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Kaschmir-Katzenminze

Nepeta nervosa

Nepeta nervosa (Kaschmir-Katzenminze) mit violettblauen Blütenähren und grünem Laub im Beet
Nepeta nervosa (Kaschmir-Katzenminze) mit violettblauen Blüten an dichtem, ährenförmigem Blütenstand, Nahaufnahme
Nepeta nervosa (Kaschmir-Katzenminze) mit aufrechten Blütenständen und violettblauen Blüten in dichter Pflanzung
Sommergrün
Purpurblau
Sonnig-halbschattig
Juni - September
bis zu 60 cm
ab 3,75 €
     
Wuchs: Bodendeckerstaude, buschig, lockerhorstig, aufrecht, bis zu 60 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 60 cm
Blatt: Lanzettlich, am Ende zugespitzt, kräftig geadert, gekerbt, matt, runzelig, graugrün
Frucht: Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Purpurblau, lippenförmig, in kolbenartigen Blütenähren, zierend, reichblühend
Blütezeit: Juni bis September
Wurzeln: Ausläufer bildend, gut verzweigt
Boden: Trockene bis frische und gut durchlässige Böden
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 9
Eigenschaften:
Die Nepeta nervosa (Kaschmir-Katzenminze) bezaubert den Betrachter mit seiner überschwänglichen hellblauen Blütenpracht! Ein tolles Zierelement, das sich als robust erweist und ansprechende...
Akzente in Ihrem Garten kreiert. Im Winter benötigt es einen leichten Frostschutz, um zu überwintern. Mit der reichen Fülle an purpur-violetten Blüten und den wohlriechenden Blättern, überzeugt die Staude im Sommergarten. Wie der Name verrät, mögen auch Katzen diese Pflanze. Die genügsame Staude benötigt nicht viel, um zu gedeihen. Neben der Verwendung auf Freiflächen mit Wildstaudencharakter und in Bauerngärten, eignet sie sich ebenfalls in Steinanlagen. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Stellen und einen normalen, frischen Gartenboden. Die Katzenminze eignet sich auch hervorragend als Bienenweide. Da ihr Duft sehr toll ist, kann die Bodendeckerstaude z. B. nah an der Terrasse gepflanzt werden. Als Nachbarpflanzen sind Rosen ein toller, dekorativer Begleiter. Eine Nachblüte ist sicher, wenn ein Rückschnitt nach der ersten Blütenphase erfolgt.
Wuchs: Bodendeckerstaude, buschig, lockerhorstig, aufrecht, bis zu 60 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 60 cm
Blatt: Lanzettlich, am Ende zugespitzt, kräftig geadert, gekerbt, matt, runzelig, graugrün
Frucht: Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Purpurblau, lippenförmig, in kolbenartigen Blütenähren, zierend, reichblühend
Blütezeit: Juni bis September
Wurzeln: Ausläufer bildend, gut verzweigt
Boden: Trockene bis frische und gut durchlässige Böden
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 9
Eigenschaften: Die Nepeta nervosa (Kaschmir-Katzenminze) bezaubert den Betrachter mit seiner überschwänglichen hellblauen Blütenpracht! Ein tolles Zierelement, das sich als robust erweist und ansprechende Akzente in Ihrem Garten kreiert. Im Winter benötigt es einen leichten Frostschutz, um zu überwintern. Mit der reichen Fülle an purpur-violetten Blüten und den wohlriechenden Blättern, überzeugt die Staude im Sommergarten. Wie der Name verrät, mögen auch Katzen diese Pflanze. Die genügsame Staude benötigt nicht viel, um zu gedeihen. Neben der Verwendung auf Freiflächen mit Wildstaudencharakter und in Bauerngärten, eignet sie sich ebenfalls in Steinanlagen. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Stellen und einen normalen, frischen Gartenboden. Die Katzenminze eignet sich auch hervorragend als Bienenweide. Da ihr Duft sehr toll ist, kann die Bodendeckerstaude z. B. nah an der Terrasse gepflanzt werden. Als Nachbarpflanzen sind Rosen ein toller, dekorativer Begleiter. Eine Nachblüte ist sicher, wenn ein Rückschnitt nach der ersten Blütenphase erfolgt.

Portrait der Kaschmir-Katzenminze

Die Kaschmir-Katzenminze, botanisch Nepeta nervosa genannt, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihren hellblauen Blütenähren jeden Garten bereichert. Sie gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und stammt ursprünglich von der nördlichen Halbkugel. Ihre Beliebtheit verdankt sie nicht nur der langen Blütezeit von Juni bis September, sondern auch ihrem angenehmen Duft, der sowohl Menschen als auch Katzen anzieht. Die Pflanze ist äußerst robust und genügsam, was sie zu einem idealen Begleiter für Anfänger und erfahrene Gärtner macht. Mit ihrer Wuchshöhe von bis zu 60 Zentimetern und ihrem buschigen, lockerhorstigen Wuchs eignet sie sich hervorragend für verschiedene Gestaltungsideen. Die Kaschmir-Katzenminze ist zudem bienenfreundlich und zieht zahlreiche Insekten an, was sie zu einem wertvollen Bestandteil eines naturnahen Gartens macht.

Botanische Einordnung von Nepeta nervosa

Nepeta nervosa wird der Gattung Nepeta zugeordnet, die etwa 250 Arten umfasst. Der Artname „nervosa“ bezieht sich auf die auffällige Blattnervatur, die an den lanzettlichen Blättern deutlich sichtbar ist. Innerhalb der Gattung zählt die Kaschmir-Katzenminze zu den eher niedrig wachsenden Arten, die sich durch ihre kompakte Form und die reiche Blütenbildung auszeichnen. Sie ist eng verwandt mit der bekannteren Nepeta cataria, der echten Katzenminze, unterscheidet sich jedoch durch ihre intensivere Blütenfarbe und die feinere Blattstruktur. Die Pflanze ist winterhart bis etwa -23 Grad Celsius und gedeiht in den Klimazonen 5 bis 9. Ihre Herkunft aus gemäßigten Regionen macht sie anpassungsfähig an verschiedene Standorte, solange diese sonnig bis halbschattig sind und einen gut durchlässigen Boden bieten.

Wuchsbild und Eigenschaften

Die Kaschmir-Katzenminze wächst buschig und bildet lockere Horste, die durch unterirdische Ausläufer allmählich an Breite gewinnen. Die aufrechten Stängel sind verzweigt und tragen die Blütenähren in dichten Büscheln. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 40 bis 60 Zentimetern und eine ähnliche Breite, sodass sie sich gut als Bodendecker eignet. Das Laub ist graugrün, matt und runzelig, mit einer stark ausgeprägten Mittelrippe und gekerbten Blatträndern. Die Blätter duften angenehm nach Minze, besonders wenn man sie zwischen den Fingern reibt. Dieser Duft ist nicht nur für Menschen attraktiv, sondern auch für Katzen, die oft an den Blättern knabbern. Die Pflanze ist zudem schneckenunempfindlich, was sie zu einer pflegeleichten Staude macht. Ihre Wurzeln sind gut verzweigt und bilden Ausläufer, die bei optimalen Bedingungen zur Bodenbedeckung beitragen.

Standort und Boden

Die Kaschmir-Katzenminze stellt keine hohen Ansprüche an ihren Standort, solange dieser sonnig bis halbschattig ist. Vollsonnige Plätze werden bevorzugt, da sie die Blütenfülle und den Duft intensivieren. Der Boden sollte trocken bis frisch sein, aber unbedingt gut durchlässig, um Staunässe zu vermeiden. Die Pflanze ist ideal für Steingärten, Trockenmauern oder Felssteppen geeignet, wo sie ihre Trockenheitstoleranz ausspielen kann. Ein normaler Gartenboden mit einem pH-Wert im neutralen bis leicht alkalischen Bereich ist optimal. Schwere, lehmige Böden sollten mit Sand oder Kies aufgelockert werden, um die Drainage zu verbessern. Die Staude ist anpassungsfähig und gedeiht auch auf kargen, steinigen Untergründen, was sie zu einer wertvollen Pflanze für naturnahe Gärten macht.

Ansprüche der Kaschmir-Katzenminze

Die Kaschmir-Katzenminze bevorzugt vollsonnige, eher trockene Standorte auf leichten, schottrigen Böden. Sie ist eine Pflanze der Freifläche und der Fels-Steppe, die an sonnigen, trockenen Plätzen in Steingärten oder auf Kiesflächen ideale Bedingungen vorfindet. Staunässe wird nicht toleriert, daher ist ein durchlässiger Boden essenziell. Die Pflanze kommt mit nährstoffarmen Böden gut zurecht und benötigt keine zusätzliche Düngung, wenn sie im Freiland gepflanzt wird. Einmal etabliert, ist sie sehr trockenheitstolerant und muss nur bei längerer Trockenheit gegossen werden. Die empfohlene Pflanzdichte beträgt neun Pflanzen pro Quadratmeter, um einen geschlossenen Bestand zu erreichen. Bei der Pflanzung im Herbst oder Frühjahr sollte der Wurzelballen gut gewässert werden, um das Anwachsen zu fördern.

Bodenbeschaffenheit und Pflanzung

Der ideale Boden für Nepeta nervosa ist gut durchlässig, trocken bis frisch und eher kalkhaltig. Schwere Böden sollten vor der Pflanzung mit Sand, Kies oder feinem Splitt verbessert werden, um die Drainage zu erhöhen. Eine Mulchschicht aus Kies oder Splitt kann helfen, die Bodenfeuchtigkeit zu regulieren und das Wachstum von Unkraut zu unterdrücken. Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr, damit die Pflanze bis zum Winter gut eingewurzelt ist. Der Pflanzabstand sollte etwa 30 bis 40 Zentimeter betragen, um neun Pflanzen pro Quadratmeter zu erreichen. Nach dem Einsetzen wird der Boden leicht angedrückt und gründlich gewässert. In den ersten Wochen ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig, danach kommt die Pflanze mit weniger Wasser aus. Eine Düngergabe ist in der Regel nicht erforderlich, lediglich bei sehr armen Böden kann im Frühjahr eine kleine Menge Kompost eingearbeitet werden.

Blüte und Blattwerk der Nepeta nervosa

Die Blüte und das Blattwerk der Nepeta nervosa sind die herausragenden Merkmale dieser Staude. Die Blüten erscheinen in dichten, kolbenartigen Ähren, die von Juni bis September unermüdlich purpurblaue Lippenblüten hervorbringen. Diese Blütenfarbe ist besonders auffällig und bildet einen schönen Kontrast zum graugrünen Laub. Die Blätter selbst sind lanzettlich, zugespitzt und kräftig geadert, was der Pflanze ihren botanischen Namen „nervosa“ (geadert) eingebracht hat. Die Blätter sind matt, runzelig und duften aromatisch. Schon bei leichter Berührung verströmen sie einen minzigen Geruch, der für Katzen unwiderstehlich ist. Die Kombination aus dekorativen Blüten und interessantem Blattwerk macht die Pflanze zu einem Blickfang im Garten.

Die Blütenpracht der Kaschmir-Katzenminze

Die Blüten der Kaschmir-Katzenminze sind lippenförmig und in dichten Ähren angeordnet, die an kleine Kerzen erinnern. Die Farbe variiert von blassem Lila bis zu einem kräftigen Purpurblau, was der Pflanze eine romantische Ausstrahlung verleiht. Die Blütezeit erstreckt sich über mehrere Monate, wobei die Hauptblüte im Juli und August liegt. Ein Rückschnitt nach der ersten Blütephase fördert eine zweite Blüte im Spätsommer, sodass bis in den September hinein Farbe im Garten bleibt. Die Blüten sind reich an Nektar und werden von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen eifrig besucht. Die Samenstände entwickeln sich zu kleinen Nüsschen, die nicht zum Verzehr geeignet sind, aber zur Selbstaussaat beitragen können. Die Blüten eignen sich auch als Schnittblumen für die Vase, wo sie mehrere Tage halten.

Das besondere Blattwerk

Das Laub der Nepeta nervosa ist ein echtes Charaktermerkmal. Die Blätter sind lanzettlich, am Ende zugespitzt und haben einen gekerbten Rand. Auffällig ist die kräftige Aderung: Die Blattadern treten deutlich hervor, was zusammen mit der matten, runzeligen Oberfläche eine schöne Textur ergibt. Die Farbe ist ein gedämpftes Graugrün, das hervorragend mit den blauen Blüten harmoniert. Die Blätter duften intensiv nach Minze, aber auch leicht erdig, was an das Aroma der echten Katzenminze erinnert. Dieser Duft ist nicht nur für Katzen attraktiv, sondern wirkt auch auf Menschen beruhigend. Die Blätter bleiben während der gesamten Saison dekorativ und verfärben sich im Herbst nicht auffällig, fallen aber nach dem ersten Frost ab. Die Pflanze ist wintergrün in milden Wintern, treibt im Frühjahr aber zuverlässig wieder aus.

Verwendung im Garten

Die Kaschmir-Katzenminze ist eine vielseitig verwendbare Wildart für den sonnigen Garten. Aufgrund ihrer Trockenheitstoleranz und ihres kompakten Wuchses eignet sie sich für Steingärten, Trockenmauern, Terrassenbeete, Tröge und abwechslungsreiche Pflanzstreifen im Vorgarten. Sie fügt sich nahtlos in naturnahe Gestaltungen ein und lockt mit ihren Blüten zahlreiche Insekten an. Als Bienenweide ist sie besonders wertvoll und trägt zur Biodiversität bei. Ihr Duft macht sie zu einer idealen Pflanze für Bereiche in der Nähe von Sitzplätzen, wo man den aromatischen Geruch genießen kann. Zudem ist sie schneckenunempfindlich, was sie zu einer pflegeleichten Staude macht. Sie kann sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppen gepflanzt werden und bildet mit der Zeit dichte Polster.

Steingarten und Trockenmauern

In Steingärten kommt die Kaschmir-Katzenminze besonders gut zur Geltung. Die Pflanze wächst zwischen Steinen und Kies und breitet sich durch ihre Ausläufer aus. Sie eignet sich für Trockenmauern, wo sie aus Fugen hervorsprießt und mit ihren Blüten Akzente setzt. Die graugrünen Blätter harmonieren farblich mit Stein und Kies. In Kombination mit anderen trockenheitsverträglichen Stauden wie dem Steinquendel (Calamintha nepeta) oder dem Mädchenauge (Coreopsis verticillata) entstehen abwechslungsreiche Bilder. Die Pflanze kann auch in Trögen und auf Terrassenbeeten kultiviert werden, wo sie als Blickfang dient. Ihre Anspruchslosigkeit macht sie ideal für pflegeleichte Steingärten.

Bienenweide und Duftpflanze

Nepeta nervosa wird als Bienenweide geführt und ist eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten. Ihre Blüten produzieren reichlich Nektar und locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Durch die lange Blütezeit von Juni bis September versorgt sie die Insekten über viele Wochen hinweg. Gleichzeitig verströmen die Blätter einen aromatischen Duft, der an Minze erinnert. Diese Duftnote ist angenehm und kann beruhigend wirken. Daher eignet sich die Pflanze hervorragend für Kräuterbeete oder in der Nähe von Sitzplätzen. Sie kann auch in Duftgärten eingesetzt werden, wo sie zusammen mit Lavendel (Lavandula angustifolia) und Salbei (Salvia officinalis) eine sinnliche Atmosphäre schafft.

Kaschmir-Katzenminze im Trog und Vorgarten

Aufgrund ihres kompakten Wuchses eignet sich die Kaschmir-Katzenminze auch für Tröge und Kübel. In diesen Gefäßen kann sie auf Balkonen, Terrassen oder im Vorgarten platziert werden. Wichtig ist ein ausreichend großes Pflanzgefäß mit Drainagelöchern und durchlässiger Erde. Im Vorgarten kann sie in Gruppen gepflanzt werden, um farbige Akzente zu setzen. Zusammen mit anderen Stauden wie der Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) oder dem Blauschwingel (Festuca cinerea) entstehen ansprechende Kompositionen. Die Pflanze ist pflegeleicht und benötigt nur gelegentliches Gießen. Einmal etabliert, breitet sie sich aus und bedeckt den Boden dicht, was Unkraut unterdrückt.

Pflanzpartner für die Kaschmir-Katzenminze

Die Kaschmir-Katzenminze lässt sich hervorragend mit anderen Stauden kombinieren. Ihre blauen Blüten und das graugrüne Laub harmonieren mit vielen Farben und Texturen. Besonders schön wirkt sie neben Rosen, deren kräftige Farben durch das zarte Blau der Katzenminze ergänzt werden. Auch mit gelbblühenden Stauden entsteht ein lebendiger Kontrast. Bei der Auswahl der Pflanzpartner sollte auf ähnliche Standortansprüche geachtet werden, damit alle Pflanzen gut gedeihen. Die folgenden Kombinationen haben sich in der Praxis bewährt.

Harmonische Kombinationen mit Stauden

Laut der Gräfin von Zeppelin wirkt Nepeta nervosa sehr schön zusammen mit Dost (Origanum laevigatum), Mädchenauge (Coreopsis verticillata) und Steinquendel (Calamintha nepeta). Diese Stauden teilen die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte und ergänzen sich farblich und in der Blütezeit. Weitere passende Pflanzpartner sind die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum), das Schleierkraut (Gypsophila repens), der Blauschwingel (Festuca cinerea), die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) und die Nachtkerze „Siskiyou Pink“ (Oenothera speciosa „Siskiyou Pink“). Diese Kombinationen sorgen für Abwechslung und sind gleichzeitig pflegeleicht. Die unterschiedlichen Blütenformen und -farben schaffen ein lebendiges Bild, das Insekten anzieht.

Rosen und Katzenminze – ein Traumpaar

Die Kaschmir-Katzenminze ist ein idealer Begleiter für Rosen. Rosen und Katzenminze sind ein klassisches Duo im Garten, das sowohl optisch als auch praktisch überzeugt. Die graugrünen Blätter der Katzenminze verdecken den nackten Boden unter den Rosen und unterdrücken Unkraut. Die blauen Blüten setzen einen reizvollen Kontrast zu roten, rosa oder weißen Rosenblüten. Zudem lockt die Katzenminze bestäubende Insekten an, die auch die Rosen bestäuben. Der würzige Duft der Katzenminze soll zudem Blattläuse fernhalten. Geeignete Rosensorten sind zum Beispiel die Edelrose „Gloria Dei“ oder die Strauchrose „Schneewittchen“. Die Pflanzung erfolgt im Abstand von etwa 30 Zentimetern zu den Rosen, damit sich beide Pflanzen gut entwickeln können.

Pflege und Überwinterung

Die Kaschmir-Katzenminze ist äußerst pflegeleicht, dennoch gibt es einige Maßnahmen, die zu einer reichen Blüte und gesundem Wuchs beitragen. Ein Rückschnitt nach der ersten Blütephase fördert eine zweite Blüte im Spätsommer. Die Pflanze verträgt Trockenheit gut, sollte aber bei längerer Trockenheit gewässert werden. Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, bei sehr armen Böden kann eine Kompostgabe im Frühjahr helfen. Im Winter benötigt die Pflanze einen leichten Frostschutz, insbesondere in rauen Lagen. Ein Rückschnitt im Frühjahr sorgt für einen kompakten Neuaustrieb. Die Staude ist winterhart bis etwa -23 Grad Celsius, dennoch sollte man sie in kalten Wintern schützen.

Schnittmaßnahmen und Nachblüte

Ein Rückschnitt nach der ersten Blütephase im Juli ist entscheidend für eine Nachblüte. Eine Nachblüte ist sicher, wenn ein Rückschnitt nach der ersten Blütenphase erfolgt. Schneiden Sie die verblühten Stängel bis auf eine Handbreit über dem Boden zurück. Diese Maßnahme regt die Pflanze an, neue Blütentriebe zu bilden, die dann im August und September erneut blühen. Ein zweiter Rückschnitt im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr entfernt altes Laub und fördert einen gesunden Neustart. Bei einem Rückschnitt im Herbst sollte man die Pflanze etwa zehn Zentimeter hoch stehen lassen, um sie als Winterschutz zu nutzen. Im Frühjahr kann dann bodennah zurückgeschnitten werden. Durch regelmäßiges Entfernen von Verblühtem wird die Blütezeit zusätzlich verlängert.

Bewässerung und Düngung

Die Kaschmir-Katzenminze ist trockenheitsverträglich und benötigt nur bei längerer Trockenheit zusätzliches Wasser. Gießen Sie dann eher durchdringend, aber selten, um die Wurzeln zu tiefem Wachstum anzuregen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die Wurzeln sonst faulen. Eine Düngung ist in nährstoffreichen Böden nicht erforderlich. Bei sehr sandigen oder armen Böden kann im Frühjahr eine dünne Schicht reifen Komposts um die Pflanze herum ausgebracht werden. Eine Überdüngung würde vor allem das Blattwachstum fördern und auf Kosten der Blüte gehen. Daher gilt: Weniger ist mehr. Die Pflanze ist an karge Bedingungen angepasst und gedeiht auch ohne zusätzliche Nährstoffe prächtig.

Winterschutz für Nepeta nervosa

Obwohl Nepeta nervosa winterhart bis etwa -23 Grad Celsius ist, wird in rauen Lagen oder bei kahlen Wintern ein leichter Frostschutz empfohlen. Decken Sie die Pflanze im Spätherbst mit einer Schicht aus Laub, Reisig oder Vlies ab. Dieser Schutz verhindert Frostschäden an den Wurzeln und schützt vor austrocknenden Winden. In milden Wintern ist kein Schutz nötig. Entfernen Sie die Abdeckung im zeitigen Frühjahr, sobald kein strenger Frost mehr zu erwarten ist. Achten Sie darauf, dass die Pflanze nicht unter der Abdeckung fault; bei feuchtem Wetter ist eine Belüftung wichtig. Ein Winterschutz ist besonders bei jungen Pflanzen oder bei Pflanzung im Herbst sinnvoll. Etablierte Pflanzen sind meist ausreichend winterhart.

Wissenswertes über die Kaschmir-Katzenminze

Die Kaschmir-Katzenminze hat nicht nur gärtnerische, sondern auch kulturelle Bedeutung. Ihr Name verweist auf die Region Kaschmir, aus der sie ursprünglich stammt. Die Pflanze ist seit langem in europäischen Gärten bekannt und wird wegen ihrer Schönheit und ihres Duftes geschätzt. Sie ist eine Bereicherung für jeden Garten, der naturnah gestaltet ist. Ihre Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer Pflanze mit Zukunft, besonders im Hinblick auf den Klimawandel und zunehmende Trockenperioden.

Herkunft und Geschichte

Die Kaschmir-Katzenminze stammt von der nördlichen Halbkugel und ist in gemäßigten Regionen Eurasiens verbreitet. Ihr deutscher Name „Geaderte Katzenminze“ leitet sich von der auffälligen Blattnervatur ab. Die Gräfin von Zeppelin erklärt den deutschen Namen damit, dass das geaderte, lanzettförmige Blatt die Namensgebung bestimmt hat. Die Pflanze wurde bereits in der Antike als Heilpflanze genutzt, vor allem gegen Verdauungsbeschwerden. Heute wird sie vor allem als Zierpflanze und Bienenweide geschätzt. In Bauerngärten war sie traditionell ein fester Bestandteil. Ihre Beliebtheit hält an, da sie pflegeleicht ist und mit ihren Blüten überzeugt. Die Kaschmir-Katzenminze ist ein Beispiel für eine Pflanze, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch wertvoll ist.

Name Deutsch: Kaschmir-Katzenminze.
Name Botanisch: Nepeta nervosa.
Wuchs: Bodendeckerstaude, buschig, lockerhorstig, aufrecht, bis zu 60 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 60 cm.
Blatt: Lanzettlich, am Ende zugespitzt, kräftig geadert, gekerbt, matt, runzelig, graugrün.
Frucht: Nüsschen, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Purpurblau, lippenförmig, in kolbenartigen Blütenähren, zierend, reichblühend.
Blütezeit: Juni bis September.
Wurzeln: Ausläufer bildend, gut verzweigt.
Boden: Trockene bis frische und gut durchlässige Böden.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 9.
Eigenschaften: Die Nepeta nervosa (Kaschmir-Katzenminze) bezaubert den Betrachter mit seiner überschwänglichen hellblauen Blütenpracht! Ein tolles Zierelement, das sich als robust erweist und ansprechende Akzente in Ihrem Garten kreiert. Im Winter benötigt es einen leichten Frostschutz, um zu überwintern. Mit der reichen Fülle an purpur-violetten Blüten und den wohlriechenden Blättern, überzeugt die Staude im Sommergarten. Wie der Name verrät, mögen auch Katzen diese Pflanze. Die genügsame Staude benötigt nicht viel, um zu gedeihen. Neben der Verwendung auf Freiflächen mit Wildstaudencharakter und in Bauerngärten, eignet sie sich ebenfalls in Steinanlagen. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Stellen und einen normalen, frischen Gartenboden. Die Katzenminze eignet sich auch hervorragend als Bienenweide. Da ihr Duft sehr toll ist, kann die Bodendeckerstaude z. B. nah an der Terrasse gepflanzt werden. Als Nachbarpflanzen sind Rosen ein toller, dekorativer Begleiter. Eine Nachblüte ist sicher, wenn ein Rückschnitt nach der ersten Blütenphase erfolgt..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Kaschmir-Katzenminze

Die Kaschmir-Katzenminze, botanisch Nepeta nervosa genannt, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihren hellblauen Blütenähren jeden Garten bereichert. Sie gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und stammt ursprünglich von der nördlichen Halbkugel. Ihre Beliebtheit verdankt sie nicht nur der langen Blütezeit von Juni bis September, sondern auch ihrem angenehmen Duft, der sowohl Menschen als auch Katzen anzieht. Die Pflanze ist äußerst robust und genügsam, was sie zu einem idealen Begleiter für Anfänger und erfahrene Gärtner macht. Mit ihrer Wuchshöhe von bis zu 60 Zentimetern und ihrem buschigen, lockerhorstigen Wuchs eignet sie sich hervorragend für verschiedene Gestaltungsideen. Die Kaschmir-Katzenminze ist zudem bienenfreundlich und zieht zahlreiche Insekten an, was sie zu einem wertvollen Bestandteil eines naturnahen Gartens macht.

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 60 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Purpurblau

Blütezeit
Juni - September

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03.08.2025

Aromatisch

Die Kaschmir-Katzenminze wächst schnell, blüht lange und duftet herrlich – perfekt für Insekten!

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Pflanz- und Pflegetipps Nepeta nervosa / Kaschmir-Katzenminze

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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