgarben-Margerite ihren idealen Platz. Hier kann sie ihren ursprünglichen Charakter voll ausspielen und sich mit anderen Wildstauden und Gräsern zu lebendigen Pflanzgemeinschaften verbinden. Sie eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Freiflächen oder am Gehölzrand, wo sie mit ihrem lockeren Wuchs natürlich wirkt. Als Vorpflanzung vor größere Gehölze an schwierigen, sonnigen bis halbschattigen trockenen Stellen beweist sie ihre Robustheit und hilft, kahle Bodenbereiche zu bedecken. In Präriegärten oder Steppenpflanzungen harmoniert sie perfekt mit trockenheitsliebenden Gräsern und Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben. Ihr horstbildender Wuchs sorgt dafür, dass sie nicht wuchert, sondern sich dezent in die Gesamtkomposition einfügt. Für Gärtner, die einen pflegeleichten, aber dennoch charakterstarken Garten anstreben, ist die Schafgarben-Margerite eine ausgezeichnete Wahl.
Die Schafgarben-Margerite als Schnitt- und Trockenblume
Nicht nur im Garten, sondern auch in der Vase macht Tanacetum macrophyllum eine gute Figur. Die Art ist laut Recherche gut zum Schnitt geeignet und auch als Trockenblume zu verwenden. Die langen, stabilen Stiele und die haltbaren Blüten eignen sich perfekt für sommerliche Sträuße, wo sie für Leichtigkeit und eine natürliche Anmutung sorgen. Schneiden Sie die Blütenstiele am frühen Morgen, wenn sie noch frisch und prall sind, und stellen Sie sie sofort in lauwarmes Wasser. In der Vase halten sie sich mehrere Tage, vorausgesetzt, das Wasser wird regelmäßig gewechselt. Für Trockensträuße schneiden Sie die Blütenstände, kurz bevor sie voll erblüht sind, und hängen sie kopfüber an einem dunklen, luftigen Ort zum Trocknen auf. Die weiße Farbe bleicht dabei leicht aus, was einen charmanten, vintage-artigen Effekt erzeugt. So können Sie die Schönheit der Schafgarben-Margerite auch über die Gartensaison hinaus genießen und sie in herbstlichen oder winterlichen Dekorationen verwenden.
Eine wertvolle Bienenweide
Die offenen, körbchenartigen Blüten der Schafgarben-Margerite sind eine wahre Einladung für bestäubende Insekten. Sie wird bei Stauden Stade zusätzlich als Bienenweide verwendet, was ihren ökologischen Wert unterstreicht. Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge finden hier reichlich Nektar und Pollen, besonders in den Sommermonaten, wenn andere Nahrungsquellen knapper werden. Durch die Pflanzung von Tanacetum macrophyllum leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Förderung der Biodiversität in Ihrem Garten. Platzieren Sie sie in der Nähe von Gemüsebeeten, um die Bestäubungsrate zu erhöhen, oder integrieren Sie sie in Blühwiesen, wo sie gemeinsam mit anderen insektenfreundlichen Stauden ein Paradies für Nützlinge schafft. Die Pflanze ist unkompliziert und benötigt keine besonderen Pflegemaßnahmen, um ihre Rolle als Bienenweide zu erfüllen. Ein sonniger Standort und gelegentliches Gießen bei anhaltender Trockenheit reichen aus, um sie bei Kräften zu halten.
Eine Staude kommt selten allein – die richtigen Begleiter können ihre Wirkung vervielfachen. Daher widmen wir uns nun den idealen Pflanzpartnern für die Schafgarben-Margerite, die sowohl ästhetisch als auch standörtlich harmonieren.
Pflanzpartner für die Schafgarben-Margerite
Die Wahl der richtigen Begleitstauden ist entscheidend, um das volle Potenzial der Schafgarben-Margerite auszuschöpfen. Gute Partner teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich in Form, Farbe und Blütezeit. Im Folgenden werden einige bewährte Kombinationen vorgestellt, die sowohl visuell ansprechend als auch pflegeleicht sind.
Klassische Begleiter für strukturreiche Beete
Zu den klassischen Pflanzpartnern für Tanacetum macrophyllum gehört die Kugeldistel, botanisch Echinops bannaticus 'Taplow Blue'. Ihre stahlblauen, kugeligen Blütenköpfe bilden einen faszinierenden Kontrast zu den weißen Dolden der Schafgarben-Margerite und sorgen für eine spannende Textur. Beide Stauden bevorzugen sonnige, durchlässige Standorte und blühen im Sommer, wodurch sie sich zeitlich ideal ergänzen. Ein weiterer natürlicher Partner ist der Rainfarn, botanisch Tanacetum vulgare, der mit seinen gelben, knopfartigen Blütenständen eine warme Farbnote hinzufügt. Da beide zur Gattung Tanacetum gehören, teilen sie viele kulturelle Ansprüche und wirken zusammen besonders harmonisch. Für halbschattigere Bereiche am Gehölzrand eignet sich das Große Immergrün, botanisch Vinca major, das mit seinen blauen Blüten und dem immergrünen Laub für ganzjährige Struktur sorgt. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche Bilder, die den ganzen Sommer über attraktiv sind.
Weitere harmonische Kombinationen
Neben den genannten Partnern lassen sich viele weitere Stauden erfolgreich mit der Schafgarben-Margerite kombinieren. Gräser wie das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) oder die Rutenhirse (Panicum virgatum) bringen Bewegung und Leichtigkeit ins Beet und unterstreichen den wildstaudenhaften Charakter. Purpurfarbene Stauden wie der Sonnenhut (Echinacea purpurea) oder der Patagonische Eisenkraut (Verbena bonariensis) setzen farbliche Akzente, die die weißen Blüten der Schafgarben-Margerite hervorheben. Auch niedrigere, teppichbildende Stauden wie der Polster-Thymian (Thymus praecox) oder die Fetthenne (Sedum telephium) können als Unterpflanzung dienen und den Boden bedecken, während die Schafgarben-Margerite die Höhe bringt. Achten Sie bei allen Kombinationen darauf, dass die Partner ähnliche Ansprüche an Boden und Wasser haben, um Konkurrenz zu vermeiden und ein gesundes Miteinander zu gewährleisten. So entstehen dauerhafte, pflegeleichte Pflanzungen, die Jahr für Jahr Freude bereiten.
Damit die Schafgarben-Margerite und ihre Begleiter lange gesund bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen erforderlich. Diese sind jedoch nicht aufwendig und lassen sich leicht in die Gartenroutine integrieren.
Pflege und Überwinterung: Einfache Handhabung
Die Schafgarben-Margerite gehört zu den pflegeleichten Stauden, die auch von Gartenneulingen problemlos kultiviert werden können. Dennoch profitieren sie von ein paar gezielten Maßnahmen, die ihre Vitalität und Langlebigkeit fördern. Die folgenden Abschnitte behandeln die wichtigsten Aspekte der Pflege, vom Gießen bis zur Überwinterung.
Gießen und Düngen
In der Anwachsphase nach der Pflanzung benötigt die Schafgarben-Margerite regelmäßige Wassergaben, um ein gutes Einwurzeln zu gewährleisten. Sobald sie etabliert ist, kommt sie mit Trockenperioden gut zurecht und muss nur bei anhaltender Dürre zusätzlich gewässert werden. Gießen Sie stets direkt an den Wurzelbereich und vermeiden Sie Überkopfberegnung, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Rindenhumus hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu konservieren und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Düngen ist bei dieser anspruchslosen Staude nicht zwingend erforderlich. Einmal im Jahr, im zeitigen Frühjahr, können Sie eine Gabe Kompost oder einen organischen Volldünger ausbringen, um das Wachstum und die Blütenbildung zu unterstützen. Vermeiden Sie jedoch stickstoffbetonte Dünger, da diese zu mastigem, weichem Wuchs führen können, der anfälliger für Krankheiten ist. Mit diesen einfachen Maßnahmen bleibt Ihre Schafgarben-Margerite gesund und kräftig.
Schnittmaßnahmen bei Tanacetum macrophyllum
Ein Rückschnitt der Schafgarben-Margerite ist in mehrfacher Hinsicht sinnvoll. Empfohlen wird ein Rückschnitt der Stängel im Herbst, nachdem das Laub abgestorben ist. Dieser Rückschnitt entfernt alte Pflanzenteile, reduziert die Gefahr von Pilzbefall und gibt dem Garten ein ordentliches Aussehen über den Winter. Sie können die Stängel aber auch bis zum Frühjahr stehen lassen, da sie mit Raureif oder Schnee bedeckt eine schöne Winterstruktur bieten und Insekten als Überwinterungsquartier dienen können. Ein zweiter Schnitt kann nach der Blüte erfolgen, um eine eventuelle Nachblüte anzuregen und die Selbstaussaat zu kontrollieren. Am zusagenden Standort versamt sich Tanacetum macrophyllum reichlich; deshalb sollte die Pflanze gegebenenfalls vor der Samenreife zurückgeschnitten werden, wenn Sie eine unkontrollierte Ausbreitung verhindern möchten. Schneiden Sie dabei die verblühten Stängel bis auf eine Handbreit über dem Boden zurück. Diese Maßnahmen halten die Pflanze in Form und fördern einen kompakten Neuaustrieb im nächsten Jahr.
Winterhärte und Vermehrung
Die Schafgarben-Margerite ist ausreichend winterhart für die meisten mitteleuropäischen Gärten. Die Pflanze ist bei Stauden Stade der Winterhärtezone Z6 zugeordnet, was Temperaturen von etwa -23,3 °C bis -17,8 °C entspricht; in rauen Gegenden wird bei Kahlfrost ein leichter Winterschutz empfohlen. Ein Schutz aus Reisig oder Laub schützt die Wurzeln vor extremen Temperaturschwankungen und verhindert das Austrocknen. Im Frühjahr wird der Schutz entfernt, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Die Vermehrung der Schafgarben-Margerite ist denkbar einfach: Neben der bereits erwähnten Selbstaussaat können Sie die Pflanze im Frühjahr oder Herbst durch Teilung vermehren. Graben Sie den Horst aus, teilen Sie ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Stücke, die jeweils ausreichend Wurzeln und Triebe besitzen, und pflanzen Sie diese sofort wieder ein. Diese Methode verjüngt ältere Bestände und sorgt für eine kontrollierte Ausbreitung. So können Sie die Schönheit der Schafgarben-Margerite mühelos im ganzen Garten verbreiten.
Zum Abschluss unserer Betrachtung werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zur Schafgarben-Margerite, die ihr botanisches und kulturelles Profil abrunden.
Wissenswertes über die Schafgarben-Margerite
Jede Staude hat ihre eigene Geschichte und Besonderheiten, die über das rein Optische hinausgehen. Bei der Schafgarben-Margerite sind es vor allem botanische Details und historische Zusammenhänge, die sie besonders machen. Dieser Abschnitt beleuchtet einige dieser Aspekte, die für interessierte Gärtner von Belang sein können.
Botanische Einordnung und Historisches
Die Schafgarben-Margerite gehört zur Gattung Tanacetum, die auch als Wucherblumen bekannt ist und zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) zählt. Bei Baumschule Horstmann wird für die Gattung Tanacetum angegeben, dass einzelne Vertreter früher anderen Gattungen, beispielsweise Chrysanthemum, zugeordnet wurden. Dies zeigt, wie sich die botanische Systematik im Laufe der Zeit weiterentwickelt und verfeinert hat. Das Artepitheton "macrophyllum" bedeutet "großblättrig" und verweist auf die auffällig großen, breitlanzettlichen Blätter der Pflanze. Wie bereits erwähnt, ist die Staude auch unter dem Synonym Achillea macrophylla bekannt, was auf eine frühere Zuordnung zur Gattung Achillea (Schafgarbe) hindeutet. Diese Verwandtschaft erklärt auch den deutschen Namen "Schafgarben-Margerite", der die Ähnlichkeit mit beiden Pflanzengruppen betont. Baumschule Horstmann nennt Tanacetum allgemein als Zierpflanzen für Gärten und Parks und erwähnt außerdem die Verwendung als Schnittblumen durch Floristen, was die vielseitige Nutzung der Gattung unterstreicht. Giftig ist Tanacetum macrophyllum nach aktueller Kenntnis nicht, dennoch sollte der Verzehr vermieden werden, da nicht alle Arten der Gattung ungiftig sind. Diese botanischen und historischen Fakten runden das Bild dieser faszinierenden Staude ab und machen sie zu einem interessanten Studienobjekt für Pflanzenliebhaber.
| Name Deutsch: | Schafgarben-Margerite. |
| Name Botanisch: | Tanacetum macrophyllum. |
| Wuchs: | Buschig, horstbildend, bis 110 cm groß. |
| Wuchshöhe: | bis zu 110 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, grün, breitlanzettlich. |
| Frucht: | Achäne. |
| Blüte: | Einfach, weiß, körbchenartig, flachdoldiger Blütenstand. |
| Blütezeit: | Juni-Juli. |
| Boden: | Normal durchlässig, neutral. |
| Standort: | Sonnig. |
| Winterhart: | Z6 (-23,3°C bis -17,8°C). |
| Pflanzen pro m²: | 4 bis 6. |
| Eigenschaften: | Die Schafgarben-Margerite (Tanacetum macrophyllum) stammt aus Kleinasien und dem Kaukasus und ist ideal für naturnahe Gärten. Ihr Wildstaudencharakter und ihre weiße Blüte werden auch Sie begeistern. Ob auf der Freifläche oder am Gehölzrand – die Schafgarben-Margerite (Tanacetum macrophyllum) setzt überall charmante Akzente. Weder an den Boden noch an den Standort stellt die Staude große Ansprüche, ideal aber ist normal durchlässiges Substrat und ein Platz an der Sonne. Empfohlen wird ein Rückschnitt der Stängel im Herbst.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Schafgarben-Margerite (Tanacetum macrophyllum) ist eine horstbildende, sommergrüne Staude, die mit ihrer anspruchslosen Art und ihrer weißen Blütenpracht überzeugt. Sie stammt ursprünglich aus Kleinasien und dem Kaukasus und hat sich als robuste Wildstaude für naturnahe Gärten etabliert. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 110 Zentimetern und einer buschigen, horstbildenden Wuchsform bringt sie Struktur und Leichtigkeit in jede Pflanzung. Ihre Blütezeit erstreckt sich über die Monate Juni und Juli, in denen sie mit einfachen, weißen und körbchenartigen Blüten in flachdoldigen Blütenständen.... |
Pflanz- und Pflegetipps Tanacetum macrophyllum / Schafgarben-Margerite
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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